# tableau Tableau Server on Windows (server) - Full Documentation [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # "Ausführen als"-Dienstkonto Das Konto _Als Dienst ausführen_ ist ein Windows-Konto, das von Tableau Server verwendet wird ("wird ausgeführt als"), wenn es auf Ressourcen zugreift. Beispielsweise liest und schreibt Tableau Server Dateien auf dem Computer, auf dem Tableau Server installiert ist. Aus der Sicht von Windows führt Tableau Server dies als "Ausführen als"-Dienstkonto aus." In einigen Fällen kann Tableau Server das Konto "Als Dienst ausführen" verwenden, um auf Daten aus externen Quellen zuzugreifen, wie zum Beispiel Datenbanken oder Dateien in einem freigegebenen Netzwerkverzeichnis. Bei der Planung der Bereitstellung von Tableau Server müssen Sie festlegen, ob das standardmäßige Konto "Als Dienst ausführen" ausreicht, das konfiguriert wurde, um unter dem Kontext des lokalen Netzwerkdienstkontos (NT Authority\\Netzwerkdienst) ausgeführt zu werden. Wenn dies nicht der Fall ist, müssen Sie das Konto "Als Dienst ausführen" aktualisieren, damit es unter einem Domänenkonto ausgeführt wird, das Zugriff auf die Ressourcen Ihrer Active Directory-Domäne(n) hat. **Hinweis:** Ab Tableau Server 2023.3.x: Wenn das Dienstkonto „Ausführen als“ zum Verwenden eines Domänenkontos konfiguriert ist, müssen Administratoren auch eine Server-Zulassungsliste für Dateizugriffe mithilfe des Befehls `tsm configuration set` konfigurieren. Die Zulassungsliste schränkt den Zugriff auf dateibasierte Datenquellen auf angegebene lokale oder freigegebene Verzeichnispfade ein. Weitere Informationen und Schritte zum Konfigurieren einer Server-Zulassungsliste finden Sie unter [Checkliste für die Absicherung](https://help.tableau.com/current/server/de-de/security_harden.htm#11-configure-a-server-allowlist-for-filebased-data-sources). In beiden Fällen ist es wichtig zu verstehen, welche Sicherheitsauswirkungen das Konto hat, das Tableau Server für "Als Dienst ausführen" verwendet. Insbesondere wenn Tableau Server auf andere Server, Dateifreigaben oder Datenbanken zugreifen muss, die die Windows-Authentifizierung verwenden, wird das Konto, das für "Als Dienst ausführen" konfiguriert wurde, für den Zugriff auf diese Ressourcen verwendet. Das Konto, das für "Als Dienst ausführen" konfiguriert wurde, muss auch erweiterte Berechtigungen für den lokalen Tableau Server haben. Als Sicherheitsmaßnahme hat es sich bewährt, den Umfang aller Benutzerkonten auf die mindestens erforderlichen Berechtigungen zu beschränken. Wir empfehlen Ihnen, ebenso vorzugehen, wenn Sie das Konto "Als Dienst ausführen" planen. Weitere Informationen finden Sie unter [Datenzugriff mit dem Konto "Als Dienst ausführen"](https://help.tableau.com/current/server/de-de/runas_access.htm). Das Konto, das Sie für das Dienstkonto "Ausführen als" verwenden, sollte nicht Mitglied des Kontos "Lokale Administratoren oder Domänenadministratoren" sein. Stattdessen wird empfohlen, für das Dienstkonto "Ausführen als" ein Domänenbenutzerkonto zu verwenden, das kein Administrator ist. Die Verwendung eines Domänenkontos, das nicht Mitglied dieser Administratorgruppen ist, gilt als eine bewährte Sicherheitsmethode und kann helfen zu vermeiden, dass auf bestimmte Datenquellen und Ordner zugegriffen wird. Informationen zu bewährten Methoden beim Erstellen eines Dienstkontos vom Typ "Ausführen als" finden Sie unter [Erstellen des Kontos "Als Dienst ausführen"](https://help.tableau.com/current/server/de-de/runas_acct.htm#best). Das Konto "Als Dienst ausführen" können Sie bei der Installation von Tableau Server einrichten oder in der Webschnittstelle von TSM aktualisieren. Tableau Services Manager legt für das Konto "Als Dienst ausführen" Berechtigungen fest. Wenn Sie jedoch nicht sicher sind, ob das Konto, das Sie für "Als Dienst ausführen" verwenden möchten, die Anforderungen erfüllt, oder wenn Sie das Konto "Als Dienst ausführen" geändert haben und nun Berechtigungsfehler erhalten, finden Sie weitere Informationen unter [Erforderliche Einstellungen für "Ausführen als"-Dienstkonto](https://help.tableau.com/current/server/de-de/runas_confirm.htm). ![Konfigurationsfenster für „Als Dienst ausführen“-Konto in Tableau Server Manager mit ausgewähltem Benutzerkonto.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/tsm-ui-runas.PNG) ## Standardmäßiges Konto für "Als Dienst ausführen": Netzwerkdienst Das Netzwerkdienst-Konto ist ein vordefiniertes lokales Konto mit eingeschränkten Berechtigungen, das auf allen Windows-Computern vorhanden ist. Es hat zwar eingeschränkten administrativen Zugriff auf den lokalen Computer, auf dem es ausgeführt wird, doch mehr Zugriffsrechte auf Ressourcen als Mitglieder der standardmäßigen Active Directory-Benutzergruppe. Beispielsweise kann die Netzwerkdienst-Gruppe in die Registrierung und das Ereignisprotokoll schreiben und hat spezielle Rechte zur Anmeldung bei Anwendungsdiensten. Standardmäßig wird das Konto "Als Dienst ausführen" auf ein lokales Konto namens "Netzwerkdienst" festgelegt. Verwenden Sie das standardmäßige Netzwerkkonto in den folgenden Fällen: - Sie verwenden die lokale Authentifizierung für Tableau Server. - Alle Benutzer in Ihrem Unternehmen beziehen extrahierte Daten in die Arbeitsmappen ein, die Sie auf Tableau Server hochladen. - Sie führen Tableau Server in einer Umgebung mit einem Einzelserver aus. - Externe Datenquellen, auf die Ihre Benutzer über Tableau Server zugreifen, erfordern nicht Windows NT Integrated Security oder Kerberos. In den meisten Zugriffsszenarien wird Windows NT Integrated Security von Microsoft SQL Server-, MSAS-, Teradata- und Oracle-Datenbanken erfordert. Obwohl das Netzwerkdienst-Konto für den Zugriff auf Ressourcen auf entfernten Computern in derselben Active Directory-Domäne verwendet werden kann, ist es nicht empfehlenswert, das Standardkonto für diese Szenarien zu verwenden. Konfigurieren Sie stattdessen ein Domänenkonto für "Als Dienst ausführen", wenn Tableau Server eine Verbindung zu Datenquellen in Ihrer Umgebung herstellen muss. Weitere Informationen finden Sie unter [Ändern des „Ausführen als“-Dienstkontos](https://help.tableau.com/current/server/de-de/runas_acct.htm). ## Konto "Als Dienst ausführen": Domänenbenutzer Für alle Active Directory-Szenarien empfehlen wir, das Tableau Server-Konto "Als Dienst ausführen" mit einem Domänenbenutzerkonto zu aktualisieren. Aktualisieren Sie "Als Dienst ausführen" zu einem Domänenbenutzerkonto, wenn Datenquellen, auf die über Tableau Server zugegriffen wird, Windows NT Integrated Security oder Kerberos erfordern. Bei einer dezentralen Bereitstellung von Tableau Server können Sie das Konto "Als Dienst ausführen" entweder mit einem Domänenbenutzer oder mit einem Windows-Arbeitsgruppenbenutzer aktualisieren. In jedem Fall müssen Sie dasselbe Benutzerkonto für alle Serverknoten verwenden. Weitere Informationen finden Sie unter [Verteilte Anforderungen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/distrib_requ.htm). Weitere Informationen zur Konfiguration Ihrer Umgebung zur Verwendung eines Domänenkontos finden Sie unter [Ändern des „Ausführen als“-Dienstkontos](https://help.tableau.com/current/server/de-de/runas_acct.htm) . ## Andere Artikel in diesem Abschnitt [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Abbrechen von TSM-Aufträgen TSM-Aufträge können über die TSM-Webschnittstelle oder über die TSM CLI abgebrochen werden. Es gibt viele TSM-Aufträge, aber nur bestimmte Aufträge können abgebrochen werden, sobald sie ausgeführt werden. Jeder noch nicht gestartete Auftrag kann mit der TSM CLI abgebrochen werden. **TSM-Webschnittstelle**: Für Aufträge, die während der Ausführung abgebrochen werden können, ist die Option "Abbrechen" im Dialogfeld "Auftrag" wie unten dargestellt verfügbar: ![Bestätigungsfenster „Ausgeführten Auftrag abbrechen“.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/tsm-job--confirm-cancel.png) **TSM-CLI:** Lesen Sie [tsm jobs](https://help.tableau.com/current/server/de-de/cli_jobs_tsm.htm), wenn Sie Aufträge mit der TSM-CLI abbrechen möchten. Weitere allgemeine Informationen zu TSM-Aufträgen finden Sie unter [Tableau Services Manager-Aufträge](https://help.tableau.com/current/server/de-de/tsm-jobs.htm). ## Abbrechen von aktiv ausgeführten Aufträgen Nur bestimmte Aufträge können abgebrochen werden, während sie bereits laufen: Bereinigen, Dateispeicher deaktivieren, Sicherung erstellen, Server neu starten, Server starten. Das Abbruchverhalten kann je nach Auftrag und dem Zustand des Auftrags zum Zeitpunkt des Abbruchs unterschiedlich sein. Dies wird im Folgenden ausführlich erläutert: - **Bereinigung:** Wenn Sie einen Bereinigungsauftrag abbrechen, werden alle Dienste beendet, die gestartet wurden, um die Bereinigung zu erledigen. Je nachdem, wann er abgebrochen wurde, kann es sein, dass einige Dateien gelöscht wurden, andere wiederum nicht, was eine teilweise Bereinigung zur Folge hat. - **Dateispeicher außer Betrieb setzen:** Wenn Sie diesen Auftrag abbrechen, wird die Tableau Server-Dateispeichertopologie wieder in den Zustand versetzt, in dem sie sich vor Beginn des Außerbetriebsetzungsprozesses befand. - **Sicherung generieren:** Wenn Sie diesen Auftrag abbrechen, werden alle für die Sicherung verwendeten Dienste beendet. Zudem versucht Tableau Server, alle Dateien zu löschen, die im Rahmen des Sicherungsprozesses erstellt wurden. - **Server neu starten**: - Der Auftrag wird abgebrochen, wenn Tableau Server-Prozesse beendet werden: Der Auftrag wird abgebrochen, aber die Dienste versuchen, in einen angehaltenen Zustand zu gelangen. - Der Auftrag wird abgebrochen, während Tableau Server-Prozesse neu gestartet werden: Der Auftrag wird abgebrochen, aber die Dienste versuchen, einen Neustart vorzunehmen. - **Server starten**: Der Auftrag wird abgebrochen, aber es wird versucht, die Prozesse weiterhin zu starten. - **Server anhalten**: Der Auftrag wird abgebrochen, aber es wird versucht, die Dienste zu beenden. Im Folgenden finden Sie einige der Hauptgründe für das Abbrechen eines Auftrags: 1. Da TSM-Aufträge nur nacheinander ausgeführt werden können, müssen Sie möglicherweise einen aktuellen Auftrag abbrechen, wenn Sie stattdessen einen anderen Auftrag ausführen müssen. 2. Wenn der ausgeführte Auftrag Änderungen am Tableau Server enthält, die Sie nicht vornehmen wollten. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Ablauf der Desktop-Lizenz **Hinweis:** Diese Ansicht ist nur für Serveradministratoren verfügbar. Für den Zugriff auf Serveransichten in Bereitstellungen mit mehreren Sites klicken Sie auf das Menü "Site", und wählen Sie dann **Alle Sites verwalten** aus. Weitere Informationen zum Navigieren zu Verwaltungsansichten finden Sie unter [Verwaltungsansichten](https://help.tableau.com/current/server/de-de/adminview.htm) . In der Ansicht "Ablauf der Desktop-Lizenz" erhalten Serveradministratoren Informationen darüber, welche Tableau Desktop\-Lizenzen in Ihrer Organisation abgelaufen sind oder für welche der Wartungsvertrag verlängert werden muss. Dies kann Sie dabei unterstützen, Lizenzen effizient zu verwalten. Diese Ansicht kann Ihnen dabei helfen, die folgenden Fragen zu beantworten: - Was für befristete Lizenzen sind abgelaufen? - Bei welchen Dauerlizenzen ist der Wartungsvertrag abgelaufen? - Bei welchen Dauerlizenzen müssen die Wartungsverträge erneuert werden? Informationen zur Erneuerung einer Lizenz finden Sie unter [Wie Sie Ihre Tableau-Lizenzen verlängern](https://www.tableau.com/de-de/support/renew). **Hinweis:** Um Daten zu Lizenzen abzurufen, muss jede Kopie von Tableau Desktop so konfiguriert sein, dass Daten an Tableau Server gesendet werden. Diese Konfiguration kann zur Installationszeit mithilfe von Skripterstellungs- oder Drittanbietersoftware erfolgen, um Tableau zu installieren und zu konfigurieren. Weitere Informationen finden Sie unter [Konfigurieren der Desktop-Lizenzberichterstattung](https://help.tableau.com/current/desktopdeploy/de-de/desktop_deploy_reporting_admin.htm). Um die Lizenzdaten anzeigen zu können, muss die Desktop-Lizenzberichterstattung in Tableau Server aktiviert sein. Weitere Informationen finden Sie unter [Aktivieren und Konfigurieren der Desktop-Lizenzberichterstattung](https://help.tableau.com/current/desktopdeploy/de-de/desktop_deploy_reporting_admin.htm#enable). Filter: - **Produktschlüssel**: Geben Sie eine Zeichenfolge ein, um das Dashboard nur auf die Lizenzen einzuschränken, in denen die Zeichenfolge im Lizenzschlüssel enthalten ist. Geben Sie TDTD ein, um beispielsweise nur Lizenzen anzuzeigen, die mit TDTD beginnen, und drücken Sie dann die Eingabetaste, um die Ansicht zu filtern. Klicken Sie auf die Schaltfläche "x". nach der Zeichenfolge, um den Filter zurückzusetzen. - **Abteilung**: Verwenden Sie diesen Filter, um zu steuern, für welche Abteilungen das Dashboard Lizenzen anzeigt. Der Filter wird anhand der beim Registrieren von Tableau Desktop\-Kopien verwendeten Werte vom Typ "Abteilung" aufgefüllt. - **Zeitdauer**: Verwenden Sie diesen Filter,um zu steuern, wie lange das Dashboard Informationen anzeigt. Die Ansicht enthält die folgenden Tabellen, die von den Filtern betroffen sind, die Sie oben in der Ansicht festlegen: - Schlüssel mit abgelaufenem Wartungsvertrag: Diese Tabelle enthält die Product Keys, deren Wartungsvertrag abgelaufen ist, mit einer vertikalen Linie, die angibt, wann das sechsmonatige Zeitfenster für das Verlängern des Wartungsvertrags geschlossen wird. Wenn der Wartungsvertrag für einen Schlüssel für mehr als sechs Monate abgelaufen ist, müssen Sie einen neuen Schlüssel erwerben, um Support oder Upgrades in Anspruch nehmen zu können. - **Abgelaufene befristete Lizenzen**: Zeigt die befristeten Produktschlüssel an, die abgelaufen sind. - Wartungszeitplan für eigene Schlüssel: Zeigt die Schlüssel und ihren Wartungsvertragsstatus an [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Abrufen des Ereignisstatus Nachdem Sie Tableau Catalog (oder die Tableau-Metadaten-API) in Ihrer Tableau Server-Umgebung aktiviert haben, können Sie die Ereignis-API verwenden, um die Indizierungsleistung zu messen. Die unten beschriebenen Schritte müssen von einem Serveradministrator ausgeführt werden. ## Schritt 1: Authentifizieren mit der REST-API Um auf die Ereignis-API zugreifen zu können, müssen Sie sich zuerst bei Tableau Server authentifizieren und ein Token abrufen. Diesen Vorgang können Sie in der Tableau REST-API ausführen. Weitere Informationen finden Sie unter [Anmelden und Abmelden (Authentifizierung)](https://help.tableau.com/current/api/rest_api/en-us/REST/rest_api_concepts_auth.htm) in der REST-API-Hilfe. Alternativ können Sie sich beim Tableau Server mit Ihren Admin-Zugangsdaten anmelden. ## Schritt 2: Stellen Sie eine GET-Anforderung Stellen Sie die folgende GET-Anforderung oder fügen Sie die URL in Ihren Browser ein: http://my\_tableau\_server/api/metadata/v1/control/eventing/status ### Statuswerte aus der Antwort Die folgenden Werte werden von der Ereignis-API zurückgegeben. - `contentType` ist der Inhaltstyp, der zuletzt indiziert wurde. - `queueSize` ist die Anzahl der Elemente in der Indizierungswarteschlange. Je länger die Warteschlange, desto länger kann es dauern, bis Elemente in der Katalog- oder Metadaten-API angezeigt werden. Wenn die Warteschlangenlänge im Laufe der Zeit zunimmt, müssen Sie möglicherweise die Backgrounder-Kapazität anpassen, um die nicht interaktiven Container und den Indizierungsprozess zu unterstützen. Weitere Informationen finden Sie unter [Arbeitsspeicher für nicht interaktive Microservice-Container](https://help.tableau.com/current/server/de-de/dm_catalog_enable.htm#Memory). - `checkpointCreatedTime` ist die letzte Uhrzeit (UTC), zu der ein Element indiziert wurde. Die Ereignis-API überprüft alle fünf Minuten das letzte indizierte Element. ### Beispielantwort Die Anforderung gibt JSON-Text zurück. Um den JSON-Text in einem besser lesbarer Format anzuzeigen, können Sie einen JSON-Viewer oder ein Browser-Add-on verwenden. { "contentType": "PublishedDatasource", "queueSize": 312, "checkpointCreatedTime": "2020-07-29T23:50:25.763Z" } [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Abrufen des Erstaufnahmestatus Nachdem Sie die Tableau-Metadaten-API mithilfe des Befehls `tsm maintenance metadata-services` aktiviert haben, können Sie die Rückfüll-API verwenden, um den Fortschritt der Erstaufnahme zu überwachen und Statusinformationen für Inhalts- und Abhängigkeitsrückfüllungen abzurufen. Die nachfolgend beschriebenen Schritte müssen von einem Server-Administrator durchgeführt werden und sollten in Verbindung mit dem Thema [Schritt 7: Überwachen des Erstaufnahmefortschritts und Überprüfen des Status](https://help.tableau.com/current/server/de-de/dm_catalog_enable.htm#step7) im Thema "Tableau Catalog aktivieren" verwendet werden. ## Schritt 1: Authentifizieren mit der REST-API Um auf die Rückfüll-API zugreifen zu können, müssen Sie sich zuerst bei Tableau Server authentifizieren und ein Token abrufen. Diesen Vorgang können Sie in der Tableau REST-API ausführen. Weitere Informationen finden Sie unter [Anmelden und Abmelden (Authentifizierung)](https://help.tableau.com/current/api/rest_api/en-us/REST/rest_api_concepts_auth.htm) in der REST-API-Hilfe. Alternativ können Sie sich beim Tableau Server mit Ihren Admin-Zugangsdaten anmelden. ## Schritt 2: Stellen Sie eine GET-Anforderung Stellen Sie die folgende GET-Anforderung oder fügen Sie die URL in Ihren Browser ein: http://my\_tableau\_server/api/metadata/v1/control/backfill/status Die Anforderung gibt zunächst Informationen zur Inhaltsrückfüllung zurück. Wenn die Inhaltsrückfüllung abgeschlossen ist, werden die Abhängigkeitsrückfüllinformationen zurückgegeben. - Bei der Inhaltsrückfüllung gibt die Anforderung eine Statuszusammenfassung und zusätzliche Statusinformationen für jeden Inhaltstyp zurück, je nachdem, welcher Inhalt auf Tableau Server verfügbar ist. Die Indizierung für jeden Inhaltstyp erfolgt gleichzeitig. - Bei der Abhängigkeitsrückfüllung gibt die Anforderung eine Statuszusammenfassung zurück. ### Statuswerte aus der Antwort Die folgenden Werte werden von der Rückfüll-API zurückgegeben. - `contentBackfillTotalDurationSeconds` und `lineageBackfillTotalDurationSeconds` geben an, wie viel Zeit in Sekunden für den jeweiligen Rückfülltyp vergangen ist. Wenn `backfillComplete` `true` ist, dann sind `contentBackfillTotalDurationSeconds` und `lineageBackfillTotalDurationSeconds` die Gesamtzeit, die für den Abschluss des entsprechenden Rückfülltyps aufgewendet wird. Für die Rückfüllung von Inhalten:  - `contentType` kann die folgenden Inhaltstypen anzeigen: `PublishedDatasource`, `Database`, `DatabaseTable`, `Metric`, `Workbook` und `Flow`. - `contentId` ist die Kennung des letzten indizierten Elements. - `successfullyIngestedCount` ist die Anzahl der Elemente, die erfolgreich indiziert wurden. - `failedIngestedCount` ist die Anzahl der Elemente, die nicht indiziert werden konnten. - `durationSeconds` ist die Zeit in Sekunden, die zum Indizieren von Elementen für den Inhaltstyp aufgewendet wird. - `totalCount` ist die Gesamtanzahl der zu indizierenden Elemente. - `checkpointCreatedTime` ist die letzte aufgezeichnete Uhrzeit (UTC), an der ein Element indiziert wurde. Die Rückfüll-API überprüft alle fünf Minuten das letzte indizierte Element. - `backfillComplete` ist `true`, wenn die Indizierung für alle Elemente des Inhaltstyps abgeschlossen ist. Für die Abhängigkeitsrückfüllung: - `totalCount` ist die Gesamtzahl der zu indexierenden Abhängigkeitsbeziehungen. - `processedCount` ist die Anzahl der indizierten Abhängigkeitsbeziehungen. - `lastLineageConnection` ist die letzte indizierte Abhängigkeitsbeziehung. - `backfillComplete` ist `true`, wenn die Indizierung für alle Abhängigkeitsbeziehungen abgeschlossen ist. ### Beispielantwort Die Anforderung gibt JSON-Text zurück. Um den JSON-Text in einem besser lesbarer Format anzuzeigen, können Sie einen JSON-Viewer oder ein Browser-Add-on verwenden. { "contentBackfillTotalDurationSeconds": 362, "lineageBackfillTotalDurationSeconds": 14, "contentBackfillStatuses": \[ { "contentType": "PublishedDatasource", "contentId": "sites/1/datasources/-631379806-1912815680", "successfullyIngestedCount": 20, "failedToIngestCount": 0, "durationSeconds": 312, "totalCount": 20, "checkpointCreatedTime": "2020-07-29T23:50:25.763Z", "backfillComplete": true }, { "contentType": "Database", "contentId": "sites/1/databases/e1331f9d-4d73-ee04-9edf-96fd1c37cb8e", "successfullyIngestedCount": 35, "failedToIngestCount": 0, "durationSeconds": 26, "totalCount": 35, "checkpointCreatedTime": "2020-04-29T23:50:25.769Z", "backfillComplete": true }, { "contentType": "DatabaseTable", "contentId": "sites/1/tables/d946d084-53a8-09b6-2ad2-93301e6b4b15", "successfullyIngestedCount": 64, "failedToIngestCount": 0, "durationSeconds": 49, "totalCount": 64, "checkpointCreatedTime": "2020-04-29T23:50:25.774Z", "backfillComplete": true }, { "contentType": "Metric", "contentId": "sites/1/metrics/metric1", "successfullyIngestedCount": 2, "failedToIngestCount": 0, "durationSeconds": 254, "totalCount": 2, "checkpointCreatedTime": "2020-04-29T23:50:25.779Z", "backfillComplete": true }, { "contentType": "Workbook", "contentId": "sites/1/workbooks/6749399-1501801290", "successfullyIngestedCount": 10, "failedToIngestCount": 0, "durationSeconds": 267, "totalCount": 10, "checkpointCreatedTime": "2020-04-29T23:50:25.784Z", "backfillComplete": true }, { "contentType": "Flow", "contentId": "sites/1/flows/4", "successfullyIngestedCount": 4, "failedToIngestCount": 0, "durationSeconds": 195, "totalCount": 4, "checkpointCreatedTime": "2020-04-29T23:50:25.788Z", "backfillComplete": true } \], "lineageBackfillStatus": { "totalCount": 45, "processedCount": 18, "lastLineageConnection": "CloudFile downstreamWorkbooks Workbook", "backfillComplete": false } } [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Abrufen des Prozessstatus als XML Verwenden Sie zum Abrufen einer computerlesbaren Version des Serverprozessstatus (d. h. eine Version des in XML formatierten Status) die folgende URL: http://my\_tableau\_server/admin/systeminfo.xml Zum Anzeigen des computerlesbaren Prozessstatus und zum [Aktivieren des Remotezugriffs](https://help.tableau.com/current/server/de-de/service_remote.htm) müssen Sie bei Tableau Server angemeldet sein. Der Server gibt einen Statusbericht zurück, der Folgendem ähnelt: ## Statuswerte in der XML - -Worker – Der Name des Knotens, der den Prozess ausführt, und der Port, den der Prozess verwendet. - Status – Der Status des Prozesses auf dem Knoten. Mögliche Werte:`Active`, `Passive`, `Unlicensed`, `Busy`, `Down`, `ReadOnly`, `ActiveSyncing`, `StatusNotAvailable`, `StatusNotAvailableSyncing`, `NotAvailable`, `DecommisionedReadOnly`, `DecomisioningReadOnly` und `DecommissionFailedReadOnly` - pendingTransfers – Die Anzahl der Arbeitsmappen- oder Datenquellenextrakte, die der Knoten benötigt, um vollständig synchronisiert zu werden. Diese stellen Elemente, die in diesem Dateispeicherknoten veröffentlicht wurden, und Elemente, die in anderen Dateispeicherknoten veröffentlicht wurden und zu diesem Knoten kopiert werden müssen, dar. - failedTransfers – Die Anzahl der Arbeitsmappen oder Datenquellen, die während des letzten automatisierten Auftrags nicht erfolgreich zu diesem Dateispeicherknoten übertragen wurden. Der automatisierte Auftrag wird für gewöhnlich alle 15 bis 30 Minuten ausgeführt. Es kann jedoch länger dauern, wenn eine große Anzahl an Extrakten oder große Extrakte übertragen wird. Fehlerhafte Übertragungen weisen nicht zwangsläufig auf ein Problem mit Tableau Server hin. Der sich wiederholende automatisierte Auftrag überträgt für gewöhnlich die Dateien, bei denen in der vorherigen Synchronisierung Fehler auftraten. Die Ursachen für fehlerhafte Dateiübertragungen sind in den Protokollen aufgelistet. - syncTimestamp – Die Zeit in UTC des letzten automatisierten Auftrags, der Dateien ausgeführt und synchronisiert hat. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Administratorprofile Die Site-Rollen „Serveradministrator“ und „Site-Administrator“ gewähren Benutzern automatisch Berechtigungen für diverse administrative Einstellungen, aber auch für alle Inhalte. Dies bedeutet, dass, wenn ein Benutzer zu einem Administrator gemacht wird, sodass er der Site Benutzer hinzufügen oder Gruppen verwalten kann, er auch auf alle Inhalte der Site zugreifen kann. In vielen Umgebungen ist diese Art des Zugriffs nicht ideal. Administratorprofile sind eine Möglichkeit, einem Benutzer einen bestimmten Satz an administrativen Fähigkeiten zu geben, ohne ihm universellen Zugriff auf Inhalte zu gewähren. Jedes Administratorprofil definiert einen bestimmten Satz von Fähigkeiten. Benutzer werden dann einem Profil zugewiesen und erhalten die Fähigkeit, diese Aufgaben auszuführen. - Zu den Fähigkeiten von Administratorprofilen gehören Benutzerverwaltung und Gruppenverwaltung. Die Fähigkeit, Site-Einstellungen zu ändern, ist nicht enthalten. - Administratorprofile werden von einem Tableau Server-Administrator erstellt und verwaltet. Site-Administratoren können autorisiert werden, Benutzer zu Profilen zuzuweisen, allerdings können Site-Administratoren Administratorprofile weder bearbeiten noch erstellen. - Administratorprofile gewähren keinen Zugriff auf Inhalte. ## Erstellen eines Administratorprofils Das Erstellen eines Administratorprofils besteht aus dem Einrichten der Profilfähigkeiten und dem Hinzufügen zu Sites. Nur ein Tableau Server-Administrator kann ein Administratorprofil erstellen. ### Öffnen der Seite „Administratorprofile“ 1. Navigieren Sie als Tableau Server-Administrator zu Alle Sites, um auf Einstellungen auf Serverebene zuzugreifen. 1. Öffnen Sie das Dropdown-Menü für die Site-Auswahl, und wählen Sie Alle Sites verwalten aus. 2. Wählen Sie im linken Bereich den Punkt Administratorprofile aus. Alle vorhandenen Profile werden in der Liste „Administratorprofile“ angezeigt. In einem Bereich auf der rechten Seite werden Details zu dem ausgewählten Profil eingeblendet. Ein ausgewähltes Profil verfügt über drei Registerkarten: „Fähigkeiten“, „Sites“ und „Benutzer“. - Die Registerkarte **Fähigkeiten** zeigt alle Fähigkeiten auf einen Blick an. - Die Registerkarte „Sites“ zeigt an, auf welchen Sites das **Administratorprofil** vorhanden ist und wie viele Benutzer pro Site über das Profil verfügen. Fügen Sie das Profil über diese Registerkarte zu vorhandenen Sites hinzu. - Die Registerkarte **Benutzer** zeigt an, welche Benutzer über das Profil verfügen. Diese Registerkarte ist für Audit-Zwecke nützlich, allerdings ist es nicht möglich, Benutzern von dieser Registerkarte aus ein Profil zuzuweisen. Die Profilzuweisung erfolgt auf der Seite „Benutzer“. ![Der Bildschirm „Administratorprofile“ mit einer Liste von vier Administratorprofilen, wobei eines dieser Profile ausgewählt ist, sodass seine Details eingeblendet werden](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/admin_profiles.png) ### Erstellen eines neuen Administratorprofils 1. Klicken Sie auf die Schaltfläche Neues Administratorprofil. 2. Legen Sie einen Namen für das Profil fest. 1. Dieser Name wird in einer Dropdown-Liste angezeigt, wenn das Profil Benutzern zugewiesen wird. Daher sollten Sie einen aussagekräftigen, aber kurzen Namen auswählen. 2. Vermeiden Sie Namen, die möglicherweise Probleme verursachen können (z. B. Site-Rollen wie „Site-Admin Creator“.) 3. Wählen Sie aus, welche [Administratorprofil-Fähigkeiten](#capabilities) das Profil gewähren soll. 1. Einige Fähigkeiten hängen von anderen Fähigkeiten ab. So ist beispielsweise die Fähigkeit „Benutzer anzeigen“ für die Fähigkeit „Neue Benutzer hinzufügen“ erforderlich. Der Hilfetext für jede Fähigkeit beschreibt alle Abhängigkeiten, die diese hat. Die REST API hat diese Abhängigkeiten nicht. 2. Benutzer können höchstens ein Profil pro Site besitzen. 4. (Optional) Fügen Sie eine Beschreibung hinzu, die den Zweck des Administratorprofils beschreibt. 5. Klicken Sie auf die Schaltfläche Administratorprofil erstellen. ![Das Dialogfeld „Administratorprofile erstellen“ mit den Fähigkeiten für Benutzer- und Gruppenverwaltung](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/admin_profiles_capabilities.png) Das Profil ist jetzt auf dem Server vorhanden, aber noch auf keiner Site verfügbar. Der nächste Schritt besteht darin, das Profil zu einer Site hinzuzufügen und dann Benutzer hinzuzufügen. ### Hinzufügen des Profils zu einer Site 1. Wählen Sie das Profil in der Liste der Administratorprofile aus. 2. Wechseln Sie auf die Registerkarte Sites. 3. Klicken Sie auf die Schaltfläche Administratorprofil zu Site zuweisen. 4. Wählen Sie die Sites aus, auf denen das Profil verfügbar sein soll. Der letzte Schritt besteht darin, das Profil zu Benutzern zuzuweisen. Da nur Serveradministratoren auf die Seite „Administratorprofile“ zugreifen können, wird dieser Schritt nicht auf der Seite „Administratorprofile“ ausgeführt. Stattdessen wird Benutzern auf der Seite „Benutzer“ ein Administratorprofil zugewiesen. ## Zuweisen eines Administratorprofils zu Benutzern Um ein Administratorprofil zu erhalten, muss ein Benutzer über eine Site-Rolle vom Typ „Explorer“ oder „Creator“ verfügen. Benutzern kann nur ein Administratorprofil pro Site zugewiesen werden. _Site- oder Serveradministrator_. Benutzern können Administratorprofile auf der Site-Ebene zugewiesen werden: 1. Wechseln Sie auf die Seite „Site-Benutzer“. 2. Öffnen Sie das Aktionsmenü (...) für den Benutzer. 3. Wählen Sie Site-Rolle… aus. 4. Verwenden Sie das Dropdown-Menü „Administratorprofil“, um ein Profil zuzuweisen. 1. Wenn Sie ein Profil zuweisen möchten, das nicht in der Dropdown-Liste angezeigt wird, bitten Sie einen Serveradministrator, sich zu vergewissern, dass das Profil der Site hinzugefügt wurde. ![Das Dialogfeld „Site-Rolle“ mit Dropdown-Menüs für „Site-Rolle“ und „Administratorprofil“](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/admin_profiles_siteroles.png) _Nur Serveradministratoren_. Benutzern können Administratorprofile auf der Serverebene zugewiesen werden: 1. Wechseln Sie auf die Seite „Serverbenutzer“. 2. Öffnen Sie das Aktionsmenü (...) für den Benutzer. 3. Wählen Sie Site-Mitgliedschaft… aus. 4. Verwenden Sie für jede Site, zu der der Benutzer gehört, das Dropdown-Menü „Administratorprofil“, um ihm ein Profil zuzuweisen. 1. Das Dropdown-Menü von jeder Site zeigt Profile an, die dieser Site hinzugefügt wurden. Wenn Sie ein Profil zuweisen möchten, das nicht in der Dropdown-Liste für diese Site enthalten ist, gehen Sie zurück zum Abschnitt [Hinzufügen des Profils zu einer Site](#addtosite) und stellen Sie sicher, dass das Profil zu dieser Site hinzugefügt wurde. ## Verwalten von Administratorprofilen Um ein Administratorprofil zu verwalten, wechseln Sie auf die Seite „Administratorprofile“. („Alle Sites“ > „Administratorprofile“ im linken Bereich). Von dort aus können Sie: - Ein Administratorprofil bearbeiten, indem Sie das Aktionsmenü (...) für das Profil öffnen und Profil bearbeiten auswählen. - Ein Administratorprofil löschen, indem Sie das Aktionsmenü (...) für das Profil öffnen und Profil löschenauswählen. - Ein Profil aus einer Site entfernen, indem Sie das Profil auswählen und in dessen Registerkarte „Sites“ wechseln. Öffnen Sie das Aktionsmenü (...) für eine Site, und wählen Sie Aus Site entfernen aus. - Wenn diesem Profil auf dieser Site Benutzer zugewiesen sind, verlieren diese ihre Administratorfähigkeiten. ## Administratorprofil-Fähigkeiten Im Gegensatz zu Gruppen, die in Kombination ausgewertet werden, um [effektive Berechtigungen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/permission_effective.htm#evaluate-permission-rules) zu ermitteln, definiert ein einzelnes Administratorprofil, was ein Benutzer mit diesem Profil tun kann und was nicht. Richten Sie jedes Administratorprofil so ein, dass genau beschrieben wird, über welche Fähigkeiten ein Benutzer mit diesem Profil verfügt. ### Benutzerverwaltung
FähigkeitDefinitionHinweise
Neue Benutzer hinzufügenErstellen und Hinzufügen neuer Benutzer zu der SiteDamit es möglich ist, Benutzer via Import eines Datei-Uploads hinzuzufügen, muss das Administratorprofil neben „Neue Benutzer hinzufügen“ auch über die Fähigkeit „Benutzereinstellungen verwalten“ verfügen.
Benutzereinstellungen verwaltenZuweisen von Site-Rollen und Verwalten von BenutzereinstellungenZu Benutzereinstellungen gehören „Gebietsschema“, „E-Mail-Adresse“, „Kennwort-Aktualisierung erzwingen“ usw. Muss möglicherweise für mehrere Sites gewährt werden.*
Benutzer anzeigenSehen können, welche Benutzer auf der Site vorhanden sindDie Fähigkeit „Benutzer anzeigen“ ist für alle anderen Benutzerverwaltungsfähigkeiten in der Benutzeroberfläche erforderlich. Für die API ist sie nicht erforderlich.
