# tableau Guides - Full Documentation [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Anhang – AWS Deployment Toolbox **Hinweis**: Das Enterprise-Bereitstellungshandbuch wird von Tableau nicht mehr aktualisiert. Obwohl wir die hier beschriebene Referenzarchitektur weiterhin als gültiges Bereitstellungsmodell für Tableau Server in AWS empfehlen, haben sich bestimmte Konfigurationsverfahren seit der letzten Aktualisierung möglicherweise geändert. Vergleichen Sie diese Schritte immer mit der neuesten [Tableau Server-Hilfedokumentation](https://help.tableau.com/current/server/de-de/get_started_server.htm), um die Genauigkeit zu gewährleisten. Dieses Thema umfasst Tools und alternative Bereitstellungsoptionen für die Referenzarchitektur, wenn diese in AWS bereitgestellt wird. In diesem Thema wird insbesondere beschrieben, wie die im Bereitstellungshandbuch beschriebene AWS-Bereitstellung automatisiert werden kann. ## TabDeploy4EDG – Skript für automatisierte Installation Das [TabDeploy4EDG-Skript](https://help.tableau.com/samples/en-us/edg/tabdeploy4edg.txt) automatisiert die Implementierung der Tableau-Bereitstellung mit vier Knoten, die in [Teil 4 – Installieren und Konfigurieren von Tableau Server](https://help.tableau.com/v0.0/guides/enterprise-deployment/de-de/edg_part4.htm) beschrieben wird. Wenn Sie die in diesem Leitfaden beschriebene AWS-Beispielimplementierung verwenden, können Sie TabDeploy4EDG ausführen. **Anforderungen:** Um das Skript auszuführen, müssen Sie die AWS-Umgebung gemäß der Beispielimplementierung in [Teil 3 - Vorbereiten der Bereitstellung von Tableau Server Enterprise](https://help.tableau.com/v0.0/guides/enterprise-deployment/de-de/edg_part3.htm) vorbereiten und konfigurieren: - VPC, Subnetz und Sicherheitsgruppen wurden wie beschrieben konfiguriert. IP-Adressen müssen nicht mit den in der Beispielimplementierung angegebenen Adressen übereinstimmen. - Vier EC2-Instanzen, auf denen die neuesten, aktualisierten Builds von AWS Linux 2 ausgeführt werden - PostgreSQL ist installiert und wurde wie unter [Installieren, Konfigurieren und Anfertigen einer tar-Sicherung von PostgreSQL](https://help.tableau.com/v0.0/guides/enterprise-deployment/de-de/edg_part4.htm#Install,) beschrieben konfiguriert. - Eine tar-Sicherungsdatei für Schritt 1 befindet sich auf der EC2-Instanz, auf der PostgreSQL installiert ist, wie in [Anfertigen einer "Schritt 1"-tar-Sicherung von PostgreSQL](https://help.tableau.com/v0.0/guides/enterprise-deployment/de-de/edg_part4.htm#Take) beschrieben. - Die EC2-Instanz, auf der der Knoten 1 der Tableau Server-Bereitstellung ausgeführt werden soll, wurde für die Kommunikation mit PostgreSQL konfiguriert, wie unter [Teil 4 – Installieren und Konfigurieren von Tableau Server](https://help.tableau.com/v0.0/guides/enterprise-deployment/de-de/edg_part4.htm#Configur) beschrieben. - Sie haben sich bei jeder EC2-Instanz mit einer SSH-Sitzung vom Bastion-Host aus angemeldet. Das Skript braucht rund 1,5 bis 2 Stunden, um die vier Tableau-Server zu installieren und zu konfigurieren. Das Skript konfiguriert Tableau gemäß den vorgeschriebenen Einstellungen der Referenzarchitektur. Das Skript führt die folgenden Aktionen aus: - Stellt die Sicherung der Stufe 1 des PostgreSQL-Hosts wieder her, wenn Sie einen Pfad zur tar-Datei des PostgreSQL-Hosts angeben. - Es entfernt vorhandene Tableau-Installationen auf allen Knoten. - Es führt den Befehl `sudo yum update` auf allen Knoten aus. - Es lädt das Tableau-RPM-Paket herunter und kopiert es auf jeden Knoten. - Es lädt Abhängigkeiten auf jeden Knoten herunter und installiert sie. - Es erstellt `/app/tableau_server` und installiert das Paket auf allen Knoten. - Es installiert Knoten 1 mit einem lokalen Identitätsspeicher und konfiguriert ein externes Repository mit PostgreSQL. - Es führt die Bootstrap-Installation und die Erstkonfiguration von Knoten 2 bis Knoten 4 durch. - Löscht die Bootstrap-Datei und die Konfigurationsdatei für TabDeploy4EDG. - Es konfiguriert Dienste im gesamten Tableau-Cluster gemäß den Spezifikationen der Referenzarchitektur. - Validiert die Installation und gibt den Status für jeden Knoten zurück. **Herunterladen und Kopieren des Skripts auf den Bastion-Host** 1. Kopieren Sie das Skript auf der [TabDeploy4EDG-Beispielseite](https://help.tableau.com/samples/en-us/edg/tabdeploy4edg.txt) und fügen Sie den Code in eine Datei namens `TabDeploy4EDG` ein. 2. Speichern Sie die Datei im Basisverzeichnis auf dem EC2-Host, der als Bastion-Host dient. 3. Führen Sie den folgenden Befehl aus, um den Modus der Datei so zu ändern, dass sie ausgeführt werden kann: sudo chmod +x TabDeploy4EDG **Ausführen von TabDeploy4EDG** TabDeploy4EDG muss auf dem Bastion-Host ausgeführt werden. Das Skript wurde unter der Annahme geschrieben, dass Sie im Kontext des ssh-Forward-Agenten arbeiten, wie unter [Beispiel: Herstellen einer Verbindung mit dem Bastion-Host in AWS](https://help.tableau.com/v0.0/guides/enterprise-deployment/de-de/edg_part3.htm#Example:) beschrieben. Wenn Sie nicht mit ssh-Forward-Agent-Kontext arbeiten, werden Sie während des gesamten Installationsprozesses zur Eingabe von Kennwörtern aufgefordert. 1. Erstellen, bearbeiten und speichern Sie eine Registrierungsdatei (`registration.json`). Die Datei muss eine ordnungsgemäß formatierte JSON-Datei sein. Kopieren Sie die folgende Vorlage und passen Sie sie an: { "zip" : "97403", "country" : "USA", "city" : "Springfield", "last\_name" : "Simpson", "industry" : "Energy", "eula" : "yes", "title" : "Safety Inspection Engineer", "phone" : "5558675309", "company" : "Example", "state" : "OR", "department" : "Engineering", "first\_name" : "Homer", "email" : "homer@example.com" } 2. Führen Sie den folgenden Befehl aus, um eine Beispielkonfigurationsdatei zu erstellen: ./TabDeploy4EDG -g edg.config 3. Öffnen Sie die Konfigurationsdatei zum Bearbeiten: sudo nano edg.config Sie müssen mindestens die IP-Adressen der einzelnen EC2-Hosts, einen Dateipfad zur Registrierungsdatei und einen gültigen Lizenzschlüssel hinzufügen. 4. Wenn Sie mit dem Bearbeiten der Konfigurationsdatei fertig sind, speichern und schließen Sie sie. 5. Führen Sie TabDeploy4EDG mit dem folgenden Befehl aus: ./TabDeploy4EDG -f edg.config ## Beispiel: Automatisieren der Bereitstellung einer AWS-Infrastruktur mit Terraform In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie Terraform konfiguriert und ausgeführt wird, um die EDG-Referenzarchitektur in AWS bereitzustellen. Die hier vorgestellte Terraform-Beispielkonfiguration stellt einen AWS VPC mit den Subnetzen, Sicherheitsgruppen und EC2-Instanzen bereit, die in [Teil 3 - Vorbereiten der Bereitstellung von Tableau Server Enterprise](https://help.tableau.com/v0.0/guides/enterprise-deployment/de-de/edg_part3.htm) beschrieben werden. Terraform-Beispielvorlagen sind auf der Tableau-Website für Beispiele unter [https://help.tableau.com/samples/en-us/edg/edg-terraform.zip](https://help.tableau.com/samples/en-us/edg/edg-terraform.zip) verfügbar. Diese Vorlagen müssen für Ihre Organisation konfiguriert und angepasst werden. Der in diesem Abschnitt bereitgestellte Konfigurationsinhalt beschreibt die mindestens erforderlichen Vorlagenänderungen, die Sie für die Bereitstellung anpassen müssen. ### Ziel Die hier bereitgestellten Terraform-Vorlagen und -Inhalte sollen Ihnen ein funktionierendes Beispiel bieten, mit dem Sie EDG in einer Entwicklungstestumgebung schnell bereitstellen können. Wir haben uns nach Kräften bemüht, die Terraform-Beispielbereitstellung zu überprüfen und zu dokumentieren. Die Verwendung von Terraform zum Bereitstellen und Verwalten von EDG in einer Produktionsumgebung erfordert jedoch gründliche Fachkenntnisse über Terraform, die den Rahmen dieses Beispiels sprengen würden. Tableau bietet keinen Support für die hier dokumentierte Terraform-Beispiellösung. ### Endergebnis Folgen Sie den Verfahren in diesem Abschnitt, um einen VPC in AWS einzurichten, der funktional dem VPC entspricht, der in [Teil 3 - Vorbereiten der Bereitstellung von Tableau Server Enterprise](https://help.tableau.com/v0.0/guides/enterprise-deployment/de-de/edg_part3.htm) spezifiziert ist. ![Ein Diagramm einer AWS-Architektur für Tableau Server.](/tableau/next/de-de/guides/enterprise-deployment/de-de/Img/edg-vpc-terraform.png) Die Terraform-Beispielvorlagen und unterstützende Inhalte in diesem Abschnitt: - Erstellen einen VPC mit einer elastischen IP-Adresse, zwei Verfügbarkeitszonen und einer Subnetzorganisation, wie oben gezeigt (IP-Adressen sind unterschiedlich) - Erstellen die Sicherheitsgruppen "Bastion", "Public", "Private" und "Data". - Legen die meisten Eingangs- und Ausgangsregeln für die Sicherheitsgruppen fest. Sie müssen Sicherheitsgruppen bearbeiten, nachdem Terraform ausgeführt wird. - Erstellen die folgenden EC2-Hosts (auf denen jeweils AWS Linux2 ausgeführt wird): "Bastion", "Proxy 1", "Proxy 2", "Tableau-Knoten 1", "Tableau-Knoten 2", "Tableau-Knoten 3" und "Tableau-Knoten 4". - EC2-Hosts für PostgreSQL werden nicht erstellt. Sie müssen den EC2 manuell in der Daten-Sicherheitsgruppe "Datensicherheit" erstellen und dann PostgreSQL installieren und konfigurieren, wie unter [Installieren, Konfigurieren und Anfertigen einer tar-Sicherung von PostgreSQL](https://help.tableau.com/v0.0/guides/enterprise-deployment/de-de/edg_part4.htm#Install,) beschrieben. ### Anforderungen - AWS-Konto – Sie müssen Zugriff auf ein AWS-Konto haben, mit dem Sie VPCs erstellen können. - Wenn Sie Terraform auf einem Windows-Computer ausführen, müssen Sie AWS CLI installieren. - Eine verfügbare elastische IP-Adresse in Ihrem AWS-Konto. - Eine Domäne, die in AWS Route 53 registriert ist. Terraform wird eine DNS-Zone und zugehörige SSL-Zertifikate in Route 53 erstellen. Daher muss das Profil, unter dem Terraform ausgeführt wird, auch über entsprechende Berechtigungen in Route 53 verfügen. ### Voraussetzungen - Die Befehlszeilenbeispiele in diesem Verfahren sind für Terminal mit Apple iOS gedacht. Wenn Sie Terraform unter Windows ausführen, müssen Sie möglicherweise Befehle mit Dateipfaden entsprechend anpassen. - Ein Terraform-Projekt besteht aus vielen Textkonfigurationsdateien (Dateierweiterung .tf). Sie konfigurieren Terraform, indem Sie diese Dateien anpassen. Wenn Sie keinen soliden Texteditor haben, installieren Sie Atom oder Text++. - Wenn Sie das Terraform-Projekt mit anderen teilen, empfehlen wir, das Projekt zur Änderungsverwaltung in Git zu speichern. ### Schritt 1: Vorbereiten der Umgebung #### A.) Herunterladen und Installieren von Terraform [https://www.terraform.io/downloads](https://www.terraform.io/downloads) #### B.) Generieren eines privaten/öffentlichen-Schlüsselpaares Das ist der Schlüssel, den Sie verwenden werden, um auf AWS und die resultierende VPC-Umgebung zuzugreifen. Wenn Sie Terraform ausführen, werden Sie den öffentlichen Schlüssel mit einbeziehen. Öffnen Sie ein Terminal und führen Sie die folgenden Befehle aus: 1. Create a private key. For example, `my-key.pem`: openssl genrsa -out my-key.pem 1024 2. Erstellen Sie einen öffentlichen Schlüssel. Dieses Schlüsselformat wird für Terraform nicht verwendet. Sie werden ihn später in diesem Verfahren in einen SSH-Schlüssel konvertieren: openssl rsa -in my-key.pem -pubout > my-key.pub 3. Legen Sie Berechtigungen für den privaten Schlüssel fest: sudo chmod 0600 my-key.pem So legen Sie Berechtigungen unter Windows fest: - Suchen Sie die Datei im Windows Explorer, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Datei und wählen Sie dann Eigenschaften aus. Navigieren Sie auf die Registerkarte Sicherheit und klicken Sie dann auf Erweitert. - Ändern Sie den Eigentümer so, dass Sie es sind, deaktivieren Sie Vererbung und löschen Sie alle Berechtigungen. Gewähren Sie sich Vollzugriff und klicken Sie dann auf Speichern. Kennzeichnen Sie die Datei als schreibgeschützt. 4. Erstellen Sie den öffentlichen SSH-Schlüssel. Das ist der Schlüssel, den Sie später in diesem Verfahren nach Terraform kopieren werden. ssh-keygen -y -f my-key.pem >my-key-ssh.pub #### C.) Herunterladen des Projekts und Hinzufügen eines "State"-Verzeichnisses 1. Laden Sie das [EDG-Terraform-Projekt](https://help.tableau.com/samples/en-us/edg/edg-terraform.zip) herunter, entpacken Sie es und speichern Sie alles auf Ihrem lokalen Computer. Nachdem Sie den Download entpackt haben, verfügen Sie über ein Verzeichnis der obersten Ebene ("edg-terraform") und eine Reihe von Unterverzeichnissen. 2. Erstellen Sie ein Verzeichnis namens`state` als gleichwertiges Gegenstück zu dem `edg-terraform`\-Verzeichnis der obersten Ebene. ### Schritt 2: Anpassen der Terraform-Vorlagen Sie müssen die Terraform-Vorlagen an Ihre AWS- und EDG-Umgebung anpassen. Das hier gezeigte Beispiel gibt die mindestens erforderlichen Anpassungen an, die in den meisten Organisationen vorgenommen werden müssen. Es ist wahrscheinlich, dass Ihre konkrete Umgebung andere Anpassungen erfordert. Dieser Abschnitt ist nach Vorlagennamen organisiert. Vergessen Sie nicht, alle vorgenommenen Änderungen zu speichern, bevor Sie mit _Schritt 3: Ausführen von Terraform –_ fortfahren. #### versions.tf There are three instances of `versions.tf` files where the `required_version` field must match the version of terraform.exe you're using. Check the version of terraform (`terraform.exe -version`) and update each of the following instances: - `edg-terraform\versions.tf` - `edg-terraform\modules\proxy\versions.tf` - `edg-terraform\modules\tableau_instance\versions.tf` #### key-pair.tf 1. Öffnen Sie den öffentlichen Schlüssel, den Sie in Schritt 1B generiert haben, und kopieren Sie den Schlüssel: less my-key-ssh.pub Windows: Kopieren Sie den Inhalt Ihres öffentlichen Schlüssels. 2. Kopieren Sie die Zeichenfolge des öffentlichen Schlüssels in das Argument "public\_key", zum Beispiel: resource "aws\_key\_pair" "tableau" { key\_name = "my-key" public\_key = "ssh-rsa AAAAB3NzaC1yc2EAAAADAQABAAAAgQ (truncated example) dZVHambOCw==" Ensure that the `key_name` value is unique in the datacenter or `terraform apply` will fail. #### locals.tf Update `user.owner` to your name or alias. The value you enter here will be used for the "Name" tag in AWS on the resources that Terraform creates. #### providers.tf 1. Fügen Sie Tags gemäß den Anforderungen Ihrer Organisation hinzu. Beispiel: default\_tags { tags = { "Application" = "tableau", "Creator" = "alias@example.com", "DeptCode" = "8675309", "Description" = "EDG", "Environment" = "test", "Group" = "itcloud@example.com" } } 2. If using `provider`, comment out the `assume_role` lines: /\* assume\_role { role\_arn = "arn:aws:iam::310946706895:role/terraform-backend" session\_name = "terraform" }\*/ #### elb.tf Under `'resource "aws_lb" "tableau" {'` choose a unique value to use for `name` and `tags.Name`. If another AWS load balancer has the same name in the datacenter, then `terraform apply` will fail. Add `idle_timeout`: resource "aws\_lb" "tableau" { name = "edg-again-alb" load\_balancer\_type = "application" subnets = \[for subnet in aws\_subnet.public : subnet.id\] security\_groups = \[aws\_security\_group.public.id\] drop\_invalid\_header\_fields = true idle\_timeout = 400 tags = { Name = "edg-again-alb" } } #### variables.tf Aktualisieren Sie den Namen der Stammdomäne. Dieser Name muss mit der Domäne übereinstimmen, die Sie in Route 53 registriert haben. variable "root\_domain\_name" { default = "example.com" } In der Standardeinstellung ist die Unterdomäne `tableau` als VPC-DNS-Domänenname angegeben. Um dies zu ändern, aktualisieren Sie`subdomain` wie folgt: variable "subdomain" { default = "tableau" } #### modules/tableau\_instance/ec2.tf There are two ec2.tf files in the project. This customization is for the Tableau instance of the ec2.tf in the directory: `modules/tableau_instance/ec2.tf`. - Falls erforderlich, fügen Sie einen Tags-Blob hinzu: tags = { "Name" : var.ec2\_name, "user.owner" = "ALIAS", "Application" = "tableau", "Creator" = "ALIAS@example.com", "DeptCode" = "8675309", "Description" = "EDG", "Environment" = "test", "Group" = "itcloud@example.com" } } - Aktualisieren Sie gegebenenfalls Ihren Speicher, um Ihre Datenanforderungen zu erfüllen: Stammvolume: root\_block\_device { volume\_size = 100 volume\_type = "gp3" } Anwendungsvolume: resource "aws\_ebs\_volume" "tableau" { availability\_zone = data.aws\_subnet.tableau.availability\_zone size = 500 type = "gp3" } ### Schritt 3: Ausführen von Terraform #### A.) Initialisieren von Terraform Wechseln Sie in Terminal in das Verzeichnis `edg-terraform` und führen Sie den folgenden Befehl aus: terraform init Wenn die Initialisierung erfolgreich war, fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort. Wenn die Initialisierung fehlgeschlagen ist, folgen Sie den Anweisungen in der Terraform-Ausgabe. #### B.) Planen von Terraform Führen Sie im gleichen Verzeichnis den Planbefehl ("plan") aus: terraform plan Dieser Befehl kann mehrmals ausgeführt werden. Führen Sie ihn so oft aus, bis alle Fehler behoben sind. Sobald dieser Befehl fehlerfrei ausgeführt wird, können Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren. #### C.) Anwenden von Terraform Führen Sie im gleichen Verzeichnis den Anwendungsbefehl ("apply") aus: terraform apply Terraform will prompt you to verify deployment, type `Yes`. #### Optional: Löschen von Terraform Sie können den gesamten VPC löschen, indem Sie den Löschbefehl ("destroy") ausführen: terraform destroy Dieser Befehl löscht nur das, was er geschaffen hat. Wenn Sie an einigen Objekten in AWS (z. B. Sicherheitsgruppen, Subnetze usw.) manuelle Änderungen vorgenommen haben, wird der `destroy`\-Befehl fehlschlagen. Um einen fehlgeschlagenen oder nicht mehr reagierenden Löschvorgang zu beenden, geben Sie die Tastenkombination `Control + C` ein. Anschließend müssen Sie den VPC manuell so bereinigen, dass der Originalzustand wiederhergestellt wird, in dem er ursprünglich von Terraform erstellt wurde. Dann können Sie den Befehl `destroy` ausführen. ### Schritt 4: Herstellen einer Verbindung zu Bastion Alle Befehlszeilenverbindungen erfolgen über den Bastion-Host an TCP 22 (SSH-Protokoll). 1. Erstellen Sie in AWS eine Regel für eingehenden Datenverkehr in der Bastion-Sicherheitsgruppe (**AWS** \> **Security Groups** \> **Bastion SG** \> **Edit inbound rules** (AWS > Sicherheitsgruppen > Bastion-SG > Eingangsregel bearbeiten)) und erstellen Sie eine Regel, um SSH-Verbindungen (TCP 22) von der IP-Adresse oder Subnetzmaske zuzulassen, von der aus Sie Terminal-Befehle ausführen werden. Optional: Es kann hilfreich sein, während der Bereitstellung das Kopieren von Dateien zwischen den EC2-Instanzen in der privaten und der öffentlichen Gruppe ("Private" und "Public") zu erlauben. Erstellen von Regeln für eingehenden SSH-Datenverkehr: - Private: Erstellen Sie eine eingehende Regel, um SSH von "Public" zuzulassen. - Public: Erstellen Sie eine eingehende Regel, um SSH von "Private" und von "Public" zuzulassen. 2. Verwenden Sie den pem-Schlüssel, den Sie in Schritt 1.B erstellt haben, um eine Verbindung zu dem Bastion-Host herzustellen: **In einem Mac-Terminal:** Führen Sie die folgenden Befehle in dem Verzeichnis aus, in dem der pem-Schlüssel gespeichert ist: ssh-add —apple-use-keychain .pem If you get a warning about private key being accessible by others, then run this command: `chmod 600 ` and then run the `ssh-add` command again. Connect to the bastion host with this command: `ssh -A ec2-user@IPaddress` For example: `ssh -A ec2-user@3.15.12.112`. **Unter Windows mit PuTTY und Pageant:** 1. Erstellen Sie eine ppk-Datei aus dem pem-Schlüssel: Verwenden Sie den PuTTY Key Generator. Laden Sie den pem-Schlüssel, den Sie in Schritt 1.B erstellt haben. Klicken Sie nach dem Schlüsselimport auf **Privaten Schlüssel speichern**. Dadurch wird eine ppk-Datei erstellt. 2. In PuTTY: Öffnen Sie die Konfiguration und nehmen Sie die folgenden Änderungen vor: - Sessions > Host name (Sitzungen > Hostname): Fügen Sie die IP-Adresse des Bastion-Hosts hinzu. - Sessions > Port (Sitzungen > Port): 22 - Connection > Data > Auto-login username (Verbindung > Daten > Benutzername für automatische Anmeldung): ec2-user - Connection > SSH > Auth > Allow agent forwarding (Verbindung > SSH > Authentifizierung > Agentenweiterleitung zulassen) - Connection > SSH > Auth > (Verbindung > SSH > Authentifizierung >) Klicken Sie für den privaten Schlüssel auf "Browse" (Durchsuchen) und wählen Sie die .ppk-Datei aus, die Sie eben erstellt haben. 3. Installieren Sie Pageant und laden Sie die ppk in die Anwendung. ### Schritt 5: Installieren von PostgreSQL Die Terraform-Vorlage installiert nicht PostgreSQL, um als externes Repository verwendet zu werden. Allerdings werden die zugehörige Sicherheitsgruppe und das Subnetz erstellt. Wenn Sie das externe Repository auf einer EC2-Instanz installieren möchten, auf der PostgreSQL ausgeführt wird, müssen Sie die EC2-Instanz wie in [Teil 3 - Vorbereiten der Bereitstellung von Tableau Server Enterprise](https://help.tableau.com/v0.0/guides/enterprise-deployment/de-de/edg_part3.htm) beschrieben bereitstellen. Installieren, konfigurieren und sichern Sie dann PostgreSQL in einer tar-Datei, wie in [Teil 4 – Installieren und Konfigurieren von Tableau Server](https://help.tableau.com/v0.0/guides/enterprise-deployment/de-de/edg_part4.htm) beschrieben. ### Schritt 6 (optional): Ausführen von DeployTab4EDG Das Skript "TabDeploy4EDG" automatisiert die Implementierung der Tableau-Bereitstellung auf vier Knoten, die in Teil 4 beschrieben wird. Siehe dazu [TabDeploy4EDG – Skript für automatisierte Installation](#EDGSetup). [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Anhang – Webschicht mit Apache-Beispielbereitstellung **Hinweis**: Das Enterprise-Bereitstellungshandbuch wird von Tableau nicht mehr aktualisiert. Obwohl wir die hier beschriebene Referenzarchitektur weiterhin als gültiges Bereitstellungsmodell für Tableau Server in AWS empfehlen, haben sich bestimmte Konfigurationsverfahren seit der letzten Aktualisierung möglicherweise geändert. Vergleichen Sie diese Schritte immer mit der neuesten [Tableau Server-Hilfedokumentation](https://help.tableau.com/current/server/de-de/get_started_server.htm), um die Genauigkeit zu gewährleisten. Dieses Thema enthält ein komplettes Verfahren, in dem beschrieben wird, wie die Webschicht in der beispielhaften AWS-Referenzarchitektur implementiert wird. Die Beispielkonfiguration setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen: - AWS-Anwendungslastenausgleich - Apache-Proxyserver - Mellon-Authentifizierungsmodul - Okta-IdP - SAML-Authentifizierung **Hinweis**: Die in diesem Abschnitt vorgestellte Beispielkonfiguration für die Webschicht enthält detaillierte Verfahren zum Bereitstellen von Software und Diensten von Drittanbietern. Wir haben uns nach Kräften bemüht, die Verfahren zur Aktivierung des Webschicht-Szenarios zu überprüfen und zu dokumentieren. Die Software von Drittanbietern kann sich jedoch ändern oder Ihr Szenario kann von der hier beschriebenen Referenzarchitektur abweichen. Verbindliche Konfigurationsdetails und Support finden Sie in der Dokumentation der Drittanbieter. Die Linux-Beispiele in diesem Abschnitt zeigen Befehle für RHEL-ähnliche Distributionen. Die hier angegebenen spezifischen Befehle wurden mit der Amazon Linux 2-Distribution entwickelt. Wenn Sie die Ubuntu-Distribution ausführen, bearbeiten Sie die Befehle entsprechend. Die Bereitstellung der Webschicht in diesem Beispiel erfolgt nach einem schrittweisen Konfigurations- und Überprüfungsverfahren. Die Konfiguration der zentralen Web-Ebene umfasst die folgenden Schritte, um HTTP zwischen Tableau und dem Internet zu aktivieren. Apache wird für Reverse-Proxy/Lastenausgleich hinter dem AWS-Anwendunglastenausgleich ausgeführt und konfiguriert: 1. Installieren von Apache 2. Konfigurieren des Reverse-Proxys zum Testen der Konnektivität zu Tableau Server 3. Konfigurieren von Lastenausgleich auf dem Proxy 4. Konfigurieren von AWS-Anwendungslastenausgleich Nachdem die Web-Ebene eingerichtet und die Konnektivität zu Tableau überprüft wurde, konfigurieren Sie die Authentifizierung bei einem externen Anbieter. ## Installieren von Apache Führen Sie das folgende Verfahren auf beiden EC2-Hosts (Proxy 1 und Proxy 2) aus. Wenn Sie die Bereitstellung in AWS gemäß dem Beispiel der Referenzarchitektur vornehmen, sollten Sie zwei Verfügbarkeitszonen haben und in jeder Zone einen einzelnen Proxyserver ausführen. 1. Installieren Sie Apache: sudo yum update -y sudo yum install -y httpd 2. Konfigurieren Sie Apache für den Start beim Neustart: sudo systemctl enable --now httpd 3. Stellen Sie sicher, dass die Version von httpd, die Sie installiert haben, Folgendes enthält: `proxy_hcheck_module`: sudo httpd -M `proxy_hcheck_module` ist erforderlich. Wenn Ihre Version von httpd dieses Modul nicht enthält, aktualisieren Sie auf eine Version von httpd, die es enthält. ## Konfigurieren des Proxys zum Testen der Konnektivität zu Tableau Server Führen Sie dieses Verfahren auf einem der Proxy-Hosts (Proxy 1) aus. Der Zweck dieses Schritts besteht darin, die Konnektivität zwischen dem Internet zu Ihrem Proxyserver für den Tableau Server in der privaten Sicherheitsgruppe zu überprüfen. 1. Erstellen Sie eine Datei mit dem Namen `tableau.conf` und fügen Sie sie dem Verzeichnis `/etc/httpd/conf.d` hinzu. Kopieren Sie den folgenden Code und geben Sie die Schlüssel `ProxyPass` und `ProxyPassReverse` mit der privaten IP-Adresse des Tableau Server-Knotens 1 an. **Wichtig**: Die unten gezeigte Konfiguration ist keine sichere Konfiguration und sollte nicht in der Produktion verwendet werden. Diese Konfiguration sollte nur während des Installationsprozesses verwendet werden, um die durchgehende Konnektivität zu überprüfen. Wenn beispielsweise die IP-Adresse von Knoten 1 `10.0.30.32` lautet, würde in der Datei `tableau.conf` Folgendes stehen: ProxyPreserveHost On ProxyPass "/" "http://10.0.30.32:80/" ProxyPassReverse "/" "http://10.0.30.32:80/" 2. Starten Sie httpd neu: sudo systemctl restart httpd ### Überprüfung: Konfiguration der Basistopologie Sie sollten auf die Tableau Server-Administrationsseite zugreifen können, indem Sie zu `http://` navigieren. Falls die Tableau Server-Administrationsseite in Ihrem Browser nicht geladen wird, führen Sie die folgenden Schritte zur Fehlerbehebung auf dem Proxy 1-Host aus: - Als erstes stoppen Sie httpd und starten Sie es dann erneut. - Überprüfen Sie die Datei `tableau.conf` noch einmal. Stellen Sie sicher, dass die private IP-Adresse von Knoten 1 korrekt ist. Prüfen Sie auf doppelte Anführungszeichen und überprüfen Sie auch die Syntax sorgfältig. - Führen Sie den Befehl `curl` auf dem Reverse-Proxyserver mit der privaten IP-Adresse von Knoten 1 aus (z. B. `curl 10.0.1.90`). Wenn die Shell nicht HTML zurück gibt oder wenn sie HTML für die Apache-Testwebseite zurück gibt, überprüfen Sie die Protokoll-/Portkonfiguration zwischen der öffentlichen und der privaten Sicherheitsgruppe. - Führen Sie den Befehl `curl` mit der privaten IP-Adresse von Proxy 1 aus (z. B.`curl 10.0.0.163`). Wenn die Shell den HTML-Code für die Apache-Testwebseite zurück gibt, ist die Proxy-Datei nicht korrekt konfiguriert. - Starten Sie httpd immer neu (`sudo systemctl restart httpd`), wenn Sie die Konfiguration der Proxy-Datei oder der Sicherheitsgruppen geändert haben. - Stellen Sie sicher, dass TSM auf Knoten 1 ausgeführt wird. ## Konfigurieren von Lastenausgleich auf dem Proxy 1. Entfernen Sie auf dem demselben Proxy-Host (Proxy 1), auf dem Sie die Datei `tableau.conf` erstellt haben, die vorhandene Konfiguration für den virtuellen Host, und bearbeiten Sie die Datei so, dass sie die Logik für den Lastenausgleich enthält. Beispiel: ServerAdmin admin@example.com #Load balancing logic. ProxyHCExpr ok234 {%{REQUEST\_STATUS} =~ /^\[234\]/} Header add Set-Cookie "ROUTEID=.%{BALANCER\_WORKER\_ROUTE}e; path=/" env=BALANCER\_ROUTE\_CHANGED #Replace IP addresses below with the IP addresses to the Tableau Servers running the Gateway service. BalancerMember http://10.0.3.40/ route=1 hcmethod=GET hcexpr=ok234 hcuri=/favicon.ico BalancerMember http://10.0.4.151/ route=2 hcmethod=GET hcexpr=ok234 hcuri=/favicon.ico ProxySet stickysession=ROUTEID ProxyPreserveHost On ProxyPass / balancer://tableau/ ProxyPassReverse / balancer://tableau/ 2. Stoppen und starten Sie anschließend httpd: sudo systemctl stop httpd sudo systemctl start httpd 3. Überprüfen Sie die Konfiguration, indem Sie zu der öffentlichen IP-Adresse von Proxy 1 navigieren. ## Kopieren der Konfiguration auf den zweiten Proxyserver 1. Kopieren Sie die Datei `tableau.conf` von Proxy 1 und speichern Sie sie auf dem Proxy 2-Host in dem Verzeichnis `/etc/httpd/conf.d`. 2. Stoppen und starten Sie anschließend httpd: sudo systemctl stop httpd sudo systemctl start httpd 3. Überprüfen Sie die Konfiguration, indem Sie zu der öffentlichen IP-Adresse von Proxy 2 navigieren. ## Konfigurieren von AWS-Anwendungslastenausgleich Konfigurieren Sie den Lastenausgleich als HTTP-Listener. Im hier vorliegenden Verfahren wird beschrieben, wie Sie einen Lastenausgleich in AWS hinzufügen. #### Schritt 1: Erstellen einer Zielgruppe Eine Zielgruppe ist eine AWS-Konfiguration, welche die EC2-Instances definiert, auf denen Ihre Proxyserver ausgeführt werden. Dies sind die Ziele für den Datenverkehr von der LBS. 1. EC2 > Target groups > Create target group (EC2 > Zielgruppen > Zielgruppe erstellen) 2. Auf der Seite "Create" (Erstellen): - Geben Sie einen Zielgruppennamen ein, zum Beispiel `TG-internal-HTTP`. - Zieltyp: Instanzen - Protokoll: HTTP - Port: 80 - VPC: Wählen Sie Ihre VPC aus. - Fügen Sie unter Health checks (Integritätsprüfungen) > Advanced health checks settings (Einstellungen für erweiterte Integritätsprüfungen) > Success codes (Erfolgscodes) die Codeliste zum Lesen hinzu: `200,303`. - Klicken Sie auf Create (Erstellen). 3. Wählen Sie die Zielgruppe aus, die Sie eben erstellt haben, und klicken Sie dann auf die Registerkarte Targets (Ziele):  - Klicken Sie auf Edit (Bearbeiten). - Wählen Sie die EC2-Instanzen (oder eine einzelne Instanz, wenn Sie einzeln konfigurieren) aus, auf denen die Proxyanwendung ausgeführt wird. Klicken Sie dann auf Zu registriert hinzufügen. - Klicken Sie auf Speichern. #### Schritt 2: Starten des Assistenten für Lastenausgleich 1. EC2 > Load Balancers > Create Load Balancer (EC2 > Lastenausgleichsmodule > Lastenausgleich erstellen) 2. Erstellen Sie auf der Seite "Select load balancer type" (Lastenausgleichstyp auswählen) einen Anwendungslastenausgleich. **Hinweis**: Die Benutzeroberfläche, die zur Konfiguration des Lastenausgleichsmodulen angezeigt wird, ist in den AWS-Rechenzentren nicht einheitlich. Das folgende Verfahren "Assistenten-Konfiguration" bezieht sich auf den AWS-Konfigurationsassistenten, der mit **Schritt 1 Lastenausgleichsmodul konfigurieren** beginnt.  Wenn Ihr Rechenzentrum alle Konfigurationen auf einer einzigen Seite anzeigt, die unten auf der Seite eine Schaltfläche **Create Load Balancer** enthält, befolgen Sie das nachstehende Verfahren "Konfiguration auf einer Seite". 1. Die Seite Configure load balancer (Lastenausgleich konfigurieren): - Geben Sie den Namen an - Schema: Internetzugriff (Standard) - IP-Adresstyp: IPv4 (Standard) - Listener (Listener und Routing): 1. Behalten Sie den Standard-HTTP-Listener bei. 2. Klicken Sie auf Listener hinzufügen und fügen Sie `HTTPS:443` hinzu. - VPC: Wählen Sie die VPC aus, in der Sie alles installiert haben. - Verfügbarkeitszonen: - Wählen Sie **a** und **b** für Ihre Rechenzentrumsregionen aus. - Wählen Sie in der entsprechenden Dropdown-Liste das öffentliche Subnetz aus (in dem sich Ihre Proxyserver befinden). - Klicken Sie auf Configure Security Settings (Sicherheitseinstellungen konfigurieren) 2. Die Seite Configure Security Settings (Sicherheitseinstellungen konfigurieren) - Laden Sie Ihr öffentliches SSL-Zertifikat hoch. - Klicken Sie auf Next: Configure Security Groups (Weiter: Sicherheitsgruppen konfigurieren). 3. Die Seite Configure Security Groups (Sicherheitsgruppen konfigurieren): - Wählen Sie die öffentliche Sicherheitsgruppe aus. Wenn die Standardsicherheitsgruppe ausgewählt ist, deaktivieren Sie diese Auswahl. - Klicken Sie auf Next: Configure Routing (Weiter: Routing konfigurieren). 4. Die Seite Configure Routing (Routing konfigurieren) - Zielgruppe: Bestehende Zielgruppe. - Name: Wählen Sie eine Zielgruppe aus, die Sie zuvor erstellt haben. - Klicken Sie auf Next: Register Targets (Weiter: Ziele registrieren). 5. Die Seite Register Targets (Ziele registrieren) - Die beiden Proxyserver-Instanzen, die Sie zuvor konfiguriert haben, sollten angezeigt werden. - Klicken Sie auf Next: Review (Weiter: Überprüfung). 6. Die Seite Review (Überprüfen) Klicken Sie auf Erstellen. Grundlegende Konfiguration - Geben Sie den Namen an - Schema: Internetzugriff (Standard) - IP-Adresstyp: IPv4 (Standard) Netzwerkzuordnung - VPC: Wählen Sie die VPC aus, in der Sie alles installiert haben. - Zuordnungen: - Wählen Sie die Verfügbarkeitszonen **a** und **b** (oder vergleichbare) für Ihre Rechenzentrumsregionen aus. - Wählen Sie in der entsprechenden Dropdown-Liste das öffentliche Subnetz aus (in dem sich Ihre Proxyserver befinden). Sicherheitsgruppen - Wählen Sie die öffentliche Sicherheitsgruppe aus. Wenn die Standardsicherheitsgruppe ausgewählt ist, deaktivieren Sie diese Auswahl. Listener und Routing - Behalten Sie den Standard-HTTP-Listener bei. Geben Sie bei Standardaktion die zuvor eingerichtete Zielgruppe an. - Klicken Sie auf Listener hinzufügen und fügen Sie `HTTPS:443` hinzu. Geben Sie bei Standardaktion die zuvor eingerichtete Zielgruppe an. Sichere Listener-Einstellungen - Laden Sie Ihr öffentliches SSL-Zertifikat hoch. Klicken Sie auf Create Load Balancer. #### Schritt 3: Stickiness aktivieren 1. Nachdem der Lastenausgleich erstellt wurde, müssen Sie Stickiness für die Zielgruppe aktivieren. - Öffnen Sie die AWS-Seite für die Zielgruppe (EC2 > Load Balancing (Lastenausgleich) > Target groups (Zielgruppen)), und wählen Sie die Zielgruppeninstanz aus, die Sie gerade eingerichtet haben. Wählen Sie im Menü Actions (Aktionen) die Option Edit attributes (Attribute bearbeiten) aus. - Wählen Sie auf der Seite Edit attributes (Attribute bearbeiten) die Option Stickiness (Bindung) aus, geben Sie eine Zeitdauer von `1 day` (1 Tag) an, und klicken Sie dann auf Save changes (Änderungen speichern). 2. Aktivieren Sie beim Lastenausgleich Stickiness auf dem HTTP-Listener. Wählen Sie den Lastenausgleich aus, den Sie gerade konfiguriert haben, und klicken Sie dann auf die Registerkarte Listeners: - Klicken Sie für HTTP:80 auf View/edit rules (Regeln anzeigen/bearbeiten). Klicken Sie auf der Seite Rules (Regeln), die daraufhin angezeigt wird, auf das Bearbeitungssymbol (zuerst oben auf der Seite und dann noch einmal für die Regel), um die Regel zu bearbeiten. Löschen Sie die vorhandene THEN-Regel ("DANN-Regel") und ersetzen Sie sie, indem Sie auf Add action (Aktion hinzufügen) > Forward to... (Weiterleiten an...) klicken. Geben Sie in der resultierenden THEN-Konfiguration die gleiche Zielgruppe an, die Sie erstellt haben. Aktivieren Sie unter "Group-level stickiness" (Bindung auf Gruppenebene) den Punkt "Stickiness", und legen Sie "Duration" (Zeitdauer) auf "1 Day" (1 Tag) fest. Speichern Sie die Einstellung und klicken Sie dann auf Update (Aktualisieren). #### Schritt 4: Festlegen des Leerlaufzeitlimits für den Lastenausgleich Aktualisieren Sie für den Lastenausgleich das Leerlaufzeitlimit auf 400 Sekunden. Wählen Sie den Lastenausgleich, den Sie für diese Bereitstellung konfiguriert haben, und klicken Sie dann auf Aktionen > Attribute bearbeiten. Stellen Sie das Leerlaufzeitlimit auf `400` Sekunden ein und klicken Sie dann auf Speichern. #### Schritt 5: Überprüfen der LBS-Verbindung Öffnen Sie die Seite "AWS Load Balancer" (AWS-Lastenausgleich) (EC2\> Load Balancers (Lastenausgleich)), wählen Sie die Lastenausgleichsinstanz aus, die Sie gerade eingerichtet haben. Kopieren Sie unter Description (Beschreibung) den DNS-Namen und fügen Sie ihn in einen Browser ein, um auf die Tableau Server-Anmeldeseite zuzugreifen. Wenn ein Fehler auf 500-Niveau angezeigt wird, müssen Sie wahrscheinlich Ihre Proxyserver neu starten. ## Aktualisieren des DNS mit der öffentlichen Tableau-URL Verwenden Sie den DNS-Zonennamen Ihrer Domäne aus der AWS-Seite "Load Balancer" (Lastenausgleich) > "Description" (Beschreibung), um einen CNAME-Wert in Ihrem DNS zu erstellen. Datenverkehr zu Ihrer URL (tableau.example.com) sollte an den öffentlichen AWS-DNS-Namen gesendet werden. ## Überprüfen der Konnektivität Nachdem Ihre DNS-Updates abgeschlossen sind, sollten Sie zu der Tableau Server-Anmeldeseite navigieren können, indem Sie Ihre öffentliche URL eingeben, zum Beispiel:`https://tableau.example.com`. ## Beispiel für eine Konfiguration für Authentifizierung: SAML mit externem IdP Im folgenden Beispiel wird beschrieben, wie Sie SAML mit Okta-IdP und Mellon-Authentifizierungsmodul für eine Tableau-Bereitstellung einrichten und konfigurieren, die in der AWS-Referenzarchitektur ausgeführt wird. In dem Beispiel wird beschrieben, wie Tableau Server und die Apache-Proxyserver für die Verwendung von HTTP konfiguriert werden. Okta wird Anfragen an den AWS-Lastenausgleich über HTTPS senden, aber sämtlicher interner Datenverkehr wird über HTTP erfolgen. Beachten Sie bei der Konfiguration für dieses Szenario die Unterschiede von HTTP und HTTPS, wenn Sie URL-Zeichenfolgen festlegen. In diesem Beispiel wird Mellon als Dienstanbietermodul für Vorauthentifizierung auf den Reverse-Proxyservern verwendet. Diese Konfiguration stellt sicher, dass nur authentifizierter Datenverkehr mit Tableau Server verbunden wird, der auch als Dienstanbieter mit dem Okta-IdP agiert. Daher müssen Sie zwei IdP-Anwendungen konfigurieren: eine für den Mellon-Dienstanbieter und eine für den Tableau-Dienstanbieter. ### Erstellen des Tableau-Administratorkontos Ein häufiger Fehler beim Konfigurieren von SAML ist, die Erstellung eines Administratorkontos in Tableau Server zu vergessen, bevor SSO aktiviert wird. Der erste Schritt besteht darin, ein Konto in Tableau Server mit einer Serveradministratorrolle zu erstellen. Für das Okta-Beispielszenario muss der Benutzername in einem gültigen E-Mail-Adressformat angegeben werden (z. B. user@example.com). Sie müssen für diesen Benutzer ein Kennwort festlegen, das jedoch nach der Konfiguration von SAML nicht mehr verwendet wird. ### Konfigurieren der Vor-Authentifizierungsanwendung von Okta Das in diesem Abschnitt beschriebene End-to-End-Szenario erfordert zwei Okta-Anwendungen: - Vor-Authentifizierungsanwendung von Okta - Tableau Server-Anwendung von Okta Jede dieser Anwendungen ist mit unterschiedlichen Metadaten verbunden, die Sie auf dem Reverse-Proxy bzw. Tableau Server konfigurieren müssen. In diesem Verfahren wird beschrieben, wie Sie die Vor-Authentifizierungsanwendung von Okta erstellen und konfigurieren. Später in diesem Thema ist vorgesehen, dass Sie die Tableau Server-Anwendung von Okta erstellen. Ein kostenloses Okta-Testkonto mit eingeschränkten Benutzern finden Sie auf der [Okta-Entwickler-Webseite](https://developer.okta.com/signup/). Erstellen Sie eine SAML-App-Integration für den Mellon-Vorauthentifizierungs-Dienstanbieter. 1. Öffnen Sie das Okta-Administrations-Dashboard, und klicken Sie auf Applications > Create App Integration (Anwendungen > App-Integration erstellen). 2. Wählen Sie auf der Seite Create a new app integration (Neue App-Integration erstellen) die Option SAML 2.0 aus, und klicken Sie dann auf Next (Weiter). 3. Geben Sie auf der Registerkarte General Settings (Allgemeine Einstellungen) einen App-Namen ein (z. B. `Tableau Pre-Auth`), und klicken Sie dann auf Next (Weiter). 4. Auf der Registerkarte Configure SAML (SAML konfigurieren): - SSO-URL (Single Sign-On): Das letzte Element des Pfads in der Single Sign-On-URL wird als der `MellonEndpointPath` in der `mellon.conf` Konfigurationsdatei bezeichnet, die später in diesem Verfahren behandelt wird. Sie können einen beliebigen Endpunkt angeben. In diesem Beispiel ist `sso` der Endpunkt. Das letzte Element, `postResponse`, ist erforderlich: `https://tableau.example.com/sso/postResponse`. - Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Use this for Recipient URL and Destination URL (Dieses für Empfänger-URL und Ziel-URL verwenden). - Recipient URL (Empfänger-URL): Ist die gleiche wie die SSO-URL, jedoch mit HTTP. Zum Beispiel: `http://tableau.example.com/sso/postResponse`. - Destination URL (Ziel-URL): Ist die gleiche wie die SSO-URL, jedoch mit HTTP. Zum Beispiel: `http://tableau.example.com/sso/postResponse`. - Audience URI (SP Entity ID) (Zielgruppen-URI (SP-Entitäts-ID)). Zum Beispiel: `https://tableau.example.com`. - Name ID Format (Format der Namens-ID): `EmailAddress` - Application Username (Anwendungsbenutzername): `Email` - Attributes Statements (Attributangaben): Name = `mail`; Name format (Namensformat) = `Unspecified`; Value (Wert) = `user.email`. Klicken Sie auf Next (Weiter). 5. Wählen Sie auf der Registerkarte Feedback Folgendes aus: - I'm an Okta customer adding an internal app (Ich bin ein Okta-Kunde und füge eine interne App hinzu) - This is an internal app that we have created (Dies ist eine interne App, die wir erstellt haben) - Klicken Sie auf Finish (Fertigstellen). 6. Erstellen Sie die IdP-Metadatendatei vor der Authentifizierung: - In Okta: Applications (Anwendungen) > Applications (Anwendungen) > Ihre neue Anwendung (z. B. `Tableau Pre-Auth`) > Sign On (Anmelden) - Klicken Sie neben SAML-Signaturzertifikate auf Anweisungen zur SAML-Einrichtung anzeigen. - Führen Sie auf der Seite Konfigurieren von SAML 2.0 für die Anwendung vor der Authentifizierung einen Bildlauf nach unten zum Abschnitt Optional durch, Stellen Sie die folgenden IDP-Metadaten für Ihren SP-Anbieter bereit. - Kopieren Sie den Inhalt des XML-Felds, und speichern Sie ihn in einer Datei mit dem Namen `pre-auth_idp_metadata.xml`. 7. (Optional) Konfigurieren Sie Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA): - In Okta: Applications (Anwendungen) > Applications (Anwendungen) > Ihre neue Anwendung (z. B. `Tableau Pre-Auth`) > Sign On (Anmelden) - Klicken Sie unter Sign On Policy (Anmelderichtlinie) auf Add Rule (Regel hinzufügen). - Geben Sie in der App Sign On Rule (App-Anmelderegel) einen Namen und die verschiedenen MFA-Optionen an. Um die Funktionalität zu testen, können Sie alle Optionen in der jeweiligen Standardeinstellung belassen. Sie müssen jedoch unter Actions (Aktionen) den Punkt Prompt for factor (Zur Eingabe des Faktors auffordern) auswählen und dann angeben, wie oft sich Benutzer anmelden müssen. Klicken Sie auf Save (Speichern). ### Erstellen und Zuweisen eines Okta-Benutzers 1. Erstellen Sie in Okta einen Benutzer mit dem gleichen Benutzernamen, den Sie in Tableau erstellt haben (user@example.com): Directory (Verzeichnis) > People (Personen) > Add person (Person hinzufügen). 2. Nachdem der Benutzer erstellt wurde, weisen Sie ihm die neue Okta-App zu: Klicken Sie auf den Benutzernamen und weisen Sie dann die Anwendung in Assign Application (Anwendung zuweisen) zu. ## Installieren von Mellon für die Vor-Authentifizierung 1. Führen Sie die folgenden Befehle auf der EC2-Instanz aus, auf der der Apache-Proxyserver ausgeführt wird, um PHP- und Mellon-Module zu installieren: sudo yum install httpd php mod\_auth\_mellon 2. Erstellen Sie das Verzeichnis `/etc/httpd/mellon`. ## Konfigurieren von Mellon als Vor-Authentifizierungsmodul Führen Sie dieses Verfahren auf beiden Proxyservern aus. Sie müssen eine Kopie der Datei `pre-auth_idp_metadata.xml` haben, die Sie aus der Okta-Konfiguration erstellt haben. 1. Wechseln Sie das Verzeichnis: cd /etc/httpd/mellon 2. Erstellen Sie die Dienstanbieter-Metadaten. Führen Sie das Skript `mellon_create_metadata.sh` aus. Sie müssen in dem Befehl die Entitäts-ID und die Rückgabe-URL für Ihre Organisation mit angeben. Die Rückgabe-URL wird in Okta als _Single Sign On URL_ (SSO-URL) bezeichnet. Das letzte Element des Pfads in der Rückgabe-URL wird als `MellonEndpointPath` in der Konfigurationsdatei `mellon.conf` bezeichnet, die später in diesem Verfahren folgt. In diesem Beispiel geben wir `sso` als EndpointPath an. Beispiel: sudo /usr/libexec/mod\_auth\_mellon/mellon\_create\_metadata.sh https://tableau.example.com "https://tableau.example.com/sso" Das Skript gibt das Dienstanbieterzertifikat, den Schlüssel und Metadatendateien zurück. 3. Benennen Sie die Dienstanbieterdateien im Verzeichnis `mellon` so um, dass sie leichter verständlich sind. Wir werden diese Dateien in der Dokumentation mit den folgenden Namen bezeichnen: sudo mv \*.key mellon.key sudo mv \*.cert mellon.cert sudo mv \*.xml sp\_metadata.xml 4. Kopieren Sie die Datei `pre-auth_idp_metadata.xml` in dasselbe Verzeichnis. 5. Erstellen Sie die Datei `mellon.conf` im Verzeichnis `/etc/httpd/conf.d`: sudo nano /etc/httpd/conf.d/mellon.conf 6. Kopieren Sie den folgenden Inhalt in `mellon.conf`. MellonSPPrivateKeyFile /etc/httpd/mellon/mellon.key MellonSPCertFile /etc/httpd/mellon/mellon.cert MellonSPMetadataFile /etc/httpd/mellon/sp\_metadata.xml MellonIdPMetadataFile /etc/httpd/mellon/pre-auth\_idp\_metadata.xml MellonEndpointPath /sso MellonEnable "info" 7. Kopieren Sie den folgenden Inhalt in die vorhandene `tableau.conf`\-Datei: Fügen Sie den folgenden Inhalt innerhalb des Blocks `` hinzu. Aktualisieren Sie `ServerName` mit dem öffentlichen Hostnamen in Ihrer Entitäts-ID: DocumentRoot /var/www/html ServerName tableau.example.com ServerSignature Off ErrorLog logs/error\_sp.log CustomLog logs/access\_sp.log combined LogLevel info Fügen Sie den Block "Location" außerhalb des Blocks `` hinzu. Aktualisieren Sie `MellonCookieDomain` mit der Domäne der obersten Ebene, um Cookie-Informationen wie gezeigt aufzubewahren: AuthType Mellon MellonEnable auth Require valid-user MellonCookieDomain example.com Die komplette `tableau.conf`\-Datei sollte wie das folgende Beispiel aussehen: ServerAdmin admin@example.com ProxyHCExpr ok234 {%{REQUEST\_STATUS} =~ /^\[234\]/} Header add Set-Cookie "ROUTEID=.%{BALANCER\_WORKER\_ROUTE}e; path=/" env=BALANCER\_ROUTE\_CHANGED BalancerMember http://10.0.3.36/ route=1 hcmethod=GET hcexpr=ok234 hcuri=/favicon.ico BalancerMember http://10.0.4.15/ route=2 hcmethod=GET hcexpr=ok234 hcuri=/favicon.ico ProxySet stickysession=ROUTEID ProxyPreserveHost On ProxyPass / balancer://tableau/ ProxyPassReverse / balancer://tableau/ DocumentRoot /var/www/html ServerName tableau.example.com ServerSignature Off ErrorLog logs/error\_sp.log CustomLog logs/access\_sp.log combined LogLevel info AuthType Mellon MellonEnable auth Require valid-user MellonCookieDomain example.com 8. Überprüfen Sie die Konfiguration. Führen Sie den folgenden Befehl aus: sudo apachectl configtest Wenn der Konfigurationstest einen oder mehrere Fehler zurückgibt, beheben Sie diese, und führen Sie configtest erneut aus. Bei einer erfolgreichen Konfiguration wird `Syntax OK` zurückgegeben. 9. Starten Sie httpd neu: sudo systemctl restart httpd ## Erstellen einer Tableau Server-Anwendung in Okta 1. Im Okta-Dashboard: Applications (Anwendungen) > Applications (Anwendungen) > Browse App Catalog (App-Katalog durchsuchen) 2. Suchen Sie in Browse App Integration Catalog (App-Integrationskatalog durchsuchen) nach `Tableau`, wählen Sie die Kachel "Tableau Server" aus und klicken Sie dann auf Add (Hinzufügen). 3. Geben Sie unter Add Tableau Server (Tableau Server hinzufügen) > General Settings (Allgemeine Einstellungen) ein "Label" (Beschriftung) ein, und klicken Sie dann auf Next (Weiter). 4. Wählen Sie in "Sign-On Options" (Anmeldeoptionen) die Option SAML 2.0 aus und führen Sie dann einen Bildlauf nach unten durch, bis "Advanced Sign-on Settings" (Erweiterte Anmeldeeinstellungen) angezeigt wird: - SAML Entity ID (SAML-Entitäts-ID): Geben Sie die öffentliche URL ein (z. B. https://tableau.example.com). - Application user name format (Format des Anwendungsbenutzernamens): Email (E-Mail) 5. Klicken Sie auf den Link Identity Provider metadata (Identitätsanbieter-Metadaten), um einen Browser zu starten. Kopieren Sie den Browserlink. Das ist der Link, den Sie verwenden werden, wenn Sie Tableau im folgenden Verfahren konfigurieren. 6. Klicken Sie auf Done (Fertig). 7. Weisen Sie Ihrem Benutzer (user@example.com) die neue Tableau Server-Okta-App zu: Klicken Sie auf den Benutzernamen und weisen Sie dann die Anwendung in Assign Application (Anwendung zuweisen) zu. ### Aktivieren von SAML in Tableau Server für IdP Führen Sie dieses Verfahren auf dem Tableau Server-Knoten 1 aus. 1. Laden Sie die Metadaten der Tableau Server-Anwendung von Okta herunter. Verwenden Sie den Link, den Sie im vorherigen Verfahren gespeichert haben: wget https://dev-66144217.okta.com/app/exk1egxgt1fhjkSeS5d7/sso/saml/metadata -O idp\_metadata.xml 2. Kopieren Sie ein TLS-Zertifikat und die zugehörige Schlüsseldatei auf Tableau Server. Die Schlüsseldatei muss ein RSA-Schlüssel sein. Weitere Informationen zu SAML-Zertifikat- und Identitätsanbieteranforderungen finden Sie unter _SAML-Anforderungen_ ([Linux](https://help.tableau.com/current/server-linux/de-de/saml_requ.htm)). Zur Vereinfachung der Zertifikatsverwaltung und -bereitstellung sowie als bewährte Sicherheitspraxis empfehlen wir die Verwendung von Zertifikaten, die von einer bedeutenden vertrauenswürdigen Zertifizierungsstelle (CA) eines Drittanbieters erstellt wurden. Alternativ dazu können Sie auch selbstsignierte Zertifikate generieren oder Zertifikate von einer PKI für TLS verwenden. Wenn Sie nicht über ein TLS-Zertifikat verfügen, können Sie nach der folgenden Vorgehensweise ein selbstsigniertes Zertifikat generieren. Generieren eines selbstsignierten Zertifikats Führen Sie dieses Verfahren auf dem Tableau Server-Knoten 1 aus. 1. Generieren Sie den Schlüssel der signierenden Stammzertifizierungsstelle (CA): openssl genrsa -out rootCAKey-saml.pem 2048 2. Erstellen Sie das Zertifikat der Stammzertifizierungsstelle: openssl req -x509 -sha256 -new -nodes -key rootCAKey-saml.pem -days 3650 -out rootCACert-saml.pem Sie werden aufgefordert, Werte für die Zertifikatfelder einzugeben. Beispiel: Country Name (2 letter code) \[XX\]:US State or Province Name (full name) \[\]:Washington Locality Name (eg, city) \[Default City\]:Seattle Organization Name (eg, company) \[Default Company Ltd\]:Tableau Organizational Unit Name (eg, section) \[\]:Operations Common Name (eg, your name or your server's hostname) \[\]:tableau.example.com Email Address \[\]:example@tableau.com 3. Erstellen Sie das Zertifikat und den zugehörigen Schlüssel (im Beispiel unten als `server-saml.csr` und `server-saml.key` bezeichnet). Der Antragstellername ("Subject Name") für das Zertifikat muss mit dem öffentlichen Hostnamen des Tableau-Hosts übereinstimmen. Der Antragstellername wird mit der Option `-subj` im Format `"/CN="` festgelegt, beispielsweise: openssl req -new -nodes -text -out server-saml.csr -keyout server-saml.key -subj "/CN=tableau.example.com" 4. Signieren Sie das neue Zertifikat mit dem CA-Zertifikat, das Sie oben erstellt haben. Der folgende Befehl gibt das Zertifikat auch im `crt`\-Format aus: openssl x509 -req -in server-saml.csr -days 3650 -CA rootCACert-saml.pem -CAkey rootCAKey-saml.pem -CAcreateserial -out server-saml.crt 5. Konvertieren Sie die Schlüsseldatei in RSA. Tableau erfordert eine RSA-Schlüsseldatei für SAML. Führen Sie den folgenden Befehl aus, um den Schlüssel zu konvertieren: openssl rsa -in server-saml.key -out server-saml-rsa.key 3. Konfigurieren Sie SAML. Führen Sie den folgenden Befehl aus und geben Sie Ihre Entitäts-ID und die Rückgabe-URL sowie die Pfade zur Metadatendatei, zur Zertifikatsdatei und zur Schlüsseldatei an: tsm authentication saml configure --idp-entity-id "https://tableau.example.com" --idp-return-url "https://tableau.example.com" --idp-metadata idp\_metadata.xml --cert-file "server-saml.crt" --key-file "server-saml-rsa.key" tsm authentication saml enable 4. Wenn in Ihrer Organisation Tableau Desktop 2021.4 oder höher ausgeführt wird, müssen Sie den folgenden Befehl ausführen, um Authentifizierung über die Reverse-Proxyserver zu ermöglichen. Die Tableau Desktop\-Versionen 2021.2.1 bis 2021.3 funktionieren ohne Ausführung dieses Befehls, vorausgesetzt, Ihr Vorauthentifizierungsmodul (z. B. Mellon) ist so konfiguriert, dass es die Aufbewahrung von Cookies der Domäne der obersten Ebene erlaubt. tsm configuration set -k features.ExternalBrowserOAuth -v false 5. Übernehmen Sie die Konfigurationsänderungen: tsm pending-changes apply ## Validierung der SAML-Funktionalität Um die End-to-End-SAML-Funktionalität zu validieren, melden Sie sich bei Tableau Server mit der öffentlichen URL (z. B. https://tableau.example.com) mit dem Tableau-Administratorkonto an, das Sie zu Beginn dieses Verfahrens erstellt haben. ## Fehlerbehebung bei der Validierung **Bad Request**: Ein häufiger Fehler in diesem Szenario ist ein Fehler vom Typ "Bad Request" (Ungültige Anforderung) von Okta. Dieses Problem tritt häufig auf, wenn der Browser Daten aus einer früheren Okta-Sitzung zwischenspeichert. Wenn Sie beispielsweise die Okta-Anwendungen als Okta-Administrator verwalten und dann versuchen, mit einem anderen Okta-fähigen Konto auf Tableau zuzugreifen, können Sitzungsdaten aus den Administratordaten den Fehler "Bad Request" verursachen. Wenn dieser Fehler auch dann noch auftritt, wenn Sie den lokalen Browser-Cache löschen, versuchen Sie, das Tableau-Szenario zu validieren, indem Sie eine Verbindung mit einem anderen Browser herstellen. Eine weitere Ursache für Fehler vom Typ "Bad Request" (ungültige Anforderung) sind Schreibfehler in einer der vielen URLs, die Sie während der Okta-, Mellon- und SAML-Konfigurationsprozesse eingeben. Überprüfen Sie alle diese Eingaben sorgfältig. Oft gibt die HTTPD-Datei `error.log` auf dem Apache-Server an, welche URL den Fehler verursacht. **Not Found – The requested URL was not found on this server**: Diese Fehlermeldung weist auf einen von vielen Konfigurationsfehlern hin. Wenn der Benutzer mit Okta authentifiziert ist und dann diese Fehlermeldung erhält, haben Sie wahrscheinlich die Vor-Authentifizierungsanwendung von Okta bei der Konfiguration von SAML auf Tableau Server hochgeladen. Stellen Sie sicher, dass Sie die Metadaten der Tableau Server-Anwendung von Okta auf Tableau Server konfiguriert haben und nicht die Metadaten der Vor-Authentifizierungsanwendung von Okta. Weitere Fehlerbehebungsschritte - Überprüfen Sie die Datei `tableau.conf` sorgfältig auf Tippfehler oder Konfigurationsfehler. - Überprüfen Sie die Einstellungen der Vor-Authentifizierungsanwendung von Okta. Stellen Sie sicher, dass die Protokolle HTTP und HTTPS wie in diesem Thema beschrieben festgelegt sind. - Starten Sie httpd auf beiden Proxyservern neu. - Überprüfen Sie, ob `sudo apachectl configtest` auf beiden Proxyservern "Syntax OK" zurückgibt. - Stellen Sie sicher, dass der Testbenutzer in Okta beiden Anwendungen zugewiesen ist. - Überprüfen Sie, ob die Stickiness-Funktion für das Lastenausgleichsmodul und die zugehörigen Zielgruppen aktiviert ist. ## Konfigurieren von SSL/TLS vom Lastenausgleichsmodul zu Tableau Server Einige Organisationen verlangen eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung vom Client zum Backend-Dienst. Die bis hierhin beschriebene Standardreferenzarchitektur sieht SSL vom Client zum Lastenausgleich vor, der in der Webschicht Ihrer Organisation ausgeführt wird. Um SSL vom Lastenausgleich zu Tableau Server zu konfigurieren, müssen Sie Folgendes tun: - Installieren Sie ein gültiges SSL-Zertifikat sowohl auf dem Tableau- als auch auf dem Proxyserver. - Konfigurieren Sie SSL vom Lastenausgleich zu den Reverse-Proxyservern. - Konfigurieren Sie SSL von den Proxyservern zu Tableau Server. - Sie können auch SSL zwischen Tableau Server und der PostgreSQL-Instanz konfigurieren. Der Rest dieses Themas beschreibt diese Implementierung im Kontext der AWS-Beispielreferenzarchitektur. ## Beispiel: Konfigurieren von SSL/TLS in der AWS-Referenzarchitektur In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie Sie SSL auf Tableau konfigurieren und SSL auf einem Apache-Proxyserver konfigurieren – wobei alles in der beispielhaften AWS-Referenzarchitektur ausgeführt wird. Die Linux-Beispiele in diesem Abschnitt zeigen Befehle für RHEL-ähnliche Distributionen. Die hier angegebenen spezifischen Befehle wurden mit der Amazon Linux 2-Distribution entwickelt. Wenn Sie die Ubuntu-Distribution ausführen, bearbeiten Sie die Befehle entsprechend. ### Schritt 1: Sammeln von Zertifikaten und zugehörigen Schlüsseln Zur Vereinfachung der Zertifikatsverwaltung und -bereitstellung sowie als bewährte Sicherheitspraxis empfehlen wir die Verwendung von Zertifikaten, die von einer bedeutenden vertrauenswürdigen Zertifizierungsstelle (CA) eines Drittanbieters erstellt wurden. Alternativ dazu können Sie auch selbstsignierte Zertifikate generieren oder Zertifikate von einer PKI für TLS verwenden. Im Folgenden wird beschrieben, wie Sie selbstsignierte Zertifikate erstellen. Wenn Sie, wie von uns empfohlen, Zertifikate von Drittanbietern verwenden, können Sie diesen Vorgang überspringen. Führen Sie dieses Verfahren auf einem der Proxy-Hosts aus. Nachdem Sie das Zertifikat und den zugehörigen Schlüssel generiert haben, werden Sie es für den anderen Proxy-Host und Tableau Server-Knoten 1 freigeben. 1. Generieren Sie den Schlüssel der signierenden Stammzertifizierungsstelle (CA): `openssl genrsa -out rootCAKey.pem 2048` 2. Erstellen Sie das Zertifikat der Stammzertifizierungsstelle: `openssl req -x509 -sha256 -new -nodes -key rootCAKey.pem -days 3650 -out rootCACert.pem` Sie werden aufgefordert, Werte für die Zertifikatfelder einzugeben. Beispiel: Country Name (2 letter code) \[XX\]:US State or Province Name (full name) \[\]:Washington Locality Name (eg, city) \[Default City\]:Seattle Organization Name (eg, company) \[Default Company Ltd\]:Tableau Organizational Unit Name (eg, section) \[\]:Operations Common Name (eg, your name or your server's hostname) \[\]:tableau.example.com Email Address \[\]:example@tableau.com 3. Erstellen Sie das Zertifikat und den zugehörigen Schlüssel (im Beispiel unten als `serverssl.csr` und `serverssl.key` bezeichnet). Der Antragstellername ("Subject Name") für das Zertifikat muss mit dem öffentlichen Hostnamen des Tableau-Hosts übereinstimmen. Der Antragstellername wird mit der Option `-subj` im Format `"/CN="` festgelegt, beispielsweise: `openssl req -new -nodes -text -out serverssl.csr -keyout serverssl.key -subj "/CN=tableau.example.com"` 4. Signieren Sie das neue Zertifikat mit dem CA-Zertifikat, das Sie in Schritt 2 erstellt haben. Der folgende Befehl gibt das Zertifikat auch im `crt`\-Format aus: `openssl x509 -req -in serverssl.csr -days 3650 -CA rootCACert.pem -CAkey rootCAKey.pem -CAcreateserial -out serverssl.crt` ### Schritt 2: Konfigurieren von Proxyservern für SSL Führen Sie dieses Verfahren auf beiden Proxyservern aus. 1. Installieren Sie das Apache-SSL-Modul: `sudo yum install mod_ssl` 2. Erstellen Sie das Verzeichnis `/etc/ssl/private`: `sudo mkdir -p /etc/ssl/private` 3. Kopieren Sie die Zertifikat- und die Schlüsseldatei in die folgenden `/etc/ssl/`\-Pfade: `sudo cp serverssl.crt /etc/ssl/certs/` `sudo cp serverssl.key /etc/ssl/private/` 4. Aktualisieren Sie die vorhandene `tableau.conf`\-Datei mit den folgenden Änderungen: - Fügen Sie den SSL-Rewrite-Block hinzu: RewriteEngine on RewriteCond %{SERVER\_NAME} =tableau.example.com RewriteRule ^ https://%{SERVER\_NAME}%{REQUEST\_URI} \[END,NE,R=permanent\] - Aktualisieren Sie im SSL-Rewrite-Block den`RewriteCond`\-Servernamen: Fügen Sie Ihren öffentlichen Hostnamen hinzu, zum Beispiel `tableau.example.com` - Ändern Sie `` zu ``. - Schließen Sie die ``\- und ``\-Blöcke mit `` ... ``. - `BalancerMember`: Ändern Sie das Protokoll von `http` zu `https`. - Fügen Sie `SSL*`\-Elemente innerhalb des ``\-Blocks hinzu: SSLEngine on SSLCertificateFile /etc/ssl/certs/serverssl.crt SSLCertificateKeyFile /etc/ssl/private/serverssl.key SSLProxyEngine on SSLProxyVerify none SSLProxyCheckPeerName off SSLProxyCheckPeerExpire off - Fügen Sie in dem `LogLevel`\-Element die Zeichenfolge `ssl:warn` hinzu. - Optional: Wenn Sie ein Authentifizierungsmodul installiert und konfiguriert haben, enthält die tableau.conf-Datei möglicherweise weitere Elemente. So wird zum Beispiel der ` `\-Block über Elemente verfügen. So sieht eine für SSL konfigurierte tableau.conf-Beispieldatei aus: RewriteEngine on RewriteCond %{SERVER\_NAME} =tableau.example.com RewriteRule ^ https://%{SERVER\_NAME}%{REQUEST\_URI} \[END,NE,R=permanent\] ServerAdmin admin@example.com ProxyHCExpr ok234 {%{REQUEST\_STATUS} =~ /^\[234\]/} Header add Set-Cookie "ROUTEID=.