Benutzer löschenDauerhaftes Entfernen von Benutzern 
\* Wenn ein Endbenutzer über Zugriff auf mehrere Sites verfügt, werden einige seiner Benutzereinstellungen (z. B. „E-Mail-Adresse“) Site-übergreifend geteilt. Damit ein Benutzer mit einem Administratorprofil diese Einstellungen verwalten kann, muss ihm die Funktion _Benutzereinstellungen verwalten_ auf jeder Site gewährt werden, auf der sich der Endbenutzer befindet. Beispiel: Der Benutzer „Leone“ ist Viewer auf Site A und Site B. Der Benutzer „Rialto“ ist ein Benutzer mit einem Administratorprofil, das _Benutzereinstellungen verwalten_ für Site A enthält. Rialto kann daher die E-Mail-Adresse von Leone nicht verwalten – auch nicht auf Site A –, es sei denn, Rialto erhält ein Administratorprofil für Site B, das die Fähigkeit _Benutzereinstellungen verwalten_ enthält. ### Gruppenverwaltung
FähigkeitDefinitionHinweise
Neue Gruppen erstellenErstellen von Gruppen mit und ohne Gewährung einer Rolle beim Anmeldevorgang 
Gruppen anzeigenSehen können, was für Gruppen auf der Site vorhanden sindDie Fähigkeit „Gruppen anzeigen“ ist für alle anderen Gruppenverwaltungsfähigkeiten in der Benutzeroberfläche erforderlich. Für die API ist sie nicht erforderlich.
Gruppendetails bearbeitenÄndern der Gruppennamen und des Status „Rolle beim Anmelden gewähren“ 
Benutzer zu Gruppen hinzufügenVerwalten der GruppenmitgliedschaftNur Benutzer mit einer Site-Rolle vom Typ „Administrator“ können einem anderen Benutzer eine Administrator-Site-Rolle zuweisen.
Gruppen löschenDauerhaftes Entfernen von Gruppen 
[Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Agent-Vorfälle [Nicht lizenzierte Agenten](#Agents) (kritisch) [Inkompatible Agentenversion](#Incompat) (kritisch) [Fehler bei der Rotation der Anmeldeinformationen in der Nachrichtenwarteschlange des Agenten](#MQCredFail) (kritisch) [Agent ausgefallen](#Agent) (Warnung) In dem Bestreben, uns an unserem Unternehmenswert der Gleichstellung auszurichten, haben wir nicht-inklusive Terminologie wo immer möglich geändert. Da die Änderung von Begriffen an bestimmten Stellen zu einer grundlegenden Änderung führen kann, behalten wir die vorhandene Terminologie bei. Daher werden die Begriffe möglicherweise weiterhin in CLI-Befehlen und -Optionen, Installationsordnern, Konfigurationsdateien und an anderen Stellen angezeigt. Weitere Informationen finden Sie unter [Über Tableau-Hilfe](https://help.tableau.com/current/tableau/de-de/about-tableau-help.htm). ## Nicht lizenzierte Agenten Vorfälle mit_Nicht lizenzierten Agenten_ werden als kritisch protokolliert, wenn wir feststellen, dass Ihr Tableau Server nicht ordnungsgemäß für die Verwendung von Tableau Resource Monitoring Tool lizenziert wurde. Um einen Tableau Server mit Resource Monitoring Tool zu überwachen, muss Ihr Tableau Server mit dem Tableau Advanced Management lizenziert sein. Im nicht lizenzierten Zustand sammeln Agenten keine Daten mehr und senden auch keine Daten an den RMT-Server. Sie können jedoch weiterhin die Daten anzeigen, die zuvor erfasst wurden, als die Umgebung ordnungsgemäß lizenziert war. Erwerben Sie zum Beheben dieses Problems eine Lizenz für Tableau Server mit Advanced Management. Weitere Informationen finden Sie unter [Über Tableau Advanced Management in Tableau Server](https://help.tableau.com/current/server/de-de/itm_intro.htm). **Hinweis:** Es kann bis zu einer Stunde nach dem Hinzufügen einer gültigen Lizenz zu Tableau Server dauern, bis der Vorfall geklärt ist. Es gibt andere mögliche Ursachen, die einen Vorfall vom Typ **Agents Unlicensed** verursachen können: - Tableau Server-API-Anmeldeinformationen sind möglicherweise nicht korrekt. Überprüfen Sie auf der Umgebungskonfigurationsseite, ob der Benutzername und das Kennwort korrekt sind und ob das verwendete Konto die Rolle "Serveradministrator" in Tableau Server aufweist. - Es kann keine Verbindung mit der REST API von Tableau Server hergestellt werden. Stellen Sie sicher, dass die REST API in Tableau Server aktiviert ist und dass Tableau Server ausgeführt wird. Wählen Sie zum Beheben des REST API-Verbindungsproblems im Menü **Admin** die Option **Environments** aus, klicken Sie in der zu ändernden Umgebung auf **Edit Environment**, und klicken Sie auf der Registerkarte **Environment Details** im rechts auf der Seite befindlichen Abschnitt **Tableau Server REST API** auf die Schaltfläche **Test Connection**. - Der RMT-Server konnte keine Verbindung mit Tableau Server herstellen, was wahrscheinlich an einem Netzwerkverbindungs- oder einem ähnlichen Problem liegt. ## Inkompatible Agentenversion Kompatibilitätsvorfälle mit Agenten werden als kritisch protokolliert, wenn mindestens ein Agent in der Umgebung eine Version verwendet, die nicht mit der RMT-Server-Version kompatibel ist. Um das Problem zu beheben, müssen Sie sicherstellen, dass der Agent auf dem Stand einer Version ist, die mit der aktuellen RMT-Server-Version kompatibel ist. Nutzen Sie eine der folgenden Lösungen, um dieses Problem zu beheben: - Wir empfehlen, dass der RMT-Server und sämtliche Agenten auf dem gleichen Versionsstand sind. - Wenn der Agent eine ältere Version als die kompatible Mindestversion verwendet, müssen Sie den Agenten mindestens auf die im Vorfallbericht aufgeführte kompatible Mindestversion aktualisieren. - Wenn die Version des Agenten neuer als die RMT-Server-Version ist, empfehlen wir, den RMT-Server auch auf die gleiche neuere Version zu aktualisieren. Abhängig von der aktuellen Version müssen Sie möglicherweise andere Agenten aktualisieren. ### Upgrade von Agenten: Gehen Sie wie folgt vor, um ein Upgrade des Agenten durchzuführen: 1. Laden Sie das Agent-Setup-Programm herunter und kopieren Sie es auf den Tableau Server-Knoten, auf dem das Upgrade für den Agenten durchgeführt werden muss. Der Agent sollte auf dem gleichen Versionsstand wie der RMT-Server sein oder eine Version verwenden, die mit der RMT-Server-Version kompatibel ist. Die Vorfalldetails enthalten die kompatible Mindestversion. 2. Beenden Sie den Tableau Resource Monitoring Tool\-Agentdienst auf allen Tableau Server-Knoten mit dem folgenden Befehl: `rmtadmin stop --agent` 3. Führen Sie das Agent-Setup-Programm auf dem Agenten aus, für den das Upgrade durchgeführt werden muss. **Hinweis:** Wenn Sie einen nicht standardmäßigen Speicherort verwenden, geben Sie den benutzerdefinierten Installationsspeicherort an, indem Sie auf der Seite für den Endbenutzer-Lizenzvertrag auf **Customize** klicken. Tableau empfiehlt, _\\Tableau\\Tableau Resource Monitoring Tool_ als Speicherort für die Installation des Agenten zu verwenden. Beispiel für einen nicht standardmäßigen Speicherort: **D:\\Tableau\\Tableau Resource Monitoring Tool**. 4. Bestätigen Sie, dass der Agent ausgeführt wird und das Upgrade abgeschlossen wurde. Sie können den Registrierungsstatus des Agenten anzeigen, indem Sie zu **Admin** -> **Umgebungen** -> **Umgebung bearbeiten** -> Registerkarte **Server** navigieren, um eine vollständige Liste der Tableau Server-Knoten und den Status des Agenten anzuzeigen. ### Durchführen eines Upgrades des RMT-Servers Führen Sie ein Upgrade des RMT-Servers durch, wenn mindestens ein Agent eine neuere Version verwendet. Gehen Sie wie folgt vor, um ein Upgrade des RMT-Servers durchzuführen: 1. Melden Sie sich beim Resource Monitoring Tool im Browser an, und bestätigen Sie, dass es funktioniert, bevor Sie mit dem Upgrade beginnen. 2. Kopieren Sie das RMT-Server-Setup-Programm auf den Computer, auf dem der RMT-Server installiert ist. 3. Beenden Sie den Windows-Dienst Tableau Resource Monitoring Tool**\-Agent** auf allen Agents. 4. Beenden Sie den Windows-Dienst Tableau Resource Monitoring Tool auf dem RMT-Server. **Hinweis:** Es ist empfehlenswert, nach dem Stoppen der Dienste zu überprüfen, ob noch irgendwelche Prozesse des Resource Monitoring Tool ausgeführt werden: also alle, die "tabrmt-agent" oder "tabrmt-master" enthalten. Dies gilt nicht für PostgreSQL oder RabbitMQ. 5. Es kann einige Zeit dauern, bis alle auf dem RMT-Server ausgeführten Prozesse vollständig beendet sind. Daher sollten Sie warten, bis im Task-Manager keine laufenden Prozesse mit Resource Monitoring Tool im Namen mehr angezeigt werden, bevor Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren. 6. Führen Sie das Setup-Programm auf dem RMT-Server aus. Das Setup-Programm installiert oder aktualisiert alle erforderlichen Komponenten und aktualisiert anschließend den RMT-Server. **Hinweis:** Wenn Sie einen nicht standardmäßigen Speicherort verwenden, geben Sie den benutzerdefinierten Installationsspeicherort an, indem Sie auf der Seite für den Endbenutzer-Lizenzvertrag auf **Customize** klicken. Tableau empfiehlt, als Speicherort für die Installation des RMT-Servers _\\Tableau\\Tableau Resource Monitoring Tool_ zu verwenden. Beispiel für einen nicht standardmäßigen Speicherort: **D:\\Tableau\\Tableau Resource Monitoring Tool**. 7. Vergewissern Sie sich, dass der Agent und der RMT-Server ausgeführt werden. Starten Sie den Agenten und RMT-Server, wenn diese nach Abschluss des Upgrades nicht automatisch neu gestartet werden. ## Fehler bei der Rotation der Anmeldeinformationen in der Nachrichtenwarteschlange des Agenten Ab Version 2021.3 müssen die Anmeldeinformationen für Verbindungen zwischen Agent und Rabbit MQ aus Sicherheitsgründen für diesen Agent eindeutig sein. Die eindeutigen Anmeldeinformationen werden bei einer Neuinstallation erstellt oder beim Upgrade auf 2021.3 aktualisiert. Wenn während des Upgrades Netzwerkprobleme auftreten, kann der Aktualisierungsprozess der Anmeldeinformationen fehlschlagen, was zu einem Bericht über einen kritischen Vorfall führt. Der Aktualisierungsvorgang wird dadurch jedoch nicht unterbrochen, sondern fortgesetzt. Nach Abschluss des Upgrades versucht das Resource Monitoring Tool täglich erneut, die eindeutigen Anmeldeinformationen zu erstellen. Für den anfänglichen Fehler und jeden weiteren fehlgeschlagenen Versuch wird ein Bericht über einen kritischen Vorfall erstellt. Während dieser Zeit arbeitet der Agent mit den vorherigen Anmeldeinformationen weiter, bis neue Anmeldeinformationen erstellt wurden. Das Problem kann sich von selbst lösen, aber wenn es weiterhin besteht, gehen Sie wie folgt vor: - Stellen Sie sicher, dass die Agenten eine Verbindung zum RMT-Server herstellen können. - Prüfen Sie, ob es Probleme mit der Firewall zwischen Agent und RMT-Server gibt. ## Agent ausgefallen Warnungen vom Typ "Agent ausgefallen" werden als kritisch protokolliert, wenn das Tableau Resource Monitoring Tool mit den Agenten auf Tableau Server nicht kommunizieren kann. Gehen Sie wie folgt vor, um dieses Problem zu beheben: 1. Stellen Sie sicher, dass die Hardware, auf der die Agenten gehostet sind, ausgeführt wird und für die Kommunikation mit dem RMT-Server verfügbar ist. 2. Stellen Sie sicher, dass der Agentdienst erfolgreich registriert wurde und ausgeführt wird. Sie können den Registrierungsstatus des Agenten anzeigen, indem Sie zu **Admin** -> **Umgebungen** -> **Umgebung bearbeiten** -> Registerkarte **Server** navigieren, um eine vollständige Liste der Tableau Server-Knoten und den Status des Agenten anzuzeigen. ### Zeiten für Agentenabfrage und Vorfallerstellung - Der Agent sendet alle 5 Minuten eine _Taktnachricht_ an den Resource Monitoring Tool\-Server. - Der Resource Monitoring Tool\-Server überprüft, ob die neueste _Taktnachricht_ vom Agenten weniger als 15 Minuten alt ist. - Wenn die letzte vom Agenten empfangene _Taktnachricht_ weniger als 15 Minuten alt ist, gilt der Agent als online und es wird kein Vorfall erstellt und alle vorhandenen Vorfälle **Agent ausgefallen** werden gelöscht. - Wenn die letzte vom Agenten empfangene _Taktnachricht_ mehr als 15 Minuten alt ist, gilt dies als der erste fehlgeschlagene Versuch. Danach wird jede Minute zwei weitere Male eine Überprüfung durchgeführt. Wenn nach drei Versuchen (erster Versuch und zwei Wiederholungsversuche) immer noch keine aktuelle Taktnachricht vorliegt, wird ein Vorfall **Agent ausgefallen** erstellt. **Hinweis:** Basierend auf dem oben beschriebenen Abfrageintervall dauert es etwa 17 (15+1+1) Minuten, bis ein Vorfall **Agent ausgefallen** erstellt wird, nachdem der Agent offline ist. ## Wer kann dies tun? Resource Monitoring Tool\-Administrator oder ein Resource Monitoring Tool\-Benutzer mit der Rolle **Server-/Umgebungsverwaltung**. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Aktionen aller Benutzer Mit der Ansicht "Aktionen aller Benutzer" können Sie anzeigen, wie Ihre Tableau Server\-Installation verwendet wird. Sie können nach Aktionen und nach Zeitraum filtern. Serveradministratoren können nach Site filtern. Der Zähler für die Gesamtbenutzer zeigt die Anzahl der Benutzer an, die eine Aktion ausgeführt haben. Dieser Wert wird durch die Filterung nicht beeinflusst. Der Zähler für den aktiven Benutzer zeigt die Anzahl der aktiven Benutzer, die eine der ausgewählten Aktionen ausgeführt haben. ![Ein Liniendiagramm zeigt die von Benutzern über einen Zeitraum von sieben Tagen auf einem Server ausgeführten Aktionen.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/adminview_user_access.png) Bis zu drei separate Gruppen von Zeitachsen zeigen Ihnen, wie Benutzer Tableau Server über einen von Ihnen festgelegten Zeitraum (standardmäßig die letzten 7 Tage) verwenden. Wenn keine Aktionen für eine bestimmte Gruppe ausgewählt sind, wird diese Gruppe nicht angezeigt. Mögliche Gruppen sind: - Zugriff & Interaktionen – Zeigt Ihnen die Anmeldeaktivität, den Ansichtszugriff und die Datenquellenverwendung. - Veröffentlichen und Herunterladen – Zeigt das Veröffentlichen und Herunterladen der Schemas, Arbeitsmappen und Datenquellen. - Abonnements – Zeigt die Anzahl der für Arbeitsmappen und Ansichten gesendeten Abonnement-E-Mails. Außerdem wird die Anzahl der Schema-Ausführungen angezeigt. Verwenden Sie die Legende unten, um eine Teilmenge der angezeigten Aktionen anzuzeigen. Klicken Sie auf eine einzelne Aktion, um die Zeile für die Aktion zu markieren, oder verwenden Sie **Strg + Klick** für mehrere Aktionen, um mehrere Aktionen zu markieren. Wenn Sie die Auswahl löschen und alle ausgewählten Aktionen anzeigen möchten, klicken Sie auf eine beliebige Aktion in der Legende. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Aktionen einzelner Benutzer Mit der Ansicht "Aktionen einzelner Benutzer" können Sie herausfinden, wie einzelne Benutzer in Ihrer Tableau Server\-Installation arbeiten. Sie können nach Benutzername, Aktionen und Zeitraum filtern. Serveradministratoren für Installationen mit mehreren Sites können nach Site filtern. ![Die Visualisierung zeigt die Serveraktionen eines Benutzers der letzten Woche an, mit unterschiedlichen Zeilen für jeden Aktionstyp, einschließlich Zugriff und Interaktionen, Veröffentlichungen und Downloads sowie Abonnements.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/adminview_user_specific.png) Bis zu drei separate Gruppen der Zeitachsen zeigen Ihnen, wie ein ausgewählter Benutzer Tableau Server über einen von Ihnen angegebenen Zeitraum (standardmäßig die letzten 7 Tage) verwendet. Wenn für eine bestimmte Gruppe keine Aktionen ausgewählt sind oder keine Aktionen vorgenommen wurde, wird diese Gruppe nicht angezeigt. Mögliche Gruppen sind: - Zugriff & Interaktionen – Zeigt Ihnen die Anmeldeaktivität, den Ansichtszugriff und die Datenquellenverwendung. Dies bedeutet jede Interaktion mit einer Datenquelle durch den ausgewählten Benutzer, einschließlich Extraktaktualisierungen, die von diesem Benutzer geplant wurden, oder das Zugreifen des Benutzers auf eine dieser Datenquelle zugeordnete Arbeitsmappe. - Veröffentlichen und Herunterladen – Zeigt das Veröffentlichen und Herunterladen der Schemas, Arbeitsmappen und Datenquellen. - Abonnements – Zeigt die Anzahl der für Arbeitsmappen und Ansichten gesendeten Abonnement-E-Mails. Außerdem wird die Anzahl der Schema-Ausführungen angezeigt. Ein Balkendiagramm unten in der Ansicht zeigt an, welche Elemente der ausgewählte Benutzer verwendet. Verwenden Sie die Legende unten, um eine Teilmenge der angezeigten Aktionen anzuzeigen. Klicken Sie auf eine einzelne Aktion, um die Zeile für die Aktion zu markieren, oder verwenden Sie **Strg + Klick** für mehrere Aktionen, um mehrere Aktionen zu markieren. Wenn Sie die Auswahl löschen und alle ausgewählten Aktionen anzeigen möchten, klicken Sie auf eine beliebige Aktion in der Legende. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Aktionen kürzlich aktiver Benutzer Die Ansicht "Aktionen kürzlich aktiver Benutzer" zeigt an, welche angemeldeten Benutzer in den letzten 24 Stunden auf Tableau Server aktiv waren. Dies kann hilfreich sein, wenn Sie Wartungsaufgaben vornehmen müssen oder wissen möchten, wie viele und welche Benutzer davon betroffen sind und was sie auf Tableau Server vornehmen. Die Ansicht Aktiv sowie die Ansichten für kürzlich aktive und im Leerlauf befindliche Benutzer, die zurzeit bei Tableau Server angemeldet sind. In dieser Ansicht gilt ein Benutzer als aktiv, der in den letzten 5 Minuten eine Aktion durchgeführt hat. Als kürzlich aktiv gilt ein Benutzer, der in den letzten 30 Minuten eine Aktion vorgenommen hat. Und ein Benutzer, dessen letzte Aktion länger als 30 Minuten her ist, wird als untätig aufgeführt. Die Aktionen werden im unteren Abschnitt der Ansicht angezeigt. ![Eine Tabelle mit zwei Abschnitten. Der erste Abschnitt enthält eine Liste der Benutzer, ihre zugehörigen Site-Namen und den Zeitpunkt ihrer letzten Aktivität. Der zweite Abschnitt zeigt ein Streudiagramm der Benutzeraktionen im Zeitverlauf.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/adminview_recentuser.png) Wählen Sie einen Benutzer aus, um nur die Aktionen anzuzeigen, die dieser Benutzer kürzlich ausgeführt hat. Bewegen Sie den Mauszeiger über eine Aktion, um die Details der Aktion anzuzeigen. ![Der Tooltip zeigt den Typ der Aktion an, die ein Benutzer zuletzt ausgeführt hat, und wann die Aktion stattgefunden hat.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/adminview_user_recent01.png) [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Aktivieren der "Ausführen als"-Authentifizierung für Kerberos für JDBC-Connectors Ab Version 2020.2 unterstützt Tableau Server die Kerberos-Authentifizierung für JDBC-Connectors. Sie können Tableau Server so konfigurieren, dass über ein Kerberos-Dienstkonto auf eine Datenbank zugegriffen wird. In diesem Szenario nutzt Tableau Server für die Verbindung mit Datenbanken ein Dienstkonto, das auch als "'Als Dienst ausführen'-Konto" bezeichnet wird. Dieses Szenario wird als "'Ausführen als'-Authentifizierung" bezeichnet. Siehe ["Ausführen als"-Dienstkonto](https://help.tableau.com/current/server/de-de/runas.htm). Um die "Ausführen als"-Authentifizierung für Tableau Server verwenden zu können, müssen Sie zunächst eine Arbeitsmappe oder Datenquelle in Tableau Desktop erstellen, welche die integrierte Authentifizierung verwendet. Wenn Sie in Tableau Server veröffentlichen, erhalten Sie die Option für die "Ausführen als"-Authentifizierung. Wenn Sie eine Datenquelle mit der Webdokumenterstellung erstellen, ist die "Ausführen als"-Authentifizierung der Standardvorgang, sofern Sie die integrierte Authentifizierung auswählen. ## Unterstützte Datenquellen Tableau unterstützt die JDBC-Kerberos-Delegation mit den folgenden Datenquellen: - Oracle - PostgreSQL Wenn Sie die "Ausführen als"-Authentifizierung für eine Oracle-Datenquelle mit einem JDBC-basierten Connector konfigurieren, sollten Sie der in diesem Thema beschriebenen Vorgehensweise folgen. Wenn der von Ihnen auf Tableau Server ausgeführte Connector einen nativen Treiber verwendet, müssen Sie die in diesem Thema beschriebenen Schritte nicht ausführen. Führen Sie in diesem Fall die im Thema [Ändern des „Ausführen als“-Dienstkontos](https://help.tableau.com/current/server/de-de/runas_acct.htm) beschriebenen Schritte aus, wenn Sie ein "Als Dienst ausführen"-Konto erstellen möchten. ## Anforderungen Für die Kerberos-Delegierung ist Active Directory erforderlich. - Der Tableau Server-Informationsspeicher muss für die Verwendung von "LDAP – Active Directory" konfiguriert werden. - MIT KDC wird nicht unterstützt. ## Konfigurationsprozess Dieser Abschnitt bietet ein Beispiel für den Vorgang zur Aktivierung der "Ausführen als"-Authentifizierung für Kerberos. 1. Erstellen Sie eine Keytab-Datei für das "Ausführen als"-Dienstkonto. Im folgenden Beispiel wird das im JDK bereitgestellte Ktab-Tool verwendet. Sie können das Tool unter [AdoptOpenJDK](https://adoptopenjdk.net/) herunterladen. Verwenden Sie bei der Verwendung der Ktab zum Erstellen der Keytab-Datei einen Prinzipal für die Anmeldung im UPN-Format (beispielsweise `service@EXAMPLE.COM`), aber keinen Dienstprinzipalnamen (beispielsweise `HTTP/service.example.com@EXAMPLE.COM`). Darüber hinaus können Sie Keytabs mit dem Ktpass-Dienstprogramm generieren. In diesem Fall können Sie beide Prinzipalnamensformate verwenden. /bin/ktab -k E:/tmp/tabsrv.keytab -a tabsrv@EXAMPLE.COM Tableau Server verwendet das "Ausführen als"-Dienstkonto und die zugewiesene Keytab-Datei für die Authentifizierung und Herstellung einer direkten Verbindung zur Datenbank. 2. Kopieren Sie die Keytab in das Tableau Server-Datenverzeichnis, und stellen Sie sicher, dass das "Als Dienst ausführen"-Konto auf die Keytab-Datei zugreifen und diese lesen kann. Das Tableau Server-Datenverzeichnis befindet sich standardmäßig unter `C:\ProgramData\Tableau`. Wenn Sie Tableau Server in einer verteilten Bereitstellung ausführen, sollten Sie diesen Schritt auf jedem Knoten im Cluster durchführen. 3. Führen Sie die folgenden TSM-Befehle aus, um das "Als Dienst ausführen"-Konto und den Pfad zur Keytab-Datei festzulegen: tsm configuration set -k native\_api.datasource\_runas\_principal -v tabsrv@EXAMPLE.COM tsm configuration set -k native\_api.datasource\_runas\_keytab\_path -v kerberos.keytab In einigen Fällen gibt TSM möglicherweise einen Fehler mit dem Hinweis `--force-keys` zurück. Wenn Sie diesen Fehler erhalten, führen Sie den Befehl erneut aus, und hängen Sie den Parameter `--force-keys` an das Argument an. 4. Erstellen Sie eine krb5.conf-datei, und installieren Sie sie auf allen Tableau Server-Knoten unter `C:\Windows`. Wenn auf den Computern Ihrer Organisation bereits krb5.ini-Dateien bereitgestellt sind, sollten Sie diese Datei kopieren und für Tableau Server verwenden. Weitere Informationen finden Sie im MIT Kerberos Documentation-Thema [krb5.conf](https://web.mit.edu/kerberos/krb5-1.12/doc/admin/conf_files/krb5_conf.html). Führen Sie den folgenden Befehl aus, um den Speicherort der Kerberos-Konfigurationsdatei zu ändern: tsm configuration set -k native\_api.kerberos\_config\_path --force-keys -v "C:\\temp\\krb5.ini" Im Folgenden finden Sie ein Beispiel für eine krb5.conf-Datei. Der Tableau-Support kann beim Erstellen von krb5.conf-Dateien keine Unterstützung bereitstellen. \[libdefaults\] forwardable = true default\_realm = EXAMPLE.COM default\_tkt\_enctypes = rc4-hmac default\_tgs\_enctypes = rc4-hmac \[realms\] EXAMPLE.COM = { kdc = kdc.example.com admin\_server = kdc.example.com } \[domain\_realm\] .example.com = EXAMPLE.COM example.com = EXAMPLE.COM 5. Führen Sie den folgenden TSM-Befehl aus, um die Änderungen auf Tableau Server anzuwenden: `tsm pending-changes apply` Wenn die ausstehenden Änderungen einen Neustart des Servers erfordern, zeigt der Befehl `pending-changes apply` eine Meldung an, um Sie darüber zu informieren, dass ein Neustart stattfinden wird. Diese Meldung wird auch angezeigt, wenn der Server angehalten ist. In diesem Fall erfolgt jedoch kein Neustart. Sie können diese Meldung mithilfe der Option `--ignore-prompt` unterdrücken, dies ändert jedoch nichts an dem Neustartverhalten. Wenn die Änderungen keinen Neustart erfordern, werden die Änderungen ohne Meldung angewendet. Weitere Informationen finden Sie unter [tsm pending-changes apply](https://help.tableau.com/current/server/de-de/cli_pending-changes.htm#pending-changes-apply). [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Aktivieren der Kerberos-Delegierung Die Kerberos-Delegierung ermöglicht Tableau Server die Verwendung der Kerberos-Anmeldeinformationen der Person, die eine Arbeitsmappe oder Ansicht anzeigt, um für den Anzeigenden eine Abfrage auszuführen. Diese Option ist in den folgenden Situationen hilfreich: - Sie müssen wissen, wer auf die Daten zugreift (der Name der anzeigenden Person wird in den Zugriffsprotokollen für die Datenquelle angegeben). - Für Ihre Datenquelle ist Sicherheit auf Zeilenebene festgelegt, das heißt, unterschiedliche Benutzer können auf unterschiedliche Zeilen zugreifen. ## Unterstützte Datenquellen Tableau unterstützt die Kerberos-Delegation mit folgenden Datenquellen: - Cloudera: Hive, Impala - Denodo - Hortonworks - MSAS - Oracle - PostgreSQL - Spark - SQL Server - Teradata - Vertica - TIBCO ## Anforderungen Für die Kerberos-Delegierung ist Active Directory erforderlich. - Der [Identitätsspeicher](https://help.tableau.com/current/server/de-de/plan_identity_store.htm) von Tableau Server muss für die Verwendung von Active Directory konfiguriert sein. - Der Computer, auf dem Tableau Server installiert ist, muss an die Active Directory-Domäne angeschlossen sein. - MIT Kerberos KDC wird nicht unterstützt. - Ein Wertebereichskonto muss in Tableau Server als das "Ausführen als"-Dienstkonto konfiguriert sein. Siehe [Ändern des „Ausführen als“-Dienstkontos](https://help.tableau.com/current/server/de-de/runas_acct.htm). Wenn sich Ihre Benutzer in einer Active Directory-Domäne befinden, die sich von der unterscheidet, in der sich Tableau Server und die Datenquelle befinden, muss die Domänenvertrauensstellung konfiguriert werden. Siehe [Vertrauensanforderungen an Domänen für Active Directory-Bereitstellungen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/runas_domain.htm). - Delegierung konfiguriert. Gewähren Sie dem "Ausführen als"-Dienstkonto Delegierungsrechte für die Service Principal Names (SPNs) der Zieldatenbank. An das "Ausführen als"-Dienstkonto wird die Berechtigung delegiert, im Namen des initiierenden Quellbenutzers auf Ressourcen zuzugreifen. - Wenn Sie die Delegierung für Tableau Server 2020.2 oder höher mit einer Oracle-Datenquelle mithilfe eines JDBC-basierten Connectors konfigurieren, finden Sie weitere Informationen unter [Aktivieren der Kerberos-Delegierung für JDBC-Connectoren](https://help.tableau.com/current/server/de-de/kerberos_delegation_jdbc.htm). Ab Tableau 2020.2 verwendet der Oracle-Connector JDBC. ## Web-Authoring und Kerberos-Authentifizierung von Benutzern Wenn Sie das Herstellen einer Verbindung zu Daten für ein bestimmtes Ziel konfigurieren, können Sie die integrierte oder Windows-Authentifizierung als bevorzugte Authentifizierungsmethode auswählen. Bei Web-Authoring-Szenarien besteht das Standardverhalten jedoch darin, stattdessen das Kerberos-Dienstkonto („Ausführen als“-Konto) zu verwenden. Um Benutzeranmeldeinformationen in Web-Authoring-Szenarien mit Kerberos-Delegierung zu aktivieren, müssen Sie eine zusätzliche Konfiguration mit TSM vornehmen. Führen Sie die folgenden Befehle aus: tsm configuration set -k native\_api.WebAuthoringAuthModeKerberosDelegation -v true tsm pending-changes apply Nach dieser Konfiguration wird die Kerberos-Delegierung zum Standardvorgang, wenn Sie die integrierte Authentifizierung mit Web-Authoring auswählen. Diese Einstellung verhindert jedoch nicht, dass Inhaltsersteller auf das Dienstkonto zugreifen. Ersteller können weiterhin Inhalte veröffentlichen, die mit dem „Ausführen als“-Dienstkonto verknüpft sind, indem sie Tableau Desktop oder andere Methoden verwenden. Weitere Informationen zum Dienstkonto "Ausführen als" finden Sie unter [Datenzugriff mit dem Konto "Als Dienst ausführen"](https://help.tableau.com/current/server/de-de/runas_access.htm). ## Konfigurationsprozess Dieser Abschnitt bietet ein Beispiel für den Vorgang zur Aktivierung der Kerberos-Delegation. Das Szenario enthält zudem Beispielnamen, die Beziehungen zwischen den Konfigurationselementen beschreiben sollen. 1. Konfigurieren Sie das Konto Als Benutzer ausführen in allen Tableau Server-Knoten, sodass es als Teil des Betriebssystems fungiert. Weitere Informationen finden Sie unter [Aktivieren des Kontos "Als Dienst ausführen" als Betriebssystem](https://help.tableau.com/current/server/de-de/runas_os.htm). 2. Für Tableau Server ist ein Kerberos-Service-Ticket erforderlich, um im Namen des Benutzers zu delegieren, der den Aufruf der Datenbank initiiert. Sie müssen ein Domänenkonto erstellen, das für die Delegierung an die jeweilige Datenbank verwendet wird. Dieses Konto wird als "Ausführen als"-Dienstkonto bezeichnet. In diesem Thema lautet der als Delegierungskonto/Konto vom Typ "Ausführen als" konfigurierte Beispielbenutzer `tabsrv@example.com`. Das Konto muss mit Active Directory-Benutzer und Computern auf einem Windows-Server konfiguriert werden, der mit der Benutzerdomäne verbunden ist: - Öffnen Sie die Seite **Eigenschaften** für das "Ausführen als"-Dienstkonto, klicken Sie auf die Registerkarte **Delegierung**, und wählen Sie die Optionen **Diesen Benutzer nur bei der Delegierung an bestimmte Dienste als vertrauenswürdig einstufen** und **Beliebiges Authentifizierungsprotokoll verwenden** aus. 3. Führen Sie den folgenden TSM-Befehl aus, um die Kerberos-Delegierung zu aktivieren: `tsm configuration set -k wgserver.delegation.enabled -v true` 4. Führen Sie den folgenden TSM-Befehl aus, um die Änderungen auf Tableau Server anzuwenden: `tsm pending-changes apply` Wenn die ausstehenden Änderungen einen Neustart des Servers erfordern, zeigt der Befehl `pending-changes apply` eine Meldung an, um Sie darüber zu informieren, dass ein Neustart stattfinden wird. Diese Meldung wird auch angezeigt, wenn der Server angehalten ist. In diesem Fall erfolgt jedoch kein Neustart. Sie können diese Meldung mithilfe der Option `--ignore-prompt` unterdrücken, dies ändert jedoch nichts an dem Neustartverhalten. Wenn die Änderungen keinen Neustart erfordern, werden die Änderungen ohne Meldung angewendet. Weitere Informationen finden Sie unter [tsm pending-changes apply](https://help.tableau.com/current/server/de-de/cli_pending-changes.htm#pending-changes-apply). 5. (Optional) Konfigurieren des Tableau Servers für die Verwendung des MIT Kerberos Prinzipal-Formats. Standardmäßig generiert Tableau Server Kerberos-Prinzipale mithilfe des Active Directory-Kurznamens. Wenn Tableau Server beispielsweise die Kerberos-Delegierung für einen Benutzer in `EXAMPLE.COM` ausführt, mit einem kurzen Namen `EXAMPLE`, lautet der Prinzipalname: `user@example`. Wenn die Datenbank unter Linux ausgeführt wird, müssen Sie möglicherweise die `auth_to_local`\-Zuordnung in krb5.conf anpassen. Informationen zum Bearbeiten der Datei "krb5.conf" finden Sie unter [Konfiguration der Kerberos-Delegierung für mehrere Domänen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/kerberos_trouble.htm#multi). Alternativ können Sie den Tableau Server so konfigurieren, dass der vollständige Domänenname für Kerberos-Prinzipale verwendet wird, indem Sie die folgenden Befehle ausführen: tsm configuration set -k native\_api.protocol\_transition\_a\_d\_short\_domain -v false --force-keys tsm configuration set -k native\_api.protocol\_transition\_uppercase\_realm -v true --force-keys tsm pending-changes apply 6. Aktivieren der Delegierung für Datenverbindungen: - **SQL Server**: Siehe [Aktivieren der Kerberos-Delegierung für SQL Server](https://community.tableau.com/s/question/0D54T00000CWcplSAD/enabling-kerberos-delegation-for-sql-server) in der Tableau Community. - **MSAS**: Siehe [Aktivieren der Kerberos-Delegierung für MSAS](https://community.tableau.com/s/question/0D54T00000G54sYSAR/enabling-kerberos-delegation-for-msas) in der Tableau Community. - **PostgreSQL**: Siehe [Aktivieren der Kerberos-Delegierung für PostgreSQL](https://community.tableau.com/s/question/0D54T00000G54ssSAB/enabling-kerberos-delegation-for-postgresql) in der Tableau Community. - **Teradata**: Siehe [Aktivieren der Kerberos-Delegierung für Teradata](https://community.tableau.com/s/question/0D54T00000G54tCSAR/enabling-kerberos-delegation-for-teradata) in der Tableau Community. - **Oracle:** Siehe [Aktivieren der Kerberos-Delegierung für Oracle](https://community.tableau.com/s/news/a0A4T000002O42jUAC/enable-kerberos-delegation-for-oracle) in der Tableau Community. - **Cloudera**: Siehe [Aktivieren der Kerberos-Delegierung für Hive/Impala](https://community.tableau.com/s/question/0D54T00000CWdINSA1/enable-delegation-for-hiveimpala) in der Tableau Community. - **Vertica**: Siehe [Aktivieren der Kerberos-Delegierung für Vertica](https://community.tableau.com/s/question/0D54T00000CWd5sSAD/enabling-kerberos-delegation-for-vertica) in der Tableau Community. - **TIBCO**: Siehe [Konfigurieren von Kerberos für die Verwendung mit TDV](https://docs.tibco.com/pub/tdv/8.8.0/doc/html/en-US/StudioHelp/index.html#Administration/Configuring_Kerberos_for_Use_with_TDV.html) im TIBCO Data Visualization Administration Guide. ## Siehe auch [Problembehebung für Kerberos](https://help.tableau.com/current/server/de-de/kerberos_trouble.htm) ## Andere Artikel in diesem Abschnitt [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Aktivieren der Kerberos-Delegierung für JDBC-Connectoren Ab Version 2020.2 unterstützt Tableau Server die Kerberos-Delegierung für JDBC-Connectoren. Die Kerberos-Delegierung ermöglicht Tableau Server die Verwendung der Kerberos-Anmeldeinformationen der Person, die eine Arbeitsmappe oder Ansicht anzeigt, um für den Anzeigenden eine Abfrage auszuführen. Diese Option ist in den folgenden Situationen hilfreich: - Sie müssen wissen, wer auf die Daten zugreift (der Name der anzeigenden Person wird in den Zugriffsprotokollen für die Datenquelle angegeben). - Für Ihre Datenquelle ist Sicherheit auf Zeilenebene festgelegt, das heißt, unterschiedliche Benutzer können auf unterschiedliche Zeilen zugreifen. ## Unterstützte Datenquellen Tableau unterstützt die JDBC-Kerberos-RunAs-Authentifizierung mit den folgenden Datenquellen: - Oracle - PostgreSQL Wenn Sie die Delegation mit einer Oracle-Datenquelle unter Verwendung eines JDBC-basierten Connectors konfigurieren, sollten Sie der in diesem Thema beschriebenen Vorgehensweise folgen. Wenn der Connector, den Sie auf Tableau Server ausführen, einen systemeigenen Treiber verwendet, befolgen Sie alternativ das Verfahren im Hilfethema [Aktivieren der Kerberos-Delegierung](https://help.tableau.com/current/server/de-de/kerberos_delegation.htm). ## Anforderungen Für die Kerberos-Delegierung ist Active Directory erforderlich. - Der Tableau Server-Informationsspeicher muss für die Verwendung von "LDAP – Active Directory" konfiguriert werden. - MIT KDC wird nicht unterstützt. **Hinweis:** Sie müssen das Konto "Agieren als" nicht aktivieren, um als Betriebssystem zu agieren. ## Konfigurationsprozess Dieser Abschnitt bietet ein Beispiel für den Vorgang zur Aktivierung der Kerberos-Delegation. 1. Für Tableau Server ist ein Kerberos-Service-Ticket erforderlich, um im Namen des Benutzers zu delegieren, der den Aufruf der Datenbank initiiert. Sie müssen ein Domänenkonto erstellen, das für die Delegierung an die jeweilige Datenbank verwendet wird. Dieses Konto wird als "Ausführen als"-Dienstkonto bezeichnet. In diesem Thema ist der Beispielbenutzer, der für das Konto "Agieren als" konfiguriert ist, `tabsrv@EXAMPLE.COM`. Das Konto muss für die Delegierung in Active Directory konfiguriert werden: 1. Öffnen Sie auf einem Windows-Server, der mit der Benutzerdomäne verbunden ist, "Active Directory-Benutzer und -Computer". 2. Klicken Sie auf der Seite **Eigenschaften** für das Konto "Agieren als" auf die Registerkarte **Delegierung** und wählen Sie die Optionen **Diesen Benutzer nur bei der Delegierung an bestimmte Dienste als vertrauenswürdig einstufen** und **Beliebiges Authentifizierungsprotokoll verwenden** aus. 2. Erstellen Sie eine Keytab-Datei für das "Ausführen als"-Dienstkonto. Im folgenden Beispiel wird das im JDK bereitgestellte Ktab-Tool verwendet. Sie können das Tool unter [AdoptOpenJDK](https://adoptopenjdk.net/) herunterladen. Verwenden Sie bei der Verwendung der Ktab zum Erstellen der Keytab-Datei einen Prinzipal für die Anmeldung im UPN-Format (beispielsweise `service@EXAMPLE.COM`), aber keinen Dienstprinzipalnamen (beispielsweise `HTTP/service.example.com@EXAMPLE.COM`). Darüber hinaus können Sie Keytabs mit dem Ktpass-Dienstprogramm generieren. In diesem Fall können Sie beide Prinzipalnamensformate verwenden. /bin/ktab -k E:/tmp/tabsrv.keytab -a tabsrv@EXAMPLE.COM Tableau Server verwendet das "Ausführen als"-Dienstkonto und die zugewiesene Keytab-Datei für die Authentifizierung und Herstellung einer direkten Verbindung zur Datenbank. 3. Kopieren Sie die Keytab in das Tableau Server-Datenverzeichnis und stellen Sie sicher, dass das "Als Dienst ausführen"-Konto auf die Keytab-Datei zugreifen und diese lesen kann. Das Tableau Server-Datenverzeichnis befindet sich standardmäßig unter `C:\ProgramData\Tableau`. Wenn Sie Tableau Server in einer verteilten Bereitstellung ausführen, sollten Sie diesen Schritt auf jedem Knoten im Cluster durchführen. 4. Erstellen Sie eine krb5.conf-Datei und installieren Sie sie auf allen Tableau Server-Knoten unter `C:\Windows`. Wenn auf den Computern Ihrer Organisation bereits krb5.ini-Dateien bereitgestellt sind, sollten Sie diese Datei kopieren und für Tableau Server verwenden. Weitere Informationen finden Sie im MIT Kerberos Documentation-Thema [krb5.conf](https://web.mit.edu/kerberos/krb5-1.12/doc/admin/conf_files/krb5_conf.html). Führen Sie den folgenden Befehl aus, um den Speicherort der Kerberos-Konfigurationsdatei zu ändern: tsm configuration set -k native\_api.kerberos\_config\_path --force-keys -v "C:\\temp\\krb5.ini" Im Folgenden finden Sie ein Beispiel für eine krb5.conf-Datei. Der Tableau-Support kann beim Erstellen von krb5.conf-Dateien keine Unterstützung bereitstellen. \[libdefaults\] forwardable = true default\_realm = EXAMPLE.COM default\_tkt\_enctypes = rc4-hmac default\_tgs\_enctypes = rc4-hmac \[realms\] EXAMPLE.COM = { kdc = kdc.example.com admin\_server = kdc.example.com } \[domain\_realm\] .example.com = EXAMPLE.COM example.com = EXAMPLE.COM 5. Führen Sie die folgenden TSM-Befehle aus, um die Kerberos-Delegierung zu aktivieren, das Dienstkonto für die Delegierung festzulegen und dem Dienstkonto die keytab-Datei zuzuweisen: tsm configuration set -k wgserver.delegation.enabled -v true tsm configuration set -k native\_api.datasource\_impersonation\_runas\_principal -v tabsrv@EXAMPLE.COM tsm configuration set -k native\_api.datasource\_impersonation\_runas\_keytab\_path -v kerberos.keytab tsm configuration set -k native\_api.protocol\_transition\_a\_d\_short\_domain -v false tsm configuration set -k native\_api.protocol\_transition\_uppercase\_realm -v true In einigen Fällen gibt TSM möglicherweise einen Fehler mit dem Hinweis `--force-keys` zurück. Wenn Sie diesen Fehler erhalten, führen Sie den Befehl erneut aus, und hängen Sie den Parameter `--force-keys` an das Argument an. 6. Führen Sie den folgenden TSM-Befehl aus, um die Änderungen auf Tableau Server anzuwenden: `tsm pending-changes apply` Wenn die ausstehenden Änderungen einen Neustart des Servers erfordern, zeigt der Befehl `pending-changes apply` eine Meldung an, um Sie darüber zu informieren, dass ein Neustart stattfinden wird. Diese Meldung wird auch angezeigt, wenn der Server angehalten ist. In diesem Fall erfolgt jedoch kein Neustart. Sie können diese Meldung mithilfe der Option `--ignore-prompt` unterdrücken, dies ändert jedoch nichts an dem Neustartverhalten. Wenn die Änderungen keinen Neustart erfordern, werden die Änderungen ohne Meldung angewendet. Weitere Informationen finden Sie unter [tsm pending-changes apply](https://help.tableau.com/current/server/de-de/cli_pending-changes.htm#pending-changes-apply). [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Aktivieren der Planung für die Extraktaktualisierung und Fehlerbenachrichtigung Ihre Herausgeber können Extraktaktualisierungen planen, wenn zwei Bedingungen erfüllt sind: - Tableau Server ist so konfiguriert, dass E-Mail-Nachrichten gesendet werden, wenn Extraktaktualisierungen fehlschlagen. Dies wird von einem Tableau Server Manager (TSM)-Administrator konfiguriert und ist standardmäßig aktiviert. Weitere Informationen finden Sie unter [Konfigurieren von Serverereignisbenachrichtigungen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/email.htm). - Die Site oder die Sites, in denen Sie Herausgebern das Planen von Extraktaktualisierungen ermöglichen möchten, ist so konfiguriert, dass E-Mails gesendet werden, wenn die Aktualisierung fehlschlägt. Dies wird von einem Serveradministrator in Tableau Server konfiguriert und ist standardmäßig aktiviert. In den folgenden Anweisungen wird erläutert, wie Sie vorgehen, wenn die Funktion nicht aktiviert ist. Bei der Aktivierung der Zeitplanung können Sie festlegen, ob E-Mail-Benachrichtigungen an Besitzer von Datenquellen oder Arbeitsmappen gesendet werden sollen, die aktualisiert werden, wenn diese Extraktaktualisierungen nicht erfolgreich durchgeführt werden konnte. Im Folgenden finden Sie weitere Informationen zu diesen E-Mail-Benachrichtigungen. Wenn Sie die E-Mail-Benachrichtigung für Fehler bei der Aktualisierung aktivieren, können die Eigentümer der Inhalte, die einen Zeitplan für Aktualisierungen haben, diese individuell durch eine Änderung ihrer Kontoeinstellungen deaktivieren. 1. Melden Sie sich bei Tableau Server als Serveradministrator an. 2. Wechseln Sie zur Registerkarte "Allgemein" auf der Seite "Einstellungen" für die Site, die Sie für Abonnements konfigurieren möchten: - Wenn Sie über eine einzelne Site verfügen, klicken Sie oben im Browserfenster auf Einstellungen und Allgemein. - Wenn Sie über mehrere Sites verfügen, wählen Sie die zu konfigurierende Site aus und klicken Sie auf Einstellungen und Allgemein. 3. Gehen Sie auf der Seite Allgemein wie folgt vor: - Scrollen Sie zu den Einstellungen Benachrichtigungen verwalten und aktivieren Sie Extraktaufträge. Schlägt die Aktualisierung mit Zeitplan für eine bestimmte Datenquelle fehl, erhalten nur die Eigentümer dieser Datenquelle eine E-Mail, nicht die Eigentümer von Arbeitsmappen, die mit dieser Datenquelle verbunden sind. - Wählen Sie unter Eingebettete Anmeldeinformationen beide Optionen, um Publishern das Einbetten von Anmeldeinformationen und das Planen von Extrakt-Aktualisierungen zu ermöglichen. (Für automatische Aktualisierungszeitpläne sind eingebettete Anmeldeinformationen erforderlich, damit Tableau Server direkt auf Daten zugreifen kann.) **Hinweis:** Auf einem Server, der mehrere Sites umfasst, sind Fehlerbenachrichtigungen den Site-Einstellungen zuzuordnen und die eingebetteten Anmeldeinformationen den Servereinstellungen. Um eingebettete Anmeldeinformationen auf einem Server mit mehreren Sites zu konfigurieren, wählen Sie Alle Sites verwalten und dann Einstellungen aus. ## Verwalten von Zeitplänen über den Server In Ihrer Organisation ist es ggf. hilfreich, eingebettete Anmeldeinformationen und geplante Aktualisierungen zentral vom Server aus zu verwalten. Deaktivieren Sie hierfür die Kontrollkästchen im oben beschriebenen Bereich Eingebettete Anmeldeinformationen, sodass die Planungsoptionen für Tableau Desktop\-Publisher während des Veröffentlichens nicht angezeigt werden. Die zentrale Verwaltung von Zeitplänen ermöglicht es Ihnen, die Aufgaben zur Extraktaktualisierung und zu Abonnements zu verteilen und dann auszuführen, wenn ein Großteil der Nutzer offline ist. Zudem können Sie nachvollziehen, welche Anmeldeinformationen in Verbindungen eingebettet sind. ## Funktionsweise der E-Mail-Benachrichtigungen über fehlgeschlagene Aktualisierungen In der E-Mail-Benachrichtigung über fehlgeschlagene Aktualisierungen werden folgende Informationen aufgeführt: Extraktname und Speicherort auf dem Server, Uhrzeit der letzten erfolgreichen Aktualisierung, die Anzahl an nacheinander fehlgeschlagenen Aktualisierungsversuchen sowie Vorschläge für die Ursache des Fehlers und mögliche Lösungen. Nach fünf nacheinander fehlgeschlagenen Versuchen wird die geplante Aktualisierung ausgesetzt, bis Sie oder der Datenbesitzer eine Maßnahme zum Beheben der Fehlerursache ergreifen, wie beispielsweise das Aktualisieren von Datenbankanmeldeinformationen oder eines Pfads zur Original-Datendatei. ## Aktivieren der Aktualisierungsfehler-E-Mails für Nicht-Administratoren **Hinweis:** Diese Option ist nicht für veröffentlichte Datenquellen verfügbar, die über Bridge erstellt oder aktualisiert werden. Standardmäßig erhalten nur die Besitzer von Inhalten eine Benachrichtigung, wenn beim Aktualisieren eines Extrakts ein Problem auftritt. Administratoren können jedoch optional festlegen, dass sie Benachrichtigungen erhalten möchten, wenn ein Extrakt fehlschlägt. Um E-Mail-Benachrichtigungen zu aktivieren, wenn ein Extrahieren fehlschlägt, öffnen Sie das Kontextmenü (**...**) im Extrakt-Dashboard, wählen Sie Benachrichtigung über Extraktionsfehler und wählen Sie **Ja**, um Benachrichtigungen zu erhalten, oder **Nein**, um die Benachrichtigungen zu stoppen. ![Menü mit Benachrichtigung über Extraktionsfehler](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/extract_failure_notify_menu.png "Kontextmenü") **Hinweis**: Wenn der aktuelle Benutzer Eigentümer des Extrakts ist, gibt es im Kontextmenü keine Option zum Aktivieren oder Deaktivieren von Fehlerbenachrichtigungen. ### Funktionsweise für die Ermittlung des Datums der letzten erfolgreichen Aktualisierung Das Datum und die Uhrzeit der letzten erfolgreichen Aktualisierung werden angezeigt, wenn diese Aktualisierung nur ein paar Tage zurückliegt. Standardmäßig umfasst der Zeitraum 14 Tage, und dieser Wert wird unter `wgserver.alerts.observed_days` festgelegt. Wenn die Anzahl an Tagen, die seit der letzten erfolgreichen Aktualisierung vergangen sind, die in dieser Einstellung festgelegte Anzahl überschreitet, wird in der Benachrichtigungs-E-Mail die Meldung "Nicht in den letzten _N_ Tagen" angezeigt. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Aktivieren des Kontos "Als Dienst ausführen" als Betriebssystem Für die Verwendung der Kerberos-Delegierung mit Tableau Server muss das Konto "Als Dienst ausführen" so konfiguriert sein, dass es auf jedem Tableau Server-Knoten als Betriebssystem agiert. 1. Wählen Sie auf dem Computer, auf dem Tableau Server ausgeführt wird, die Option Start > Systemsteuerung > Verwaltung > Lokale Sicherheitsrichtlinie aus. 2. Erweitern Sie im Fenster Lokale Sicherheitseinstellungen die Option Lokale Richtlinien, klicken Sie auf Zuweisen von Benutzerrechten, klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf Einsetzen als Teil des Betriebssystems, und wählen Sie Eigenschaften aus. ![Im Fenster „Lokale Sicherheitsrichtlinie“ werden die Einstellungen für die Zuweisung von Benutzerrechten angezeigt, wobei die Einstellung „Als Teil des Betriebssystems agieren“ hervorgehoben ist.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/runas_os.png) 3. Im Fenster "Eigenschaften von Als Teil des Betriebssystems agieren" klicken Sie auf Benutzer oder Gruppe hinzufügen. 4. Geben Sie den `\` für das Tableau Server-Konto "Als Dienst ausführen" ein (z. B.: `MYCOMPANY\tableau_server`) und klicken Sie anschließend auf Namen überprüfen. 5. Wenn das Konto richtig zugeordnet werden kann, wird es unterstrichen. Klicken Sie auf OK. 6. Klicken Sie auf OK, um die Fenster für lokale Sicherheitsrichtlinien zu schließen. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Aktivieren und Konfigurieren von Tableau Prep Conductor für Tableau Server _Wird in Tableau Server ab Version 2019.1 unterstützt._ Tableau Prep Conductor wird über Datenmanagement pro Bereitstellung lizenziert. Dies erfolgt entweder Benutzer- oder Core-basiert. Eine Bereitstellung umfasst eine lizenzierte Tableau Server-Produktionsinstallation und lizenzierte Nicht-Produktionsinstallationen von Tableau Server, die die Produktionsinstallation unterstützen. Weitere Informationen zur Bereitstellung finden Sie im [Tableau-Bereitstellungshandbuch](https://help.tableau.com/current/desktopdeploy/de-de/desktop_deploy_welcome.htm). Weitere Informationen zur Lizenzierung von Tableau Prep Conductor finden Sie unter [Lizenzieren von Datenmanagement](https://help.tableau.com/current/server/de-de/dm_license.htm). ### Servertopologie Wenn Sie Tableau Server installieren und Tableau Prep Conductor mit dem Product Key für Datenmanagement aktivieren, wird Tableau Prep Conductor standardmäßig und automatisch durch das Setup-Programm aktiviert. Bei verteilten Installationen ist standardmäßig eine Instanz von Tableau Prep Conductor auf den Knoten aktiviert, auf denen Hintergrundprozesskomponenten installiert sind. Im folgenden Beispiel ist Tableau Prep Conductor auf Knoten 2 und 3 aktiviert, wobei die Hintergrundprozesskomponenten ebenfalls aktiviert sind, jedoch nicht auf Knoten 1, 4 und 5. ![Die Statusseite von Tableau Server, die zeigt, dass Tableau Prep Conductor auf Knoten 2 und 3 aktiviert ist, wobei die Hintergrundprozesskomponenten ebenfalls aktiviert sind, aber nicht auf Knoten 1, 4 und 5.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/prep_conductor_multinode.png) Nachfolgend finden Sie eine visuelle Darstellung dieses Workflows: ![Ein Flussdiagramm, das Sie durch den Prozess der Installation und Konfiguration eines neuen Tableau Servers sowie der Aktualisierung eines vorhandenen Servers führt.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/prep_conductor_config_server_workflow.png) ## Nächster Schritt: Neue Tableau Server-Installationen: [Schritt 1 (Neuinstallation): Installieren von Tableau Server mit Tableau Prep Conductor](https://help.tableau.com/current/server/de-de/prep_conductor_new_install.htm) Vorhandene Tableau Server-Installationen: [Schritt 1 (Vorhandene Installation): Aktivieren von Tableau Prep Conductor](https://help.tableau.com/current/server/de-de/prep_conductor_add_to_existing_install.htm) ### Wer kann dies tun? Serveradministratoren können Tableau Server installieren und Tableau Prep Conductor aktivieren. Die Einstellungen auf Serverebene können von Tableau Server-Administratoren konfiguriert werden, während Einstellungen auf Site-Ebene von Tableau Server und Site-Administratoren konfiguriert werden können. ## Andere Artikel in diesem Abschnitt [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Aktivieren und Registrieren von Tableau Server Bevor Sie Tableau Server verwenden können, müssen Sie die Anwendung aktivieren und registrieren. Tableau Server erfordert mindestens einen Product Key, der sowohl den Server aktiviert als auch die Anzahl von Lizenzebenen angibt, die Benutzern zugewiesen werden können. Sie können über das [Kundenportal](https://customer.tableau.com/) auf Ihre Produktschlüssel zugreifen. Informationen dazu, wie Sie Tableau Server auf einem Computer aktivieren, der offline ist, finden Sie im Abschnitt [Offline-Aktivieren von Tableau Server](https://help.tableau.com/current/server/de-de/activate_off.htm). Informationen, wie Sie weitere Produktschlüssel zum Erweitern der Kapazität einer vorhandenen Tableau Server\-Installation hinzufügen, finden Sie unter [Erweitern der Kapazität von Tableau Server](https://help.tableau.com/current/server/de-de/capacity_add.htm). ## Voraussetzungen Bevor Sie mit den in diesem Thema beschriebenen Vorgehensweisen fortfahren, sollten Sie die unter [Installieren und Konfigurieren von Tableau Server](https://help.tableau.com/current/server/de-de/install_config_top.htm) beschriebenen Voraussetzungen erfüllen: - [TSM installieren](https://help.tableau.com/current/server/de-de/setup.htm) - TSM verwendet Port 8850. Wenn Sie eine lokale Firewall verwenden, öffnen Sie Port 8850. - [Konfigurieren von Product Key-Vorgängen mit Forward-Proxy](https://help.tableau.com/current/server/de-de/activate_proxy.htm) 1. Wenn der Computer, auf dem Sie Tableau Server installieren, so konfiguriert wurde, dass er die Verbindung zum Internet über einen Forward-Proxy herstellt, führen Sie vor dem Fortfahren die im Abschnitt [Konfigurieren von Product Key-Vorgängen mit Forward-Proxy](https://help.tableau.com/current/server/de-de/activate_proxy.htm) beschriebenen Schritte aus. 2. [Anmelden bei der Webschnittstelle von Tableau Services Manager](https://help.tableau.com/current/server/de-de/sign_in_tsm.htm). Das von Ihnen verwendete Konto muss über Administratorrechte auf dem Computer verfügen, auf dem TSM installiert ist 3. Geben oder fügen Sie Ihren Lizenzschlüssel auf der Seite **Aktivieren** ein und klicken Sie dann auf **Lizenzschlüssel aktivieren**. **Hinweis:** In Versionen vor 2023.3.0 wird eine Option zum Aktivieren einer Testlizenz angezeigt. Diese Option wurde ab Version 2023.3.0 eingestellt (entfernt). Um mehr über die Möglichkeiten zum Ausprobieren von Tableau Server zu erfahren, wenden Sie sich an Ihren Kundenbetreuer. Nachdem Ihr Produktschlüssel aktiviert wurde, wird er unter **Aktivierte Produktschlüssel** angezeigt. ![Ein Tableau Server-Aktivierungsbildschirm mit einem Feld zur Eingabe des 20-stelligen Lizenzproduktschlüssels.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/install_01_activate.png) 4. Um einen weiteren Produktschlüssel zu aktivieren, überschreiben Sie den gerade eingegebenen Schlüssel, um den neuen Produktschlüssel hinzuzufügen, und klicken Sie dann auf Produktschlüssel aktivieren. Nachdem Ihr Produktschlüssel aktiviert wurde, wird er unter Aktivierte Produktschlüssel angezeigt. Fügen Sie auf diese Weise weitere Produktschlüssel hinzu, bis Sie fertig sind. 5. Wenn Sie mit der Aktivierung der Produktschlüssel fertig sind, klicken Sie auf Weiter. **Hinweis:** Wenn die von Ihnen aktivierten Produktschlüssel nicht über die erforderliche Kapazität verfügen, z. B. nicht genügend Kerne oder nur einen Produktschlüssel für die Viewer-Rolle haben, zeigt Tableau Services Manager das Dialogfeld Nicht ausreichend Lizenzen angewendet an. Klicken Sie auf Weiteren Produktschlüssel aktivieren, um einen weiteren Produktschlüssel hinzuzufügen und die Kapazität Ihrer Tableau Server-Installation zu erhöhen. ![Eine Benachrichtigung, dass die Aktivierung der Produktschlüssel für die Tableau Server-Bereitstellung nicht ausreicht.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/install_01_insufficient_product_keys.png) 6. Geben Sie auf der Seite Registrieren Ihre Informationen in die Felder ein und klicken Sie auf Registrieren. ![Registrierungsschritt des Tableau Server-Aktivierungsassistenten mit den erforderlichen Feldern zum Ausfüllen von Kontaktinformationen, Unternehmensinformationen und regionalen Details.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/install_02_register.png) ### Konfiguration für Forward-Proxy Wenn der Computer, auf dem Sie Tableau Server installieren, so konfiguriert wurde, dass er die Verbindung zum Internet über einen Forward-Proxy herstellt, führen Sie vor dem Fortfahren die im Abschnitt [Konfigurieren von Product Key-Vorgängen mit Forward-Proxy](https://help.tableau.com/current/server/de-de/activate_proxy.htm) beschriebenen Schritte aus. ### Aktivieren von Tableau Server Zum Aktivieren von Tableau Server für die Verwendung in Produktionsumgebungen benötigen Sie einen Product Key. Um einen Product Key zu aktivieren, führen Sie folgenden Befehl aus: ``` tsm licenses activate -k ``` Um eine Zwei-Wochen-Testversion zu aktivieren, führen Sie folgenden Befehl aus: ``` tsm licenses activate -t ``` Wenn Sie Tableau nicht aktivieren können und beispielsweise den folgenden Fehler erhalten: License Server not available Weitere Informationen finden Sie unter [Offline-Aktivieren von Tableau Server](https://help.tableau.com/current/server/de-de/activate_off.htm). **Was geschieht, wenn ich beim Versuch, TSM-Befehle auszuführen, eine Fehlermeldung "Zugriff verweigert" bekomme?** Stellen Sie sicher, dass das von Ihnen verwendete Konto auf dem Windows-Computer, auf dem Sie Tableau Server installieren, ein Mitglied der lokalen Administratorgruppe ist. ### Registrieren von Tableau Server Nach der Aktivierung müssen Sie Tableau Server registrieren. Dazu können Sie eine Registrierungsdatei erstellen und als Option mit dem Befehl `tsm register` übergeben. 1. Erzeugen Sie eine Vorlage, die Sie bearbeiten können, indem Sie den folgenden Befehl ausführen: `tsm register --template > /path/to/.json` 2. Bearbeiten Sie die Vorlagendatei, um Ihre ausgefüllte Registrierungsdatei zu erstellen. Nachfolgend sehen Sie ein Beispiel für eine Registrierungsdatei im erforderlichen Format: ``` { "first_name" : "Andrew", "last_name" : "Smith", "phone" : "311-555-2368", "email" : "andrew.smith@mycompany.com", "company" : "My Company", "industry" : "Finance", "company_employees" : "500", "department" : "Engineering", "title" : "Senior Manager", "city" : "Kirkland", "state" : "WA", "zip" : "98034", "country" : "United States", "opt_in" : "false", "eula" : "accept" } ``` **Hinweise:** - Das Feld `opt_in` gibt an, ob Sie damit einverstanden sind, Marketingmitteilungen von Tableau zu erhalten. Für viele Länder lautet der Standardwert `false`. Länderspezifische Gesetze können sich auf die Standardeinstellung für dieses Feld auswirken. Weitere Informationen finden Sie in der [Datenschutzerklärung](https://www.salesforce.com/ap/company/privacy/) auf der Salesforce-Website. - Das Feld `eula` gibt an, dass Sie die Lizenzvereinbarung für Endbenutzer (EULA) akzeptieren. Der Standardwert lautet `accept`. Um Tableau Server verwenden zu können, müssen Sie die EULA akzeptieren. Wenn Sie nicht akzeptieren, können Sie Tableau Server nicht ausführen. 3. Übermitteln Sie die Datei nach der Speicherung der Änderungen in der Datei mit der Option `--file`, um Tableau Server zu registrieren: `tsm register --file /path/to/.json` Beispiel: `tsm register --file C:\Users\mwatson\Documents\tableau-reg-file.json` Wenn Sie einen Produktschlüssel für Data Management oder Advanced Management haben, müssen Sie diesen Schlüssel aktivieren, um die zusätzliche Funktionalität nutzen zu können. Produktschlüssel für diese Lizenzen sollten nur aktiviert werden, nachdem mindestens ein Produktschlüssel für die Kapazität auf dem Server aktiviert wurde. - Lizenzinformationen zu Tableau Datenmanagement finden Sie unter [Lizenzieren von Datenmanagement](https://help.tableau.com/current/server/de-de/dm_license.htm). - Für Lizenzinformationen zu Tableau Advanced Management, siehe [Über Tableau Advanced Management in Tableau Server](https://help.tableau.com/current/server/de-de/itm_intro.htm). ## Nächster Schritt - [Konfigurieren der Einstellungen für den ursprünglichen Knoten](https://help.tableau.com/current/server/de-de/config_general.htm) ## Andere Artikel in diesem Abschnitt [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Aktivieren von benutzerdefinierten Zeitplänen für Abonnements Mithilfe von benutzerdefinierten Zeitplänen für Abonnements können Benutzer E-Mail-Nachrichten nach einem von ihnen definierten Zeitplan empfangen, anstatt einen festen Zeitplan zu verwenden, der von einem Serveradministrator definiert wurde. Benutzerdefinierte Zeitpläne für Abonnements sind seit März 2017 für Benutzer von Tableau Cloud verfügbar, und diese Zeitpläne können nun auf Site-Basis in Tableau Server\-Version 2018.2 aktiviert werden. Das Aktivieren von benutzerdefinierten Zeitplänen für Abonnements ist eine permanente Änderung auf den Sites, an denen Sie diese Änderung vornehmen. Für Sites, auf denen Sie aktivierte Zeitpläne nicht aktivieren, bleiben feste Zeitpläne erhalten, die von einem Serveradministrator definiert werden. ## Aktivieren von benutzerdefinierten Zeitplänen Bevor Sie benutzerdefinierte Zeitpläne auf einer oder mehreren Sites aktivieren können, müssen Sie zunächst benutzerdefinierte Zeitpläne in Tableau Server und dann für eine oder mehrere Sites auf diesem Server aktivieren. Weitere Informationen zum Aktivieren von Abonnements in Tableau Server finden Sie unter [Einrichten einer Site für Abonnements](https://help.tableau.com/current/server/de-de/subscribe.htm). **Schritt 1: Aktivieren von benutzerdefinierten Zeitplänen in Tableau Server** Führen Sie in einer Eingabeaufforderung mit Tableau-Administratorberechtigungen die folgenden Befehle aus: ``` tsm configuration set -k features.SelfServiceSchedules -v true tsm pending-changes apply ``` Durch diesen Vorgang wird Tableau Server neu gestartet. **Schritt 2: Aktivieren von benutzerdefinierten Zeitplänen auf einer Site** 1. Melden Sie sich als Serveradministrator mit einem Webbrowser bei Tableau Server an: ``` https:///#/login ``` 2. Navigieren Sie zur Seite **Site-Einstellungen** für eine Site, und aktivieren Sie dann benutzerdefinierte Zeitpläne: 1. Klicken Sie auf **Alle Sites**, und wählen Sie dann in der Dropdown-Liste eine der folgenden Sites aus. 2. Klicken Sie auf **Einstellungen**. 3. Aktivieren Sie auf der Registerkarte **Allgemein** unter **Abonnements** das folgende Kontrollkästchen: **Von Administratoren erstellte feste Zeitpläne permanent in von Benutzern erstellte benutzerdefinierte Zeitpläne konvertieren. (Dieser Vorgang kann nicht rückgängig gemacht werden.)** 4. Klicken Sie auf **Speichern**. Wenn auf einer Site benutzerdefinierte Zeitpläne aktiviert sind, werden alle festen Zeitpläne mit einem Abonnement in einen äquivalenten benutzerdefinierten Zeitplan konvertiert. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Aktivieren von JMX-Ports Um Sie bei der Behandlung von Problemen mit Tableau Server zu unterstützen, werden Sie möglicherweise vom Tableau-Support gebeten, die JMX-Ports des Servers zu aktivieren. Diese Ports sind nützlich für Überwachung und Fehlerbehebung, z. B. mit Tools wie JConsole. In den Versionen 2022.1 und höher können die JMX-Ports gesichert aktiviert werden und dies ist die empfohlene Methode. In Versionen vor 2022.1 können Sie die Ports nur ungesichert aktivieren. ## Aktivieren von sicheren JMX-Ports Ab Version 2022.1 von Tableau Server können Sie JMX-Ports gesichert aktivieren. In diesem Verfahren wird erläutert, wie Sie gesichertes JMX aktivieren. Informationen zum Aktivieren von JMX in früheren Versionen finden Sie unten unter [Aktivieren von ungesicherten JMX-Ports](#EnableUnsecureJMX). So aktivieren Sie gesicherte JMX-Ports auf Tableau Server: 1. Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung als Benutzer mit Administratorrechten auf dem Computer, auf dem TSM installiert ist. 2. Ausführen des folgenden Befehls: tsm maintenance jmx enable Der Befehl hat mehrere Optionen, die Sie beim Ausführen angeben können. Wenn Sie beim Ausführen des Befehls keine Optionen angeben, werden Sie basierend auf Ihren Antworten zur Eingabe von Optionen aufgefordert. Beispiel: C:\\Windows\\system32>tsm maintenance jmx enable We do not recommend you enable JMX unsecured on a production environment. Would you like to enable security features for JMX? (y/n): y JMX access is readonly by default. Would you like to add readwrite access? (y/n): n Would you like to enable SSL? (y/n): y Would you like to require client authentication (mTLS)? (y/n): n Enabling JMX with the specified settings. This will perform a server restart. Do you want to continue? (y/n): y Starting enable JMX asynchronous job. Weitere Informationen zu diesem Befehl und seinen Optionen finden Sie unter [tsm maintenance jmx enable](https://help.tableau.com/current/server/de-de/cli_maintenance_tsm.htm#jmx_enable). Aktivieren von ungesicherten JMX-Ports Bei Versionen von Tableau Server vor 2022.1.0 können JMX-Ports nur ungesichert aktiviert werden. **Wichtig** Durch die Aktivierung von ungesicherten JMX-Ports können Sicherheitsrisiken auftreten. Wir empfehlen dringend, gesichertes JMX zu verwenden. Wenn Sie keine Version von Tableau Server haben, die dies unterstützt, sollten Sie sich des Risikos bewusst sein und es mindern, indem Sie den Zugriff auf die JMX-Ports auf die geringste Anzahl von Clients beschränken, die für Ihr Szenario sinnvoll ist. Normalerweise beschränken Sie den Zugriff anhand der Firewall-Regeln des Hosts, eines externen Sicherheitsgeräts oder von Weiterleitungsregeln. So aktivieren Sie ungesicherte JMX-Ports auf Tableau Server: 1. [Halten Sie den Server an.](https://help.tableau.com/current/server/de-de/cli_stop_tsm.htm#stop) 2. Geben Sie folgenden Befehl ein: ``` tsm configuration set -k service.jmx_enabled -v true ``` 3. Nehmen Sie ausstehende Änderungen vor: ``` tsm pending-changes apply ``` Wenn die ausstehenden Änderungen einen Neustart des Servers erfordern, zeigt der Befehl `pending-changes apply` eine Meldung an, um Sie darüber zu informieren, dass ein Neustart stattfinden wird. Diese Meldung wird auch angezeigt, wenn der Server angehalten ist. In diesem Fall erfolgt jedoch kein Neustart. Sie können diese Meldung mithilfe der Option `--ignore-prompt` unterdrücken, dies ändert jedoch nichts an dem Neustartverhalten. Wenn die Änderungen keinen Neustart erfordern, werden die Änderungen ohne Meldung angewendet. Weitere Informationen finden Sie unter [tsm pending-changes apply](https://help.tableau.com/current/server/de-de/cli_pending-changes.htm#pending-changes-apply). 