%{BALANCER\_WORKER\_ROUTE}e; path=/" env=BALANCER\_ROUTE\_CHANGED BalancerMember https://10.0.3.36/ route=1 hcmethod=GET hcexpr=ok234 hcuri=/favicon.ico BalancerMember https://10.0.4.15/ route=2 hcmethod=GET hcexpr=ok234 hcuri=/favicon.ico ProxySet stickysession=ROUTEID ProxyPreserveHost On ProxyPass / balancer://tableau/ ProxyPassReverse / balancer://tableau/ DocumentRoot /var/www/html ServerName tableau.example.com ServerSignature Off ErrorLog logs/error\_sp.log CustomLog logs/access\_sp.log combined LogLevel info ssl:warn SSLEngine on SSLCertificateFile /etc/ssl/certs/serverssl.crt SSLCertificateKeyFile /etc/ssl/private/serverssl.key SSLProxyEngine on SSLProxyVerify none SSLProxyCheckPeerName off SSLProxyCheckPeerExpire off #If you have configured a pre-auth module (e.g. Mellon) include those elements here. 5. Fügen Sie die Datei "index.html" hinzu, um 403-Fehler zu unterdrücken: sudo touch /var/www/html/index.html 6. Starten Sie httpd neu: sudo systemctl restart httpd ### Schritt 3: Konfigurieren von Tableau Server für externes SSL Kopieren Sie die Dateien serverssl.crt und serverssl.key vom Proxy 1-Host auf den ursprünglichen Tableau Server (Knoten 1). Führen Sie die folgenden Befehle auf Knoten 1 aus: tsm security external-ssl enable --cert-file serverssl.crt --key-file serverssl.key tsm pending-changes apply ### Schritt 4: Optionale Authentifizierungskonfiguration Wenn Sie einen externen Identitätsanbieter für Tableau konfiguriert haben, müssen Sie wahrscheinlich die Rückgabe-URLs im IdP-Verwaltungsdashboard aktualisieren. Wenn Sie beispielsweise eine Vor-Authentifizierungsanwendung von Okta verwenden, müssen Sie die Anwendung so aktualisieren, dass das HTTPS-Protokoll für die Empfänger-URL und die Ziel-URL verwendet wird. ### Schritt 5: Konfigurieren von AWS-Lastenausgleich für HTTPS Wenn Sie – wie in diesem Handbuch beschrieben – mit AWS-Lastenausgleich bereitstellen, ändern Sie die Konfiguration so, dass der AWS-Lastenausgleich HTTPS-Datenverkehr an die Proxyserver sendet: 1. Heben Sie die Registrierung der vorhandenen HTTP-Zielgruppe auf: Wählen Sie in Target Groups (Zielgruppen) die HTTP-Zielgruppe aus, die für den Lastenausgleich konfiguriert wurde, klicken Sie auf Actions (Aktionen), und klicken Sie dann auf Register and deregister instance (Registrierung von Instanz vornehmen und aufheben). Wählen Sie auf der Seite Register and deregister targets (Registrierung von Zielen vornehmen und aufheben) die Instanzen aus, die derzeit konfiguriert sind, klicken Sie auf Deregister (Registrierung aufheben) und klicken Sie dann auf Save (Speichern). 2. Erstellen Sie die HTTPS-Zielgruppe: Zielgruppen (Zielgruppen) > Create target group (Zielgruppe erstellen) - Wählen Sie "Instances" (Instanzen) aus. - Geben Sie einen Zielgruppennamen ein, zum Beispiel `TG-internal-HTTPS`. - Wählen Sie Ihre VPC aus. - Protokoll: HTTPS 443 - Fügen Sie unter Health checks (Integritätsprüfungen) > Advanced health checks settings (Einstellungen für erweiterte Integritätsprüfungen) > Success codes (Erfolgscodes) die Codeliste zum Lesen hinzu: `200,303`. - Klicken Sie auf Erstellen. 3. Wählen Sie die Zielgruppe aus, die Sie eben erstellt haben, und klicken Sie dann auf die Registerkarte Targets (Ziele):  - Klicken Sie auf Edit (Bearbeiten). - Wählen Sie die EC2-Instanzen aus, auf denen die Proxyanwendung ausgeführt wird, und klicken Sie dann auf Add to registered (Zu registriert hinzufügen). - Klicken Sie auf Speichern. 4. Nachdem die Zielgruppe erstellt wurde, müssen Sie "Stickiness" aktivieren: - Öffnen Sie die AWS-Seite für die Zielgruppe (EC2 > Load Balancing (Lastenausgleich) > Target groups (Zielgruppen)), und wählen Sie die Zielgruppeninstanz aus, die Sie gerade eingerichtet haben. Wählen Sie im Menü Actions (Aktionen) die Option Edit attributes (Attribute bearbeiten) aus. - Wählen Sie auf der Seite Edit attributes (Attribute bearbeiten) die Option Stickiness (Bindung) aus, geben Sie eine Zeitdauer von `1 day` (1 Tag) an, und klicken Sie dann auf Save changes (Änderungen speichern). 5. Aktualisieren Sie für den Lastenausgleich die Listener-Regeln. Wählen Sie den Lastenausgleich aus, den Sie für diese Bereitstellung konfiguriert haben, und klicken Sie dann auf die Registerkarte Listeners. - Klicken Sie für HTTP:80 auf View/edit rules (Regeln anzeigen/bearbeiten). Klicken Sie auf der Seite Rules (Regeln), die daraufhin angezeigt wird, auf das Bearbeitungssymbol (zuerst oben auf der Seite und dann noch einmal für die Regel), um die Regel zu bearbeiten. Löschen Sie die vorhandene THEN-Regel ("DANN") und ersetzen Sie sie, indem Sie auf Add action (Aktion hinzufügen) > Redirect to... (Umleiten an...) klicken. Geben Sie in der daraus resultierenden THEN-Konfiguration `HTTPS` und Port `443` an und belassen Sie die anderen Optionen auf den Standardeinstellungen. Speichern Sie die Einstellung und klicken Sie dann auf Update (Aktualisieren). - Klicken Sie für HTTP:443 auf View/edit rules (Regeln anzeigen/bearbeiten). Klicken Sie auf der Seite Rules (Regeln), die daraufhin angezeigt wird, auf das Bearbeitungssymbol (zuerst oben auf der Seite und dann noch einmal für die Regel), um die Regel zu bearbeiten. Ändern Sie in der THEN\-Konfiguration unter Forward to... (Weiterleiten an...) die Zielgruppe in die soeben erstellte HTTPS-Gruppe. Aktivieren Sie unter Group-level stickiness (Bindung auf Gruppenebene) den Punkt "Stickiness", und legen Sie "Duration" (Zeitdauer) auf "1 Day" (1 Tag) fest. Speichern Sie die Einstellung und klicken Sie dann auf Update (Aktualisieren). #### Schritt 6: Überprüfen von SSL Überprüfen Sie die Konfiguration, indem Sie zu https://tableau.example.com navigieren. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Checkliste für die Endbenutzer-Migration Dies ist das [Handbuch für die manuelle Migration nach Tableau Cloud](https://help.tableau.com/current/guides/migration/de-de/emg_intro.htm). In diesem Handbuch wird beschrieben, wie Sie Tableau Server-Bereitstellungen mit weniger als 100 Benutzern manuell zu Tableau Cloud migrieren. Willkommen bei Tableau Cloud! Sie sind hier, weil Ihr Tableau-Administrator kürzlich Ihre Tableau Server-Umgebung zu [Tableau Cloud](https://online.tableau.com/) migriert hat, der vollständig verwalteten Analyseplattform von Tableau. Als Teil Ihrer Migration benötigen Sie einige Minuten Ihrer Zeit für die folgenden Aufgaben, um einen reibungslosen Übergang zu Tableau Cloud sicherzustellen. Wenn Sie eine oder mehrere der folgenden Funktionen auf Tableau Server verwendet haben, müssen diese auf Tableau Cloud neu erstellt werden. Sehen Sie sich diese Liste an, um zu verstehen, welche Funktionen neu erstellt werden müssen, und befolgen Sie die dafür vorgesehenen Schritte! Arbeiten Sie mit Ihrem Tableau-Administrator zusammen, um auf Tableau Server und Tableau Cloud zuzugreifen, während Sie diese Elemente migrieren. - **URL-Aktionen**: Sie müssen URL-Aktionen aktualisieren, die ihren Ursprung in Tableau Server haben, sodass sie auf Tableau Cloud-URLs verweisen, oder Sie können aktualisierte Feldvariablen verwenden. Siehe [URL-Aktionen](https://help.tableau.com/current/pro/desktop/de-de/actions_url.htm). - **Abonnements**: Sie müssen Ansichten, Arbeitsmappen und Schemata auf der Tableau Cloud-Site erneut abonnieren. Siehe [Erstellen eines Abonnements für eine Ansicht oder Arbeitsmappe](https://help.tableau.com/current/online/de-de/subscribe_user.htm). - **Benutzerdefinierte Ansichten**: Eine benutzerdefinierte Ansicht ist eine Kopie einer Ansicht, bei der die von Ihnen ausgewählten Optionen und Filter angewendet sind. Sie müssen benutzerdefinierte Ansichten auf Ihrer Tableau Cloud-Site erneut anwenden. Siehe [Verwenden von benutzerdefinierten Ansichten](https://help.tableau.com/current/pro/desktop/de-de/customview.htm). - **Sicherheit auf Zeilenebene**: Benutzer- und Gruppennamen können sich bei einer Migration ändern. Wenn Sie Gruppen und Benutzernamen in Sicherheitslösungen auf Zeilenebene in Tableau-Datenrichtlinien, Datenquellen oder Arbeitsmappen verwendet haben, müssen diese nach einer Migration aktualisiert werden. - **"Frag die Daten"-Linsen**: Sie müssen "Frag die Daten"-Linsen in Tableau Cloud neu konfigurieren. Siehe [Erstellen von Linsen zum Fokussieren von "Frag die Daten" für bestimmte Zielgruppen](https://help.tableau.com/current/pro/desktop/de-de/ask_data_lenses.htm). - **Favoriten**: Sie müssen Ihre Favoriten neu erstellen. Sie können Ihren Favoriten beliebige Inhaltstypen hinzufügen, mit Ausnahme von eingebetteten Datenquellen. Siehe [Markieren von Favoriten](https://help.tableau.com/current/pro/desktop/de-de/favorites.htm). - **Sammlungen**: Sammlungen müssen von Benutzern in Tableau Cloud neu erstellt werden. - **Benutzerkontoeinstellungen**: Aktualisieren Sie Ihre E-Mail-Einstellungen und Benutzeroberflächenoptionen. Siehe [Verwalten Ihrer Kontoeinstellungen](https://help.tableau.com/current/pro/desktop/de-de/useracct.htm). - **Gespeicherte Anmeldeinformationen für Datenquellen**: Sie müssen alle Datenquellen und Schemata aktualisieren, die zuvor Ihre gespeicherten Anmeldeinformationen enthalten haben. Siehe [Verwalten gespeicherter Anmeldeinformationen für Datenverbindungen](https://help.tableau.com/current/pro/desktop/de-de/manage_stored_credentials.htm). - **Webhooks**: Sie müssen Webhooks in Tableau Cloud neu erstellen. Siehe [Tableau-Webhooks](https://help.tableau.com/current/developer/webhooks/de-de/index.html). - **Einbettungslösungen**: Wenn Tableau Server-Ansichten in andere Anwendungen eingebettet sind, müssen diese Lösungen aktualisiert werden, um Tableau Cloud-Konfigurationen zu verwenden. Dazu gehören unter anderem die URL des Inhaltselements, die Art, wie die Webseite mit den Elementen interagiert und die Authentifizierung bei der Visualisierung. - **Dashboard-Erweiterungen**: Je nach Anwendungsfall müssen Dashboard-Erweiterungen ggf. an die neue Tableau Cloud-Umgebung angepasst werden. Siehe [Dashboard-Erweiterungen](https://help.tableau.com/current/pro/desktop/de-de/dashboard_extensions.htm). Ihr Tableau-Administrator muss möglicherweise [die Unterstützung für Dashboard-Erweiterungen auf Ihrer Cloud-Site einrichten](https://help.tableau.com/current/online/de-de/dashboard_extensions_server.htm). - **Datenmanagement**: Wenn Ihre Organisation über Datenmanagementfunktionen verfügt (entweder durch zuvor erworbenes Tableau Data Management oder durch den Kauf von Tableau Enterprise), müssen Sie Datenqualitätswarnungen und Feldbeschreibungen aktualisieren. Siehe [Virtuelle Verbindungen und Datenrichtlinien.](https://help.tableau.com/current/online/de-de/dm_vconn_overview.htm) ## Migrations-Workflow Dieses Handbuch ist nach einem schrittweisen Prozess für die Migration zu Tableau Cloud aufgebaut: 1. [Planen Ihrer Migration](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part1.htm) 2. [Erstellen und konfigurieren einer Tableau Cloud-Site](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part2.htm) 3. [Virtuelle Verbindungen migrieren](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part2-5.htm) 4. [Migrieren von Datenquellen, Arbeitsmappen und Prep-Schemata zu Tableau Cloud](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part3.htm) 5. [Neuerstellen von Aktualisierungszeitplänen für Tableau Cloud](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part4.htm) 6. [Konfigurieren von Berechtigungen und Inhaltszugriff für migrierte Benutzer](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part5.htm) 7. [Hinzufügen restlicher Benutzer zu Tableau Cloud](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part6.htm) 8. **Sie sind hier**: Checkliste für die Benutzermigration [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Bereitstellungshandbuch zu Tableau Server Enterprise **Hinweis**: Das Enterprise-Bereitstellungshandbuch wird von Tableau nicht mehr aktualisiert. Obwohl wir die hier beschriebene Referenzarchitektur weiterhin als gültiges Bereitstellungsmodell für Tableau Server in AWS empfehlen, haben sich bestimmte Konfigurationsverfahren seit der letzten Aktualisierung möglicherweise geändert. Vergleichen Sie diese Schritte immer mit der neuesten [Tableau Server-Hilfedokumentation](https://help.tableau.com/current/server/de-de/get_started_server.htm), um die Genauigkeit zu gewährleisten. Das Bereitstellungshandbuch "Tableau Server Enterprise" (Tableau Server Enterprise Deployment Guide, kurz: EDG) enthält eine Anleitung zur Bereitstellung von Tableau Server (lokal oder in der Cloud). Das Handbuch enthält Bereitstellungsanleitungen für Unternehmensszenarien im Kontext einer Referenzarchitektur. Wir haben die Referenzarchitektur getestet, um die Einhaltung von Sicherheits-, Skalierungs- und Leistungsbenchmarks zu überprüfen, die den branchenüblichen Best Practices entsprechen. Ganz allgemein betrachtet, bestehen die Hauptmerkmale einer branchenüblichen Bereitstellung im Unternehmen aus einer mehrstufigen Topologie, bei der jede Ebene der Server-Anwendungsfunktionalität (Web-Gateway-Schicht, Anwendungsschicht und Datenschicht) durch zugriffsgesteuerte Subnetze gebunden und geschützt ist. Benutzer, die aus dem Internet auf die Serveranwendung zugreifen, werden in der Webschicht authentifiziert. Nach der Authentifizierung wird die Anfrage an ein geschütztes Subnetz weitergeleitet, wo die Anwendungsschicht die Geschäftslogik verarbeitet. Besonders wichtige Daten werden durch das dritte Subnetz geschützt: die Datenschicht. Dienste in der Anwendungsschicht kommunizieren über das geschützte Netzwerk mit der Datenschicht, um Datenanforderungen an die Backend-Datenquellen zu bedienen. Bei dieser Bereitstellung steht die Sicherheit bei allen Design-Entscheidungen und der Implementierung im Vordergrund. Aber auch Zuverlässigkeit, Leistung und Skalierbarkeit sind vorrangige Anforderungen. Aufgrund des verteilten und modularen Designs der Referenzarchitektur skalieren Zuverlässigkeit und Leistung auf linear vorhersehbare Weise, indem kompatible Dienste an jedem Knoten strategisch nebeneinander platziert und Dienste an Engpässen hinzugefügt werden. ## Zielgruppe Das Bereitstellungshandbuch wurde für IT-Administratoren in Unternehmen entwickelt, die Folgendes benötigen: - Eine IT-verwaltete Tableau-Bereitstellung - Durchsetzung branchenüblicher Compliance - Best Practices für branchenübliche Implementierungen - Standardmäßig sichere Bereitstellung Das Bereitstellungshandbuch ist ein Implementierungsleitfaden für die Bereitstellung der Referenzarchitektur für Unternehmen. Auch wenn diese Version des Bereitstellungshandbuchs eine AWS/Linux-Beispielimplementierung enthält, kann das Handbuch von erfahrenen IT-Unternehmensadministratoren als Ressource verwendet werden, um die vorgegebene Referenzarchitektur in beliebigen professionellen Rechenzentrumsumgebungen bereitzustellen. ## Version Diese Version des Bereitstellungshandbuchs wurde für die Tableau Server-Version 2021.2.3 (oder höher) entwickelt. Auch wenn Sie das Bereitstellungshandbuch als allgemeine Referenz für die Bereitstellung von älteren Versionen von Tableau Server verwenden können, empfehlen wir, die Referenzarchitektur mit Tableau Server 2021.2.3 (oder höher) bereitzustellen. Einige Funktionen und Optionen sind in älteren Versionen von Tableau Server nicht verfügbar. Für die aktuellsten Funktionen und Verbesserungen empfehlen wir die Bereitstellung des Bereitstellungshandbuchs mit Tableau Server 2022.1.7 und höher. Die in diesem Handbuch beschriebene Referenzarchitektur unterstützt die folgenden Tableau-Clients: Webdokumenterstellung mit kompatiblen Browsern, Tableau Mobile und Tableau Desktop ab der Version 2021.2.1. Andere Tableau-Clients (Tableau Prep, Bridge usw.) wurden noch nicht mit der Referenzarchitektur validiert. ## Hervorhebungsfunktionen Die erste Version der Tableau Server-Referenzarchitektur führt die folgenden Szenarien und Funktionen ein: - Client-Vorauthentifizierung: Tableau-Clients (Desktop, Mobile, Webdokumenterstellung) authentifizieren sich beim unternehmenseigenen Authentifizierungsanbieter in der Webschicht, bevor sie auf den internen Tableau Server zugreifen. Dieser Prozess wird durch die Konfiguration eines authN-Plug-ins auf dem Tableau Server Independent Gateway verwaltet, das als Reverse-Proxyserver fungiert. Siehe [Teil 5 – Konfigurieren der Webschicht](https://help.tableau.com/v0.0/guides/enterprise-deployment/de-de/edg_part5.htm). - Zero Trust-Bereitstellung: Da der gesamte Datenverkehr zu Tableau-Servern vorauthentifiziert wird, arbeitet die gesamte Tableau-Bereitstellung in einem privaten Subnetz, das keine vertrauenswürdige Verbindung erfordert. - Externes Repository: Die Referenzarchitektur sieht vor, das Tableau-Repository in einer externen PostgreSQL-Datenbank zu installieren, sodass DBAs das Repository wie eine generische Datenbank verwalten, optimieren, skalieren und sichern können. - Anfangsknoten-Wiederherstellung: Das Bereitstellungshandbuch führt ein neues Skript ein, das die Anfangsknoten-Wiederherstellung im Falle eines Fehlers automatisiert. - TAR-basierte Sicherung und Wiederherstellung: Verwenden Sie gewohnte TAR-Sicherungen an strategischen Meilensteinen der Tableau-Bereitstellung. Im Falle eines Fehlers oder einer Fehlkonfiguration der Bereitstellung können Sie die vorherige Bereitstellungsphase schnell wiederherstellen, indem Sie die zugehörige tar-Sicherung wiederherstellen. - Leistungsverbesserung: Kundenbefragungen und Labortests zeigen eine Leistungsverbesserung von 15-20 % bei Ausführung nach dem Bereitstellungshandbuch im Vergleich zur Standardbereitstellung. ## Lizenzierung Die in diesem Handbuch empfohlene Tableau Server-Referenzarchitektur erfordert eine Tableau Advanced Management-Lizenz, um das externe Repository von Tableau Server aktivieren zu können. Optional können Sie auch den externen Dateispeicher von Tableau Server bereitstellen, wofür ebenfalls die Tableau Advanced Management-Lizenz erforderlich ist. Siehe _Über Tableau Advanced Management-Add-on für Tableau Server_ ([Linux](https://help.tableau.com/current/server-linux/de-de/itm_intro.htm)). [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Erstellen und konfigurieren einer Tableau Cloud-Site Dies ist das [Handbuch für die manuelle Migration nach Tableau Cloud](https://help.tableau.com/current/guides/migration/de-de/emg_intro.htm). In diesem Handbuch wird beschrieben, wie Sie Tableau Server-Bereitstellungen mit weniger als 100 Benutzern manuell zu Tableau Cloud migrieren. Der in diesem Leitfaden beschriebene Migrationsprozess beginnt damit, dass Sie mit Ihrem Account Manager zusammenarbeiten, um Ihre Tableau-Lizenzen vom Server in die Cloud zu übertragen. Wenn Sie Tableau Cloud vor Ihrer Migration testen möchten, können Sie das auch jederzeit mit der [Testversion von Tableau Cloud](https://www.tableau.com/de-de/products/trial) gerne tun. ## Schritt 1: Arbeiten Sie mit einem Tableau Account Manager zusammen, um die Lizenzierung umzustellen Der erste Schritt bei Ihrer Migration besteht darin, mit Ihrem Account Manager zusammenzuarbeiten, um Ihre Lizenzierung vom Server auf die Cloud umzustellen. Danach haben Sie 60 Tage lang Zugriff auf beide Produkte. Die meisten Kunden mit 100 oder weniger Benutzern schließen diesen Migrationsprozess innerhalb einer Woche ab, sodass während der Umstellung ausreichend Zeit für den Zugriff auf beide Produkte vorhanden sein sollte. Sie können mit Ihrem Account Manager zusammenarbeiten, wenn Sie mehr Zeit benötigen. ## Schritt 2: Zusätzliche Tableau Cloud-Sites erstellen Wenn Sie mehrere Sites auf Tableau Server erstellt haben, möchten Sie möglicherweise entsprechende Sites auf Tableau Cloud erstellen, indem Sie [Tableau Cloud Manager](https://help.tableau.com/current/online/de-de/cloud_manager_intro.htm) verwenden. Als Cloud-Administrator können Sie [Websites hinzufügen](https://help.tableau.com/current/online/de-de/cloud_manager_sites.htm), um Inhaltsumgebungen zu trennen, Benutzer und Lizenzen zu verwalten und Berechtigungen zu steuern. Die Anzahl der Tableau Cloud-Sites, die Sie erstellen können, hängt von der von Ihnen erworbenen Tableau-Edition ab. Fahren Sie nach dem Erstellen zusätzlicher Sites mit den verbleibenden Schritten in diesem Thema für jede Site fort. ## Schritt 3: Angeben einer Authentifizierungsmethode Die Standardauthentifizierungsmethode besteht aus Benutzernamen und Passwort (TableauID). Für TableauID-Benutzer ist eine mehrstufige Authentifizierung erforderlich, um einen sicheren Zugriff auf die Tableau Cloud zu gewährleisten. Wir unterstützen auch viele Single-Sign-On-Optionen nach Industriestandards. Weitere Informationen finden Sie unter [Authentifizierung](https://help.tableau.com/current/online/de-de/security_auth.htm), wo Sie bestimmen können, welche Authentifizierungsmethode für Ihr Unternehmen am sinnvollsten ist. ## Schritt 4: Machen Sie sich mit der Website vertraut Gehen Sie durch die [Seiteneinstellungen](https://help.tableau.com/current/online/de-de/sites_add.htm) und stellen Sie sicher, dass sie entsprechend den Anforderungen Ihrer Organisation konfiguriert sind. ## Schritt 5: Konfigurieren der Datenkonnektivität Die Art und Weise, wie Tableau Cloud eine Verbindung zu Daten herstellt, hängt davon ab, wo die Daten gespeichert sind. Jede Methode kann eine andere Vorbereitung erfordern und wird unten dargelegt. Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Option die richtige für Sie ist, wenden Sie sich bitte an Ihren Account Manager. ### Öffentlich verfügbare Cloud-Daten Zu den öffentlich verfügbaren Cloud-Daten gehören beispielsweise Google Drive, Dropbox, OneDrive und Snowflake. Wenn es sich bei der Verbindung um eine Datenbank handelt, müssen Sie möglicherweise Tableau Cloud aktivieren, um sie abzufragen. Zum Aktivieren der Konnektivität siehe [Autorisieren des Zugriffs auf Cloud-Daten, die in Tableau Cloud veröffentlicht sind](https://help.tableau.com/current/pro/desktop/de-de/publish_tableau_online_ip_authorization.htm). Für Einfachdateien wie Excel- und CSV-Dateien: Wir empfehlen, diese Dateien in einem Cloud-Speicher wie Google Drive, Dropbox oder OneDrive zu speichern. Anschließend können Sie die direkte Verbindung zu den Daten von Tableau Cloud aus aktivieren. Wenn dies nicht möglich ist, müssen Sie Tableau Bridge konfigurieren, um die Verbindung zu lokal gespeicherten Einfachdateien aufrechtzuerhalten. ### On-Premises, lokale Dateien oder private Cloud-Daten Lokale Dateien, private Cloud-Daten und On-Premises-Daten können beispielsweise SQL Server-, Oracle- oder lokale Excel-Dateien sein. Wenn Sie private Datenanforderungen haben, müssen Sie installieren und konfigurieren [Tableau Bridge](https://help.tableau.com/current/online/de-de/to_bridge_install.htm) installieren und konfigurieren. Tableau Bridge bietet sichere Kommunikation zwischen Tableau Cloud und Daten hinter Firewalls. Installieren Sie Bridge hinter Ihrer Firewall auf einem separaten Computer, der Zugriff auf Ihre Daten hat. Siehe [Über den Bridge-Client.](https://help.tableau.com/current/online/de-de/to_bridge_client.htm) Optional: Lokale Dateien (Excel, CSV usw.) können Sie in einem Cloud-Speicher wie Google Drive, Dropbox oder Onebox speichern, anstatt Tableau Bridge zu verwenden. ## Migrations-Workflow Dieses Handbuch ist nach einem schrittweisen Prozess für die Migration zu Tableau Cloud aufgebaut: 1. [Planen Ihrer Migration](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part1.htm) 2. **Sie sind hier:** Tableau Cloud Site erstellen und konfigurieren 00 3. [Virtuelle Verbindungen migrieren](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part2-5.htm) 4. [Migrieren von Datenquellen, Arbeitsmappen und Prep-Schemata zu Tableau Cloud](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part3.htm) 5. [Neuerstellen von Aktualisierungszeitplänen für Tableau Cloud](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part4.htm) 6. [Konfigurieren von Berechtigungen und Inhaltszugriff für migrierte Benutzer](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part5.htm) 7. [Hinzufügen restlicher Benutzer zu Tableau Cloud](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part6.htm) 8. [Checkliste für die Endbenutzer-Migration](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part7.htm) [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Handbuch für die manuelle Migration nach Tableau Cloud In diesem Handbuch wird erläutert, wie Sie Ihre Tableau Server-Bereitstellung manuell nach Tableau Cloud migrieren. Kurz gesagt, dieses Handbuch ist nützlich für Administratoren, die einen Tableau Server mit weniger als 100 Benutzern ausführen und mit einem vollständig manuellen Selfservice-Migrationsprozess vertraut sind. Wenn Ihre Benutzeranzahl deutlich höher liegt und Ihre Datenanforderungen komplexer sind, wäre es vielleicht besser, die Migration nach Tableau Cloud in Zusammenarbeit mit [professionellen Dienstleistern oder erfahrenen Migrationspartnern](https://www.tableau.com/de-de/solutions/tableau-migration) durchzuführen. Weiter unten enthält dieses Thema Anleitungen zur Planung Ihrer Migration. Aber lassen Sie uns zunächst sicherstellen, dass Sie verstehen, warum der Wechsel zu Tableau Cloud wahrscheinlich der richtige Zug für Ihr Unternehmen ist. ## Warum eine Migration sinnvoll sein kann Wenn Sie einen einzelnen Tableau Server für eine kleine Gruppe von Benutzern ausführen, ist es fast unmöglich, dass ein Wechsel nach Tableau Cloud nichts bringt. Als Erstes wären da Zeiteinsparungen zu nennen, die für die meisten immer willkommen sein sollten. Und wenn Sie ein Datenwissenschaftler oder -analyst sind, der gar nicht damit gerechnet hat, eine Tableau Server-Installation auszuführen, migrieren Sie und kehren Sie zu Ihren Daten zurück! Wie sieht es bei größeren Organisationen aus? Wenn Ihre Organisation mehr als 100 Benutzer hat, profitieren Sie zweifellos auch von Kosten- und Zeiteinsparungen im großen Maßstab. Tableau Cloud ist für den Einsatz in großen Organisationen konzipiert, dieses Handbuch jedoch nicht. Wenn Sie eine größere Organisation migrieren möchten, schauen Sie bei [Tableau Cloud-Migration](https://www.tableau.com/de-de/solutions/tableau-migration) vorbei. Hier erfahren Sie mehr über die Zusammenarbeit mit professionellen Dienstleistern oder einem erfahrenen Migrationspartner. Für viele Organisationen wird Tableau Cloud schneller, zuverlässiger und weniger aufwändig als alles sein, was Sie bislang tun, um Ihren Tableau Server am Laufen zu halten. Sie müssen sich nie wieder einem Hauptversions-Upgrade oder auch einem Wartungsversions-Update stellen (was bekanntlich nur ein Upgrade ist, das Ihnen unter einem anderen Namen untergeschoben wird). Tableau Cloud wird immer in der aktuellen Version mit den neuesten Features ausgeführt. Zuverlässigkeit und Leistung sind quasi "eingebaut". Nach dem Migrationsprozess werden Sie Ihre Zeit mit Tableau Cloud damit verbringen, Benutzer und Daten zu verwalten. Das ist alles. Sie werden keine Dienstfehler beheben, keine Protokolle durchsuchen und ganz bestimmt nicht ständig irgendetwas neu starten müssen. Wenden Sie sich an Ihren Account Manager, um festzustellen, wie hoch die Kosten für die Unterstützung Ihrer Benutzer sind. Denken Sie bei der Bewertung der Gesamtkosten daran, dass die einzelne Kennzahl der Lizenzkosten pro Benutzer keinen direkten Vergleich zwischen SAAS und dem Selbsthosting eines Servers ermöglicht. Dieser Vergleich fällt besonders dürftig aus, wenn Sie die für die Verwaltung von Tableau Server aufgewendete Zeit und die Kapitalkosten für die Aktualisierung oder Anmietung von Hardware nicht mit einbeziehen. Die jährlichen Kosten für den Betrieb eines einzelnen Servers in der Cloud können mehr als 10.000 US-Dollar pro Jahr betragen. Und natürlich muss jede Analyse auch Ihre Personalkosten für Wartung, regelmäßige Updates und Fehlerbehebung beinhalten. ### Tauchen Sie tiefer ein - Eine schnelle und relevante Evaluierung eines Umstiegs nach Tableau Cloud finden Sie in dem Blogbeitrag [Should I Move My Analytics to Tableau Cloud?](https://www.tableau.com/de-de/blog/should-i-move-my-analytics-cloud) (Sollte ich meine Analysen in die Tableau Cloud verschieben?) - Weitere Informationen zu den Vorteilen des Wechsels von lokal oder selbst gehostet zu Tableau Cloud finden Sie im Forschungsartikel von GigaOm: [CxO Decision Brief: SaaS Business Intelligence Platforms](https://portal.gigaom.com/report/cxo-decision-brief-saas-business-intelligence-platforms). - Eine Fallstudie zu Kosteneinsparungen und Leistungsverbesserungen in der Praxis finden Sie unter [Die Splunk-Migration zu Tableau Cloud eliminiert den Aufwand für die Serveradministration und sorgt für eine bessere Dashboard-Leistung](https://www.tableau.com/de-de/solutions/customer/splunk-migrates-tableau-cloud-eliminates-server-admin-overhead). ## Wann eine Migration nicht sinnvoll ist Die folgende Liste beschreibt Szenarien, in denen es sinnvoll ist, dass Sie weiter Ihre eigene Instanz von Tableau Server verwalten, anstatt zu migrieren. Wir sind bestrebt, Tableau Cloud kontinuierlich zu verbessern, und werden diese Liste aktualisieren, sobald wir neue Features veröffentlichen, um diese Lücken zu schließen. Es ist jedoch wichtig, dass Sie überprüfen, ob Tableau Cloud Ihre Anforderungen erfüllt, bevor Sie sich für eine Migration entscheiden. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Anforderungen validieren, bevor Sie mit einer Migration fortfahren. - **Vorschriften und Datenaufbewahrung:** Ihr Unternehmen ist in einem Bereich tätig, der regulatorische Anforderungen (z. B. FedRAMP, PCI usw.) oder Anforderungen bezüglich des Ortes der Datenaufbewahrung erfüllen muss, die Tableau Cloud noch nicht erfüllt. Bitte [sehen Sie sich unsere Liste der Punkte an, die wir derzeit erfüllen](https://compliance.salesforce.com/en/services/tableau-cloud) und schauen Sie regelmäßig vorbei, um zu erfahren, wann neue Zertifizierungen verfügbar sind. - **Datenquellen:** Ihre Organisation nutzt eine Datenlösung, die mit Tableau Cloud nicht funktioniert, von Tableau Bridge nicht unterstützt wird oder bei der es Ihnen aus anderen Gründen nicht möglich ist, die Daten auf kompatible Weise zu extrahieren. Beispiele für solche Datenquellen sind unter anderem Cube-Datenquellen, benutzerdefinierte Connectoren, gepackte Tableau-Connector-Dateien (.taco). Das nächste Thema, [Planen Ihrer Migration](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part1.htm), führt Sie durch die verschiedenen unterstützten Datenquellen und Optionen, die in Tableau Cloud verfügbar sind. Sie können auch kostenlos die [Bewertung der technischen Bereitschaft für die Tableau-Cloud-Migration](https://exchange.tableau.com/products/921) herunterladen, um zu sehen, welche Datenquellen Sie derzeit verwenden und ob sie in Tableau Cloud unterstützt werden. - **Site-Kapazität:** Wenn Sie mehr als 1 Terabyte Daten haben, lesen Sie [Advanced Management for Tableau Cloud](https://help.tableau.com/current/online/de-de/itm_intro.htm). Ansonsten überprüfen Sie die [Tableau Cloud-Site-Kapazität](https://help.tableau.com/current/online/de-de/to_site_capacity.htm), um eine eventuell notwendige Konsolidierung zu optimieren. Der [Bewertung der technischen Bereitschaft für die Tableau-Cloud-Migration](https://exchange.tableau.com/products/921) kann Ihnen dabei helfen, Assets zu identifizieren, die einer Konsolidierung bedürfen. - **Authentifizierung:** Wenn Sie LDAP für einen externen Identitätsspeicher, Kerberos-Authentifizierung oder delegierte Kerberos-Authentifizierung benötigen. - **Datenmanagement:** Tableau Prep-Schemata werden von Tableau Bridge nicht unterstützt. Wenn Sie automatisierte Datenaktualisierungen mit Tableau Prep-Schemata für Daten benötigen, die sich hinter einem privaten Netzwerk befinden, lesen Sie [Ausführen von Tableau Prep Conductor-Schemata mit lokalen Daten in Tableau Cloud](https://kb.tableau.com/articles/howto/how-to-run-tableau-prep-conductor-flows-with-on-premises-data-in-tableau-cloud?lang=de-de). Tableau Prep-Schemata mit Python werden ebenfalls nicht von Tableau Bridge unterstützt. ## Zielgruppe Dieses Handbuch wurde für Personen oder Teams geschrieben, die die Migration zu Tableau Cloud durchführen sollen. Das Handbuch ist für Tableau Server-Installationen mit 100 oder weniger Benutzern konzipiert. Dieses Handbuch beschreibt einen schrittweisen, manuellen Prozess, um Ihre Organisation innerhalb von ein bis zwei Wochen von Tableau Server auf eine voll funktionsfähige Site in Tableau Cloud zu verlegen. Nachdem Sie die zentralen Verwaltungsfunktionen (Identität/Benutzer, Site-Konfiguration, Authentifizierung, Datenverbindung usw.) in Tableau Cloud migriert und erstellt haben, kann der Großteil der Inhaltsmigration gemeinsam mit den Creator-Benutzern in Ihrer Organisation durchgeführt werden. Ein "Creator" ist ein Benutzer, der über eine rollenbasierte Creator-Lizenz verfügt. Je nach Ihren Zielstellungen können entweder Sie (der Administrator) oder Ihre Creator-Benutzer Inhalte migrieren. Aus diesem Grund haben wir eine Vielzahl von Inhalten mit Bezug auf Migration erstellt, auf die Sie Ihre Creator-Benutzer verweisen können. Benutzer, die Inhalte migrieren, benötigen eine Creator-Lizenz und Zugriff auf [Tableau Desktop](https://www.tableau.com/de-de/products/desktop). Wenn die Ersteller Tableau Prep-Flows migrieren, muss auch Tableau Prep Builder installiert sein. ## Nach der Migration In diesem Handbuch werden wir unser Bestes tun, um so viel wie möglich von der Tableau Cloud-Plattform zu behandeln, aber es gibt einige Features, die Administratoren nicht für ihre Endbenutzer einrichten können. So müssen Benutzer einige Aktualisierungen an ihren Inhalten vornehmen, nachdem eine Migration abgeschlossen ist. Es gibt auch einige Features, die besser in Tableau Cloud neu erstellt werden sollten, um die Cloud-native Funktionalität nutzen zu können. ### Funktionsunterschiede in Tableau Cloud Wie bereits erwähnt, ist die Ausführung von Tableau Cloud im Vergleich zur Verwaltung Ihres eigenen Tableau-Servers aus administrativer Sicht viel weniger arbeitsintensiv. Eine zusammengefasste Liste der Funktionsunterschiede finden Sie im Tableau Server-Hilfethema _Technische Überlegungen für die Migration von Tableau Server zu Tableau Cloud_ ([Windows](https://help.tableau.com/current/server/de-de/migrate_server_to_cloud_overview.htm) | [Linux](https://help.tableau.com/current/server-linux/de-de/migrate_server_to_cloud_overview.htm)). Nachfolgend sind einige der häufigsten Artikel aufgeführt. - In Tableau Cloud haben Sie als Administrator keinen direkten Zugriff darauf das _Tableau Server-Repository_ ([Windows](https://help.tableau.com/current/server/de-de/server_process_repository.htm) | [Linux](https://help.tableau.com/current/server-linux/de-de/server_process_repository.htm)). Stattdessen können Sie die [Erkenntnisse für Admins](https://help.tableau.com/current/online/de-de/adminview_insights_manage.htm) verwenden, um zu verstehen, was in Ihrer Tableau-Umgebung vor sich geht (einschließlich des aktuellen Lizenzstatus und der aktuellen Leistung). - Gastzugriff ist für Tableau Cloud nicht verfügbar. Verwenden Sie stattdessen [Verbundene Anwendungen](https://help.tableau.com/current/online/de-de/connected_apps.htm), um den Zugang zu erweitern. - Obwohl die Möglichkeit zur Eingabe benutzerdefinierter Schriftarten nicht vollständig unterstützt wird, steht für die Verwendung mit veröffentlichten Inhalten eine Reihe von Google Fonts zur Verfügung. - Tableau Cloud verwendet für die Verwaltung ein Mandanten- und Sitemodell. Mithilfe von [Tableau Cloud Manager](https://help.tableau.com/current/online/de-de/cloud_manager_intro.htm) können Sie auf Ihrem Mandanten mehrere Sites erstellen, ähnlich wie auf Tableau Server. Standardmäßig können Sie bis zu 3 Tableau Cloud-Sites erstellen. Diese Kapazität erhöht sich je nach der von Ihnen erworbenen Tableau-Edition – bis zu 10 Sites mit [Enterprise](https://help.tableau.com/current/online/de-de/to_tab_enterprise_features.htm) und maximal 50 Standorte mit [Tableau+](https://help.tableau.com/current/online/de-de/to_tab_plus_features.htm). Führen Sie die [Bewertung der technischen Bereitschaft für die Tableau-Cloud-Migration](https://exchange.tableau.com/products/921) aus, um zu sehen, ob es Anwendungsfälle gibt, die vor der Migration zu Tableau Cloud möglicherweise angepasst werden müssen. ### Aufgaben, die von Endbenutzern durchgeführt werden müssen Es gibt einige Features, die Administratoren nicht für ihre Endbenutzer einrichten können oder für die eine manuelle Neukonfiguration erforderlich ist. Wir haben eine vollständige Liste separat als [Checkliste für die Endbenutzer-Migration](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part7.htm) verfügbar gemacht, die Sie direkt an Ihre Benutzer weitergeben können. Diese Aufgaben beinhalten Folgendes: - Webhooks - Aktualisierungen von Einbettungslösungen - Aktualisieren von REST API-Skripten - Konfigurieren von Analyse-Erweiterung ## Versionskompatibilität  Im Allgemeinen basiert unsere Dokumentation auf einem Vergleich der letzten Version mit der aktuellen Version von Tableau Server. Aber da es sich bei dem in diesem Handbuch behandelten Prozess nicht um eine programmgesteuerte oder automatisierte Migration handelt, sehen wir keine Probleme bei der Migration von älteren Versionen von Tableau Server zu Tableau Cloud. Genau genommen handelt es sich bei dem in diesem Handbuch beschriebenen Prozess eher um eine Portierung als um eine Migration, wenn es um administrative Konfigurationen geht. ## Lizenzierung Tableau Cloud verwendet rollenbasierte Abonnementlizenzierung. Tableau Server unterstützt rollenbasierte Abonnementlizenzierung und ältere Preismodelle. Wenn Sie ein anderes (früheres) Lizenzmodell verwenden, wenden Sie sich bitte an Ihr Tableau-Account-Team, um Ihre Lizenzierung in ein rollenbasiertes Abonnement umzuwandeln. ## Zusätzliche Unterstützung Nachdem Sie sich diese Unterlagen durchgelesen haben, entscheiden Sie sich vielleicht dafür, die manuelle Migration nicht selbst vorzunehmen und sie lieber einem Experten zu überlassen. Wenden Sie sich in diesem Fall bitte an einen unserer [erfahrenen Migrationspartner](https://www.tableau.com/de-de/solutions/tableau-migration#partner), um zu erfahren, wie diese Ihnen bei der Migration zu Tableau Cloud helfen können. ## Migrations-Workflow Dieses Handbuch ist nach einem schrittweisen Prozess für die Migration zu Tableau Cloud aufgebaut: 1. [Planen Ihrer Migration](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part1.htm) 2. [Erstellen und konfigurieren einer Tableau Cloud-Site](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part2.htm) 3. [Virtuelle Verbindungen migrieren](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part2-5.htm) 4. [Migrieren von Datenquellen, Arbeitsmappen und Prep-Schemata zu Tableau Cloud](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part3.htm) 5. [Neuerstellen von Aktualisierungszeitplänen für Tableau Cloud](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part4.htm) 6. [Konfigurieren von Berechtigungen und Inhaltszugriff für migrierte Benutzer](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part5.htm) 7. [Hinzufügen restlicher Benutzer zu Tableau Cloud](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part6.htm) 8. [Checkliste für die Endbenutzer-Migration](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part7.htm) [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Hinzufügen restlicher Benutzer zu Tableau Cloud Dies ist das [Handbuch für die manuelle Migration nach Tableau Cloud](https://help.tableau.com/current/guides/migration/de-de/emg_intro.htm). In diesem Handbuch wird beschrieben, wie Sie Tableau Server-Bereitstellungen mit weniger als 100 Benutzern manuell zu Tableau Cloud migrieren. Nachdem Sie alle Inhalte migriert und Ihre Projekte, Gruppen und Berechtigungen eingerichtet haben, können Sie nun die restlichen (oder alle) Benutzer hinzufügen. In diesem Thema wird beschrieben, wie Benutzer innerhalb einer Site hinzugefügt werden. Um Benutzer über mehrere Sites hinweg hinzuzufügen oder zu entfernen und ihre Site-Rollen zu ändern, können Cloud-Administratoren Tableau Cloud Manager verwenden. Weitere Informationen finden Sie unter [Verwalten von Benutzern mit Tableau Cloud Manager](https://help.tableau.com/current/online/de-de/cloud_manager_users.htm). ## Hinzufügen von Benutzern Sobald Sie Benutzer hinzufügen, können diese auf Inhalte zugreifen. Bevor Sie Benutzer hinzufügen, müssen Sie unbedingt die unter [Konfigurieren von Berechtigungen und Inhaltszugriff für migrierte Benutzer](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part5.htm) aufgeführten Verfahren durchgeführt haben. Wir empfehlen außerdem, dass Sie sich über Site-spezifische Benutzerrollen informieren, bevor Sie zu Tableau Cloud migrieren. Siehe dazu [Festlegen von Site-spezifischen Rollen eines Benutzers](https://help.tableau.com/current/online/de-de/users_site_roles.htm) Sie können Benutzer manuell hinzufügen, wie unten gezeigt. Wenn Sie viele Benutzer haben und diese per Batch-Import mit einer CSV-Datei importieren möchten, finden Sie weitere Informationen unter [Importieren von Benutzern](https://help.tableau.com/current/online/de-de/users_import.htm). ### Manuelles Hinzufügen von Benutzern 1. Wenn Sie auf der Tableau Server\-Site angemeldet sind, wählen Sie **Benutzer** aus. 2. Klicken Sie auf der Seite Benutzer auf Benutzer hinzufügen und dann auf Benutzer per Benutzername hinzufügen. ![](/tableau/next/de-de/guides/migration/de-de/Img/users_add_online.png) 3. Wählen Sie die Authentifizierungsmethode aus, mit der importierte Benutzer sich bei Tableau Cloud anmelden sollen. Wenn auf der Site keine Authentifizierung konfiguriert ist, wird importierten Benutzern Tableau mit der MFA-Authentifizierungsmethode zugewiesen. **Hinweis:** Sie können jederzeit zur Seite Benutzer wechseln, um den Authentifizierungstyp der Benutzer zu ändern, nachdem Sie ihn hinzugefügt haben. 4. Geben Sie im Textfeld **Benutzernamen eingeben** die Benutzernamen der Benutzer ein (im E-Mail-Adressformat). Wenn Sie mehr als einen Benutzer hinzufügen, trennen Sie jeden Benutzernamen mit einem Semikolon. Beispiel: _tdavis@example.com, jjohnson@example.com, hwilson@example.com_ 5. Wählen Sie in der Dropdown-Liste eine Site-spezifische Rolle aus, um diese allen Benutzern zuzuweisen, die Sie hinzufügen möchten. Informationen zu Site-spezifischen Rollendefinitionen finden Sie unter [Festlegen der Site-spezifischen Rollen von Benutzern](https://help.tableau.com/current/online/de-de/users_site_roles.htm). 6. Klicken Sie auf Benutzer hinzufügen. Wenn der Benutzername eines neuen Benutzers bereits mit einem Konto bei tableau.com verknüpft ist, wird der Benutzer aufgefordert, sich mit der bestehenden E-Mail-Adresse und dem bestehenden Kennwort für dieses Konto anzumelden. Wenn der Benutzername eines neuen Benutzers noch nicht mit einem Konto bei tableau.com verknüpft ist, wird der Benutzer aufgefordert, seinen Vor- und Nachnamen sowie ein Kennwort anzugeben. Bevor der Benutzer diese Werte angibt, wird für seinen Eintrag in der Benutzerliste in Tableau Server seine E-Mail-Adresse mit einem vorangestellten Punkt angezeigt. Beispiel: `.snguyen@example.com` Nachdem sich der Benutzer angemeldet hat, wird der Eintrag auf den vollständigen Namen aktualisiert. Beispiel: `Susan Nguyen` ## Migrations-Workflow Dieses Handbuch ist nach einem schrittweisen Prozess für die Migration zu Tableau Cloud aufgebaut: 1. [Planen Ihrer Migration](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part1.htm) 2. [Erstellen und konfigurieren einer Tableau Cloud-Site](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part2.htm) 3. [Virtuelle Verbindungen migrieren](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part2-5.htm) 4. [Migrieren von Datenquellen, Arbeitsmappen und Prep-Schemata zu Tableau Cloud](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part3.htm) 5. [Neuerstellen von Aktualisierungszeitplänen für Tableau Cloud](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part4.htm) 6. [Konfigurieren von Berechtigungen und Inhaltszugriff für migrierte Benutzer](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part5.htm) 7. **Sie sind hier**: Benutzer zu Tableau Cloud hinzufügen 8. [Checkliste für die Endbenutzer-Migration](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part7.htm) [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Konfigurieren von Berechtigungen und Inhaltszugriff für migrierte Benutzer Dies ist das [Handbuch für die manuelle Migration nach Tableau Cloud](https://help.tableau.com/current/guides/migration/de-de/emg_intro.htm). In diesem Handbuch wird beschrieben, wie Sie Tableau Server-Bereitstellungen mit weniger als 100 Benutzern manuell zu Tableau Cloud migrieren. Nachdem Sie Ihre Datenquellen, Arbeitsmappen und Prep-Schemata zu Tableau Cloud hinzugefügt haben, können Sie nun Ihre Benutzer hinzufügen. Dazu ist es wichtig zu verstehen, wie Tableau ermittelt, wer Zugriff auf welche Daten hat. In Tableau Cloud können Sie vorgeben, wer Zugriff auf Inhalte hat, und Sie können den Zugriff auf Daten innerhalb einer Datenquelle einschränken. Um einzuschränken, wer Zugriff auf ein Inhaltselement hat, werden wir Tools für den Zugriff auf Inhalte verwenden. Und um einzuschränken, welche Daten ein Benutzer innerhalb einer Datenquelle sehen kann, werden wir Tools für Sicherheit auf Zeilenebene verwenden. ## Zugriff auf Inhalte Alle Projekte, verschachtelten Projekte und einzelne Inhaltselemente unterliegen Berechtigungsregeln. Wie diese Regeln in Ihrer Tableau Server-Umgebung verwendet werden, können Sie sehen, und diese dann in Tableau Cloud neu erstellen. Informationen dazu finden Sie unter [Berechtigungen](https://help.tableau.com/current/online/de-de/permissions.htm). ## Sicherheit auf Zeilenebene Wenn Sie über Datenquellen oder Arbeitsmappen mit Sicherheit auf Zeilenebene verfügen, müssen Ihre Berechnungen und Berechtigungen für Sicherheit auf Zeilenebene für Tableau Cloud aktualisiert werden, da es bei Benutzernamen und Gruppennamen während einer Konvertierung zu Änderungen kommen kann. Informationen dazu finden Sie unter [Beschränken des Zugriffs auf Datenzeilenebene](https://help.tableau.com/current/pro/desktop/de-de/publish_userfilters.htm) und [Erstellen einer Datenrichtlinie für Sicherheit auf Zeilenebene](https://help.tableau.com/current/online/de-de/dm_vconn_create_rlspolicy.htm). ## Migrations-Workflow Dieses Handbuch ist nach einem schrittweisen Prozess für die Migration zu Tableau Cloud aufgebaut: 1. [Planen Ihrer Migration](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part1.htm) 2. [Erstellen und konfigurieren einer Tableau Cloud-Site](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part2.htm) 3. [Virtuelle Verbindungen migrieren](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part2-5.htm) 4. [Migrieren von Datenquellen, Arbeitsmappen und Prep-Schemata zu Tableau Cloud](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part3.htm) 5. [Neuerstellen von Aktualisierungszeitplänen für Tableau Cloud](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part4.htm) 6. **Sie sind hier**: Konfigurieren von Berechtigungen und Inhaltszugriff für migrierte Benutzer 7. [Hinzufügen restlicher Benutzer zu Tableau Cloud](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part6.htm) 8. [Checkliste für die Endbenutzer-Migration](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part7.htm) [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Migrieren von Datenquellen, Arbeitsmappen und Prep-Schemata zu Tableau Cloud Dies ist das [Handbuch für die manuelle Migration nach Tableau Cloud](https://help.tableau.com/current/guides/migration/de-de/emg_intro.htm). In diesem Handbuch wird beschrieben, wie Sie Tableau Server-Bereitstellungen mit weniger als 100 Benutzern manuell zu Tableau Cloud migrieren. Für viele Organisationen, die eine manuelle Migration durchführen, kann es sinnvoll sein, Benutzer (oder eine Untergruppe von Benutzern) die Inhalte, mit denen sie arbeiten, selbst auf die neue Tableau Cloud-Site migrieren zu lassen. Die in diesem Abschnitt beschriebenen Schritte zur Inhaltsmigration können von Benutzern (mit Creator-Rollen) in Ihrer Organisation ausgeführt werden. ## Voraussetzungen Bevor Sie mit der Inhaltsmigration beginnen, wird dringend empfohlen, eine vollständige Bestandsaufnahme durchzuführen und die vorhandene Tableau Server-Umgebung zu bereinigen. Siehe [Hausputz: Bereiten Ihnen Ihre Inhalte Freude?](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part1.htm#Cleaning) **Nehmen Sie Tableau Server nicht außer Betrieb!** Stellen Sie während Ihres Migrationsprozesses sicher, dass alle Inhalte und Geschäftsprozesse in Ihrem Tableau Server-System weiterhin betriebsbereit bleiben. Nehmen Sie Ihre Tableau Server-Umgebung erst dann außer Betrieb, nachdem Sie verifiziert und validiert haben, dass Ihre Inhalte und Prozesse ordnungsgemäß nach Tableau Cloud migriert wurden. ## Schritt 1: Projekte für Ihre Site mit der Mindestzugriffsrichtlinie erstellen Wir empfehlen, Ihre neue Tableau Cloud-Site mit einer Mindestzugriffsrichtlinie einzurichten. Es ist wichtig, dass ein Benutzer, nachdem er zu Tableau Cloud hinzugefügt wurde, sofort auf Inhalte auf der Plattform zugreifen kann. Bevor Sie beginnen, empfehlen wir Ihnen, sich zur Auffrischung Ihrer Kenntnisse über die Interaktion und Vererbung von Berechtigungen in Tableau noch einmal [Schnellstart: Berechtigungen](https://help.tableau.com/current/online/de-de/qs_permissions.htm) anzusehen. Wenn Sie mit diesen Konzepten von Tableau Server vertraut sind, sind Sie startklar. Berechtigungen auf Tableau Cloud verwenden dieselbe Logik wie jene von Tableau Server. Befolgen Sie diese Schritte, um Projekte mit einer Mindestzugriffsrichtlinie einzurichten. 1. Bevor Sie weitere Projekte erstellen, konfigurieren Sie [Vorlagenberechtigungen](https://help.tableau.com/current/online/de-de/permissions_capabilities.htm) für das Standardprojekt. 2. Entfernen Sie die Berechtigungen für die Gruppe "Alle Benutzer". Durch das Entfernen aller Benutzer wird sichergestellt, dass Projekte mit expliziten Berechtigungen für Benutzer konfiguriert werden, die auf den Inhalt zugreifen müssen. 3. [Erstellen Sie Gruppen](https://help.tableau.com/current/online/de-de/to_add_users_groups.htm). Gruppen vereinfachen die Berechtigungsverwaltung, wenn Ihre Organisation und/oder Ihr Inhaltsvolumen wächst. Weitere allgemeine Informationen zu Projektberechtigungen finden Sie unter [Verwenden von Projekten zum Verwalten des Zugriffs auf Inhalte](https://help.tableau.com/current/online/de-de/projects.htm). ## Schritt 2: Benutzer mit Creator-Rollen hinzufügen Nachdem Sie die Mindestzugriffsrichtlinie konfiguriert haben, können Sie jetzt alle Benutzer hinzuzufügen, die Inhalte migrieren werden. Wenn die Migration nicht von Benutzern durchgeführt wird, können Sie sie auch später im Prozess hinzufügen. Siehe [Konfigurieren von Berechtigungen und Inhaltszugriff für migrierte Benutzer](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part5.htm). Folgen Sie diesen Richtlinien zum Hinzufügen von Creator-Benutzern: - Sehen Sie sich dazu noch einmal die Informationen zu Site-Rollen an: [Festlegen der Site-Rollen von Benutzern](https://help.tableau.com/current/online/de-de/users_site_roles.htm). - Sie können [Benutzer manuell hinzufügen](https://help.tableau.com/current/online/de-de/sites_addusers.htm) oder [mit einer CSV-Datei importieren](https://help.tableau.com/current/online/de-de/users_import.htm). - Nachdem Sie die Benutzer hinzugefügt und ihre Rollen festgelegt haben, fügen Sie sie den entsprechenden Gruppen hinzu, die Sie im vorherigen Schritt eingerichtet haben. ## Schritt 3: Veröffentlichte Datenquellen migrieren Wenn mehrere Arbeitsmappen eine einzelne veröffentlichte Datenquelle verwenden, müssen Sie die veröffentlichte Datenquelle nur einmal migrieren. 1. Melden Sie sich in Tableau Desktop bei Ihrer Tableau Server-Umgebung an, navigieren Sie zu den Arbeitsmappen, die Sie migrieren möchten, und klicken Sie auf Herunterladen. 2. Wählen Sie in Tableau Desktop im Menü Daten die Datenquelle und danach Lokale Kopie erstellen aus, und speichern Sie dann die lokale Kopie der Datenquelle. 3. Wählen Sie in einem Blatt Daten > Datenquelle ersetzen aus. Geben Sie die folgenden Optionen ein: - Aktuell: die aktuelle lokale Ersatzkopie: die lokale Kopie, die Sie gespeichert haben - Klicken Sie im Datenbereich mit der rechten Maustaste auf die ursprünglich veröffentlichte Datenquelle und wählen Sie Schließen. 4. Wählen Sie Server aus, und klicken Sie dann auf Abmelden. 5. Wählen Sie im Menü Daten die Datenquelle und danach Auf Server veröffentlichen aus. 6. Melden Sie sich in Tableau Desktop bei Tableau Cloud an und veröffentlichen Sie die Datenquelle. 7. Planen Sie bei Bedarf eine Aktualisierung dieser Datenquelle in Tableau Cloud. Weitere Informationen finden Sie unter [Neuerstellen von Aktualisierungszeitplänen für Tableau Cloud](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part4.htm). Wenn die neu veröffentlichte Datenquelle die einzige Datenquelle in der Arbeitsmappe ist, führen Sie die nächsten beiden Schritte aus, um auch die Arbeitsmappe zu veröffentlichen. Wenn die Arbeitsmappe über mehrere veröffentlichte Datenquellen verfügt, fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort. 1. Stellen Sie beim Veröffentlichen der Datenquelle sicher, dass Arbeitsmappe aktualisieren und veröffentlichte Datenquelle verwenden ausgewählt ist. 2. Wählen Sie Server > Arbeitsmappe veröffentlichen aus, um die Arbeitsmappe in Tableau Cloud zu veröffentlichen. ## Schritt 4: Arbeitsmappen mit mehreren veröffentlichten Datenquellen migrieren Wiederholen Sie den folgenden Vorgang für alle veröffentlichten Datenquellen, die Sie zu Tableau Cloud migrieren möchten. 1. Melden Sie sich in Tableau Desktop bei Ihrer Tableau Server-Umgebung an, navigieren Sie zu der veröffentlichten Datenquelle, die Sie migrieren möchten, und klicken Sie auf Herunterladen. 2. Die Datei wird in Tableau Desktop geöffnet. Wählen Sie in Tableau Desktop im Menü Daten die Datenquelle und danach Lokale Kopie erstellen aus, und speichern Sie dann die lokale Kopie der Datenquelle. 3. Klicken Sie im Datenbereich mit der rechten Maustaste auf die ursprünglich veröffentlichte Datenquelle und wählen Sie Schließen. 4. Wiederholen Sie die Schritte 2 und 3 für alle veröffentlichten Datenquellen in der Arbeitsmappe. 5. Wählen Sie Server aus, und klicken Sie dann auf Abmelden. 6. Wählen Sie in einem Blatt Daten > Datenquelle ersetzen aus. Geben Sie die folgenden Optionen ein: - Aktuell: Die aktuelle lokale Kopie - Ersatz: die lokale Kopie, die Sie gespeichert haben 7. Nachdem alle veröffentlichten Datenquellen ersetzt wurden, wählen Sie Auswählen > Arbeitsmappe veröffentlichen, um die Arbeitsmappe in Tableau Cloud zu veröffentlichen. Wenn die Arbeitsmappe auch über eine eingebettete Datenquelle verfügt, die Tableau Bridge erfordert, müssen diese Datenquellen wie bei der Migration separat veröffentlicht werden. Siehe [Veröffentlichen einer Datenquelle](https://help.tableau.com/current/pro/desktop/de-de/publish_datasources.htm). ## Schritt 5: Arbeitsmappen mit eingebetteten Datenquellen migrieren 1. Melden Sie sich in Tableau Desktop bei Ihrer Tableau Server-Umgebung an, navigieren Sie zu den Arbeitsmappen, die Sie migrieren möchten, und klicken Sie auf **Herunterladen**. 2. Wählen Sie **Server** aus, und klicken Sie dann auf **Abmelden**. 3. Wählen Sie **Server** aus, und klicken Sie danach auf **Anmelden**, um sich bei Tableau Cloud anzumelden. 4. Wenn die eingebettete Datenquelle Tableau Bridge für die automatische Aktualisierung erfordert und es sich um **Dateidaten** (z. B. .cvs und .xlsx) handelt, befolgen Sie die Anweisungen unter [Lokale Daten veröffentlichen (nur Tableau Cloud)](https://help.tableau.com/current/pro/desktop/de-de/publish_datasources.htm#publish-onpremises-data-tableau-cloud-only). 5. Wenn die Datenquelle Tableau Bridge nicht erfordert **oder** es sich um Dateidaten handelt, wählen Sie **Server > Arbeitsmappe veröffentlichen**. ## Schritt 6: Migrieren von Tableau Prep-Schemata Für alle öffentlich zugänglichen Cloud-Daten müssen Sie möglicherweise Tableau Cloud aktivieren, um sie abzufragen. Zum Aktivieren der Konnektivität siehe [Autorisieren des Zugriffs auf Cloud-Daten, die in Tableau Cloud veröffentlicht sind](https://help.tableau.com/current/pro/desktop/de-de/publish_tableau_online_ip_authorization.htm). Wiederholen Sie den folgenden Vorgang für alle veröffentlichten Tableau Prep-Schemata, die Sie zu Tableau Cloud migrieren möchten. Führen Sie dieses Verfahren auf einem Computer aus, auf dem [Tableau Prep Builder](https://www.tableau.com/de-de/products/prep/download) ausgeführt wird. 1. Melden Sie sich bei Ihrer Tableau Server-Umgebung an, navigieren Sie zu dem Schema, das Sie migrieren möchten, und klicken Sie auf Herunterladen. 2. Das Schema wird in Tableau Prep Builder geöffnet: 1. Wenn das Schema eine Verbindung zu mindestens einer veröffentlichten Datenquelle herstellt, werden Sie automatisch aufgefordert, sich bei Ihrem Server anzumelden. Wenn Sie nicht automatisch dazu aufgefordert werden, wählen Sie im oberen Menü Server > Anmelden und melden Sie sich bei Tableau Server an. 2. Navigieren Sie aus dem oberen Menü und wählen Sie Server aus. Klicken Sie in Bei Server-URL angemeldet auf Abmelden. 3. Wenn das Schema eine Verbindung zu mindestens einer veröffentlichten Datenquelle herstellt, wird die folgende Warnung angezeigt: ![](/tableau/next/de-de/guides/migration/de-de/Img/prep-migrate_583x269.png) 4. Klicken Sie auf Anmelden. 3. Navigieren Sie zum oberen Menü und wählen Sie Server > Anmelden > Schnelle Verbindung zu Tableau Cloud aus, um sich bei Tableau Cloud anzumelden. 4. Wenn das Schema über mehrere veröffentlichte Datenquellen verfügt, fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort. Wenn das Schema eine Verbindung zu mindestens einer veröffentlichten Datenquelle herstellt 1. Öffnen Sie den Bereich „Verbindungen“ und stellen Sie eine Verbindung zur neuen Version der veröffentlichten Datenquelle in Tableau Cloud her. 2. Ziehen Sie die neue Verbindung per Drag-and-Drop, um den vorhandenen Eingabeschritt „Veröffentlichte Datenquelle“ von Tableau Server zu ersetzen. 3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die bestehende Verbindung im Verbindungs-Flyout und löschen Sie die von Tableau Server veröffentlichte Datenquelle. 4. Wiederholen Sie die Schritte für alle anderen verbundenen veröffentlichten Datenquellen im Schema. 5. Wenn Ihr Schema an eine oder mehrere veröffentlichte Datenquellen ausgibt, navigieren Sie zu den Ausgabeschritten und aktualisieren Sie sie, um auf die neue veröffentlichte Datenquelle in Tableau Cloud zu verweisen. - Wiederholen Sie die Schritte für alle anderen veröffentlichten Ausgabedatenquellen im Schema. 6. Nachdem alle veröffentlichten Datenquellen ersetzt wurden, wählen Sie Server \> Schema veröffentlichen aus oder klicken Sie auf die Schaltfläche Veröffentlichen in der oberen rechten Ecke, um das Schema in Tableau Cloud zu veröffentlichen. ## Migrations-Workflow Dieses Handbuch ist nach einem schrittweisen Prozess für die Migration zu Tableau Cloud aufgebaut: 1. [Planen Ihrer Migration](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part1.htm) 2. [Erstellen und konfigurieren einer Tableau Cloud-Site](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part2.htm) 3. [Virtuelle Verbindungen migrieren](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part2-5.htm) 4. **Sie sind hier**: Datenquellen, Arbeitsmappen und Schemata zu Tableau Cloud migrieren 5. [Neuerstellen von Aktualisierungszeitplänen für Tableau Cloud](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part4.htm) 6. [Konfigurieren von Berechtigungen und Inhaltszugriff für migrierte Benutzer](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part5.htm) 7. [Hinzufügen restlicher Benutzer zu Tableau Cloud](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part6.htm) 8. [Checkliste für die Endbenutzer-Migration](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part7.htm) [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Lernbibliothek Willkommen in der Lernbibliothek. Suchen Sie den Namen des Schritts, in dem der Prozess auftritt, über den Sie sich näher informieren möchten. In der nächsten Tabelle finden Sie weitere Lerntutorials, Videos, Whitepaper u. v. m. Auch die [Tableau-Hilfe](https://help.tableau.com/current/pro/desktop/de-de/default.htm) ist eine ausgezeichnete Informationsquelle.
Schritt im Tutorial zu den ersten SchrittenVerfügbare Themen