4. Starten Sie den Koordinationsdienst und den TSM Administration Controller neu: `net stop appzookeeper_0` `net start appzookeeper_0` `net stop tabadmincontroller_0` `net start tabadmincontroller_0` **Hinweis:** Sie müssen diese Befehle als Administrator über eine Eingabeaufforderung ausführen. Je nach Konfiguration Ihres Computers müssen Sie sie im Ordner `C:\Windows\System32` ausführen. Es kann einige Minuten dauern, bis "tabadmincontroller" neu gestartet wird. Wenn Sie im nächsten Schritt versuchen, ausstehende Änderungen anzuwenden, bevor der Controller vollständig neu gestartet wurde, kann der TSM keine Verbindung zum Controller herstellen. Sie können mithilfe des Befehls `tsm status -v` verifizieren, dass der Controller ausgeführt wird. Der Tableau Server Administration Controller sollte mit dem Status "Wird ausgeführt" aufgeführt sein. 5. [Starten Sie den Server](https://help.tableau.com/current/server/de-de/cli_start_tsm.htm#start). ## Bestimmung der JMX-Ports Standardmäßig werden die JMX-Ports dynamisch aus den verfügbaren Ports zugewiesen. Weitere Informationen zur Portzuweisung und dazu, wie Sie die dynamische Zuordnung vermeiden können, finden Sie unter [Tableau Services Manager-Ports](https://help.tableau.com/current/server/de-de/ports.htm). [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Aktivieren von KI für Ihre Tableau Server-Site _Wird in Tableau Server ab Version 2025.3 unterstützt._ Verwenden Sie Tableau Agent in Tableau Desktop, Tableau Prep Builder und im Web, wenn Sie eine Verbindung zu Tableau Server herstellen (alle Editionen), wenn KI in Tableau für die Webdokumenterstellung und Tableau Prep in den Site-Einstellungen konfiguriert und aktiviert ist. Informationen zum Einrichten von Tableau Agent für Tableau Cloud finden Sie unter [Aktivieren von KI für Ihre Tableau Cloud-Site](https://help.tableau.com/current/online/de-de/setup_tabAI_site_setting.htm). KI-Funktionen in Tableau können Ihnen helfen, Ihre Daten effektiver zu analysieren. Wenn Sie Tableau Prep verwenden, kann die KI Ihnen Schritte zur Bereinigung Ihrer Daten vorschlagen und sogar Berechnungen für Sie erstellen. Wenn Sie eine Visualisierung erstellen, kann sie Ihnen aufschlussreiche Fragen empfehlen, um Ihre Daten zu erkunden, Berechnungen erstellen und Ihnen dabei helfen, anschauliche Visualisierungen direkt aus Ihren Datensätzen zu erstellen. Weitere Informationen über die Verwendung von Tableau Agent zum Erstellen von Visualisierungen oder Bereinigen Ihrer Daten finden Sie unter [Erstellen von Ansichten und Untersuchen von Daten mit Tableau Agent](https://help.tableau.com/current/pro/desktop/de-de/desktop_einstein.htm) und [Erstellen von Tableau Prep-Schemata mit Tableau Agent](https://help.tableau.com/current/prep/de-de/prep_einstein.htm). KI in Tableau in Tableau Server erfordert, dass Sie eine Verbindung zu Ihrem eigenen LLM-Anbieter (Large Language Model) herstellen. Derzeit können Sie entweder OpenAI oder Azure OpenAI als LLM-Anbieter auswählen. Der ausgewählte LLM-Anbieter ist standortspezifisch. Azure OpenAI ist in Tableau Server ab Version 2026.2 verfügbar. **Hinweis**: Bei Verwendung von Tableau Agent in Tableau Server ist keine zusätzliche Kapazität für Core-basierte Umgebungen erforderlich. ## PII, Datensicherheit und mehrsprachige Unterstützung Wenn Sie Tableau AI-Funktionen mit Ihrem OpenAI-Anbieter verwenden, verwenden Ihre Anfragen nicht die Einstein-Vertrauensebene und die zugehörigen Daten-Governance-Funktionen, einschließlich integrierter PII-Maskierung. Tableau sendet Ihre Benutzerfrage und eine kleine zufällige Stichprobe von Werten pro Feld an Ihr OpenAI-Konto. Da dieser Prozess nicht die Sicherheits- und PII-Maskierungsfunktionen der Einstein-Vertrauensebene verwendet, bedeutet dies, dass Sie sich zum Schutz sensibler Daten auf die Sicherheitsmaßnahmen des LLM-Anbieters verlassen. Weitere Informationen finden Sie unter [KI in Tableau und Vertrauen](https://help.tableau.com/current/tableau/de-de/tableau_gai_einstein_trust.htm). ## Überlegungen zur Abrechnung Wenn Sie in Tableau Server eine Verbindung zu Tableau Agent herstellen, verwenden Sie Ihre eigene LLM-Instanz von OpenAI oder Azure OpenAI. Da Ihre Daten über diese dedizierte Verbindung fließen, durchlaufen Ihre Anfragen nicht die Einstein-Vertrauensebene und es fallen keine damit verbundenen Abrechnungen an. Ihre Nutzung wird direkt von OpenAI gemäß Ihrer spezifischen Anbietervereinbarung in Rechnung gestellt. ## Voraussetzungen für die Aktivierung von KI in Tableau Server Zum Konfigurieren und Aktivieren von Tableau Agent für Tableau Server benötigen Sie Folgendes: - Die Rolle „Tableau Server-Administrator“. Die Site-Einstellung für KI in Tableau ist Site-spezifisch und ermöglicht bei Aktivierung allen Benutzern mit Zugriff auf diese Site die Nutzung der KI-Funktion. - Ein aktiver Vertrag mit OpenAI oder Azure OpenAI. - Ihr API-Schlüssel. Sie benötigen ihn, um Tableau Server mit Ihrem LLM-Anbieter OpenAI oder Azure OpenAI zu verbinden. Wir empfehlen, die bewährten Standard-Sicherheitsverfahren zu befolgen und den API-Schlüssel regelmäßig zu rotieren. - Wenn Sie Azure OpenAI verwenden, ein in Azure bereitgestelltes Modell. - Die LLM-Modelle, die Tableau Agent nutzt, um Aufgaben auszuführen, wie das Verstehen von Benutzeranfragen und die Bereitstellung relevanter Ergebnisse. Für beste Ergebnisse empfiehlt Tableau die folgenden Modelle: - Verstehen von Benutzeranfragen: gpt-5-mini oder gpt-4o-mini - Analytische Aufgaben ausführen: gpt-4o oder höher - Prozessdatenkontext: text-embedding-3-small ## Verfügbare Funktionen In Tableau Server sind die folgenden KI in Tableau-Funktionen verfügbar: - Tableau-Webdokumenterstellung: Erstellt Visualisierungen oder führt Aufgaben für Sie über eine gesprächsorientierte Benutzeroberfläche durch: Dies ermöglicht Benutzern das Erstellen von Visualisierungen und das Erstellen und Verstehen von Berechnungen mithilfe von Tableau Agent in Tableau Cloud Web Authoring und in Tableau Desktop (Version 2025.3 und höher). Weitere Informationen zu Tableau Agent finden Sie unter [Erkunden Sie Ihre Daten mit Tableau Agent](https://help.tableau.com/current/online/de-de/web_author_einstein.htm). - Tableau Prep: Schlägt Schritte zum Bereinigen und Umwandeln Ihrer Daten vor: Ermöglichen Sie es Benutzern, mithilfe von Tableau Agent ihre Daten zu bereinigen sowie berechnete Felder und Schemata zu erstellen. Diese Funktion ist in der Tableau Prep-Webdokumenterstellung, in Tableau Cloud und in Tableau Prep Builder (Version 2025.3 und höher) verfügbar. Weitere Informationen zu Tableau Agent in Tableau Prep finden Sie unter [Erstellen von Tableau Prep-Schemas mit Tableau Agent](https://help.tableau.com/current/prep/de-de/prep_einstein.htm). ## Konfigurieren von KI in Tableau Die Schritte zum Konfigurieren von KI in Tableau und die Informationen, die Sie eingeben müssen, richten sich nach dem ausgewählten LLM-Anbieter. Die Konfiguration eines unterschiedlichen LLM-Anbieters pro Site wird unterstützt. Wenn Sie Ihre LLM-Verbindung konfigurieren, müssen Sie die Modelle angeben, die das LLM zum Ausführen von Aufgaben verwenden soll. - Tableau Agent für die Webdokumenterstellung: Verwendet die für alle Prozesse angegebenen Modelle. - Tableau Agent für Prep: Verwendet nur das Modell, das für den Prozess Analytische Aufgaben ausführen angegeben ist. Diese Einstellung ist universell und gilt für alle Features der KI in Tableau, die Sie aktivieren. ### Konfigurieren von OpenAI 1. Melden Sie sich bei Tableau Server als Serveradministrator an. 2. Klicken Sie auf der Site, für die Sie die generative KI-Funktionalität aktivieren möchten, auf Einstellungen. 3. Klicken Sie unter „KI in Tableau“ auf Verbinden. ![Die Tableau Server-Site-Einstellung zum Herstellen einer Verbindung mit einem LLM-Anbieter.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/tab_gai_server_connect.png) 4. Wählen Sie im Dialogfeld Verbindung zu LLM herstellen die Option OpenAI für den LLM-Anbieter aus, geben Sie dann den API-Schlüssel Ihres LLM-Anbieters ein, und klicken Sie auf Verbinden. ![Dialogfeld „Tableau Agent in Tableau Server mit OpenAI LLM verbunden“.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/tab_gai_server_API_key_OpenAI.png) Nachdem Sie erfolgreich eine Verbindung zu Ihrem Anbieter hergestellt haben, können Sie Ihre Verbindung bei Bedarf auch bearbeiten, testen oder löschen. 5. Wählen Sie für jede Funktion der KI in Tableau, die Sie aktivieren möchten, die Option Aktivieren aus. 6. Wählen Sie im Dialogfeld Modelleinstellungen die KI-Modelle aus, die Tableau Agent für seine Prozesse verwendet. Sie müssen für alle Prozesse im Dialog ein Modell auswählen. Wenn ein Modell nicht mehr von OpenAI unterstützt wird, erhalten Benutzer Fehler bei der Verwendung von Tableau Agent. Derzeit müssen Sie diese Einstellung manuell aktualisieren. ![Dialogfeld „Modelleinstellungen“ für Tableau Server und OpenAI](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/tab_gai_server_models_openAI.png) Wählen Sie die folgenden Modelle aus und klicken Sie dann auf Übernehmen. Diese Modelle werden von Tableau für eine optimale Leistung empfohlen. - Verstehen von Benutzeranfragen: gpt-5-mini oder gpt-4o-mini - Analytische Aufgaben ausführen: GPT-4o oder höher - Prozessdatenkontext: text-embedding-3-small 7. Klicken Sie oben auf der Seite auf Speichern. ![Site-Einstellung von KI in Tableau für Open AI.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/tab_gai_server_models_selected_openAI.png) ### Konfigurieren von Azure OpenAI 1. Melden Sie sich bei Tableau Server als Serveradministrator an. 2. Klicken Sie auf der Site, für die Sie die generative KI-Funktionalität aktivieren möchten, auf Einstellungen. 3. Klicken Sie unter „KI in Tableau“ auf Verbinden. ![Die Tableau Server-Site-Einstellung zum Herstellen einer Verbindung mit einem LLM-Anbieter.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/tab_gai_server_connect.png) 4. Wählen Sie im Dialogfeld Verbindung zu LLM herstellen die Option Azure OpenAI als LLM-Anbieter aus und geben Sie den API-Schlüssel Ihres LLM-Anbieters und Ihren Ressourcennamen ein. Sie finden Ihren Ressourcennamen in Ihrem Azure OpenAI-Portal in der URL Ihres Azure OpenAI-Endpunkts. Wenn Ihre URL beispielsweise „https://acme-jsmith.openai.azure.com/“ lautet, ist Ihr Ressourcenname „acme-jsmith“. ![Dialogfeld „Verbindung zu LLM herstellen“ für Tableau Server und Azure OpenAI.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/tab_gai_server_API_key_Azure_OpenAI.png) 5. Klicken Sie auf Connect (Verbinden). Nachdem Sie erfolgreich eine Verbindung zu Ihrem Anbieter hergestellt haben, können Sie Ihre Verbindung bei Bedarf auch bearbeiten, testen oder löschen. 6. Wählen Sie für jede Funktion der KI in Tableau, die Sie aktivieren möchten, die Option Aktivieren aus. 7. Geben Sie im Dialogfeld „Modelleinstellungen“ die KI-Modelle ein, die Tableau Agent für seine Prozesse verwendet. Sie müssen für alle Prozesse im Dialog ein Modell auswählen. Wenn ein Modell nicht mehr von Azure OpenAI unterstützt wird, erhalten Benutzer Fehlermeldungen bei der Verwendung von Tableau Agent. Derzeit müssen Sie diese Einstellung manuell aktualisieren. ![Dialogfeld „Modelleinstellungen“ für Azure OpenAI.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/tab_gai_server_models_azure_openAI.png) Wählen Sie die folgenden Modelle aus und klicken Sie dann auf Übernehmen. Diese Modelle werden von Tableau für eine optimale Leistung empfohlen. - Verstehen von Benutzeranfragen: gpt-5-mini oder gpt-4o-mini - Analytische Aufgaben ausführen: GPT-4o oder höher - Prozessdatenkontext: text-embedding-3-small 8. Klicken Sie oben auf der Seite auf Speichern. ![Site-Einstellung von KI in Tableau für Tableau Server und Azure OpenAI.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/tab_gai_server_models_selected_azure_openAI.png) [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Aktivieren von Single Sign-On für SAP BW Ab Tableau 10.2 können Sie Unterstützung für die einmalige Anmeldung (SSO, Single Sign-on) von Tableau für SAP NetWeaver Business Warehouse (SAP BW) konfigurieren. Um diese Funktion zu verwenden, müssen Sie Software auf den Computern installieren und konfigurieren, auf denen Tableau Server und Tableau Desktop ausgeführt werden. Bei der Konfiguration dieser Funktion gelten strenge Anforderungen an die Version und die Umgebung, und Sie benötigen einen SAP-Techniker, um sie erfolgreich ausführen zu können. Informationen zu den Anforderungen sowie detaillierte Anweisungen finden Sie unter [Konfigurieren von Single Sing-On für SAP BW](https://community.tableau.com/s/question/0D54T00000CWdNzSAL/configure-single-signon-for-sap-bw) in der Tableau-Community. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Aktivieren von Tableau Server mithilfe des ATR-Services (Authorization-To-Run) Um Tableau Server zu aktivieren, können Sie den Server-ATR-Service nutzen, der in lokalen, Cloud-, Container- oder virtuellen Umgebungen bereitgestellt wird, ohne dass die Lizenzaktivierungen auslaufen. Der ATR-Service erreicht dies durch die Bereitstellung von Kurzzeit-Leasingverträgen mit konfigurierbarer Dauer (ATR-Dauer), die die Lizenz an das Gerät binden, bis das Ablaufdatum des Produktschlüssels erreicht ist. ATR sorgt für die Verfolgung der Aktivierungskapazität, sodass bei einer zugrunde liegenden Hardwareänderung keine maximalen Aktivierungsfehler auftreten. Diese Option wird für alle Tableau Server-Installationen empfohlen. Wenn Sie Tableau Server online aktivieren (dies ist die Standardeinstellung), stellt Tableau Server zu Lizenzierungszwecken eine Verbindung zu verschiedenen Internetstandorten her. Weitere Informationen finden Sie unter [Kommunizieren mit dem Internet](https://help.tableau.com/current/server/de-de/plan_network.htm). Wenn Sie Tableau Server offline aktivieren, können Sie zur Aktivierung weiterhin den ATR-Dienst verwenden. Es gibt jedoch geringfügige Unterschiede in der Funktionsweise der ATR-Dauer bei Offline-Aktivierungen. Weitere Informationen finden Sie unter [ATR-Dauer für Offline-Aktivierungen](#ATR2). Wir empfehlen die Verwendung des Dienstes Server ATR (Authorization-to-Run), um die Serverlizenzierung zu vereinfachen. Indem Sie sich dafür entscheiden, Server ATR nicht zu verwenden, verwenden Sie die veraltete Lizenzierungstechnologie, die nicht die dynamischen Verwaltungsfunktionen von Server ATR bietet. Die von Ihnen gewählte Aktivierungsart ist für diese Installation von Tableau Server dauerhaft. Um dies später zu ändern, müssen Sie eine Sicherungskopie erstellen, löschen und dann Tableau Server neu installieren. ## Funktionsweise von Tableau Server ATR Wenn der ATR-Dienst aktiviert ist, kontaktiert Tableau Server regelmäßig einen von Tableau gehosteten ATR-Dienst (Authorization-to-Run), um zu überprüfen, ob Tableau zur Ausführung autorisiert ist, basierend auf seiner Lizenz und der Länge des Autorisierungsfensters (ATR-Dauer oder Leasing). Solange diese Kommunikation erfolgreich ist, wird Tableau ohne Auswirkungen auf den Benutzer ausgeführt. Wenn Tableau Server offline aktiviert und ATR aktiviert ist, kann Tableau Server den ATR-Dienst nicht regelmäßig kontaktieren, um zu überprüfen, ob Tableau zur Ausführung berechtigt ist. Stattdessen verfolgt Tableau Server intern die ATR-Dauer ab dem Zeitpunkt, an dem der Produktschlüssel zum ersten Mal offline aktiviert wurde. ### ATR-Dauer Standardmäßig erhält eine Instanz von Tableau Server eine 5-tägige ATR-Lease (Dauer), um den ATR-Dienst erfolgreich zur Überprüfung zu kontaktieren. Das bedeutet, dass Tableau Server nach der Erstautorisierung fünf Tage lang ohne Netzwerkverbindung genutzt werden konnte, bevor die Aktivierung ablief. Die Autorisierungsüberprüfungen zwischen Tableau Server und dem ATR-Dienst werden regelmäßig versucht. Bei jeder erfolgreichen Überprüfung wird der Autorisierungszeitraum auf seine vollständige Länge zurückgesetzt. Die Häufigkeit der Autorisierungsprüfung variiert und hängt von der ATR-Dauer ab:
ATR-DauerHäufigkeit der Autorisierungsprüfung
< 4 Stundenalle 15 Minuten
< 24 Stundenjede Stunde
< 7 Tagealle 12 Stunden
> 7 Tagealle 24 Stunden
Beispiel: Wenn die ATR-Dauer 48 Stunden beträgt, kontaktiert Tableau Server alle 12 Stunden den ATR-Dienst, um eine Autorisierungsprüfung durchzuführen, und die ATR-Dauer wird nach jeder erfolgreichen Autorisierungsprüfung auf 48 Stunden zurückgesetzt. Die ATR-Dauer beginnt dann bis zur nächsten Autorisierungsprüfung auf 0 herunterzuzählen. Wenn der Tableau Server-Computer heruntergefahren wird oder kein Internetzugang besteht, kann Tableau Server den ATR-Dienst nicht mehr kontaktieren. In diesem Fall wird die ATR-Dauer nicht auf 48 Stunden zurückgesetzt und zählt weiter bis 0 herunter. Wenn Tableau Server nicht gestartet wird oder nicht mit dem ATR-Dienst kommunizieren kann, bevor die ATR-Dauer 0 erreicht, läuft die Lizenz ab und Sie müssen die Lizenz erneut aktivieren. **Hinweis:** Sie sollten Ihren Tableau Server so lange wie möglich laufen lassen. Wenn Tableau Server eine Autorisierungsprüfung innerhalb des ATR-Zeitraums nicht erfolgreich abschließen kann, fordert der ATR-Dienst die Lizenzmiete erneut an und Sie müssen Ihre Lizenz erneut aktivieren. Informationen zur Anzeige der ATR-Dauer finden Sie unter [tsm licenses atr-configuration get](https://help.tableau.com/current/server/de-de/cli_licenses_tsm.htm#TSMAtr-configuration-get). ## Festlegen oder Ändern der Server-ATR-Dauer Wenn Sie die Server-ATR zum Aktivieren von Tableau Server nutzen, können Sie die ATR-Dauer ändern und eine andere Einstellung als die Standardeinstellung von 432.000 Sekunden (5 Tagen) verwenden. Wenn Sie einen Testserver oder einen virtuellen Computer (VM) mit einer kurzen Betriebsdauer erstellen, sollten Sie die ATR-Dauer verkürzen. Wenn Sie über einen Server verfügen, der lange Zeit aktiv sein soll, sollten Sie die ATR-Dauer verlängern. Wenn Sie häufig neue VMs starten, können Sie durch Reduzieren der ATR-Dauer es älteren VMs ermöglichen, ihre Kapazitäten freizugeben, die dann von neuen VMs genutzt werden können. Wenn Sie dagegen die ATR-Dauer erhöhen, dauern Erneuerungszyklen länger, während Kapazitäten nicht so oft freigegeben werden. Zum Ändern der ATR-Dauer verwenden Sie den Befehl `tsm licenses atr-configuration set –duration `. Weitere Informationen finden Sie unter [tsm licenses atr-configuration set](https://help.tableau.com/current/server/de-de/cli_licenses_tsm.htm#TSMAtr-configuration-set).
ATR-Dauer in SekundenMinimumMaximumStandard
Tableau Server (Nicht-Container)3.600 (1 Stunde)7.776.000 (90 Tage)432.000 (5 Tage)
Um die ATR-Dauer einzustellen und den Aktivierungsservice manuell zu starten, führen Sie die folgenden Befehle aus: **Hinweis:** Sie müssen diese Befehle als Administrator über eine Eingabeaufforderung ausführen. Je nachdem, wie Ihr Computer konfiguriert ist, müssen Sie sie möglicherweise im Ordner C:\\Windows\\System32 ausführen. 1. Öffnen Sie als Administrator auf dem Anfangsknoten eine Eingabeaufforderung, und verwenden Sie dann die folgenden Befehle. 2. `tsm licenses atr-configuration set -–duration ` 3. `tsm pending-changes apply` 4. `net stop activationservice_0` 5. `net start activationservice_0` ## ATR-Dauer für Offline-Aktivierungen Wenn Tableau Server offline aktiviert wird, wird die ATR-Dauer entweder auf ein Jahr ab dem Tag der Offline-Aktivierung des Produktschlüssels oder auf das Erneuerungsdatum des Produktschlüssels festgelegt, je nachdem, was zuerst eintritt. Sobald die ATR-Dauer das festgelegte Datum erreicht, wird der Produktschlüssel deaktiviert. Da Tableau in Offline-Umgebungen nicht mit dem ATR-Dienst kommunizieren kann, finden keine Berechtigungsprüfungen statt. Wenn Sie den Befehl `tsm licenses atr-configuration get` verwenden, um die ATR-Dauer für Offline-Aktivierungen anzuzeigen, wird das Ergebnis `0` angezeigt, was erwartet wird. Um die ATR-Dauer für Offline-Aktivierungen anzuzeigen, verwenden Sie stattdessen den Befehl `ATRDiag -product "Tableau Server"`. Weitere Informationen finden Sie unter [ATRDiag.exe-Befehlszeilenreferenz](https://help.tableau.com/current/server/de-de/atrdiag.htm). In der resultierenden Ausgabe ist das Datum `TTL End` das Datum, an dem die ATR-Dauer endet. ### Aktualisieren der ATR-Dauer in Offline-Umgebungen Da Berechtigungsprüfungen in einer Offline-Umgebung nicht möglich sind, wird die ATR-Dauer wie oben beschrieben auf einen festen Wert eingestellt. Um ungeplante Serverausfallzeiten zu vermeiden, achten Sie in Ihrer Installation auf die ATR-Dauer und denken Sie daran, die ATR-Dauer zu aktualisieren, bevor diese abläuft. Wie Sie dazu vorgehen, hängt davon ab, ob Sie einen USL-Schlüssel (Updateable Subscription Licence, Aktualisierbare Abonnementlizenzierung) oder einen Nicht-USL-Schlüssel haben: - **USL-Schlüssel:** Wenn Sie über einen USL-Schlüssel verfügen, folgen Sie den hier aufgeführten Anweisungen: [Aktualisierungen der USL-Offline-Lizenzberechtigung](https://help.tableau.com/current/server/de-de/license_usl.htm#USL). - **Nicht-USL-Schlüssel:** Wenn Sie einen Nicht-USL-Schlüssel haben, wird die Offline-Aktivierung mit ATR nicht unterstützt. Manuelle Schritte müssen durchgeführt werden. Weitere Informationen finden Sie im Knowledge-Artikel [2023.1 Offline-Deaktivierung mit Tableau Server ATR ist nicht verfügbar](https://help.salesforce.com/s/articleView?id=001534333&type=1). ## Verschieben eines Server-ATR-Produktschlüssels auf einen anderen Tableau Server Wenn Sie Ihren auf einem vorhandenen Tableau Server genutzten Produktschlüssel lieber für eine Neuinstallation von Tableau Server verwenden möchten, können Sie Ihren Server-ATR-Produktschlüssel verschieben. Dafür könnte es die folgenden Gründe geben: - Sie möchten zwischen Entwicklungs- oder Vor-Produktionsumgebungen wechseln. - Tableau Server wird auf aufgerüsteter Hardware verlegt. - Tableau Server wird in eine Cloud-Infrastruktur verlegt. - Tableau Server wird in einer flüchtigen Umgebung eingesetzt (zum Beispiel in einer virtuellen Maschine (VM) oder einem Container). ## Deaktivieren eines Produktschlüssels zur Wiederverwendung auf einem anderen Tableau Server ### Deaktivieren eines Produktschlüssels in Version 2021.4 und später Sie können Produktschlüssel entfernen, die mit Server-ATR aktiviert wurden, wenn Sie Lizenzkapazitäten von einer Tableau Server-Installation zurückfordern und in einer anderen Installation verwenden möchten. Weitere Informationen zur Rückforderung eines Product Keys finden Sie unter [Deaktivieren eines Produktschlüssels](https://help.tableau.com/current/server/de-de/license_deactivate.htm). ### Deaktivieren eines Produktschlüssels in Version 2021.3 und früher Wenn der ATR-Dienst zum Aktivieren einer Tableau Server-Lizenz verwendet wird, können Sie die Lizenz nicht manuell deaktivieren. Sie können pro Lizenz eine Produktions- und zwei Nicht-Produktionsinstallationen haben. Wenn Sie ungenutzte Aktivierungen auf einer Lizenz haben, können Sie dieselbe Lizenz auf einem anderen Tableau Server aktivieren. Wenn Sie keine Aktivierungen mehr übrig haben, können Sie die Lizenz auch nach Ablauf ihres ATR-Leases aktivieren, indem Sie die folgenden Schritte ausführen: 1. Deaktivieren Sie bei dem vorhandenen Tableau Server das Aktualisieren seiner geleasten Aktivierung. Sie können dies auf eine der folgenden Weisen durchführen: - Fahren Sie Ihren vorhandenenTableau Server herunter. - Deinstallieren Sie den vorhandenenTableau Server. - Trennen Sie den vorhandenenTableau Server vom Internet, indem Sie das Ethernet-Kabel abziehen oder das WLAN unterbrechen. 2. Nach Ablauf des ATR-Lease können Sie die Lizenz auf einem anderen Tableau Server wiederverwenden. 3. Installieren Sie Tableau Server auf dem neuen Computer. Wenn Sie dazu aufgefordert werden, aktivieren Sie Tableau Server unter Verwendung derselben Lizenz. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Aktivitätsprotokoll Wenn Sie Tableau Server mit Advanced Management haben, werden Aktivitätsprotokolldateien automatisch aufgezeichnet, um eine detaillierte Analyse und Prüfung zu ermöglichen. Sie können diese Protokolle für Folgendes verwenden: - **Ereignisdaten anzeigen und analysieren:** Greifen Sie auf detaillierte Ereignisdaten für Tableau Server zu, mit denen Compliance-Informationen erfasst und Aktivitäten Site-übergreifend nachverfolgt werden. Alle Ereignisse enthalten einen Zeitstempel und die ID des Akteurs sowie – wenn relevant – die ID des betroffenen Inhalts. - **Änderungen bei Berechtigungen prüfen:** Verfolgen und prüfen Sie Berechtigungsänderungen, wie zum Beispiel das Hinzufügen oder Entfernen von Benutzern zu bzw. aus einer Gruppe, das Verschieben von Inhalten zwischen Projekten sowie das explizite Ändern von Inhaltsberechtigungen. Dies ist von entscheidender Bedeutung, um solide Kontrollen für Compliance-Zwecke implementieren zu können. - **Verwaltungsansichten ergänzen:** Ergänzen Sie die Informationen, die von Verwaltungsansichten bereitgestellt werden, um Site-Aktivitäts- und Nutzungsmetriken zu verfolgen. Sie können Aktivitätsprotokolldaten mit Überwachungstools (wie Splunk oder Amazon EventBridge) integrieren, um Protokollfelder abzufragen und Fragen zu beantworten, wie zum Beispiel welche 10 Aktionen ein Benutzer zuletzt durchgeführt hat, wer zuletzt ein Ereignis an einem Inhalt ausgeführt hat und was für eine Aktion zuletzt an einem Inhalt vorgenommen wurde. ## Zugriff auf Aktivitätsprotokollereignisse Aktivitätsprotokollereignisse werden in den Ordnern `vizportal` und `vizqlserver` auf dem lokalen Festplattenlaufwerk gespeichert. In der Standardeinstellung befinden sich diese Ordner unter `%PROGRAMDATA%\Tableau\Tableau Server\data\tabsvc\logs\`. In jedem dieser Verzeichnisse befinden sich Dateien mit dem Namen `-cepp-canonical-events_*.log`, in denen Ereignisse und Vorgänge für Ihre Bereitstellung aufgezeichnet werden. Eine vollständige Liste der Aktivitätsprotokollereignisse finden Sie in der [Referenz zum Site-Ereignistyp im Aktivitätsprotokoll](https://help.tableau.com/current/server/de-de/activity_log_schema.htm). ## Andere Artikel in diesem Abschnitt [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Aktualisierbare Abonnementlizenzierung (USL) Die aktualisierbare Abonnementlizenzierung (Updatable Subscription Licensing, USL) vereinfacht die Anforderungen der Lizenzverwaltung für Tableau Server. Damit ist es nicht mehr nötig, mehrere separate Produktschlüssel für verschiedene Produkttypen, Kapazitäten oder Abonnementlaufzeiten zu verwalten. ## Die Grundlagen von USL Stattdessen werden alle lizenzierten Features und Attribute Ihrer Tableau-Bereitstellung (deren „Lizenzberechtigung“) als ein einziger einheitlicher Produktschlüssel bereitgestellt. Darüber hinaus werden mit USL nachfolgende Lizenzverlängerungen, Add-ons und Berechtigungsänderungen gesammelt in Form von Aktualisierungen ausgeliefert. Diese werden laufend an diesem einzelnen, aktualisierbaren Produktschlüssel vorgenommen, sodass dieser immer die vollständige Lizenzberechtigung für die entsprechende Bereitstellung widerspiegelt. Sie können sich die einzelnen Aktualisierungen wie das Hinzufügen einer Ebene neuer Attribute zu Ihrem vorhandenen Produktschlüssel vorstellen. Diese geschichteten Aktualisierungen verfügen jeweils über eine eindeutige zugehörige Aktivierungs-ID. Wenn Sie Ihre Serverinstallation mit dem Lizenzierungsdienst von Tableau synchronisieren (durch Aktivierung oder Aktualisierung Ihres Produktschlüssels), wird die neueste Aktivierungs-ID in Ihre lokale Serverinstallation abgerufen, um die aktualisierte Lizenzberechtigung Ihrer Bereitstellung anzugeben. Der zum Abrufen der neuesten Aktivierungs-ID Ihres Produktschlüssels erforderliche Prozess unterscheidet sich je nach der Internetverbindung Ihrer Bereitstellung. ## Aktivierung in Online- oder verbundenen Umgebungen In Online- oder verbundenen Umgebungen bleibt der USL-Produktschlüssel, der zum Aktivieren und Entsperren der Lizenzberechtigung für Ihre Bereitstellung verwendet wird, im zeitlichen Verlauf unverändert. - Durch Aktivieren oder Aktualisieren des ursprünglichen USL-Produktschlüssels (im Tableau-Kundenportal als „Schlüsselname“ angegeben) ruft eine verbundene Umgebung automatisch die neueste aktuelle Aktivierungs-ID ab, die für Ihre Lizenzberechtigung verfügbar ist. Dies wird durch die Live-Kommunikation mit den gehosteten Lizenzierungsdiensten von Tableau ermöglicht. - Bei Serverinstallationen, die für die Verwendung des ATR-Lizenzierungsdienstes (Authorization to Run) von Tableau konfiguriert sind, werden diese Aktualisierungen während der regelmäßigen Serverprüfungen beim ATR-Dienst im Hintergrund heruntergeladen. ## Aktivierung in Offline- oder nicht verbundenen Umgebungen In Offline- oder nicht verbundenen Umgebungen kann der ursprüngliche USL-Produktschlüssel nicht verwendet werden, um automatisch neue Aktivierungs-IDs herunterzuladen, da keine direkte Kommunikation zwischen dem Server und den gehosteten Lizenzierungsdiensten von Tableau besteht. - Stattdessen müssen Administratoren die neueste Aktivierungs-ID direkt über den Offline-Aktivierungsprozess von Tableau aktivieren, um Aktualisierungen an den Lizenzberechtigungen der Bereitstellung wiederzugeben. - Sobald Ihrer Lizenzberechtigung eine neue Aktivierungs-ID hinzugefügt wurde, kann eine vorherige Aktivierungs-ID nicht mehr zur Aktivierung verwendet werden – sie ist dann funktionell veraltet. - Zu diesem Zweck wird die aktuelle Aktivierungs-ID im Tableau-Kundenportal immer als „Offline Activation ID“ (Offline-Aktivierungs-ID) aufgeführt und in der Ansicht „Lizenzdetails“ für Ihren USL-Produktschlüssel entsprechend angezeigt. - Da für jede Aktualisierung Ihrer Lizenzberechtigung eine neue Aktivierungs-ID generiert wird, ändert sich die Offline-Aktivierungs-ID im Laufe der Zeit immer wieder. > [!IMPORTANT] > > **Wichtig:** Für die Offline-Aktivierung von Tableau ist es erforderlich, dass Kunden die neueste Offline-Aktivierungs-ID verwenden, um eine neue Installation der Software zu aktivieren. ### Verwalten von Aktualisierungen von Lizenzberechtigungen in Offline-Umgebungen Da es zum Aktivieren Ihres USL-Produktschlüssels in einer nicht verbundenen Umgebung erforderlich ist, die aktuelle Offline-Aktivierungs-ID zu verwenden, ist es wichtig, dass Sie Ihre aktuelle Offline-Aktivierungs-ID über das Tableau-Kundenportal abrufen, wenn Sie versuchen, eine neue oder vorhandene Installationen von Tableau Server zu aktivieren. Diese ID ist möglicherweise nicht mit der zuletzt verwendeten identisch. Die Bereitstellungssysteme von Salesforce führen regelmäßige Synchronisierungen durch, um eine vollständige und korrekte Erfüllung sicherzustellen. Dadurch kann es vorkommen, dass eine neue Offline-Aktivierungs-ID für Ihre Lizenzberechtigung generiert wird, die in keiner Beziehung mit einem bestimmten Kaufvorgang oder einer bestimmten Abonnementverlängerung steht. Sehen Sie daher unbedingt im Kundenportal nach, _bevor_ Sie Änderungen an der aktiven Lizenzierung in Ihrer Bereitstellung vornehmen (z. B. bevor Sie neue Installationen der Serversoftware bereitstellen), um sich zu vergewissern, dass Sie die korrekte aktuelle Offline-Aktivierungs-ID verwenden und eine Aktivierung erfolgreich durchgeführt werden kann. Nachfolgend sind einige wichtige Punkte zum Lebenszyklus der Offline-Aktivierungs-ID aufgeführt: - Für eine erfolgreiche Aktivierung _ist immer Folgendes erforderlich_: 1. Deaktivierung der bisherigen Offline-Aktivierungs-ID, und 2. Aktivierung der aktuellen Offline-Aktivierungs-ID. Bei Serverinstallationen, die für die Verwendung von ATR (offline) konfiguriert sind, erfolgt die Deaktivierung der bisherigen Offline-Aktivierungs-ID automatisch. - Durch Ausstellen einer neuen Offline-Aktivierungs-ID _wird verhindert_, dass Aktivierungen mit einer früheren Offline-Aktivierungs-ID durchgeführt werden. Konsultieren Sie aus diesem Grund unbedingt das Kundenportal, bevor Sie eine Lizenzaktualisierung in Ihrer Bereitstellung durchführen. - Das Ausstellen einer neuen Offline-Aktivierungs-ID hat _keine Auswirkungen_ auf Serverumgebungen, in denen Sie Ihren USL-Produktschlüssel zuvor aktiviert haben. - Diese Installationen spiegeln Ihre aktualisierte Lizenzberechtigung erst wieder, wenn die neue Offline-Aktivierungs-ID direkt angewendet ist. ### Anweisungen zur USL-Offline-Aktivierung **Hinweis**: Wenn Sie ATR verwenden und eine USL-Lizenz für Tableau Server aktivieren, können Sie entweder den Produkt**schlüsselnamen** oder die **Offline-Aktivierungs-ID** verwenden. Wir empfehlen, den Schlüsselnamen zu verwenden, da Sie die Offline-Aktivierungs-ID nicht ermitteln müssen. So aktivieren Sie USL in einer Offline- oder nicht verbundenen Umgebung: 1. Identifizieren Sie den aktuellen Lizenzschlüssel oder die aktuelle Offline-Aktivierungs-ID für Ihre Tableau Server-Bereitstellung. Sie finden die Offline-Aktivierungs-ID im Tableau-Kundenportal, indem Sie zu dem Bereich Lizenzen navigieren und auf Ihren USL-Produktschlüssel klicken, um die Ansicht „Lizenzdetails“ zu öffnen. Die 20-stellige Zeichenfolge trägt die Bezeichnung "Offline Activation ID" (Offline-Aktivierungs-ID). Weitere Informationen finden Sie im Knowledgebase-Artikel [Find the Correct Key to Offline Activate on Tableau Server](https://kb.tableau.com/articles/HowTo/Find-the-Correct-Key-to-Offline-Activate-on-Tableau-Server?lang=de-de) (Finden des richtigen Schlüssels zur Offline-Aktivierung auf Tableau Server). 2. Aktivieren Sie den Produktschlüssel oder die Offline-Aktivierungs-ID in Tableau Server, je nach Ihrer Aktivierungsmethode. Führen Sie die Schritte zur Offline-Aktivierung von Tableau Server aus (die gelten sowohl für USL- als auch für Pre-USL-Produktschlüssel), die unter [Offline-Aktivieren von Tableau Server](https://help.tableau.com/current/server/de-de/activate_off.htm) aufgeführt sind. ### Aktualisierungen der USL-Offline-Lizenzberechtigung Die für Änderungen Ihrer Lizenzberechtigung in einer Offlineumgebung erforderlichen Schritte hängen von Ihrer Aktivierungsmethode (ATR oder Legacy-FNO) und Ihrer Tableau Server-Version ab. - ATR _und_ Version 2023.1.0 oder höher: Offline-Aktivierung bei Lizenzänderungen mit ATR wird nicht unterstützt. Lizenzen müssen lokal aus der Tableau Server-Installation entfernt werden, und der Support muss die Lizenz manuell deaktivieren. Weitere Informationen finden Sie im Knowledge-Artikel [2023.1 Offline-Deaktivierung mit Tableau Server ATR ist nicht verfügbar](https://help.salesforce.com/s/articleView?id=001534333&type=1). - Legacy-FNO-Aktivierung _oder_ alle Versionen vor 2023.1.0: 1. Rufen Sie die aktuelle Offline-Aktivierungs-ID aus dem Kundenportal ab. 2. Beenden Sie Tableau Server: tsm stop 3. Führen Sie eine Offline-Deaktivierung des vorhandenen, aktivierten Schlüssels auf dem Server aus. Diese Offline-Aktivierungs-ID ist in Ihrer Umgebung jetzt veraltet. Durch die Offline-Deaktivierung wird eine Rücksendeanforderungsdatei erstellt. Speichern Sie diese Datei. Sie benötigen sie für einen zukünftigen Schritt. 4. Starten Sie eine Offline-Aktivierungsanfrage für die neue Offline-Aktivierungs-ID. Dadurch wird eine Aktivierungsanfrage generiert. Speichern Sie diese Datei für den nächsten Schritt. 5. Übertragen Sie sowohl die Rücksendeanforderungsdatei als auch die Aktivierungsanfragedatei auf einen Computer mit Internetzugang. 6. Navigieren Sie zur [Seite „Offline-Aktivierung“](https://www.tableau.com/de-de/support/activation), und führen Sie zwei Anfragen in dieser Reihenfolge aus: 1. Laden Sie die Rücksendeanforderungsdatei hoch, und laden Sie die Antwortdatei herunter. Speichern Sie sie, und fahren Sie fort. 2. Laden Sie die Aktivierungsanfragedatei hoch und laden Sie die Antwortdatei herunter. Speichern Sie sie, und fahren Sie fort. 7. Übertragen Sie die Antwortdatei auf die Rücksendeanforderung und auf die Aktivierungsanfrage auf den nicht verbundenen Tableau Server-Computer. 8. Wenden Sie die Rücksendeanforderung-Antwortdatei an. 9. Wenden Sie die Aktivierungsanfrage-Antwortdatei an. 10. Starten Sie Tableau Server: tsm start [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Aktualisieren des Ablaufdatums und der Attribute für den Produktschlüssel Bei Verwendung von Server-ATR und aktualisierbarer Subscription-Lizenzierung (USL) brauchen Sie Ihre(n) Produktschlüssel nicht zu aktualisieren, wenn Sie eine neue Abonnementlaufzeit erwerben oder Ihrer Bereitstellung Rollen und/oder Features hinzufügen. Der Grund dafür ist Folgender: Wenn sich im Laufe der Zeit etwas bei der Kapazität, Funktion und Laufzeit Ihrer Tableau Server\-Lizenz ändert, können USL-Produktschlüssel entsprechend aktualisiert werden. Und Server-ATR aktualisiert die Produktschlüssel automatisch für Sie als Hintergrundprozess. **Hinweis:** Wenn Sie kürzlich im Zusammenhang mit einer Subscription-Verlängerung für USL freigeschaltet wurden, können Sie Ihre Lizenzierung nicht wie hier beschrieben aktualisieren. Suchen Sie stattdessen im Tableau-Kundenportal nach dem neuen USL-kompatiblen Produktschlüssel, der innerhalb Ihrer Bereitstellung aktiviert werden muss (siehe [Aktivieren und Registrieren von Tableau Server](https://help.tableau.com/current/server/de-de/activate.htm)). Ihre ursprünglichen Produktschlüssel wurden nicht verlängert und sollten in Ihrer Bereitstellung nicht mehr verwendet werden. Wenn Sie kein Server-ATR verwenden, können Sie Ihre(n) Produktschlüssel manuell aktualisieren. Wenn Sie einen Produktschlüssel vor dem Ablaufdatum für ein Abonnement (Laufzeit) aktualisieren, ändert sich der Produktschlüssel nicht, aber das Ablaufdatum wird geändert. Das kann zu einer Diskrepanz zwischen den im Tableau-Kundenportal aufgeführten Produktschlüsseln und den Schlüsseln führen, die in der TSM-Produktschlüsselliste von Tableau Server aufgeführt sind. Der Produktschlüssel ändert sich am Ablaufdatum oder kurz danach. Wenn der Produktschlüssel für ein Subscription (Laufzeit) nicht aktualisiert wird und abgelaufen ist, funktioniert Tableau nicht mehr und Sie müssen einen neuen Produktschlüssel im Tableau-Kundenportal aktivieren, um Ihre Tableau Server\-Installation erneut zu lizenzieren (unabhängig davon, ob Sie Server-ATR- oder manuelle Aktivierung verwenden). Wenn der Produktschlüssel hingegen unbefristet ist (Legacy) und seine Wartung abgelaufen ist, wird Tableau weiterhin ausgeführt, aber Sie haben erst dann Zugriff auf Upgrades, wenn die Wartung erneuert wurde. Nach der Erneuerung der Wartung müssen Sie, wenn Sie Server-ATR nicht verwenden, den vorhandenen Product Key aktualisieren, um das Ablaufdatum der Wartung zu aktualisieren. Der Produktschlüssel wird nie geändert. Weitere Informationen zu verschiedenen Produktschlüsseltypen und zugehörigen Lizenzen finden Sie in [tsm licenses list](https://help.tableau.com/current/server/de-de/cli_licenses_tsm.htm#TSMLicenseList). **Hinweis:** In diesem Thema wird beschrieben, wie das Ablaufdatum für Tableau Server, Advanced Management und Datenmanagement aktualisiert wird. Informationen zum Aktualisieren des Wartungsdatums für Tableau Desktop finden Sie unter [Aktualisieren des Product Keys](https://help.tableau.com/current/desktopdeploy/de-de/desktop_deploy_automate.htm#refresh-the-product-key-tableau-desktop-only) in der Bereitstellungsanleitung für Tableau Desktop und Tableau Prep. ## Voraussetzungen Überprüfen Sie das Ablaufdatum Ihrer Lizenz(en). Sie können das Ablaufdatum anzeigen. Halten Sie sich dazu an die folgende Vorgehensweise für die TSM-Webschnittstelle, oder führen Sie [tsm licenses list](https://help.tableau.com/current/server/de-de/cli_licenses_tsm.htm#TSMLicenseList) an der Befehlszeile aus. - Vergleichen Sie das Datum mit dem Datum, das im [Tableau-Kundenportal](http://customer.tableausoftware.com/) angezeigt wird. - Wenn das Portal nicht das erwartete Datum anzeigt, wenden Sie sich an [Kundenerfolg](https://www.tableau.com/de-de/support/customer-success). - Rufen Sie zum Verlängern Ihrer Lizenz die Webseite zu den [Tableau-Verlängerungen](https://www.tableau.com/de-de/support/renew) auf. Wenn das in TSM angezeigte Datum mit dem im Portal angezeigten Datum nicht übereinstimmt und der darauf folgende Aktualisierungsvorgang fehlschlägt, wenden Sie sich an den [Tableau-Support](https://www.tableau.com/de-de/support). **Hinweis:** Um Ihren Produktschlüssel in einer Offline-Umgebung zu aktualisieren, besuchen Sie das Tableau-Kundenportal, wo Sie die Offline-Aktivierungs-ID für Ihre letzte Verlängerung erhalten. Anschließend können Sie Ihren Produktschlüssel aktivieren. Weitere Informationen zur Offline-Aktivierung finden Sie unter [Offline-Aktivieren von Tableau Server](https://help.tableau.com/current/server/de-de/activate_off.htm). Aktivieren Sie alle Produktschlüssel, bevor Sie Tableau Server starten. Andernfalls verlieren einige Benutzer möglicherweise die Lizenz. 1. Wenn der Computer, auf dem Tableau Server ausgeführt wird, für die Verbindung mit dem Internet über einen weiterleitenden Proxy konfiguriert wurde, befolgen Sie das Verfahren im Thema [Konfigurieren von Product Key-Vorgängen mit Forward-Proxy](https://help.tableau.com/current/server/de-de/activate_proxy.htm), bevor Sie fortfahren. 2. Öffnen Sie TSM in einem Browser: https://:8850 3. Klicken Sie auf **Konfiguration** und Lizenzierung und dann auf Alles aktualisieren: ![Lizenzierungsseite mit hervorgehobener Schaltfläche "Alle aktualisieren".](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/licensing-refresh.png) 1. Öffnen Sie als Administrator eine Eingabeaufforderung auf dem Primärknoten (d.h. auf dem Knoten, auf dem TSM installiert ist). 2. Führen Sie den folgenden Befehl aus: `tsm licenses refresh` [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Aktualisieren Ihrer RDS-Instanz Wenn Sie feststellen, dass die aktuelle RDS-Instanz, die Sie zum Hosten des Tableau-Repositorys verwenden, ein Leistungsengpass ist, können Sie ein Upgrade Ihrer RDS-Instanz auf eine größere Größe durchführen. In diesem Thema werden die Schritte beschrieben, die Sie für ein Ugrade Ihrer RDS-Instanz verwenden können. 1. [Sichern der Tableau Server-Daten](https://help.tableau.com/current/server/de-de/db_backup.htm). 2. Beenden Sie Tableau Server: `tsm stop` 3. Nachdem Sie bestätigt haben, dass der Server heruntergefahren wurde, melden Sie sich bei der AWS Management Console an und öffnen Sie die Amazon RDS-Konsole unter https://console.aws.amazon.com/rds/. 4. Wählen Sie im Navigationsbereich **Datenbanke**n aus, und wählen Sie dann die DB-Instanz aus, die Sie ändern möchten. 5. Wählen Sie **Ändern**. Die Seite DB-Instance ändern erscheint. 6. Ändern Sie Ihre RDS-Instanz, indem Sie die DB-Instanz-Klasse auf die gewünschte Instanz-Klasse festlegen. 7. Wählen Sie **Sofort anwenden** aus um die Änderungen sofort anzuwenden. Ausführlichere Informationen finden Sie unter [Ändern einer DB-Instanz mit der PostgreSQL-Datenbank-Engine](https://docs.aws.amazon.com/AmazonRDS/latest/UserGuide/USER_ModifyPostgreSQLInstance.html) auf der AWS-Dokumentationswebsite. 8. Überwachen Sie den Status der RDS-Instanz in der AWS-Konsole. Es kann eine Weile dauern, aber wenn der Status als verfügbar angezeigt wird, können Sie Tableau Server starten und den normalen Betrieb fortsetzen: `tsm start` ## Wer kann dies tun? Der Tableau Server-Administrator, der Zugriff auf das Amazon RDS-Konto hat, kann alle erforderlichen Schritte zum Aktualisieren der Amazon RDS-Instance ausführen. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Aktualisieren von Daten gemäß Zeitplan Sie können Aktualisierungsaufgaben für veröffentlichte Extraktdatenquellen und veröffentlichte Arbeitsmappen planen, die eine Verbindung zu Extrakten herstellen. Auf der Seite Zeitpläne können Tableau Server-Administratoren neue Zeitpläne erstellen. Weitere Informationen finden Sie unter [Erstellen oder Ändern eines Zeitplans](https://help.tableau.com/current/server/de-de/schedule_manage_create.htm). Informationen zum Aktualisieren von Schema-Ausgaben finden Sie unter [](https://help.tableau.com/current/server/de-de/prep_conductor_schedule_flow_task.htm)[Planen von Schemaaufgaben](https://help.tableau.com/current/server/de-de/prep_conductor_schedule_flow_task.htm). Um unnötige geplante Aktualisierungen zu vermeiden, sollten Sie Benutzern die Berechtigung geben, bei Bedarf einen Extrakt zu aktualisieren. Weitere Informationen finden Sie unter [Aktualisieren von Extrakten](https://help.tableau.com/current/server/de-de/permissions_capabilities.htm) für Arbeitsmappen oder Datenquellen. 1. Wenn Sie bei Tableau Server angemeldet sind, wählen Sie im linken Navigationsbereich Durchsuchen und anschließend, je nach Art des zu aktualisierenden Inhalts, Alle Arbeitsmappen oder Alle Datenquellen aus dem Dropdown-Menü aus. 2. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen für die zu aktualisierende Arbeitsmappe oder Datenquelle und wählen Sie dann Aktionen > Extraktaktualisierung aus. 3. Wählen Sie im Dialogfeld „Extrakt erstellen“ die Registerkarte Empfohlen aus und führen Sie die folgenden Schritte aus: 1. Wählen Sie den gewünschten Zeitplan aus. 2. Geben Sie ggf. an, ob Sie eine vollständige oder eine inkrementelle Aktualisierung wünschen. Eine vollständige Aktualisierung wird standardmäßig durchgeführt. Die inkrementelle Aktualisierung ist nur verfügbar, wenn Sie sie in Tableau Desktop oder der Webdokumenterstellung in Tableau Server konfiguriert haben, bevor das Extrakt veröffentlicht wurde. Weitere Informationen finden Sie unter [Aktualisieren von Extrakten](https://help.tableau.com/current/pro/desktop/de-de/extracting_refresh.htm) in der Tableau-Hilfe. 3. Klicken Sie auf die Schaltfläche Eine Aktualisierung planen. ![Ein Dialogfeld zum Planen von Extraktaktualisierungen.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/schedule_add1.png) [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Aktualisieren von Parametern in einer Tableau-Datengeschichte **Wichtige Änderungen für Tableau Datenstorys** Tableau-Datenstorys wurden im Januar 2025 (2025.1) in Tableau Desktop, Tableau Cloud und Tableau Server eingestellt . Angesichts der Fortschritte bei natürlichsprachlichen Technologien entwickeln wir eine verbesserte Benutzeroberfläche, die es Ihnen einfacher machen wird, Fragen zu Ihren Daten zu stellen und über Änderungen immer auf dem Laufenden zu bleiben. Mehr dazu erfahren Sie unter [Wie Tableau Pulse, unterstützt durch Tableau AI, die Datennutzung neu definiert](https://www.tableau.com/de-de/blog/tableau-pulse-and-tableau-ai). Wenn Sie Ihrem Dashboard einen Parameter hinzugefügt haben und Datengeschichten verwenden, werden Sie feststellen, dass durch Klicken auf den Parameter die Visualisierung, nicht aber die Geschichte aktualisiert wird. Dies geschieht, weil der Parameter die zugrunde liegenden Daten nicht wie ein Filter aktualisiert. Wenn Sie Ihre Tableau-Datenstory mit den Parameterdaten aktualisieren möchten, fügen Sie Ihrem Dashboard eine Aktualisierungsschaltfläche hinzu, die Ihre Story mit Ihren Parametern abgleicht. 1. Erstellen Sie ein neues Blatt in Ihrer Arbeitsmappe. 2. Erstellen Sie im neuen Blatt ein berechnetes Feld mit den folgenden Informationen: > > Name: Aktualisieren > > > > Inhalte: "aktualisieren" ![Ein berechnetes Feld, das den Namen "Aktualisieren" trägt und das Wort "aktualisieren" enthält](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/data_stories_parameter_calcfield.png) 1. Klicken Sie auf OK und ziehen Sie dann das neue berechnete Feld (Aktualisieren) auf Ihr neues Blatt. 2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Feld und klicken Sie auf Kopfzeile anzeigen, um die Kopfzeile auszublenden. ![Das geöffnete Menü für die Aktualisierung mit der Auswahl "Kopfzeile anzeigen".](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/data_stories_parameter_showheader.png) 1. Wählen Sie eine Form für Ihre Schaltfläche. ![Das geöffnete Menü für die Markierung mit der Auswahl "Quadrat".](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/data_stories_parameter_shape.png) 1. Kehren Sie zu Ihrem Dashboard zurück und ziehen Sie das Blatt mit der Aktualisierungsschaltfläche auf Ihr Dashboard neben den Parameter. 2. Bewegen Sie den Mauszeiger über die Schaltfläche, wählen Sie Weitere Optionen aus und klicken Sie auf Titel, um den Titel auszublenden. 3. Bewegen Sie den Mauszeiger über die Schaltfläche und klicken Sie auf Als Filter verwenden. ![Das Objekt wird ausgewählt, das Filtersymbol wird angeklickt und "Als Filter verwenden" wird ausgewählt.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/data_stories_parameter_refreshfilter.png) 1. Passen Sie Ihre Parameter an und klicken Sie dann auf die neue Aktualisierungsschaltfläche. Die Schaltfläche aktualisiert Ihre Geschichte, damit sie mit dem Parameter übereinstimmt. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Aktualisieren von Tableau Beim Aktualisieren einer Tableau Server-Installation, die von Tableau Resource Monitoring Tool überwacht wird, sind einige zusätzliche Schritte erforderlich. ## Sicherstellen, dass Resource Monitoring Tool die neue Tableau-Version unterstützt Bevor Sie Tableau aktualisieren, sollten Sie sicherstellen, dass die von Ihnen installierte Version von Resource Monitoring Tool die Version von Tableau unterstützt, auf die Sie aktualisieren. Am schnellsten überprüfen Sie dies, indem Sie sich bei der Resource Monitoring Tool Webschnittstelle anmelden und zu dem Bildschirm _Admin_ | _Environments_ navigieren. Bearbeiten Sie die Umgebung, die Sie aktualisieren, und überprüfen Sie die _Tableau Version_ Dropdown-Liste für die Version, auf die Sie aktualisieren. ## Agenten stoppen Resource Monitoring Tool Agenten sollten gestoppt werden, während Sie Tableau Server aktualisieren. Führen Sie diese Schritte auf jedem Computer Ihres Tableau Server-Cluster aus: 1. Klicken Sie auf _Start_, klicken Sie in das Suchfeld, geben Sie `services.msc` ein, und drücken Sie dann die Eingabetaste. 2. Suchen Sie den Tableau Resource Monitoring Tool Agenten-Dienst und klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf. 3. Klicken Sie im Kontextmenü auf _Stopp_. ## Tableau aktualisieren Befolgen Sie den normalen Prozess für das Aktualisieren von Tableau Server. Dieser Prozess ist in [der Tableau Server-Dokumentation](https://help.tableau.com/current/server/de-de/upgrade.htm) beschrieben. ## Tableau Version in Resource Monitoring Tool aktualisieren 1. Melden Sie sich bei der Resource Monitoring Tool Webschnittstelle an. 2. Gehen Sie zu _Admin_ | _Environments_ 3. Bearbeiten Sie die Umgebung, die Sie aktualisiert haben. 4. Modifizieren Sie die _Tableau Version_ so, dass sie mit der Version übereinstimmt ## Agenten neu starten Nach Abschluss des Upgrades sind Sie bereit, die Resource Monitoring Tool Agenten neu zu starten. Führen Sie diese Schritte auf jedem Computer Ihres Tableau Server-Cluster aus: 1. Klicken Sie auf _Start_, klicken Sie in das Suchfeld, geben Sie `services.msc` ein, und drücken Sie dann die Eingabetaste. 2. Suchen Sie den Tableau Resource Monitoring Tool Agenten-Dienst und klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf. 3. Klicken Sie im Kontextmenü auf _Start_ . ## Wer kann dies tun? Zum Aktualisieren des Resource Monitoring Tools müssen Sie über Folgendes verfügen: - Administratorberechtigungen für den Computer, auf dem Sie Resource Monitoring Tool installieren. - Site-Rolle „Tableau Server-Administrator“ - Resource Monitoring Tool\-Administratorkonto. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Aktualisieren von Tableau Server Independent Gateway Dieses Thema führt Sie durch den Prozess der Aktualisierung von Tableau Server Independent Gateway. Der in diesem Thema beschriebene Prozess ist für alle Versionsupgrades gleich. Dies bedeutet, dass Sie diesen Prozess für Upgrades von Hauptversionen (z. B. 2022.1 auf 2023.1) und Nebenversionen (2022.1.1 auf 2023.1.1) verwenden können. Sie müssen ein Installationsprogramm für Tableau Server Independent Gateway mit einer Hauptversion verwenden, die mit der Version von Tableau Server übereinstimmt. Wir empfehlen, dass auch die Nebenversionen (z. B. 2022.1.1 oder 2022.1.2) übereinstimmen, dies ist jedoch keine Voraussetzung. Wenn sich "statische Assets" zwischen Versionen ändern und Versionen nicht übereinstimmen, kann es zu unerwarteten Auswirkungen auf die bildliche Darstellung kommen. So sind zum Beispiel Karten möglicherweise nicht auf dem aktuellen Stand, wenn Independent Gateway eine frühere Version als Tableau Server ist. ## Übersicht Der Upgrade-Prozess für Independent Gateway ist genaugenommen ein Prozess, bei dem die Software deinstalliert und dann neu installiert wird. Sie können jedoch die Konfigurations- und Gesamtausfallzeit minimieren, indem Sie dem in diesem Thema beschriebenen Prozess folgen. Der in diesem Thema beschriebene Prozess geht davon aus, dass Sie über eine funktionierende Bereitstellung von Tableau Server und Tableau Server Independent Gateway verfügen. Wenn Sie die Back-End-Bereitstellung von Tableau Server als Teil Ihres Upgrades aktualisieren, empfehlen wir, zuerst den/die unabhängigen Gateway-Server zu aktualisieren, die grundlegende Konnektivität mit einem Tableau-Client zu validieren und dann mit dem Tableau Server-Upgrade fortzufahren. Die in diesem Thema beschriebenen Schritte sind hier zusammengefasst: 1. Kopieren Sie einige vorhandene Dateien zur Verwendung während des Upgrades. 2. Deinstallieren Sie die installierte Version von Independent Gateway mit dem Windows-Deinstallationsprogramm. 3. Installieren Sie die neue Version von Independent Gateway. 4. Optional: Überschreiben Sie die Datei tsighk-auth mit der Originalkopie. 5. Aktualisieren Sie die TLS-Einstellungen. 6. Optional: Aktualisieren Sie das Back-End von Tableau Server 7. Starten Sie den Independent Gateway-Dienst neu. ## Schritt 1: Dateien als Referenz kopieren Möglicherweise müssen Sie auf die in den folgenden Dateien gespeicherten Konfigurationseinstellungen verweisen. Kopieren Sie die folgenden Dateien an einen sicheren und zugänglichen Speicherort (Dateipfade sind Standardspeicherorte): - ProgramData\\Tableau\\tableau\_tsig\\config\\tsighk-auth.conf - ProgramData\\Tableau\\tableau\_tsig\\config\\httpd.conf.stub - ProgramData\\Tableau\\tableau\_tsig\\config\\environment.bash ## Schritt 2: Independent Gateway deinstallieren Um Independent Gateway von den Servern zu entfernen, verwenden Sie das Windows-Deinstallationsprogramm 1. Öffnen Sie die Systemsteuerung und gehen Sie zu Installierte Apps. 2. Wählen Sie „Tableau Server Independent Gateway“ aus und klicken Sie auf Deinstallieren. 3. Starten Sie den Computer neu. 4. Löschen Sie den Ordner config.old, der sich unter `C:\ProgramData\Tableau\Tableau Server\independentgateway\config.old` befindet ## Schritt 3: Independent Gateway installieren Laden Sie die Version von Independent Gateway herunter, auf die Sie aktualisieren möchten, und befolgen Sie dann dasselbe Installationsverfahren wie im Thema [Installieren von Tableau Server mit Independent Gateway](https://help.tableau.com/current/server/de-de/server_tsig_new_install.htm) beschrieben. Wie bei der ursprünglichen Installation müssen Sie im Rahmen der Einrichtung Initialisierungseinstellungen angeben. Um dieselben Werte zu verwenden, verweisen Sie auf die Datei `enviornment.bash`, die Sie in Schritt 1 kopiert haben. Überschreiben Sie die neue Bash-Datei nicht mit dem Original. ## Schritt 4: (Optional) Überschreiben der Datei tsighk-auth mit der Originalkopie Die Datei `tsighk-auth` ist eine Konfigurationsdatei, die eine eindeutige Zeichenfolge namens authsecret (Authentifizierungsgeheimnis) speichert. Das Authentifizierungsgeheimnis wird verwendet, um zu überprüfen, ob das Back-End von Tableau Server mit einer vertrauenswürdigen Instanz von Independent Gateway kommuniziert. Als Sie die ursprüngliche Instanz von Independent Gateway eingerichtet haben, mussten Sie eine Konfigurationsdatei auf dem Back-End von Tableau Server mit dem Authentifizierungsgeheimnis aktualisieren. Wenn Ihre Sicherheitsrichtlinie dies zulässt, können Sie weiterhin das ursprüngliche Authentifizierungsgeheimnis auf Independent Gateway verwenden. Dadurch wird das Aktualisieren und Neustarten des Back-Ends von Tableau Server mit einem neuen Authentifizierungsgeheimnis vermieden. Um das ursprüngliche Authentifizierungsgeheimnis beizubehalten, überschreiben Sie die Datei `tsighk-auth.conf` (befindet sich unter `ProgramData\Tableau\tableau_tsig\config\tsighk-auth.conf`) mit der Kopie, die Sie in Schritt 1 gespeichert haben. Wenn Ihre Sicherheitsrichtlinie erfordert, dass Sie das Authentifizierungsgeheimnis aktualisieren, notieren Sie sich das neue Authentifizierungsgeheimnis, das durch den Installationsprozess generiert wurde. Sie werden das Back-End von Tableau Server später im Prozess mit dem neuen Authentifizierungsgeheimnis aktualisieren. ## Schritt 5: Aktualisieren der Housekeeping-TLS-Einstellungen Wenn Sie TLS nicht für die Housekeeping-Kommunikation (HK) zwischen Independent Gateway-Instanz(en) und der Bereitstellung des Back-Ends von Tableau Server konfiguriert haben, können Sie diesen Schritt überspringen. Wenn Sie HK TLS konfiguriert haben, müssen Sie die Konfiguration manuell von der Originaldatei `httpd.conf.stub` in die Datei kopieren, die sich unter `ProgramData\Tableau\tableau_tsig\config\httpd.conf.stub`) befindet. Überschreiben Sie die neue Datei nicht mit der Originaldatei, da die neuere Datei möglicherweise andere Einstellungen enthält. 1. Aktualisieren Sie die relevanten TLS-Konfigurationseinstellungen im folgenden Block: SSLEngine on #TLS# SSLHonorCipherOrder on #TLS# SSLCompression off SSLCertificateFile /etc/ssl/certs/tsig-ssl.crt SSLCertificateKeyFile /etc/ssl/private/tsig-ssl.key SSLCACertificateFile /etc/ssl/certs/rootTS-CACert.pem #TLS# SSLCARevocationFile /path/to/file Weitere Informationen zu diesen Einstellungen finden Sie unter [Konfigurieren von TLS auf dem Independent Gateway](https://help.tableau.com/current/server/de-de/server_tsig_configure_tls.htm). 2. Wenn Sie die Aktualisierung von `httpd.conf.stub` abgeschlossen haben, speichern Sie die Datei. 3. Kopieren Sie die Datei `httpd.conf.stub` und speichern Sie sie dann zum Überschreiben von `httpd.conf` im selben Verzeichnis. ## Schritt 6: (Optional) Aktualisieren der Bereitstellung des Back-Ends von Tableau Server Wenn Sie, wie in Schritt 4 beschrieben, die ursprüngliche Authsecret-Datei (`tsighk-auth.conf`) in die neue Instanz von Independent Gateway kopiert haben, dann können Sie diesen Schritt überspringen. Wenn Sie das Authentifizierungsgeheimnis in der Bereitstellung des Back-Ends von Tableau Server aktualisieren, müssen Sie die Datei `tsig.json` auf dem Ausgangsknoten mit dem neuen Authentifizierungsgeheimnis aktualisieren. Siehe [Installieren von Tableau Server mit Independent Gateway](https://help.tableau.com/current/server/de-de/server_tsig_new_install.htm) Führen Sie die folgenden TSM-Befehle aus, wenn Sie fertig sind: tsm stop tsm topology external-services gateway update -c tsig.json tsm start ## Schritt 7: Neustart des tsig-httpd-Dienstes Wenn Sie mit der Konfiguration fertig sind, starten Sie den `tsig-httpd`\-Dienst neu. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Aktualisieren von Tableau Server mit externem Repository für eine neue Hauptversion von PostgreSQL Wenn sich die PostgreSQL-Hauptversionsanforderung für Tableau Server ändert, müssen Sie einige spezifische Anweisungen befolgen, um sicherzustellen, dass ihr Tableau Server-Upgrade erfolgreich ist. Tableau Server 2020.4 erfordert beispielsweise, dass für das Repository PostgreSQL-Version 12 verwendet wird. Dies ist eine wichtige Versionsänderung gegenüber PostgreSQL-Version 9.x, die in Tableau Server-Versionen vor 2020.4 verwendet wurde. Wenn Sie also von einer früheren Version von Tableau Server auf Version 2020.4 oder höher aktualisieren, müssen Sie die in den folgenden Abschnitten beschriebenen Schritte ausführen, um das Upgrade abzuschließen. Dieses Thema beinhaltet auch die Produktkompatibilität zwischen PostgreSQL und Tableau Server. ## Vor dem Upgrade Sie können kein direktes Upgrade durchführen, um die PostgreSQL-Version auf Ihrer vorhandenen PostgreSQL DB-Instanz in Amazon RDS oder Azure Database for PostgreSQL DB zu aktualisieren. Stattdessen müssen Sie eine neue Instanz erstellen und Tableau Server während des Upgrades auf die neue Instanz verweisen. Verwenden Sie die folgenden Informationen, um eine neue Instanz zu erstellen und sich auf das Upgrade vorzubereiten: 1. Erstellen Sie eine neue Instanz der PostgreSQL-Datenbankinstanz: 1. [Erstellen einer PostgreSQL-Datenbankinstanz auf dem AWS Relational Database Service (RDS)](https://help.tableau.com/current/server/de-de/server_external_repo_configure_RDS.htm) 2. [Erstellen einer Azure Database-PostgreSQL-Instanz in Azure](https://help.tableau.com/current/server/de-de/server_external_repo_configure_Azure.htm) 3. [Erstellen einer PostgreSQL-Instanz in Google Cloud](https://help.tableau.com/current/server/de-de/server_external_repo_configure_gcp.htm) 4. [Erstellen einer PostgreSQL-Datenbank als eigenständige Installation](https://help.tableau.com/current/server/de-de/server_external_repo_configure_standalone.htm) 2. SSL-Verbindungen sind **nicht** erforderlich, werden aber empfohlen. Wenn Sie SSL-Verbindungen für die Kommunikation zwischen Tableau Server und dem externen Repository einrichten möchten, gehen Sie wie folgt vor: - **Amazon RDS:** Siehe [Verwenden von SSL zum Verschlüsseln der Verbindung zu einer DB-Instanz](https://docs.aws.amazon.com/AmazonRDS/latest/UserGuide/CHAP_PostgreSQL.html#PostgreSQL.Concepts.General.SSL). - **Azure-Datenbank:** Siehe [Konfigurieren der TLS-Konnektivität für Azure Database for PostgreSQL](https://docs.microsoft.com/de-de/azure/postgresql/concepts-ssl-connection-security). - **Google Cloud-Instanz:** Siehe [SSL/TLS-Zertifikate konfigurieren](https://www.google.com/url?q=https://cloud.google.com/sql/docs/postgres/configure-ssl-instance&sa=D&source=docs&ust=1635271250769000&usg=AOvVaw3YRZJ0JQdXSkhNjdOxhuww) - **Eigenständige PostgreSQL-Instanz:** Siehe [Konfigurieren von SSL](https://help.tableau.com/current/server/de-de/server_external_repo_configure_standalone.htm#configure-ssl). 3. Erstellen Sie eine Konfigurationsdatei für die neue Instanz, die Sie in Schritt 1 erstellt haben. Erstellen Sie eine .json-Datei mit den folgenden Konfigurationseinstellungen: { "flavor":"", "masterUsername":"", "masterPassword":"", "host":"", "port":5432 } - **flavor:** Dies ist die Art des externen Dienstes, den Sie für das Tableau Server-Repository verwenden werden. - Amazon RDS: Verwenden Sie "rds" - Azure-Datenbank: Verwenden Sie "azure" - Google Cloud-Datenbank: Verwenden Sie "gcp" - Eigenständige PostgreSQL-Datenbank: Verwenden Sie "generic" - **masterUsername:** - **Amazon RDS:** Verwenden Sie "rails" für den Benutzernamen. Dies ist der Benutzer, den Sie beim Anlegen der RDS-Instanz angegeben haben. > [!IMPORTANT] > > Sie müssen "rails" als masterUsername verwenden. Dies ist erforderlich, damit das externe Repository ordnungsgemäß mit Tableau Server arbeiten kann. - **Azure Database-, Google Cloud-Instanz oder eigenständige PostgreSQL-Instanz:** Wählen Sie einen Benutzernamen aus, der Ihren Anforderungen entspricht. Es wird empfohlen, **postgres** als Administratorbenutzernamen zu verwenden. Wenn Sie einen anderen Benutzernamen verwenden möchten, stellen Sie sicher, dass der Benutzername nicht mit **pg** oder **azure** beginnt. Der Benutzername darf auch nicht **rails**, **tblwgadmin**, **tableau**, **readonly** oder **tbladminviews** lauten. - **masterPassword:** Das ist das gleiche Kennwort, das Sie beim Erstellen der PostgreSQL-Datenbankinstanz angegeben haben. - **host:** Das ist der Endpunkt Ihrer PostgreSQL-Datenbankinstanz. - **port:** Der Datenbank-Port, den Sie beim Erstellen der PostgreSQL-Datenbankinstanz angegeben haben. Der Standardport für PostgreSQL ist 5432. ## Tableau Server-Upgrade **Hinweis:** Wenn Sie Tableau Server External Repository verwenden, müssen Sie Tableau Server mit der Befehlszeilenoption aktualisieren. Im Folgenden finden Sie die allgemeinen Schritte zum Angeben der externen Repository-Parameter beim Ausführen des Upgrade-Skripts. Eine vollständige Anleitung des Tableau Server-Upgrade-Prozesses finden Sie unter [Aktualisieren von früheren Versionen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/sug_plan.htm). 1. Öffnen Sie auf dem Tableau Server eine Eingabeaufforderung als Administrator. **Hinweis:** Sie müssen ein neues Befehlsfenster öffnen, da das Setup-Programm den Pfad für die neue Installation aktualisiert. 2. Navigieren Sie zum Skript-Ordner für die neue Installation. Dies ist standardmäßig: `C:\Program Files\Tableau\Tableau Server\packages\scripts.\` 3. Führen Sie das Upgrade-Skript aus, und geben Sie die Konfigurationsdatei und das SSL-Zertifikat an: `upgrade-tsm.cmd --external-repository-config-file= --external-repository-cert-file=` ## Produktkompatibilität In der folgenden Tabelle ist die Version von PostgreSQL aufgeführt, die mit Tableau Server unterstützt wird. Verwenden Sie diese Tabelle, um die Version von PostgreSQL zu bestimmen, die für Ihr externes Repository installiert werden soll. **Amazon RDS-Unterstützung:** Ein externes Repository mit Amazon RDS wird von Tableau Server, Version 2019.3 und höher, unterstützt. **Azure Database-Unterstützung:** Ein externes Repository mit einer Azure Database-Instanz wird von Tableau Server, Version 2020.4 und höher, unterstützt. **Google Cloud-Unterstützung:** Ein externes Repository mit Google Cloud SQL-Instanz wird ab Tableau Server 2021.4 unterstützt. **Unterstützung für eigenständige PostgreSQL-Instanzen:** Ein externes Repository mit einer eigenständigen Installation einer PostgreSQL-Datenbank wird von Tableau Server, Version 2021.2 und höher, unterstützt. Google Cloud Platform-Unterstützung: Externes Repository mit einer PostgreSQL-Instanz auf der Google Cloud Platform wird von Tableau Server, Version 2021.4 und höher, unterstützt.
Tableau Server-VersionenMindestens kompatible PostgreSQL-Versionen