Verbindung zu einer Beispiel-Datenquelle herstellen

Erster Überblick per Drag & Drop

Ergebnisse fokussieren

Daten geografisch untersuchen

Drilldown in die Details

Dashboard mit den Erkenntnissen aufbauen

Erkenntnisse mitteilen

Hier finden Sie weitere Lerntutorials, Videos, Whitepaper u. v. m. Mit diesen Ressourcen können Sie sich noch weiter in Tableau Desktop einarbeiten.
Was möchten Sie tun?PositionInhalt

Bezeichnung der Elemente in der Tableau-Benutzeroberfläche kennenlernen

Tableau-Arbeitsbereich

Beschriftete Abbildungen der Tableau-Benutzeroberfläche

Weitere Tutorials mit Beispieldaten durcharbeiten

Praktische Übungen

Kurze Schritt-für-Schritt-Anleitungen über das Erstellen beliebter Diagrammtypen, in denen außerdem erläutert wird, für welche Situationen sich die verschiedenen Typen eignen, beispielsweise:

  • Balkendiagramme
  • Texttabellen
  • Liniendiagramme
  • Streudiagramme
  • Heatmaps
  • Histogramme
  • Gantt-Diagramme
  • Tortendiagramme
  • Baumkarten
  • Boxplots
  • Gepackte Blasendiagramme
  • Karten

Beispiele zu bewährten Verfahren für die Datenvisualisierung finden

Bewährte Verfahren für Visualisierungen

Bewährte Methoden für effiziente Dashboards

Bewährte Verfahren für interessante Storys

Best Practices für das Entwerfen von zugänglichen Ansichten

Bewährte Methoden für veröffentlichte Datenquellen

  • Anleitung zum Erstellen großartig aussehender Visualisierungen

  • Anleitung zum Gestalten effektiver Dashboards, mit denen wichtige Einblicke gewonnen werden und die Entscheidungsfindung beschleunigt wird

  • Anleitung zum Erzählen einer großartigen Story mithilfe von Tableau Story Points

  • Anleitung zum Erstellen von Visualisierungen, die Benutzern mit Sehschwierigkeiten oder körperlichen Beeinträchtigungen zugänglich sind

  • Anleitung zum Verwenden veröffentlichter Datenquellen, um Ihre Daten analysieren zu können

Weitere Informationen zu Tableau-Produkten vor Beginn Ihrer Arbeit

Whitepaper

Eingehende Diskussionen über bewährte Verfahren, Branchentrends und die Zukunft der Datenanalyse

Online- oder Präsenzschulungen

Lernangebote und Schulungen

Vertiefen Sie Ihre Fachkenntnisse in kostenlosen On-demand-Online-Schulungen, oder melden Sie sich zu Präsenzschulungen an.

Funktionsweise von Tableau im Kontext Ihrer Systemkonfiguration oder in Kombination mit Produkten anderer Unternehmen

Knowledge Base

Diese Inhalte wurden als Reaktion auf Support-Anforderungen erstellt und sollen den Einsatz von Tableau in bestimmten Umgebungen oder Szenarien erleichtern.
[Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Neuerstellen von Aktualisierungszeitplänen für Tableau Cloud Dies ist das [Handbuch für die manuelle Migration nach Tableau Cloud](https://help.tableau.com/current/guides/migration/de-de/emg_intro.htm). In diesem Handbuch wird beschrieben, wie Sie Tableau Server-Bereitstellungen mit weniger als 100 Benutzern manuell zu Tableau Cloud migrieren. ## Einrichten neuer Aktualisierungszeitpläne für Extraktdatenquellen - Navigieren Sie zum Extrahieren von Datenquellen zu der veröffentlichten oder eingebetteten Datenquelle in Tableau Cloud. Wählen Sie Extraktaktualisierungen > Neue Extraktaktualisierung, und wählen Sie einen Extraktzeitplan aus. Bei Datenquellen, die Tableau Bridge erfordern, müssen Sie sicherstellen, dass Bridge für die Verbindung konfiguriert ist, bevor Sie Extraktaktualisierungen einrichten. Mehr dazu erfahren Sie unter [Verwenden von Bridge für Private Cloud-Daten](https://help.tableau.com/current/online/de-de/to_bridge_vpc.htm). ## Erstellen neuer Aktualisierungspläne für Tableau Prep-Schmata Planungsschemata stehen nur Datenverwaltungskunden zur Verfügung. - Um neue Aktualisierungszeitpläne für ein Tableau Prep-Schema einzurichten, navigieren Sie zum Schema in Tableau Cloud. Wählen Sie Geplante Aufgaben > Neue Aufgabe > Wählen Sie den Zeitplan aus und konfigurieren Sie ihn. Machen Sie dasselbe für alle verknüpften Aufgaben. Für weitere Informationen siehe [Planen von Schemaaufgaben](https://help.tableau.com/current/online/de-de/prep_conductor_schedule_flow_task.htm). Benutzerdefinierte Zeitpläne für Schemata werden in Tableau Cloud nicht unterstützt. ## Migrations-Workflow Dieses Handbuch ist nach einem schrittweisen Prozess für die Migration zu Tableau Cloud aufgebaut: 1. [Planen Ihrer Migration](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part1.htm) 2. [Erstellen und konfigurieren einer Tableau Cloud-Site](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part2.htm) 3. [Virtuelle Verbindungen migrieren](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part2-5.htm) 4. [Migrieren von Datenquellen, Arbeitsmappen und Prep-Schemata zu Tableau Cloud](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part3.htm) 5. **Sie sind hier**: Neuerstellen von Aktualisierungszeitplänen für Tableau Cloud 6. [Konfigurieren von Berechtigungen und Inhaltszugriff für migrierte Benutzer](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part5.htm) 7. [Hinzufügen restlicher Benutzer zu Tableau Cloud](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part6.htm) 8. [Checkliste für die Endbenutzer-Migration](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part7.htm) [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Planen Ihrer Migration Dies ist das [Handbuch für die manuelle Migration nach Tableau Cloud](https://help.tableau.com/current/guides/migration/de-de/emg_intro.htm). In diesem Handbuch wird beschrieben, wie Sie Tableau Server-Bereitstellungen mit weniger als 100 Benutzern manuell zu Tableau Cloud migrieren. Dieser Abschnitt führt Sie durch zwei wichtige Planungsaufgaben, die Sie vor der Migration durchführen sollten: Ihre Datenkonnektivitätsstrategie und das Einrichten Ihres Authentifizierungsmechanismus. Eine zusammengefasste Liste der Funktionsunterschiede finden Sie im Tableau Server-Hilfethema _Technische Überlegungen für die Migration von Tableau Server zu Tableau Cloud_ ([Windows](https://help.tableau.com/current/server/de-de/migrate_server_to_cloud_overview.htm) | [Linux](https://help.tableau.com/current/server-linux/de-de/migrate_server_to_cloud_overview.htm)). Führen Sie die [Bewertung der technischen Bereitschaft für die Tableau-Cloud-Migration](https://exchange.tableau.com/products/921) aus, um zu sehen, ob es Anwendungsfälle gibt, die vor der Migration zu Tableau Cloud möglicherweise angepasst werden müssen. ## Informationen zu Tableau Cloud Wenn Sie neu bei Tableau Cloud sind, empfehlen wir Ihnen, mehr über die Plattform zu erfahren, indem Sie sich online für einen [Online-Kurs](https://www.tableau.com/de-de/learn/training/elearning) anmelden. Diese Kurse können als Einführung in Tableau Cloud dienen und werden Ihnen bei der Planung Ihrer Migration geeignete Kontextinformationen bereitstellen. Wenn Sie bereits mit der Verwaltung von Tableau Server vertraut sind, werden Sie feststellen, dass viele Ihrer Aufgaben in Tableau Cloud weitgehend gleich sind. Mit dem Wechsel zu Tableau Cloud werden aber Aufgaben im Zusammenhang mit der Bereitstellung und Verwaltung der Software von Tableau als verwalteten Dienst übernommen. Die Upgrades werden von uns durchgeführt. Weitere Informationen dazu finden Sie im Blogbeitrag [Should I move my analytics to the cloud? (Sollten wir unsere Analytik in die Cloud verlegen?)](https://www.tableau.com/de-de/blog/should-i-move-my-analytics-cloud). Wenn Sie Tableau Cloud nutzen, können Sie sich besser darauf konzentrieren, eine reibungslose Datenkonnektivität sicherzustellen, Benutzer mit Best Practices auszustatten und eine Analytik-Community aufzubauen. Weitere Informationen zur Verwaltung einer Tableau Cloud-Site sowie eine Reihe von Ressourcen für den Einstieg als Administrator finden Sie auf der Seite [Tableau Cloud-Site-Administrator](https://www.tableau.com/de-de/learn/get-started/online-admin). ## Planen Ihrer Datenstrategie für Tableau Cloud Tableau Cloud kann eine Verbindung zu Dutzenden von Datenquellen herstellen, es ist aber wichtig, dass Sie einen Datenkonnektivitätsplan entwickeln, bevor Sie mit der Migration beginnen. In diesem Abschnitt zeigen wir Ihnen, wie Sie dies am besten durchführen, und beschreiben die beiden Möglichkeiten, wie Tableau Cloud eine Verbindung zu Daten herstellen kann. Das Ziel dabei ist sicherzustellen, dass Ihre aktuellen Datenanforderungen auch nach Ihrer Migration zu Tableau Cloud erfüllt werden. ### Hausputz: Bereiten Ihnen Ihre Inhalte Freude? Bevor Sie damit beginnen, die verschiedenen Datentypen zu evaluieren und herauszufinden, wie Sie all Ihre Datenquellen, Arbeitsmappen und Projekte in die Tableau Cloud migrieren, empfehlen wir Ihnen, diese Migration als Gelegenheit zum Hausputz zu nutzen. Bei den meisten Organisationen, die Tableau Server länger als ein oder zwei Jahre verwenden, sammeln sich veraltete Inhalte in Form von Arbeitsmappen, Datenquellen, Projekten und Schemata an. Wir empfehlen, vor der Migration folgende Schritte durchzuführen: - Sie können in Tableau Server die Admin-Ansicht _Veralteter Inhalt_ ([Windows](https://help.tableau.com/current/server/de-de/adminview-stale-content.htm) | [Linux](https://help.tableau.com/current/server-linux/de-de/adminview-stale-content.htm)) verwenden, um Inhalte zu identifizieren, die nicht mehr verwendet werden. Es ist normalerweise nicht sinnvoll, alte, archivierte Inhalte in die Tableau Cloud zu verschieben. Lassen Sie sie los! - Wie bei den meisten Unternehmen, die Tableau Server schon seit einiger Zeit verwenden, hat sich Ihre Inhaltshierarchie und Berechtigungsstruktur wahrscheinlich organisch und möglicherweise etwas chaotisch "weiterentwickelt". Erstellen Sie bei der Planung der Migration eine Strategie zur Optimierung von Projekt-, Gruppen- und Berechtigungsstrukturen auf Ihrer neuen Tableau Cloud-Site. - Wenn Sie ein Tableau Data Management-Kunde sind, verwenden Sie für die bevorstehende Migration die Tools zur Datenbereinigung, -kombination und -verarbeitung. ### Optimieren der Dashboardleistung Was die Leistung betrifft, lautet eine gute Faustregel: Wenn Ihre Dashboards auf Tableau Server langsam sind, sind sie wahrscheinlich auch auf Tableau Cloud langsam. Beheben Sie vor der Migration alle Leistungsprobleme des Dashboards mithilfe der Schritte in [Optimieren der Arbeitsmappenleistung](https://help.tableau.com/current/pro/desktop/de-de/performance_tips.htm). Durch die Anpassungen vor der Migration stellen Sie sicher, dass Sie von der gleichen verbesserten Leistung auf Tableau Cloud profitieren. ### Erstellen einer Liste und einer Datenquellenstrategie Nachdem Sie die vorhandenen Inhalte bereinigt haben, nehmen Sie eine Bestandsaufnahme Ihrer Datenquellen vor. Das Ziel dieses Vorgangs besteht darin, zu bestimmen, wie Sie Benutzern in Ihrer Organisation weiterhin die Datenquellen bereitstellen können, die sie derzeit verwenden. Für jede Datenquelle: - Vergleichen Sie sie mit der Tableau Cloud Connector-Tabelle im folgenden Abschnitt. Wenn sie unterstützt wird, können Sie wie gewohnt fortfahren. Wenn die Datenquelle nicht in der Tabelle ist, ... - Überprüfen Sie sie in [Konnektivität mit Bridge](https://help.tableau.com/current/online/de-de/to_sync_local_data.htm), um festzustellen, ob Ihr Datentyp von Tableau Bridge unterstützt wird. - Wenn die Datenquelle eine statische Datei ist, unterstützt Tableau Cloud das Hochladen von Excel- oder textbasierten Datenquellen (.xlsx, .csv, .tsv) direkt über den Browser oder Tableau Desktop. Die maximale Dateigröße, die Sie hochladen können, beträgt 1 GB. Ihre Benutzer greifen auf diese Dateitypen wahrscheinlich über ein freigegebenes, gemeinsam verwendetes Verzeichnis zu. Wenn dies der Fall ist, können Sie diese Dateien in einen öffentlichen Cloud-Speicher wie beispielsweise Google Drive, Dropbox oder OneDrive hochladen. Oder aber Sie verwenden Bridge. Sie (oder Ihre Benutzer) können dann Tableau Cloud so konfigurieren, dass zu diesen Bereichen eine Live-Datenverbindung hergestellt wird. - Führen Sie die [Bewertung der technischen Bereitschaft für die Tableau-Cloud-Migration](https://exchange.tableau.com/products/921) aus, um zu sehen, ob es Anwendungsfälle gibt, die vor der Migration zu Tableau Cloud möglicherweise angepasst werden müssen. #### Unterstützte Tableau Cloud-Connectoren Die folgenden Connectoren werden in Tableau Cloud unterstützt.

Alibaba AnalyticsDB for MySQL‡

Alibaba Data Lake Analytics‡

Amazon Athena‡

Amazon Aurora for MySQL‡

Amazon EMR Hadoop Hive‡

Amazon Redshift‡

Apache Drill‡

Azure Data Lake Storage Gen2‡

Azure Synapse Analytics (SQL Server-kompatibel)

Box‡

Cloudera Hadoop‡

Databricks‡

Datorama von Salesforce‡

Denodo‡

Dremio von Dremio‡

Dropbox*‡

Esri-Connector‡

Exasol‡

Google BigQuery*‡

Google Cloud SQL (MySQL-kompatibel)‡§

Google Drive‡

Hortonworks Hadoop Hive

Impala‡

Kyvos‡

MariaDB‡

Microsoft Azure SQL Database‡

Microsoft Azure Synapse Analytics‡

Microsoft SQL Server‡

MongoDB BI-Connector‡

MySQL‡

OData‡

OneDrive*‡

Oracle‡

Pivotal Greenplum Database‡

PostgreSQL‡

Presto‡

Qubole Presto‡

Salesforce‡

SAP HANA (nur für virtuelle Verbindungen)‡

SharePoint-Listen‡

SingleStore (vormals MemSQL)‡

Snowflake‡

Spark SQL‡

Teradata**‡

Vertica‡

\* Weitere Informationen zur Verwendung des OAuth 2.0-Standards für Google BigQuery-, OneDrive- und Dropbox-Verbindungen in Tableau Cloud finden Sie unter [OAuth-Verbindungen](https://help.tableau.com/current/online/de-de/protected_auth.htm). \*\* Die Teradata-Webdokumenterstellung unterstützt derzeit keine Abfrage-Banding-Funktionalität. Zu weiteren Einzelheiten siehe [Teradata](https://help.tableau.com/current/pro/desktop/de-de/examples_teradata.htm). ‡ Unterstützt virtuelle Verbindungen, wenn Sie über Datenmanagement verfügen. Einzelheiten dazu finden Sie in der Tableau Cloud-Hilfe unter [Informationen zu virtuellen Verbindungen und Datenrichtlinien](https://help.tableau.com/current/online/de-de/dm_vconn_overview.htm). § Tableau Cloud unterstützt SSL mit Google Cloud SQL nicht. ## Benutzerkonten und Authentifizierung Der zweite wichtige Planungsschritt besteht darin, den Authentifizierungsmechanismus festzulegen, den Sie für Tableau Cloud-Benutzer verwenden möchten. Das Standardbenutzerkonto in Tableau Cloud heißt TableauID. TableauID erfordert eine Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA), um einen sicheren Zugriff auf die Tableau Cloud zu gewährleisten. Siehe [Informationen zur Multi-Faktor-Authentifizierung und Tableau Cloud](https://help.tableau.com/current/online/de-de/security_auth.htm#mfa_requirement) in der Tableau Cloud-Dokumentation. Wenn Ihre Organisation zur Authentifizierung einen Identitätsanbieter (IdP) verwendet, können Sie diesen wahrscheinlich auch für Tableau Cloud nutzen. Wir unterstützen nativ die Salesforce-Authentifizierung und Google OpenID. Sie können auch SAML für Azure, Okta, OneLogin, AD FS, PingOne oder jeden IdP konfigurieren, der standardmäßige SAML 2.0-Authentifizierung unterstützt. Bevor Sie fortfahren, sehen Sie sich die Möglichkeiten bei der Tableau Cloud-[Authentifizierung](https://help.tableau.com/current/online/de-de/security_auth.htm) an, um einen Plan zu erstellen. Wenn Ihre Organisation Identitäten mit Azure AD, Okta oder OneLogin verwaltet, kann die Benutzer- und Gruppenbereitstellung auch automatisch über Tableau Cloud erfolgen. Siehe [Automatisieren der Benutzerbereitstellung und Gruppensynchronisierung über einen externen Identitätsanbieter](https://help.tableau.com/current/online/de-de/scim_config_online.htm). ## Migrations-Workflow Dieses Handbuch ist nach einem schrittweisen Prozess für die Migration zu Tableau Cloud aufgebaut: 1. **Sie sind hier**: Planen Sie Ihre Migration 2. [Erstellen und konfigurieren einer Tableau Cloud-Site](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part2.htm) 3. [Virtuelle Verbindungen migrieren](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part2-5.htm) 4. [Migrieren von Datenquellen, Arbeitsmappen und Prep-Schemata zu Tableau Cloud](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part3.htm) 5. [Neuerstellen von Aktualisierungszeitplänen für Tableau Cloud](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part4.htm) 6. [Konfigurieren von Berechtigungen und Inhaltszugriff für migrierte Benutzer](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part5.htm) 7. [Hinzufügen restlicher Benutzer zu Tableau Cloud](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part6.htm) 8. [Checkliste für die Endbenutzer-Migration](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part7.htm) [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Schritt 1: Eine Verbindung zu Ihren Daten herstellen Ihre Vorgesetzte hat Sie gebeten, den Gesamtumsatz und die Rentabilität des Unternehmens zu untersuchen und wichtige Bereiche mit Verbesserungspotenzial zu ermitteln.Sie haben jede Menge Daten, wissen jedoch nicht, wo Sie anfangen sollen.Sie entscheiden sich dafür, zunächst die Tableau Desktop Free Edition herunterzuladen. Zugehörige Ressourcen und Videos finden Sie unter [Herstellen einer Verbindung zu Daten mit Tableau Desktop](https://www.tableau.com/de-de/learn/tutorials/on-demand/connecting-data-tableau-desktop). ## Tableau Desktop öffnen und beginnen Wenn Sie Tableau Desktop öffnen, sehen Sie als Erstes die [Startseite](https://help.tableau.com/current/pro/desktop/de-de/environment_startpage.htm).Hier wählen Sie den Connector aus, den Tableau für den Zugriff auf Ihre Daten benötigt. ![Die Tableau-Startseite](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_Connect1.png) Auf der Startseite können Sie zwischen verschiedenen Optionen wählen: **1.****Tableau-Symbol**.Klicken Sie auf ![Ein Symbol des Tableau-Logos](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_Connect2.png) oben links auf einer beliebigen Seite, um zwischen der Startseite und dem Arbeitsbereich für die Dokumenterstellung umzuschalten. **2.****Verbindungsbereich**. - Stellen Sie eine Verbindung zu Daten her, die in einer Datei gespeichert sind (z. B. Microsoft Excel, PDF, räumliche Dateien u.v.m.), - Stellen Sie eine Verbindung zu Daten auf einer serverbasierten Plattform (z. B. Google Drive, Amazon Redshift, Oracle) oder in einer veröffentlichten Datenquelle in Tableau Cloud oder Tableau Server her. - Stellen Sie eine Verbindung zu einer Datenquelle her, zu der Sie schon früher eine Verbindung hergestellt haben. Tableau unterstützt Optionen für Verbindungen zu einer Vielzahl an Daten, die an den verschiedensten Orten gespeichert sind.Im Bereich Verbinden werden die häufigsten Verbindungsziele angezeigt. Mit den Links Mehr rufen Sie weitere Optionen ab.Weitere Informationen zum Herstellen einer Verbindung mit Datenquellen finden Sie in der [Lernbibliothek](https://help.tableau.com/current/guides/get-started-tutorial/de-de/get-started-tutorial-next.htm) für dieses Tutorial. **3.**Schnellstart-**Beschleuniger**: Vorgefertigte Vorlagen, die Sie mit Ihren eigenen Daten verbinden können. **4.**Schnellstart-**Beispielarbeitsmappen**: Beispielarbeitsmappen, die im Lieferumfang von Tableau Desktop enthalten sind. **5.****Öffnen**: Zuletzt geöffnete Arbeitsmappen. **6.****Erkunden**: Hier finden Sie zusätzliche Ressourcen. Klicken Sie im Bereich Verbinden unter Gespeicherte Datenquellen auf **Beispiel – Superstore**, um eine Verbindung zum Beispiel-Datensatz herzustellen.Der Superstore enthält Informationen zu Produkten, Kunden und Umsätzen, die Sie verwenden können, um wichtige Bereiche zu identifizieren, in denen es für dieses fiktive Handelsunternehmen noch Verbesserungspotenzial gibt. Wenn Sie den Superstore-Datensatz herunterladen müssen, finden Sie ihn auf der Seite [Tableau Public-Beispieldaten](https://public.tableau.com/de-de/app/learn/sample-data). Verwenden Sie dann den Microsoft Excel-Connector. !["Beispiel ‒ Superstore" unter "Gespeicherte Datenquellen" aufgeführt](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_Connect_Superstore.png) Nachdem Sie **Beispiel ‒ Superstore**ausgewählt haben, sieht Ihr Bildschirm in etwa so aus: ![Ein leeres Arbeitsblatt](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_Connect4.png) Weitere Informationen: Was macht Tableau mit Ihren Daten? Sobald die Verbindung zu Ihren Daten steht, wird Folgendes in Tableau ausgeführt: - Ein neues Arbeitsblatt wird geöffnet.In diesem leeren Bereich erstellen Sie Ihre erste Ansicht. - Zeigt die Datenquelle an, mit der Sie verbunden sind.Wenn Sie mehrere Datenquellen verwenden, werden diese hier aufgelistet. - In den **Datenbereich** links werden Spalten aus Ihrer Datenquelle eingefügt.Die Spalten werden in Form von Feldern hinzugefügt. - Die Daten werden automatisch Datentypen (z. B. Datum, Zahl oder Zeichenfolge) und Rollen (Dimension oder Kennzeichen) zugewiesen.(Diese Begriffe werden später noch näher erläutert.) Wenn Sie mehr Details zu Ihren Daten anzeigen möchten, wählen Sie unten links die Seite **Datenquelle** aus.Hier sehen Sie die ersten 1.000 Zeilen in Ihren Daten, und so mancher Analytiker wird schier verrückt: Felder sortieren oder ausblenden, Felder in mehrere Spalten aufteilen und Spaltenüberschriften umbenennen, und das alles, ohne die ursprünglichen Daten anzurühren.Alle Abläufe in Tableau bleiben auch in Tableau; Ihre Daten sind sicher. Wenn Sie zum Prüfen der Details zur **Datenquelle** navigiert sind, gelangen Sie per Klick auf **Blatt 1** zu Ihrem Ausgangspunkt zurück. Weitere Informationen zur Seite "Datenquelle" finden Sie in der [Lernbibliothek](https://help.tableau.com/current/guides/get-started-tutorial/de-de/get-started-tutorial-next.htm). Weitere Informationen: Bereiten Sie Ihre eigenen Daten vor. Wenn Sie in Tableau eine Verbindung zu Ihren eigenen Daten herstellen, müssen Sie Ihre Daten ggf. zunächst vorbereiten.Dies ist erforderlich, da Tableau bestimmte Annahmen zu Ihren Daten aufstellt, damit diese fehlerfrei angezeigt werden und Sie problemlos damit arbeiten können. Weitere Informationen zum Vorbereiten Ihrer Daten finden Sie in der [Lernbibliothek](https://help.tableau.com/current/guides/get-started-tutorial/de-de/get-started-tutorial-next.htm) . Weiter mit [Schritt 2: Erster Überblick per Drag & Drop](https://help.tableau.com/v0.0/guides/get-started-tutorial/de-de/get-started-tutorial-drag.htm) [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Schritt 2: Erster Überblick per Drag & Drop ## Erstellen einer Ansicht Sie sollen wichtige Bereiche mit Verbesserungspotenzial ermitteln, doch wo sollen Sie anfangen?Sie haben Daten aus vier Jahren, daher beschließen Sie, einen Drilldown in die Gesamtumsatzdaten vorzunehmen.Erstellen Sie zunächst ein einfaches Diagramm. Zugehörige Ressourcen und Videos finden Sie unter [Navigieren im Arbeitsbereich in Tableau Desktop](https://www.tableau.com/de-de/learn/tutorials/on-demand/navigating-workspace-tableau-desktop). Weitere Informationen: Begriffe in diesem Abschnitt
BegriffBeschreibung
Unterschied zwischen Aggregation und Granularität

Aggregation bedeutet, wie Daten auf Zeilenebene zu einer höheren Kategorie zusammengefasst sind (z. B. Summe der Umsätze oder Durchschnitt des Gewinns).Dies wird automatisch in Tableau ausgeführt, sodass Sie die Daten mit der gewünschten Detailtiefe aufschlüsseln können.

Granularität bedeutet, wie detailliert die Daten sind. So können beispielsweise Datumsangaben eine Granularität von Tagen, Monaten, Jahren usw. haben.

Dimensionen im Vergleich zu Kennzahlen

Dimensionen sind qualitative Daten, beispielsweise ein Name oder ein Datum.In der Standardeinstellung werden Daten, die qualitative oder kategorische Informationen enthalten (z. B. Felder mit Text- oder booleschen Werten), von Tableau automatisch als Dimension klassifiziert.Diese Felder fungieren im Allgemeinen als Spaltenköpfe für Datenzeilen, z. B. Kundenname oder Bestelldatum, und definieren die in der Ansicht angezeigte Granularitätsebene.

Kennzahlen sind quantitative, numerische Daten.Standardmäßig werden alle Felder mit dieser Art von Daten in Tableau als Kennzahl behandelt, z. B. Verkaufstransaktionen oder Gewinn.Daten, die als eine Kennzahl klassifiziert sind, können nach einer bestimmten Dimension aggregiert werden (z. B. Gesamtumsatz nach Region, wobei Umsatz die Kennzahl, Gesamtwert (oder Summe) die Aggregation und Region die Dimension ist).

Vergleich von "Fortlaufend" und "Diskret"

Fortlaufende Fälle können beliebig viele Werte enthalten.Dies ist beispielsweise ein Wertebereich, z. B. der Umsatz in einem bestimmten Zeitraum oder auch verschiedene Mengen.Fortlaufende Felder sind in Tableau grün gekennzeichnet.

Diskrete Felder enthalten eine begrenzte Anzahl an Werten, beispielsweise Land, Bundesland oder Kundenname.Diskrete Felder sind in Tableau blau gekennzeichnet.

**Weitere Informationen zu Dimensionen und Kennzahlen** finden Sie in der [Lernbibliothek](https://help.tableau.com/current/guides/get-started-tutorial/de-de/get-started-tutorial-next.htm). Weitere Informationen: Steuerelemente und andere Bestandteile des Tableau-Arbeitsbereichs In diesem Abschnitt ziehen Sie Felder in die Container "Spalten" und "Zeilen", und Sie arbeiten mit der Karte "Markierungen".Die nachfolgende Abbildung zeigt einige Steuerelemente und andere Bestandteile im Arbeitsbereich, die Sie hierfür nutzen. ![Eine Übersicht der Arbeitsbereichselemente](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_Drag28.png)
ElementBeschreibung

ARückgängig

In Tableau können Sie umfassend mit Ihren Daten experimentieren.Mit der Schaltfläche Rückgängig gelangen Sie stets zu Ihrem Ausgangspunkt zurück.Mit dieser Schaltfläche machen Sie die letzte Aktion in der Arbeitsmappe rückgängig.

Sie können beliebig viele Aktionen bis zu dem Zeitpunkt, als Sie die Arbeitsmappe zuletzt geöffnet haben, rückgängig machen, auch wenn Sie Ihre Arbeit bereits gespeichert haben.

BDatenbereich

Zeigt den Namen der Datenquelle an, die in der Ansicht enthalten ist, sowie die Felder, die verfügbar sind.Felder können basierend auf der übergeordneten Quelltabelle oder nach Ordner gruppiert werden.

Weitere Informationen zum Bereich "Daten" finden Sie in der Lernbibliothek.

C and DKarten und Container

Karten sind Container für die verschiedenen Steuerelemente in Tableau.Die Container bilden eine bestimmte Form der Kartensteuerung.Wenn Sie Felder aus dem Bereich "Daten" in den Container "Spalten" oder "Zeilen" ziehen, werden die Daten als Spalte bzw. als Zeile an den Achsen in der Ansicht eingefügt.

Wenn Sie Felder aus dem Bereich "Daten" auf die Karte "Markierungen" ziehen, können Sie die visuellen Eigenschaften wie Typ, Farbe, Größe, Form u. v. m. steuern.Diese Aktion wirkt sich ausschließlich auf die Markierungen in der Ansicht aus; die Achsen verändern sich nicht.

Weitere Informationen zu Karten und Containern finden Sie in der Lernbibliothek.

EKarten ein-/ausblenden

Haben Sie versehentlich eine Karte ausgeblendet, die Sie nun benötigen?Kein Problem!Sie können nahezu alle Bestandteile des Tableau-Arbeitsbereichs nach Belieben ein- und ausblenden und damit den größtmöglichen Raum für Ihre Visualisierungen schaffen.

Zum Ein- oder Ausblenden von Karten wie Seiten, Filter oder Legenden klicken Sie in der Symbolleiste auf den Dropdown-Pfeil neben der Schaltfläche Karten ein-/ausblendenSymbol "Karten ein-/ausblenden" und aktivieren bzw. deaktivieren Sie das Häkchen für die gewünschte Karte.

Mit der Schaltfläche MinimierenBereich "Minimieren > Daten und Analyse" oben rechts im Bereich können Sie sogar die Bereiche Daten und Analyse auf die linke untere Ecke des Arbeitsbereichs minimieren.Klicken Sie erneut auf diese Schaltfläche, um den Bereich wiederherzustellen.