2022.3.0 – 2022.3.7

2023.1.0 – 2023.1.4

13.7
2022.1.17 – 2022.1.19

2022.3.8 – 2022.3.19

2023.1.5 – 2023.1.15

2023.3.0 – 2023.3.8

13.11
2022.3.20 – 2022.3.x

2023.1.16 – 2023.1.x

2023.3.9 – 2023.3.x

13.14
2024.0 – 2024.2.815.6
2024.2.9 – 2024.2.13

2025.1.0 – 2025.1.6

15.10
2024.2.14 - 2024.2.16

2025.1.7 - 2025.1.9

15,13

2024.2.17

2025.1.10

2025.3 - 2025.3.5

15,14
2025.3.615,16

2026.2.x

17,7
Legacy-Kompatibilität Die folgende Tabelle enthält zwei Spalten: 1. Die PostgreSQL-Version, die in Tableau Server enthalten ist. Dies ist die Version, die mit Tableau Server für lokale Repositorys installiert wird. 2. Alle PostgreSQL-Versionen, die externe Repositorys unterstützen. **Hinweise:** – Bei PostgreSQL-Versionen vor Version 10 geben die ersten beiden Ziffern die Hauptversion an und die Nebenversion wird durch die letzte Ziffer repräsentiert. In Version 9.4.1 gibt 9.4 beispielsweise die Hauptversion und die .1 die Nebenversion an. – Für PostgreSQL-Versionen ab Version 10 gibt die erste Ziffer die Hauptversion an und die Nebenversion wird durch die letzte Ziffer repräsentiert. In der Version 11.1 ist 11 beispielsweise die Hauptversion und .1 die Nebenversion. – Eine PostgreSQL-Version, deren Hauptversion gleich bzw. deren Nebenversion größer als die in Tableau Server enthaltene Postgres-Version ist, kann immer mit dem externen Repository und mit den explizit zulässigen älteren Versionen verwendet werden.
Tableau Server-VersionPostgreSQL-Version (in Tableau Server enthalten)Alternative PostgreSQL-Versionen, die externe Repositorys unterstützen
2019.3 - 2019.3.39.6.11

9.6.x, wobei x größer als 11 ist

2019.3.4 - 2019.3.109.6.159.6.x, wobei x größer als 15 ist
2019.3.11 - 2019.3.149.6.179.6.15 oder 9.6.x, wobei x größer als 17 ist
2019.4 - 2019.4.19.6.149.6.x, wobei x größer als 14 ist
2019.4.2 - 2019.4.69.6.159.6.x, wobei x größer als 15 ist
2019.4.7 - 2019.4.139.6.179.6.15 oder 9.6.x, wobei x größer als 17 ist
2020.1 - 2020.1.69.6.159.6.x, wobei x größer als 15 ist
2020.1.7 - 2020.3.29.6.179.6.15 oder 9.6.x, wobei x größer als 17 ist
2020.4 – 2021.412.8

12.8 oder 12.x, wobei x größer als 8 ist

2022.1 und höher13.313.3 oder 13.x, wobei x größer als 3 ist
## Wer kann dies tun? Tableau Server-Administratoren können Tableau Server aktualisieren und konfigurieren. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Allgemeine Richtlinien zur Leistung ## Hardware und Software **Fügen Sie weitere Kerne und mehr Speicher hinzu**: Unabhängig davon, ob Tableau Server auf einem oder auf mehreren Computern ausgeführt wird, gilt als allgemeine Regel, dass sich durch mehr CPU-Kerne und mehr RAM die Leistung verbessern lässt. Stellen Sie sicher, dass Sie die empfohlenen Hardware- und Software-Anforderungen von Tableau Server erfüllen. Wenn Sie Tableau Server in einer virtuellen Umgebung ausführen, nutzen Sie die bewährten Methoden des VM-Hosts für die vCPU-Zuordnung in Bezug auf die Anzahl an physischen CPU-Core-Prozessoren auf dem VM-Host. ## Externes Repository Für eine optimale Leistung von Tableau Server empfehlen wir, das Repository auf einem dedizierten Knoten in Ihrer Bereitstellung zu isolieren. Wenn Sie über eine Advanced Management-Lizenz verfügen, sollten Sie erwägen, das Repository in Form einer externen Datenbank auszuführen. Wenn in Ihrer Organisation Spitzenlasten von mehr als 1.000 VizQL-Sitzungen pro Stunde auftreten, empfehlen wir auch, Tableau Server unter Linux auszuführen. In diesem Szenario beziehen sich VizQL-Sitzungen auf alle Benutzeraktionen, die Visualisierungen aus Tableau Server anzeigen oder generieren. Weitere Informationen finden Sie unter [Externes Repository von Tableau Server](https://help.tableau.com/current/server-linux/de-de/server_external_repo.htm). ## Konfiguration **Festlegen von Zeitplänen für Nebenzeiten**: Backups neigen dazu, andere Hintergrundaufgaben zu verzögern, bis das Backup abgeschlossen ist. Prüfen Sie die Zeitpläne für Aktualisierungs- und Backupaufgaben in der Verwaltungsansicht [Hintergrundaufgaben für Extrakte](https://help.tableau.com/current/server/de-de/adminview_backgrnd.htm). Planen Sie Aktualisierungen nach Möglichkeit für Nebenzeiten, sodass es zu keinen Überschneidungen mit Backups kommt. **Überprüfen Sie die Zwischenspeicherung**: Mithilfe der Zwischenspeicherung kann Tableau Server schnell auf Client-Anforderungen reagieren, insbesondere bei Ansichten, die eine Verbindung zu Live-Datenbanken herstellen. Stellen Sie mithilfe des Befehls [tsm data-access caching list](https://help.tableau.com/current/server/de-de/cli_data-access.htm#caching-list) sicher, dass die Zwischenspeicherungshäufigkeit auf `low` festgelegt ist (dies ist die Standardeinstellung). Tableau Server verwendet einen Abfragecache, um Abfrageergebnisse zu speichern. Die Größe des Abfragecaches wird automatisch basierend auf der Menge des verfügbaren Systemspeichers festgelegt, sofern keine manuelle Festlegung vorgenommen wurde. Der Abfragecache besteht aus dem logischen Abfragecache, dem Metadatencache und dem systemeigenen Abfragecache. Die Standardeinstellungen sind für die meisten Situationen geeignet, können jedoch manuell über die TSM-Befehlszeilenschnittstelle konfiguriert werden. Die TSM-Einstellungen lauten: `native_api.InitializeQueryCacheSizeBasedOnWeights`, `native_api.QueryCacheMaxAllowedMB`, `native_api.LogicalQueryCacheMaxAllowedWeight`, `native_api.MetadataQueryCachMaxAllowedWeight`, `native_api.NativeQueryCacheMaxAllowedWeight` und `native_api.QueryCacheEntryMaxAllowedInPercent`. Weitere Informationen finden Sie unter [native\_api.InitializeQueryCacheSizeBasedOnWeights](https://help.tableau.com/current/server/de-de/cli_configuration-set_tsm.htm#querycachesizeadaptiveinit). **Erwägen Sie, zwei Einstellungen für das Speichern von Sitzungen zu ändern**: - **Zeitüberschreitungslimit der VizQL-Sitzung**: Standardmäßig ist das Zeitüberschreitungslimit der VizQL-Sitzung auf 30 Minuten eingestellt. Selbst VizQL-Sitzungen, die sich im Leerlauf befinden, verbrauchen weiterhin Speicher und CPU-Zyklen. Wenn ein niedrigeres Limit ausreichend ist, ändern Sie mit [tsm configuration set-Optionen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/cli_configuration-set_tsm.htm) die Einstellung `vizqlserver.session.expiry.timeout`. - **VizQL-Sitzung löschen**: VizQL-Sitzungen werden standardmäßig gespeichert, auch wenn der Benutzer eine Ansicht wechselt. Dadurch müssen Ansichten nicht mehr so oft neu erstellt werden, die Auslastung des Sitzungsspeichers nimmt jedoch zu. Um Speicherplatz freizugeben, können Sie Sitzungen beenden, wenn die Benutzer die Ansichten verlassen, indem Sie den Wert der Einstellung `vizqlserver.clear_session_on_unload` zu `true` ändern. (Unabhängig von dieser Einstellung werden Sitzungen der Tableau Mobile-App immer im Speicher gehalten, um die Mobilleistung zu optimieren.) **Beurteilen Sie die Prozesskonfiguration**: Tableau Server ist in sechs verschiedene Komponenten unterteilt, die als Serverprozesse bezeichnet werden. Obwohl deren Standardkonfiguration entwurfsgemäß für eine breite Vielzahl von Szenarien funktioniert, können die Prozesse neu konfiguriert werden, um andere Leistungsziele zu erreichen. Insbesondere können Sie steuern, auf welchen Computern wie viele Prozesse ausgeführt werden. Allgemeine Richtlinien für die Bereitstellung mit einem, zwei oder drei Knoten finden Sie unter [Leistungsanpassung](https://help.tableau.com/current/server/de-de/perf_tuning.htm). ## Antivirensoftware Antivirensoftware, die von Tableau Server verwendete Verzeichnisse überprüft, kann die Installation und die laufende Verwendung von Tableau Server beeinträchtigen. In einigen Fällen kann dies zum Abbruch der Installation oder Problemen beim Starten von Tableau Server führen, oder es kann sich negativ auf die Leistung auswirken. Wenn Sie Antivirensoftware auf dem Computer ausführen möchten, auf dem Tableau Server installiert ist, befolgen Sie die Empfehlungen in der [Knowledgebase](http://kb.tableau.com/articles/howto/improving-performance-by-using-antivirus-exclusions?lang=de-de). ## Serverressourcen-Manager (SRM) Der Serverressourcen-Manager (SRM) überwacht die Systemressourcen, die von den einzelnen Prozessen in Tableau verwendet werden, und verfolgt die gesamte Nutzung von Tableau Server im System nach. Wenn ein bestimmter Prozess oder das gesamte Produkt zu viele Systemressourcen verwendet, kann SRM die Prozesse auffordern, Ressourcen freizugeben oder diese Prozesse neu starten. Die Schwellenwerte, die bestimmen, wann SRM eine Aufforderung oder einen Neugang für einen Prozess initiiert, werden in den SRM-Konfigurationsoptionen festgelegt. Die standardmäßigen Werte wurden von den Tableau-Entwicklern basierend auf internen Tests vorgenommen. Es wird empfohlen, diese Einstellungen nicht direkt zu verändern. Wenn Sie eine extreme Ressourcenverwendung im System bemerken, empfehlen wir Ihnen, sich an den Tableau Support zu wenden, um zu bestimmen, ob diese Konfigurationsoptionen angepasst werden müssen, um das Problem zu lösen, das bei Ihnen aufgetreten ist. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Analysieren von Daten mit der Leistungsarbeitsmappe **Wichtig:** Sie müssen die Schritte in den Abschnitten [Erfassen von Daten mit Windows-Leistungsüberwachung](https://help.tableau.com/current/server/de-de/perf_collect_perfmon.htm) und [Erfassen von Daten mit dem Tableau Server-Repository](https://help.tableau.com/current/server/de-de/perf_collect_server_repo.htm) ausgeführt haben, bevor Sie dieses Thema lesen. Um mit der Analyse der Daten zu beginnen, die Sie mit Windows Performance Monitor (PerfMon) und dem Tableau Server-Repository gesammelt haben, können Sie die von Tableau bereitgestellte Beispiel-Leistungsarbeitsmappe herunterladen und verwenden. Die Beispielarbeitsmappe enthält Arbeitsblätter für einige der wichtigsten Leistungsindikatoren, einschließlich CPU- und Speichernutzung durch Prozesse, Festplattenaktivität, Ladezeit von Ansichten usw. Verwenden Sie die Arbeitsmappe nach dem Download als Startpunkt für Ihre Datenexploration, und erweitern Sie sie entsprechend Ihren Bedürfnissen. ## Herunterladen der Beispiel-Leistungsarbeitsmappe 1. Klicken Sie in der unten eingebetteten Arbeitsmappe auf die Schaltfläche Herunterladen in der unteren rechten Ecke der Arbeitsmappe. 2. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, in das Sie die Arbeitsmappe heruntergeladen haben, und doppelklicken Sie darauf, um sie in Tableau Desktop zu öffnen. ## Bearbeiten der Verbindungen zum Tableau Server-Repository Nachdem Sie die Arbeitsmappe geöffnet haben, müssen Sie die Datenverbindungen bearbeiten, um auf ein PostgreSQL-Repository für Ihre Installation von Tableau Server zu verweisen. Die Beispielarbeitsmappe enthält die folgenden Datenquellenverbindungen: - **Background Tasks** (Hintergrundaufgaben): Eine Verbindung zu dem Tableau Server-Repository zur Verknüpfung der Tabellen `_background_tasks` und `_sites` - **Historische Ereignisse**: eine Verbindung zum Tableau Server-Repository, über die die Tabellen `historical_events`, `hist_users` und `historical_event_types` verknüpft werden - **Resource Usage** (Ressourcenverwendung): Eine Verbindung zu den Daten, die Sie durch PerfMon erfassen - **Sessions and Load Times** (Sitzungen und Ladezeiten): Eine Verbindung zum Tableau Server-Repository zur Verknüpfung der Tabellen `_users`, `_http_requests`, `_sessions` und `_sites` 1. Klicken Sie auf einem beliebigen Blatt in der Arbeitsmappe im Bereich **Daten** mit der rechten Maustaste auf die Datenquelle **Background Tasks** (Hintergrundaufgaben), und klicken Sie dann auf **Datenquelle bearbeiten**. (Hinweis: Es kann sein, dass Sie mit der rechten Maustaste auf ein Dashboard klicken und dann die Option Alle Blätter einblenden auswählen müssen.) ![Im Dialogfeld "PostgreSQL-Verbindung" werden Felder angezeigt, in die Sie die Serveradresse, den Benutzernamen und das Kennwort eingeben können.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/perf_repo_connection_workbook.png) 2. Ersetzen Sie die Serveradresse durch den Hostnamen oder die IP-Adresse Ihres Servers. 3. Geben Sie das für den `readonly`\-Benutzer erstellte Kennwort ein. 4. Klicken Sie auf **OK**. 5. Wiederholen Sie die oben stehenden Schritte für die Datenquelle **Sessions and Load Times** (Sitzungen und Ladezeiten). ## Bearbeiten der Verbindung zu den PerfMon-Daten 1. Klicken Sie auf die Registerkarte **Datenquelle**. 2. Wählen Sie in der Liste "Datenquelle" die Option **Ressourcenverwendung** aus. ![Wählen Sie in der Dropdown-Liste die Option "Ressourcenverwendung" aus.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/perf_ds_resource_usage.png) 3. Klicken Sie im Menü **Daten** > **Ressourcenverwendung** > **Verbindung bearbeiten**. 4. Wechseln Sie in das Verzeichnis, in dem Sie die Daten aus PerfMon gespeichert haben. 5. Wählen Sie die Datei aus, und klicken Sie auf **Öffnen**. ## Ersetzen von Verweisen auf PerfMon-Felder Da die Daten, die Sie über PerfMon gesammelt haben, spezifische Verweise zu spezifischen Host-Namen enthalten, müssen Sie die Verweise in der Arbeitsmappe auch für spezifische Feldnamen ersetzen. Wenn Sie beispielsweise auf das **CPU**\-Arbeitsblatt klicken, fällt Ihnen wahrscheinlich auf, dass sich neben den meisten Feldern ein rotes Ausrufezeichen befindet. Dies gibt an, dass das Feld in der neuen Datenquelle fehlt. ![Verweise auf defekte Datenquellen werden mit einem roten Ausrufezeichen angezeigt.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/perf_broken_ds_reference.png) Führen Sie folgende Schritte aus, um die Felder in Ihren Daten den Feldern in der Arbeitsmappe zuzuordnen: 1. Rufen Sie das **CPU**\-Arbeitsblatt oder ein beliebiges anderes Arbeitsblatt auf, das mit der Datenquelle für die Ressourcenverwendung verbunden ist. 2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in ein Feld in der Liste **Kennzahlen**, neben dem sich ein rotes Ausrufezeichen befindet. 3. Klicken Sie auf **Verweise ersetzen**. 4. Wählen Sie das entsprechende Feld im Dialogfeld aus. So müssen Sie beispielsweise unter Umständen Verweise auf **\\\\YOUR-SERVER\\LogicalDisk(C:)\\Current Disk Queue Length** ersetzen. ## Aktualisieren von Berechnungen Die Beispiel-Arbeitsmappe beinhaltet Berechnungen, die die Prozessorauslastung für mehrere Prozesse aggregiert. Um die Daten für alle Prozesse auf Ihrem Server anzuzeigen, müssen Sie die Berechnungen so bearbeiten, dass weitere Instanzen von Serverprozessen eingeschlossen werden. Die Berechnung VizQL Server CPU % umfasst beispielsweise einen Verweis auf einen Prozess: \[\\\\YOUR-SERVER\\Process(vizqlserver)\\% Processor Time\] Wenn der Server jedoch mehr als einen VizQL-Serverprozess ausführt, dann müssen Sie den anderen Prozess in der Berechnung aggregieren. Geben Sie beispielsweise Folgendes ein: _\[\\\\YOUR-SERVER\\Process(vizqlserver)\\% Processor Time\] + \[\\\\YOUR-SERVER\\Process(vizqlserver#1)\\% Processor Time\]_ ## Entfernen des Datumfilters aus dem Extrakt Um die in der Leistungsarbeitsmappe "Sample" gebündelte Datenmenge zu begrenzen (und so die Größe des Downloads zu reduzieren), beinhaltet die Arbeitsmappe einen Datumsfilter im eingeschlossenen Extrakt. Die Visualisierungen in der Arbeitsmappe werden nicht angezeigt, solange der Datumsfilter nicht entfernt wird. 1. Klicken Sie auf die Registerkarte Datenquelle. 2. Klicken Sie in der oberen rechten Ecke auf Bearbeiten. ![Klicken Sie neben den Optionsfeldern für die Verbindung auf "Bearbeiten".](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/perf_edit_extract.png) 3. Wählen Sie den Datenquellenfilter aus. 4. Klicken Sie auf Entfernen. ![Klicken Sie auf die Schaltfläche "Entfernen".](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/perf_remove_date_filter.png) ## Auf Tableau Server veröffentlichen Optional können Sie nach der Aktualisierung der Leistungsarbeitsmappe diese in Tableau Server veröffentlichen, sodass die Ansichten in der Arbeitsmappe über die Tableau Server-Benutzeroberfläche zugänglich sind. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Analysierte Felder in "Erklär die Daten" "Erklär die Daten" führt eine statistische Analyse auf einem Dashboard oder einem Blatt durch, um Markierungen zu finden, die Ausreißer sind, oder speziell für eine von Ihnen ausgewählte Markierung. Die Analyse berücksichtigt auch möglicherweise verwandte Datenpunkte aus der Datenquelle, die in der aktuellen Ansicht nicht dargestellt sind. "Erklär die Daten" nimmt möglicherweise nicht jede Spalte aus der Datenquelle in die Analyse auf. In vielen Fällen werden bestimmte Arten von Feldern automatisch aus der Analyse ausgeschlossen. Weitere Informationen finden Sie unter [Standardmäßig ausgeschlossene Felder](#DefaultExcFields). ![Erklär die Daten: Anzeigen von analysierten Feldern.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/explaindata_viewfields.gif) **Hinweis** : Dimensionen mit mehr als 500 eindeutigen Werten werden für die Analyse nicht berücksichtigt (es sei denn, der Autor hat dies in den Einstellungen für "Erklär die Daten" erlaubt). Alle Benutzer können Informationen darüber anzeigen, welche Felder in der aktuellen Analyse enthalten oder ausgeschlossen sind. Creators und Explorer mit Bearbeitungsberechtigungen können die Felder bearbeiten, die von "Erklär die Daten" für statistische Analysen verwendet werden. ## Anzeigen der durch "Erklär die Daten" analysierten Felder Wenn Sie eine Erklärung für eine Kennzahl erweitern, die einen Beitrag zu dem Wert der Markierung leistet, wird unten im Bereich "Datenhandbuch" ein Link angezeigt, der die Anzahl der in der Analyse berücksichtigten Felder angibt. ![Details von „Erklär die Daten“ mit einem Link zum Anzeigen der 14 von 23 Feldern, die für den höheren Summenwert relevant sind.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/explaindata_fieldslink.png) Klicken Sie auf den Link, um die Liste der Felder anzuzeigen, die in der aktuellen statistischen Analyse enthalten oder davon ausgeschlossen sind. Wenn eine Datenquelle mehr als 1.000 nicht visualisierte Dimensionen oder Kennzahlen enthält, werden Sie möglicherweise in einer Benachrichtigung gefragt, ob "Erklär die Daten" weitere Felder berücksichtigen soll. Klicken Sie auf Alle erklären, um eine Analyse auszuführen, die weitere Felder enthält. Die Analyse kann länger dauern. #### So zeigen Sie von "Erklär die Daten" für statistische Analysen verwendete Felder an 1. [Führen Sie "Erklär die Daten" für ein Dashboard, ein Blatt oder eine Markierung aus](https://help.tableau.com/current/server/de-de/explain_data_basics.htm#RunExD). 2. Klicken Sie im Bereich "Datenhandbuch" unter **Trägt bei zum Wert von** auf einen Kennzahlnamen. ![„Erklär die Daten“-Details zu einer analysierten Markierung mit hervorgehobenem Text, der einen höheren als den erwarteten Gesamtwert der Reisedistanz von 8.800 beschreibt.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/explaindata_viewfields1.png) 3. Klicken Sie unten im Bereich auf den Link _Anzahl-von-Feldern_. ![„Erklär die Daten“-Details zu einer analysierten Markierung, mit hervorgehobenem Text „12 von 23 Feldern“.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/explaindata_viewfields2.png) ## Ändern der für die statistische Analyse verwendeten Felder Creators und Explorer mit Bearbeitungsberechtigungen können auf der Registerkarte "Felder" des Dialogfelds mit den Einstellungen für "Erklär die Daten" Felder auswählen, die in die statistische Analyse eingeschlossen oder aus der statistischen Analyse ausgeschlossen werden sollen. ![Fenster mit den Einstellungen von „Erklär die Daten“, das Informationen zu den Dateneinstellungen, einschließlich Feldern und Datentypen, bereitstellt.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/explaindata_settings.png) Wenn eine Datenquelle eine große Anzahl von eindeutigen Werten (bis zu 500) enthält, werden diese Felder nicht in die Analyse einbezogen. #### So bearbeiten Sie die für die statistische Analyse durch "Erklär die Daten" verwendeten Felder Einstellungen für analysierte Felder werden auf Datenquellenebene angewendet. 1. Führen Sie "Erklär die Daten" für eine Markierung aus, wenn Sie eine Ansicht bearbeiten. 2. Klicken Sie unten im Bereich "Datenhandbuch" auf das Einstellungssymbol. Klicken Sie alternativ in der Ansicht "Analysierte Felder" auf die Schaltfläche Bearbeiten ([Öffnen analysierter Felder](#ViewAnalyzed)). ![Schaltfläche „Bearbeiten“ im Bereich „Analysierte Felder“.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/explaindata_editfields.png) 3. Klicken Sie im Dialogfeld mit den Einstellungen für "Erklär die Daten" auf die Registerkarte Felder. 4. Klicken Sie auf einen Dropdown-Pfeil neben einem Feldnamen, wählen Sie Automatisch oder Nie einschließen aus, und klicken Sie dann auf OK. Beachten Sie, dass Felder weniger als 500 eindeutige Werte aufweisen müssen, um in die Analyse aufgenommen zu werden. ![Fenster mit den Einstellungen für „Erklär die Daten“ mit einer ausgewählten Kennzahl und dem erweiterten Dropdown-Menü, um Optionen zum Ein- oder Ausschließen des Felds anzuzeigen.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/explaindata_excludefield.png) ## Standardmäßig ausgeschlossene Felder
Standardmäßig ausgeschlossene FelderAusschlussgründe

Alle nicht visualisierten Measures, wenn mehr als 1.000 Kennzahlen in der Datenquelle vorhanden sind.

Alle nicht visualisierten Dimensionen, wenn sich mehr als 1.000 Dimensionen in der Datenquelle befinden.

Die Berechnung von Erläuterungen für mehr als 1.000 nicht visualisierte Kennzahlen oder Dimensionen kann länger dauern, manchmal mehrere Minuten. Diese Felder werden standardmäßig für die Erstanalyse ausgeschlossen, Sie können sie jedoch für die weitere Analyse einschließen.

In diesem Fall wird möglicherweise eine Warnung angezeigt, in der Sie gefragt werden, ob "Erklär die Daten" weitere Felder berücksichtigen soll. Klicken Sie auf den Warnungslink, um weitere Informationen zu erhalten. Klicken Sie auf Alle erklären, um eine Analyse auszuführen, die weitere Felder enthält.

Felder, die Geometrie, Breitengrad oder Längengrad verwendenGeometrie, Breitengrad oder Längengrad allein können niemals Erklärungen sein. Es ist sehr wahrscheinlich, dass eine den Breiten- oder Längengrad anzeigende Erklärung, auf eine falsche Korrelation und nicht auf eine wahrscheinliche Erklärung zurückzuführen ist.
Dimensionen mit hoher Kardinalität (Dimensionen mit > 500 Elementen)

Die Berechnung von Dimensionen mit hoher Kardinalität dauert länger. Größen mit mehr als 500 eindeutigen Werten werden bei der Analyse nicht berücksichtigt.