1. Ziehen Sie das Feld **Bestelldatum** aus dem Bereich **Daten** in den **Spalten**\-Container. **Hinweis:** Wenn Sie das Feld Bestelldatum in den **Spalten**\-Container ziehen, erstellt Tableau je eine Spalte pro Jahr im Datenset.Unter jeder Spalte befindet sich der Indikator Abc.Dies bedeutet, dass Sie Text oder numerische Daten per Drag & Drop an diese Stelle ziehen können, ähnlich wie in einem Excel-Arbeitsblatt.Wenn Sie das Feld Umsatz in diesen Bereich ziehen, wird eine Kreuztabelle (ähnlich einem Arbeitsblatt) in Tableau erstellt, und der Gesamtumsatz für die einzelnen Jahre wird angezeigt. 2. Ziehen Sie den Wert **Umsatz** aus dem Bereich "Daten" in den **Zeilen**\-Container. In Tableau wird das nachfolgende Diagramm erzeugt, in dem der Umsatz per Rollup als Summe dargestellt (aggregiert) wird.Für jedes Jahr wird der aggregierte Gesamtumsatz nach Bestelldatum angezeigt. ![Liniendiagramm mit "Bestelldatum" für den Spalten-Container und "Summe(Umsatz)" für den Zeilen-Container](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_Drag1.png) _Wenn Sie zum ersten Mal eine Ansicht mit einem Zeitpunkt oder Zeitraum erstellen, wird automatisch ein Liniendiagramm in Tableau generiert._ Dieses Liniendiagramm zeigt, dass die Umsatzzahlen recht gut sind und im Laufe der Zeit noch zu steigen scheinen.Das sind gute Nachrichten, sagt jedoch nicht viel darüber aus, welche Produkte die stärksten Umsätze erzeugen und ob bestimmte Produkte höhere Umsätze liefern als andere.Sie stehen noch ganz am Anfang, weshalb Sie sich entschließen, die Daten weiter zu untersuchen und noch weitere Zusammenhänge herauszufinden. Weitere Informationen: Erkunden Sie Ihre Optionen. Mit dem Dropdown-Menü auf der Karte **Markierungen** wechseln Sie schnell und einfach zu einem anderen Diagrammtyp. Die Option **Fläche** ergibt beispielsweise ein Flächendiagramm. ![Im Menü "Markierungen" aufgeführte Diagrammtypen](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_Drag2.png) Tableau unterstützt viele verschiedene Diagrammtypen, die als Markierungstypen bezeichnet werden.Weitere Informationen finden Sie unter **Mehr zu Markierungstypen** in der [Lernbibliothek](https://help.tableau.com/current/guides/get-started-tutorial/de-de/get-started-tutorial-next.htm). **Hinweis:** Bevor Sie das Tutorial fortsetzen, setzen Sie den Diagrammtyp wieder auf **Automatisch** zurück. Kontrollieren Sie Ihre Arbeit! Sehen Sie "Erstellen einer Ansicht" in Aktion. _Klicken Sie zur erneuten Wiedergabe auf das Bild._ **Hinweis**: Die Details in diesem GIF stimmen möglicherweise nicht genau mit dem überein, was auf Ihrem Bildschirm zu sehen ist. ## Verfeinern der Ansicht Ermitteln Sie, welche Produkte den Gesamtumsatz voranbringen; erweitern Sie hierzu die verfügbare Datenmenge.Fügen Sie zunächst die Produktkategorien hinzu, damit Sie den Gesamtumsatz aus einem anderen Blickwinkel betrachten können. 1. Ziehen Sie das Feld **Kategorie** aus dem Datenbereich in den **Spalten**\-Container und legen Sie es rechts neben "YEAR(Order Date)" ab.Möglicherweise müssen Sie die Hierarchie „Produkt“ erweitern, damit das Feld Kategorie zu sehen ist. Die Ansicht wird aktualisiert, und es wird ein Balkendiagramm angezeigt.Wenn Sie eine zweite diskrete Dimension in die Ansicht aufnehmen, können Sie die Daten in diskrete Blöcke kategorisieren, anstatt sie fortlaufend im Lauf der Zeit zu betrachten.Hiermit wird ein Balkendiagramm erstellt, in dem der Gesamtumsatz für die einzelnen Produktkategorien nach Jahr dargestellt wird. ![In diesem Balkendiagramm befinden sich "Jahr(Bestelldatum)" und "Kategorie" im Spalten-Container und "Summe(Umsatz) im Zeilen-Container](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_Drag4.png) Weitere Informationen: Wechseln Sie die Perspektive. Wenn Sie das Balkendiagramm nicht vertikal, sondern horizontal anzeigen möchten, klicken Sie auf der Symbolleiste auf **Zeilen und Spalten tauschen**. **Hinweis:** Machen Sie diese Aktion rückgängig, bevor Sie das Tutorial zu den ersten Schritten fortsetzen. ![Ein Balkendiagramm mit hervorgehobenem Symbol "Zeilen und Spalten tauschen"](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_Drag7.png) Weitere Informationen: Zahlen anzeigen Sie können Datenpunktinformationen abrufen oder in die Ansicht aufnehmen.In diesem Beispiel wird der genaue Gesamtumsatz nach Kategorie angezeigt. Zum Abrufen von Informationen zu den einzelnen Datenpunkten (also Markierungen) in der Ansicht zeigen Sie mit der Maus auf einen der Balken, sodass eine QuickInfo eingeblendet wird.Die QuickInfo zeigt den Gesamtumsatz für die betreffende Kategorie.Für die Kategorie „Büromaterial“ für das Jahr 2025 wird die folgende Quickinfo angezeigt: ![Eine Quickinfo, die den Umsatz von Büromaterial im Jahr 2021 anzeigt](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_Drag5.png) Mit der Schaltfläche **Markierungsbeschriftungen anzeigen** in der Symbolleiste nehmen Sie Datenpunktinformationen als Beschriftungen in die Ansicht auf.Im Folgenden sehen Sie den Gesamtumsatz pro Kategorie und Jahr. **Hinweis:** Machen Sie diese Aktion rückgängig, bevor Sie das Tutorial zu den ersten Schritten fortsetzen. ![Ein Balkendiagramm mit hervorgehobenem Symbol "Markierungsbeschriftungen anzeigen"](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_Drag6.png) Ihre Ansicht zeigt den Umsatz ganz fantastisch nach Kategorie – Möbel, Bürobedarf und Technologie.Interessante Einblicke zeichnen sich ab! In dieser Ansicht sehen Sie, dass der Umsatz von Möbeln schneller steigt als der Umsatz von Bürobedarf, obwohl der Umsatz für Bürobedarf 2025 relativ hoch war.Vielleicht könnten Sie empfehlen, dass sich Ihr Unternehmen anstelle von Bürobedarf auf den Vertrieb von Möbeln konzentriert?Ihr Unternehmen verkauft viele verschiedene Produkte in diesen Kategorien, sodass Sie mehr Informationen benötigen, bevor Sie eine Empfehlung aussprechen können. Deshalb beschließen Sie, die Produkte nach Unterkategorie zu betrachten, um herauszufinden, welche Artikel den größten Umsatz erzielen.In der Kategorie "Möbel" betrachten Sie also beispielsweise die Details zu Bücherregalen, Stühlen, Mobiliar und Tischen.Diese Daten können Ihnen Einblicke in den Umsatz und später in die Gesamtrentabilität eröffnen; Sie ergänzen Ihr Balkendiagramm daher mit Unterkategorien. 1. Doppelklicken Sie auf **Unterkategorie** oder ziehen Sie sie auf den **Spalten**\-Container. **Hinweis:** Sie können Felder per Drag & Drop oder per Doppelklick in die Ansicht einfügen, allerdings ist hierbei Vorsicht geboten.Tableau stellt bestimmte Annahmen zur Position auf, an der die Daten eingefügt werden sollen. Die Daten kommen daher nicht in jedem Fall an die Stelle, die Sie erwartet haben.Sie können das Feld jederzeit mit Rückgängig wieder entfernen oder von der Position wegziehen, an der Tableau das Feld eingefügt hat, und den Vorgang erneut beginnen. "Unterkategorie" ist ebenfalls ein diskretes Feld.Hiermit wird eine weitere Überschrift in der Ansicht erstellt, und es wird je ein Balken pro Unterkategorie (68 Markierungen) eingeblendet, nach Kategorie und Jahr aufgeschlüsselt. ![Ein Balkendiagramm, das "Bestelldatum", "Kategorie" und "Unterkategorie" im Spalten-Container und "Summe(Umsatz)" im Zeilen-Container anzeigt](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_Drag9.png) Sie nähern sich nun den Dingen, doch die zu sichtende Datenmenge ist immer noch sehr groß.Im nächsten Abschnitt erfahren Sie, wie Sie sich mithilfe von Farben, Filtern und anderen Elementen auf bestimmte Ergebnisse konzentrieren. Weitere Informationen: Vergleichen Sie die Produktumsätze in einer anderen Ansicht miteinander. Wenn Sie erfahren möchten, wie Ihre Produkte zum Gesamtumsatz nach Kategorie beitragen, bietet Tableau eine weitere Option. Wenn Sie die **Unterkategorie** auf der Karte "Markierungen" auf **Farbe** ziehen, erhalten Sie ein gestapeltes Balkendiagramm mit zusätzlichen Markierungen für die einzelnen Unterkategorien, die jeweils mit einer eindeutigen Farbe gekennzeichnet sind.Tableau zeigt automatisch eine Legendenkarte auf der rechten Seite für die Unterkategoriewerte an. **Hinweis:** Machen Sie diese Aktion rückgängig, bevor Sie das Tutorial zu den ersten Schritten fortsetzen. ![Ein Balkendiagramm, welches "Bestelldatum" und "Kategorie" im Spalten-Container, "Summe(Umsatz)" im Zeilen-Container und "Unterkategorie" für "Farbe" auf der Karte "Markierungen" anzeigt](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_Drag8.png) Hier sehen Sie schnell und einfach, inwieweit der Umsatz der einzelnen Produkte zum Gesamtumsatz der verschiedenen Kategorien und Jahre beiträgt. Auch die starken bzw. weniger starken Faktoren werden auf einen Blick ersichtlich. Die Unterkategorien werden als gestaffelte Balken in der Reihenfolge angezeigt, in der sie in der Legende aufgeführt sind, also nicht nach ihrer Position auf der Achse "Umsatz". Beispiel: In der oben gezeigten Ansicht steht über jedem „Möbel“-Balken das Element „Bücherregale“, weil „Bücherregale“ in der Legende über „Stühlen“, „Möbeln“ und „Tischen“ aufgelistet ist.Die Unterkategorien werden in der Legende angezeigt, sodass Sie sie je nach Bedarf verschieben und Ihre Daten untersuchen können. Je nach der gewünschten Analyse ist das gestaffelte Balkendiagramm für Sie gut oder weniger gut geeignet. Kontrollieren Sie Ihre Arbeit! Sehen Sie "Verfeinern der Ansicht" in Aktion. _Klicken Sie zur erneuten Wiedergabe auf das Bild._ **Hinweis**: Die Details in diesem GIF stimmen möglicherweise nicht genau mit dem überein, was auf Ihrem Bildschirm zu sehen ist. ## Überblick über diesen Schritt In diesem Schritt haben Sie Ihre Daten kennengelernt und die ersten Fragen zu den Daten gestellt, die zu aussagekräftigen Erkenntnissen führen sollen.Sie haben Folgendes erlernt: - Ein geeignetes Diagramm in einer Ansicht erstellen - Felder in die Ansicht aufnehmen und so die richtige Detailtiefe erzielen Nun können Sie sich auf Ihre Ergebnisse konzentrieren und so die Bereiche mit Verbesserungspotenzial näher eingrenzen.Im nächsten Abschnitt erfahren Sie, wie Sie Ihre Daten mithilfe von Filtern und Farben visuell untersuchen. Weiter mit [Schritt 3: Ergebnisse fokussieren](https://help.tableau.com/v0.0/guides/get-started-tutorial/de-de/get-started-tutorial-focus.htm) [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Schritt 3: Ergebnisse fokussieren Sie haben eine Ansicht der Produktumsätze erstellt, aufgeschlüsselt nach Kategorie und Unterkategorie. Sie nähern sich nun den Dingen, doch die zu sichtende Datenmenge ist immer noch sehr groß. Sie müssen die interessanten Datenpunkte schnell und einfach auffinden und bestimmte Ergebnisse fokussieren können. Da hat Tableau einige fantastische Optionen zu bieten! Mit Filtern und Farben können Sie die wichtigen Details in den Vordergrund rücken. Und sobald Sie die Fokussierung auf die Ergebnisse richten, können Sie mithilfe weiterer Funktionen in Tableau Desktop mit diesen Daten interagieren. ## Hinzufügen von Filtern zur Ansicht Mit Filtern können Sie Werte in der Ansicht berücksichtigen oder ausschließen. In diesem Beispiel beschließen Sie, das Arbeitsblatt mit zwei einfachen Filtern zu ergänzen, damit der Produktumsatz nach Unterkategorie für ein bestimmtes Jahr noch einfacher ersichtlich wird. 1. Klicken Sie im Bereich "Daten" mit der rechten Maustaste auf **Bestelldatum**, und wählen Sie **Filter anzeigen** aus. 2. Wiederholen Sie diesen Schritt für das Feld **Unterkategorie**. Die Filter werden auf der rechten Seite Ihrer Ansicht, und zwar in der Reihenfolge Ihrer Auswahl hinzugefügt. Filter sind Kartentypen und können im Arbeitsbereich verschoben werden. Klicken Sie dazu auf den Filter, und ziehen Sie ihn an eine andere Stelle in der Ansicht. Während Sie den Filter ziehen und so verschieben, wird eine Linie angezeigt, um anzugeben, wo Sie den Filter ablegen können. **Hinweis:** Im Tutorial "Erste Schritte" wird die Standardposition der Filterkarten verwendet. **Weitere Informationen zum Filtern** finden Sie in der Lernbibliothek (im oberen Menü). ![Ein Balkendiagramm mit Filtern für "Unterkategorie" und "Bestelldatum"](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_Drag10.png) Kontrollieren Sie Ihre Arbeit! Sehen Sie "Anwenden von Filtern auf die Ansicht" in Aktion. _Klicken Sie zur erneuten Wiedergabe auf das Bild._ **Hinweis**: Die Details in diesem GIF stimmen möglicherweise nicht genau mit dem überein, was auf Ihrem Bildschirm zu sehen ist. ## Einfärben der Ansicht Die Filter helfen Ihnen dabei, diese ganzen Daten zu sichten – aber jetzt ist alles blau! Dagegen sollten Sie jetzt etwas unternehmen. Derzeit betrachten Sie den Gesamtumsatz für Ihre verschiedenen Produkte. Sie können sehen, dass einige Produkte durchweg niedrige Verkaufszahlen aufweisen und einige Produkte möglicherweise gute Kandidaten sind, um den Verkaufsaufwand für diese Produktlinien zu reduzieren. Aber wie sieht die Gesamtrentabilität für Ihre verschiedenen Produkte aus? Ziehen Sie das Feld **Gewinn** auf "Farbe", um zu sehen, was passiert. Ziehen Sie den Wert **Gewinn** aus dem Datenbereich in den Bereich **Farbe** auf der Karte "Markierungen". Wenn Sie den Gewinn farbig darstellen lassen, wird klar, dass Tische, Bücherregale und sogar Maschinen negative Gewinne abwerfen. Ein ganz neuer Einblick! ![Ein Balkendiagramm mit "Bestelldatum", "Kategorie" und "Unterkategorie" im Container "Spalten"; "SUM(Sales)" Container "Zeilen" und "Sum(Profit)" im Feld "Farbe" auf der Karte "Markierungen"](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_Dragcolor1.png) **Hinweis:** Die Daten umfassen sowohl negative als auch positive Werte, weshalb Tableau automatisch eine Farblegende hinzugefügt und eine auseinanderlaufende Farbpalette zugewiesen hat. Weitere Informationen: Mit Farben arbeiten Farben werten die Ansicht optisch auf, und es lassen sich damit auch interessante Daten hervorheben. In Tableau werden die Farben den Produkten in der Ansicht anhand einer standardmäßigen Farbpalette zugewiesen, Sie sind jedoch nicht auf diese Farbpalette beschränkt. Sie haben die Wahl! Wenn Sie andere Farben verwenden möchten, können Sie die Farben oder die Farbpalette jederzeit ändern. Klicken Sie einfach auf der Karte "Markierungen" auf **Farbe**, und wählen Sie **Farben bearbeiten**. Im Dialogfeld "Farben bearbeiten" können Sie dann eine andere Farbpalette auswählen. **Hinweis:** Im Tutorial zu den ersten Schritten wird die standardmäßige Farbpalette verwendet. Abhängig von den Daten in der Ansicht bietet das Dialogfeld "Farben bearbeiten" eine auseinanderlaufende Farbpalette oder eine kategorische Farbpalette. Die nachfolgende Abbildung zeigt eine auseinanderlaufende Farbpalette. Auseinanderlaufende Farbpaletten werden im Allgemeinen fortlaufenden Feldern zugewiesen. ![Auseinanderlaufende Farbpaletten, die im Menü "Farben bearbeiten" aufgeführt sind](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_Dragcolor2.png) Wenn Sie eine Legende verwenden, wird diese ähnlich wie in der nachstehenden Abbildung dargestellt. Kategorische Farbpaletten (wie diese) werden im Allgemeinen diskreten Feldern zugewiesen. ![Im Menü "Farben bearbeiten" aufgeführte kategorische Farbpaletten](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_Drag12.png) Kontrollieren Sie Ihre Arbeit! Sehen Sie "Einfärben der Ansicht" in Aktion. _Klicken Sie zur erneuten Wiedergabe auf das Bild._ **Hinweis**: Die Details in diesem GIF stimmen möglicherweise nicht genau mit dem überein, was auf Ihrem Bildschirm zu sehen ist. ## Gewinnen wichtiger Erkenntnisse Wie Sie bereits erfahren haben, können Sie Ansichten in Tableau Desktop aufbauen und so Ihre Daten erkunden. Mithilfe von Filtern und Farben können Sie die Daten besser visualisieren und mögliche Probleme sofort erkennen. Im nächsten Schritt interagieren Sie mit der Ansicht, sodass Sie erste Schlussfolgerungen ziehen können. In der Ansicht haben Sie erkannt, dass Ihr Unternehmen einige unrentable Produkte anbietet. Nun möchten Sie erfahren, ob diese Produkte schon seit mehreren Jahren unrentabel waren. Damit ist es an der Zeit, mit den Filtern einen näheren Blick auf die Daten zu werfen. 1. Deaktivieren Sie in der Ansicht auf der Filterkarte **Unterkategorie** alle Kontrollkästchen außer **Bücherregale**, **Maschinen** und **Tische**. ![Ein Balkendiagramm mit einer auseinanderlaufenden Farbpalette, um Gewinne und Verluste für Unterkategorien anzuzeigen](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_FocusFilter1.png) Damit wird ersichtlich, dass Bücherregale und Maschinen in bestimmten Jahren rentabel waren. In letzter Zeit sind Maschinen jedoch unrentabel. Das ist eine wichtige Erkenntnis, doch Sie möchten erst noch weitere Informationen sammeln, bevor Sie Ihrer Vorgesetzten weitere Maßnahmen vorschlagen. Aus einer Ahnung heraus beschließen Sie, die Ansicht nach Region aufzuschlüsseln: 2. Ziehen Sie den Wert **Region** aus dem Datenbereich in den **Zeilen**\-Container und platzieren Sie ihn links neben dem Wert Summe(Umsatz). Tableau erstellt eine Ansicht mit mehreren Achsen, die nach Region aufgeschlüsselt sind. Nun sehen Sie die Umsätze und die Rentabilität nach Produkten in den einzelnen Regionen. Durch Hinzufügen der Region zu der Ansicht und Filtern der Unterkategorie stellen Sie fest, dass Maschinen im Süden einen höheren negativen Gesamtgewinn erzielen als in den anderen Regionen. Sie haben einen verborgenen Einblick aufgedeckt! ![Balkendiagramme, die die Rentabilität der Unterkategorie "Maschinen" in den einzelnen Regionen anzeigen](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_Focus_MachineSpike.png) Diese Ansicht fasst Ihre bisherigen Arbeiten optimal zusammen. Wählen Sie **Alle** auf der Filterkarte **Unterkategorie** aus (falls Sie einen anderen Filter ausgewählt hatten), damit wieder alle Unterkategorien angezeigt werden. Geben Sie einen Namen für das Arbeitsblatt ein, und fügen Sie einen Titel hinzu. 6. Doppelklicken Sie unten links im Arbeitsbereich auf **Blatt 1**, und geben Sie **Sales by Product/Region** (Umsatz nach Produkt/Region) ein. Sie möchten Ihre Analyse auf den Süden konzentrieren, ohne dabei die erstellte Ansicht zu verlieren. In Tableau Desktop können Sie das Arbeitsblatt duplizieren und so an der Stelle weiterarbeiten, an der Sie aufgehört haben. 7. Klicken Sie in der Arbeitsmappe mit der rechten Maustaste auf das Blatt **Umsatz nach Produkt/Region**, und wählen Sie **Duplizieren** aus. 8. Benennen Sie das duplizierte Blatt in **Umsatz im Süden** um. 9. Ziehen Sie im neuen Arbeitsblatt das Feld **Region** aus dem Datenbereich auf den **Filter**\-Container. Das Feld wird als Filter in die Ansicht aufgenommen. 10. Deaktivieren Sie im Dialogfeld "Region filtern" alle Kontrollkästchen außer **Süden**, und klicken Sie auf **OK**. 11. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Feld **Region** im **Zeilen**\-Container, und deaktivieren Sie **Kopfzeile anzeigen**. Die aktualisierte Ansicht sieht ähnlich wie die nachfolgende Abbildung aus. ![Ein Balkendiagramm, das die Rentabilität der Unterkategorie im Süden anzeigt](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_FocusSouth1.png) Nun können Sie sich auf den Umsatz und den Gewinn im Süden konzentrieren. Sie erkennen sofort, dass die Maschinen im Jahr 2022 und dann noch einmal 2025 einen negativen Gewinn abgeworfen haben. Das sollten Sie definitiv näher untersuchen! 4. Speichern Sie Ihre Arbeit mit **Datei** > **Speichern unter**. Geben Sie einen Namen für die Arbeitsmappe ein, z. B. "Regionaler Umsatz und Gewinn". Weitere Informationen: Organisation der gespeicherten Arbeitsmappen in Tableau Beim Installieren von Tableau wird automatisch ein persönliches Verzeichnis für Sie unter **Dokumente** > **Eigene Dokumente** > **Eigenes Tableau-Repository** angelegt. Das Verzeichnis "Eigenes Tableau-Repository" enthält verschiedene Ordner für Datenquellen, gespeicherte Arbeitsmappen, Geokodierungsdaten u. v. m. **Weitere Informationen zum Speichern einer Arbeitsmappen unter verschiedenen Tableau-Dateitypen** finden Sie in der Lernbibliothek (im oberen Menü). Kontrollieren Sie Ihre Arbeit! Unten sehen Sie "Gewinnen wichtiger Erkenntnisse" in Aktion. _Klicken Sie zur erneuten Wiedergabe auf das Bild._ **Hinweis**: Die Details in diesem GIF stimmen möglicherweise nicht genau mit dem überein, was auf Ihrem Bildschirm zu sehen ist. ## Überblick über diesen Schritt In diesem Schritt haben Sie die Arbeit mit Ihren Daten mithilfe von Filtern und Farben ein wenig erleichtert. Sie haben außerdem einige fabelhafte Tableau-Funktionen kennengelernt, mit denen Sie wichtige Fragen zu Ihren Daten beantworten. Sie haben Folgendes erlernt: - Filter und Farben anwenden und so den Fokus auf die für Sie interessanten Teile Ihrer Daten lenken - Mit dem Diagramm mithilfe der Tableau-Tools interagieren - Arbeitsblätter duplizieren und Änderungen speichern, sodass Sie Ihre Daten mit unterschiedlichen Methoden untersuchen können, ohne Ihre bisherige Arbeit zu verlieren. Beim Untersuchen Ihrer Daten in Tableau Desktop haben Sie einige Bereiche mit Verbesserungspotenzial erkannt. Sie wissen, dass die Umsätze und Gewinne im Süden ein Problem sind, doch bislang haben Sie noch keine Lösung dafür parat. Sie sollten weitere Faktoren betrachten, die womöglich zu diesen Ergebnissen beitragen. Als Nächstes arbeiten Sie mithilfe einer anderen wichtigen Tableau-Funktion mit geografischen Daten. Weiter mit [Schritt 4: Daten geografisch untersuchen](https://help.tableau.com/v0.0/guides/get-started-tutorial/de-de/get-started-tutorial-explore.htm) [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Schritt 4: Daten geografisch untersuchen Sie haben eine fantastische Ansicht aufgebaut, mit der Sie die Umsätze und Gewinne nach Produkt über mehrere Jahre hinweg überprüfen können. Und nachdem Sie die Umsätze und Rentabilität der Produkte im US-amerikanischen Süden betrachtet haben, beschließen Sie, nach Trends oder Mustern in dieser Region zu suchen. Da Sie geografische Daten (das Feld "Region") untersuchen, können Sie eine Kartenansicht erstellen. In Kartenansichten lassen sich diese Arten von Daten hervorragend darstellen und analysieren. Und sie sind einfach cool! Für dieses Beispiel hat Tableau den Feldern „Land“, „Bundesland/Kanton“, „Stadt“ und „Postleitzahl“ bereits die entsprechenden geografischen Rollen zugewiesen. Das Programm hatte bereits erkannt, dass diese Felder jeweils geografische Daten enthalten. Sie können sich gleich an das Erstellen der Kartenansicht machen. Weitere Informationen: Einführung in geografische Rollen Tableau erkennt zahlreiche häufig verwendete geografische Daten, z. B. Namen von Bundesstaaten und Städten. Wenn diese Art von Daten in Tableau erkannt wird, weist das Programm den Feldern automatisch eine geeignete geografische Rolle zu, und die Felder werden zu geografischen Feldern. Geografische Felder sind im Bereich **Daten** mit einem Weltkugelsymbol ![Weltkugelsymbol, das Felder mit geografischen Daten kennzeichnet](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_Explore16_24x13.png) gekennzeichnet. Wenn einem Feld eine geografische Rolle zugewiesen ist, erstellt Tableau automatisch eine Kartenansicht, sobald Sie dieses Feld auf der Karte "Markierungen" in das Ziel **Detail** ziehen. Weitere Informationen hierzu später Wenn Tableau die Daten nicht als geografische Daten erkennt, können Sie den relevanten Feldern jeweils manuell eine geografische Rolle zuweisen. Es stehen mehrere geografische Rollen zur Auswahl: - Flughafen - Ortskennzahl (USA) - CBSA/MSA (USA) - Stadt - Kongressbezirk (USA) - Land/Region - Kreis - NUTS Europa - Bundesland/Kanton - ZIP-Code/Postleitzahl ![Ein Bild, in dem das manuelle Zuweisen von geografischen Rollen zu Feldern gezeigt wird](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_Explore1.png) ## Erstellen einer Kartenansicht Beginnen Sie mit einem neuen, leeren Arbeitsblatt. 1. Klicken Sie unten im Arbeitsbereich auf das Symbol **Neues Arbeitsblatt**. ![Hervorhebung des Symbols "Neues Arbeitsblatt"](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_explore17.png) Tableau behält das letzte Arbeitsblatt bei und legt ein neues Arbeitsblatt an, sodass Sie Ihre Daten weiter untersuchen können, ohne Ihre bisherige Arbeit zu verlieren. 4. Doppelklicken Sie im Bereich **Daten** auf **Bundesland/Kanton**, um es zu **Details** auf der Markierungskarte hinzuzufügen. Jetzt haben Sie eine Kartenansicht! ![Eine Symbolkarte von Kanada und den kontinentalen USA](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_explore3.png) Weitere Informationen: Geografische Felder per Doppelklick hinzufügen Wenn Sie auf Felder doppelklicken, werden diese schnell und einfach in die Ansicht eingefügt. Wenn Sie auf ein geografisches Feld doppelklicken, wird es automatisch auf der Karte "Markierungen" unter "Details" eingefügt. Außerdem wird eine Kartenansicht erstellt, die mit Markierungen für die einzelnen im Feld aufgeführten Orte versehen ist. Da Tableau bereits weiß, dass die Namen von Bundesstaaten als geografische Daten zu behandeln sind, und die Provinz **Bundesland/Kanton** der geografischen Rolle „Bundesland/Kanton“ zugewiesen ist, erstellt Tableau automatisch eine Karte. Für jedes der 48 angrenzenden Bundesstaaten und die kanadische Provinzen in der Datenquelle gibt es eine Markierung. (Alaska und Hawaii befinden sich leider nicht in der Datenquelle und werden daher nicht auf der Karte gezeigt.) Beachten Sie, dass auch das Feld **Land** der Ansicht hinzugefügt ist. Der Grund hierfür ist, dass die geografischen Felder in Beispiel ‒ Superstore jeweils Teil einer Hierarchie sind. Höhere Ebenen in der Hierarchie können automatisch als eine Detailgenauigkeit (LOD) hinzugefügt werden. Außerdem werden generierte Felder vom Typ „Breitengrad“ und „Längengrad“ in die Spalten- und Zeilencontainer eingefügt. Diese Felder fungieren quasi als x- und y-Koordinaten. Die Felder sind bei jedem Erstellen einer Kartenansicht unverzichtbar, da jedem Ort in den Daten bereits ein Breitengrad und ein Längengrad zugewiesen ist. Manchmal werden diese Felder von Tableau aus geografischen Feldern in Ihren Daten generiert. Oder Ihre Daten enthalten möglicherweise eigene Breiten- und Längengradwerte. Weitere Ressourcen mit weiterführenden Informationen finden Sie in der Lernbibliothek. Nun haben wir schöne Karte der kontinentalen US-Bundesstaaten und Kanada – nicht schlecht, oder? Doch eigentlich wollten Sie wissen, was im Süden passiert, nicht wahr? 13. Ziehen Sie das Feld **Region** auf den Container **Filter**, und filtern Sie dann die Ansicht nur auf den **Süden** herunter. Die Kartenansicht wird auf die südliche Region vergrößert, und jeder Bundesstaat erhält eine Markierung (insgesamt 11). Nun möchten Sie detailliertere Daten für diese Region sehen. Sie ziehen also weitere Felder auf die Karte "Markierungen": 15. Ziehen Sie die Kennzahl **Sales** auf der Karte "Markierungen" auf **Farbe**. ![Eine Karte mit 11 Südstaaten der USA in verschiedenen Blautönen](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_explore2.png) Die Ansicht wird automatisch aktualisiert und zeigt nun eine ausgefüllte Karte, in der die einzelnen Bundesstaaten jeweils gemäß dem Gesamtumsatz eingefärbt sind. Da Sie den Produktumsatz untersuchen, möchten Sie, dass der Umsatz in US-Dollar angezeigt wird. Klicken Sie auf das Feld **SUM(Umsatz)** auf der **Markierungskarte**, und wählen Sie **Format** aus. Wählen Sie für Zahlen **Währung** aus. Wenn Sie eine fortlaufende Kennzahl mit positiven Zahlen (z. B. den Umsatz (Sales)) auf der Karte "Markierungen" auf "Farben" ziehen, ist die ausgefüllte Karte blau eingefärbt. Negative Werte erhalten die Farbe Orange. Unter Umständen ist die Farbe Blau auf der Karte nicht erwünscht. Sie ziehen beispielsweise die Farbe Grün vor, oder Ihre Daten sollten nicht unbedingt blau dargestellt werden, wie beispielsweise Waldbrände oder Verkehrsstaus. Das würde nur verwirren! Keine Sorge, Sie können die Farbpalette wie zuvor ändern. 20. Klicken Sie auf der Karte "Markierungen" auf **Farbe**, und wählen Sie **Farben bearbeiten**. In diesem Beispiel möchten Sie erfahren, welche Bundesstaaten hohe bzw. niedrige Umsätze liefern. 22. Wählen Sie in der Dropdown-Liste „Palette“ den Eintrag **Orange-Blau auseinanderlaufend** aus, und schließen Sie das Dialogfeld. Dadurch können Sie schnell erkennen, wo hohe und wo niedrige Umsätze erzielt wurden. Die aktualisierte Ansicht sieht folgendermaßen aus: ![Eine Karte mit Orange-Blau auseinanderlaufenden Farben gemäß den Gesamtumsätzen des jeweiligen Bundesstaates](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_Explore5.png) Aber Moment mal. Es gibt so viel Orange! Was ist passiert? Die Daten sind richtig, und _technisch gesehen_ können Sie Elemente mit niedriger Leistung durchaus mit Elementen mit hoher Leistung vergleichen, aber ist das wirklich schon alles? Sind die Umsätze in diesen Bundesstaaten wirklich so miserabel, oder gibt es in Florida einfach mehr Menschen, die Ihre Produkte kaufen? Vielleicht unterhalten Sie in den orange eingefärbten Bundesstaaten nur weniger oder kleinere Ladengeschäfte. Oder möglicherweise ist die Bevölkerungsdichte in den blau eingefärbten Bundesstaaten auch höher, sodass es schlichtweg mehr Menschen gibt, die Ihre Waren kaufen. Wie man es dreht und wendet: Diese Ansicht möchten Sie auf keinen Fall Ihrer Vorgesetzten zeigen, weil Sie daran zweifeln, dass die Daten eine wirklich aussagekräftige Story erzählen. 29. Klicken Sie in der Symbolleiste auf das Symbol **Rückgängig** ![Nach links zeigendes Pfeilsymbol.](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_Explore22.png), und kehren Sie wieder zu dieser hübschen blauen Ansicht zurück. Es gibt immer noch ein Farbproblem. Alles sieht einfach hervorragend aus – das ist das Problem! Auf den ersten Blick hat scheinbar Florida die besten Leistungen vorzuweisen. Wenn Sie mit der Maus auf die Markierung zeigen, sehen Sie einen Umsatz von insgesamt 89.474 US-Dollar, verglichen beispielsweise mit South Carolina mit mageren 8.482 US-Dollar Umsatz. Aber war überhaupt einer der Bundesstaaten im Süden _profitabel_? 32. Ziehen Sie das Feld **Gewinn** auf der Karte "Markierungen" auf **Farbe**, und versuchen Sie, diese Frage zu beantworten. ![Karte, in der Bundesstaaten abhängig von ihrem Gesamtgewinn blau oder orange gefärbt sind](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_Explore6.png) Das ist schon besser! Der Gewinn setzt sich häufig sowohl aus positiven als auch aus negativen Werten zusammen. In Tableau wird daher automatisch die Farbpalette "Orange-Blau auseinanderlaufend" ausgewählt, mit der sich die Bundesstaaten mit negativen Gewinnen und die Bundesstaaten mit positiven Gewinnen leicht unterscheiden lassen. Jetzt wird ersichtlich, dass Tennessee, North Carolina und Florida negative Gewinne erzielen, obwohl sie mit Blick auf den Umsatz gute – sogar hervorragende – Ergebnisse liefern. Aber warum? Das werden Sie im nächsten Schritt beantworten. Kontrollieren Sie Ihre Arbeit! Sehen Sie "Erstellen einer Kartenansicht" in Aktion. _Klicken Sie zur erneuten Wiedergabe auf das Bild._ **Hinweis**: Die Details in diesem GIF stimmen möglicherweise nicht genau mit dem überein, was auf Ihrem Bildschirm zu sehen ist. Weiter mit [Schritt 5: Drilldown in die Details](https://help.tableau.com/v0.0/guides/get-started-tutorial/de-de/get-started-tutorial-drilldown.htm) [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Schritt 5: Drilldown in die Details Im letzten Schritt haben Sie festgestellt, dass Tennessee, North Carolina und Florida negative Gewinne erwirtschaften. Sie suchen nach den Ursachen und beschließen, einen Drilldown ausschließlich in die Daten dieser drei Bundesstaaten vorzunehmen. ## Dort weitermachen, wo die Kartenansicht aufhört Wie Sie im letzten Schritt gesehen haben, visualisieren Sie mithilfe von Karten einen allgemeinen Überblick über Ihre Daten. Mit einem Balkendiagramm grenzen Sie das Wesentliche ein. Hierzu erstellen Sie ein weiteres Arbeitsblatt. 1. Doppelklicken Sie auf **Blatt 3**, und geben Sie den Namen **Gewinn-Karte** für das Arbeitsblatt ein. 2. Klicken Sie unten im Arbeitsbereich mit der rechten Maustaste auf **Gewinn-Karte**, und wählen Sie **Duplizieren** aus. Nennen Sie das neue Blatt **Negativgewinn-Balkendiagramm**. 3. Klicken Sie im Negativgewinn-Balkendiagramm auf **Zeig es mir!**, und wählen Sie **horizontale Balken**. Die Funktion "Zeig es mir!" schlägt verschiedene Diagrammtypen anhand der Daten vor, die Sie in die Ansicht aufgenommen haben. **Hinweis:** Sie können jederzeit erneut auf **Zeig es mir!** klicken und die Funktion so wieder ausblenden. ![Hervorhebung des horizontalen Balkendiagramms im Menü "Zeig es mir!"](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_Explore8.png) Sie erhalten wieder ein Balkendiagramm – im Handumdrehen. ![Ein horizontales Balkendiagramm mit Gewinnen für Staaten in der südlichen Region](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_Explore9.png) 7. Klicken Sie zum Auswählen mehrerer Balken auf der linken Seite. Ziehen Sie dann Ihren Cursor über die Balken zwischen **Tennessee**, **North Carolina** und **Florida**. Wählen Sie hier **Nur beibehalten**; damit konzentrieren Sie sich auf diese drei Bundesstaaten. ![Ein blaues Kästchen mit drei gleichzeitig ausgewählten Balken](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_Explore_click_and_drag.png) **Hinweis:** Sie können auch mit der rechten Maustaste auf einen markierten Balken klicken und dann **Nur beibehalten** wählen. Im Container "Filter" wird das Feld _Einschlüsse_ für den Bundesstaat eingefügt; dies bedeutet, dass bestimmte Bundesstaaten aus der Ansicht ausgefiltert werden. Das Symbol mit den beiden Kreisen auf dem Feld zeigt an, dass es sich bei diesem Feld um einen Satz handelt. Zum Bearbeiten dieses Felds klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Feld im Container "Filter", und wählen Sie die Option **Filter bearbeiten** aus. Nun möchten Sie die Daten für die Städte in diesen Bundesstaaten betrachten. 9. Klicken Sie im Container **Zeilen** auf das **Plus**\-Zeichen neben dem Feld **Bundesstaat**. Damit wird ein Drilldown bis zur Detailtiefe der Orte durchgeführt. Hier gibt es fast schon zu viele Informationen. Sie beschließen daher, die Ansicht nach den Orten mit den größten negativen Gewinnen herunterzufiltern. Dazu verwenden Sie "Top N-Filter". Kontrollieren Sie Ihre Arbeit! Sehen Sie die Schritte 1–5 in Aktion. _Klicken Sie zur erneuten Wiedergabe auf das Bild._ **Hinweis**: Die Details in diesem GIF stimmen möglicherweise nicht genau mit dem überein, was auf Ihrem Bildschirm zu sehen ist. ## Erstellen eines Filters "Oberste N" Mit einem Filter "Oberste N" können Sie in Tableau Desktop die Anzahl der Markierungen begrenzen, die in der Ansicht angezeigt werden sollen. In diesem Fall soll der Filter "Oberste N" auf Elemente mit niedriger Leistung abzielen. 1. Ziehen Sie **Ort** aus dem Bereich "Daten" in den Container **Filter**. 2. Wechseln Sie im Dialogfeld "Filter" zur Registerkarte **Oben**, und wählen Sie eine der folgenden Optionen: 1. Klicken Sie auf **Nach Feld**. 2. Klicken Sie auf die Dropdown-Liste **Oben**, und wählen Sie **Unten**. Mit dieser Option ermitteln Sie die Elemente mit den niedrigsten Leistungen. 3. Geben Sie den Wert **5** in das Textfeld ein; hiermit werden die fünf Elemente mit der niedrigsten Leistung im Datenset angezeigt. In Tableau Desktop sind bereits ein Feld (Gewinn) und eine Aggregation (Summe) für den Filter "Oberste N" gemäß den Feldern in der Ansicht ausgewählt. Mit diesen Einstellungen zeigt die Ansicht lediglich die fünf Orte mit der niedrigsten Leistung nach Gewinnsumme. ![Die Registerkarte "Oberste" des Dialogfelds zum Filtern der Stadt, wobei "Nach Feld" auf die 5 Elemente mit der niedrigsten Leistung eingestellt ist](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_Explore12.png) 6. Klicken Sie auf **OK**. Sie sind der Ursache auf der Spur! Es gibt jedoch sechs Städte in der Ansicht, einschließlich Jacksonville, North Carolina, mit einem positiven Gewinn. Warum wird eine Stadt mit einem positiven Gewinn in der Ansicht angezeigt, obwohl Sie einen Filter erstellt haben, der rentable Städte herausfiltern soll? Jacksonville, North Carolina, ist hier sichtbar, da "Stadt" das Feld mit der niedrigsten Detailgenauigkeit ist, die in der Ansicht angezeigt wird. Damit Tableau Desktop den Unterschied zwischen Jacksonville, North Carolina, und Jacksonville, Florida, erkennt, muss ein Drilldown auf die nächste Detailgenauigkeit in der Standorthierarchie durchgeführt werden, in diesem Fall auf die Postleitzahl. Nach dem Hinzufügen von "Postleitzahl" können Sie Jacksonville in North Carolina ausschließen, ohne dabei Jacksonville in Florida auszuschließen. 1. Klicken Sie im Container "Zeilen" auf das Plus-Zeichen neben dem Feld **Stadt**. Damit wird ein Drilldown bis zur Detailgenauigkeit der Postleitzahl durchgeführt. 2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Postleitzahl für Jacksonville, North Carolina, also auf **28540**, und wählen Sie dann **Ausschließen** aus. Im Container "Filter" wird das Feld "Postleitzahl" eingefügt; dies bedeutet, dass bestimmte Einträge im Feld "Postleitzahl" aus der Ansicht ausgefiltert wurden. Der Filter bleibt auch dann bestehen, wenn Sie das Feld "Postleitzahl" aus der Ansicht entfernen. 4. Ziehen Sie "Postleitzahl" aus dem Container **Zeilen** heraus. Die aktualisierte Ansicht sieht folgendermaßen aus: ![Ein Balkendiagramm der fünf am wenigsten rentablen Städte im Süden](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_Explore14.png) Kontrollieren Sie Ihre Arbeit! Sehen Sie die Schritte 1–8 in Aktion. _Klicken Sie zur erneuten Wiedergabe auf das Bild._ **Hinweis**: Die Details in diesem GIF stimmen möglicherweise nicht genau mit dem überein, was auf Ihrem Bildschirm zu sehen ist. Die Ansicht ist jetzt auf die am wenigsten rentablen Orte fokussiert; nun können Sie die "schuldigen" Produkte in weiteren Untersuchungen ermitteln. ## Erkennen der Störenfriede Sie beschließen, die Ansicht nach Unterkategorie aufzuschlüsseln und so die Produkte zu ermitteln, die die Gewinne herunterziehen. Sie wissen, dass das Feld "Unterkategorie" Informationen zu den verkauften Produkten nach Ort enthält, und deshalb fangen Sie hier an. 1. Ziehen Sie das Feld **Unterkategorie** auf den Container **Zeilen**, und legen Sie es rechts neben "Ort" ab. 2. Ziehen Sie das Feld **Gewinn** auf der Karte "Markierungen" auf **Farbe**, sodass leicht erkennbar wird, welche Produkte negative Gewinne einfahren. 3. Klicken Sie im Bereich "Daten" mit der rechten Maustaste auf **Bestelldatum**, und wählen Sie **Filter anzeigen** aus. Sie können nun ggf. für jedes Jahr untersuchen, wo negative Gewinne erzielt werden, und so schnell die Produkte ermitteln, mit denen Sie Geld verlieren. Maschinen, Tische und Hefter scheinen nicht gerade gut zu laufen. Was wäre also, wenn Sie den Verkauf dieser Artikel in Jacksonville, Condord, Burlington, Knoxville und Memphis einstellen würden? ![Ein horizontales Balkendiagramm, das die Rentabilität für die Unterkategorie der leistungsschwächsten Städte anzeigt](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_Explore15.png) ## Überprüfen der Erkenntnisse Können die Gewinne in Florida, North Carolina und Tennessee gesteigert werden, wenn Hefter, Maschinen und Tische aus dem Verkauf herausfallen? Filtern Sie die Problemprodukte heraus, und sehen Sie selbst, was passiert. 1. Wechseln Sie zur Kartenansicht zurück. Klicken Sie hierzu auf die Registerkarte des Arbeitsblatts **Gewinn-Karte**. 2. Klicken Sie im Datenbereich mit der rechten Maustaste auf **Unterkategorie** und wählen Sie **Filter anzeigen**. Neben der Kartenansicht wird eine Filterkarte für alle angebotenen Produkte eingeblendet. Sie werden diesen Filter später verwenden. 3. Ziehen Sie die Felder **Gewinn** und **Gewinnverhältnis** aus dem Datenbereich auf der Karte "Markierungen" auf **Beschriftung**. - Klicken Sie zum Formatieren des Gewinnverhältnisses als Prozentsatz mit der rechten Maustaste auf **Gewinnverhältnis**, und wählen Sie **Format** aus. Wählen Sie dann für **Zahlen** im Abschnitt **Standard** die Option **Prozentsatz** aus, und legen Sie die Anzahl der Dezimalstellen fest, mit denen Zahlen auf der Karte angezeigt werden sollen. Für diese Karte wählen wir null Dezimalstellen aus. Schließen Sie dann den Formatierungsbereich. Nun sehen Sie den genauen Gewinn in jedem Bundesstaat, ohne mit der Maus darauf zeigen zu müssen. 4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste im Datenbereich auf **Bestelldatum** und wählen Sie **Filter anzeigen**, sodass die Ansicht in den richtigen Kontext gesetzt wird. In der Ansicht wird eine Filterkarte für YEAR(Order Date) eingeblendet. Sie können nun den Gewinn für alle Jahre oder für eine Kombination beliebiger Jahre abrufen. Dies dürfte sich für Ihre Präsentation als nützlich erweisen. 5. Löschen Sie die Felder **Hefter**, **Maschinen** und **Tische** aus der Liste auf der Filterkarte "Unterkategorie" in der Ansicht. Denken Sie daran: Wenn Sie die Ansicht mit Filtern ergänzen, können Sie Werte ein- und ausschließen und so bestimmte Teile der Daten herausstreichen. Während Sie die einzelnen Elemente löschen, werden die Gewinne für Tennessee, North Carolina und Florida immer besser; zum Schluss weist jeder Bundesstaat einen positiven Gewinn auf. ![Das Ergebnis, nachdem Hefter, Maschinen und Tische im Filter „Unterkategorie“ deaktiviert wurden](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_explore-deselect.png) Hey, Sie haben eine interessante Entdeckung gemacht! Hefter, Maschinen und Tische sind definitiv für die Verluste in Tennessee, North Carolina und Florida verantwortlich, nicht jedoch für den Rest des US-amerikanischen Südens. Haben Sie gesehen, wie der Gewinn in einigen anderen Bundesstaaten gesunken ist, als Sie die Elemente aus der Filterkarte löschten? Wenn Sie beispielsweise **Hefter** auf der Filterkarte "Unterkategorie" ausblenden, fällt der Gewinn in Arkansas um 4 Prozent. Daraus können Sie schließen, dass sich Hefter in Arkansas tatsächlich wirtschaftlich verkaufen. Sie möchten Ihrem Team diese Erkenntnis mitteilen und Ihre Kollegen dazu durch dieselben Schritte führen, die Sie selbst durchgeführt haben. 11. Wählen Sie **(Alle)** auf der Filterkarte "Unterkategorie", damit wieder alle Produkte berücksichtigt werden. Weitere Informationen: Weitere mögliche Fragen Sie haben herausgefunden, dass Hefter, Maschinen und Tische für die negativen Gewinne in Tennessee, North Carolina und Florida verantwortlich waren. Was nun? Sie können nun die Daten anhand der nachfolgenden Fragen weiter untersuchen. **Hinweis:** Wenn Sie diese Fragen in Ihrer Ansicht bearbeiten, machen Sie alle Änderungen rückgängig, bevor Sie das Tutorial zu den ersten Schritten fortsetzen. - Wie läuft der Maschinenverkauf in Tennessee, North Carolina und Florida? Verkaufen Sie viele Artikel? Wenn ja, wie wirkt sich dies auf den Gewinn aus? - Welche weiteren Faktoren tragen womöglich zu diesen Ergebnissen bei? Bieten die Einzelhändler im Süden die Produkte zu einem günstigeren Preis an? - Wie steht es mit dem Verkauf von Tischen und Heftern? - Was passiert mit dem Umsatz in Jacksonville, Miami, Burlington, Knoxville und Memphis, wenn Sie entweder Maschinen, Tische oder Hefter herausnehmen? - Aber was ist mit den Bücherregalen? Denken Sie daran: In Schritt 2 haben Sie festgestellt, dass Bücherregale in anderen Regionen äußerst unrentabel sind. Wenn Sie in diesen Regionen weiter nachforschen, ergeben sich eventuell weitere Lösungen. Kontrollieren Sie Ihre Arbeit! Sehen Sie "Überprüfen der Erkenntnisse" in Aktion. _Klicken Sie zur erneuten Wiedergabe auf das Bild._ **Hinweis**: Die Details in diesem GIF stimmen möglicherweise nicht genau mit dem überein, was auf Ihrem Bildschirm zu sehen ist. Sie wissen nun, dass Maschinen, Tische und Hefter problematische Produkte für Ihr Unternehmen sind. Sie haben sich auf den Süden konzentriert und dabei festgestellt, dass sich diese Produkte unterschiedlich auf den Gewinn auswirken. Das sollten Sie unbedingt in einem Gespräch mit Ihrer Vorgesetzten anbringen. Als Nächstes fassen Sie Ihre bisherigen Arbeiten in einem Dashboard zusammen, indem Sie Ihre Erkenntnisse übersichtlich präsentieren können. **Weitere Informationen zum Arbeiten mit Karten und geografischen Rollen** finden Sie in der Lernbibliothek (im oberen Menü). Weiter mit [Schritt 6: Dashboard mit den Erkenntnissen aufbauen](https://help.tableau.com/v0.0/guides/get-started-tutorial/de-de/get-started-tutorial-build.htm) [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Schritt 6: Dashboard mit den Erkenntnissen aufbauen Sie haben vier Arbeitsblätter angelegt, und diese Arbeitsblätter bieten wichtige Rückschlüsse, die Ihre Vorgesetzte erfahren muss.Nun benötigen Sie eine Möglichkeit zum Anzeigen der Negativgewinne in Tennessee, North Carolina und Florida und zum Erläutern einiger der Gründe, weshalb die Gewinne niedrig sind. Dazu können Sie in Dashboards mehrere Arbeitsblätter gleichzeitig verwenden und (bei Bedarf) miteinander interagieren lassen. Zugehörige Ressourcen und Videos finden Sie unter [Erstellen von Dashboards in Tableau Desktop](https://www.tableau.com/de-de/node/106947). ## Einrichten des Dashboards Sie möchten herausstreichen, dass bestimmte Artikel an bestimmten Orten nur schlecht verkauft werden.Die Balkendiagrammansicht der Gewinne und die Kartenansicht veranschaulichen das deutlich. 1. Klicken Sie auf die Schaltfläche **Neues Dashboard**. ![Das Symbol für das neue Dashboard](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_Build1.png) 2. Im **Dashboard-Bereich** auf der linken Seite sehen Sie die von Ihnen erstellten Blätter.Ziehen Sie **Umsatz im Süden** in Ihr leeres Dashboard. 3. Ziehen Sie **Gewinn-Karte** in Ihr Dashboard, und legen Sie es oberhalb der Ansicht „Umsätze im Süden“ ab. Ihr Dashboard wird etwa so aussehen: ![Ein Dashboard mit der Gewinn-Karte und den Blättern für den Umsatz im Süden](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_Build2.png) Nun sind beide Ansichten gleichzeitig zu sehen. Leider ist das Balkendiagramm ein wenig gequetscht, was Ihrer Vorgesetzten nicht gerade dabei hilft, die Daten zu verstehen. ## Anordnen des Dashboards Die Details für die einzelnen Artikel unter **Unterkategorie** im Balkendiagramm "Umsätze im Süden" sind nicht leicht ersichtlich. Wenn Sie dieses Problem lösen, erhalten Sie mehr Platz, um die benötigen Informationen zu präsentieren. 1. Klicken Sie in „Umsätze im Süden“ mit der rechten Maustaste auf einen Wert in der Spaltenkopfzeile **Kategorie**, und deaktivieren Sie die Option **Kopfzeile anzeigen**. ![Ein Menü mit dem ausgewählten Menüpunkt „Kopfzeile anzeigen“](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_Build3.png) 2. Klicken Sie im Bereich „Umsätze im Süden“ mit der rechten Maustaste auf die Kopfzeile „Bestelldatum / Unterkategorie“, und wählen Sie „Feldbeschriftungen für Spalten ausblenden“ aus. ![Das Menü für Spaltenfeldbeschriftungen](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_build4.png) Sie haben nun unnötige Informationen in Ihrem Dashboard ausgeblendet und gleichzeitig die Aufschlüsselung der Daten beibehalten.Der zusätzliche Platz macht es einfacher, Daten in Ihrem Dashboard zu sehen, aber lassen Sie uns die Dinge noch mehr auffrischen. 3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Titel **Gewinn-Karte**, und wählen Sie **Titel ausblenden** aus. Der Titel "Gewinn-Karte" wird im Dashboard ausgeblendet und dadurch wird noch mehr Raum geschaffen. 4. Wiederholen Sie diesen Schritt für den Ansichtstitel **Umsätze im Süden**. 5. Jedes Mal, wenn Sie ein Blatt heraus gebracht haben, kamen auch dessen Filter mit.Dies bedeutet, dass doppelte Filter angezeigt werden.Wählen Sie die erste Filterkarte **Unterkategorie** rechts in der Ansicht, und klicken Sie oben auf der Karte auf das Symbol **Entfernen**![Das Symbol "Von Dashboard entfernen"](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_build5.png). 6. Wiederholen Sie diesen Schritt für die zweite Filterkarte **Unterkategorie** und eine der Filterkarten **Jahr des Bestelldatums**. 7. Klicken Sie auf die **Farblegende Gewinn**, und ziehen Sie sie aus dem rechten Bereich an eine Stelle unterhalb des Balkendiagramms "Umsätze im Süden". 8. Wählen Sie schließlich den verbliebenen Filter **Jahr des Bestelldatums** aus, klicken Sie auf den Dropdown-Pfeil, und wählen Sie **Unverankert** aus.Verschieben Sie ihn auf den weißen Bereich in der Kartenansicht.In diesem Beispiel wird er direkt vor der Ostküste im Atlantischen Ozean platziert. Wählen Sie probeweise verschiedene Jahre im Filter "Year of Order Date" aus.Ihre Daten werden schnell gefiltert, sodass die Leistung in diesem Bundesstaat nach Jahren aufgeschlüsselt wird.Das ist schon recht nett, doch der Vergleich geht noch leichter. 10. Klicken Sie auf den Dropdown-Pfeil oben im Filter **Year of Order Date**, und wählen Sie **Einzelwert (Schieberegler)**. Die aktualisierte Ansicht sieht folgendermaßen aus: ![Ein Dashboard mit Gewinn-Karte und Blättern vom Typ "Umsatz im Süden" mit weniger Spaltenüberschriften und Filtern](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_build6.png) Weitere Informationen: Beachten Sie den Unterschied zwischen unverankerten und nebeneinander liegenden Objekten in einem Dashboard. Die Objekte in einem Dashboard sind entweder **nebeneinander** oder **unverankert** angeordnet. Bei nebeneinander liegenden Elementen wird die Größe automatisch an die Zone angepasst, in der Sie sie ablegen. Unverankerte Elemente lassen sich unabhängig von anderen Objekten im Dashboard verschieben, und auch ihre Größe kann beliebig geändert werden.Bei Bedarf können Sie sowohl unverankerte als auch nebeneinander liegende Elemente in einem einzigen Dashboard anordnen. **Weitere Informationen zum Anordnen des Dashboards** finden Sie in der Lernbibliothek (im oberen Menü). Jetzt sieht Ihr Dashboard wirklich gut aus!Nun können Sie die Gewinne und Umsätze mühelos jahrweise miteinander vergleichen.Aber das hat immer noch große Ähnlichkeit mit ein paar Bildern in einer Präsentation – und Sie arbeiten schließlich mit Tableau!Lassen Sie uns Ihr Dashboard ansprechender gestalten. Kontrollieren Sie Ihre Arbeit!Sehen Sie "Anordnen des Dashboards" in Aktion. _Klicken Sie zur erneuten Wiedergabe auf das Bild._ **Hinweis**: Die Details in diesem GIF stimmen möglicherweise nicht genau mit dem überein, was auf Ihrem Bildschirm zu sehen ist. ## Interaktivität hinzufügen Wäre es nicht toll, wenn Sie sehen könnten, welche Unterkategorien in bestimmten Bundesstaaten profitabel sind? 1. Wählen Sie die **Gewinn-Karte** im Dashboard aus, und klicken Sie oben rechts auf das Symbol **Als Filter verwenden**![Das Symbol "Als Filter verwenden"](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_build7.png). 2. Wählen Sie einen Bundesstaat in der Region "Süden" der Karte aus. Das Balkendiagramm "Umsätze im Süden" wird automatisch aktualisiert, um nur die Umsätze der Unterkategorien in den ausgewählten Bundesstaaten anzuzeigen.So können Sie schnell sehen, welche Unterkategorien profitabel sind. 3. Klicken Sie auf einen anderen Bereich der Karte als die farbigen Südstaaten, um Ihre Auswahl aufzuheben. Möglicherweise möchten Sie auch, dass die Betrachter die Gewinnänderungen basierend auf dem Bestelldatum sehen können. 5. Wählen Sie den Filter **Jahr des Bestelldatums**, klicken Sie auf dessen Dropdown-Pfeil, und wählen Sie **Auf Arbeitsblätter anwenden** > **Alle, die diese Datenquelle verwenden** aus. Erkunden Sie die jährliche Verkaufsleistung im Bundesstaat in Ihrem neuen, interaktiven Dashboard! Kontrollieren Sie Ihre Arbeit!Sehen Sie "Interaktivität hinzufügen" in Aktion. Hier wird das Balkendiagramm "Umsätze im Süden" so gefiltert, dass nur Artikel angezeigt werden, die in North Carolina verkauft wurden; anschließend können Sie den Gewinn in den einzelnen Jahren untersuchen. _Klicken Sie zur erneuten Wiedergabe auf das Bild._ **Hinweis**: Die Details in diesem GIF stimmen möglicherweise nicht genau mit dem überein, was auf Ihrem Bildschirm zu sehen ist. ## Umbenennen und Präsentieren Sie zeigen Ihrer Vorgesetzten Ihr Dashboard, und sie ist begeistert.Sie nennt es "Regionale Umsätze und Gewinne" und Sie tun das auch. Doppelklicken Sie auf die Registerkarte **Dashboard 1**, und geben Sie **Regionale Umsätze und Gewinne** ein. Bei ihren Untersuchungen stellt Ihre Vorgesetzte außerdem fest, dass die Einführung von Maschinen am Markt in North Carolina im Jahr 2025 _keine gute Idee_ war. Ihre Vorgesetzte freut sich, dass sie die verschiedenen Aspekte in diesem Dashboard erkunden kann. Zusätzlich weist sie Sie an, dem gesamten Team einen klaren Aktionsplan vorzulegen.Sie bittet Sie, eine Präsentation mit Ihren Erkenntnissen zu erstellen. Gut, dass Sie sich mit Storys in Tableau auskennen. Weiter mit [Schritt 7: Story zur Präsentation aufbauen](https://help.tableau.com/v0.0/guides/get-started-tutorial/de-de/get-started-tutorial-story.htm) [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Schritt 7: Story zur Präsentation aufbauen Sie möchten Ihre Erkenntnisse im gesamten Team mitteilen. Gemeinsam kann Ihr Team den Verkauf von Maschinen in North Carolina überdenken. Statt zu raten, an welchen wichtigen Erkenntnissen Ihr Team interessiert sein könnte und diese in eine Präsentation aufzunehmen, entscheiden Sie sich, eine Story in Tableau zu erstellen. So können Sie die Betrachter durch Ihren Datenerkennungsprozess führen, und Sie haben die Möglichkeit, die Daten interaktiv zu untersuchen und damit alle Fragen zu beantworten, die sich während Ihrer Präsentation ergeben. ## Erstellen des ersten Story Point Storys in Tableau sind fast wie Diashows. Jeder Story Point ist im Grunde eine unabhängige Folie in einer Präsentation. Und im Gegensatz zu einem Dashboard kann jeder Story Point dieselbe Visualisierung oder dasselbe Dashboard mit einem unabhängigen Status anzeigen. Sie sind sich nicht sicher, was das bedeutet? Folgen Sie den unten aufgeführten Anweisungen, und es sollte klar werden. Für die Präsentation beginnen Sie mit einem Überblick. 1. Klicken Sie auf die Schaltfläche **Neue Story**. ![Symbol zum Erstellen einer neuen Story](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_Story1.png) Sie sehen einen nun leeren Arbeitsbereich, in dem steht „Blatt an diese Stelle ziehen“. Hier erstellen Sie den ersten Story Point. Leere Storys sehen fast so aus wie leere Dashboards. Wie bei einem Dashboard können Sie Arbeitsblätter hineinziehen, um sie zu präsentieren. In einer Story können Sie auch Dashboards in Ihre Präsentation ziehen. 5. Ziehen Sie das Arbeitsblatt **Umsätze im Süden** aus dem Bereich "Story" auf der linken Seite in Ihre Ansicht. 6. Tragen Sie eine Beschriftung ein, beispielsweise "Umsatz und Gewinn nach Jahr". Bearbeiten Sie dazu den Text im grauen Feld oberhalb des Arbeitsblatts. ![Blatt "Umsätze im Süden", das in einer Story angezeigt wird](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_Story2.png) Dieser Story Point bietet Betrachtern einen guten Einstieg in Ihre Daten. Sie möchten allerdings eine Story über den Verkauf von Maschinen in North Carolina erzählen. Daher sollten Sie sich auf diese Daten konzentrieren. ## Hervorheben der Umsätze mit Maschinen Rücken Sie die Maschinen ins Blickfeld: mit dem Filter "Unterkategorie" im Balkendiagramm "Umsätze im Süden". 1. Klicken Sie im Bereich **Story** unter „Neuer Story Point“ auf **Duplizieren**, um den ersten Story Point zu duplizieren. Arbeiten Sie dort weiter, wo Sie aufgehört haben. Der erste Story Point bleibt dabei unverändert erhalten. In diesem neuen Story Point können Sie Filter und andere interaktive Elemente ändern, ohne dabei den ersten Story Point oder die zugrunde liegende Visualisierung zu verändern. 2. Sie möchten die Story auf Maschinen beschränken. Deaktivieren Sie daher im Filter "Unterkategorie" die Option **(Alle)**, und aktivieren Sie die Option **Maschinen**. Damit werden die Umsätze und Gewinne der Maschine nach Jahr schnell und einfach für die Betrachter ersichtlich. 3. Heben Sie das Angezeigte mit einer Unterschrift hervor, beispielsweise "Umsatz und Gewinn mit Maschinen nach Jahr". ![Story, die das Blatt "Umsätze im Süden" enthält und nach Maschinen gefiltert ist](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_Story4.png) Sie haben die Maschinen ins Blickfeld gerückt, doch etwas kommt Ihnen merkwürdig vor: Anhand dieser Ansicht können Sie nicht feststellen, welcher Bundesstaat zum Verlust beiträgt. Diesen Aspekt behandeln Sie in Ihrem nächsten Story Point, in dem Sie die Karte einbinden. Weitere Informationen: Wozu dient diese kleine Symbolleiste unterhalb der Bildunterschrift Ihres Story Points? Sobald Sie Ihren ersten Story Point in den Arbeitsbereich ziehen und mit der Maus auf den Navigationsbereich zeigen, wird die Story Point-Überschrift mit der Symbolleiste „Story“ ![Symbole, die angezeigt werden, wenn Sie mit der Maus auf Story Point-Überschriften zeigen](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_story_toolbar.png) versehen. Verwenden Sie ihn zum Rückgängigmachen von Änderungen, Anwenden von Aktualisierungen auf einen Story Point, Löschen eines Story Points oder zum Erstellen eines neues Story Points auf Grundlage des aktuellen, angepassten Story Points. Alle Optionen sind verfügbar, nachdem Sie Änderungen am Story Point vorgenommen haben. Andernfalls steht nur die Löschoption zur Verfügung. Kontrollieren Sie Ihre Arbeit! Sehen Sie "Erstellen des ersten Story Point" und "Hervorheben der Umsätze mit Maschinen" in Aktion. _Klicken Sie zur erneuten Wiedergabe auf das Bild._ **Hinweis**: Die Details in diesem GIF stimmen möglicherweise nicht genau mit dem überein, was auf Ihrem Bildschirm zu sehen ist. ## Punktlandung Unter dem Strich ist der Verkauf von Maschinen in North Carolina für Ihr Unternehmen also ein Verlustgeschäft. Sie konnten das anhand der von Ihnen erstellten Dashboards erkennen. Der Gesamtumsatz und Gesamtgewinn pro Jahr allein können das Argument nicht stützen, doch der regionale Gewinn kann das. 1. Wählen Sie im Bereich **Story** die Option **Leer** aus, um einen neuen, leeren Story Point hinzuzufügen. Ziehen Sie dann das Dashboard **Regionale Umsätze und Gewinne** in den Arbeitsbereich. Damit erhalten die Betrachter einen neuen Blickwinkel auf Ihre Daten: Negative Gewinne springen ins Auge. ![Story, die das Dashboard "Regionale Umsätze und Gewinne" verwendet](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_Story6.png) 3. Tragen Sie eine Beschriftung ein, beispielsweise "Artikel mit niedriger Leistung im Süden". Begrenzen Sie Ihre Ergebnisse nun auf North Carolina; duplizieren Sie hierzu einen Story Point. 1. Erstellen Sie mit **Duplizieren** einen weiteren Story Point im Dashboard "Regionaler Gewinn". 2. Wählen Sie **North Carolina** auf der Karte aus. Sie werden feststellen, dass das Balkendiagramm automatisch aktualisiert wird. 3. Wählen Sie Alle auf der Filterkarte "Year of Order Date" (Jahr des Bestelldatums) aus. 4. Tragen Sie eine Beschriftung ein, beispielsweise "Gewinn in North Carolina, 2022-2025". Nun können Sie die Betrachter durch die Gewinnschwankungen der einzelnen Jahre in North Carolina führen. Hierzu legen Sie vier Story Points an: 1. Wählen Sie zunächst im Dashboard "Regionaler Gewinn", das bereits auf North Carolina fokussiert ist, die Option **Duplizieren**. 2. Klicken Sie im Filter "Jahr des Bestelldatums" auf den Pfeil nach rechts, bis der Eintrag **2022** angezeigt wird. 3. Tragen Sie eine Beschriftung ein, beispielsweise "Gewinn in North Carolina, 2022", und klicken Sie auf **Duplizieren**. 4. Wiederholen Sie die Schritte 2 und 3 für die Jahre 2023, 2024 und 2025. Damit wird für die Betrachter ersichtlich, welche Produkte zu welchem Zeitpunkt auf den Markt in North Carolina gebracht wurden und welche niedrigen Leistungen sie erzielt haben. Kontrollieren Sie Ihre Arbeit! Sehen Sie "Punktlandung" in Aktion. _Klicken Sie zur erneuten Wiedergabe auf das Bild._ **Hinweis**: Die Details in diesem GIF stimmen möglicherweise nicht genau mit dem überein, was auf Ihrem Bildschirm zu sehen ist. ## Der letzte Schliff In diesem Story Point über die Daten aus dem Jahr 2025 möchten Sie Ihre Erkenntnisse darlegen. Fügen Sie dazu mehr Details als nur eine Beschriftung hinzu. 1. Wählen Sie im linken Bereich das Feld **Zum Hinzufügen von Text ziehen** aus, und ziehen Sie es in die Ansicht. 2. Geben Sie eine Beschreibung für Ihr Dashboard ein, die die niedrige Leistung bei Maschinen in North Carolina hervorhebt (z. B. „Die Wiedereinführung von Maschinen auf dem Markt in North Carolina in 2025 führte zu hohen Verlusten“). Der Dramatik halber können Sie bei Ihrer Präsentation mit der Maus auf "Maschinen" im Balkendiagramm "Umsätze im Süden" zeigen, sodass eine nützliche QuickInfo eingeblendet wird: die Verluste liegen bei nahezu 4.000 US-Dollar. ![Das Dashboard "Regionale Umsätze und Gewinne" mit einer Textbeschriftung, die besagt, dass die Einführung von Maschinen am Markt in North Carolina 2021 zu erheblichen Verlusten führte.](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_Story9.png) Bei der letzten Folie führen Sie nun einen Drilldown in die Details durch. 4. Klicken Sie im Bereich "Story" auf die Option **Leer**. 5. Ziehen Sie das **Negativgewinn-Balkendiagramm** vom Bereich "Story" in die Ansicht. 6. Grenzen Sie die Ansicht auf der Filterkarte **Jahr des Bestelldatums** ein, sodass nur noch Werte für **2025** angezeigt werden. Sie können nun deutlich erkennen, dass einzig und allein Burlington, North Carolina, für den Verlust im Bereich "Maschinen" verantwortlich ist. 7. Klicken Sie in der Ansicht mit der rechten Maustaste auf die Markierung **Burlington** (den Balken), und wählen Sie **Mit Anmerkung versehen** > **Markierung** aus. 8. Löschen Sie im daraufhin angezeigten Dialogfeld "Anmerkung bearbeiten" den Fülltext und geben Sie Folgendes ein: "Maschinen in Burlington führten im Jahr 2025 zu einem Verlust von nahezu 4.000 US-Dollar". 9. Klicken Sie auf **OK**. 10. Klicken Sie in der Ansicht auf die Anmerkung und ziehen Sie sie, um den Anzeigeort anzupassen. 11. Geben Sie diesem Story Point eine Überschrift: "Wo kommt es zu Verlusten im Bereich "Maschinen" in North Carolina?" 12. Doppelklicken Sie auf die Registerkarte **Story 1**, und benennen Sie Ihre Story wie folgt um: "Gewinne im Süden steigern". 13. Wählen Sie **Fenster** > **Präsentationsmodus**, und überprüfen Sie Ihre Story. Weitere Informationen: Größe anpassen Was bedeuten die Bildlaufleisten, die im Präsentationsmodus am rechten und unteren Rand des Story Points im Dashboard angezeigt werden? ![Story mit horizontalen und vertikalen Bildlaufleisten](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_Story7.png) Ihr Dashboard passt anscheinend nicht gut in die Präsentation. Das ist seltsam. Beenden Sie die Präsentation mit der **Esc**\-Taste, und wählen Sie dann unten in Ihrer Arbeitsmappe das Blatt **Regionaler Umsatz und Gewinn** aus. Ändern Sie im linken Bereich unter **Dashboard** die Auswahl im Dropdown-Menü **Größe** in **Anpassen, um Gewinne im Süden zu steigern**. Damit erhält das Dashboard automatisch die richtige Größe, mit der die Story optimal dargestellt werden kann. ![Dashboard-Menü zum Ändern der Größe Ihres Dashboards](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_Story10.png) Wählen Sie die Story **Fit to Improve Profits in the South** (Anpassen, um Gewinne im Süden zu steigern) aus, und wechseln Sie erneut in den Präsentationsmodus. Das Dashboard passt einwandfrei in den Bildschirm. Kontrollieren Sie Ihre Arbeit! Sehen Sie "Der letzte Schliff" in Aktion. _Klicken Sie zur erneuten Wiedergabe auf das Bild._ **Hinweis**: Die Details in diesem GIF stimmen möglicherweise nicht genau mit dem überein, was auf Ihrem Bildschirm zu sehen ist. ## Nach der Präsentation Ihre Präsentation ist sehr gut gelaufen. Die Teammitglieder sind sich darüber im Klaren, dass sie etwas unternehmen müssen, um den Gewinn in Burlington, North Carolina, zu steigern. Außerdem möchten sie erfahren, warum die Maschinen so schlecht abgeschnitten haben. Ihre Vorgesetzte ist begeistert – Sie haben nicht nur eine Möglichkeit gefunden, die negativen Gewinne anzugehen, sondern Sie haben auch das Team dazu gebracht, Fragen zu den Daten zu stellen. Damit die Teammitglieder die Fakten frisch in Erinnerung behalten, bittet Sie Ihre Vorgesetzte, dem Team per E-Mail ein Dokument mit Ihren Erkenntnissen zu senden. Gut, dass Sie bereits wissen, wie Sie Ihre Visualisierung mit Tableau Server und Tableau Public weitergeben können. Weiter mit [Schritt 8: Erkenntnisse mitteilen](https://help.tableau.com/v0.0/guides/get-started-tutorial/de-de/get-started-tutorial-share.htm) [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Schritt 8: Erkenntnisse mitteilen Sie haben viel Arbeit – fantastische Arbeit – geleistet und dabei festgestellt, dass Burlington (North Carolina) etwas Aufmerksamkeit benötigt. Sie möchten diese Informationen an Ihre Teamkollegen weitergeben. **Bevor Sie den Vorgang fortsetzen**, wählen Sie eine der folgenden Optionen: - Wenn Sie oder Ihr Unternehmen nicht mit Tableau Cloud oder Tableau Server arbeiten oder mehr über eine kostenlose, alternative Freigabelösung erfahren möchten, lesen Sie [Mit Tableau Public](#Use_Tableau_Public). **Hinweis:** Wenn Sie die Tableau Desktop Free Edition verwenden und Ihr Unternehmen das Veröffentlichen von Inhalten in Tableau Public nicht zulässt, müssen Sie Tableau Desktop mit einer kostenpflichtigen Lizenz aktivieren, bevor Sie Ihre Arbeit freigeben oder veröffentlichen können. - Wenn Sie oder Ihr Unternehmen mit Tableau Cloud oder Tableau Server arbeiten und wissen, welche Berechtigungen ihnen zugewiesen sind, lesen Sie [Mit Tableau Cloud oder Tableau Server](#Use_Tableau_Server). ## Mit Tableau Public Ihre Story war ein Volltreffer. Sie werden sie auf Tableau Public veröffentlichen, sodass Ihr Team sie online lesen kann. **Hinweis:** Beim Veröffentlichen in Tableau Public sind diese Ansichten, wie der Name schon sagt, öffentlich zugänglich. Dies bedeutet, dass Sie sowohl Ihre Ansichten als auch Ihre zugrunde liegenden Daten mit allen Personen teilen, die auf das Internet zugreifen können. Sollen vertrauliche Informationen mitgeteilt werden, sollten Sie sich eher für [Tableau Server](http://www.tableau.com/de-de/products/server) oder [Tableau Cloud](http://www.tableau.com/de-de/products/cloud-bi) entscheiden. 1. Wählen Sie **Server** > **Tableau Public** > **In Tableau Public speichern**. 2. Geben Sie Ihre Tableau Public-Anmeldeinformationen in das Dialogfeld ein. ![Der Tableau Public-Anmeldebildschirm](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_Share7.png) Wenn Sie kein Tableau Public-Profil haben, klicken Sie auf **Jetzt kostenlos erstellen** und folgen Sie den Anweisungen. 3. Wenn dieses Dialogfeld angezeigt wird, öffnen Sie die Datenquellenseite. Ändern Sie in der rechten oberen Ecke den Typ der **Verbindung** von **Live** in **Extrakt**. ![Dialogfeld "Datenextrakt erforderlich" mit der Meldung "Beim Speichern der Arbeitsmappe ist ein Fehler aufgetreten"](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_Share10.png) Weitere Informationen: Warum mussten Sie einen Extrakt erstellen? Und was ist überhaupt ein Extrakt? Tableau Public unterstützt keine Live-Datenverbindungen, weshalb Sie vor dem Veröffentlichen einen Datenextrakt anlegen müssen. Datenextrakte sind gespeicherte Teilmengen einer Datenquelle, mit denen Sie eine Momentaufnahme der Daten in der Arbeitsmappe erzeugen, die Leistung verbessern oder Tableau-Funktionen nutzen können, die in den ursprünglichen Daten nicht verfügbar sind. **Weitere Informationen zum Arbeiten mit Extrakten** finden Sie in der Lernbibliothek (im oberen Menü). 4. Wählen Sie zum zweiten (und letzten) Mal **Server** > **Tableau Public** > **In Tableau Public speichern**. 5. Der Browser wird geöffnet; überprüfen Sie dort Ihre eingebettete Story. Beispiel: ![Visualisierung der Artikel mit niedriger Leistung im Süden, die in Tableau Public hochgeladen wurde](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_Share8.png) 6. Klicken Sie auf **Details bearbeiten**, und aktualisieren Sie den Titel Ihrer Visualisierung, fügen Sie eine Beschreibung ein u. v. m. 7. Klicken Sie auf **Speichern**. Ihre Story befindet sich nun im Web. 8. Zum Weitergeben an Ihre Kollegen klicken Sie unten in der Visualisierung auf **Teilen**. ![Das Dialogfeld zum Freigeben in Tableau Public](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_Share9.png) 9. Wie möchten Sie Ihre Story weitergeben? 1. Auf der Website einbetten: Kopieren Sie den **Einbettungscode**, und fügen Sie ihn in den HTML-Code Ihrer Webseite ein. 2. Link senden: Kopieren Sie den **Link** und senden Sie ihn an Ihre Kollegen. 3. Senden Sie eine E-Mail über Ihren standardmäßigen E-Mail-Client, indem Sie auf das E-Mail-Symbol klicken. 4. Teilen Sie die Informationen auf Twitter oder Facebook, indem Sie auf das entsprechende Symbol klicken. Nach Abschluss dieser Schritte gelangen Sie [hier](#Congrats,_you_did_it!) zum letzten Teil des Tutorials. ## Mit Tableau Cloud oder Tableau Server Ihre Story war ein Volltreffer. Sie werden sie auf Tableau Server veröffentlichen, sodass Ihr Team sie online lesen kann. ### Veröffentlichen in Tableau Cloud oder Tableau Server 1. Wählen Sie **Server** > **Arbeitsmappe veröffentlichen** aus, oder klicken Sie in der Symbolleiste auf Teilen ![Das Symbol zum Freigeben](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/Share_Icon.png). 2. Klicken Sie unter **Schnellverbindung** auf **Tableau Cloud**, um eine Verbindung zu Tableau Cloud herzustellen, oder geben Sie im Dialogfeld den Namen (oder die IP-Adresse) des Tableau Servers ein, zu dem Sie eine Verbindung herstellen möchten, und klicken Sie dann auf Verbinden. ![Das Dialogfeld "Über Tableau Server oder Tableau Cloud freigeben"](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_share1.png) 3. Geben Sie **Gewinne im Süden steigern** in das Feld "Name" ein. 4. Wenn Sie möchten, geben Sie zu Referenzzwecken eine Beschreibung ein (z. B. „Vorschläge zur Verbesserung der Gewinne im Süden“). 5. Klicken Sie unter **Blätter** auf **Bearbeiten**, und löschen Sie dann alle Blätter mit Ausnahme des Blatts **Improve Profits in the South** (Gewinne im Süden steigern). Weitere Informationen: Teilen Sie mehr als nur Ihre Story. Auf Wunsch können Sie alle Blätter in der Arbeitsmappe auf Tableau Server mit Ihren Kollegen teilen. Sie sollten jedoch gut überlegen, welche Blätter Sie für welche Kollegen freigeben. **Hinweis:** Der Administrator legt fest, welche Berechtigungen Sie tatsächlich erhalten. **Weitere Informationen zu den Tableau Server-Berechtigungen** finden Sie in der Lernbibliothek (im oberen Menü). 6. Klicken Sie auf **Veröffentlichen**. Tableau Server wird in Ihrem Internetbrowser geöffnet. Geben Sie Ihre Server-Anmeldeinformationen ein, wenn Sie dazu aufgefordert werden. Das Dialogfeld "Veröffentlichung abgeschlossen" zeigt Ihnen an, dass Ihre Story jetzt gelesen werden kann. ![Das Dialogfeld "Veröffentlichung abgeschlossen"](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_share3.png) Gute Arbeit! Sie haben Ihre Story erfolgreich mit Tableau Server veröffentlicht. ### Link zu Ihrer Arbeit senden Geben Sie Ihre Arbeit an Ihre Teamkollegen weiter, damit diese online mit Ihrer Story interagieren können. 1. Navigieren Sie in Tableau Server zu der von Ihnen veröffentlichten Story "Improve Profits in the South" (Gewinne im Süden steigern). Der folgende Bildschirm (oder ähnlich) wird geöffnet: ![Story "Improve Profits in the South", die auf Tableau Server hochgeladen wird](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_Share5.png) _Wenn Sie weitere Blätter aus Ihrer Arbeitsmappe veröffentlicht haben, werden diese neben "Gewinne im Süden" aufgeführt._ 2. Klicken Sie auf **Gewinne im Süden veröffentlichen**. 3. Wählen Sie im Menü den Befehl **Freigeben**. ![Das Dialogfeld zum Freigeben](/tableau/next/de-de/guides/get-started-tutorial/de-de/Img/gs_Share4.png) 4. Wie möchten Sie Ihre Story weitergeben? 1. Auf Ihrer Website einbetten: Kopieren Sie den **Einbettungscode** und fügen Sie ihn in den HTML-Code Ihrer Webseite ein. 2. Link versenden: Kopieren Sie den **Link** und senden Sie ihn an Ihre Kollegen. 3. E-Mail über den standardmäßigen E-Mail-Client senden: Klicken Sie auf das E-Mail-Symbol. ## Herzlichen Glückwunsch, Sie haben es geschafft! Sie haben mit Tableau Desktop eine Ansicht Ihrer Produktdaten erstellt, die die Umsätze und Rentabilität der Produkte nach Region in einer Karte dargestellt, ein Dashboard mit Ihren Erkenntnissen aufgebaut, eine Story zur Präsentation entwickelt und Ihre Erkenntnisse im Web geteilt, sodass sich auch externe Teammitglieder informieren können. **Sie sind ein Daten-Rockstar.** Gut gemacht! Damit haben Sie die Tableau-Methode "Data Discovery" erfolgreich ausgeführt: - Frage stellen - Daten erfassen - Daten strukturieren - Daten untersuchen - Einblicke mitteilen Das ist der grundlegende Workflow, den Sie bei Ihrer Arbeit in Tableau ausführen, auch wenn Sie vermutlich in den einzelnen Phasen deutlich mehr Überarbeitungen und Änderungen vornehmen als in diesem Tutorial. So dürfte es beispielsweise einige Revisionsläufe lang dauern, bis Sie Ihre ursprüngliche Frage aus dem Allgemeinen (Was ist mit den Umsätzen los?) ins Besondere (Welcher Ort im Süden ist für die negativen Gewinne verantwortlich?) präzisiert haben. Ihre Revisionen führen Sie vermutlich oft in unerwartete Richtungen. Das ist großartig – genau das soll ja passieren. Wir hoffen, dass Sie Möglichkeiten entdecken, die Sie beim ersten Blick auf Ihre Daten nicht geahnt haben. Wenn Sie sich jetzt fit für die Arbeit mit Ihren Daten fühlen, dann legen Sie los und erkunden Sie Ihre Daten in Tableau. Doch wenn Sie sich zunächst noch besser informieren möchten, ist die Lernbibliothek genau das Richtige für Sie. Weiter zur [Lernbibliothek](https://help.tableau.com/v0.0/guides/get-started-tutorial/de-de/get-started-tutorial-next.htm) [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Teil 1 – Grundlegendes zur Unternehmensbereitstellung **Hinweis**: Das Enterprise-Bereitstellungshandbuch wird von Tableau nicht mehr aktualisiert. Obwohl wir die hier beschriebene Referenzarchitektur weiterhin als gültiges Bereitstellungsmodell für Tableau Server in AWS empfehlen, haben sich bestimmte Konfigurationsverfahren seit der letzten Aktualisierung möglicherweise geändert. Vergleichen Sie diese Schritte immer mit der neuesten [Tableau Server-Hilfedokumentation](https://help.tableau.com/current/server/de-de/get_started_server.htm), um die Genauigkeit zu gewährleisten. In Teil 1 werden die Features und Anforderungen einer branchenüblichen Bereitstellung im Unternehmen ausführlicher beschrieben, für die das Tableau Server-Handbuch für die Bereitstellung im Unternehmen (Enterprise Deployment Guide, EDG) entwickelt wurde. Das folgende Netzwerkdiagramm zeigt eine allgemeine, in Schichten gegliederte Bereitstellung im Rechenzentrum mit der Tableau Server-Referenzarchitektur. ## Industriestandards und Bereitstellungsanforderungen Im Folgenden finden Sie Funktionen für Bereitstellungen nach Industriestandard. Nachfolgend sind die Anforderungen aufgeführt, für die die Referenzarchitektur ausgelegt wurde: - Ein mehrschichtiges Netzwerkdesign: Das Netzwerk ist durch geschützte Subnetze gebunden, um den Zugriff auf jeder Ebene zu beschränken: Webebene, Anwendungsebene und Datenebene. Kommunikation kann grundsätzlich nicht über Subnetze übertragen werden, da die gesamte Kommunikation im nächsten Subnetz beendet wird. - Standardmäßig blockierte Ports und Protokolle: Jedes Subnetz oder jede Sicherheitsgruppe blockiert standardmäßig alle eingehenden und ausgehenden Ports und Protokolle. Kommunikation wird durch Öffnen von Ausnahmen in der Portkonfiguration teilweise ermöglicht. - Off-Box-Webauthentifizierung: Benutzeranforderungen aus dem Internet werden von einem Authentifizierungsmodul auf dem Reverseproxy in der Webschicht authentifiziert. Daher werden alle Anforderungen an die Anwendungsebene in der Webschicht authentifiziert, bevor sie an die geschützte Anwendungsebene weitergegeben werden. - Plattformunabhängig: Die Lösung kann mit On-Premise-Serveranwendungen oder in der Cloud bereitgestellt werden. - Technologieunabhängig: Die Lösung kann in einer Umgebung mit virtuellen Maschinen oder in Containern bereitgestellt werden. Eine Bereitstellung unter Windows oder Linux ist ebenfalls möglich. Diese erste Version der Referenzarchitektur und der unterstützenden Dokumentation wurde jedoch für Linux entwickelt, das in AWS ausgeführt wird. - Hochverfügbar: Alle Komponenten des Systems werden als Cluster bereitgestellt und sind für eine aktive/aktive oder aktive/passive Bereitstellung ausgelegt. - Isolierte Rollen: Jeder Server führt eine diskrete Rolle aus. Durch dieses Design werden alle Server so partitioniert, dass der Zugriff auf dienstspezifische Administratoren beschränkt werden kann. So wird zum Beispiel PostgreSQL für Tableau von Datenbankadministratoren verwaltet, das Authentifizierungsmodul in der Webschicht wird von Identitätsadministratoren verwaltet, und für den Datenverkehr und die Konnektivität sind Netzwerk- und Cloud-Administratoren verantwortlich. - Linear skalierbar: Mit diskreten Rollen können Sie jeden Schichtendienst unabhängig gemäß dem Lastprofil skalieren. - Client-Unterstützung: Die Referenzarchitektur unterstützt alle Tableau-Clients: Tableau Desktop (Version 2021.2 oder höher), Tableau Mobile und Tableau-Webdokumenterstellung. ## Sicherheitsmaßnahmen Wie bereits erwähnt, ist die Sicherheit ein Hauptmerkmal des branchenüblichen Rechenzentrumsdesigns. - Zugriff: Jede Schicht ist von einem Subnetz gebunden, das die Zugriffskontrolle auf Netzwerkebene mittels Portfilterung erzwingt. Der Kommunikationszugriff zwischen Subnetzen kann auch von der Anwendungsebene mit authentifizierten Diensten zwischen Prozessen erzwungen werden. - Integration: Die Architektur ist für die Verbindung mit dem Identitätsanbieter (IdP) auf dem Reverseproxy in der Webschicht konzipiert. - Datenschutz: Datenverkehr in die Webschicht wird vom Client per SSL verschlüsselt. Der Datenverkehr in die internen Subnetze kann optional auch verschlüsselt werden. ## Webproxy-Schicht Die Webschicht ist ein Subnetz in der DMZ (Demilitarized Zone, entmilitarisierte Zone, wird auch als Umkreiszone bezeichnet), das als Sicherheitspuffer zwischen dem Internet und den internen Subnetzen dient, in denen die Anwendungen bereitgestellt sind. Die Webschicht hostet Reverseproxy-Server, die keine vertraulichen Informationen speichern. Die Reverseproxy-Server sind mit einem AuthN-Plugin so konfiguriert, dass sie Clientsitzungen mit einem vertrauenswürdigen Identitätsanbieter vorab authentifizieren, bevor er die Clientanfrage an Tableau Server umleitet. Weitere Informationen finden Sie unter [Vor-Authentifizierung mit einem AuthN-Modul](https://help.tableau.com/v0.0/guides/enterprise-deployment/de-de/edg_part5.htm#Pre-auth). ### Lastenausgleich Das Bereitstellungsdesign enthält vor den Reverseproxy-Servern eine Lastenausgleichslösung für den Unternehmenseinsatz. Ein Lastenausgleich bietet wichtige Sicherheits- und Leistungsverbesserungen durch: - Virtualisierung der Front-End-URL für die Anwendungsschicht-Dienste - Erzwingen der SSL-Verschlüsselung - SSL entladen - Erzwingen der Komprimierung zwischen dem Client und den Webschichtdiensten - Schutz vor DOS-Angriffen - Bereitstellung von Hochverfügbarkeit **Hinweis**: Tableau Server-Version 2022.1 enthält das Tableau Server Independent Gateway. Independent Gateway ist eine eigenständige Instanz des Tableau Gateway-Prozesses, die als Tableau-fähiger Reverse-Proxy dient. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wurde das Independent Gateway zwar validiert, aber noch nicht vollständig in der Bereitstellungshandbuch-Referenzarchitektur getestet. Nach Abschluss der Tests wird das Bereitstellungshandbuch mit einer Anleitung für das Tableau Server Independent Gateway aktualisiert. ## Anwendungsschicht Die Anwendungsschicht ist ein Subnetz, in dem die zentrale Geschäftslogik der Serveranwendung ausgeführt wird. Die Anwendungsschicht besteht aus Diensten und Prozessen, die über verteilte Knoten in einem Cluster konfiguriert sind. Der Zugriff auf die Anwendungsschicht ist nur aus der Webschicht möglich. Benutzer können nicht direkt darauf zugreifen. Leistung und Zuverlässigkeit werden verbessert, indem die Anwendungsprozesse so konfiguriert werden, dass Prozesse mit unterschiedlichen Ressourcennutzungsprofilen (d. h. CPU-intensiv oder speicherintensiv) gemeinsam platziert werden. ## Datenschicht Die Datenschicht ist ein Subnetz, das wertvolle Daten enthält. Sämtlicher Datenverkehr zu dieser Schicht stammt aus der Anwendungsschicht und ist daher bereits authentifiziert. Zusätzlich zu den Zugriffsanforderungen auf der Netzwerkebene mit Portkonfiguration sollte diese Ebene über authentifizierten Zugriff und optional verschlüsselten Datenverkehr mit der Anwendungsschicht verfügen. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Teil 2 – Einführung in die Referenzarchitektur für die Bereitstellung von Tableau Server **Hinweis**: Das Enterprise-Bereitstellungshandbuch wird von Tableau nicht mehr aktualisiert. Obwohl wir die hier beschriebene Referenzarchitektur weiterhin als gültiges Bereitstellungsmodell für Tableau Server in AWS empfehlen, haben sich bestimmte Konfigurationsverfahren seit der letzten Aktualisierung möglicherweise geändert. Vergleichen Sie diese Schritte immer mit der neuesten [Tableau Server-Hilfedokumentation](https://help.tableau.com/current/server/de-de/get_started_server.htm), um die Genauigkeit zu gewährleisten. Die folgende Abbildung zeigt die relevanten Tableau Server-Prozesse und wie sie in der Referenzarchitektur bereitgestellt werden. Das ist die minimale für Unternehmen geeignete Bereitstellung von Tableau Server. Die Prozessdiagramme in diesem Thema sollen die wichtigsten, bestimmenden Prozesse eines jeden Knotens zeigen. Es gibt viele unterstützende Prozesse, die ebenfalls auf den Knoten laufen und in den Diagrammen nicht dargestellt sind. Eine Liste aller Prozesse finden Sie im Konfigurationsabschnitt dieses Handbuchs: [Teil 4 – Installieren und Konfigurieren von Tableau Server](https://help.tableau.com/v0.0/guides/enterprise-deployment/de-de/edg_part4.htm). ## Tableau Server-Prozesse Die Tableau Server-Referenzarchitektur ist eine Bereitstellung von Tableau Server in einem Cluster aus vier Knoten, mit einem externen Repository in PostgreSQL: - Tableau Server-Anfangsknoten (Knoten 1): Auf diesem Knoten werden erforderliche TSM-Administrations- und Lizenzierungsdienste ausgeführt, die nur auf einem einzelnen Knoten im Cluster ausgeführt werden können. Im Unternehmenskontext ist der Tableau Server-Anfangsknoten der primäre Knoten im Cluster. Auf diesem Knoten werden auch redundante Anwendungsdienste mit Knoten 2 ausgeführt. - Tableau Server-Anwendungsknoten (Knoten 1 und Knoten 2): Die beiden Knoten bedienen Clientanforderungen, stellen eine Verbindung zu Datenquellen und Datenknoten her und fragen diese ab. - Tableau Server-Datenknoten (Knoten 3 und Knoten 4): Zwei Knoten, die für die Verwaltung von Daten vorgesehen sind. - Externes PostgreSQL: Auf diesem Host wird der Tableau Server-Repository-Prozess ausgeführt. Für eine Hochverfügbarkeits-Bereitstellung müssen Sie einen zusätzlichen PostgreSQL-Host für aktive/passive Redundanz ausführen. Sie können PostgreSQL auch auf Amazon RDS ausführen. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen der Ausführung des Repositorys auf RDS oder auf einer EC2-Instanz finden Sie unter _Externes Tableau Server-Repository_ [(Linux)](https://help.tableau.com/current/server-linux/de-de/server_external_repo.htm). Für die Bereitstellung von Tableau Server mit einem externen Repository ist eine Tableau Advanced Management-Lizenz erforderlich. Wenn es in Ihrem Unternehmen kein internes Datenbank-Know-How gibt, können Sie den Tableau Server-Repository-Prozess optional in der standardmäßigen, internen PostgreSQL-Konfiguration ausführen lassen. In dem Standardszenario wird das Repository auf einem Tableau-Knoten mit eingebettetem PostgreSQL ausgeführt. In diesem Fall empfehlen wir, dass das Repository auf einem dedizierten Tableau-Knoten und ein passives Repository auf einem zusätzlichen dedizierten Knoten ausgeführt werden, damit Repository-Failover unterstützt wird. Weitere Informationen dazu finden Sie unter _Repository-Failover_ ( [Linux](https://help.tableau.com/current/server-linux/de-de/distrib_ha_failover.htm)). Die in diesem Leitfaden beschriebene AWS-Implementierung erläutert beispielsweise, wie das externe Repository auf PostgreSQL bereitgestellt wird, das auf einer EC2-Instanz ausgeführt wird. - Optional: Wenn in Ihrem Unternehmen externer Speicher verwendet wird, können Sie den Tableau-Dateispeicher als externen Dienst bereitstellen. Der externe Dateispeicher im zentralen Bereitstellungsszenario ist in diesem Handbuch nicht enthalten. Informationen dazu finden Sie unter _Installieren von Tableau Server mit dem externen Dateispeicher_ ([Linux](https://help.tableau.com/current/server-linux/de-de/server_external_filestore_storage_new_install.htm)). Für die Bereitstellung von Tableau Server mit einem externen Dateispeicher ist eine Tableau Advanced Management-Lizenz erforderlich. ### PostgresSQL-Repository Das Tableau Server-Repository ist eine PostgresSQL-Datenbank, in der Serverdaten gespeichert werden. Zu diesen Daten zählen Informationen über Tableau Server-Benutzer, -Gruppen, -Gruppenzuweisungen, -Berechtigungen, -Projekte, -Datenquellen, -Extraktmetadaten und -Aktualisierungsinformationen. ![Die Datenreplikation erfolgt zwischen zwei PostgreSQL-Datenbanken, von denen jede das bekannte Elefantenlogo aufweist.](/tableau/next/de-de/guides/enterprise-deployment/de-de/Img/edg-ref-arch-repo.png) Die standardmäßige PostgresSQL-Bereitstellung belegt fast 50 % der Systemspeicherressourcen. Abhängig von der Nutzung (für die Produktion und große Produktionsbereitstellungen) kann die Ressourcennutzung steigen. Daher empfehlen wir, den Repository-Prozess auf einem Computer auszuführen, auf dem keine anderen ressourcenintensiven Serverkomponenten wie VizQL, Hintergrundprozesskomponenten oder die Daten-Engine ausgeführt werden. Das Ausführen des Repository-Prozesses zusammen mit einer dieser Komponenten führt zu E/A-Konflikten, Ressourcenbeschränkungen und einer Verschlechterung der Gesamtleistung der Bereitstellung. ## Knoten 1: Anfangsknoten Auf dem Anfangsknoten wird eine kleine Anzahl wichtiger Prozesse ausgeführt und die Anwendungslast mit Knoten 2 geteilt. Der erste Computer, auf dem Sie Tableau installieren (der "Anfangsknoten"), hat einige einzigartige Eigenschaften. Drei Prozesse werden nur auf dem Ausgangsknoten ausgeführt und können – außer bei einem Ausfall – nicht auf einen anderen Knoten verschoben werden. Dies sind der Lizenzdienst (Lizenzverwaltung), der Aktivierungsdienst und der TSM-Controller (Administration Controller). ### Knoten-1-Failover und automatische Wiederherstellung Die Lizenz-, Aktivierungs- und TSM-Controller-Dienste sind für die Funktionsfähigkeit einer Tableau Server-Bereitstellung entscheidend. Im Falle eines Ausfalls von Knoten 1 können Benutzer weiterhin eine Verbindung zu der Tableau Server-Bereitstellung herstellen, da eine ordnungsgemäß konfigurierte Referenzarchitektur Anfragen an Knoten 2 weiterleiten wird. Ohne diese zentralen Dienste befindet sich die Bereitstellung jedoch in einem kritischen Zustand und es besteht die Gefahr, dass sie jederzeit ausfallen kann. Informationen dazu finden Sie unter [Automatische Wiederherstellung des Anfangsknotens](https://help.tableau.com/v0.0/guides/enterprise-deployment/de-de/edg_part7.htm#Initial). ## Knoten 1 und 2: Anwendungsserver ![Tableau-Anwendungsknotenprozesse](/tableau/next/de-de/guides/enterprise-deployment/de-de/Img/edg-ref-arch-appnodes.png) Auf den Knoten 1 und 2 werden die Tableau Server-Prozesse ausgeführt, die Clientanforderungen bedienen, Datenquellen abfragen, Visualisierungen generieren, mit Inhalten umgehen, Verwaltungsaufgaben erledigen sowie andere zentrale Tableau-Geschäftslogik verwalten. Die Anwendungsserver speichern keine Benutzerdaten. **Hinweis**: Der Begriff „Anwendungsserver“ bezieht sich auch auf einen Tableau Server-Prozess, der in TSM aufgeführt ist. Der zugrunde liegende Prozess für "Anwendungsserver" ist VizPortal. Parallel ausgeführt, skalieren Knoten 1 und Knoten 2, um Anforderungen von der Lastenausgleichslogik zu bedienen, die auf den Reverseproxy-Servern ausgeführt wird. Sollte einer dieser redundanten Knoten ausfallen, werden Clientanfragen und -bearbeitung von dem verbleibenden Knoten verarbeitet. Die Referenzarchitektur wurde so konzipiert, dass komplementäre Anwendungsprozesse auf demselben Computer ausgeführt werden. Das bedeutet, dass die Prozesse nicht um Rechenressourcen konkurrieren und somit keine Konflikte verursachen. So ist beispielsweise VizQL, ein zentraler Verarbeitungsdienst auf Anwendungsservern, in hohem Maße CPU- und speicherhungrig. VizQL beansprucht fast 60 bis 70 % der CPU und des Arbeitsspeichers des Computers. Daher ist die Referenzarchitektur so konzipiert, dass sich keine weiteren Prozesse auf demselben Knoten wie VizQL befinden, die Speicher oder CPU stark in Anspruch nehmen. Tests zeigen, dass die Last oder die Anzahl an Benutzern keinen Einfluss auf die Speicher- oder CPU-Auslastung auf VizQL-Knoten hat. In unserem Auslastungstest hat sich beispielsweise gezeigt, dass sich eine Verringerung der gleichzeitigen Benutzer nur auf die Leistung des Dashboards oder den Ladevorgang der Visualisierung auswirkt, während die Ressourcennutzung dadurch jedoch nicht verringert wird. Basierend auf dem verfügbaren Arbeitsspeicher und der CPU während der Spitzenauslastung können Sie daher das Hinzufügen weiterer VizQL-Prozesse in Betracht ziehen. Als Ausgangspunkt für typische Arbeitsmappen sollten Sie 4 Kerne pro VizQL-Prozess zuweisen. ### Skalieren von Anwendungsservern Die Referenzarchitektur ist so ausgelegt, dass es auf einem nutzungsbasierten Modell basierend skaliert wird. Als allgemeinen Ausgangspunkt empfehlen wir mindestens zwei Anwendungsserver, die jeweils bis zu 1.000 Benutzer unterstützen. Planen Sie bei steigender Benutzerbasis einen weiteren Anwendungsserver für jeweils weitere 1.000 Benutzer ein. Überwachen Sie Nutzung und Leistung, um die Benutzerbasis pro Host für Ihr Unternehmen zu optimieren. ## Knoten 3 und 4: Datenserver ![Tableau Server-Datenknotenprozesse](/tableau/next/de-de/guides/enterprise-deployment/de-de/Img/edg-ref-arch-data.png) Die Dateispeicher-, Daten-Engine- (Hyper) und Hintergrundprozesskomponente-Prozesse befinden sich aus den folgenden Gründen auf den Knoten 3 und 4: - Extraktoptimierung: Die Ausführung von Hintergrundprozesskomponente, Hyper und Dateispeicher auf demselben Knoten optimiert die Leistung und Zuverlässigkeit. Während des Extraktionsprozesses fragt die Hintergrundprozesskomponente die Zieldatenbank ab, erstellt die Hyper-Datei auf demselben Knoten und lädt sie dann in den Dateispeicher hoch. Wenn diese Prozesse auf demselben Knoten ablaufen, müssen bei der Extraktionserstellung keine großen Datenmengen über das Netz oder die Knoten kopiert werden. - Ergänzender Ressourcenausgleich: Die Hintergrundprozesskomponente ist hauptsächlich CPU-intensiv. Die Daten-Engine ist ein speicherintensiver Prozess. Die Kopplung dieser Prozesse ermöglicht eine maximale Ressourcennutzung auf jedem Knoten. - Konsolidierung von Datenprozessen: Da es sich bei jedem dieser Prozesse um Back-End-Datenprozesse handelt, ist es sinnvoll, sie in der sichersten Datenschicht auszuführen. In zukünftigen Versionen der Referenzarchitektur werden die Anwendungs- und Datenserver in getrennten Schichten ausgeführt. Aufgrund von Anwendungsabhängigkeiten in der Tableau-Architektur müssen Anwendungs- und Datenserver jedoch zu diesem Zeitpunkt in derselben Schicht ausgeführt werden. ### Skalieren von Datenservern Wie bei Anwendungsservern müssen die Ressourcen, die für Tableau-Datenserver erforderlich sind, auf Grundlage einer nutzungsbasierten Modellierung geplant werden. Gehen Sie im Allgemeinen davon aus, dass jeder Datenserver bis zu 2.000 Extraktaktualisierungsaufträge pro Tag unterstützen kann. Wenn Ihre Extraktaufträge zunehmen, fügen Sie zusätzliche Datenserver ohne den Dateispeicherdienst hinzu. Im Allgemeinen eignet sich die Datenserverbereitstellung mit zwei Knoten für Bereitstellungen, die das lokale Dateisystem für den Dateispeicherdienst verwenden. Beachten Sie, dass sich das Hinzufügen weiterer Anwendungsserver nicht linear auf die Leistung oder Skalierung auf Datenservern auswirkt. Abgesehen von einem gewissen Verwaltungsaufwand, den zusätzliche Benutzerabfragen mit sich bringen, sind die Auswirkungen weiterer Anwendungshosts und Benutzer minimal. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Teil 3 - Vorbereiten der Bereitstellung von Tableau Server Enterprise **Hinweis**: Das Enterprise-Bereitstellungshandbuch wird von Tableau nicht mehr aktualisiert. Obwohl wir die hier beschriebene Referenzarchitektur weiterhin als gültiges Bereitstellungsmodell für Tableau Server in AWS empfehlen, haben sich bestimmte Konfigurationsverfahren seit der letzten Aktualisierung möglicherweise geändert. Vergleichen Sie diese Schritte immer mit der neuesten [Tableau Server-Hilfedokumentation](https://help.tableau.com/current/server/de-de/get_started_server.htm), um die Genauigkeit zu gewährleisten. Im 3. Teil werden die Anforderungen für die Vorbereitung Ihrer Infrastruktur auf die Bereitstellung der Tableau Server-Referenzarchitektur beschrieben. Bevor Sie beginnen sollten Sie sich [Teil 2 – Einführung in die Referenzarchitektur für die Bereitstellung von Tableau Server](https://help.tableau.com/v0.0/guides/enterprise-deployment/de-de/edg_part2.htm) ansehen. Neben den Beschreibungen der Anforderungen enthält dieses Thema ein Implementierungsbeispiel der Referenzarchitektur in einer AWS-Umgebung. Der Rest dieses Handbuchs baut auf dem AWS-Referenzarchitekturbeispiel auf, das in diesem Thema begonnen wurde. Ein Kernprinzip der Referenzarchitektur ist die Standardisierung mit Best Practices für die Sicherheit im Rechenzentrum. Die Architektur ist insbesondere darauf ausgelegt, Dienste in geschützte Netzwerk-Subnetze aufzuteilen. Die Kommunikation zwischen Subnetzen ist auf bestimmten Protokoll- und Portverkehr beschränkt. Das folgende Diagramm veranschaulicht das Subnetzdesign der Referenzarchitektur für eine lokale Bereitstellung oder eine vom Kunden verwaltete Cloud-Bereitstellung. Ein Beispiel für eine Cloud-Bereitstellung finden Sie weiter unten im Abschnitt [Beispiel: Konfigurieren von Subnetzen und Sicherheitsgruppen in AWS](#AWSexampe). ## Subnetze Erstellen Sie drei Subnetze:  - Eine Webschicht - Eine Anwendungsschicht - Eine Datenschicht ### Firewall-/Sicherheitsgruppenregeln Auf den folgenden Registerkarten werden die Firewallregeln für jede Schicht des Rechenzentrums beschrieben. Informationen zu Regeln AWS-spezifischer Sicherheitsgruppen finden Sie weiter unten in diesem Thema. Die Webschicht ist ein öffentliches DMZ-Subnetz, das eingehende HTTPS-Anfragen verarbeitet und die Anfragen an die Anwendungsschicht weiterleitet. Dieses Design bietet eine Ebene zum Schutz vor Malware, die Ihr Unternehmen befallen könnte. Die Webschicht blockiert den Zugriff auf die Anwendungs-/Datenschicht.
DatenverkehrTypProtokollPortbereichQuelle

Eingehend

SSHTCP22Bastion-Subnetz (für Cloud-Bereitstellungen)
EingehendHTTPTCP80Internet (0.0.0.0/0)
EingehendHTTPSTCP443Internet (0.0.0.0/0)
AusgehendSämtlicher DatenverkehrAlleAlle 
Das Anwendungs-Subnetz ist die Stelle, an der sich die Tableau Server-Bereitstellung befindet. Das Anwendungs-Subnetz enthält die Tableau-Anwendungsserver (Knoten 1 und Knoten 2). Die Tableau-Anwendungsserver verarbeiten Benutzeranforderungen, die an die Datenserver gestellt werden, und führen die zentrale Geschäftslogik aus. Das Anwendungs-Subnetz umfasst auch die Tableau-Datenserver (Knoten 3 und Knoten 4). Sämtlicher Client-Datenverkehr zur Anwendungsschicht wird in der Webschicht authentifiziert. Der administrative Zugriff auf das Anwendungs-Subnetz wird authentifiziert und über den Bastion-Host geleitet.
DatenverkehrTypProtokollPortbereichQuelle

Eingehend

SSHTCP22Bastion-Subnetz (für Cloud-Bereitstellungen)
EingehendHTTPSTCP443Webschicht-Subnetz
AusgehendSämtlicher DatenverkehrAlleAlle 
Das Daten-Subnetz ist die Stelle, an der sich der externe PostgreSQL-Datenbankserver befindet.
DatenverkehrTypProtokollPortbereichQuelle

Eingehend

SSHTCP22Bastion-Subnetz (für Cloud-Bereitstellungen)
EingehendPostgreSQLTCP5432Subnetz "Anwendungsschicht"
AusgehendSämtlicher DatenverkehrAlleAlle 
Die meisten Sicherheitsteams in Unternehmen erlauben keine direkte Kommunikation zwischen dem lokalen Verwaltungssystem und den in der Cloud bereitgestellten Knoten. Stattdessen wird der gesamte administrative SSH-Verkehr zu den Cloud-Knoten über einen Bastion-Host (auch als "Jump Server" bezeichnet) geleitet. Für Cloud-Bereitstellungen empfehlen wir eine Bastion-Host-Proxyverbindung zu allen Ressourcen in der Referenzarchitektur. Dies ist eine optionale Konfiguration für On-Premise-Umgebungen. Der Bastion-Host authentifiziert den administrativen Zugriff und lässt nur Datenverkehr über das SSH-Protokoll zu.
DatenverkehrTypProtokollPortbereichQuelleZiel

Eingehend

SSHTCP22IP-Adresse des Administratorcomputers 
AusgehendSSHTCP22 Webschicht-Subnetz
AusgehendSSHTCP22 Subnetz "Anwendungsschicht"
## Beispiel: Konfigurieren von Subnetzen und Sicherheitsgruppen in AWS Dieses Thema enthält Schritt-für-Schritt-Anleitungen zum Erstellen und Konfigurieren der VPC und Netzwerkumgebung für die Bereitstellung der Tableau Server-Referenzarchitektur in AWS. Die folgenden Folien zeigen die Referenzarchitektur in vier Ebenen. Während Sie die Folien durchgehen, werden Komponentenelemente auf die Topologiekarte geschichtet: 1. VPC-Subnetz-Topologie und EC2-Instanzen: ein Bastion-Host, zwei Reverseproxy-Server, vier Tableau Server und mindestens ein PostgreSQL-Server. 2. Protokollfluss und Internetverbindung: Sämtlicher eingehender Datenverkehr wird über das AWS-Internet-Gateway verwaltet. Datenverkehr in Richtung Internet wird über das NAT geroutet. 3. Verfügbarkeitszonen: Die Proxy-, Tableau Server- und PostgreSQL-Hosts sind gleichmäßig auf zwei Verfügbarkeitszonen verteilt. 4. Sicherheitsgruppen: Vier Sicherheitsgruppen (Öffentlich, Privat, Daten und Bastion) schützen jede Schicht auf der Protokollebene. ![Netzwerkdiagramm einer virtuellen privaten Cloud mit Servern, Datenbanken und Benutzern.](/tableau/next/de-de/guides/enterprise-deployment/de-de/Img/edg-vpc-sg-1.png) ![Netzwerkdiagramm einer virtuellen privaten Cloud mit Servern, Datenbanken und Benutzern.](/tableau/next/de-de/guides/enterprise-deployment/de-de/Img/edg-vpc-sg-2.png) ![Netzwerkdiagramm einer virtuellen privaten Cloud mit Servern, Datenbanken und Benutzern.](/tableau/next/de-de/guides/enterprise-deployment/de-de/Img/edg-vpc-sg-3.png) ![Netzwerkdiagramm einer virtuellen privaten Cloud mit Servern, Datenbanken und Benutzern.](/tableau/next/de-de/guides/enterprise-deployment/de-de/Img/edg-vpc-sg-4.png) ### AWS-Verfügbarkeitszonen und hohe Verfügbarkeit Die in diesem Handbuch vorgestellte Referenzarchitektur spezifiziert eine Bereitstellung, die Verfügbarkeit durch Redundanz bietet, wenn ein einzelner Host ausfällt. Im AWS-Fall, in dem die Referenzarchitektur in zwei Verfügbarkeitszonen bereitgestellt wird, ist die Verfügbarkeit jedoch in dem sehr seltenen Fall gefährdet, dass eine Verfügbarkeitszone ausfällt. ### VPC-Konfiguration In diesem Abschnitt wird Folgendes beschrieben: - Installieren und Konfigurieren der VPC - Konfigurieren der Internetkonnektivität - Konfigurieren von Subnetzen - Erstellen und Konfigurieren von Sicherheitsgruppen ### Konfigurieren der VPC Die Vorgehensweise in diesem Abschnitt entspricht der Benutzeroberfläche in der "klassischen" VPC-Umgebung. Sie können die Benutzeroberfläche zur Anzeige der klassischen Ansicht umschalten, indem Sie die neue VPC-Umgebung in der oberen linken Ecke des AWS VPC-Dashboards deaktivieren. Führen Sie den VPC-Assistenten aus, um das standardmäßige private und öffentliche Subnetz sowie die Standard-Routing- und Standard-Netzwerk-Zugriffssteuerungsliste (ACL) zu erstellen. 1. Bevor Sie eine VPC konfigurieren, müssen Sie eine "Elastic IP" erstellen. Erstellen Sie eine Zuordnung unter Verwendung aller Standardeinstellungen. 2. Führen Sie den VPC-Assistenten aus, und wählen Sie die Option "VPC mit öffentlichen und privaten Subnetzen" aus. 3. Akzeptieren Sie die meisten Standardeinstellungen, außer den folgenden:  - Geben Sie einen VPC-Namen ein. - Geben Sie die Zuordnungs-ID der "Elastic IP" an. - Geben Sie die folgenden CIDR-Masken an: - IPv4-CIDR des öffentlichen Subnetzes: 10.0.1.0/24 – benennen Sie dieses Subnetz in `Public-a` um. - IPv4-CIDR des privaten Subnetzes: 10.0.30.0/24 – benennen Sie dieses Subnetz in `Private-a` um. - Verfügbarkeitszone: Wählen Sie für beide Subnetze die Option a für die Region aus, in der Sie sich befinden. **Hinweis**: In diesem Beispiel verwenden wir **a** und **b**, um zwischen Verfügbarkeitszonen in einem bestimmten AWS-Rechenzentrum zu unterscheiden. In AWS stimmen die Namen der Verfügbarkeitszonen möglicherweise nicht mit den hier gezeigten Beispielen überein. So enthalten zum Beispiel einige Verfügbarkeitszonen **c-** und **d-**Zonen innerhalb eines Rechenzentrums. 4. Klicken Sie auf VPC erstellen. 5. Nachdem die VPC erstellt wurde, erstellen Sie die Subnetze `Public-b`,`Private-b`, `Data` und `Bastion`. Klicken Sie zum Erstellen eines Subnetzes auf Subnetze > Subnetz erstellen. - `Public-b`: Wählen Sie für "Verfügbarkeitszone" die Option b für die Region aus, in der Sie sich befinden. CIDR-Block: 10.0.2.0/24 - `Private-b`: Wählen Sie für "Verfügbarkeitszone" die Option b für die Region aus, in der Sie sich befinden. CIDR-Block: 10.0.31.0/24 - `Data`: Wählen Sie für "Verfügbarkeitszone" die Option a für die Region aus, in der Sie sich befinden. CIDR-Block: 10.0.50.0/24 Optional: Wenn Sie beabsichtigen, die externe Datenbank über einen PostgreSQL-Cluster zu replizieren, erstellen Sie ein Data-b-Subnetz in der Zone b mit einem CIDR-Block von 10.0.51.0/24. - `Bastion`: Wählen Sie für "Verfügbarkeitszone" eine der beiden Zonen aus. CIDR-Block: 10.0.0.0/24 6. Nachdem die Subnetze erstellt wurden, bearbeiten Sie die Routing-Tabellen für das öffentliche und das Bastion-Subnetz so, dass die Routing-Tabelle verwendet wird, die für das zugehörige Internet-Gateway (Internet Gateway, IGW) konfiguriert ist. Bearbeiten Sie das private Subnetz und das Daten-Subnetz so, dass die Routing-Tabelle verwendet, die für den Netzwerkadressübersetzer (Network Address Translator, NAT) konfiguriert ist. - Um festzustellen, welche Routing-Tabelle mit dem IGW oder dem NAT konfiguriert ist, klicken Sie im AWS-Dashboard auf Routing-Tabellen. Wählen Sie einen der beiden Routing-Tabellen-Links aus, um die Eigenschaftsseite zu öffnen. Achten Sie auf den Zielwert unter Routen \> Ziel > 0.0.0.0/0. Der Zielwert unterscheidet den Typ der Route. Er beginnt entweder mit der Zeichenfolge `igw-` oder mit `nat-`. - Zum Aktualisieren von Routing-Tabellen klicken Sie auf VPC > Subnetze > \[Subnetzname\] > Routing-Tabelle > Routing-Tabellenzuordnung bearbeiten. ### Konfigurieren von Sicherheitsgruppen Der VPC-Assistent erstellt eine einzelne Sicherheitsgruppe, die Sie nicht verwenden werden. Erstellen Sie die folgenden Sicherheitsgruppen (Sicherheitsgruppen > Sicherheitsgruppe erstellen). Die EC2-Hosts werden in diesen Gruppen über zwei Verfügbarkeitszonen hinweg installiert, wie in dem Foliendiagramm oben gezeigt. - Erstellen Sie eine neue Sicherheitsgruppe: **Private** ("Privat"). Hier werden alle 4 Knoten von Tableau Server installiert. Die Sicherheitsgruppe "Private" wird den Subnetzen 10.0.30.0/24 und 10.0.31.0/24 zugeordnet. - Erstellen Sie eine neue Sicherheitsgruppe: **Public** ("Öffentlich"). Hier werden Proxyserver installiert. Die Sicherheitsgruppe "Public" wird später in diesem Verfahren den Subnetzen 10.0.1.0/24 und 10.0.2.0/24 zugeordnet. - Erstellen Sie eine neue Sicherheitsgruppe: **Data**. ("Daten"). Hier wird das externe PostgreSQL-Tableau-Repository installiert. Die Sicherheitsgruppe "Data" wird später in diesem Verfahren dem Subnetz 10.0.50.0/24 (und optional 10.0.51.0/24) zugeordnet. - Erstellen Sie eine neue Sicherheitsgruppe: **Bastion**. Hier werden Sie den Bastion-Host installieren. Die Sicherheitsgruppe "Bastion" wird später in diesem Verfahren dem Subnetz und 10.0.0.0/24 zugeordnet. #### Angeben von Regeln für eingehenden und ausgehenden Datenverkehr In AWS sind Sicherheitsgruppen das Gegenstück zu Firewalls in einer On-Premise-Umgebung. Sie müssen den Typ von Datenverkehr (z. B. http, https usw.), das Protokoll (TCP oder UDP) und die Ports oder den Portbereich (z. B. 80, 443 usw.) angeben, über die Datenverkehr in die und aus der Sicherheitsgruppe geleitet werden darf. Für jedes Protokoll müssen Sie auch den Ziel- oder Quelldatenverkehr angeben. #### Regeln für die öffentliche Sicherheitsgruppe
Regeln für eingehenden Datenverkehr
TypProtokollPortbereichQuelle
HTTPTCP800.0.0.0/0
HTTPSTCP4430.0.0.0/0
SSHTCP22Bastion-Sicherheitsgruppe ("Bastion")
Regeln für ausgehenden Datenverkehr
TypProtokollPortbereichZiel
Sämtlicher DatenverkehrAlleAlle0.0.0.0/0
#### Regeln für die Sicherheitsgruppe "Private" Die Sicherheitsgruppe "Private" enthält eine Regel für eingehenden Datenverkehr, um HTTP-Datenverkehr von der Sicherheitsgruppe "Public" zuzulassen. Lassen Sie HTTP-Datenverkehr nur während des Bereitstellungsprozesses zu, um die Konnektivität zu überprüfen. Wir empfehlen, die Regel für über HTTP eingehenden Datenverkehr zu entfernen, nachdem Sie die Bereitstellung des Reverse-Proxys und die Konfiguration von SSL für Tableau abgeschlossen haben.
Regeln für eingehenden Datenverkehr
TypProtokollPortbereichQuelle
HTTPTCP80Öffentliche Sicherheitsgruppe ("Public")
HTTPSTCP443Öffentliche Sicherheitsgruppe ("Public")
PostgreSQLTCP5432Daten-Sicherheitsgruppe ("Data")
SSHTCP22Bastion-Sicherheitsgruppe ("Bastion")
Sämtlicher DatenverkehrAlleAllePrivate Sicherheitsgruppe ("Private")
Regel für ausgehenden Datenverkehr
TypProtokollPortbereichZiel
Sämtlicher DatenverkehrAlleAlle0.0.0.0/0
PostgreSQLTCP5432Daten-Sicherheitsgruppe ("Data")
SSHTCP22Bastion-Sicherheitsgruppe ("Bastion")
#### Regeln für die Daten-Sicherheitsgruppe ("Data")
Regeln für eingehenden Datenverkehr
TypProtokollPortbereichQuelle
PostgreSQLTCP5432Private Sicherheitsgruppe ("Private")
SSHTCP22Bastion-Sicherheitsgruppe ("Bastion")
Regeln für ausgehenden Datenverkehr
TypProtokollPortbereichZiel
Sämtlicher DatenverkehrAlleAlle0.0.0.0/0
PostgreSQLTCP5432Private Sicherheitsgruppe ("Private")
SSHTCP22Bastion-Sicherheitsgruppe ("Bastion")
#### Regeln für die Sicherheitsgruppe "Bastion-Host"
Regeln für eingehenden Datenverkehr
TypProtokollPortbereichQuelle
SSHTCP22Die IP-Adresse und Netzmaske des Computers, mit dem Sie sich bei AWS anmelden werden (Admin-Computer).
SSHTCP22Private Sicherheitsgruppe ("Private")
SSHTCP22Öffentliche Sicherheitsgruppe ("Public")
Regeln für ausgehenden Datenverkehr
TypProtokollPortbereichZiel
SSHTCP22Die IP-Adresse und Netzmaske des Computers, mit dem Sie sich bei AWS anmelden werden (Admin-Computer).
SSHTCP22Private Sicherheitsgruppe ("Private")
SSHTCP22Öffentliche Sicherheitsgruppe ("Public")
SSHTCP22Daten-Sicherheitsgruppe ("Data")
HTTPSTCP4430.0.0.0/0 (Optional: Erstellen Sie diese Regel, wenn Sie Zugriff auf das Internet benötigen, um unterstützende Software auf dem Bastion-Host herunterzuladen.)
### Aktivieren der automatischen Zuweisung öffentlicher IP-Adressen Dadurch erhalten Sie eine IP-Adresse zum Herstellen einer Verbindung zu den Proxyservern und dem Bastion-Host. Für das öffentliche Subnetz und das Bastion-Subnetz: 1. Wählen Sie das Subnetz aus. 2. Wählen Sie im Menü Actions (Aktionen) die Option "Modify auto-assign IP settings" (Einstellungen für automatische Zuweisung von IP-Adresse ändern) aus. 3. Klicken Sie auf "Enable auto-assign public IPv4 address" (Automatische Zuweisung von öffentlichen IPv4-Adressen aktivieren). 4. Klicken Sie auf Save (Speichern). ## Lastenausgleich **Hinweis**: Wenn Sie in AWS installieren und der Beispielbereitstellung in dieser Anleitung folgen, sollten Sie den AWS-Lastenausgleich später im Bereitstellungsprozess installieren und konfigurieren, wie in [Teil 5 – Konfigurieren der Webschicht](https://help.tableau.com/v0.0/guides/enterprise-deployment/de-de/edg_part5.htm) beschrieben. Bei der lokalen Bereitstellung arbeiten Sie mit Ihren Netzwerkadministratoren zusammen, um einen Lastausgleich zur Unterstützung der Webschicht der Referenzarchitektur einzurichten: - Ein webseitiger Anwendungs-Lastenausgleich, der HTTPS-Anforderungen von Tableau-Clients entgegen nimmt und mit den Reverse-Proxyservern kommuniziert. - Reverse-Proxy:  - Wir empfehlen mindestens zwei Proxyserver, um Redundanz zu erhalten und um die Client-Last zu bewältigen. - Er empfängt HTTPS-Datenverkehr vom Lastenausgleich. - Er unterstützt Sticky-Sitzung zum Tableau-Host. - Konfigurieren Sie den Proxy für Roundrobin-Lastenausgleich für jeden Tableau Server, auf dem der Gateway-Prozess ausgeführt wird. - Er verarbeitet Authentifizierungsanfragen von externem IdP. - Forward-Proxy: Tableau Server benötigt für die Lizenzierung und die Kartenfunktionalität Zugriff auf das Internet. Je nach Ihrer Forward-Proxy-Umgebung müssen Sie möglicherweise Forward-Proxy-Safelists für Tableau-Service-URLs konfigurieren. Siehe _Kommunikation mit dem Internet_ ([Linux](https://help.tableau.com/current/server-linux/de-de/plan_network.htm)). ## Konfigurieren der Hostcomputer ### Empfohlene Mindesthardware Die folgenden Empfehlungen stützen sich auf unsere Tests realer Daten in der Referenzarchitektur. Anwendungsserver: - CPU: 8 physische Kerne (16vCPUs), - RAM: 128 GB (16 GB/physischer Kern) - Festplattenplatz: 100 GB Datenserver - CPU: 8 physische Kerne (16vCPUs), - RAM: 128 GB (16 GB/physischer Kern) - Festplattenplatz: 1 TB Wenn Ihre Bereitstellung externen Speicher für den Tableau-Dateispeicher verwenden soll, müssen Sie den entsprechenden Speicherplatz berechnen. Informationen dazu finden Sie unter _Installieren von Tableau Server mit dem externen Dateispeicher_ ([Linux](https://help.tableau.com/current/server-linux/de-de/server_external_filestore_storage_new_install.htm)). Proxyserver - CPU: 2 physische Kerne (4vCPUs), - RAM: 8 GB (4 GB/physischer Kern) - Festplattenplatz: 100 GB Externes Repository-Datenbank - CPU: 8 physische Kerne (16vCPUs), - RAM: 128 GB (16 GB/physischer Kern) - Der Bedarf an Festplattenplatz hängt von Ihrer Datenlast und deren Auswirkungen auf Sicherungen ab. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt _Sicherungs- und Wiederherstellungsprozesse_ im Thema _Festplattenspeicheranforderungen_ ([Linux](https://help.tableau.com/current/server-linux/de-de/requ_diskspace.htm#backup-and-restore-processes)). ### Verzeichnisaufbau DIn der Referenzarchitektur wird empfohlen, das Tableau Server-Paket und die Daten an nicht standardmäßigen Speicherorten zu installieren: - Installieren Sie das Paket in: `/app/tableau_server`: Erstellen Sie diesen Verzeichnispfad, bevor Sie das Tableau Server-Paket installieren, und geben Sie diesen Pfad dann während der Installation an. - Installieren Sie Tableau-Daten in: `/data/tableau_data`. Erstellen Sie dieses Verzeichnis erst, nachdem Sie Tableau Server installiert haben. Stattdessen müssen Sie den Pfad während der Installation angeben, und dann erstellt das Installationsprogramm von Tableau den Pfad und gibt ihn entsprechend frei. Einzelheiten zur Implementierung finden Sie unter [Ausführen des Installationspakets und Initialisieren von TSM](https://help.tableau.com/v0.0/guides/enterprise-deployment/de-de/edg_part4.htm#Run2). ## Beispiel: Installieren und Vorbereiten von Hostcomputern in AWS In diesem Abschnitt wird erläutert, wie Sie EC2-Hosts für jeden Servertyp in der Tableau Server-Referenzarchitektur installieren. Die Referenzarchitektur erfordert acht Hosts: - Vier Instanzen für Tableau Server - Zwei Instanzen für Proxyserver (Apache) - Eine Instanz für Bastion-Host - Eine oder zwei EC2-PostgreSQL-Datenbankinstanzen ### Details zur Hostinstanz Installieren Sie die Hostcomputer gemäß den folgenden Angaben. #### Tableau Server - Amazon Linux 2 - Instanztyp: m5a.8xlarge - Sicherheitsgruppen-ID: Privat - Speicher: EBS, 150 GiB, gp2-Volume-Typ Wenn Ihre Bereitstellung externen Speicher für den Tableau-Dateispeicher verwenden soll, müssen Sie den entsprechenden Speicherplatz berechnen. Informationen dazu finden Sie unter _Installieren von Tableau Server mit dem externen Dateispeicher_ ([Linux](https://help.tableau.com/current/server-linux/de-de/server_external_filestore_storage_new_install.htm)). - Netzwerk: Installieren Sie zwei EC2-Hosts in jedem privaten Subnetz (10.0.30.0/24 und 10.0.31.0/24). - Kopieren Sie die neueste Wartungsversion von Tableau Server 2021.2 (oder höher) als rpm-Paket von der [Tableau-Downloadseite](https://www.tableau.com/de-de/support/releases/server) auf jeden Tableau-Host. #### Bastion-Host - Amazon Linux 2 - Instanztyp: t3.micro - Sicherheitsgruppen-ID: Bastion - Speicher: EBS, 50 GiB, gp2-Volume-Typ - Netzwerk: Bastion-Subnetz 10.0.0.0/24 #### Tableau Server Independent Gateway - Amazon Linux 2 - Instanztyp: t3.xlarge - Sicherheitsgruppen-ID: Öffentlich - Speicher: EBS, 100 GiB, gp2-Volume-Typ - Netzwerk: Installieren Sie eine EC2-Instanz in jedem öffentlichen Subnetz (10.0.1.0/24 und 10.0.2.0/24) #### PostgreSQL-EC2-Host - Amazon Linux 2 - Instanztyp: r5.4xlarge - Sicherheitsgruppen-ID: Daten - Speicher: Der Bedarf an Festplattenplatz hängt von Ihrer Datenlast und deren Auswirkungen auf Sicherungen ab. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt _Sicherungs- und Wiederherstellungsprozesse_ im Thema _Festplattenspeicheranforderungen_ ([Linux](https://help.tableau.com/current/server-linux/de-de/requ_diskspace.htm#backup-and-restore-processes)). - Netzwerk: Daten-Subnetz 10.0.50.0/24 (Wenn Sie PostgreSQL in einem Hochverfügbarkeits-Cluster replizieren, installieren Sie den zweiten Host im 10.0.51.0/24-Subnetz) ## Überprüfung: VPC-Konnektivität Überprüfen Sie nach der Installation der Hostcomputer die Netzwerkkonfiguration. Überprüfen Sie die Konnektivität zwischen den Hosts, indem Sie von dem Host in der Bastion-Sicherheitsgruppe eine SSH-Verbindung zu den Hosts in jedem Subnetz herstellen. ### Beispiel: Herstellen einer Verbindung mit dem Bastion-Host in AWS 1. Richten Sie Ihren Administrationscomputer für ssh-agent ein. Auf diese Weise können Sie eine Verbindung zu Hosts in AWS herstellen, ohne Ihre private Schlüsseldatei auf EC2-Instanzen abzulegen. Führen Sie den folgenden Befehl aus, um ssh-agent auf einem Mac zu konfigurieren: `ssh-add -K myPrivateKey.pem` oder für das neueste macOS: `ssh-add --apple-use-keychain myPrivateKey.pem` Informationen zu Windows finden Sie im Thema [Securely Connect to Linux Instances Running in a Private Amazon VPC](https://aws.amazon.com/de/blogs/security/securely-connect-to-linux-instances-running-in-a-private-amazon-vpc/) (Sicheres Herstellen einer Verbindung zu Linux-Instanzen, die in einer Amazon-VPC ausgeführt werden). 2. Stellen Sie eine Verbindung mit dem Bastion-Host her, indem Sie den folgenden Befehl ausführen: `ssh -A ec2-user@` 3. Anschließend können Sie von dem Bastion-Host aus eine Verbindung mit anderen Hosts in der VPC herstellen, indem Sie die private IP-Adresse verwenden. Zum Beispiel: `ssh -A ec2-user@10.0.1.93` [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Teil 4 – Installieren und Konfigurieren von Tableau Server **Hinweis**: Das Enterprise-Bereitstellungshandbuch wird von Tableau nicht mehr aktualisiert. Obwohl wir die hier beschriebene Referenzarchitektur weiterhin als gültiges Bereitstellungsmodell für Tableau Server in AWS empfehlen, haben sich bestimmte Konfigurationsverfahren seit der letzten Aktualisierung möglicherweise geändert. Vergleichen Sie diese Schritte immer mit der neuesten [Tableau Server-Hilfedokumentation](https://help.tableau.com/current/server/de-de/get_started_server.htm), um die Genauigkeit zu gewährleisten. Dieses Thema beschreibt, wie Sie die Installation und Konfiguration der grundlegenden Tableau Server-Bereitstellung abschließen. Das Verfahren wird hier mit dem Beispiel der AWS- und Linux-Referenzarchitektur fortgesetzt. Die Linux-Beispiele in sämtlichen Installationsverfahren zeigen Befehle für RHEL-ähnliche Distributionen. Die hier angegebenen spezifischen Befehle wurden mit der Amazon Linux 2-Distribution entwickelt. Wenn Sie die Ubuntu-Distribution ausführen, bearbeiten Sie die Befehle entsprechend. ## Voraussetzungen Sie müssen Ihre Umgebung wie in [Teil 3 - Vorbereiten der Bereitstellung von Tableau Server Enterprise](https://help.tableau.com/v0.0/guides/enterprise-deployment/de-de/edg_part3.htm) beschrieben vorbereiten und überprüfen. ## Installieren, Konfigurieren und Anfertigen einer tar-Sicherung von PostgreSQL Diese PostgreSQL-Instanz hostet das externe Repository für die Tableau Server-Bereitstellung. Sie müssen PostgreSQL installieren und konfigurieren, bevor Sie Tableau installieren. Sie können PostgreSQL auf Amazon RDS oder auf einer EC2-Instanz ausführen. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen der Ausführung des Repositorys auf RDS oder auf einer EC2-Instanz finden Sie unter _Externes Tableau Server-Repository_ [(Linux)](https://help.tableau.com/current/server-linux/de-de/server_external_repo.htm). Im Folgenden wird beispielhaft gezeigt, wie Postgres auf einer Amazon EC2-Instanz installiert und konfiguriert wird. Das hier gezeigte Beispiel ist eine generische Installation und Konfiguration für PostgreSQL in der Referenzarchitektur. Ihr DBA sollte die Bereitstellung von PostgreSQL auf der Grundlage der Größe Ihrer Daten und der Leistungsanforderungen optimieren. Voraussetzungen: Beachten Sie, dass Sie PostgreSQL 1.6 verwenden und das Modul "uuid-ossp" installieren müssen. ### PostgreSQL-Versionskontrolle Sie müssen kompatible Hauptversionen von PostgreSQL für das externe Repository von Tableau Server installieren.. Darüber hinaus müssen auch die Nebenversionen Mindestanforderungen erfüllen.
Tableau Server-VersionenMindestens kompatible PostgreSQL-Versionen

2022.3.0 – 2022.3.7

2023.1.0 – 2023.1.4

13.7
2022.1.17 – 2022.1.19

2022.3.8 – 2022.3.19

2023.1.5 – 2023.1.15

2023.3.0 – 2023.3.8

13.11
2022.3.20 – 2022.3.x

2023.1.16 – 2023.1.x

2023.3.9 – 2023.3.x

13.14
2024.0 – 2024.2.815.6
2024.2.9 – 2024.2.13

2025.1.0 – 2025.1.6

15.10
2024.2.14 - 2024.2.16

2025.1.7 - 2025.1.9

15,13

2024.2.17

2025.1.10

2025.3 - 2025.3.5

15,14
2025.3.615,16

2026.2.x

17,7
### Installieren von PostgreSQL Das Installationsverfahren in diesem Beispiel beschreibt die Installation von PostgreSQL, Version 13.6. Melden Sie sich bei dem EC2-Host an, den Sie im vorherigen Teil erstellt haben. 1. Führen Sie das Update aus, um die neuesten Fixes für das Linux-Betriebssystem anzuwenden: `sudo yum update` 2. Erstellen und bearbeiten Sie die Datei "pgdg.repo" im Pfad `/etc/yum.repos.d/`. Fügen Sie folgende Konfigurationsinformationen in die Datei ein: \[pgdg13\] name=PostgreSQL 13 for RHEL/CentOS 7 - x86\_64 baseurl=https://download.postgresql.org/pub/repos/yum/13/redhat/rhel-7-x86\_64 enabled=1 gpgcheck=0 3. Installieren Sie PostgreSQL 13.6: sudo yum install postgresql13-server-13.6-1PGDG.rhel7.x86\_64 4. Installieren Sie das uuid-ossp-Modul: sudo yum install postgresql13-contrib-13.6-1PGDG.rhel7.x86\_64 5. Initialisieren Sie Postgres: sudo /usr/pgsql-13/bin/postgresql-13-setup initdb ### Konfigurieren von Postgres Schließen Sie die Basisinstallation ab, indem Sie Postgres konfigurieren: 1. Aktualisieren Sie die pg\_hba-Konfigurationsdatei (`/var/lib/pgsql/13/data/pg_hba.conf`) mit den folgenden beiden Einträgen. Jeder Eintrag muss die Maske der Subnetze enthalten, in denen Ihre Tableau Server ausgeführt werden:  `host all all 10.0.30.0/24 password` `host all all 10.0.31.0/24 password` 2. Aktualisieren Sie die PostgreSQL-Datei `/var/lib/pgsql/13/data/postgresql.conf`, indem Sie diese Zeile hinzufügen: `listen_addresses = '*'` 3. Konfigurieren Sie Postgres für den Start beim Neustart: sudo systemctl enable --now postgresql-13 4. Legen Sie das Superuser-Kennwort fest: sudo su - postgres psql -c "alter user postgres with password 'StrongPassword'" **Hinweis**: Legen Sie ein sicheres Kennwort fest. Verwenden Sie nicht `'StrongPassword`', wie im Beispiel hier gezeigt. exit 5. Starten Sie Postgres neu: sudo systemctl restart postgresql-13 ## Anfertigen einer "Schritt 1"-tar-Sicherung von PostgreSQL Erstellen Sie eine tar-Sicherung der PostgreSQL-Konfiguration. Das Erstellen eines tar-Snapshots der aktuellen Konfiguration kann Zeit sparen, wenn beim Fortsetzen der Bereitstellung Fehler auftreten. Wir bezeichnen dies als "Schritt 1"-Sicherung. Auf dem PostgreSQL-Host: 1. Stoppen Sie die Postgres-Datenbankinstanz: sudo systemctl stop postgresql-13 2. Führen Sie die folgenden Befehle zum Erstellen der tar-Sicherung aus: sudo su cd /var/lib/pgsql tar -cvf step1.13.bkp.tar 13 exit 3. Starten Sie die Postgres-Datenbank: sudo systemctl start postgresql-13 Wiederherstellen von Schritt 1 Sollte auf dem anfänglichen Knoten von Tableau Server während der Installation ein Fehler auftreten, stellen Sie die Sicherung von Schritt 1 wieder her. 1. Führen Sie auf dem Computer, auf dem Tableau ausgeführt wird, das Lösch-Skript aus, um Tableau Server vollständig vom Host zu entfernen: sudo /app/tableau\_server/packages/scripts././tableau-server-obliterate -a -y -y -y -l 2. Stellen Sie den Zustand von PostgreSQL-Schritt 1 aus dem tar-Backup wieder her. Führen Sie auf dem Computer, auf dem Postgres ausgeführt wird, die folgenden Befehle aus: sudo su systemctl stop postgresql-13 cd /var/lib/pgsql tar -xvf step1.13.bkp.tar systemctl start postgresql-13 exit Setzen Sie den Installationsvorgang mit dem Installieren des Anfangsknotens von Tableau Server fort. ## Vor der Installation Wenn Sie Tableau gemäß der in diesem Leitfaden beschriebenen AWS/Linux-Implementierung bereitstellen, können Sie möglicherweise das automatische Installationsskript "TabDeploy4EDG" ausführen. Das Skript "TabDeploy4EDG" automatisiert die Beispielinstallation der Tableau-Bereitstellung mit vier Knoten, die in den folgenden Verfahren beschrieben wird. Siehe [Anhang – AWS Deployment Toolbox](https://help.tableau.com/v0.0/guides/enterprise-deployment/de-de/edg_part_app-aws.htm). ## Installieren des ursprünglichen Knotens auf Tableau Server In diesem Verfahren wird beschrieben, wie Sie den Ausgangsknoten von Tableau Server wie von der Referenzarchitektur definiert installieren. Mit Ausnahme der Paketinstallation und der Initialisierung von TSM verwendet das Verfahren hier nach Möglichkeit die TSM-Befehlszeile. Die Verwendung der TSM-Befehlszeile ist nicht nur plattformunabhängig, sondern ermöglicht auch eine nahtlose Installation in virtualisierten und Headless-Umgebungen. ### Ausführen des Installationspakets und Initialisieren von TSM Melden Sie sich beim Knoten-1-Hostserver an. 1. Führen Sie das Update aus, um die neuesten Fixes für das Linux-Betriebssystem anzuwenden: sudo yum update 2. Kopieren Sie das Installationspaket von der [Tableau-Downloadseite](https://www.tableau.com/de-de/support/releases/server) auf den Hostcomputer, auf dem Tableau Server ausgeführt werden soll. Auf einem Linux-RHEL-ähnlichen Betriebssystem beispielsweise führen Sie den folgenden Befehl aus: wget https://downloads.tableau.com/esdalt/2022/tableau-server-.rpm wobei `` die Versionsnummer ist. 3. Laden Sie Abhängigkeiten herunter und installieren Sie diese: sudo yum deplist tableau-server-.rpm | awk '/provider:/ {print $2}' | sort -u | xargs sudo yum -y install 4. Erstellen Sie im Root-Verzeichnis den Pfad `/app/tableau_server`: sudo mkdir -p /app/tableau\_server 5. Führen Sie das Installationsprogramm aus und geben Sie den Installationspfad`/app/tableau_server` an. Auf einem Linux-RHEL-ähnlichen Betriebssystem beispielsweise führen Sie den folgenden Befehl aus: sudo rpm -i --prefix /app/tableau\_server tableau-server-.x86\_64.rpm 6. Wechseln Sie in das Verzeichnis `/app/tableau_server/packages/scripts./` und führen Sie das Skript `initialize-tsm` aus, das sich dort befindet: sudo ./initialize-tsm -d /data/tableau\_data --accepteula 7. Beenden Sie nach Abschluss der Initialisierung die Shell: exit ### Aktivieren und Registrieren von Tableau Server 1. Melden Sie sich beim Knoten-1-Hostserver an. 2. Geben Sie in diesem Schritt den bzw. die Tableau Server-Produktschlüssel an. Führen Sie den folgenden Befehl für jeden Lizenzschlüssel aus, den Sie erworben haben: tsm licenses activate -k 3. Erstellen Sie eine json-Registrierungsdatei mit dem hier gezeigten Format: { "zip" : "97403", "country" : "USA", "city" : "Springfield", "last\_name" : "Simpson", "industry" : "Energy", "eula" : "yes", "title" : "Safety Inspection Engineer", "company\_employees" : "100", "phone" : "5558675309", "company" : "Example", "state" : "OR", "opt\_in" : "true", "department" : "Engineering", "first\_name" : "Homer", "email" : "homer@example.com" } 4. Nachdem Sie die Änderungen gespeichert haben, übermitteln Sie die Datei mit der Option `--file`, um Tableau Server zu registrieren: tsm register --file path\_to\_registration\_file.json ### Konfigurieren des Identitätsspeichers **Hinweis**: Wenn Ihre Bereitstellung einen externen Speicher für den Tableau-Dateispeicher verwendet, müssen Sie den externen Dateispeicher aktivieren, bevor Sie den Identitätsspeicher konfigurieren. Informationen dazu finden Sie unter _Installieren von Tableau Server mit dem externen Dateispeicher_ ([Linux](https://help.tableau.com/current/server-linux/de-de/server_external_filestore_storage_new_install.htm)). Die Standardreferenzarchitektur verwendet einen lokalen Identitätsspeicher. Konfigurieren Sie den Ausgangshost mit lokalem Identitätsspeicher, indem Sie die `config.json`\-Datei mit dem Befehl `tsm settings import` übergeben. Importieren Sie die Datei `config.json` entsprechend Ihrem Betriebssystem: Die Datei `config.json` befindet sich in dem Verzeichnispfad "scripts." (z. B. `scripts.20204.21.0217.1203`) und ist zum Konfigurieren des Identitätsspeichers formatiert. Führen Sie den folgenden Befehl aus, um die `config.json`\-Datei zu importieren: tsm settings import -f /app/tableau\_server/packages/scripts./config.json ### Konfigurieren von externem Postgres 1. Erstellen Sie eine JSON-Datei für eine externe Datenbank mit den folgenden Konfigurationseinstellungen: { "flavor":"generic", "masterUsername":"postgres", "host":"", "port":5432 } 2. Nachdem Sie die Änderungen gespeichert haben, übergeben Sie die Datei mit dem folgenden Befehl: tsm topology external-services repository enable -f .json --no-ssl Sie werden aufgefordert, das Kennwort für den primären Postgres-Benutzernamen einzugeben. Mit der Option `--no-ssl` wird Tableau so konfiguriert, dass SSL/TLS nur verwendet werden soll, wenn der Postgres-Server für SSL/TLS konfiguriert ist. Wenn Postgres nicht für SSL/TLS konfiguriert ist, wird die Verbindung nicht verschlüsselt. [Teil 6 – Konfiguration nach der Installation](https://help.tableau.com/v0.0/guides/enterprise-deployment/de-de/edg_part6.htm) beschreibt, wie Sie SSL/TLS für die Postgres-Verbindung aktivieren, nachdem Sie die erste Phase der Bereitstellung abgeschlossen haben. 3. Wenden Sie die Änderungen an. Führen Sie den folgenden Befehl aus, um die Änderungen zu übernehmen, und starten Sie Tableau Server neu: tsm pending-changes apply 4. Löschen Sie die Konfigurationsdatei, die Sie in Schritt 1 verwendet haben. ### Fertigstellen der Installation von Knoten 1 1. Nachdem Tableau Server installiert wurde, müssen Sie den Server initialisieren. Führen Sie den folgenden Befehl aus: tsm initialize --start-server --request-timeout 1800 2. Nach Abschluss der Initialisierung müssen Sie ein Tableau Server-Administratorkonto erstellen. Im Gegensatz zu dem Computerkonto, das Sie zum Installieren und Verwalten von TSM-Betriebssystemkomponenten verwenden, ist das Tableau Server-Administratorkonto ein Anwendungskonto, das zum Erstellen von Tableau Server-Benutzern, -Projekten und -Sites dient. Der Tableau Server-Administrator wendet auch Berechtigungen auf Tableau-Ressourcen an. Führen Sie den folgenden Befehl zum Erstellen des ersten Administratorkontos aus: Im folgenden Beispiel heißt der Benutzer `tableau-admin` : tabcmd initialuser --server http://localhost --username "tableau-admin" Tabcmd fordert Sie auf, ein Kennwort für diesen Benutzer festzulegen. ### Überprüfung: Konfiguration von Knoten 1 1. Führen Sie den folgenden Befehl aus, um zu überprüfen, ob die TSM-Dienste ausgeführt werden: tsm status -v Tableau sollte Folgendes zurückgeben: external: Status: RUNNING 'Tableau Server Repository 0' is running (Active Repository). node1: localhost Status: RUNNING 'Tableau Server Gateway 0' is running. 'Tableau Server Application Server 0' is running. 'Tableau Server Interactive Microservice Container 0' is running. 'MessageBus Microservice 0' is running. 'Relationship Query Microservice 0' is running. 'Tableau Server VizQL Server 0' is running. ... Alle Dienste werden aufgelistet. 2. Führen Sie den folgenden Befehl aus, um zu überprüfen, ob die Administrator-Site von Tableau ausgeführt wird: curl localhost In den ersten Zeilen sollte VizPortal-HTML angezeigt werden, ähnlich wie hier: /./start-administrative-services 8. Führen Sie auf dem Knoten 1 den Befehl `tsm status` zum Überwachen des TSM-Status vor dem Neustart aus. In einigen Fällen erhalten Sie die Fehlermeldung `Cannot connect to server...` (Verbindung zum Server kann nicht hergestellt werden...). Dieser Fehler tritt auf, weil der Dienst "tabadmincontroller" nicht neu gestartet wurde. Führen Sie weiterhin `tsm status` in regelmäßigen Abständen aus. Wenn dieser Fehler nach 10 Minuten nicht verschwindet, führen Sie noch einmal den Befehl `start-administrative-services` aus. Nach einigen Augenblicken wird der Befehl `tsm status` den Status DEGRADED und dann ERROR zurückgeben. Starten Sie TSM erst, wenn der Status STOPPED zurückgegeben wird. Führen Sie dann den folgenden Befehl aus: tsm start Setzen Sie den Installationsvorgang mit dem Installieren von Tableau Server auf den verbleibenden Knoten fort. ## Installieren von Tableau Server auf weiteren Knoten Um die Bereitstellung fortzusetzen, kopieren Sie das Tableau-Installationsprogramm auf jeden Knoten. Übersicht über die Knoten-Konfiguration In diesem Abschnitt wird der Vorgang zum Konfigurieren der Knoten 2-4 beschrieben. Die folgenden Abschnitte enthalten detaillierte Konfigurations- und Überprüfungsverfahren für jeden Schritt. Für die Installation der Tableau Server-Knoten 2 bis 4 müssen Sie während der Knoteninstallation eine Bootstrap-Datei generieren, kopieren und darauf verweisen. Zum Generieren der Bootstrap-Datei führen Sie einen TSM-Befehl auf dem Anfangsknoten aus. Anschließend kopieren Sie die Bootstrap-Datei auf den Zielknoten, wo Sie sie im Rahmen der Knoteninitialisierung ausführen. Der folgende JSON-Inhalt zeigt ein Beispiel für eine bootstrap-Datei. (Die zertifikat- und kryptobezogenen Werte wurden abgeschnitten, damit das Beispiel nicht zu unübersichtlich wird.) { "initialBootstrapSettings" : { "certificate" : "-----BEGIN CERTIFICATE-----\\r\\...=\\r\\n-----END CERTIFICATE-----", "port" : 8850, "configurationName" : "tabsvc", "clusterId" : "tabsvc-clusterid", "cryptoKeyStore" : "zs7OzgAAAAIAAAABAAAAA...w==", "toksCryptoKeystore" : "LS0tLS1CRUdJTiBUT00tLS0tCjM5MDBh...L", "sessionCookieMaxAge" : 7200, "nodeId" : "node1", "machineAddress" : "ip-10-0-1-93.us-west-1.compute.internal", "cryptoEnabled" : true, "sessionCookieUser" : "tsm-bootstrap-user", "sessionCookieValue" : "eyJjdHkiOiJKV1QiLCJlbmMiOiJBMTI4Q0JDLUhQ...", "sessionCookieName" : "AUTH\_COOKIE" } } Die Bootstrap-Datei enthält eine verbindungsbasierte Überprüfung zur Authentifizierung von Knoten 1 und erstellt einen verschlüsselten Kanal für den Bootstrap-Vorgang. Die Bootstrap-Sitzung ist zeitlich begrenzt und das Konfigurieren und Überprüfen von Knoten zeitaufwändig. Planen Sie das Erstellen und Kopieren neuer Bootstraps, während Sie die Knoten konfigurieren. Nachdem Sie die Bootstrap-Datei ausgeführt haben, melden Sie sich beim ersten Tableau Server-Knoten an und konfigurieren die Vorgänge für den neuen Knoten. Wenn Sie die Konfiguration der Knoten abgeschlossen haben, müssen Sie die Änderungen übernehmen und den ursprünglichen Knoten neu starten. Der neue Knoten wird konfiguriert und gestartet. Beim Hinzufügen von Knoten dauert die Konfiguration und der Neustart der Bereitstellung nacheinander länger. Die Linux-Beispiele in sämtlichen Installationsverfahren zeigen Befehle für RHEL-ähnliche Distributionen. Wenn Sie die Ubuntu-Distribution ausführen, bearbeiten Sie die Befehle entsprechend. 1. Führen Sie das Update aus, um die neuesten Fixes für das Linux-Betriebssystem anzuwenden: sudo yum update 2. Laden Sie Abhängigkeiten herunter und installieren Sie diese: sudo yum deplist tableau-server-.rpm | awk '/provider:/ {print $2}' | sort -u | xargs sudo yum -y install 3. Erstellen Sie im Root-Verzeichnis den Pfad `/app/tableau_server`: sudo mkdir -p /app/tableau\_server 4. Führen Sie das Installationsprogramm aus und geben Sie den Installationspfad`/app/tableau_server` an. Auf einem Linux-RHEL-ähnlichen Betriebssystem beispielsweise führen Sie den folgenden Befehl aus: sudo rpm -i --prefix /app/tableau\_server tableau-server-.x86\_64.rpm ## Generieren, Kopieren und Verwenden der Bootstrap-Datei zum Initialisieren von TSM Das folgende Verfahren zeigt, wie eine Bootstrap-Datei generiert, kopiert und zum Initialisieren von TSM auf einem anderen Knoten verwendet wird. In diesem Beispiel wird die Bootstrap-Datei `boot.json` benannt. In diesem Beispiel werden die Hostcomputer in AWS ausgeführt, wobei auf EC2-Hosts Amazon Linux 2 läuft. 1. Stellen Sie eine Verbindung zum Ausgangsknoten (Knoten 1) her und führen Sie den folgenden Befehl aus: tsm topology nodes get-bootstrap-file --file boot.json 2. Kopieren Sie die Bootstrap-Datei auf Knoten 2. scp boot.json ec2-user@10.0.31.83:/home/ec2-user/ 3. Stellen Sie eine Verbindung zu Knoten 2 her und wechseln Sie zum Skriptverzeichnis des Tableau Server: cd /app/tableau\_server/packages/scripts. 4. Führen Sie den Befehl `initialize-tsm` aus und verweisen Sie auf die Bootstrap-Datei: sudo ./initialize-tsm -d /data/tableau\_data -b /home/ec2-user/boot.json --accepteula 5. Löschen Sie nach Abschluss von `initialize-tsm` die Datei `boot.json` und beenden Sie dann die Sitzung oder melden Sie sich ab. ## Prozesse konfigurieren Sie müssen den Tableau Server-Cluster auf dem Knoten konfigurieren, auf dem der Tableau Server Administration Controller (TSM-Controller) ausgeführt wird. Der TSM-Controller wird auf dem ursprünglichen Knoten ausgeführt. ![Prozessstatusfenster, das den Echtzeitstatus des in Tableau Server laufenden Prozesses anzeigt.](/tableau/next/de-de/guides/enterprise-deployment/de-de/Img/edg-process-config.png) ### Konfigurieren von Knoten 2 1. Nachdem Sie TSM mithilfe der Bootstrap-Datei auf dem Knoten 2 initialisiert haben, melden Sie sich beim Ausgangsknoten an. 2. Stellen Sie eine Verbindung zum Ausgangsknoten (`node1` ) her und führen Sie die folgenden Befehle aus, um Prozesse auf Knoten 2 zu konfigurieren: tsm topology set-process -n node2 -pr clustercontroller -c 1 tsm topology set-process -n node2 -pr gateway -c 1 tsm topology set-process -n node2 -pr vizportal -c 1 tsm topology set-process -n node2 -pr vizqlserver -c 2 tsm topology set-process -n node2 -pr cacheserver -c 2 tsm topology set-process -n node2 -pr searchserver -c 1 tsm topology set-process -n node2 -pr dataserver -c 2 tsm topology set-process -n node2 -pr clientfileservice -c 1 tsm topology set-process -n node2 -pr tdsservice -c 1 tsm topology set-process -n node2 -pr collections -c 1 tsm topology set-process -n node2 -pr contentexploration -c 1 Wenn Sie die Version 2022.1 oder höher installieren, fügen Sie auch den Indizierungs- und Suchdienst hinzu: tsm topology set-process -n node2 -pr indexandsearchserver -c 1 Wenn Sie die Version 2023.3 oder höher installieren, schließen Sie nur den Indizierungs- und Suchdienst ein. Fügen Sie den Dienst „Suchen und Durchsuchen“ (searchserver) nicht hinzu 3. Überprüfen Sie die Konfiguration, bevor Sie sie anwenden. Führen Sie den folgenden Befehl aus: tsm pending-changes list 4. Nachdem Sie überprüft haben, dass sich Ihre Änderungen in der ausstehenden Liste befinden (dort werden auch andere Dienste aufgeführt sein), übernehmen Sie die Änderungen: tsm pending-changes apply Die Änderungen erfordern einen Neustart. Die Konfiguration und der Neustart nehmen einige Zeit in Anspruch. 5. Überprüfen Sie die Konfiguration von Knoten 2. Führen Sie den folgenden Befehl aus: tsm status -v ### Konfigurieren von Knoten 3 Initialisieren Sie TSM mithilfe der Bootstrap-Methode auf dem Knoten 3 und führen Sie dann die unten aufgeführten `tsm topology set-process`\-Befehle aus. Eine Warnung des Koordinierungsdienstes wird jedes Mal angezeigt, wenn Sie einen Vorgang festlegen. Sie können diese Warnung ignorieren, wenn Sie die Vorgänge festlegen. 1. Nachdem Sie TSM mithilfe der Bootstrap-Datei auf dem Knoten 3 initialisiert haben, melden Sie sich bei dem Ausgangsknoten (`node1` ) an und führen Sie die folgenden Befehle aus, um Prozesse zu konfigurieren: tsm topology set-process -n node3 -pr clustercontroller -c 1 tsm topology set-process -n node3 -pr clientfileservice -c 1 tsm topology set-process -n node3 -pr backgrounder -c 4 tsm topology set-process -n node3 -pr filestore -c 1 Wenn Sie die Version 2022.1 oder höher installieren, fügen Sie auch den Indizierungs- und Suchdienst hinzu: tsm topology set-process -n node3 -pr indexandsearchserver -c 1 2. Überprüfen Sie die Konfiguration, bevor Sie sie anwenden. Führen Sie den folgenden Befehl aus: tsm pending-changes list 3. Nachdem Sie überprüft haben, dass sich Ihre Änderungen in der ausstehenden Liste befinden (die auch andere Dienste enthält, die automatisch konfiguriert werden), übernehmen Sie die Änderungen: tsm pending-changes apply --ignore-warnings Die Änderungen erfordern einen Neustart. Die Konfiguration und der Neustart nehmen einige Zeit in Anspruch. 4. Führen Sie die Konfiguration, indem Sie den folgenden Befehl ausführen: tsm status -v ## Bereitstellen des Koordinationsdienstensembles auf den Knoten 1-3 Für eine Standardreferenzarchitektur mit vier Knoten führen Sie das folgende Verfahren aus: 1. Führen Sie die folgenden Befehle auf Knoten 1 aus: tsm stop tsm topology deploy-coordination-service -n node1,node2,node3 Dieser Vorgang beinhaltet auch einen Neustart von TSM, der einige Zeit in Anspruch nehmen wird. 2. Nachdem der Koordinationsdienst bereitgestellt wurde, starten Sie TSM: tsm start ## Anfertigen von tar-Sicherungen von Schritt 3 Nachdem Sie die Installation überprüft haben, erstellen Sie vier Tar-Sicherungen: - PostgreSQL - Tableau-Ausgangsknoten (Knoten 1) - Tableau-Knoten 2 - Tableau-Knoten 3 Erstellen von Schritt 3-tar-Dateien 1. Stoppen Sie Tableau auf dem Ausgangsknoten von Tableau: tsm stop 2. Nachdem TSM gestoppt wurde, stoppen Sie die Tableau-Verwaltungsdienste auf jedem Knoten. Führen Sie den folgenden Befehl auf jedem Knoten in der folgenden Reihenfolge aus: Knoten 1, Knoten 2 und dann Knoten 3: sudo /app/tableau\_server/packages/scripts././stop-administrative-services 3. Stoppen Sie die Postgres-Datenbankinstanz auf dem PostgreSQL-Host: sudo systemctl stop postgresql-12 4. Führen Sie die folgenden Befehle zum Erstellen der tar-Sicherung aus: sudo su cd /var/lib/pgsql tar -cvf step3.12.bkp.tar 12 exit 5. Vergewissern Sie sich, dass die Postgres-tar-Datei mit Root-Berechtigungen erstellt wird: sudo ls -al /var/lib/pgsql 6. Starten Sie die Postgres-Datenbank auf dem Postgres-Host: sudo systemctl start postgresql-12 7. Erstellen Sie die tar-Sicherung auf Knoten 1, Knoten 2 und Knoten 3. Führen Sie auf jedem Knoten die folgenden Befehle aus: - cd /data sudo tar -cvf step3.tableau\_data.bkp.tar tableau\_data - Stellen Sie sicher, dass die Tableau-tar-Datei mit Root-Berechtigungen erstellt wurde: ls -al 8. Starten Sie die Tableau-Verwaltungsdienste auf jedem Knoten der Reihe nach (Knoten 1, Knoten 2 und dann Knoten 3): sudo /app/tableau\_server/packages/scripts././start-administrative-services 9. Führen Sie den Befehl `tsm status` zum Überwachen des TSM-Status vor dem Neustart aus. In den meisten Fällen gibt der Befehl den Status DEGRADED und dann ERROR zurück. Warten Sie einen Moment und führen Sie den Befehl erneut aus. Wenn immer noch ein ERROR- oder DEGRADED-Status zurückgegeben wird, warten Sie weiter. Versuchen Sie nicht, TSM zu starten, bis der Status STOPPED zurückgegeben wird. Führen Sie dann den folgenden Befehl aus: tsm start Wiederherstellen von Schritt 3 Dieses Verfahren stellt die Tableau-Knoten 1, -Knoten 2 und -Knoten 3 wieder her. Es stellt auch die Postgres-Instanz auf Schritt 3 wieder her. Nachdem Sie diesen Schritt wiederhergestellt haben, können Sie den Koordinationsdienst, Knoten 4 und dann die endgültigen Knotenkonfigurationen bereitstellen. 1. Stoppen Sie den tsm-Dienst auf dem Tableau-Ausgangshost (Knoten 1): tsm stop 2. Nachdem TSM gestoppt wurde, stoppen Sie die Tableau-Verwaltungsdienste auf Knoten 1, Knoten 2 und Knoten 3. Führen Sie auf jedem Knoten den folgenden Befehl aus: sudo /app/tableau\_server/packages/scripts././stop-administrative-services 3. Stellen Sie die tar-Sicherung von PostgreSQL/Schritt 3 wieder her. Führen Sie auf dem Computer, auf dem Postgres ausgeführt wird, die folgenden Befehle aus: sudo su systemctl stop postgresql-12 cd /var/lib/pgsql tar -xvf step3.12.bkp.tar systemctl start postgresql-12 exit 4. Stellen Sie die tar-Sicherung von Tableau/Schritt 3 auf Knoten 1, Knoten 2 und Knoten 3 wieder her. Führen Sie auf jedem Tableau-Knoten die folgenden Befehle aus: cd /data sudo rm -rf tableau\_data sudo tar -xvf step3.tableau\_data.bkp.tar 5. Entfernen Sie auf dem Computer, der als Tableau-Knoten 1 dient, die folgenden Dateien: - sudo rm /data/tableau\_data/data/tabsvc/appzookeeper/1/version-2/currentEpoch - sudo rm /data/tableau\_data/data/tabsvc/appzookeeper/1/version-2/acceptedEpoch - sudo rm /data/tableau\_data/data/tabsvc/tabadminagent/0/servicestate.json Wenn die Shell den Fehler "file not found" (Datei nicht gefunden) zurück gibt, müssen Sie möglicherweise den Pfadnamen so ändern, dass sich die Zahl `` im Pfadabschnitt`.../appzookeeper//version-2/...` um Eins erhöht. 6. Starten Sie die Verwaltungsdienste auf Knoten 1, Knoten 2 und Knoten 3 neu. Führen Sie auf jedem Knoten die folgenden Befehle aus: sudo /app/tableau\_server/packages/scripts././start-administrative-services sudo su -l tableau -c "systemctl --user daemon-reload" sudo /app/tableau\_server/packages/scripts././start-administrative-services 7. Führen Sie auf dem Knoten 1 den Befehl `tsm status` zum Überwachen des TSM-Status vor dem Neustart aus. In einigen Fällen erhalten Sie die Fehlermeldung `Cannot connect to server...` (Verbindung zum Server kann nicht hergestellt werden...). Dieser Fehler tritt auf, weil der Dienst "tabadmincontroller" nicht neu gestartet wurde. Führen Sie weiterhin `tsm status` in regelmäßigen Abständen aus. Wenn dieser Fehler nach 10 Minuten nicht verschwindet, führen Sie noch einmal den Befehl `start-administrative-services` aus. Nach einigen Augenblicken wird der Befehl `tsm status` den Status DEGRADED und dann ERROR zurückgeben. Starten Sie TSM erst, wenn der Status STOPPED zurückgegeben wird. Führen Sie dann den folgenden Befehl aus: `tsm start` Setzen Sie den Installationsprozess mit dem Bereitstellen des Koordinierungsdienstes auf den Knoten 1-3 fort. ## Konfigurieren von Knoten 4 Der Vorgang zum Konfigurieren von Knoten 4 ist derselbe wie bei Knoten 3. Legen Sie dieselben Prozesse fest, die Sie für Knoten 3 festgelegt haben, und führen Sie dieselben Befehle wie oben aus, geben Sie jedoch `node4` in den Befehlen statt `node3` ein. Überprüfen Sie die Konfiguration von Knoten 4 wie schon bei der Verifizierung von Knoten 3, indem Sie den Befehl `tsm status -v` ausführen. Bevor Sie den Vorgang fortsetzen, müssen Sie warten, bis der Dateispeicherprozess auf Knoten 4 die Synchronisierung abgeschlossen hat. Der Status des Dateispeicherdienstes wird als `is synchronizing` zurückgegeben, bis der Vorgang abgeschlossen ist. Wenn der Status des Dateispeicherdienstes als `is running` zurückgegeben wird, können Sie den Vorgang fortsetzen. ## Endgültige Prozesskonfiguration und Verifizierung Der letzte Schritt zur Prozesskonfiguration besteht darin, redundante Prozesse aus Knoten 1 zu entfernen. 1. Stellen Sie eine Verbindung zum ursprünglichen Knoten her (`node1` ). 2. Legen Sie den Dateispeicher auf Knoten 1 still. Dadurch wird eine Warnung verursacht, die besagt, dass der Dateispeicher von einem am gleichen Speicherort befindlichen Controller entfernt wird. Sie können diese Warnung ignorieren. Führen Sie den folgenden Befehl aus: tsm topology filestore decommission -n node1 3. Wenn der Dateispeicher stillgelegt ist, führen Sie den folgenden Befehl aus, um den Hintergrundprozess von Knoten 1 zu entfernen: tsm topology set-process -n node1 -pr backgrounder -c 0 4. Überprüfen Sie die Konfiguration, bevor Sie sie anwenden. Führen Sie den folgenden Befehl aus: tsm pending-changes list 5. Nachdem Sie überprüft haben, dass Ihre Änderungen in der Liste der ausstehenden Änderungen enthalten sind, wenden Sie die Änderungen an: tsm pending-changes apply Die Änderungen erfordern einen Neustart. Die Konfiguration und der Neustart nehmen einige Zeit in Anspruch. 6. Überprüfen Sie die Konfiguration: `tsm status -v`. Bevor Sie den Vorgang fortsetzen, müssen Sie warten, bis der Dateispeicherprozess auf Knoten 4 die Synchronisierung abgeschlossen hat. Der Status des Dateispeicherdienstes wird als `is synchronizing` zurückgegeben, bis der Vorgang abgeschlossen ist. Wenn der Status des Dateispeicherdienstes als `is running` zurückgegeben wird, können Sie den Vorgang fortsetzen. ## Sicherung durchführen Eine vollständige Wiederherstellung von Tableau Server erfordert eine Reihe von Sicherungen, die drei Komponenten beinhaltet: - Eine Sicherungsdatei der Repository- und Dateispeicherdaten. Diese Datei wird mit dem Befehl `tsm maintenance backup` generiert. - Eine Topologie- und Konfigurationsexportdatei. Diese Datei wird mit dem Befehl `tsm settings export` generiert. - Authentifizierungszertifikat, Schlüssel und Keytab-Dateien. Eine vollständige Beschreibung des Sicherungs- und Wiederherstellungsvorgangs finden Sie im Tableau Server-Thema _Durchführen einer vollständigen Sicherung und Wiederherstellen von Tableau Server_ ([Linux](https://help.tableau.com/current/server-linux/de-de/backup_restore.htm)). In dieser Phase Ihrer Bereitstellung sind alle relevanten Dateien und Assets enthalten, die für eine vollständige Wiederherstellung erforderlich sind, indem Sie die Befehle `tsm maintenance backup` und `tsm settings export` ausführen. 1. Führen Sie den folgenden Befehl aus, um die Konfigurations- und Topologieeinstellungen in eine Datei namens `ts_settings_backup.json` zu exportieren. tsm settings export -f ts\_settings\_backup.json 2. Führen Sie den folgenden Befehl aus, um eine Sicherung der Repository- und Dateispeicherdaten in einer Datei namens `ts_backup-.tsbak` zu erstellen. Ignorieren Sie die Warnung, dass sich der Dateispeicher nicht auf dem Controller-Knoten befindet. tsm maintenance backup -f ts\_backup -d --skip-compression Speicherort der Sicherungsdatei: `/data/tableau_data/data/tabsvc/files/backups/` 3. Kopieren Sie beide Dateien und speichern Sie sie auf einer anderen Speicherressource, die nicht von Ihrer Tableau Server-Bereitstellung gemeinsam genutzt wird. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Teil 5 – Konfigurieren der Webschicht **Hinweis**: Das Enterprise-Bereitstellungshandbuch wird von Tableau nicht mehr aktualisiert. Obwohl wir die hier beschriebene Referenzarchitektur weiterhin als gültiges Bereitstellungsmodell für Tableau Server in AWS empfehlen, haben sich bestimmte Konfigurationsverfahren seit der letzten Aktualisierung möglicherweise geändert. Vergleichen Sie diese Schritte immer mit der neuesten [Tableau Server-Hilfedokumentation](https://help.tableau.com/current/server/de-de/get_started_server.htm), um die Genauigkeit zu gewährleisten. Die Webschicht der Referenzarchitektur sollte die folgenden Komponenten umfassen: - Ein webseitiger Anwendungs-Lastenausgleich, der HTTPS-Anforderungen von Tableau-Clients entgegen nimmt und mit den Reverse-Proxyservern kommuniziert. - Reverse-Proxy:  - Wir empfehlen die Bereitstellung des Tableau Server Independent Gateway. - Wir empfehlen mindestens zwei Proxyserver, um Redundanz zu erhalten und um die Client-Last zu bewältigen. - Er empfängt HTTPS-Datenverkehr vom Lastenausgleich. - Er unterstützt Sticky-Sitzung zum Tableau-Host. - Konfigurieren Sie den Proxy für Roundrobin-Lastenausgleich für jeden Tableau Server, auf dem der Gateway-Prozess ausgeführt wird. - Er verarbeitet Authentifizierungsanfragen von externem IdP. - Forward-Proxy: Tableau Server benötigt für die Lizenzierung und die Kartenfunktionalität Zugriff auf das Internet. Für Tableau-Service-URLs müssen Sie Forward-Proxy-Safelists konfigurieren. Siehe _Kommunikation mit dem Internet_ ([Linux](https://help.tableau.com/current/server-linux/de-de/plan_network.htm)). - Sämtlicher clientbezogene Datenverkehr kann über HTTPS verschlüsselt werden: - Client-zu-Anwendung-Lastenausgleich - Anwendungs-Lastenausgleich zu Reverse-Proxyserver - Proxyserver zu Tableau Server - Authentifizierungs-Handler, der auf Reverse-Proxy zu IdP ausgeführt wird - Tableau Server zu IdP ### Tableau Server Independent Gateway Ab Version 2022.1 enthält Tableau Server das Tableau Server Independent Gateway. Independent Gateway ist eine eigenständige Instanz des Tableau Gateway-Prozesses, die als Tableau-fähiger Reverse-Proxy dient. Independent Gateway unterstützt einfachen Round-Robin-Lastenausgleich zu den Back-End-Tableau-Servern. Independent Gateway ist jedoch nicht als Lastenausgleich für Unternehmensanwendungen gedacht. Wir empfehlen, Independent Gateway hinter einem Lastenausgleich für Unternehmensanwendungen der Enterprise-Klasse auszuführen. Für das Independent Gateway ist eine Lizenz vom Typ "Advanced Management" erforderlich. ## Authentifizierung und Autorisierung Die Standard-Referenzarchitektur sieht die Installation von Tableau Server mit konfigurierter lokaler Authentifizierung vor. In diesem Modell müssen die Clients eine Verbindung zu Tableau Server herstellen, um durch den nativen lokalen Authentifizierungsprozess von Tableau Server authentifiziert zu werden. Es wird nicht empfohlen, diese Authentifizierungsmethode in der Referenzarchitektur zu verwenden, da das Szenario erfordert, dass nicht authentifizierte Clients mit der Anwendungsebene kommunizieren, was ein Sicherheitsrisiko darstellt. Stattdessen wird die Konfiguration eines externen Identitätsanbieters der Enterprise-Klasse in Verbindung mit einem AuthN-Modul zur Vor-Authentifizierung des gesamten Datenverkehrs zur Anwendungsebene empfohlen. Bei der Konfiguration mit einem externen IdP wird der native lokale Authentifizierungsprozess von Tableau Server nicht verwendet. Tableau Server autorisiert den Zugriff auf Ressourcen in der Bereitstellung, nachdem der IdP die Benutzer authentifiziert hat. ### Vor-Authentifizierung mit einem AuthN-Modul IIn dem in diesem Leitfaden dokumentierten Beispiel ist SAML SSO konfiguriert, aber der Vorauthentifizierungsprozess kann mit den meisten externen Identitätsanbietern und einem AuthN-Modul konfiguriert werden. In der Referenzarchitektur ist der Reverseproxy so konfiguriert, dass er eine Client-Authentifizierungssitzung mit dem IdP erstellt, bevor er die Anfragen an Tableau Server weiterleitet. Diesen Prozess bezeichnen wird als die _Vor-Authentifizierungs_\-Phase. Der Reverseproxy wird nur authentifizierte Clientsitzungen an Tableau Server umleiten. Tableau Server erstellt dann eine Sitzung, überprüft die Authentifizierung der Sitzung bei dem Identitätsanbieter und gibt dann die Clientanforderung zurück. Das folgende Diagramm zeigt den schrittweisen Ablauf des Vor-Authentifizierungs- und Authentifizierungsprozesses mit einem konfigurierten AuthN-Modul: Der Reverse-Proxy kann eine allgemeine Lösung von einem Drittanbieter oder das Tableau Server Independent Gateway sein: ![Die im obigen Diagramm gezeigten Schritte. Schritt 1: Der Tableau-Client fordert eine Ressource auf Tableau Server an. Schritt 2: Der Reverse-Proxy erstellt eine Authentifizierungsanfrage mit einer URL-Umleitung zum Identitätsanbieter. Schritt 3: Der Identitätsanbieter sendet ein Anmeldeformular an den Benutzer. Schritt 4: Der Benutzer erhält eine Aufforderung und gibt seine Anmeldeinformationen ein. Schritt 5: Der Identitätsanbieter prüft die vom Benutzer übermittelten Anmeldeinformationen. Schritt 6: Der Identitätsanbieter antwortet dem Client mit der eingebetteten SAML-Bestätigung, die an den Reverse-Proxy-Dienstanbieter gesendet wird. Schritt 7: Der Dienstanbieter auf dem Proxy validiert die Bestätigung, erstellt eine Sitzung und leitet dann an den Dienstanbieter auf Tableau Server weiter. Schritt 8: Der Dienstanbieter auf Tableau Server erstellt die Authentifizierungsanfrage an den Identitätsanbieter. Schritt 9: Der Identitätsanbieter validiert die aktuelle Sitzung. Schritt 10: Der Dienstanbieter auf Tableau Server führt eine Validierung durch, erstellt seine eigene Sitzung und sendet die Antwort an den Benutzer. Schritt 11: Der Benutzer stellt eine Verbindung zu Tableau Server her, um eine Autorisierung für die angegebene Ressource zu erhalten.](/tableau/next/de-de/guides/enterprise-deployment/de-de/Img/pixel-transparent.png) ## Konfigurationsübersicht Dies ist eine Übersicht über den Prozess zum Konfigurieren der Webschicht. Überprüfen Sie nach jedem Schritt die Konnektivität: 1. Konfigurieren Sie zwei Reverse-Proxys, um HTTP-Zugriff auf Tableau Server bereitzustellen. 2. Konfigurieren Sie die Lastenausgleichslogik mit Sticky-Sitzungen auf Proxyservern, um eine Verbindung zu jeder Tableau Server-Instanz herzustellen, auf der der Gateway-Prozess ausgeführt wird. 3. Konfigurieren Sie Anwendungslastenausgleich mit Sticky-Sitzungen bei dem Internet-Gateway, um Anforderungen an die Reverse-Proxyserver weiterzuleiten. 4. Konfigurieren Sie Authentifizierung mit einem externen IdP. Sie können SSO oder SAML konfigurieren, indem Sie einen Authentifizierungs-Handler auf den Reverse-Proxyservern installieren. Das AuthN-Modul verwaltet den Authentifizierungs-Handshake zwischen dem externen IdP und Ihrer Tableau-Bereitstellung. Tableau wird auch als IdP-Dienstanbieter fungieren und Benutzer bei dem IdP authentifizieren. 5. Um sich bei Tableau Desktop in dieser Bereitstellung zu authentifizieren, müssen Ihre Clients Tableau Desktop 2021.2.1 (oder höher) ausführen. ## Beispiel für eine Webschichtkonfiguration mit Tableau Server Independent Gateway Der Rest dieses Themas enthält ein komplettes Verfahren, das beschreibt, wie die Webschicht in der AWS-Referenzarchitektur in dem Beispiel mit dem Tableau Server Independent Gateway implementiert wird. Eine Beispielkonfiguration mit Apache als Reverse-Proxy finden Sie in [Anhang – Webschicht mit Apache-Beispielbereitstellung](https://help.tableau.com/v0.0/guides/enterprise-deployment/de-de/edg_part_app-apache.htm). Die Beispielkonfiguration setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen: - AWS-Anwendungslastenausgleich - Tableau Server Independent Gateway - Mellon-Authentifizierungsmodul - Okta-IdP - SAML-Authentifizierung **Hinweis**: Die in diesem Abschnitt vorgestellte Beispielkonfiguration für die Webschicht enthält detaillierte Verfahren zum Bereitstellen von Software und Diensten von Drittanbietern. Wir haben uns nach Kräften bemüht, die Verfahren zur Aktivierung des Webschicht-Szenarios zu überprüfen und zu dokumentieren. Die Software von Drittanbietern kann sich jedoch ändern oder Ihr Szenario kann von der hier beschriebenen Referenzarchitektur abweichen. Verbindliche Konfigurationsdetails und Support finden Sie in der Dokumentation der Drittanbieter. Die Linux-Beispiele in diesem Abschnitt zeigen Befehle für RHEL-ähnliche Distributionen. Die hier angegebenen spezifischen Befehle wurden mit der Amazon Linux 2-Distribution entwickelt. Wenn Sie die Ubuntu-Distribution ausführen, bearbeiten Sie die Befehle entsprechend. Die Bereitstellung der Webschicht in diesem Beispiel erfolgt nach einem schrittweisen Konfigurations- und Überprüfungsverfahren. Die Konfiguration der zentralen Web-Ebene umfasst die folgenden Schritte, um HTTP zwischen Tableau und dem Internet zu aktivieren. Apache wird so konfiguriert, dass es als Reverse-Proxy bzw. als Lastenausgleich hinter dem AWS-Anwendungs-Lastenausgleich ausgeführt wird: 1. Vorbereiten der Umgebung 2. Installieren von Independent Gateway 3. Konfigurieren des Independent Gateway-Servers 4. Konfigurieren von AWS-Anwendungslastenausgleich Nachdem die Web-Ebene eingerichtet und die Konnektivität zu Tableau überprüft wurde, konfigurieren Sie die Authentifizierung bei einem externen Anbieter. ### Vorbereiten der Umgebung Führen Sie die folgenden Aufgaben aus, bevor Sie Independent Gateway bereitstellen. 1. Änderungen der AWS-Sicherheitsgruppe. Konfigurieren Sie die öffentliche Sicherheitsgruppe so, dass aus der privaten Sicherheitsgruppe eingehender Housekeeping-Datenverkehr des Independent Gateways (TCP 21319) zugelassen wird. 2. Installieren Sie Version 22.1.1 (oder höher) auf einem Tableau Server-Cluster mit vier Knoten, wie in [Teil 4 – Installieren und Konfigurieren von Tableau Server](https://help.tableau.com/v0.0/guides/enterprise-deployment/de-de/edg_part4.htm) dokumentiert. 3. Konfigurieren Sie die beiden Proxy-EC2-Instanzen in der öffentlichen Sicherheitsgruppe, wie in [Konfigurieren der Hostcomputer](https://help.tableau.com/v0.0/guides/enterprise-deployment/de-de/edg_part3.htm#Install) dokumentiert. ### Installieren von Independent Gateway Für Tableau Server Independent Gateway ist eine Lizenz vom Typ "Advanced Management" erforderlich. Das Bereitstellen von Tableau Server Independent Gateway besteht aus der Installation und Ausführung des RPM-Pakets und der anschließenden Konfiguration des Ausgangszustands. Das in dieser Anleitung angegebene Verfahren gibt verbindliche Anweisungen für die Bereitstellung in der Referenzarchitektur ab. Wenn Ihre Bereitstellung von der Referenzarchitektur abweicht, konsultieren Sie die Hauptdokumentation von Tableau Server, _Installieren von Tableau Server mit Independent Gateway_ ([Linux](https://help.tableau.com/current/server-linux/de-de/server_tsig_new_install.htm)). **Wichtig**: Das Konfigurieren des Independent Gateways kann ein fehleranfälliger Prozess sein. Es ist sehr schwierig, Konfigurationsprobleme über zwei Instanzen von Independent Gateway-Servern hinweg zu beheben. Aus diesem Grund empfehlen wir, immer nur einen Independent Gateway-Server auf einmal zu konfigurieren. Nachdem Sie den ersten Server konfiguriert und die Funktionalität überprüft haben, sollten Sie den zweiten Independent Gateway-Server konfigurieren. Auch wenn Sie jeden Independent Gateway-Server separat konfigurieren, führen Sie dieses Installationsverfahren auf beiden EC2-Instanzen aus, die Sie in der öffentlichen Sicherheitsgruppe installiert haben:  1. Führen Sie das Update aus, um die neuesten Fixes für das Linux-Betriebssystem anzuwenden: sudo yum update 2. Wenn Apache installiert ist, entfernen Sie es: sudo yum remove httpd 3. Kopieren Sie das Installationspaket für Independent Gateway 2022.1.1 (oder höher) von der [Tableau-Downloadseite](https://www.tableau.com/de-de/support/releases/server) auf den Hostcomputer, auf dem Tableau Server ausgeführt werden soll. Auf einem Linux-RHEL-ähnlichen Betriebssystem beispielsweise führen Sie den folgenden Befehl aus: wget https://downloads.tableau.com/esdalt/2022/tableau-server-tsig-.x86\_64.rpm 4. Führen Sie das Installationsprogramm aus. Auf einem Linux-RHEL-ähnlichen Betriebssystem beispielsweise führen Sie den folgenden Befehl aus: sudo yum install .x86\_64.rpm 5. Wechseln Sie in das Verzeichnis `/opt/tableau/tableau_tsig/packages/scripts./` und führen Sie das Skript `initialize-tsig` aus, das sich dort befindet. Außer dem `--accepteula`\-Flag müssen Sie auch den IP-Bereich der Subnetze angeben, in denen die Tableau Server-Bereitstellung ausgeführt wird. Verwenden Sie die Option `-c`, um den IP-Bereich anzugeben. Das folgende Beispiel zeigt den Befehl mit den angegebenen Beispiel-AWS-Subnetzen: sudo ./initialize-tsig --accepteula -c "ip 10.0.30.0/24 10.0.31.0/24" 6. Öffnen Sie nach Abschluss der Initialisierung die Datei `tsighk-auth.conf` und kopieren Sie das Authentifizierungsgeheimnis in der Datei. Sie müssen diesen Code für jede Independent Gateway-Instanz als Teil der Back-End-Konfiguration von Tableau Server übermitteln: sudo less /var/opt/tableau/tableau\_tsig/config/tsighk-auth.conf 7. Nachdem Sie die vorherigen Schritte auf beiden Instanzen des Independent Gateway ausgeführt haben, bereiten Sie die `tsig.json`\-Konfigurationsdatei vor. Die Konfigurationsdatei besteht aus einem Array von "independentGateways". Das Array enthält Konfigurationsobjekte, die jeweils Verbindungsdetails für eine Independent Gateway-Instanz definieren. Kopieren Sie die folgende JSON und passen Sie sie entsprechend Ihrer Bereitstellungsumgebung an. Das Beispiel hier zeigt eine Datei für eine Beispiel-AWS-Referenzarchitektur. Die folgende JSON-Beispieldatei enthält nur Verbindungsinformationen für ein Independent Gateway. Später im Prozess werden Sie die Verbindungsinformationen für den zweiten Independent Gateway-Server hinzufügen. Speichern Sie die Datei unter dem Namen `tsig.json` für die folgenden Schritte. { "independentGateways": \[ { "id": "ip-10-0-1-169.ec2.internal", "host": "ip-10-0-1-169.ec2.internal", "port": "21319", "protocol" : "http", "authsecret": "13660-27118-29070-25482-9518-22453" }\] } - `"id"` – Der private DNS-Name der AWS EC2-Instanz, auf der Independent Gateway ausgeführt wird. - `"host"` – ist identisch mit`"id"`. - `"port"` – Der Housekeeping-Port (standardmäßig `"21319"`). - `"protocol"` – Das Protokoll für Client-Datenverkehr. Lassen Sie hier `http` für die Ausgangskonfiguration stehen. - `"authsecret"` – Das Geheimnis, das Sie im vorherigen Schritt kopiert haben. ### Independent Gateway: Unterschied zwischen direkter Verbindung und Relay-Verbindung Bevor Sie fortfahren, müssen Sie entscheiden, welches Verbindungsschema in Ihrer Bereitstellung konfiguriert werden soll: Direkte oder Relay-Verbindung. Jede Option wird hier zusammen mit relevanten Entscheidungsdatenpunkten kurz beschrieben. **Relay-Verbindung**: Sie können Independent Gateway konfigurieren, um die Client-Kommunikation über einen einzelnen Port an den Gateway-Prozess in Tableau Server weiterzuleiten. Dies bezeichnen wir als _Relay_\-Verbindung: - Der Relay-Prozess führt zu einem zusätzlichen Hop vom Independent Gateway zum Back-End-Tableau Server-Gateway-Prozess. Der zusätzliche Hop verschlechtert die Leistung im Vergleich zur direkten Verbindungskonfiguration. - TLS wird für den Relay-Modus unterstützt. Die gesamte Kommunikation im Relay-Modus ist auf ein einziges Protokoll (HTTP oder HTTPS) beschränkt und kann daher mit TLS verschlüsselt und authentifiziert werden. **Direkte Verbindung**: Das Independent Gateway kann über mehrere Ports direkt mit den Back-End-Prozessen von Tableau Server kommunizieren. Diese Kommunikation bezeichnen wir als _direkte_ Verbindung: - Da die Verbindung direkt zum Back-End-Tableau Server erfolgt, wird die Clientleistung im Vergleich zur Relay-Verbindungsoption deutlich verbessert. - Dies erfordert das Öffnen von mehr als 16 Ports von öffentlichen zu privaten Subnetzen für die direkte Prozesskommunikation vom Independent Gateway zu Tableau Server-Computern. - TLS wird für die Prozesse von Independent Gateway zu Tableau Server noch nicht unterstützt. Zum Ausführen von TLS zwischen Tableau Server und Independent Gateway müssen Sie eine Relay-Verbindung konfigurieren. Die Beispielszenarien im EDG sind mit einer Relay-Verbindung konfiguriert. 1. Kopieren Sie `tsig.json` auf Knoten 1 Ihrer Tableau Server-Bereitstellung. 2. Führen Sie auf Knoten 1 die folgenden Befehle aus, um Independent Gateway zu aktivieren. tsm stop tsm configuration set -k gateway.tsig.proxy\_tls\_optional -v none tsm pending-changes apply tsm topology external-services gateway enable -c tsig.json tsm start Da direkte Verbindung TLS nicht unterstützt, empfehlen wir, direkte Verbindung nur zu konfigurieren, wenn Sie in der Lage sind, sämtlichen Netzwerkdatenverkehr auf andere Weise abzusichern. Zum Ausführen von TLS zwischen Tableau Server und Independent Gateway müssen Sie eine Relay-Verbindung konfigurieren. Die Beispielszenarien im EDG sind mit einer Relay-Verbindung konfiguriert. Wenn Sie Independent Gateway für eine direkte Verbindung mit Tableau Server konfigurieren, müssen Sie die Konfiguration aktivieren, um die Kommunikation auszulösen. Nachdem Tableau Server mit dem Independent Gateway kommuniziert, werden die Protokollziele eingerichtet. Sie müssen dann die `proxy_targets.csv` vom Independent Gateway-Computer abrufen und die entsprechenden Ports von den öffentlichen zu den privaten Sicherheitsgruppen in AWS öffnen. 1. Kopieren Sie `tsig.json` auf Knoten 1 Ihrer Tableau Server-Bereitstellung. 2. Führen Sie auf Knoten 1 die folgenden Befehle aus, um Independent Gateway zu aktivieren. tsm stop tsm topology external-services gateway enable -c tsig.json tsm start 3. Führen Sie auf dem Independent Gateway-Computer den folgenden Befehl aus, um die Ports anzuzeigen, die der Tableau Server-Cluster verwendet: less /var/opt/tableau/tableau\_tsig/config/httpd/proxy\_targets.csv 4. Konfigurieren Sie AWS-Sicherheitsgruppen. Fügen Sie die in `proxy_targets.csv` aufgelisteten TCP-Ports hinzu, um die Kommunikation von der öffentlichen Sicherheitsgruppe zu der privaten Sicherheitsgruppe zu ermöglichen. Wir empfehlen, die Porteingangskonfiguration zu automatisieren, da sich die Ports ändern können, wenn sich die Topologie der Tableau Server-Bereitstellung ändert. Wenn in der Tableau Server-Bereitstellung Knoten hinzugefügt oder Prozesse neu konfiguriert werden, bringt dies Änderungen beim Portzugriff mit sich, der von Independent Gateway benötigt wird. ### Überprüfung: Konfiguration der Basistopologie Sie sollten auf die Tableau Server-Administrationsseite zugreifen können, indem Sie zu `http://` navigieren. Wenn die Anmeldeseite von Tableau Server nicht geladen wird oder wenn Tableau Server nicht gestartet wird, führen Sie die folgenden Fehlerbehebungsschritte aus: Netzwerk:  - Überprüfen Sie die Konnektivität zwischen der Tableau-Bereitstellung und der Independent Gateway-Instanz, indem Sie den folgenden `wget`\-Befehl auf dem Tableau Server-Knoten 1 ausführen: wget http://:21319. Zum Beispiel: wget http://ip-10-0-1-38:21319 Wenn die Verbindung verweigert wird oder fehlschlägt, überprüfen Sie, dass die öffentliche Sicherheitsgruppe so konfiguriert ist, dass sie Independent Gateway-Housekeeping-Datenverkehr (TCP 21319) aus der privaten Sicherheitsgruppe zulässt. Wenn die Sicherheitsgruppe korrekt konfiguriert ist, überprüfen Sie, dass Sie die richtigen IP-Adressen oder IP-Bereiche während der Initialisierung von Independent Gateway angegeben haben. Sie können diese Konfiguration in der Datei `environment.bash` (unter `/etc/opt/tableau/tableau_tsig/environment.bash`) einsehen und ändern. Wenn Sie in dieser Datei Änderungen vornehmen, müssen Sie den tsig-http-Dienst wie nachfolgend beschrieben neu starten. Führen Sie auf dem Proxy 1-Host Folgendes durch: 1. Überschreiben Sie die httpd.conf-Datei mit der Independent Gateway-Stub-Datei: cp /var/opt/tableau/tableau\_tsig/config/httpd.conf.stub /var/opt/tableau/tableau\_tsig/config/httpd.conf 2. Starten Sie als ersten Schritt zur Fehlerbehebung "tsig-httpd" neu: sudo su - tableau-tsig systemctl --user restart tsig-httpd exit Führen Sie auf Tableau-Knoten 1 Folgendes durch: - Überprüfen Sie die Datei `tsig.json` noch einmal. Wenn Sie Fehler finden, beheben Sie sie und führen Sie dann den folgenden Befehl aus: `tsm topology external-services gateway update -c tsig.json`. - Wenn Sie eine direkte Verbindung ausführen, überprüfen Sie, dass die in `proxy_targets.csv` aufgelisteten TCP-Ports als Eingangsports von öffentlichen zu privaten Sicherheitsgruppen konfiguriert sind. ### Konfigurieren von AWS-Anwendungslastenausgleich Konfigurieren Sie den Lastenausgleich als HTTP-Listener. Im hier vorliegenden Verfahren wird beschrieben, wie Sie einen Lastenausgleich in AWS hinzufügen. #### Schritt 1: Erstellen einer Zielgruppe Eine Zielgruppe ist eine AWS-Konfiguration, welche die EC2-Instances definiert, auf denen Ihre Proxyserver ausgeführt werden. Dies sind die Ziele für den Datenverkehr von der LBS. 1. EC2 > Target groups > Create target group (EC2 > Zielgruppen > Zielgruppe erstellen) 2. Auf der Seite "Create" (Erstellen): - Geben Sie einen Zielgruppennamen ein, zum Beispiel `TG-internal-HTTP`. - Zieltyp: Instanzen - Protokoll: HTTP - Port: 80 - VPC: Wählen Sie Ihre VPC aus. - Fügen Sie unter Health checks (Integritätsprüfungen) > Advanced health checks settings (Einstellungen für erweiterte Integritätsprüfungen) > Success codes (Erfolgscodes) die Codeliste zum Lesen hinzu: `200,303`. - Klicken Sie auf Create (Erstellen). 3. Wählen Sie die Zielgruppe aus, die Sie eben erstellt haben, und klicken Sie dann auf die Registerkarte Targets (Ziele):  - Klicken Sie auf Edit (Bearbeiten). - Wählen Sie die EC2-Instanzen (oder eine einzelne Instanz, wenn Sie einzeln konfigurieren) aus, auf denen die Proxyanwendung ausgeführt wird. Klicken Sie dann auf Zu registriert hinzufügen. - Klicken Sie auf Speichern. #### Schritt 2: Starten des Assistenten für Lastenausgleich 1. EC2 > Load Balancers > Create Load Balancer (EC2 > Lastenausgleichsmodule > Lastenausgleich erstellen) 2. Erstellen Sie auf der Seite "Select load balancer type" (Lastenausgleichstyp auswählen) einen Anwendungslastenausgleich. **Hinweis**: Die Benutzeroberfläche, die zur Konfiguration des Lastenausgleichsmodulen angezeigt wird, ist in den AWS-Rechenzentren nicht einheitlich. Das folgende Verfahren "Assistenten-Konfiguration" bezieht sich auf den AWS-Konfigurationsassistenten, der mit **Schritt 1 Lastenausgleichsmodul konfigurieren** beginnt.  Wenn Ihr Rechenzentrum alle Konfigurationen auf einer einzigen Seite anzeigt, die unten auf der Seite eine Schaltfläche **Create Load Balancer** enthält, befolgen Sie das nachstehende Verfahren "Konfiguration auf einer Seite". 1. Die Seite Configure load balancer (Lastenausgleich konfigurieren): - Geben Sie den Namen an - Schema: Internetzugriff (Standard) - IP-Adresstyp: IPv4 (Standard) - Listener (Listener und Routing): 1. Behalten Sie den Standard-HTTP-Listener bei. 2. Klicken Sie auf Listener hinzufügen und fügen Sie `HTTPS:443` hinzu. - VPC: Wählen Sie die VPC aus, in der Sie alles installiert haben. - Verfügbarkeitszonen: - Wählen Sie **a** und **b** für Ihre Rechenzentrumsregionen aus. - Wählen Sie in der entsprechenden Dropdown-Liste das öffentliche Subnetz aus (in dem sich Ihre Proxyserver befinden). - Klicken Sie auf Configure Security Settings (Sicherheitseinstellungen konfigurieren) 2. Die Seite Configure Security Settings (Sicherheitseinstellungen konfigurieren) - Laden Sie Ihr öffentliches SSL-Zertifikat hoch. - Klicken Sie auf Next: Configure Security Groups (Weiter: Sicherheitsgruppen konfigurieren). 3. Die Seite Configure Security Groups (Sicherheitsgruppen konfigurieren): - Wählen Sie die öffentliche Sicherheitsgruppe aus. Wenn die Standardsicherheitsgruppe ausgewählt ist, deaktivieren Sie diese Auswahl. - Klicken Sie auf Next: Configure Routing (Weiter: Routing konfigurieren). 4. Die Seite Configure Routing (Routing konfigurieren) - Zielgruppe: Bestehende Zielgruppe. - Name: Wählen Sie eine Zielgruppe aus, die Sie zuvor erstellt haben. - Klicken Sie auf Next: Register Targets (Weiter: Ziele registrieren). 5. Die Seite Register Targets (Ziele registrieren) - Die beiden Proxyserver-Instanzen, die Sie zuvor konfiguriert haben, sollten angezeigt werden. - Klicken Sie auf Next: Review (Weiter: Überprüfung). 6. Die Seite Review (Überprüfen) Klicken Sie auf Erstellen. Grundlegende Konfiguration - Geben Sie den Namen an - Schema: Internetzugriff (Standard) - IP-Adresstyp: IPv4 (Standard) Netzwerkzuordnung - VPC: Wählen Sie die VPC aus, in der Sie alles installiert haben. - Zuordnungen: - Wählen Sie die Verfügbarkeitszonen **a** und **b** (oder vergleichbare) für Ihre Rechenzentrumsregionen aus. - Wählen Sie in der entsprechenden Dropdown-Liste das öffentliche Subnetz aus (in dem sich Ihre Proxyserver befinden). Sicherheitsgruppen - Wählen Sie die öffentliche Sicherheitsgruppe aus. Wenn die Standardsicherheitsgruppe ausgewählt ist, deaktivieren Sie diese Auswahl. Listener und Routing - Behalten Sie den Standard-HTTP-Listener bei. Geben Sie bei Standardaktion die zuvor eingerichtete Zielgruppe an. - Klicken Sie auf Listener hinzufügen und fügen Sie `HTTPS:443` hinzu. Geben Sie bei Standardaktion die zuvor eingerichtete Zielgruppe an. Sichere Listener-Einstellungen - Laden Sie Ihr öffentliches SSL-Zertifikat hoch. Klicken Sie auf Create Load Balancer. #### Schritt 3: Stickiness aktivieren 1. Nachdem der Lastenausgleich erstellt wurde, müssen Sie Stickiness für die Zielgruppe aktivieren. - Öffnen Sie die AWS-Seite für die Zielgruppe (EC2 > Load Balancing (Lastenausgleich) > Target groups (Zielgruppen)), und wählen Sie die Zielgruppeninstanz aus, die Sie gerade eingerichtet haben. Wählen Sie im Menü Actions (Aktionen) die Option Edit attributes (Attribute bearbeiten) aus. - Wählen Sie auf der Seite Edit attributes (Attribute bearbeiten) die Option Stickiness (Bindung) aus, geben Sie eine Zeitdauer von `1 day` (1 Tag) an, und klicken Sie dann auf Save changes (Änderungen speichern). 2. Aktivieren Sie beim Lastenausgleich Stickiness auf dem HTTP-Listener. Wählen Sie den Lastenausgleich aus, den Sie gerade konfiguriert haben, und klicken Sie dann auf die Registerkarte Listeners: - Klicken Sie für HTTP:80 auf View/edit rules (Regeln anzeigen/bearbeiten). Klicken Sie auf der Seite Rules (Regeln), die daraufhin angezeigt wird, auf das Bearbeitungssymbol (zuerst oben auf der Seite und dann noch einmal für die Regel), um die Regel zu bearbeiten. Löschen Sie die vorhandene THEN-Regel ("DANN-Regel") und ersetzen Sie sie, indem Sie auf Add action (Aktion hinzufügen) > Forward to... (Weiterleiten an...) klicken. Geben Sie in der resultierenden THEN-Konfiguration die gleiche Zielgruppe an, die Sie erstellt haben. Aktivieren Sie unter "Group-level stickiness" (Bindung auf Gruppenebene) den Punkt "Stickiness", und legen Sie "Duration" (Zeitdauer) auf "1 Day" (1 Tag) fest. Speichern Sie die Einstellung und klicken Sie dann auf Update (Aktualisieren). #### Schritt 4: Festlegen des Leerlaufzeitlimits für den Lastenausgleich Aktualisieren Sie für den Lastenausgleich das Leerlaufzeitlimit auf 400 Sekunden. Wählen Sie den Lastenausgleich, den Sie für diese Bereitstellung konfiguriert haben, und klicken Sie dann auf Aktionen > Attribute bearbeiten. Stellen Sie das Leerlaufzeitlimit auf `400` Sekunden ein und klicken Sie dann auf Speichern. #### Schritt 5: Überprüfen der LBS-Verbindung Öffnen Sie die Seite "AWS Load Balancer" (AWS-Lastenausgleich) (EC2\> Load Balancers (Lastenausgleich)), wählen Sie die Lastenausgleichsinstanz aus, die Sie gerade eingerichtet haben. Kopieren Sie unter Description (Beschreibung) den DNS-Namen und fügen Sie ihn in einen Browser ein, um auf die Tableau Server-Anmeldeseite zuzugreifen. Wenn ein Fehler auf 500-Niveau angezeigt wird, müssen Sie wahrscheinlich Ihre Proxyserver neu starten. ### Aktualisieren des DNS mit der öffentlichen Tableau-URL Verwenden Sie den DNS-Zonennamen Ihrer Domäne aus der AWS-Seite "Load Balancer" (Lastenausgleich) > "Description" (Beschreibung), um einen CNAME-Wert in Ihrem DNS zu erstellen. Datenverkehr zu Ihrer URL (tableau.example.com) sollte an den öffentlichen AWS-DNS-Namen gesendet werden. ### Überprüfen der Konnektivität Nachdem Ihre DNS-Updates abgeschlossen sind, sollten Sie zu der Tableau Server-Anmeldeseite navigieren können, indem Sie Ihre öffentliche URL eingeben, zum Beispiel:`https://tableau.example.com`. ## Beispiel für eine Konfiguration für Authentifizierung: SAML mit externem IdP Im folgenden Beispiel wird beschrieben, wie Sie SAML mit Okta-IdP und Mellon-Authentifizierungsmodul für eine Tableau-Bereitstellung einrichten und konfigurieren, die in der AWS-Referenzarchitektur ausgeführt wird. Dieses Beispiel knüpft an den vorherigen Abschnitt an und geht davon aus, dass Sie immer nur ein Independent Gateway auf einmal konfigurieren. In dem Beispiel wird beschrieben, wie Tableau Server und Independent Gateway über HTTP konfiguriert werden. Okta wird Anfragen an den AWS-Lastenausgleich über HTTPS senden, aber sämtlicher interner Datenverkehr wird über HTTP erfolgen. Beachten Sie bei der Konfiguration für dieses Szenario die Unterschiede von HTTP und HTTPS, wenn Sie URL-Zeichenfolgen festlegen. In diesem Beispiel wird Mellon als Dienstanbietermodul für Vorauthentifizierung auf den Independent Gateway-Servern verwendet. Diese Konfiguration stellt sicher, dass nur authentifizierter Datenverkehr mit Tableau Server verbunden wird, der auch als Dienstanbieter mit dem Okta-IdP agiert. Daher müssen Sie zwei IdP-Anwendungen konfigurieren: eine für den Mellon-Dienstanbieter und eine für den Tableau-Dienstanbieter. ### Erstellen des Tableau-Administratorkontos Ein häufiger Fehler beim Konfigurieren von SAML ist, die Erstellung eines Administratorkontos in Tableau Server zu vergessen, bevor SSO aktiviert wird. Der erste Schritt besteht darin, ein Konto in Tableau Server mit einer Serveradministratorrolle zu erstellen. Für das Okta-Beispielszenario muss der Benutzername in einem gültigen E-Mail-Adressformat angegeben werden (z. B. user@example.com). Sie müssen für diesen Benutzer ein Kennwort festlegen, das jedoch nach der Konfiguration von SAML nicht mehr verwendet wird. ### Konfigurieren der Vor-Authentifizierungsanwendung von Okta Das in diesem Abschnitt beschriebene End-to-End-Szenario erfordert zwei Okta-Anwendungen: - Vor-Authentifizierungsanwendung von Okta - Tableau Server-Anwendung von Okta Jede dieser Anwendungen ist mit unterschiedlichen Metadaten verbunden, die Sie auf dem Reverse-Proxy bzw. Tableau Server konfigurieren müssen. In diesem Verfahren wird beschrieben, wie Sie die Vor-Authentifizierungsanwendung von Okta erstellen und konfigurieren. Später in diesem Thema ist vorgesehen, dass Sie die Tableau Server-Anwendung von Okta erstellen. Ein kostenloses Okta-Testkonto mit eingeschränkten Benutzern finden Sie auf der [Okta-Entwickler-Webseite](https://developer.okta.com/signup/). Erstellen Sie eine SAML-App-Integration für den Mellon-Vorauthentifizierungs-Dienstanbieter. 1. Öffnen Sie das Okta-Administrations-Dashboard, und klicken Sie auf Applications > Create App Integration (Anwendungen > App-Integration erstellen). 2. Wählen Sie auf der Seite Create a new app integration (Neue App-Integration erstellen) die Option SAML 2.0 aus, und klicken Sie dann auf Next (Weiter). 3. Geben Sie auf der Registerkarte General Settings (Allgemeine Einstellungen) einen App-Namen ein (z. B. `Tableau Pre-Auth`), und klicken Sie dann auf Next (Weiter). 4. Auf der Registerkarte Configure SAML (SAML konfigurieren): - SSO-URL (Single Sign-On): Das letzte Element des Pfads in der Single Sign-On-URL wird als der `MellonEndpointPath` in der `mellon.conf` Konfigurationsdatei bezeichnet, die später in diesem Verfahren behandelt wird. Sie können einen beliebigen Endpunkt angeben. In diesem Beispiel ist `sso` der Endpunkt. Das letzte Element, `postResponse`, ist erforderlich: `https://tableau.example.com/sso/postResponse`. - Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Use this for Recipient URL and Destination URL (Dieses für Empfänger-URL und Ziel-URL verwenden). - Recipient URL (Empfänger-URL): Ist die gleiche wie die SSO-URL, jedoch mit HTTP. Zum Beispiel: `http://tableau.example.com/sso/postResponse`. - Destination URL (Ziel-URL): Ist die gleiche wie die SSO-URL, jedoch mit HTTP. Zum Beispiel: `http://tableau.example.com/sso/postResponse`. - Audience URI (SP Entity ID) (Zielgruppen-URI (SP-Entitäts-ID)). Zum Beispiel: `https://tableau.example.com`. - Name ID Format (Format der Namens-ID): `EmailAddress` - Application Username (Anwendungsbenutzername): `Email` - Attributes Statements (Attributangaben): Name = `mail`; Name format (Namensformat) = `Unspecified`; Value (Wert) = `user.email`. Klicken Sie auf Next (Weiter). 5. Wählen Sie auf der Registerkarte Feedback Folgendes aus: - I'm an Okta customer adding an internal app (Ich bin ein Okta-Kunde und füge eine interne App hinzu) - This is an internal app that we have created (Dies ist eine interne App, die wir erstellt haben) - Klicken Sie auf Finish (Fertigstellen). 6. Erstellen Sie die IdP-Metadatendatei vor der Authentifizierung: - In Okta: Applications (Anwendungen) > Applications (Anwendungen) > Ihre neue Anwendung (z. B. `Tableau Pre-Auth`) > Sign On (Anmelden) - Klicken Sie neben SAML-Signaturzertifikate auf Anweisungen zur SAML-Einrichtung anzeigen. - Führen Sie auf der Seite Konfigurieren von SAML 2.0 für die Anwendung vor der Authentifizierung einen Bildlauf nach unten zum Abschnitt Optional durch, Stellen Sie die folgenden IDP-Metadaten für Ihren SP-Anbieter bereit. - Kopieren Sie den Inhalt des XML-Felds, und speichern Sie ihn in einer Datei mit dem Namen `pre-auth_idp_metadata.xml`. 7. (Optional) Konfigurieren Sie Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA): - In Okta: Applications (Anwendungen) > Applications (Anwendungen) > Ihre neue Anwendung (z. B. `Tableau Pre-Auth`) > Sign On (Anmelden) - Klicken Sie unter Sign On Policy (Anmelderichtlinie) auf Add Rule (Regel hinzufügen). - Geben Sie in der App Sign On Rule (App-Anmelderegel) einen Namen und die verschiedenen MFA-Optionen an. Um die Funktionalität zu testen, können Sie alle Optionen in der jeweiligen Standardeinstellung belassen. Sie müssen jedoch unter Actions (Aktionen) den Punkt Prompt for factor (Zur Eingabe des Faktors auffordern) auswählen und dann angeben, wie oft sich Benutzer anmelden müssen. Klicken Sie auf Save (Speichern). ### Erstellen und Zuweisen eines Okta-Benutzers 1. Erstellen Sie in Okta einen Benutzer mit dem gleichen Benutzernamen, den Sie in Tableau erstellt haben (user@example.com): Directory (Verzeichnis) > People (Personen) > Add person (Person hinzufügen). 2. Nachdem der Benutzer erstellt wurde, weisen Sie ihm die neue Okta-App zu: Klicken Sie auf den Benutzernamen und weisen Sie dann die Anwendung in Assign Application (Anwendung zuweisen) zu. ### Installieren von Mellon für die Vor-Authentifizierung Dieses Beispiel verwendet "mod\_auth\_mellon", ein beliebtes Open-Source-Modul. Einige Linux-Distributionen packen veraltete "mod\_auth\_mellon"-Versionen aus einem älteren Repository. Diese veralteten Versionen können unbekannte Sicherheitslücken enthalten oder Funktionsprobleme verursachen. Wenn Sie sich für "mod\_auth\_mellon" entscheiden, überprüfen Sie, ob Sie eine aktuelle Version verwenden. Das Modul "mod\_auth\_mellon" ist eine Software von Drittanbietern. Wir haben uns nach Kräften bemüht, die Verfahren zur Aktivierung dieses Szenarios zu überprüfen und zu dokumentieren. Allerdings kann sich Software von Drittanbietern ändern oder Ihr Szenario kann von der hier beschriebenen Referenzarchitektur abweichen. Verbindliche Konfigurationsdetails und Support finden Sie in der Dokumentation der Drittanbieter. 1. Installieren Sie auf der aktiven EC2-Instanz, auf der Independent Gateway ausgeführt wird, eine aktuelle Version des Mellon-Authentifizierungsmoduls. 2. Erstellen Sie das Verzeichnis `/etc/mellon`: sudo mkdir /etc/mellon ### Konfigurieren von Mellon als Vor-Authentifizierungsmodul Führen Sie dieses Verfahren auf der ersten Instanz von Independent Gateway durch. Sie müssen eine Kopie der Datei `pre-auth_idp_metadata.xml` haben, die Sie aus der Okta-Konfiguration erstellt haben. 1. Wechseln Sie das Verzeichnis: cd /etc/mellon 2. Erstellen Sie die Dienstanbieter-Metadaten. Führen Sie das Skript `mellon_create_metadata.sh` aus. Sie müssen in dem Befehl die Entitäts-ID und die Rückgabe-URL für Ihre Organisation mit angeben. Die Rückgabe-URL wird in Okta als _Single Sign On URL_ (SSO-URL) bezeichnet. Das letzte Element des Pfads in der Rückgabe-URL wird als `MellonEndpointPath` in der Konfigurationsdatei `mellon.conf` bezeichnet, die später in diesem Verfahren folgt. In diesem Beispiel geben wir `sso` als EndpointPath an. Beispiel: sudo /usr/libexec/mod\_auth\_mellon/mellon\_create\_metadata.sh https://tableau.example.com "https://tableau.example.com/sso" Das Skript gibt das Dienstanbieterzertifikat, den Schlüssel und Metadatendateien zurück. 3. Benennen Sie die Dienstanbieterdateien im Verzeichnis `mellon` so um, dass sie leichter verständlich sind. Wir werden diese Dateien in der Dokumentation mit den folgenden Namen bezeichnen: sudo mv \*.key mellon.key sudo mv \*.cert mellon.cert sudo mv \*.xml sp\_metadata.xml 4. Kopieren Sie die Datei `pre-auth_idp_metadata.xml` in dasselbe Verzeichnis. 5. Ändern Sie die Eigentümerschaft und die Berechtigungen für alle Dateien in dem Verzeichnis `/etc/mellon`: sudo chown tableau-tsig mellon.key sudo chown tableau-tsig mellon.cert sudo chown tableau-tsig sp\_metadata.xml sudo chown tableau-tsig pre-auth\_idp\_metadata.xml sudo chmod +r \* mellon.key sudo chmod +r \* mellon.cert sudo chmod +r \* sp\_metadata.xml sudo chmod +r \* pre-auth\_idp\_metadata.xml 6. Erstellen Sie das Verzeichnis `/etc/mellon/conf.d`: sudo mkdir /etc/mellon/conf.d 7. Erstellen Sie die Datei `global.conf` im Verzeichnis `/etc/mellon/conf.d`. Kopieren Sie den Dateiinhalt, wie unten gezeigt, aber aktualisieren Sie `MellonCookieDomain` mit Ihrem Stammdomänennamen. Wenn beispielsweise der Domänenname für Tableau `tableau.example.com` lautet, geben Sie `example.com` für die Stammdomäne ein. AuthType Mellon MellonEnable auth Require valid-user MellonCookieDomain MellonSPPrivateKeyFile /etc/mellon/mellon.key MellonSPCertFile /etc/mellon/mellon.cert MellonSPMetadataFile /etc/mellon/sp\_metadata.xml MellonIdPMetadataFile /etc/mellon/pre-auth\_idp\_metadata.xml MellonEndpointPath /sso MellonEnable Off 8. Erstellen Sie die Datei `mellonmod.conf` im Verzeichnis `/etc/mellon/conf.d`. Diese Datei enthält eine einzige Direktive, die den Speicherort der Datei `mod_auth_mellon.so` angibt. Der Speicherort in diesem Beispiel ist der Standardspeicherort der Datei. Stellen Sie sicher, dass sich die Datei an diesem Speicherort befindet, oder ändern Sie den Pfad in dieser Direktive so, dass er mit dem tatsächlichen Speicherort von `mod_auth_mellon.so` übereinstimmt: LoadModule auth\_mellon\_module /usr/lib64/httpd/modules/mod\_auth\_mellon.so ### Erstellen einer Tableau Server-Anwendung in Okta 1. Im Okta-Dashboard: Applications (Anwendungen) > Applications (Anwendungen) > Browse App Catalog (App-Katalog durchsuchen) 2. Suchen Sie in Browse App Integration Catalog (App-Integrationskatalog durchsuchen) nach `Tableau`, wählen Sie die Kachel "Tableau Server" aus und klicken Sie dann auf Add (Hinzufügen). 3. Geben Sie unter Add Tableau Server (Tableau Server hinzufügen) > General Settings (Allgemeine Einstellungen) ein "Label" (Beschriftung) ein, und klicken Sie dann auf Next (Weiter). 4. Wählen Sie in "Sign-On Options" (Anmeldeoptionen) die Option SAML 2.0 aus und führen Sie dann einen Bildlauf nach unten durch, bis "Advanced Sign-on Settings" (Erweiterte Anmeldeeinstellungen) angezeigt wird: - SAML Entity ID (SAML-Entitäts-ID): Geben Sie die öffentliche URL ein (z. B. https://tableau.example.com). - Application user name format (Format des Anwendungsbenutzernamens): Email (E-Mail) 5. Klicken Sie auf den Link Identity Provider metadata (Identitätsanbieter-Metadaten), um einen Browser zu starten. Kopieren Sie den Browserlink. Das ist der Link, den Sie verwenden werden, wenn Sie Tableau im folgenden Verfahren konfigurieren. 6. Klicken Sie auf Done (Fertig). 7. Weisen Sie Ihrem Benutzer (user@example.com) die neue Tableau Server-Okta-App zu: Klicken Sie auf den Benutzernamen und weisen Sie dann die Anwendung in Assign Application (Anwendung zuweisen) zu. ### Festlegen der Konfiguration des Authentifizierungsmoduls in Tableau Server Führen Sie die folgenden Befehle auf dem Tableau Server-Knoten 1 aus. Diese Befehle geben die Dateispeicherorte für die Mellon-Konfigurationsdateien auf dem remoten Independent Gateway-Computer an. Überprüfen Sie noch einmal, dass die in diesen Befehlen angegebenen Dateipfade mit den Pfaden und Dateispeicherorten auf dem remoten Independent Gateway-Computer übereinstimmen. tsm configuration set -k gateway.tsig.authn\_module\_block -v "/etc/mellon/conf.d/mellonmod.conf" --force-keys tsm configuration set -k gateway.tsig.authn\_global\_block -v "/etc/mellon/conf.d/global.conf" --force-keys Um Ausfallzeiten zu reduzieren, sollten Sie keine Änderungen anwenden, bevor Sie SAML – wie im nächsten Abschnitt beschrieben – aktiviert haben. ### Aktivieren von SAML in Tableau Server für IdP Führen Sie dieses Verfahren auf dem Tableau Server-Knoten 1 aus. 1. Laden Sie die Metadaten der Tableau Server-Anwendung von Okta herunter. Verwenden Sie den Link, den Sie im vorherigen Verfahren gespeichert haben: wget https://dev-66144217.okta.com/app/exk1egxgt1fhjkSeS5d7/sso/saml/metadata -O idp\_metadata.xml 2. Kopieren Sie ein TLS-Zertifikat und die zugehörige Schlüsseldatei auf Tableau Server. Die Schlüsseldatei muss ein RSA-Schlüssel sein. Weitere Informationen zu SAML-Zertifikat- und Identitätsanbieteranforderungen finden Sie unter _SAML-Anforderungen_ ([Linux](https://help.tableau.com/current/server-linux/de-de/saml_requ.htm)). Zur Vereinfachung der Zertifikatsverwaltung und -bereitstellung sowie als bewährte Sicherheitspraxis empfehlen wir die Verwendung von Zertifikaten, die von einer bedeutenden vertrauenswürdigen Zertifizierungsstelle (CA) eines Drittanbieters erstellt wurden. Alternativ dazu können Sie auch selbstsignierte Zertifikate generieren oder Zertifikate von einer PKI für TLS verwenden. Wenn Sie nicht über ein TLS-Zertifikat verfügen, können Sie nach der folgenden Vorgehensweise ein selbstsigniertes Zertifikat generieren. Generieren eines selbstsignierten Zertifikats Führen Sie dieses Verfahren auf dem Tableau Server-Knoten 1 aus. 1. Generieren Sie den Schlüssel der signierenden Stammzertifizierungsstelle (CA): openssl genrsa -out rootCAKey-saml.pem 2048 2. Erstellen Sie das Zertifikat der Stammzertifizierungsstelle: openssl req -x509 -sha256 -new -nodes -key rootCAKey-saml.pem -days 3650 -out rootCACert-saml.pem Sie werden aufgefordert, Werte für die Zertifikatfelder einzugeben. Beispiel: Country Name (2 letter code) \[XX\]:US State or Province Name (full name) \[\]:Washington Locality Name (eg, city) \[Default City\]:Seattle Organization Name (eg, company) \[Default Company Ltd\]:Tableau Organizational Unit Name (eg, section) \[\]:Operations Common Name (eg, your name or your server's hostname) \[\]:tableau.example.com Email Address \[\]:example@tableau.com 3. Erstellen Sie das Zertifikat und den zugehörigen Schlüssel (im Beispiel unten als `server-saml.csr` und `server-saml.key` bezeichnet). Der Antragstellername ("Subject Name") für das Zertifikat muss mit dem öffentlichen Hostnamen des Tableau-Hosts übereinstimmen. Der Antragstellername wird mit der Option `-subj` im Format `"/CN="` festgelegt, beispielsweise: openssl req -new -nodes -text -out server-saml.csr -keyout server-saml.key -subj "/CN=tableau.example.com" 4. Signieren Sie das neue Zertifikat mit dem CA-Zertifikat, das Sie oben erstellt haben. Der folgende Befehl gibt das Zertifikat auch im `crt`\-Format aus: openssl x509 -req -in server-saml.csr -days 3650 -CA rootCACert-saml.pem -CAkey rootCAKey-saml.pem -CAcreateserial -out server-saml.crt 5. Konvertieren Sie die Schlüsseldatei in RSA. Tableau erfordert eine RSA-Schlüsseldatei für SAML. Führen Sie den folgenden Befehl aus, um den Schlüssel zu konvertieren: openssl rsa -in server-saml.key -out server-saml-rsa.key 3. Konfigurieren Sie SAML. Führen Sie den folgenden Befehl aus und geben Sie Ihre Entitäts-ID und die Rückgabe-URL sowie die Pfade zur Metadatendatei, zur Zertifikatsdatei und zur Schlüsseldatei an: tsm authentication saml configure --idp-entity-id "https://tableau.example.com" --idp-return-url "https://tableau.example.com" --idp-metadata idp\_metadata.xml --cert-file "server-saml.crt" --key-file "server-saml-rsa.key" tsm authentication saml enable 4. Wenn in Ihrer Organisation Tableau Desktop 2021.4 oder höher ausgeführt wird, müssen Sie den folgenden Befehl ausführen, um Authentifizierung über die Reverse-Proxyserver zu ermöglichen. Die Tableau Desktop\-Versionen 2021.2.1 bis 2021.3 funktionieren ohne Ausführung dieses Befehls, vorausgesetzt, Ihr Vorauthentifizierungsmodul (z. B. Mellon) ist so konfiguriert, dass es die Aufbewahrung von Cookies der Domäne der obersten Ebene erlaubt. tsm configuration set -k features.ExternalBrowserOAuth -v false 5. Übernehmen Sie die Konfigurationsänderungen: tsm pending-changes apply #### Neustarten des tsig-httpd-Dienstes Wenn Ihre Tableau Server-Bereitstellung Änderungen übernimmt, melden Sie sich wieder bei den Tableau Server Independent Gateway-Computern an und führen Sie die folgenden Befehle aus, um den tsig-httpd-Dienst neu zu starten: sudo su - tableau-tsig systemctl --user restart tsig-httpd exit ### Validierung der SAML-Funktionalität Um die End-to-End-SAML-Funktionalität zu validieren, melden Sie sich bei Tableau Server mit der öffentlichen URL (z. B. https://tableau.example.com) mit dem Tableau-Administratorkonto an, das Sie zu Beginn dieses Verfahrens erstellt haben. Wenn TSM nicht startet ("Gateway-Fehler") oder wenn Sie bei einem Verbindungsversuch Browserfehler erhalten, lesen Sie [Fehlerbehebung beim Tableau Server Independent Gateway](https://help.tableau.com/v0.0/guides/enterprise-deployment/de-de/edg_part7.htm#Troubles). ## Konfigurieren des Authentifizierungsmoduls auf der zweiten Instanz von Independent Gateway Nachdem Sie die erste Instanz von Independent Gateway erfolgreich konfiguriert haben, stellen Sie die zweite Instanz bereit. Das Beispiel hier ist der letzte Prozess zum Installieren des in diesem Thema beschriebenen AWS/Mellon/Okta-Szenarios. Bei diesem Verfahren wird davon ausgegangen, dass Sie Independent Gateway bereits auf der zweiten Instanz installiert haben, wie zuvor in diesem Thema beschrieben ([Installieren von Independent Gateway](#Install)). Der Prozess zum Bereitstellen des zweiten Independent Gateways erfordert die folgenden Schritte: 1. Auf der zweiten Instanz von Independent Gateway: Installieren Sie das Mellon-Authentifizierungsmodul. Konfigurieren Sie das Mellon-Authentifizierungsmodul nicht wie weiter oben in diesem Thema beschrieben. Stattdessen müssen Sie die Konfiguration klonen, wie in den folgenden Schritten beschrieben. 2. Auf der konfigurierten (ersten) Instanz von Independent Gateway: Fertigen Sie eine tar-Kopie der vorhandenen Mellon-Konfiguration an. Die tar-Sicherung wird alle Verzeichnishierarchien und Berechtigungen enthalten. Führen Sie die folgenden Befehle aus: cd /etc sudo tar -cvf mellon.tar mellon Kopieren Sie `mellon.tar` auf die zweite Instanz von Independent Gateway. 3. Gehen Sie auf der zweiten Instanz von Independent Gateway wie folgt vor: Extrahieren ("entpacken") Sie die tar-Datei auf der zweiten Instanz in das Verzeichnis `/etc`. Führen Sie die folgenden Befehle aus: cd /etc sudo tar -xvf mellon.tar 4. Auf Knoten 1 der Tableau Server-Bereitstellung: Aktualisieren Sie die Verbindungsdatei (`tsig.json`) mit den Verbindungsinformationen vom zweiten Independent Gateway. Sie müssen den Authentifizierungsschlüssel abrufen, wie zuvor in diesem Thema beschrieben ([Installieren von Independent Gateway](#Install)). Ein Beispiel für eine Verbindungsdatei (`tsig.json`) wird hier gezeigt: { "independentGateways": \[ { "id": "ip-10-0-1-169.ec2.internal", "host": "ip-10-0-1-169.ec2.internal", "port": "21319", "protocol" : "http", "authsecret": "13660-27118-29070-25482-9518-22453" }, { "id": "ip-10-0-2-230.ec2.internal", "host": "ip-10-0-2-230.ec2.internal", "port": "21319", "protocol" : "http", "authsecret": "9055-27834-16487-27455-30409-7292" }\] } 5. Auf Knoten 1 der Tableau Server-Bereitstellung: Führen Sie die folgenden Befehle aus, um die Konfiguration zu aktualisieren: tsm stop tsm topology external-services gateway update -c tsig.json tsm start 6. Auf beiden Instanzen von Independent Gateway: Wenn Tableau Server gestartet wird, starten Sie den `tsig-httpd`\-Prozess neu: sudo su - tableau-tsig systemctl --user restart tsig-httpd exit 7. In AWS EC2>Target groups (EC2 > Zielgruppen): Aktualisieren Sie die Zielgruppe so, dass sie die EC2-Instanz enthält, auf der die zweite Independent Gateway-Instanz ausgeführt wird. Wählen Sie die Zielgruppe aus, die Sie eben erstellt haben, und klicken Sie dann auf die Registerkarte "Targets" (Ziele):  - Klicken Sie auf Edit (Bearbeiten). - Wählen Sie die EC2-Instanz des zweiten Independent Gateway-Computers aus und klicken Sie dann auf Add to registered (Zur registrierten hinzufügen). Klicken Sie dann auf Speichern. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Teil 6 – Konfiguration nach der Installation **Hinweis**: Das Enterprise-Bereitstellungshandbuch wird von Tableau nicht mehr aktualisiert. Obwohl wir die hier beschriebene Referenzarchitektur weiterhin als gültiges Bereitstellungsmodell für Tableau Server in AWS empfehlen, haben sich bestimmte Konfigurationsverfahren seit der letzten Aktualisierung möglicherweise geändert. Vergleichen Sie diese Schritte immer mit der neuesten [Tableau Server-Hilfedokumentation](https://help.tableau.com/current/server/de-de/get_started_server.htm), um die Genauigkeit zu gewährleisten. ## Konfigurieren von SSL/TLS vom Lastenausgleichsmodul zu Tableau Server Einige Organisationen verlangen eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung vom Client zum Backend-Dienst. Die bis hierhin beschriebene Standardreferenzarchitektur sieht SSL vom Client zum Lastenausgleich vor, der in der Webschicht Ihrer Organisation ausgeführt wird. In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie Sie SSL/TLS für Tableau Server und das Independent Gateway in der AWS-Beispielreferenzarchitektur konfigurieren. Ein Konfigurationsbeispiel, das beschreibt, wie SSL/TLS auf Apache in der AWS-Referenzarchitektur konfiguriert wird, finden Sie unter [Beispiel: Konfigurieren von SSL/TLS in der AWS-Referenzarchitektur](https://help.tableau.com/v0.0/guides/enterprise-deployment/de-de/edg_part_app-apache.htm#Example:). Auf den Back-End-Tableau Server-Prozesse, die in dem Bereich 8000 – 9000 ausgeführt werden, wird TLS zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht unterstützt. Um TLS zu aktivieren, müssen Sie Independent Gateway mit einer Relay-Verbindung zu Tableau Server konfigurieren. In diesem Verfahren wird beschrieben, wie TLS im Independent Gateway in Tableau Server und von Tableau Server zum Independent Gateway aktiviert und konfiguriert wird. Das Verfahren verschlüsselt den Relay-Datenverkehr über HTTPS/443 und den Housekeeping-Datenverkehr über HTTPS/21319. Die Linux-Beispiele in diesem Abschnitt zeigen Befehle für RHEL-ähnliche Distributionen. Die hier angegebenen spezifischen Befehle wurden mit der Amazon Linux 2-Distribution entwickelt. Wenn Sie die Ubuntu-Distribution ausführen, bearbeiten Sie die Befehle entsprechend. Die hier aufgeführte Anleitung ist für die in diesem Leitfaden gezeigte AWS-Beispiel-Referenzarchitektur verbindlich. Daher sind optionale Konfigurationen nicht enthalten. Eine vollständige Referenzdokumentation finden Sie unter _Konfigurieren von TLS im Independent Gateway_ ([Linux](https://help.tableau.com/current/server-linux/de-de/server_tsig_configure_tls.htm)). ### Bevor Sie TLS konfigurieren Führen Sie die TLS-Konfigurationen außerhalb der Geschäftszeiten durch. Die Konfiguration erfordert mindestens einen Neustart von Tableau Server. Wenn Sie eine vollständige Bereitstellung auf allen vier Knoten in der Referenzarchitektur ausführen, kann der Neustartvorgang eine Weile dauern. - Stellen Sie sicher, dass Clients eine Verbindung zu Tableau Server über HTTP herstellen können. Das Konfigurieren von TLS mit Independent Gateway ist ein mehrstufiger Prozess, der auch Maßnahmen zur Fehlerbehebung beinhalten kann. Daher empfehlen wir, mit einer voll funktionsfähigen Tableau Server-Bereitstellung zu beginnen, bevor Sie TLS konfigurieren. - Stellen Sie alle erforderlichen TLS/SSL-Zertifikate, Schlüssel und zugehörige Assets zusammen. SSL-Zertifikate werden Sie für die Independent Gateways und für Tableau Server benötigen. Zur Vereinfachung der Zertifikatsverwaltung und -bereitstellung sowie als bewährte Sicherheitspraxis empfehlen wir die Verwendung von Zertifikaten, die von einer bedeutenden vertrauenswürdigen Zertifizierungsstelle (CA) eines Drittanbieters erstellt wurden. Alternativ dazu können Sie auch selbstsignierte Zertifikate generieren oder Zertifikate von einer PKI für TLS verwenden. Die Beispielkonfiguration in diesem Thema verwendet die folgenden Asset-Namen zur besseren Veranschaulichung: - `tsig-ssl.crt`: Das TLS/SSL-Zertifikat für Independent Gateway. - `tsig-ssl.key`: Der private Schlüssel für `tsig-ssl.crt` auf Independent Gateway. - `ts-ssl.crt`: Das TLS/SSL-Zertifikat für Tableau Server. - `ts-ssl.key`: Der private Schlüssel für `tsig-ssl.crt` auf Tableau Server. - `tableau-server-CA.pem`: Das Stammzertifikat für die Zertifizierungsstelle, die die Zertifikate für die Tableau Server-Computer generiert. Dieses Zertifikat ist im Allgemeinen nicht erforderlich, wenn Sie Zertifikate von namhaften vertrauenswürdigen Drittparteien verwenden - `rootTSIG-CACert.pem`: Das Stammzertifikat für die Zertifizierungsstelle, die die Zertifikate für die Independent Gateway-Computer generiert. Dieses Zertifikat ist im Allgemeinen nicht erforderlich, wenn Sie Zertifikate von namhaften vertrauenswürdigen Drittparteien verwenden - Es gibt noch weitere Zertifikate und Schlüsseldatei-Assets, die für SAML erforderlich sind. Nähere Details dazu finden Sie in Teil 5 dieser Anleitung. - Wenn für Ihre Implementierung die Verwendung einer Zertifikatskettendatei erforderlich ist, finden Sie weitere Informationen dazu in dem Knowledgebase-Artikel [Configure TLS on Independent Gateway when using a certificate that has a certificate chain](https://kb.tableau.com/articles/HowTo/configure-tls-on-independent-gateway-when-using-intermediate-certificate?lang=de-de) (Konfigurieren von TLS für das Independent Gateway bei Verwendung eines Zertifikates mit einer Zertifikatskette). - Stellen Sie sicher, dass Sie über Zugriff zum IdP verfügen. Wenn Sie für Authentifizierungszwecke einen IdP nutzen, müssen Sie wahrscheinlich Änderungen an den Empfänger- und Ziel-URLs beim IdP vornehmen, nachdem Sie SSL/TLS konfiguriert haben. ### Konfigurieren der Independent Gateway-Computer für TLS Das Konfigurieren von TLS kann ein fehleranfälliger Prozess sein. Da die Fehlerbehebung über zwei Instanzen von Independent Gateway zeitaufwändig sein kann, empfehlen wir, TLS in der EDG-Bereitstellung mit nur einem Independent Gateway zu aktivieren und zu konfigurieren. Nachdem Sie überprüft haben, dass TLS in der gesamten Bereitstellung funktioniert, konfigurieren Sie den zweiten Independent Gateway-Computer. #### Schritt 1: Verteilen von Zertifikaten und Schlüsseln an den Independent Gateway-Computer Sie können die Assets in ein beliebiges Verzeichnis verteilen, solange der Benutzer "tsig-httpd" über Lesezugriff auf die Dateien verfügt. Auf die Pfade zu diesen Dateien wird in anderen Verfahren verwiesen. Wir werden die Beispielpfade unter `/etc/ssl`, wie unten gezeigt, im gesamten Thema verwenden. 1. Erstellen Sie ein Verzeichnis für den privaten Schlüssel: sudo mkdir -p /etc/ssl/private 2. Kopieren Sie die Zertifikat- und die Schlüsseldatei in die `/etc/ssl`\-Pfade: Beispiel: sudo cp tsig-ssl.crt /etc/ssl/certs/ sudo cp tsig-ssl.key /etc/ssl/private/ 3. (Optional) Wenn Sie ein selbstsigniertes oder PKI-Zertifikat für SSL/TLS in Tableau Server verwenden, müssen Sie die Zertifizierungstellen-Stammzertifikatsdatei auch auf den Independent Gateway-Computer kopieren. Beispiel: sudo cp tableau-server-CA.pem /etc/ssl/certs/ #### Schritt 2: Aktualisieren der Umgebungsvariablen für TLS Sie müssen Port- und Protokoll-Umgebungsvariablen für die Konfiguration des Independent Gateways aktualisieren. Ändern Sie diese Werte, indem Sie die Datei `/etc/opt/tableau/tableau_tsig/environment.bash` wie folgt aktualisieren: TSIG\_HK\_PROTOCOL="https" TSIG\_PORT="443" TSIG\_PROTOCOL="https" #### Schritt 3: Aktualisieren der Stub-Konfigurationsdatei für das HK-Protokoll Bearbeiten Sie manuell die Stub-Konfigurationsdatei (`/var/opt/tableau/tableau_tsig/config/httpd.conf.stub`), um TLS-bezügliche Apache-httpd-Anweisungen für das Housekeeping-Protokoll (HK) festzulegen. Die Stub-Konfigurationsdatei enthält einen Block von TLS-bezogenen Anweisungen, die mit einer `#TLS#`\-Markierung auskommentiert sind. Entfernen Sie die Markierungen in den Anweisungen, wie im Beispiel unten gezeigt. Beachten Sie, dass das Beispiel die Verwendung eines Stammzertifizierungsstellen-Zertifikats für das in Tableau Server verwendete SSL-Zertifikat mit der Option `SSLCACertificateFile` zeigt. #TLS# SSLPassPhraseDialog exec:/path/to/file SSLEngine on #TLS# SSLHonorCipherOrder on #TLS# SSLCompression off SSLCertificateFile /etc/ssl/certs/tsig-ssl.crt SSLCertificateKeyFile /etc/ssl/private/tsig-ssl.key SSLCACertificateFile /etc/ssl/certs/tableau-server-CA.pem #TLS# SSLCARevocationFile /path/to/file Wenn Sie Independent Gateway neu installieren, gehen diese Änderungen verloren. Wir empfehlen, eine Sicherungskopie anzufertigen. #### Schritt 4: Kopieren der Stub-Datei und Neustarten des Dienstes 1. Kopieren Sie die Datei, die Sie im letzten Schritt aktualisiert haben, um "httpd.conf" mit den Änderungen zu aktualisieren: cp /var/opt/tableau/tableau\_tsig/config/httpd.conf.stub /var/opt/tableau/tableau\_tsig/config/httpd.conf 2. Starten Sie den Independent Gateway-Dienst neu: sudo su - tableau-tsig systemctl --user restart tsig-httpd exit Nach dem Neustart bleibt das Independent Gateway solange außer Betrieb, bis Sie die nächsten Schritte in Tableau Server ausführen. Nachdem Sie die Schritte in Tableau Server ausgeführt haben, übernimmt das Independent Gateway die Änderungen und wird online geschaltet. ### Konfigurieren des Tableau Server-Knotens 1 für TLS Führen Sie die folgenden Schritte auf Knoten 1 der Tableau Server-Bereitstellung aus: #### Schritt 1: Kopieren der Zertifikate und Schlüssel und Stoppen von TSM 1. Stellen Sie sicher, dass Sie die "externen SSL"-Zertifikate und -Schlüssel von Tableau Server auf Knoten 1 kopiert haben. 2. Um die Ausfallzeit zu minimieren, empfehlen wir, TSM zu stoppen, die folgenden Schritte auszuführen und TSM dann zu starten, nachdem die Änderungen übernommen wurden: `tsm stop` #### Schritt 2: Festlegen der Zertifikat-Assets und Aktivieren der Independent Gateway-Konfiguration 1. Geben Sie den Speicherort der Zertifikats- und Schlüsseldateien für Independent Gateway an. Diese Pfade verweisen auf den Speicherort auf Independent Gateway-Computern. Hinweis: In diesem Beispiel wird davon ausgegangen, dass für den Schutz von HTTPS- und Housekeeping-Datenverkehr dasselbe Zertifikat- und Schlüsselpaar verwendet wird: tsm configuration set -k gateway.tsig.ssl.cert.file\_name -v /etc/ssl/certs/tsig-ssl.crt --force-keys tsm configuration set -k gateway.tsig.ssl.key.file\_name -v /etc/ssl/private/tsig-ssl.key --force-keys 2. Aktivieren Sie TLS für HTTPS- und HK-Protokolle für Independent Gateway: tsm configuration set -k gateway.tsig.ssl.enabled -v true --force-keys tsm configuration set -k gateway.tsig.hk.ssl.enabled -v true --force-keys 3. (Optional) Wenn Sie in dem Independent Gateway ein selbstsigniertes oder PKI-Zertifikat für SSL/TLS verwenden, müssen Sie die Zertifizierungstellen-Stammzertifikatsdatei hochladen. Die Stammzertifikatdatei der Zertifizierungsstelle ist das Stammzertifikat, das verwendet wurde, um die Zertifikate für die Independent Gateway-Computer zu generieren. Beispiel: tsm security custom-cert add -c rootTSIG-CACert.pem 4. (Optional) Wenn Sie ein selbstsigniertes oder PKI-Zertifikat für SSL/TLS in Tableau Server verwenden, müssen Sie die Zertifizierungstellen-Stammzertifikatdatei in das Independent Gateway-Verzeichnis `/etc/ssl/certs` kopieren. Die Stammzertifikatdatei der Zertifizierungsstelle ist das Stammzertifikat, das verwendet wurde, um die Zertifikate für die Tableau Server-Computer zu generieren. Nachdem Sie das Zertifikat zum Independent Gateway kopiert haben, müssen Sie den Speicherort des Zertifikats auf Knoten 1 mit dem folgenden tsm-Befehl angeben. Beispiel: tsm configuration set -k gateway.tsig.ssl.proxy.gateway\_relay\_cluster.cacertificatefile -v /etc/ssl/certs/tableau-server-CA.pem --force-keys 5. (Optional, nur zu Testzwecken:) Wenn Sie selbstsignierte oder PKI-Zertifikate computerübergreifend freigeben und daher die Antragstellernamen in den Zertifikaten nicht mit den Computernamen übereinstimmen, müssen Sie die Zertifikatsüberprüfung deaktivieren.  tsm configuration set -k gateway.tsig.ssl.proxy.verify -v optional\_no\_ca --force-keys #### Schritt 3: Aktivieren von "externem SSL" für Tableau Server und Anwenden der Änderungen 1. Aktivieren und konfigurieren Sie "externes SSL" in Tableau Server: tsm security external-ssl enable --cert-file ts-ssl.crt --key-file ts-ssl.key 2. Übernehmen Sie die Änderungen. tsm pending-changes apply #### Schritt 4: Aktualisieren der Gateway-Konfigurations-JSON-Datei und Starten von TSM 1. Aktualisieren Sie die Konfigurationsdatei des Independent Gateways (z. B. `tsig.json`) auf der Tableau Server-Seite, um das`https`\-Protokoll für die Independent Gateway-Objekte anzugeben: "protocol" : "https", 2. Entfernen Sie die Verbindungsinformationen für die zweite Instanz von Independent Gateway (oder kommentieren Sie sie aus). Vergessen Sie nicht, den JSON in einem externen Editor zu überprüfen, bevor Sie ihn speichern. Nachdem Sie TLS für die einzelne Instanz von Independent Gateway konfiguriert und validiert haben, aktualisieren Sie diese JSON-Datei mit den Verbindungsinformationen für die zweite Instanz von Independent Gateway. 3. Führen Sie den folgenden Befehl aus, um die Independent Gateway-Konfiguration zu aktualisieren: tsm topology external-services gateway update -c tsig.json 4. Starten Sie TSM. tsm start 5. Melden Sie sich während des Starts von TSM bei der Independent Gateway-Instanz an und starten Sie den`tsig-httpd`\-Dienst: sudo su - tableau-tsig systemctl --user restart tsig-httpd exit ### Aktualisieren der URLs des IdP-Authentifizierungsmoduls auf HTTPS Wenn Sie einen externen Identitätsanbieter für Tableau konfiguriert haben, müssen Sie wahrscheinlich die Rückgabe-URLs im IdP-Verwaltungsdashboard aktualisieren. Wenn Sie beispielsweise eine Vor-Authentifizierungsanwendung von Okta verwenden, müssen Sie die Anwendung so aktualisieren, dass das HTTPS-Protokoll für die Empfänger-URL und die Ziel-URL verwendet wird. ### Konfigurieren von AWS-Lastenausgleich für HTTPS Wenn Sie – wie in dieser Anleitung beschrieben – mit AWS-Lastenausgleich bereitstellen, ändern Sie die Konfiguration des AWS-Lastenausgleichs so, dass HTTPS-Datenverkehr an die Computer gesendet wird, auf denen Independent Gateway ausgeführt wird: 1. Löschen Sie die vorhandene HTTP-Zielgruppe: Wählen Sie in Target Groups (Zielgruppen) die HTTP-Zielgruppe aus, die für den Lastenausgleich konfiguriert wurde, klicken Sie auf Actions (Aktionen), und klicken Sie dann auf Delete (Löschen). 2. Erstellen Sie die HTTPS-Zielgruppe: Zielgruppen (Zielgruppen) > Create target group (Zielgruppe erstellen) - Wählen Sie "Instances" (Instanzen) aus. - Geben Sie einen Zielgruppennamen ein, zum Beispiel `TG-internal-HTTPS`. - Wählen Sie Ihre VPC aus. - Protokoll: HTTPS 443 - Fügen Sie unter Health checks (Integritätsprüfungen) > Advanced health checks settings (Einstellungen für erweiterte Integritätsprüfungen) > Success codes (Erfolgscodes) die Codeliste zum Lesen hinzu: `200,303`. - Klicken Sie auf Create (Erstellen). 3. Wählen Sie die Zielgruppe aus, die Sie eben erstellt haben, und klicken Sie dann auf die Registerkarte Targets (Ziele):  - Klicken Sie auf Edit (Bearbeiten). - Wählen Sie die EC2-Instanz aus, auf der das Tableau Server Independent Gateway ausgeführt wird, das Sie konfiguriert haben, und klicken Sie dann auf Add to registered (Zu registriert hinzufügen). - Klicken Sie auf Save (Speichern). 4. Nachdem die Zielgruppe erstellt wurde, müssen Sie "Stickiness" aktivieren: - Öffnen Sie die AWS-Seite für die Zielgruppe (EC2 > Load Balancing (Lastenausgleich) > Target groups (Zielgruppen)), und wählen Sie die Zielgruppeninstanz aus, die Sie gerade eingerichtet haben. Wählen Sie im Menü Actions (Aktionen) die Option Edit attributes (Attribute bearbeiten) aus. - Wählen Sie auf der Seite Edit attributes (Attribute bearbeiten) die Option Stickiness (Bindung) aus, geben Sie eine Zeitdauer von `1 day` (1 Tag) an, und klicken Sie dann auf Save changes (Änderungen speichern). 5. Aktualisieren Sie für den Lastenausgleich die Listener-Regeln. Wählen Sie den Lastenausgleich aus, den Sie für diese Bereitstellung konfiguriert haben, und klicken Sie dann auf die Registerkarte Listeners. - Klicken Sie für HTTP:80 auf View/edit rules (Regeln anzeigen/bearbeiten). Klicken Sie auf der Seite Rules (Regeln), die daraufhin angezeigt wird, auf das Bearbeitungssymbol (zuerst oben auf der Seite und dann noch einmal für die Regel), um die Regel zu bearbeiten. Löschen Sie die vorhandene THEN-Regel ("DANN") und ersetzen Sie sie, indem Sie auf Add action (Aktion hinzufügen) > Redirect to... (Umleiten an...) klicken. Geben Sie in der daraus resultierenden THEN-Konfiguration `HTTPS` und Port `443` an und belassen Sie die anderen Optionen auf den Standardeinstellungen. Speichern Sie die Einstellung und klicken Sie dann auf Update (Aktualisieren). - Klicken Sie für HTTP:443 auf View/edit rules (Regeln anzeigen/bearbeiten). Klicken Sie auf der Seite Rules (Regeln), die daraufhin angezeigt wird, auf das Bearbeitungssymbol (zuerst oben auf der Seite und dann noch einmal für die Regel), um die Regel zu bearbeiten. Löschen Sie die vorhandene THEN-Regel ("DANN-Regel") und ersetzen Sie sie, indem Sie auf Add action (Aktion hinzufügen) > Forward to... (Weiterleiten an...) klicken. Geben Sie die Zielgruppe für die HTTPS-Gruppe an, die Sie gerade erstellt haben. Aktivieren Sie unter Group-level stickiness (Bindung auf Gruppenebene) den Punkt "Stickiness", und legen Sie "Duration" (Zeitdauer) auf "1 Day" (1 Tag) fest. Speichern Sie die Einstellung und klicken Sie dann auf Update (Aktualisieren). 6. Aktualisieren Sie für den Lastenausgleich das Leerlaufzeitlimit auf 400 Sekunden. Wählen Sie den Lastenausgleich, den Sie für diese Bereitstellung konfiguriert haben, und klicken Sie dann auf Aktionen > Attribute bearbeiten. Stellen Sie das Leerlaufzeitlimit auf `400` Sekunden ein und klicken Sie dann auf Speichern. ## Validieren von TLS Um die TLS-Funktionalität zu validieren, melden Sie sich bei Tableau Server mit der öffentlichen URL (z. B. https://tableau.example.com) mit dem Tableau-Administratorkonto an, das Sie zu Beginn dieses Verfahrens erstellt haben. Wenn TSM nicht startet oder wenn Sie andere Fehlermeldungen erhalten, lesen Sie [Fehlerbehebung beim Tableau Server Independent Gateway](https://help.tableau.com/v0.0/guides/enterprise-deployment/de-de/edg_part7.htm#Troubles). ## Konfigurieren der zweiten Instanz von Independent Gateway für SSL Nachdem Sie die erste Instanz von Independent Gateway erfolgreich konfiguriert haben, stellen Sie die zweite Instanz bereit. Der Prozess zum Bereitstellen des zweiten Independent Gateways erfordert die folgenden Schritte: 1. Auf der konfigurierten (ersten) Instanz von Independent Gateway: Kopieren Sie die folgenden Dateien in die entsprechenden Speicherorte auf der zweiten Instanz von Independent Gateway: - `/etc/ssl/certs/tsig-ssl.crt` - `/etc/ssl/private/tsig-ssl.key` (Sie werden auf der zweiten Instanz das Verzeichnis `private` erstellen müssen). - `/var/opt/tableau/tableau_tsig/config/httpd.conf.stub` - `/etc/opt/tableau/tableau_tsig/environment.bash` 2. Auf Knoten 1 der Tableau Server-Bereitstellung: Aktualisieren Sie die Verbindungsdatei (`tsig.json`) mit den Verbindungsinformationen vom zweiten Independent Gateway. Ein Beispiel für eine Verbindungsdatei (`tsig.json`) wird hier gezeigt: { "independentGateways": \[ { "id": "ip-10-0-1-169.ec2.internal", "host": "ip-10-0-1-169.ec2.internal", "port": "21319", "protocol" : "https", "authsecret": "13660-27118-29070-25482-9518-22453" }, { "id": "ip-10-0-2-230.ec2.internal", "host": "ip-10-0-2-230.ec2.internal", "port": "21319", "protocol" : "https", "authsecret": "9055-27834-16487-27455-30409-7292" }\] } 3. Auf Knoten 1 der Tableau Server-Bereitstellung: Führen Sie die folgenden Befehle aus, um die Konfiguration zu aktualisieren: tsm stop tsm topology external-services gateway update -c tsig.json tsm start 4. Auf beiden Instanzen von Independent Gateway: Wenn Tableau Server gestartet wird, starten Sie den `tsig-httpd`\-Prozess auf beiden Instanzen von Independent Gateway neu: sudo su - tableau-tsig systemctl --user restart tsig-httpd exit 5. In AWS EC2>Target groups (EC2 > Zielgruppen): Aktualisieren Sie die Zielgruppe so, dass sie die EC2-Instanz enthält, auf der die zweite Independent Gateway-Instanz ausgeführt wird. Wählen Sie die Zielgruppe aus, die Sie eben erstellt haben, und klicken Sie dann auf die Registerkarte "Targets" (Ziele):  - Klicken Sie auf Edit (Bearbeiten). - Wählen Sie die EC2-Instanz des zweiten Independent Gateway-Computers aus und klicken Sie dann auf Add to registered (Zur registrierten hinzufügen). Klicken Sie dann auf Speichern. ## Konfigurieren von SSL für Postgres Optional können Sie SSL (TSL) für die Postgres-Verbindung für die externe Repository-Verbindung in Tableau Server konfigurieren. Zur Vereinfachung der Zertifikatsverwaltung und -bereitstellung sowie als bewährte Sicherheitspraxis empfehlen wir die Verwendung von Zertifikaten, die von einer bedeutenden vertrauenswürdigen Zertifizierungsstelle (CA) eines Drittanbieters erstellt wurden. Alternativ dazu können Sie auch selbstsignierte Zertifikate generieren oder Zertifikate von einer PKI für TLS verwenden. In diesem Verfahren wird beschrieben, wie Sie OpenSSL verwenden, um ein selbstsigniertes Zertifikat auf dem Postgres-Host auf einer RHEL-ähnlichen Linux-Distribution in der AWS-Referenzarchitektur zu erstellen. Nachdem Sie das SSL-Zertifikat erzeugt und signiert haben, müssen Sie das CA-Zertifikat auf den Tableau-Host kopieren. **Führen Sie auf dem Host, auf dem Postgres ausgeführt wird, Folgendes durch:** 1. Generieren Sie den Schlüssel der signierenden Stammzertifizierungsstelle (CA): openssl genrsa -out pgsql-rootCAKey.pem 2048 2. Erstellen Sie das Zertifikat der Stammzertifizierungsstelle: openssl req -x509 -sha256 -new -nodes -key pgsql-rootCAKey.pem -days 3650 -out pgsql-rootCACert.pem Sie werden aufgefordert, Werte für die Zertifikatfelder einzugeben. Beispiel: Country Name (2 letter code) \[XX\]:US State or Province Name (full name) \[\]:Washington Locality Name (eg, city) \[Default City\]:Seattle Organization Name (eg, company) \[Default Company Ltd\]:Tableau Organizational Unit Name (eg, section) \[\]:Operations Common Name (eg, Postgres server's hostname) \[\]:ip-10-0-1-189.us-west-1.compute.internal Email Address \[\]:example@tableau.com 3. Erstellen Sie das Zertifikat und den zugehörigen Schlüssel (`server.csr` und `server.key` im Beispiel unten) für den Postgres-Computer. Der Antragstellername für das Zertifikat muss mit dem privaten DNS-Namen des Postgres-Hosts auf EC2 übereinstimmen. Der Antragstellername wird mit der Option `-subj` im Format `"/CN="` festgelegt, beispielsweise: openssl req -new -nodes -text -out server.csr -keyout server.key -subj "/CN=ip-10-0-1-189.us-west-1.compute.internal" 4. Signieren Sie das neue Zertifikat mit dem CA-Zertifikat, das Sie in Schritt 2 erstellt haben. Der folgende Befehl gibt das Zertifikat auch im `crt`\-Format aus: openssl x509 -req -in server.csr -days 3650 -CA pgsql-rootCACert.pem -CAkey pgsql-rootCAKey.pem -CAcreateserial -out server.crt 5. Kopieren Sie die .crt- und die .key-Datei in den Postgres-Pfad `/var/lib/pgsql/13/data/`: sudo cp server.crt /var/lib/pgsql/13/data/ sudo cp server.key /var/lib/pgsql/13/data/ 6. Schalten Sie auf Root-Benutzer um: sudo su 7. Legen Sie Berechtigungen für die .cer- und.key-Dateien fest. Führen Sie die folgenden Befehle aus: cd /var/lib/pgsql/13/data chown postgres.postgres server.crt chown postgres.postgres server.key chmod 0600 server.crt chmod 0600 server.key 8. Aktualisieren Sie die pg\_haba-Konfigurationsdatei `/var/lib/pgsql/13/data/pg_hba.conf`, um MD5-Trust anzugeben: Ändern Sie die vorhandenen Verbindungsanweisungen von `host all all 10.0.30.0/24 password` und `host all all 10.0.31.0/24 password` zu `host all all 10.0.30.0/24 md5` und `host all all 10.0.31.0/24 md5`. 9. Aktualisieren Sie die postgresql-Datei `/var/lib/pgsql/13/data/postgresql.conf`, indem Sie diese Zeile hinzufügen: ssl = on 10. Beenden Sie den Root-Benutzer-Modus: exit 11. Starten Sie Postgres neu: sudo systemctl restart postgresql-13 ### Optional: Aktivieren der Überprüfung der Vertrauenswürdigkeit von Zertifikaten in Tableau Server für Postgres SSL Wenn Sie nach dem in [Teil 4 – Installieren und Konfigurieren von Tableau Server](https://help.tableau.com/v0.0/guides/enterprise-deployment/de-de/edg_part4.htm) aufgeführten Installationsverfahren vorgegangen sind, ist Tableau Server mit optionalem SSL für die Postgres-Verbindung konfiguriert. Das bedeutet, die Konfiguration von SSL für Postgres (wie oben beschrieben) führt zu einer verschlüsselten Verbindung. Wenn Sie möchten, dass die Überprüfung der Zertifikatvertrauenswürdigkeit für die Verbindung erforderlich sein soll, müssen Sie den folgenden Befehl in Tableau Server ausführen, um die Postgres-Host-Verbindung neu zu konfigurieren: tsm topology external-services repository replace-host -f .json -c CACert.pem Dabei steht `.json` für die Verbindungsdatei, die in [Konfigurieren von externem Postgres](https://help.tableau.com/v0.0/guides/enterprise-deployment/de-de/edg_part4.htm#Configur3) beschrieben wird. Und `CACert.pem` ist die Zertifizierungstellen-Zertifikatdatei für das von Postgres verwendete SSL/TLS-Zertifikat. Optional: Überprüfen der SSL-Konnektivität Um die SSL-Konnektivität zu überprüfen, müssen Sie wie folgt vorgehen: - Installieren Sie den Postgres-Client auf Tableau Server-Knoten 1. - Kopieren Sie das Stammzertifikat, das Sie in dem vorherigen Verfahren erstellt haben, auf den Tableau-Host. - Stellen Sie eine Verbindung zum Postgres-Server vom Knoten 1 aus her. ### Installieren des Postgres-Clients auf Knoten 1 Dieses Beispiel zeigt, wie Postgres der Version 13.4 installiert wird. Installieren Sie die gleiche Version, die Sie für das externe Repository ausführen. 1. Auf Knoten 1: Erstellen und bearbeiten Sie die Datei "pgdg.repo" im Pfad `/etc/yum.repos.d`. Füllen Sie die Datei mit den folgenden Konfigurationsinformationen auf. \[pgdg13\] name=PostgreSQL 13 for RHEL/CentOS 7 - x86\_64 baseurl=https://download.postgresql.org/pub/repos/yum/13/redhat/rhel-7-x86\_64 enabled=1 gpgcheck=0 2. Installieren des Postgres-Clients: sudo yum install postgresql13-13.4-1PGDG.rhel7.x86\_64 ### Kopieren des Stammzertifikats auf Knoten 1 Kopieren Sie das Zertifizierungsstellen-Zertifikat (`pgsql-rootCACert.pem`) auf den Tableau-Host: scp ec2-user@:/home/ec2-user/pgsql-rootCACert.pem /home/ec2-user ### Herstellen einer SSL-Verbindung vom Knoten 1 aus zum Postgres-Host Führen Sie den folgenden Befehl auf dem Knoten 1 aus, mit dem Sie die IP-Adresse des Postgres-Server-Hosts und das Stammzertifizierungsstellen-Zertifikat angeben: psql "postgresql://postgres@:5432/postgres?sslmode=verify-ca&sslrootcert=pgsql-rootCACert.pem" Beispiel: psql "postgresql://postgres@10.0.1.189:5432/postgres?sslmode=verify-ca&sslrootcert=pgsql-rootCACert.pem" Postgres fordert Sie zur Eingabe des Kennworts auf. Nach erfolgreicher Anmeldung gibt die Shell Folgendes zurück: psql (13.4) SSL connection (protocol: TLSv1.2, cipher: ECDHE-RSA-AES256-GCM-SHA384, bits: 256, compression: off) Type "help" for help. postgres=# ## Konfigurieren von SMTP- und Ereignisbenachrichtigungen Tableau Server sendet E-Mail-Benachrichtigungen an Administratoren und Benutzer. Um dies zu aktivieren, müssen Sie Tableau Server so konfigurieren, dass E-Mails an Ihren E-Mail-Server gesendet werden. Sie müssen auch die Ereignistypen, Schwellenwerte und die Subscription-Informationen angeben, die gesendet werden sollen. Für die Ausgangskonfiguration von SMTP und Benachrichtigungen wird empfohlen, dass Sie die unten gezeigte Konfigurationsdatei als Vorlage zum Erstellen einer JSON-Datei verwenden. Sie können auch jeden einzelnen Konfigurationsschlüssel mit der in _tsm configuration set_ ([Linux](https://help.tableau.com/current/server-linux/de-de/cli_configuration_tsm.htm#TSMSet)) beschriebenen Syntax festlegen. Führen Sie dieses Verfahren auf Knoten 1 in Ihrer Tableau Server-Bereitstellung aus: 1. Kopieren Sie folgende JSON-Vorlage in eine Datei. Passen Sie die Datei mit Ihren SMTP-Konfigurationsoptionen und den Subscription- und Warnbenachrichtigungen für Ihre Organisation an. - Eine Liste und Beschreibung aller SMTP-Optionen finden Sie in der _Referenz zur SMTP-CLI-Konfiguration_ ([Linux](https://help.tableau.com/current/server-linux/de-de/config_smtp.htm#config_reference)). - Eine Liste und Beschreibung aller Optionen für Benachrichtigungsereignisse finden Sie im CLI-Abschnitt von _Konfigurieren von Serverereignisbenachrichtigungen_ ([Linux](https://help.tableau.com/current/server-linux/de-de/email.htm)). { "configKeys": { "svcmonitor.notification.smtp.server": "_SMTP server host name_", "svcmonitor.notification.smtp.send\_account": "_SMTP user name_", "svcmonitor.notification.smtp.port": 443, "svcmonitor.notification.smtp.password": "_SMTP user account password_", "svcmonitor.notification.smtp.ssl\_enabled": true, "svcmonitor.notification.smtp.from\_address": "_From email address_", "svcmonitor.notification.smtp.target\_addresses": "_To email address1,address2_", "svcmonitor.notification.smtp.canonical\_url": "_Tableau Server URL_", "backgrounder.notifications\_enabled": true, "subscriptions.enabled": true, "subscriptions.attachments\_enabled": true, "subscriptions.max\_attachment\_size\_megabytes": 150, "svcmonitor.notification.smtp.enabled": true, "features.DesktopReporting": true, "storage.monitoring.email\_enabled": true, "storage.monitoring.warning\_percent": 20, "storage.monitoring.critical\_percent": 15, "storage.monitoring.email\_interval\_min": 25, "storage.monitoring.record\_history\_enabled": true } } 2. Führen Sie den Befehl `tsm settings import -f file.json` aus, um die JSON-Datei an Tableau Services Manager zu übergeben. 3. Führen Sie den Befehl `tsm pending-changes apply` aus, um die Änderungen anzuwenden. 4. Führen Sie `tsm email test-smtp-connection` aus, um die Verbindungskonfiguration anzuzeigen und zu verifizieren. ## Installieren des PostgreSQL-Treibers Um Verwaltungsansichten in Tableau Server anzuzeigen, muss der PostgreSQL-Treiber auf dem Knoten 1 der Tableau Server-Bereitstellung installiert werden. 1. Rufen Sie die Tableau-Seite [Treiber herunterladen](https://www.tableau.com/de-de/support/drivers) auf und kopieren Sie die URL für die PostgreSQL-JAR-Datei. 2. Führen Sie das folgende Verfahren auf jedem Knoten der Tableau-Bereitstellung aus: - Erstellen Sie den folgenden Dateipfad: `sudo mkdir -p /opt/tableau/tableau_driver/jdbc` - Laden Sie die neueste Version der PostgreSQL-JAR-Datei in den neuen Pfad herunter: Beispiel: `sudo wget https://downloads.tableau.com/drivers/linux/postgresql/postgresql-42.2.22.jar` 4. Starten Sie Tableau Server auf dem Ausgangsknoten neu: `tsm restart` ## Konfigurieren der Richtlinie für starke Kennwörter Wenn Sie Tableau Server nicht mit einer IdP-Authentifizierungslösung bereitstellen, empfehlen wir, die Sicherheit der standardmäßigen Tableau-Kennwortrichtlinie zu erhöhen. Wenn Sie Tableau Server mit einem IdP bereitstellen, müssen Sie Kennwortrichtlinien mit dem IdP verwalten. Das folgende Verfahren umfasst die JSON-Konfiguration für die Einstellung der Kennwortrichtlinie auf Tableau Server. Weitere Informationen zu den folgenden Optionen finden Sie unter _Lokale Authentifizierung_ ([Linux](https://help.tableau.com/current/server-linux/de-de/local_auth.htm)). 1. Kopieren Sie folgende JSON-Vorlage in eine Datei. Geben Sie als Schlüsselwerte die Konfiguration Ihrer Kennwortrichtlinien ein. { "configKeys": { "wgserver.localauth.policies.mustcontainletters.enabled": true, "wgserver.localauth.policies.mustcontainuppercase.enabled": true, "wgserver.localauth.policies.mustcontainnumbers.enabled": true, "wgserver.localauth.policies.mustcontainsymbols.enabled": true, "wgserver.localauth.policies.minimumpasswordlength.enabled": true, "wgserver.localauth.policies.minimumpasswordlength.value": 12, "wgserver.localauth.policies.maximumpasswordlength.enabled": false, "wgserver.localauth.policies.maximumpasswordlength.value": 255, "wgserver.localauth.passwordexpiration.enabled": true, "wgserver.localauth.passwordexpiration.days": 90, "wgserver.localauth.ratelimiting.maxbackoff.minutes": 60, "wgserver.localauth.ratelimiting.maxattempts.enabled": false, "wgserver.localauth.ratelimiting.maxattempts.value": 5, "vizportal.password\_reset": true } } 2. Führen Sie den Befehl `tsm settings import -f file.json` aus, um die JSON-Datei an Tableau Services Manager zu übergeben, um Tableau Server zu konfigurieren. 3. Führen Sie den Befehl `tsm pending-changes apply` aus, um die Änderungen anzuwenden. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Teil 7 – Überprüfung, Tools und Fehlerbehebung **Hinweis**: Das Enterprise-Bereitstellungshandbuch wird von Tableau nicht mehr aktualisiert. Obwohl wir die hier beschriebene Referenzarchitektur weiterhin als gültiges Bereitstellungsmodell für Tableau Server in AWS empfehlen, haben sich bestimmte Konfigurationsverfahren seit der letzten Aktualisierung möglicherweise geändert. Vergleichen Sie diese Schritte immer mit der neuesten [Tableau Server-Hilfedokumentation](https://help.tableau.com/current/server/de-de/get_started_server.htm), um die Genauigkeit zu gewährleisten. Dieser Artikel enthält Schritte zur Überprüfung nach einer Installation sowie Anleitungen zur Fehlerbehebung. ## Überprüfung der Failover-Funktionalität des Systems Nachdem Sie Ihre Bereitstellung konfiguriert haben, empfiehlt es sich, einfache Failover-Tests durchzuführen, um die Systemredundanz zu überprüfen. Wir empfehlen, die folgenden Schritte durchzuführen, um die Failover-Funktionalität zu überprüfen: 1. Fahren Sie die erste Instanz von Independent Gateway (TSIG1) herunter. Sämtlicher eingehender Datenverkehr sollte über die zweite Instanz von Independent Gateway (TSIG2) geleitet werden. 2. Starten Sie TSIG1 neu, und fahren Sie dann TSIG2 herunter. Sämtlicher eingehender Datenverkehr sollte über die TSIG1 geleitet werden. 3. Starten Sie TSIG2 neu. 4. Fahren Sie Tableau Server-Knoten 1 herunter. Sämtlicher Vizportal/Application Server-Datenverkehr wird auf den Knoten 2 verlegt ("Failover"). **Hinweis:** Ab September 2022 gilt die Hochverfügbarkeit von Knoten 1 in bestimmten Versionen von Tableau Server 2021.4 (und höher) als kompromittiert. Client-Verbindungen schlagen fehl, wenn Knoten 1 heruntergefahren ist. Dieses Problem wurde in den folgenden Wartungsupdates behoben: – 2021.4.15 (und höher) – 2022.1.11 (und höher) – 2023.1.3 (und höher) Um sicherzustellen, dass Ihre Tableau Server-Installation mit ATR-Aktivierungen nach einem Ausfall des Primärknotens über eine Toleranzfrist von 72 Stunden verfügt, installieren Sie oder führen Sie ein Upgrade auf eine dieser Versionen durch. Weitere Einzelheiten finden Sie unter [Tableau Server-Hochverfügbarkeits-Cluster mit ATR hat keine Toleranzfrist nach dem Ausfall des Anfangsknotens](https://kb.tableau.com/articles/issue/tableau-server-ha-using-atr-does-not-have-a-grace-period-after-the-initial-node-failure?lang=de-de "Tableau-Knowledgebase-Artikel über einen Ausfall der Hochverfügbarkeit.") in der Tableau-Knowledgebase. 5. Starten Sie Knoten 1 neu, und fahren Sie Knoten 2 herunter. Sämtlicher Vizportal/Application Server-Datenverkehr wird auf den Knoten 1 verlegt ("Failover"). 6. Starten Sie Knoten 2 neu. In diesem Kontext erfolgt das "Herunterfahren" oder "Neustarten", indem das Betriebssystem oder der virtuelle Computer (VM) ausgeschaltet wird, ohne dass zuvor versucht wird, die Anwendung sauber herunterzufahren. Auf diese Weise soll ein Ausfall der Hardware oder des virtuellen Computers (VM) simuliert werden. Der für jeden Failover-Test mindestens erforderliche Validierungsschritt besteht darin, sich als ein Benutzer zu authentifizieren und grundlegende Anzeigevorgänge durchzuführen. Es kann sein, dass Sie einen Browserfehler vom Typ "Bad Request" (Ungültige Anforderung) erhalten, wenn Sie versuchen, sich nach einem simulierten Ausfall anzumelden. Diese Fehlermeldung wird möglicherweise auch dann noch angezeigt, nachdem Sie den Cache in Ihrem Browser geleert haben. Dieses Problem tritt häufig auf, wenn der Browser Daten aus einer vorherigen IdP-Sitzung zwischenspeichert. Sollte dieser Fehler auch dann noch auftreten, nachdem Sie den lokalen Browser-Cache gelöscht haben, validieren Sie das Tableau-Szenario, indem Sie eine Verbindung mit einem anderen Browser herstellen. ## Automatische Wiederherstellung des Anfangsknotens Tableau Server 2021.2.4 (und höher) enthält ein Skript für die automatisierte Wiederherstellung des Anfangsknotens (`auto-node-recovery`), das sich im Skriptverzeichnis (`/app/tableau_server/packages/scripts.`) befindet. Wenn es ein Problem mit dem Anfangsknoten gibt und redundante Prozesse auf Knoten 2 vorhanden sind, gibt es keine Garantie, dass Tableau Server weiterhin ausgeführt wird. Tableau Server kann bis zu 72 Stunden nach einem Ausfall des Anfangsknotens weiter ausgeführt werden, bevor sich das Fehlen des Lizenzierungsdienstes auf andere Prozesse auswirkt. Wenn dies der Fall ist, können sich Ihre Benutzer nach dem Ausfall des Anfangsknotens zwar weiterhin anmelden und ihre Inhalte anzeigen und verwenden. Sie können Tableau Server jedoch nicht neu konfigurieren, da Sie keinen Zugriff auf den Administration Controller haben. Auch bei Konfiguration mit redundanten Prozessen ist es möglich, dass Tableau Server nach dem Ausfall des Anfangsknotens nicht mehr funktioniert. So stellen Sie den Anfangsknoten (Knoten 1) nach einem Ausfall wieder her: 1. Melden Sie sich auf dem Tableau Server-Knoten 2 an. 2. Wechseln Sie in das Skriptverzeichnis: cd /app/tableau\_server/packages/scripts. 3. Führen Sie den folgenden Befehl aus, um das Skript zu starten: sudo ./auto-node-recovery -p node1 -n node2 -k Dabei steht `` für eine durch Kommas getrennte Liste (keine Leerzeichen) der Lizenzschlüssel für Ihre Bereitstellung. Wenn Sie keinen Zugriff auf Ihre Lizenzschlüssel haben, rufen Sie aus dem [Tableau-Kundenportal](http://customer.tableausoftware.com/?_fsi=v45oWMAM) ab. Beispiel: sudo ./auto-node-recovery -p node1 -n node2 -k TSB4-8675-309F-TW50-9RUS,TSNM-559N-ULL6-22VE-SIEN Das Skript zur automatischen Knotenwiederherstellung (auto-node-recovery) führt dann rund 20 Schritte aus, um Dienste auf dem Knoten 2 wiederherzustellen. Jeder einzelne Schritt wird während der Ausführung des Skripts im Terminal angezeigt. Ausführlichere Statusinformationen werden in`/data/tableau_data/logs/app-controller-move.log` protokolliert. In den meisten Umgebungen benötigt das Skript zwischen 35 und 45 Minuten, bis es fertig ist. ### Fehlerbehebung bei einer Wiederherstellung des Anfangsknotens Wenn die Knotenwiederherstellung fehlschlägt, ist es möglicherweise hilfreich, das Skript interaktiv auszuführen, um einzelne Schritte im Prozess zuzulassen oder zu verbieten. Beispiel: Wenn das Skript während der Ausführung fehlschlägt, können Sie die Protokolldatei überprüfen, Änderungen an der Konfiguration vornehmen und das Skript dann erneut ausführen. Durch Ausführen im interaktiven Modus können Sie dann alle Schritte überspringen, bis Sie zu dem Schritt gelangen, in dem der Fehler aufgetreten ist. Um das Skript im interaktiven Modus auszuführen, fügen Sie dem Skriptargument den Schalter `-i` hinzu. ### Wiederherstellung des fehlgeschlagenen Knotens Nachdem Sie das Skript ausgeführt haben, führt Knoten 2 alle Dienste aus, die zuvor auf dem ausgefallenen Host von Knoten 1 ausgeführt wurden. Um Knoten 4 hinzuzufügen, müssen Sie einen neuen Tableau Server-Host mit der Bootstrap-Datei bereitstellen und ihn so konfigurieren, wie Sie es für den ursprünglichen Knoten 2 getan haben, wie in Teil 4 beschrieben. Siehe [Konfigurieren von Knoten 2](https://help.tableau.com/v0.0/guides/enterprise-deployment/de-de/edg_part4.htm#Configur2). ## Switchto Switchto ist ein Shell-Skript von Tim, das den Wechsel zwischen Fenstern erleichtert. 1. Kopieren Sie den folgenden Code in eine Datei namens `switchto` im Basisverzeichnis auf Ihrem Bastion-Host. #!/bin/bash #------------------------------------------------------------------- # switchto # # Helper function to simplify SSH into the various AWS hosts when # following the Tableau Server Enterprise Deployment Guide (EDG). # # Place this file on your bastion host and provide your AWS hosts' # internal ip addresses or machine names here. # Example: readonly NODE1="10.0.3.187" # readonly NODE1="" readonly NODE2="" readonly NODE3="" readonly NODE4="" readonly PGSQL="" readonly PROXY1="" readonly PROXY2="" usage() { echo "Usage: switchto.sh \[ node1 | node2 | node3 | node4 | pgsql | proxy1 | proxy2 \]" } ip="" case $1 in node1) ip="$NODE1" ;; node2) ip="$NODE2" ;; node3) ip="$NODE3" ;; node4) ip="$NODE4" ;; pgsql) ip="$PGSQL" ;; proxy1) ip="$PROXY1" ;; proxy2) ip="$PROXY2" ;; ?) usage exit 0 ;; \*) echo "Unkown option $1." usage exit 1 ;; esac if \[\[ -z $ip \]\]; then echo "You must first edit this file to provide the ip addresses of your AWS hosts." exit 1 fi ssh -A ec2-user@$ip 3. Ändern Sie die IP-Adressen im Skript so, dass sie mit Ihren EC2-Instanzen übereinstimmen, und speichern Sie dann die Datei. 4. Wenden Sie Berechtigungen auf die Skriptdatei an: sudo chmod +x switchto Verwendung: Um zu einem Host umzuschalten, führen Sie den folgenden Befehl aus: `./switchto ` Wenn Sie zum Beispiel zum Knoten 1 umschalten möchten, führen Sie den folgenden Befehl aus: `./switchto node1` ## Fehlerbehebung beim Tableau Server Independent Gateway Das Konfigurieren von Independent Gateway, Okta, Mellon und SAML in Tableau Server kann ein fehleranfälliger Prozess sein. Die häufigste Fehlerursache sind Zeichenfolgenfehler. So kann zum Beispiel ein nachgestellter Schrägstrich (`/`) in den Okta-URLs, die während der Konfiguration angegeben wurden, einen Nichtübereinstimmungsfehler in Bezug auf SAML-Assertion verursachen. Dies ist nur ein Beispiel. Es gibt viele Möglichkeiten während der Konfiguration, bei einer der Anwendungen eine falsche Zeichenfolge einzugeben. ### Neustarten des tableau-tsig-Dienstes Beginnen (und beenden) Sie die Fehlerbehebung immer mit einem Neustart des tableau-tsig-Dienstes auf den Independent Gateway-Computern. Das Neustarten dieses Dienstes geht schnell und bewirkt meist, dass die aktualisierte Konfiguration von Tableau Server geladen wird. Führen Sie die folgenden Befehle auf dem Independent Gateway-Computer aus: sudo su - tableau-tsig systemctl --user restart tsig-httpd exit ### Auffinden falscher Zeichenfolgen Wenn Sie einen Zeichenfolgenfehler gemacht haben (Fehler beim Kopieren/Einfügen, Zeichenfolge abgeschnitten usw.), nehmen Sie sich die Zeit, alle von Ihnen konfigurierten Einstellungen durchzugehen: - Die Konfiguration der Okta-Vorauthentifizierung. Überprüfen Sie sorgfältig die von Ihnen festgelegten URLs. Suchen Sie nach abschließenden Schrägstrichen. Prüfen Sie auf HTTP anstelle von HTTPS. - Shell-Verlauf für die SAML-Konfiguration auf Knoten 1. Überprüfen Sie den Befehl `tsm authentication saml configure`, den Sie ausgeführt haben. Stellen Sie sicher, dass alle URLs mit denen übereinstimmen, die Sie in Okta konfiguriert haben. Vergewissern Sie sich beim Überprüfen des Shell-Verlaufs von Knoten 1, dass die `tsm configuration set`\-Befehle, die die Mellon-Konfigurationsdateipfade angeben, exakt mit den Dateipfaden übereinstimmen, in die Sie die Dateien in Independent Gateway kopiert haben. - Die Mellon-Konfiguration in Independent Gateway. Überprüfen Sie den Shell-Verlauf, um sicherzustellen, dass Sie die Metadaten mit der gleichen URL-Zeichenfolge erstellt haben, die Sie in Okta und Tableau-SAML konfiguriert haben. Stellen Sie sicher, dass alle Pfade, die in `/etc/mellon/conf.d/global.conf` angegeben sind, korrekt sind und dass die `MellonCookieDomain` auf Ihre Stammdomäne festgelegt ist, nicht auf Ihre Tableau-Unterdomäne. ### Durchsuchen relevanter Protokolle Wenn alle Zeichenfolgen korrekt zu sein scheinen, sollten Sie die Protokolle auf Fehler überprüfen. Tableau Server protokolliert Fehler und Ereignisse in Dutzenden verschiedener Protokolldateien. Auch Independent Gateway protokolliert in einer Reihe lokaler Dateien. Wir empfehlen, diese Protokolle in der folgenden Reihenfolge zu überprüfen. #### Independent Gateway-Protokolldateien Der standardmäßige Speicherort der Protokolldateien des Independent Gateway lautet `/var/opt/tableau/tableau_tsig/logs`. - `access.log`: Dieses Protokoll ist insofern nützlich, als es Einträge enthält, die Verbindungen von den Tableau Server-Knoten anzeigen. Wenn Sie bei dem Versuch, TSM zu starten, Gateway-Fehler erhalten ("...startet nicht"), und es keine Einträge in der Datei `access.log` gibt, liegt ein grundlegendes Konnektivitätsproblem vor. Überprüfen Sie als ersten Schritt immer die Konfiguration der AWS-Sicherheitsgruppe. Ein weiteres häufiges Problem ist ein Schreibfehler in `tsig.json`. Wenn Sie in tsig.json eine Änderung vornehmen, führen Sie `tsm stop` aus, bevor Sie `tsm topology external-services gateway update -c tsig.json` ausführen. Nachdem tsig.json aktualisiert wurde, führen Sie `tsm start` aus. - `error.log`: Neben anderen Einträgen werden in diesem Protokoll auch SAML- und Mellon-Fehler verzeichnet. #### Protokolldatei von Tableau Server-tabadminagent Die `tabadminagent`\-Dateien (nicht `tabadmincontroller`) sind die einzigen relevanten Protokolldateien für die Behebung von Fehlern im Zusammenhang mit Independent Gateway. Sie müssen herausfinden, wo Independent Gateway-Fehler in `tabdminagent` protokolliert wurden. Diese Fehler können auf jedem beliebigen Knoten, aber nur auf einem einzigen Knoten auftreten. Führen Sie die folgenden Schritte auf jedem Knoten im Tableau Server-Cluster durch, bis Sie die Zeichenfolge "independent" finden: 1. Suchen Sie den Speicherort der tabadminagent-Protokolldatei auf den Tableau Server-Knoten 1–4 im EDG-Setup: cd /data/tableau\_data/data/tabsvc/logs/tabadminagent 2. Öffnen Sie das neueste Protokoll, in dem Folgendes steht: less tabadminagent\_nodeN.log (Ersetzen Sie "N" durch die Knotennummer.) 3. Suchen Sie nach allen Stellen, an denen "Independent" oder "independent" steht, indem Sie die folgende Suchzeichenfolge verwenden: /ndependent Wenn es keine Treffer gibt, gehen Sie zum nächsten Knoten und wiederholen Sie die Schritte 1–3. 4. Wenn Sie einen Treffer erhalten: Drücken Sie die Tastenkombination `Shift + G`, um nach unten zu den letzten Fehlermeldungen zu gelangen. ### Neuladen der httpd-Stub-Datei Independent Gateway verwaltet die Konfiguration von httpd für Apache. Eine allgemeine Methode, mit der sich vorübergehende Probleme oftmals beheben lassen, ist die httpd-Stub-Datei neu zu laden, aus der die zugrunde liegende Apache-Konfiguration stammt. Führen Sie auf beiden Instanzen von Independent Gateway die folgenden Befehle aus. 1. Kopieren Sie die Stub-Datei herüber zu httpd.conf: cp /var/opt/tableau/tableau\_tsig/config/httpd.conf.stub /var/opt/tableau/tableau\_tsig/config/httpd.conf 2. Starten Sie den Independent Gateway-Dienst neu: sudo su - tableau-tsig systemctl --user restart tsig-httpd exit ### Löschen oder Verschieben von Protokolldateien Independent Gateway protokolliert sämtliche Zugriffsereignisse. Um zu verhindern, dass dabei der gesamte Festplattenplatz belegt wird, müssen Sie die Protokolldateispeicherung verwalten. Wenn Ihre Festplatte voll wird, kann Independent Gateway keine Zugriffsereignisse mehr protokollieren und stellt den Betrieb mit einem Fehler ein. Die folgende Meldung wird in "error.log" in Independent Gateway protokolliert: (28)No space left on device: \[client 10.0.2.209:54332\] AH00646: Error writing to /var/opt/tableau/tableau\_tsig/logs/access.%Y\_%m\_%d\_%H\_%M\_%S.log Dieser Fehler führt zum Status `DEGRADED` für den `external` Knoten, wenn Sie `tsm status -v` auf Tableau-Knoten 1 ausführen. Der Knoten `external` in der Statusmeldung bezieht sich auf Independent Gateway. Um dieses Problem zu beheben, müssen Sie die "access.log"-Dateien auf der Festplatte löschen. Die "access.log"-Dateien werden unter `/var/opt/tableau/tableau_tsig/logs` gespeichert. Nachdem Sie Platz auf der Festplatte geschaffen haben, starten Sie den tableau-tsig-Dienst neu. ### Browserfehler **Bad Request**: Ein häufiger Fehler in diesem Szenario ist ein Fehler vom Typ "Bad Request" (Ungültige Anforderung) von Okta. Dieses Problem tritt häufig auf, wenn der Browser Daten aus einer früheren Okta-Sitzung zwischenspeichert. Wenn Sie beispielsweise die Okta-Anwendungen als Okta-Administrator verwalten und dann versuchen, mit einem anderen Okta-fähigen Konto auf Tableau zuzugreifen, können Sitzungsdaten aus den Administratordaten den Fehler "Bad Request" verursachen. Wenn dieser Fehler auch dann noch auftritt, wenn Sie den lokalen Browser-Cache löschen, versuchen Sie, das Tableau-Szenario zu validieren, indem Sie eine Verbindung mit einem anderen Browser herstellen. Eine weitere Ursache für Fehler vom Typ "Bad Request" (ungültige Anforderung) sind Schreibfehler in einer der vielen URLs, die Sie während der Okta-, Mellon- und SAML-Konfigurationsprozesse eingeben. Überprüfen Sie, ob Sie diese alle fehlerfrei eingegeben haben. Oftmals gibt die Datei `error.log` auf dem Independent Gateway-Server an, welche URL den Fehler verursacht. **Not Found – The requested URL was not found on this server**: Diese Fehlermeldung weist auf einen von vielen Konfigurationsfehlern hin. Wenn der Benutzer mit Okta authentifiziert ist und dann diese Fehlermeldung erhält, haben Sie wahrscheinlich die Vor-Authentifizierungsanwendung von Okta bei der Konfiguration von SAML auf Tableau Server hochgeladen. Stellen Sie sicher, dass Sie die Metadaten der Tableau Server-Anwendung von Okta auf Tableau Server konfiguriert haben und nicht die Metadaten der Vor-Authentifizierungsanwendung von Okta. Weitere Fehlerbehebungsschritte - Überprüfen Sie die Einstellungen der Vor-Authentifizierungsanwendung von Okta. Stellen Sie sicher, dass die Protokolle HTTP und HTTPS wie in diesem Thema beschrieben festgelegt sind. - Starten Sie tsig-httpd auf beiden Independent Gateway-Servern neu. - Überprüfen Sie, ob `sudo apachectl configtest` auf beiden Independent Gateways die Meldung "Syntax OK" zurückgibt. - Stellen Sie sicher, dass der Testbenutzer in Okta beiden Anwendungen zugewiesen ist. - Stellen Sie sicher, dass "Stickiness" für das Lastenausgleichsmodul und die zugehörigen Zielgruppen aktiviert ist. ### Überprüfen der TLS-Verbindung von Tableau Server zu Independent Gateway Verwenden Sie den `wget`\-Befehl, um die Konnektivität und den Zugriff von Tableau Server zu Independent Gateway zu überprüfen. Variationen dieses Befehls können Ihnen helfen zu verstehen, ob Verbindungsprobleme aus Problemen mit Zertifikaten resultieren. Führen Sie zum Beispiel diesen `wget`\-Befehl aus, um das Housekeeping-Protokoll (HK) von Tableau Server zu überprüfen: `wget https://ip-10-0-1-38.us-west-1.compute.internal:21319` Erstellen Sie die URL mit derselben Hostadresse, die Sie für die Hostoption der Datei "tsig.json" angegeben haben. Geben Sie das `https`\-Protokoll an und fügen Sie die URL mit dem HK-Port `21319` an. So überprüfen Sie die Konnektivität und ignorieren die Zertifikatsüberprüfung: `wget https://ip-10-0-1-38.us-west-1.compute.internal:21319 --no-check-certificate` So überprüfen Sie, ob das Stammzertifizierungsstellenzertifikat für TSIG gültig ist: `wget https://ip-10-0-1-38.us-west-1.compute.internal:21319 --ca-certificate=tsigRootCA.pem` Wenn Tableau in der Lage ist, zu kommunizieren, werden Ihnen möglicherweise noch inhaltsbezogene Fehler gemeldet, aber keine verbindungsbezogenen Fehler. Wenn Tableau überhaupt keine Verbindung herstellen kann, überprüfen Sie zunächst die Protokollkonfiguration in den Firewall-/Sicherheitsgruppen. So müssen zum Beispiel die Regeln für eingehenden Datenverkehr für die Sicherheitsgruppe, in der sich Independent Gateway befindet, TCP 21319 zulassen. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Tutorial: Erste Schritte mit Tableau Desktop ##### Erfahren Sie, wie Sie eine Verbindung zu Daten herstellen, Datenvisualisierungen erstellen, Ihre Erkenntnisse präsentieren und Einblicke mit Anderen teilen. Dieses Tutorial führt Sie durch die Features und Funktionen von Tableau Desktop. Im Verlauf dieses Tutorials werden Sie mehrere Ansichten in einer Tableau-Arbeitsmappe erstellen. Die Schritte, die Sie ausführen werden, und die Arbeitsmappe, mit der Sie arbeiten, beruhen auf einer Geschichte über einen Mitarbeiter, der am Hauptsitz einer großen Einzelhandelskette tätig ist. Im Lauf der Geschichte stellen Sie Fragen zu Ihrem Unternehmen und seiner Leistung. Sie werden erlernen, eine Verbindung zu Daten in Tableau Desktop herzustellen, und Sie werden verschiedene nützliche Ansichten aufbauen, präsentieren und weitergeben, wobei Sie jeweils wichtige Funktionen kennenlernen werden. Planen Sie etwa eine bis drei Stunden für alle Schritte ein. ## Und das ist die Geschichte ... Angenommen, Sie arbeiten für eine große Einzelhandelskette. Ihre Managerin hat soeben den Umsatz-Quartalsbericht erhalten und festgestellt, dass sich einige Produkte besser zu verkaufen scheinen als andere und der Gewinn in bestimmten Gegenden nicht so hoch ist, wie sie das erwartet hätte. Ihre Vorgesetzte interessiert sich für die Quintessenz: Die Gesamtumsätze und Rentabilität müssen Sie schon selbst unter die Lupe nehmen, damit Sie die treibenden Kräfte hinter diesen Zahlen herausfinden. Sie hat Sie außerdem gebeten, Bereiche mit Verbesserungspotenzial zu ermitteln und Ihre Erkenntnisse im Team zu präsentieren. Das Team kann Ihre Ergebnisse näher untersuchen und geeignete Maßnahmen ergreifen, die den Umsatz und die Rentabilität der Produktgruppen erhöhen sollen. Sie werden mit Tableau Desktop eine Ansicht Ihrer Produktdaten erstellen, die die Umsätze und Rentabilität der Produkte nach Region in einer Karte darstellt, ein Dashboard mit Ihren Erkenntnissen aufbauen und dann eine Story zur Präsentation entwickeln. Anschließend werden Sie Ihre Erkenntnisse im Web teilen, sodass sich auch externe Teammitglieder informieren können. Unter **Weitere Informationen** finden Sie jeweils Hintergrundinformationen und Beispiele. Probieren Sie es aus: Weitere Informationen: Herstellen einer Verbindung zu Daten Wenn Sie dieses Tutorial erstmalig durcharbeiten, ziehen Sie die Datenquelle "Beispiel ‒ Superstore" heran. (Wir zeigen Ihnen, wie das geht.) Sobald Sie mit den wesentlichen Funktionen in Tableau Desktop vertraut sind, können Sie versuchen, diese Schritte mit Ihren eigenen Daten auszuführen. Wenn Sie den Superstore-Datensatz benötigen, können Sie ihn auf der Seite [Beispieldaten | Tableau Public](https://public.tableau.com/de-de/app/learn/sample-data) herunterladen.

Schritte

Schritt 1: Eine Verbindung zu Ihren Daten herstellen
Sie lernen die Startseite kennen, und Sie erfahren, wie Sie eine Verbindung zu Ihren Daten herstellen.
Schritt 2: Erster Überblick per Drag & Drop
Sie lernen den Tableau-Arbeitsbereich kennen, Sie erlernen die Sprache von Tableau, und Sie beginnen mit der Datenuntersuchung.
Schritt 3: Ergebnisse fokussieren
Sie stellen tiefgreifende Fragen, und mithilfe von weiteren Tools können Sie Ihre Ansichten verfeinern und Einblicke zu Ihren Daten gewinnen.
Schritt 4: Daten geografisch untersuchen
Sie erfahren, wie Sie Ihre Daten in einer Karte darstellen und so nach Trends suchen.
Schritt 5: Drilldown in die Details
Sie nehmen einen Drilldown in die Details der Daten vor, und Sie erlernen, wie Sie einen "Oberste"-Filter erstellen.
Schritt 6: Dashboard mit den Erkenntnissen aufbauen
Sie erlernen, wie Sie ein Dashboard für die erstellten Visualisierungen aufbauen und formatieren.
Schritt 7: Story zur Präsentation aufbauen
Sie erlernen, wie Sie eine Story aufbauen und formatieren und darin Ihre Erkenntnisse präsentieren.
Schritt 8: Erkenntnisse mitteilen
Sie teilen Ihre Erkenntnisse mit Ihrem Unternehmen auf Tableau Server oder Tableau Cloud – oder auch mit der ganzen Welt auf Tableau Public.
Lernbibliothek
Sie sind jetzt praktisch ein Daten-Rockstar – und Sie sollten sich auf jeden Fall anhand dieser zusätzlichen Ressourcen weiter in das Programm einarbeiten.
[Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Virtuelle Verbindungen migrieren Dies ist das [Handbuch für die manuelle Migration nach Tableau Cloud](https://help.tableau.com/current/guides/migration/de-de/emg_intro.htm). In diesem Handbuch wird beschrieben, wie Sie Tableau Server-Bereitstellungen mit weniger als 100 Benutzern manuell zu Tableau Cloud migrieren. Wenn Ihre Organisation auf virtuelle Verbindungen in Tableau Server angewiesen ist, müssen Sie diese migrieren, bevor Sie fortfahren. Wenn Sie keine virtuellen Verbindungen für Tableau Server konfiguriert haben, überspringen Sie dieses Verfahren. Die Migration virtueller Verbindungen von Tableau Server zu Tableau Cloud ist ein manueller Prozess. Sie müssen die virtuelle Verbindung (oder die veröffentlichte Datenquelle und die virtuelle Verbindung) auf Ihrer Tableau Cloud-Site neu erstellen, die Datenquelle in jeder Arbeitsmappe durch die neue virtuelle Verbindung ersetzen und dann alle Berechnungsformeln aus der ursprünglichen Arbeitsmappen-Datenquelle in die aktualisierte kopieren/einfügen. **Schritt 1: Erstellen Sie die virtuelle Verbindung neu und testen Sie sie in Tableau Cloud** Siehe [Herstellen einer virtuellen Verbindung.](https://help.tableau.com/current/online/de-de/dm_vconn_create_conn.htm) **Schritt 2: Erstellen Sie veröffentlichte Datenquellen neu, die mit der virtuellen Verbindung erstellt wurden** Sie müssen alle veröffentlichten Datenquellen neu erstellen, die die virtuellen Verbindungen verwenden: 1. Befolgen Sie die Anweisungen unter [Verwenden einer virtuelle Verbindung](https://help.tableau.com/current/online/de-de/dm_vconn_use.htm). 2. [Erstellen Sie eine veröffentlichte Datenquelle](https://help.tableau.com/current/pro/desktop/de-de/publish_datasources.htm) in Tableau Cloud so, dass sie die ursprüngliche Serverdatenquelle genau widerspiegelt. Folgende Angaben müssen übereinstimmen: - Alle Felder der ursprünglichen Datenquelle müssen in der neuen Datenquelle vorhanden sein - Feldnamen: Groß- und Kleinschreibung muss ebenfalls übereinstimmen - Kennzahl und Dimension müssen vom Original auf die neuen Felder abgebildet werden - Standardfeldeinstellungen. Siehe [Bearbeiten der Standardeinstellungen für Felder](https://help.tableau.com/current/pro/desktop/de-de/datafields_fieldproperties.htm). 3. Notieren Sie sich, ob Tableau Bridge für die Datenquelle erforderlich ist. **Schritt 3: Aktualisieren Sie Arbeitsmappen, um frühere Datenquellen zu ersetzen** Führen Sie das folgende Verfahren in Tableau Desktop für jede Arbeitsmappe aus, die Sie zu Tableau Cloud migrieren möchten: 1. Melden Sie sich bei Tableau Server an, navigieren Sie zu der Arbeitsmappe, die Sie migrieren, und laden Sie dann die Arbeitsmappe herunter. 2. Wählen Sie innerhalb der Arbeitsmappe **Datei > Schließen**. Schließen Sie nicht Tableau Desktop. 3. Melden Sie sich von Tableau Server ab: **Server > Bei http://example angemeldet > Abmelden**. Sie erhalten eine Warnung zum Abmelden, während Sie mit Tableau Server verbunden sind. Klicken Sie auf **OK**. 4. Melden Sie sich bei Tableau Cloud an: **Server > Anmelden > Tableau Cloud.** 5. Wählen Sie auf dem Desktop-Startbildschirm die Arbeitsmappendatei aus, um sie erneut zu öffnen. Sie erhalten zwei Fehlermeldungen vom Stil _Aktion konnte nicht abgeschlossen werden_. Schließen Sie die Fehlermeldungen. Wenn das Arbeitsblatt geöffnet wird, wird eine Nachricht _Arbeitsblatt nicht verfügbar_ angezeigt. Bearbeiten Sie die Verbindung nicht im Hauptfenster. 6. Wenn Sie bereits eine neue veröffentlichte Datenquelle erstellt haben, fahren Sie mit Schritt 8 fort. Andernfalls aktualisieren Sie die Datenquelle, indem Sie zu **Daten > Neue Datenquelle** navigieren. - Navigieren Sie zu der neuen virtuellen Verbindung, die Sie für diese Arbeitsmappe erstellt haben, und klicken Sie dann auf **Verbinden**. - Öffnen Sie die ursprüngliche Tableau Server-Arbeitsmappe und kopieren Sie die Formeln. Fügen Sie die Formeln in die aktualisierte Cloud-Arbeitsmappe ein. 7. Erstellen Sie eine neue Datenquelle, die genau mit der vorherigen Datenquelle übereinstimmt. Die Feldnamen müssen genau übereinstimmen. 8. Ersetzen Sie die Datenquelle: Klicken Sie auf der Registerkarte "Daten" mit der rechten Maustaste auf die Datenquelle, die Sie gerade erstellt haben, und klicken Sie dann auf **Datenquelle ersetzen**. Geben Sie in **Datenquelle ersetzen** die richtige Quelle im Selektor **Ersatz** an und klicken Sie dann auf **OK**. 9. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die alte Datenquelle und wählen Sie **Schließen**. 10. So veröffentlichen Sie die Datenquelle: - Wählen Sie separat zu Tableau Cloud **Veröffentlichen > Datenquelle > Datenquellenname** aus. - In die Arbeitsmappe eingebettet, wählen Sie **Veröffentlichen > Arbeitsmappe**. ## Migrations-Workflow Dieses Handbuch ist nach einem schrittweisen Prozess für die Migration zu Tableau Cloud aufgebaut: 1. [Planen Ihrer Migration](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part1.htm) 2. [Erstellen und konfigurieren einer Tableau Cloud-Site](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part2.htm) 3. **Sie sind hier**: Virtuelle Verbindungen migrieren 4. [Migrieren von Datenquellen, Arbeitsmappen und Prep-Schemata zu Tableau Cloud](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part3.htm#clou) 5. [Neuerstellen von Aktualisierungszeitplänen für Tableau Cloud](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part4.htm) 6. [Konfigurieren von Berechtigungen und Inhaltszugriff für migrierte Benutzer](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part5.htm) 7. [Hinzufügen restlicher Benutzer zu Tableau Cloud](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part6.htm) 8. [Checkliste für die Endbenutzer-Migration](https://help.tableau.com/v0.0/guides/migration/de-de/cloud_migration_part7.htm)