Gruppen, Partitionen oder SetsWerden derzeit nicht unterstützt.
TabellenberechnungenTabellenberechnungen können nicht analysiert werden, wenn Tabellenberechnungen auf einer anderen Detailgenauigkeit als die Ansicht liegen.
Nicht visualisierte Kennzahlen, die nicht gemittelt werden könnenNicht visualisierte Kennzahlen, die nicht gemittelt werden können, umfassen Kennzahlen, die berechnete Felder sind, in denen der Berechnungsausdruck Aggregationen enthält (werden als AGG()-Felder angezeigt, wenn sie zum Blatt hinzugefügt werden).
Diskrete Kennzahlen und fortlaufende DimensionenWerden derzeit nicht unterstützt.
Ausgeblendete FelderNicht verfügbar.
Berechnete Felder mit FehlernEs sind keine zu analysierenden Werte vorhanden.
[Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Ändern des „Ausführen als“-Dienstkontos Je nach Ihrer Umgebung und den Datenzugangsanforderungen sollten oder müssen Sie möglicherweise das Konto "Als Dienst ausführen" ändern. Es gibt zwei wesentliche Szenarien, in denen Sie das Konto "Als Dienst ausführen" ändern: - Ersetzen des standardmäßigen lokalen Kontos "Ausführen als" (NetworkService) mit einem Domänenkonto. Wenn Sie in einer Umgebung arbeiten, in der die meisten Datenquellen im Kontext von Active Directory (Windows NT-integrierte Sicherheit) authentifiziert werden, dann müssen Sie das Konto "Als Dienst ausführen" so konfigurieren, dass es ein Domänenkonto verwendet, nicht das lokale Netzwerkdienst (NetworkService)-Konto. - Ändern eines vorhandenen Domänen-Kontos "Als Dienst ausführen" zu einem anderen Konto In diesem Thema werden beide Szenarien beschrieben und wie das Kennwort für das Konto "Als Dienst ausführen" aktualisiert wird. Das Konto, das Sie für das Dienstkonto "Ausführen als" verwenden, sollte nicht Mitglied des Kontos "Lokale Administratoren oder Domänenadministratoren" sein. Stattdessen wird empfohlen, für das Dienstkonto "Ausführen als" ein Domänenbenutzerkonto zu verwenden, das kein Administrator ist. Die Verwendung eines Domänenkontos, das nicht Mitglied dieser Administratorgruppen ist, gilt als eine bewährte Sicherheitsmethode und kann helfen zu vermeiden, dass auf bestimmte Datenquellen und Ordner zugegriffen wird. Informationen zu bewährten Methoden beim Erstellen eines Dienstkontos vom Typ "Ausführen als" finden Sie unter [Erstellen des Kontos "Als Dienst ausführen"](#best). **Hinweis:** Ab Tableau Server 2023.3.x: Wenn das Dienstkonto „Ausführen als“ zum Verwenden eines Domänenkontos konfiguriert ist, müssen Administratoren auch eine Server-Zulassungsliste für Dateizugriffe mithilfe des Befehls `tsm configuration set` konfigurieren. Die Zulassungsliste schränkt den Zugriff auf dateibasierte Datenquellen auf angegebene lokale oder freigegebene Verzeichnispfade ein. Weitere Informationen und Schritte zum Konfigurieren einer Server-Zulassungsliste finden Sie unter [Checkliste für die Absicherung](https://help.tableau.com/current/server/de-de/security_harden.htm#11-configure-a-server-allowlist-for-filebased-data-sources). ## Ersetzen des standardmäßigen Kontos "Als Dienst ausführen" (NetworkService) mit einem Domänenkonto Wenn Sie das Standard-NetworkService-Konto durch ein Domänenkonto ersetzen möchten, wird empfohlen, ein dediziertes Konto für das Konto "Als Dienst ausführen" zu verwenden. Gehen Sie dazu wie folgt vor: 1. Erstellen des Kontos "Als Dienst ausführen" in Active Directory 2. Konfigurieren von Tableau Server zur Verwendung des Kontos "Als Dienst ausführen" ### Erstellen des Kontos "Als Dienst ausführen" Wenden Sie die folgenden bewährten Methoden an: - Es ist wichtig, ein Verständnis dafür zu entwickeln, wie das Konto "Als Dienst ausführen" im Namen der Benutzer in Ihrer Organisation auf Daten zugreift. In einigen Fällen greifen Benutzer versehentlich auf Daten zu, für die ihre Benutzerkonten nicht explizit zugelassen sind. Bevor Sie ein Konto "Als Dienst ausführen" erstellen, überprüfen Sie [Datenzugriff mit dem Konto "Als Dienst ausführen"](https://help.tableau.com/current/server/de-de/runas_access.htm). - Erstellen Sie ein spezielles Konto in Active Directory für das Tableau Server-"Ausführen als"-Dienstkonto." Mit anderen Worten: Verwenden Sie kein vorhandenes Konto dafür. Durch Verwendung eines speziellen Kontos können Sie sicher sein, dass auf die Datenressourcen, die Sie für Tableau Server zulassen, nur vom Tableau Server-Konto "Als Dienst ausführen" zugegriffen werden kann. - Das Konto "Als Dienst ausführen" wird verwendet, um Abfragen zu Benutzern und Gruppenmitgliedschaften in Active Directory zu stellen. Standardmäßig haben das Konto für Netzwerkdienste und Standarddomänenbenutzer die Berechtigungen, Abfragen an Active Directory zu stellen. Schränken Sie die Lese- oder Abfrageberechtigung für das Konto "Als Dienst ausführen" nicht ein. - Verwenden Sie kein Konto mit irgendwelchen Berechtigungen für die Domänenverwaltung. Insbesondere wenn Sie ein Konto in Active Directory erstellen, sollten Sie ein Konto in der Domänenbenutzergruppe erstellen. Fügen Sie das Konto, das Sie erstellen, keiner Active Directory-Sicherheitsgruppe hinzu, da dies nur unnötig die Berechtigungen für das Konto erweitern würde. - Lassen Sie die Datenquellen in Ihrem Verzeichnis nur für dieses eine Konto zu. Das Konto, das Sie für "Als Dienst ausführen" verwenden, braucht nur Lesezugriff auf die entsprechenden Datenquellen und Netzwerkfreigaben zu haben. - Wenn sich Benutzer in Ihrer Organisation über Smart Cards authentifizieren, deaktivieren Sie die Anmeldeoption über Smart Cards für das Konto "Als Dienst ausführen". - Wenn Sie Tableau Server in einem anderen als dem Systemverzeichnis installiert haben, dann müssen Sie das Systemlaufwerk so konfigurieren, dass die zusätzlichen Berechtigungen für das Konto "Als Dienst ausführen" zugelassen werden. Das Systemlaufwerk ist das Laufwerk, in dem Windows installiert ist. Wenn Sie beispielsweise Windows im Laufwerk C:/ installiert haben, dann ist C:/ Ihr Systemlaufwerk. Wenn Sie Tableau Server auf einem anderen Laufwerk (D:/, E:/ usw.) installieren, müssen Sie Berechtigungen für das Konto "Als Dienst ausführen" auf dem Systemlaufwerk konfigurieren. Weitere Informationen finden Sie unter [](https://help.tableau.com/current/server/de-de/runas_confirm.htm)[Erforderliche Einstellungen für "Ausführen als"-Dienstkonto](https://help.tableau.com/current/server/de-de/runas_confirm.htm). ### Konfigurieren des Kontos "Als Dienst ausführen" in Tableau Server Nachdem Sie das Konto "Als Dienst ausführen" in Active Directory erstellt haben, konfigurieren Sie Tableau Server so, dass dieses Konto verwendet wird. Verwenden Sie die TSM-Web-UI, um das Konto "Als Dienst ausführen" zum ersten Mal zu konfigurieren. **So aktualisieren Sie das Konto "Als Dienst ausführen"** 1. Öffnen Sie TSM in einem Browser: https://:8850. Weitere Informationen finden Sie unter [Anmelden bei der Webschnittstelle von Tableau Services Manager](https://help.tableau.com/current/server/de-de/sign_in_tsm.htm). 2. Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit und dann auf die Registerkarte Konto "Als Dienst ausführen". 3. Wählen Sie Benutzerkonto aus und geben Sie dann den Benutzernamen und das Kennwort für das Dienstkonto ein. Geben Sie als Domänennamen `domain\account` ein, wobei der Domänenname der NetBIOS-Name der Domäne ist, in der sich der Benutzer befindet: ![Konfigurationsfenster für „Als Dienst ausführen“-Konto in Tableau Server Manager mit ausgewähltem Benutzerkonto.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/tsm-ui-runas.PNG) 4. Klicken Sie auf Speichern, um den Benutzernamen und das Kennwort zu überprüfen. 5. Klicken Sie abschließend auf Ausstehende Änderungen und dann auf Änderungen anwenden und neu starten. Nach dem Aktualisieren des Kontos "Als Dienst ausführen" konfiguriert Tableau Server automatisch Berechtigungen auf dem lokalen Computer für das von Ihnen eingegebene Konto. ## Ändern eines vorhandenen Domänen-Kontos "Als Dienst ausführen" zu einem anderen Konto Wenn Sie ein vorhandenes Konto "Als Dienst ausführen" zu einem anderen Konto ändern möchten, müssen Sie Berechtigungen auf dieses neue Konto anwenden. Zum erneuten Anwenden von Berechtigungen auf Ihr Konto "Als Dienst ausführen" müssen Sie zunächst Berechtigungen zurücksetzen, indem Sie sie auf das standardmäßige Konto "NetworkService" anwenden. Bevor Sie beginnen, überprüfen Sie, ob das neue Konto, das Sie für das Konto "Als Dienst ausführen" verwenden, den zuvor in diesem Abschnitt beschriebenen bewährten Methoden entspricht, [Erstellen des Kontos "Als Dienst ausführen"](#best). Für diese Prozedur müssen Sie den Tableau Server-Dienst zweimal neu starten. Daher sollten Sie diese Prozedur außerhalb der Stoßzeiten ausführen. Verwenden der TSM-Webschnittstelle 1. Öffnen Sie TSM in einem Browser: https://:8850. Weitere Informationen finden Sie unter [Anmelden bei der Webschnittstelle von Tableau Services Manager](https://help.tableau.com/current/server/de-de/sign_in_tsm.htm). 2. Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit und dann auf die Registerkarte Konto "Als Dienst ausführen". 3. Wählen Sie unter Benutzerkontodie Option NT\\NetworkService aus. 4. Klicken Sie auf Speichern. 5. Klicken Sie abschließend auf Ausstehende Änderungen und dann auf Änderungen anwenden und neu starten. 6. Öffnen Sie nach dem Neustart des Servers TSM, und navigieren Sie zur Registerkarte Konto "Als Dienst ausführen". 7. Wählen Sie Benutzerkonto aus, und geben Sie dann den Benutzernamen und das Kennwort für das Dienstkonto ein. Geben Sie als Domänennamen `domain\account` ein, wobei der Domänenname der NetBIOS-Name der Domäne ist, in der sich der Benutzer befindet: ![Konfigurationsfenster für „Als Dienst ausführen“-Konto in Tableau Server Manager mit ausgewähltem Benutzerkonto.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/tsm-ui-runas.PNG) 8. Klicken Sie auf Speichern, um den Benutzernamen und das Kennwort zu überprüfen. 9. Klicken Sie abschließend auf Ausstehende Änderungen und dann auf Änderungen anwenden und neu starten. 10. Widerrufen Sie die Berechtigungen für das vorherige Konto. Siehe [Widerrufen von Berechtigungen des "Ausführen als"-Dienstkontos](https://help.tableau.com/current/server/de-de/runas_change.htm). Verwenden der TSM-Befehlszeile 1. Stellen Sie das Konto "Als Dienst ausführen" als Network Service ein. Führen Sie den folgenden Befehl aus: `tsm configuration set -k service.runas.username -v "NT AUTHORITY\NetworkService"` 2. Führen Sie den folgenden Befehl aus, um diese Änderung zu speichern und neu zu starten: `tsm pending-changes apply` 3. Legen Sie das Konto "Als Dienst ausführen" auf das neue Konto fest. Führen Sie die folgenden Befehle aus: `tsm configuration set -k service.runas.username -v ` `tsm configuration set -k service.runas.password -v ""` Schließen Sie das Kennwort mit doppelten Anführungszeichen ein, um sicherzustellen, dass Sonderzeichen ordnungsgemäß verarbeitet werden. Führen Sie zur Ansicht des gespeicherten Kennworts den folgenden Befehl aus: `tsm pending-changes list` Das Kennwort wird in Active Directory validiert. Wenn es gültig ist, wird es verschlüsselt und gespeichert. TSM sendet keinen Bericht zu Erfolg oder Fehler. 4. Führen Sie den folgenden Befehl aus, um diese Änderung zu speichern und neu zu starten: `tsm pending-changes apply` Problembehebung: - Überprüfen Sie, ob der Server gestartet wurde. Wenn es sich um einen degradierten Status handelt, haben Sie möglicherweise ein falsches Kennwort eingegeben. Zeigen Sie das gespeicherte Kennwort an, indem Sie den Befehl `configuration get` ausführen. Mit diesem Befehl wird das Kennwort entschlüsselt und in der Shell angezeigt. Führen Sie den folgenden Befehl aus: `tsm configuration get -k service.runas.password` Wenn das vorherige Kennwort angezeigt wird, haben Sie kein gültiges Kennwort eingegeben. - Geben Sie das richtige Kennwort ein (siehe Schritt 3), und führen Sie den folgenden Befehl aus, um die Datei zu speichern und neu zu starten: `tsm pending-changes apply` 6. Widerrufen Sie die Berechtigungen für das vorherige Konto. Siehe [Widerrufen von Berechtigungen des "Ausführen als"-Dienstkontos](https://help.tableau.com/current/server/de-de/runas_change.htm). ## Aktualisieren des Kennworts für das Konto "Als Dienst ausführen" Wenn das Kennwort für das Konto "Als Dienst ausführen" in Active Directory aktualisiert wurde, müssen Sie es auch in Tableau Server aktualisieren. Das Kennwort für das Konto "Als Dienst ausführen" wird verschlüsselt und in Tableau Server gespeichert. Weitere Informationen dazu finden Sie unter [Verwalten von Servergeheimnissen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/security_secret_storage.htm). Wenn Sie Tableau Server in einer verteilten Umgebung ausführen, müssen Sie nur das Passwort mit TSM auf dem Initialknoten im Cluster aktualisieren. TSM wird diese Konfiguration automatisch an jeden Knoten verteilen. Verwenden der TSM-Webschnittstelle 1. Öffnen Sie TSM in einem Browser: https://:8850. Weitere Informationen finden Sie unter [Anmelden bei der Webschnittstelle von Tableau Services Manager](https://help.tableau.com/current/server/de-de/sign_in_tsm.htm). 2. Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit und dann auf die Registerkarte Konto "Als Dienst ausführen". 3. Geben Sie unter Benutzerkontodas Kennwort für das Dienstkonto ein. 4. Klicken Sie auf Speichern, um das Passwort zu verifizieren. 5. Klicken Sie abschließend auf Ausstehende Änderungen und dann auf Änderungen anwenden und neu starten. Verwenden der TSM-Befehlszeile 1. Legen Sie das neue Kennwort fest. Führen Sie den folgenden Befehl aus: `tsm configuration set -k service.runas.password -v ""` Schließen Sie das Kennwort mit doppelten Anführungszeichen ein, um sicherzustellen, dass Sonderzeichen ordnungsgemäß verarbeitet werden. Um zu überprüfen, ob Sonderzeichen richtig mit Escape-Zeichen versehen wurden, führen Sie den folgenden Befehl aus, um das Kennwort wie gespeichert anzuzeigen: `tsm pending-changes list` Das Kennwort wird in Active Directory validiert. Wenn es gültig ist, wird es verschlüsselt und gespeichert. TSM sendet keinen Bericht zu Erfolg oder Fehler. 2. Führen Sie den folgenden Befehl aus, um diese Änderung zu speichern und neu zu starten: `tsm pending-changes apply` Problembehebung: - Überprüfen Sie, ob der Server gestartet wurde. Wenn es sich um einen degradierten Status handelt, haben Sie möglicherweise ein falsches Kennwort eingegeben. Zeigen Sie das gespeicherte Kennwort an, indem Sie den Befehl `configuration get` ausführen. Mit diesem Befehl wird das Kennwort entschlüsselt und in der Shell angezeigt. Führen Sie den folgenden Befehl aus: `tsm configuration get -k service.runas.password` Wenn das vorherige Kennwort angezeigt wird, haben Sie kein gültiges Kennwort eingegeben. - Geben Sie das richtige Kennwort ein (siehe Schritt 1), und führen Sie den folgenden Befehl aus, um die Datei zu speichern und neu zu starten: `tsm pending-changes apply` ### Problembehandlung: Aktualisieren des Kennworts in der Microsoft Services-Konsole In einigen Fällen werden möglicherweise Fehler angezeigt, nachdem das Kennwort für das Konto "Als Dienst ausführen" aktualisiert wurde. Ist dies der Fall, müssen Sie das Kennwort für den Tableau Server Services Manager manuell aktualisieren. Aktualisieren Sie das Kennwort in der Microsoft Services Management-Konsole. Falls Sie Tableau Server in einer verteilten Bereitstellung ausführen, müssen Sie diesen Befehl auf allen Knoten im Cluster ausführen. 1. Beenden Sie Tableau Server. - Führen Sie zum Verwenden von TSM CLI die folgenden Befehle aus: `tsm stop` - Um die TSM Web UI zu verwenden, klicken Sie oben rechts auf der Seite neben dem Status auf die Dropdown-Liste, und klicken Sie dann auf Tableau Server beenden: ![Dropdown-Menü mit ausgewählter Option „Tableau Server starten“.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/tsm-ui-stop-server.png) 2. Öffnen Sie das Services MMC Snap-in auf dem Windows-Computer, auf dem Tableau Server ausgeführt wird. 3. Doppelklicken Sie auf den Tableau Server Services Manager, um die Eigenschaftenseite zu öffnen. 4. Klicken Sie auf der Seite Eigenschaften des Tableau Server Service Manager auf die Registerkarte Anmelden, und geben Sie das Kennwort für das Dienstkonto ein. 5. Klicken Sie auf Anwenden und dann auf OK. 6. Starten Sie den Tableau Server Services Manager neu, indem Sie mit der rechten Maustaste auf den Dienstnamen klicken und dann auf Neu starten klicken. 7. Starten Sie Tableau Server. - Führen Sie zum Verwenden von TSM CLI den folgenden Befehl aus: `tsm start` - Um die TSM Web UI zu verwenden, klicken Sie oben rechts auf der Seite neben dem Status auf die Dropdown-Liste, und klicken Sie dann auf Tableau Server starten. ## Zugehörige Aufgaben Das Konto "Als Dienst ausführen" spielt bei vielen Aktionen unter Tableau Server eine zentrale Rolle, besonders bei Aktionen, die mit dem Fernzugriff auf Daten zu tun haben. Um Zugriffsfehler zu vermeiden, sollten Sie sich die hier aufgeführten Aufgaben durchlesen und den Links zu den Aufgaben folgen, die für Ihr Szenario zutreffen. - Wenn Sie Tableau Server in einer Organisation mit mehreren Active Directory-Domänen ausführen, finden Sie Informationen hierzu unter [](https://help.tableau.com/current/server/de-de/runas_domain.htm)[Vertrauensanforderungen an Domänen für Active Directory-Bereitstellungen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/runas_domain.htm). - Zur Aktivierung der einmaligen Anmeldung über Kerberos ist eine zusätzliche Konfiguration für das Konto "Als Dienst ausführen" erforderlich. Informationen zur Aktivierung der einmaligen Anmeldung über Kerberos bei Tableau Server finden Sie unter [](https://help.tableau.com/current/server/de-de/kerberos.htm)[Kerberos](https://help.tableau.com/current/server/de-de/kerberos.htm). - Zur Aktivierung des Identitätswechsels ist eine zusätzliche Konfiguration für das Konto "Als Dienst ausführen" erforderlich. Informationen zur Bereitstellung und Aktivierung des Identitätswechsels mit Microsoft SQL Server finden Sie unter [](https://help.tableau.com/current/server/de-de/impers_SQL.htm)[Identitätswechsel mit eingebetteten SQL-Anmeldeinformationen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/impers_SQL.htm). - Wenn Sie Tableau Server nicht im Systemlaufwerk installiert haben, müssen Sie manuell einige Berechtigungen für das Konto "Als Dienst ausführen" festlegen. Weitere Informationen finden Sie unter [](https://help.tableau.com/current/server/de-de/runas_confirm.htm)[Erforderliche Einstellungen für "Ausführen als"-Dienstkonto](https://help.tableau.com/current/server/de-de/runas_confirm.htm). - Wenn Sie das Konto "Als Dienst ausführen" geändert haben, wird empfohlen, die Berechtigungen für das vorherige Konto zu widerrufen. Siehe [Widerrufen von Berechtigungen des "Ausführen als"-Dienstkontos](https://help.tableau.com/current/server/de-de/runas_change.htm). - Wenn in Ihrer Organisation eine Weiterleitungsproxylösung verwendet wird, müssen Sie die lokalen LAN-Einstellungen auf Tableau Server möglicherweise mit dem Konto "Als Dienst ausführen" neu konfigurieren. Weitere Informationen finden Sie unter [Konfigurieren eines Forward-Proxyservers](https://help.tableau.com/current/server/de-de/proxy.htm#Configur2). In diesem Szenario muss das Konto "Als Dienst ausführen" für die Product Key-Vorgänge vorübergehend auch als das Anmeldekonto für Tableau Server Administrative Controller konfiguriert werden. Nähere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt [Konfigurieren von Product Key-Vorgängen mit Forward-Proxy](https://help.tableau.com/current/server/de-de/activate_proxy.htm). - Wenn Sie das Resource Monitoring Tool in Ihrem Unternehmen verwenden, kann das "Ausführen als"-Dienstkonto zur Authentifizierung und zum Sammeln von Hardwareinformationen verwendet werden. Bestätigen Sie beim Aktualisieren eines "Ausführen als"-Kontos die Konnektivität zwischen RMT und Tableau Server in den RMT-Umgebungseinstellungen: 1. Melden Sie sich bei RMT als Administrator an. 2. Navigieren Sie zur Seite "Umgebungen" (Admin > Umgebungen). 3. Klicken Sie für die aktualisierte Umgebung auf Bearbeiten. 4. Überprüfen Sie in der Liste Servers, ob der Agentendienst auf jedem Server als verbunden angezeigt wird. Bewegen Sie den Mauszeiger über den Status "Verbunden", um einen Zeitstempel der letzten empfangenen Heartbeat-Nachricht anzuzeigen. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Ändern des Identitätsspeichers Infolge von Infrastruktur- oder Geschäftsänderungen müssen Sie ggf. den Identitätsspeicher für Tableau Server ändern. Es gibt zwei Arten von Identitätsspeichern: lokal und extern. Bei der Installation von Tableau Server haben Sie entweder einen lokalen oder einen externen Identitätsspeicher konfiguriert. Wenn Sie Tableau Server mit einem lokalen Identitätsspeicher konfigurieren, werden alle Benutzer- und Gruppeninformationen im Tableau Server-Repository gespeichert und verwaltet. Bei einem lokalen Identitätsspeicher ist keine externe Quelle für Benutzer und Gruppen vorhanden. Wenn Sie Tableau Server mit einem externen Speicher konfigurieren, werden alle Benutzer- und Gruppeninformationen von einem externen Verzeichnisdienst gespeichert und verwaltet. Tableau Server muss mit dem externen Identitätsspeicher synchronisiert werden, sodass lokale Kopien der Benutzer und Gruppen im Tableau Server-Repository enthalten sind, der externe Identitätsspeicher jedoch als maßgebliche Quelle für alle Benutzer- und Gruppendaten verwendet wird. Beispiele für externe Identitätsspeicher sind OpenLDAP und Active Directory. Weitere Informationen zum Tableau-Identitätsspeicher finden Sie unter [Identitätsspeicher](https://help.tableau.com/current/server/de-de/plan_identity_store.htm). Sie können vom lokalen Speicher zu einem externen Speicher oder von einem externen Speicher zu einem lokalen Speicher wechseln. In beiden Fällen müssen Sie die folgenden Schritte zum Ändern des Identitätsspeichers durchführen: 1. Deinstallieren Sie Tableau Server und installieren Sie es dann erneut. Die Vorgehensweise zur vollständigen Deinstallation und neu aufgesetzten Installation findet sich am Ende dieses Themas. 2. Stellen Sie Inhalte und Berechtigungen wieder her. In diesen Schritten bezieht sich der Begriff "Wiederherstellung" nicht auf die Verwendung des Befehls `TSM maintenance restore` zum Wiederherstellen der Sicherung, die Sie erstellen. Das Wiederherstellen einer Sicherung (`.tsbak`), die auf einer Tableau Server-Instanz erstellt wurde, für die ein anderer Identitätsspeicher als der Ziel-Tableau Server verwendet wird, ist nicht möglich. Die Sicherung ist ein Best Practice-Schutz, falls Sie zu Ihrer ursprünglichen Tableau Server-Konfiguration zurückkehren müssen. ![](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/Road-sign-alert.png) ## Warnung Das Ändern des Installationstyps für Tableau Server kann ein komplizierter und zeitaufwändiger Prozess sein. Zum Vermeiden von Datenverlust und verwaisten Inhalten oder Benutzern müssen Sie diesen Prozess sorgsam planen. In allen Fällen müssen auf Arbeitsmappen und Datenquellen angewendete Filter nach der Änderung manuell aktualisiert werden. Am wichtigsten ist es zu bestimmen, wie der Übergang von Inhalten und Berechtigungen zum neuen Identitätsspeicher erfolgt, nachdem Sie Tableau Server neu installiert haben. ## Methoden für das Wiederherstellen von Inhalten und Berechtigungen In der folgenden Liste werden zwei Methoden für das Wiederherstellen von Inhalten und Berechtigungen beschrieben, nachdem Sie Tableau Server neu installiert haben. Wählen Sie die Methode aus, die sich am besten für Ihre Umgebungsanforderungen eignet. - **Verfahren 1: Verwenden von Site-Export und -Import**: Bei dieser Methode exportieren Sie zunächst jede Site in Ihrer vorhandenen Bereitstellung. Anschließend installieren Sie den neuen Server und konfigurieren ihn für den neuen Identitätsspeichertyp. Dann erstellen Sie neue Benutzer in der Standardsite auf dem neuen Server. Abschließend importieren Sie alle ursprünglichen Sites. Während der Importphase können Sie die ursprünglichen Identitäten zu neuen Benutzern zuordnen, die Sie in der Standardsite erstellt haben. **Hinweis:** Beim Migrieren von Sites zwischen Instanzen von Tableau Server muss sich die Zielsite in einer Version von Tableau Server befinden, die gleich oder höher als die Tableau Server\-Version für die Quellseite ist. Sowohl die Quell- als auch die Zielsite müssen aus unterstützten Versionen von Tableau Server stammen. Da mit dieser Methode sämtliche Inhalte und Berechtigungen der einzelnen Sites exportiert werden, handelt es sich hierbei um die beste Methode für Organisationen, für die ein sehr detailgetreues Replikat der Inhalte und Berechtigungen erforderlich ist, nachdem die Änderung des Identitätsspeichers abgeschlossen ist. In einigen Organisationen ist infolge einer Authentifizierungsänderung auch eine Änderung des Identitätsspeichers erforderlich. In diesen Fällen ist für das neue Modell oftmals eine andere Syntax bezüglich der Benutzernamen erforderlich. Diese Methode, die das Zuordnen der ursprünglichen Benutzernamen zu neuen Namen umfasst, bietet die Flexibilität für solche Szenarien. - **Verfahren 2: Neuinstallation, Benutzer veröffentlichen Inhalte erneut**: Bei dieser Methode installieren Sie eine neue Version von Tableau Server und wählen während der Einrichtung den neuen Identitätsspeichertyp aus. Sie erstellen auch neue Sites. Anschließend erstellen Sie Benutzer und gewähren ihnen Zugriff. Diese wiederum veröffentlichen ihre Arbeitsmappen und Datenquellen erneut. Im Gegensatz zu der anderen Methode verwenden Sie hierbei keine Ihrer vorhandenen Tableau Server-Infrastrukturen erneut. Diese Methode eignet sich am ehesten für kleinere Bereitstellungen mit vergleichsweise autonomen und datenerfahrenen Benutzern. Aus Administratorperspektive ist diese Methode die einfachste, da Sie Inhalte nicht aktiv portieren. Da Sie sich jedoch vollständig darauf verlassen, dass Benutzer Inhalte neu veröffentlichen, ist diese Methode möglicherweise für große Organisationen oder für jene nicht erfolgreich, die eine zentralisierte Übersicht des Inhalts benötigen. ## Benutzerfilter Benutzerfilter sind domänenspezifisch. Daher funktionieren Filter nicht mehr wie erwartet, wenn sich die Domäne von Tableau Server oder der Authentifizierungstyp ändert. Obwohl die Benutzerfilter von Tableau Server generiert werden, werden sie nach der Festlegung durch den Benutzer in den Arbeitsmappen und Datenquellen gespeichert. Die Inhalte der Arbeitsmappen oder Datenquellen werden durch keine dieser Methoden zum Ändern des Identitätsspeichers geändert. Beim Planen der Identitätsspeicheränderung müssen Sie auch eine finale Aufgabe zur Korrektur der Benutzerfilterung in allen Arbeitsmappen und Datenquellen in Tableau Desktop einbeziehen. ## Benutzernamen und der Tableau-Identitätsspeicher Wenn Sie Verfahren 1 anwenden, ist es hilfreich zu verstehen, wie Tableau Server Benutzernamen im Tableau-Identitätsspeicher speichert. Tableau speichert alle Benutzeridentitäten im Repository. Dieses koordiniert Inhaltsberechtigungen und die Site-Mitgliedschaft mit verschiedenen Diensten in Tableau Server. Generell speichert ein für Active Directory konfigurierter Identitätsspeicher die Benutzernamen im Format `domain\username`. Einige Organisationen verwenden einen UPN `jsmith@domain.lan`. Andererseits erstellen Organisationen, die Tableau Server mit lokalem Identitätsspeicher konfigurieren, für gewöhnlich abgeschnittene Standardbenutzernamen wie `jsmith`. In allen Fällen sind diese Benutzernamen literale Zeichenfolgen, die im Tableau-Identitätsspeicher eindeutig sein müssen. Wenn Sie von einem Identitätsspeichertyp zu einem anderen wechseln, ist für Ihre Zielauthentifizierungs-, SSO- oder Benutzerbereitstellungslösung möglicherweise ein spezifisches Benutzernamensformat erforderlich. Daher muss zum Aufrechterhalten aller Berechtigungen, Inhalte und der Benutzerfunktionsfähigkeit eine der folgenden Bedingungen erfüllt werden, nachdem Sie den Identitätsspeichertyp geändert haben: - Die neuen Benutzernamen müssen mit den ursprünglichen Benutzernamen übereinstimmen oder - Die ursprünglichen Benutzernamen müssen aktualisiert werden, um mit dem neuen Format übereinzustimmen. Wenn eine Authentifizierungsänderung zur Änderung des Identitätsspeichers führt, ergibt sich aus dem Zielschema der Authentifizierung wahrscheinlich eine Benutzernamenssyntax, die sich von Ihren ursprünglichen Benutzernamen unterscheidet. Verfahren 1 beinhaltet einen Prozess zum Zuordnen der ursprünglichen Benutzernamen zu den neuen Benutzernamen. Es ist möglich, dass das ursprüngliche Benutzernamensformat mit dem neuen Authentifizierungstyp kompatibel ist. Wenn Sie beispielsweise UPN-Namen in einer lokalen Identitätsspeicherbereitstellung verwendet haben, können Sie dieselben Benutzernamen in einer Active Directory-Bereitstellung verwenden. Sie können auch das Format `domain\username` für den lokalen Identitätsspeicher verwenden, solange Benutzer dieses Format weiterhin zum Anmelden bei Tableau Server verwenden. Wenn Sie Ihren lokalen Identitätsspeicher auf einen Active Directory-Speicher umstellen, lesen Sie im Zuge Ihres Planungsprozesses die Informationen unter dem Thema [Benutzerverwaltung in Bereitstellungen mit externen Identitätsspeichern](https://help.tableau.com/current/server/de-de/users_manage_ad.htm). ## Verfahren 1: Verwenden von Site-Export und -Import Sie müssen dieselbe Version von Tableau Server für die Export- und Importvorgänge verwenden. 1. Exportieren Sie alle Sites auf Ihrem Server. Siehe [Exportieren oder Importieren einer Site](https://help.tableau.com/current/server/de-de/sites_exportimport.htm). 2. [Sichern, Entfernen und anschließendes Neuinstallieren](#Back) 3. Erstellen Sie neue Benutzer auf Tableau Server. Sie sollten über einen neuen Benutzer verfügen, der jedem Benutzer auf dem ursprünglichen Server entspricht. 4. Importieren Sie die von Ihnen in Schritt 1 exportierten Sites. Siehe [Exportieren oder Importieren einer Site](https://help.tableau.com/current/server/de-de/sites_exportimport.htm). Während des Imports werden Sie aufgefordert, die neuen Benutzer zu den ursprünglichen Benutzern zuzuordnen. ## Verfahren 2: Neuinstallation: erneute Veröffentlichung der Inhalte durch die Benutzer Auch wenn Sie nicht planen, Inhalte im Zuge Ihrer Identitätsspeicheränderung zu übertragen, wird empfohlen, eine Serversicherung zu erstellen. 1. [Sichern, Entfernen und anschließendes Neuinstallieren](#Back) 2. Erstellen Sie Benutzer, Sites und Gruppen. 3. Informieren Sie Ihre Benutzer über das neue Tableau Server, stellen Sie ihnen Anmeldeinformationen bereit, und ermöglichen Sie ihnen, ihre Inhalte erneut zu veröffentlichen. ## Sichern, Entfernen und anschließendes Neuinstallieren Beide Methoden umfassen die folgenden Schritte:  1. Sichern Sie Tableau Server. 2. Entfernen von Tableau Server. 3. Neuinstallieren von Tableau Server mit dem neuen Identitätsspeichertyp. ### Schritt 1: Sichern von Tableau Server Als Best Practice empfiehlt es sich, eine Sicherung des Servers zu erstellen, bevor Sie den Vorgang fortsetzen. Befolgen Sie dazu die Schritte unter [Erstellen einer Sicherung mithilfe der TSM-Befehlszeilenschnittstelle (CLI)](https://help.tableau.com/current/server/de-de/db_backup.htm#tsm-cli-steps). Führen Sie den Befehl `backup` mit der Option `–d` aus. Durch die Option `–d` wird der Zeitstempel hinzugefügt. Kopieren Sie die Sicherungsdatei (`.tsbak`), wenn Sie fertig sind, an einen sicheren Speicherort, der kein Bestandteil Ihrer Tableau Server-Installation ist. ### Schritt 2: Entfernen von Tableau Server Sie müssen Tableau Server vollständig vom Computer entfernen. Informationen finden Sie unter [Entfernen von Tableau Server von Ihrem Computer](https://help.tableau.com/current/server/de-de/remove_tableau.htm). ### Schritt 3: Neuinstallieren von Tableau Server mit neuem Authentifizierungstyp 1. Wechseln Sie zum Tableau-Kundenportal, melden Sie sich mit Ihrem Tableau-Benutzernamen und Ihrem Kennwort an, und laden Sie dann Tableau Server herunter. 2. Installieren Sie Tableau Server. Weitere Informationen finden Sie unter [Installieren und Konfigurieren von Tableau Server](https://help.tableau.com/current/server/de-de/install_config_top.htm). Während der Installation wählen Sie den neuen Identitätsspeichertyp aus. Siehe [Konfigurieren der Einstellungen für den ursprünglichen Knoten](https://help.tableau.com/current/server/de-de/config_general.htm). [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Ändern von Identitätsanbietern in Tableau Server für OpenID Connect In diesem Thema wird beschrieben, wie Sie einen Identitätsanbieter (Identity Provider, IdP) ändern, wenn Sie Tableau Server für die Verwendung von OpenID Connect konfiguriert haben. ## Ändern von Anbietern Sie können den Identitätsanbieter, den Tableau Server gemäß Konfiguration verwendet, ändern. Befolgen Sie dazu die Schritte, die Sie zum Konfigurieren des ersten Identitätsanbieters ausgeführt haben: Richten Sie ein Konto ein, rufen Sie eine Kunden-ID und einen geheimen Schlüssel ab, konfigurieren Sie Tableau Server mit diesen Informationen und geben Sie den Identitätsanbieter mit der Weiterleitungs-URL für Tableau Server an. Weitere Informationen finden Sie unter [Konfigurieren von Tableau Server für OpenID Connect](https://help.tableau.com/current/server/de-de/openid_auth_server_config.htm). ### Zurücksetzen von Benutzer-IDs Sie müssen darüber hinaus einen weiteren Schritt ausführen: Sie müssen Benutzer-IDs (`sub`\-Werte oder -Ansprüche) löschen, die Tableau Server-Benutzern bereits zugewiesen wurden. Der neue Identitätsanbieter hat verschiedene `sub`\-Werte für jeden Benutzer, und Sie müssen die vorhandenen löschen, damit Tableau Server einen neuen `sub`\-Wert speichern kann, wenn der Benutzer sich unter Verwendung des neuen Identitätsanbieters anmeldet. Verwenden Sie den Befehl `tabcmd reset_openid_sub` zum Löschen von "sub"-Werten für Benutzer. Sie können `sub`\-Werte für einen einzelnen Benutzer wie im folgenden Beispiel gezeigt zurücksetzen (d. h. löschen): `tabcmd reset_openid_sub --target-username jsmith` Sie können den "sub"-Wert für alle Benutzer auch mithilfe dieses Befehls löschen: `tabcmd reset_openid_sub --all` **Hinweis:** Das Löschen von Benutzerbezeichnern für Mitglieder eines [Identitätspools](https://help.tableau.com/current/server/de-de/identity_pools.htm) wird nicht unterstützt. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Ändern von OAuth für Salesforce.com zu "Gespeicherte Anmeldeinformationen" Der Salesforce.com-Connector verwendet standardmäßig eine verwaltete Keychain für OAuth-Token, die vom Datenanbieter für Tableau Server generiert und von allen Benutzern an derselben Site gemeinsam genutzt werden. Sie können Tableau Server mit gespeicherter Client-ID und Client-Geheimnis konfigurieren. Es gibt drei Szenarien, in denen Sie dies tun sollten: - **Salesforce-Connector** – Wenn Sie den Salesforce-Connector verwenden, können Sie Tableau Server mit einer OAuth-Client-ID und einem geheimen Schlüssel konfigurieren, damit der Connector gespeicherte Anmeldeinformationen verwenden kann. - **Schreiben in CRM Analytics:** Wenn Sie Tableau Prep-Schemadaten in Salesforce CRM Analytics (Version 2022.3 und höher) schreiben, konfigurieren Sie Tableau Server mit einer OAuth-Client-ID und einem Geheimnis, damit das Schema in Tableau Server mit gespeicherten Anmeldeinformationen ausgeführt werden kann. - **Einstein Discovery –** Wenn Sie Einstein Discovery-Erweiterungen in Tableau Server integrieren, müssen Sie Konfigurationen an dieser OAuth-Client-ID und dem Geheimnis vornehmen. Die Möglichkeit, Einstein Discovery und Tableau Server zu integrieren, wurde in Version 2021.1.0 hinzugefügt. Weitere Informationen dazu finden Sie unter [Konfigurieren der Einstein Discovery-Integration](https://help.tableau.com/current/server/de-de/config_einstein_extensions.htm). Dieses Thema beschreibt, wie Sie Salesforce.com-Datenquellen und Einstein Discovery-Erweiterungen für über OAuth gespeicherte Anmeldeinformationen einrichten können. Führen Sie diese Schritte für jede Tableau Server\-Instanz aus. Weitere Informationen zur verwalteten Keychain und zu gespeicherten Anmeldeinformationen finden Sie unter [OAuth-Verbindungen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/protected_auth.htm). **Hinweise:**  - Der Salesforce-Connector erfordert verwaltete Keychains (Standard), serverweites OAuth oder Site-spezifisches OAuth. - Um gespeicherte Anmeldeinformationen für eine Site zu verwenden, muss zunächst serverweites OAuth konfiguriert werden. - Serverweites OAuth kann verwendet werden, unabhängig davon, ob Site-weites OAuth konfiguriert ist. - Wenn Sie Site-spezifisches OAuth verwenden, muss jede Site einzeln konfiguriert werden. - Zur Unterstützung von Aufforderungen zum Herstellen von Direktverbindungen, zum Bearbeiten von Verbindungen und zur Webdokumenterstellung konvertieren Sie verwaltete Keychains in gespeicherte Anmeldeinformationen, um Fehler zu vermeiden. ### Zusammenfassung der Schritte Richten Sie OAuth mithilfe der folgenden allgemeinen Schritte ein: 1. Konfigurieren Sie die Anwendungsintegration, indem Sie eine externe Client-App (empfohlen) oder eine verbundene App (veraltet) in Salesforce erstellen. 2. Verwenden Sie die Informationen aus Schritt 1, um Tableau Server zu konfigurieren. 3. (Optional) Konfigurieren Sie Site-spezifisches OAuth. ## Schritt 1: Konfigurieren der App-Integration in Salesforce Um eine Tableau-Integration mit Salesforce zu ermöglichen, müssen Sie zuerst die Anwendungsintegration in Salesforce konfigurieren. Es wird dringend empfohlen, externe Client-Anwendungen zu verwenden. Wenn verfügbar, können Sie mit Salesforce verbundene Apps verwenden. ### Externe Salesforce-Client-Anwendung (empfohlen) Ab Frühjahr 2026 stellen externe Salesforce-Client-Anwendungen die nächste Generation verbundener Anwendungen dar und werden empfohlen, um eine Tableau-Integration mit Salesforce zu ermöglichen. 1. Melden Sie sich bei Ihrem Salesforce.com-Entwicklerkonto an, klicken Sie auf Ihren Benutzernamen rechts oben auf der Seite, und wählen Sie dann Setup aus. 2. Wählen Sie im linken Navigationsbereich unter Anwendungen den Eintrag Anwendungs-Manager aus. 3. Klicken Sie im Lightning Experience-Anwendungs-Manager auf Neue externe Client-Anwendung. 4. Konfigurieren Sie im Manager der externen Client-Anwendung den erforderlichen Kundenschlüssel, das Clientgeheimnis und die Rückruf-URL, die in Schritt 2 benötigt werden. 5. Klicken Sie auf Erstellen. 6. Nachdem Sie die App erstellt haben, wählen Sie die Registerkarte Einstellungen aus. 7. Überprüfen Sie den Verbraucherschlüssel und das Geheimnis in den OAuth-Einstellungen. Wenn Sie damit fertig sind, wechseln Sie zu **Schritt 2: Konfigurieren von Tableau Server für Salesforce.com-OAuth**. Weitere Informationen über das Erstellen einer externen Client-Anwendung finden Sie unter [Erstellen einer externen Client-Anwendung](https://help.salesforce.com/s/articleView?id=xcloud.create_a_local_external_client_app.htm&type=5) in der Salesforce-Hilfe. ### Verbundene Salesforce-Anwendung (veraltet) > [!WARNING] > > **Wichtig:** Ab der Version Frühjahr 2026 von Salesforce ist die Erstellung verbundener Apps eingeschränkt. Sie können zwar vorhandene verbundene Apps während und nach Frühjahr 2026 weiterhin verwenden, aber die Verwendung externer Client-Apps (oben) wird dringend empfohlen. Weitere Informationen finden Sie in der Salesforce-Hilfe: [Neue verbundene Apps können im Frühjahr 2026 nicht mehr erstellt werden](https://help.salesforce.com/s/articleView?id=005228017), [Erstellen einer externen Client-App](https://help.salesforce.com/s/articleView?id=xcloud.create_a_local_external_client_app.htm&type=5)und [Migration einer verbundenen App zu einer externen Client-App.](https://help.salesforce.com/s/articleView?id=xcloud.connected_app_to_external_client_app_migration.htm&type=5) **Hinweis:** Diese Vorgehensweise dokumentiert den Prozess in Salesforce Lightning. Wenn Sie die übliche Schnittstelle verwenden, kann sich die Navigation unterscheiden, aber die Konfiguration ist identisch. 1. Melden Sie sich bei Ihrem Salesforce.com-Entwicklerkonto an, klicken Sie oben rechts auf Ihren Benutzernamen, und wählen Sie anschließend Setup aus. 2. Suchen Sie im linken Navigationsbereich unter Anwendungen nach „Externe Client-Anwendungen“, und wählen Sie dann Einstellungen für externe Client-Anwendungen aus. 3. Klicken Sie auf Neue verbundene Anwendung. 4. Geben Sie der App unter Basisinformationen einen Namen, gehen Sie über das API-Feld, damit es sich selbst im richtigen Format auffüllen kann, und geben Sie eine Kontakt-E-Mail für die App ein. 5. Wählen Sie im Abschnitt API \[OAuth-Einstellungen aktivieren\] die Option OAuth-Einstellungen aktivieren aus. 6. Geben Sie in den neu angezeigten OAuth-Einstellungen für Rückruf-URL den vollqualifizierten Domänennamen Ihres Servers per `https`\-Protokoll ein und fügen Sie folgenden Text an die URL an: `auth/add_oauth_token`. Beispiel: `https://www.your_tableau_server.com/auth/add_oauth_token` 7. Verschieben Sie folgende Elemente aus Verfügbare OAuth-Bereiche in Ausgewählte OAuth-Bereiche: - Auf den Identitäts-URL-Dienst (ID, Profil, E-Mail-Adresse, Adresse, Telefonnummer) zugreifen - Benutzerdaten über APIs verwalten (api) - Anfragen jederzeit ausführen (refresh\_token, Offline-Zugriff) 8. Klicken Sie auf Speichern. Nachdem Sie die App gespeichert haben, werden von Salesforce folgende IDs in den API-Bereich eingetragen, die Sie zum Konfigurieren von Tableau Server verwenden können: - Verbraucherschlüssel - Verbrauchergeheimnis - Rückruf-URL ## Schritt 2: Konfigurieren von Tableau Server für Salesforce.com-OAuth Nachdem Sie Tableau-Integration mit Salesforce aktiviert haben und über den Kundenschlüssel, das Kundengeheimnis und die Rückruf-URL verfügen, können Sie Tableau Server für Salesforce-Datenverbindungen und -Ausgaben sowie Einstein Discovery konfigurieren. 1. Führen Sie auf dem Tableau Server-Computer an einer Eingabeaufforderung die folgenden Befehle aus: `tsm configuration set -k oauth.salesforce.client_id -v ` `tsm configuration set -k oauth.salesforce.client_secret -v ` `tsm configuration set -k oauth.salesforce.redirect_uri -v ` 2. (Optional) Wenn Sie den Standard-Anmeldeserver ändern müssen, geben Sie folgenden Befehl ein: `tsm configuration set -k oauth.salesforce.server_base_url -v ` 3. Geben Sie den folgenden Befehl ein, um die Änderungen anzuwenden: `tsm pending-changes apply` Wenn die ausstehenden Änderungen einen Neustart des Servers erfordern, zeigt der Befehl `pending-changes apply` eine Meldung an, um Sie darüber zu informieren, dass ein Neustart stattfinden wird. Diese Meldung wird auch angezeigt, wenn der Server angehalten ist. In diesem Fall erfolgt jedoch kein Neustart. Sie können diese Meldung mithilfe der Option `--ignore-prompt` unterdrücken, dies ändert jedoch nichts an dem Neustartverhalten. Wenn die Änderungen keinen Neustart erfordern, werden die Änderungen ohne Meldung angewendet. Weitere Informationen finden Sie unter [tsm pending-changes apply](https://help.tableau.com/current/server/de-de/cli_pending-changes.htm#pending-changes-apply). ## Konfigurieren benutzerdefinierter OAuth für eine Site Sie können einen benutzerdefinierten Salesforce-OAuth-Client für eine Site konfigurieren. Erwägen Sie die Konfiguration eines benutzerdefinierten OAuth-Clients, um 1) einen OAuth-Client zu überschreiben, wenn er für den Server konfiguriert ist, oder 2) Unterstützung für die sichere Verbindung zu Daten zu aktivieren, die eindeutige OAuth-Clients erfordern. Wenn ein benutzerdefinierter OAuth-Client konfiguriert ist, hat die Konfiguration auf Site-Ebene Vorrang vor jeder serverseitigen Konfiguration und alle neu erstellten OAuth-Anmeldeinformationen verwenden standardmäßig den OAuth-Client auf Site-Ebene. Damit die Konfigurationen wirksam werden, ist kein Neustart von Tableau Server erforderlich. **Wichtig:** Vorhandene OAuth-Anmeldeinformationen, die vor der Konfiguration des benutzerdefinierten OAuth-Clients erstellt wurden, sind vorübergehend verwendbar, aber sowohl Serveradministratoren als auch Benutzer müssen ihre gespeicherten Anmeldeinformationen aktualisieren, um einen kontinuierlichen Datenzugriff zu gewährleisten. ### 1: Vorbereiten der OAuth-Client-ID, des Wertes des Client-Geheimnisses und der Umleitungs-URL Bevor Sie den benutzerdefinierten OAuth-Client konfigurieren können, benötigen Sie die unten aufgeführten Informationen. Sobald Sie diese Informationen zur Verfügung haben, können Sie den benutzerdefinierten OAuth-Client für die Site registrieren. - **OAuth-Client-ID und Wert des Client-Geheimnisses:** Registrieren Sie zunächst den OAuth-Client beim Datenanbieter (Connector), um die für Tableau Server generierte Client-ID sowie den dazugehörige Geheimniswert abzurufen. - **Weiterleitungs-URL:** Notieren Sie sich die korrekte Weiterleitungs-URL. Sie benötigen diese für den Registrierungsprozess in **Schritt 2** weiter unten. https://.com/auth/add\_oauth\_token Beispiel: https://beispiel.com/auth/add\_oauth\_token ### 2: Registrieren von OAuth-Client-ID und Client-Geheimnis Befolgen Sie das unten beschriebene Verfahren, um den benutzerdefinierten OAuth-Client bei der Site zu registrieren. 1. Melden Sie sich mit Ihren Administrator-Anmeldeinformationen bei Ihrer Tableau Server-Site an und navigieren Sie zur Seite Einstellungen. 2. Klicken Sie unter „OAuth-Clients-Registrierung“ auf die Schaltfläche OAuth-Client hinzufügen. 3. Geben Sie die erforderlichen Informationen ein, einschließlich der Informationen aus **Schritt 1** oben: 1. Wählen Sie bei Verbindungstyp den Connector aus, dessen benutzerdefinierten OAuth-Client Sie konfigurieren möchten. 2. Eine OAuth-Instanz-URL ist erforderlich, wenn mehrere OAuth-Clients registriert werden. Andernfalls ist sie optional. 3. Geben Sie für Client-ID, Client-Geheimnis und Weiterleitungs-URL die Informationen ein, die Sie in **Schritt 1** oben zusammengestellt haben. 4. Klicken Sie auf die Schaltfläche OAuth-Client hinzufügen, um den Registrierungsprozess abzuschließen. ![Ein Formular zum Erstellen eines OAuth-Clients, einschließlich Feldern für Verbindungstyp, OAuth-Instanz-URL, Client-ID, Client-Geheimnis und Umleitungs-URL.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/oauth_custom.png) 4. (Optional) Wiederholen Sie Schritt 3 für alle unterstützten Connectoren. 5. Klicken Sie unten oder oben auf der Einstellungsseite auf die Schaltfläche Speichern, um die Änderungen zu speichern. ### 3: Validieren und Aktualisieren der gespeicherten Anmeldeinformationen Zur Gewährleistung eines kontinuierlichen Datenzugriffs müssen Sie (und Ihre Site-Benutzer) die zuvor gespeicherten Anmeldeinformationen löschen und sie erneut hinzufügen, um den benutzerdefinierten OAuth-Client für die Site zu verwenden. 1. Navigieren Sie zur Seite Eigene Kontoeinstellungen. 2. Gehen Sie unter Gespeicherte Anmeldeinformationen für Datenquellen wie folgt vor: 1. Klicken Sie neben den vorhandenen gespeicherten Anmeldeinformationen für den Connector, dessen benutzerdefinierten OAuth-Client Sie oben in **Schritt 2** konfiguriert haben, auf Löschen. 2. Klicken Sie neben dem Namen des Connectors auf Hinzufügen und folgen Sie den Anweisungen, um 1) eine Verbindung mit dem benutzerdefinierten OAuth-Client herzustellen, der oben in **Schritt 2** konfiguriert wurde, und 2) die neuesten Anmeldeinformationen zu speichern. ### 4: Benachrichtigung der Benutzer, um ihre gespeicherten Anmeldeinformationen zu aktualisieren Stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Site-Benutzer darüber informieren, ihre gespeicherten Anmeldeinformationen für den Connector zu aktualisieren, dessen benutzerdefinierten OAuth-Client Sie oben in **Schritt 2** konfiguriert haben. Site-Benutzer können dazu die Vorgehensweise verwenden, die unter [Aktualisierung gespeicherter Anmeldeinformationen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/manage_stored_credentials.htm#oauth_update_credentials) beschrieben ist, um ihre gespeicherten Anmeldeinformationen zu aktualisieren. ## Verwalten von Zugangstoken Nachdem Sie den Server für OAuth konfiguriert haben, können Sie Benutzern die Verwaltung ihrer eigenen Zugriffstoken in ihren Profileinstellungen erlauben oder die Token zentral verwalten. Weitere Informationen finden Sie unter [Gespeicherte Zugriffstoken erlauben](https://help.tableau.com/current/server/de-de/allow_saved_tokens.htm). ## Forward-Proxy für OAuth-Authentifizierung Weitere Informationen zum Einrichten eines Forward-Proxys mit OAuth-Authentifizierung für Tableau Server (nur Windows) finden Sie unter [Konfigurieren eines Forward-Proxys für OAuth-Authentifizierung](https://help.tableau.com/current/pro/desktop/de-de/config_proxy_oauth.htm#server) in der Tableau-Hilfe. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Ändern von Protokollstufen Standardmäßig protokollieren Tableau Services Manager (TSM) und Tableau Server Ereignisse auf der Ebene **Info**. Sie können dies ändern, wenn Sie mehr Informationen erfassen müssen (z. B. beim Arbeiten mit dem Tableau-Support). Sie sollten Protokollebenen nur erhöhen, wenn Sie ein Problem beheben müssen, nach Anweisung des Supports. Für debug sollten Sie nur dann eine Protokollstufe einstellen, wenn Sie ein bestimmtes Problem untersuchen. Folgende Auswirkungen ergeben sich aus dem Ändern von Protokollebenen: - Wenn Sie die Protokollebene auf `debug` oder `trace` erhöhen, erhöht sich damit die Menge der protokollierten Informationen, und das kann sich wiederum erheblich auf die Leistung auswirken. Stellen Sie das Problem wieder her und setzen Sie die Protokollstufe auf info zurück. - Legen Sie die Protokollebene auf `warn` oder `error` festlegen, kann das die Menge an Informationen so stark reduzieren, dass sie für den Tableau-Support nicht nützlich ist. **Hinweis:** Bei der Protokollierung auf der `DEBUG`\-Ebene werden beim Start von Tableau alle Umgebungsinformationen erfasst. Das bedeutet, dass vertrauliche Informationen in einer Umgebungsvariablen in ein Protokoll aufgenommen werden können. Die Protokollierung auf der Standardstufe `INFO` sammelt nur sichere Umgebungsinformationen. ## Protokollstufen Die im Folgenden aufgeführten Protokollstufen sind in aufsteigender Reihenfolge nach der Menge der protokollierten Informationen aufgeführt: - off(aus) - fatal(schwerwiegend) - error(Fehler) - warn(warnen) - info (the default) (Info (der Standard)) - debug(debuggen) - trace(Ablaufverfolgung) ## Ändern von Protokollstufen Legen Sie Protokollstufen für TSM- und Tableau Server-Prozesse mit einem der Konfigurationsschlüssel vom Typ **tsm configuration set** fest. Welchen Schlüssel Sie verwenden, hängt davon ab, für welche Komponente von TSM oder Tableau Server Sie die Protokollstufe ändern möchten. ### Dynamische Konfiguration der Protokollebene In Version 2020.2 haben wir die dynamische Konfiguration eingeführt. Die Funktion wurde in nachfolgenden Versionen erweitert. Wenn Sie nur die Protokollierungsebenen für eine oder mehrere dieser Komponenten ändern und die entsprechende Version von Tableau ausführen, können Sie die Protokollierungsebenen ändern, ohne Tableau Server neu zu starten. Diese Protokollierungsebenen sind dynamisch konfigurierbar, beginnend mit diesen Versionen: - 2020.2: tsm-Dienste (`tsm.log.level` ) und Kontrollanwendungsdienste (`tsm.controllerapp.log.level` ). - 2020.3: Hintergrundprozesskomponente (`backgrounder.log.level` ), Cluster-Controller (`clustercontroller.log.level` ), Datenserver (`dataserver.log.level` ), Dateispeicher (`filestore.log.level` ), Datenquelleneigenschaften (`tdsservice.log.level` ) und VizQL-Server (`vizqlserver.log.level` ). - 2020.4: Hinzunahme des interaktiven Microservice-Containers (`tomcatcontainer.log.level`) und des Anwendungsservers (`vizportal.log.level`). ## Konfigurationsschlüssel zum Ändern der Protokollierungsebenen Diese Tabelle enthält sowohl dynamisch konfigurierbare als auch nicht dynamisch konfigurierbare Schlüssel.
KonfigurationsschlüsselSpeicherort der betroffenen Protokolle

(Pfad beginnt mit C:\ProgramData\Tableau\Tableau Server\data\tabsvc\logs\)

tsm.log.level

Ändert die TSM-Protokollierungsebenen für: activationservice, appzookeeper, backuprestore, clientfileservice, databasemaintenance, licenseservice, siteimportexport, tabadminagent, tabadmincontroller, tabsvc

\<service>\<service>_node<n>-<instance>.log

Beispiel: \clientfileservice\clientservice_node1-0.log

tsm.controlapp.log.level

Ändert die TSM-Protokollierungsebenen für: Steuerungsanwendungen

\<service>\control_<service>_node<n>-<instance>.log

Beispiel: \clientfileservice\control_clientservice_node1-0.log

\filestore\control_filestore_node1-0.log

<process>.native_api.log.level

Gültige Prozessnamen sind backgrounder, vizportal, vizqlserver, dataserver

Hinweis: Diese sind nicht dynamisch konfigurierbar.

\vizqlserver\*.txt

backgrounder.log.level

Ändert die Protokollierungsebenen für: Backgrounder

\backgrounder\*.log

clustercontroller.log.level

Ändert die Protokollierungsebenen für: Clustercontroller

\clustercontroller\*.log

dataserver.log.level

Ändert die Protokollierungsebenen für: Datenserver

\dataserver\*.log

filestore.log.level

Ändert die Protokollierungsebenen für: Dateispeicher

\filestore\*.log

gateway.log.level

Ändert die Protokollierungsebenen für: Gateway-Kontrollprozesse

\gateway\*.log

gateway.httpd.loglevel

Hinweis: Hinzugefügt in Version 2021.3.0

Ändert die Protokollierungsebenen für: Gateway

\gateway\*.log

hyper.log.level

Ändert die Protokollierungsebenen für: Hypher

\hyper\*.log

tdsservice.log.level

Änderungen der Protokollierungsebenen für: Datenquelleneigenschaftendienst

\tdsservice\*.log

tomcatcontainer.log.level

Ändert die Protokollierungsebenen für Microservices in: Interaktiver Microservice-Container und nicht interaktiver Microservice-Container

\tomcatcontainer\*.log

vizportal.log.level

Ändert die Protokollierungsebenen für: Anwendungsserver

\vizportal\*.log

vizqlserver.log.level

Ändert die Protokollierungsebenen für: VizQL-Server

\vizqlserver\*.log

Weitere Informationen finden Sie unter [tsm configuration set-Optionen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/cli_configuration-set_tsm.htm). Wenn Sie nur dynamisch konfigurierbare Protokollierungsebenen ändern möchten, müssen Sie den Server nicht anhalten oder starten (weitere Informationen finden Sie oben unter [Dynamische Konfiguration der Protokollebene](#DynamicLogLevel)). Wenn Sie andere Protokollierungsebenen ändern möchten, müssen Sie Tableau Server möglicherweise beenden, bevor Sie die Protokollierungsebenen ändern, und anschließend neu starten. Wenn dies der Fall ist, werden Sie dazu aufgefordert. Legen Sie auf einer Installation auf mehreren Knotenpunkten von Tableau Server die Protokollstufen auf dem ursprünglichen Knotenpunkt fest. So ändern Sie die Protokollstufe: 1. (Optional für die dynamisch konfigurierbare Protokollierungsebene in 2020.2.0 und höher) Beenden Sie Tableau Server, indem Sie eine Eingabeaufforderung öffnen und Folgendes eingeben: `tsm stop` 2. Stellen Sie die Protokollebene ein, indem Sie `tsm configuration set -k -v ` eingeben, wobei `` einer der Schlüssel in der obigen Tabelle und `` eine gültige Protokollstufe ist. Beispiele: - tsm configuration set -k backgrounder.native\_api.log.level -v debug - tsm configuration set -k tsm.log.level -v debug - tsm configuration set -k tsm.controlapp.log.level -v debug 3. Wenden Sie ausstehende Änderungen an, indem Sie den Befehl `tsm pending-changes apply` ausführen. 4. (Optional, nur wenn der Server angehalten wird) Starten Sie Tableau Server, indem Sie den folgenden Befehl ausführen: `tsm start` ## Zurücksetzen von Protokollstufen Nachdem Sie das Problem reproduziert und Informationen zum Problem gesammelt haben, setzen Sie die Protokollierungsebenen zurück, um zu vermeiden, dass es bleibende Auswirkungen auf die Leistung gibt und weiterer Festplattenspeicherplatz belegt wird. In Tableau Server 2026.2 und höher können Sie mit `tsm maintenance log-levels`\-Befehlen alle Dienstprotokollierungsebenen anzeigen und auf ihre Standardwerte zurücksetzen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter [tsm maintenance](https://help.tableau.com/current/server/de-de/cli_maintenance_tsm.htm). - Um alle Konfigurationen auf Protokollebene vor dem Zurücksetzen anzuzeigen, führen Sie Folgendes aus: `tsm maintenance log-levels list` - Um alle Konfigurationen auf Protokollebene auf ihre Standardwerte zu setzen, führen Sie Folgendes aus: `tsm maintenance log-levels reset` Bei früheren Versionen von Tableau Server oder zum Zurücksetzen bestimmter Schlüssel führen Sie den Befehl `tsm configuration set` mit der Option `-d` aus. Beispiele: - tsm configuration set -k backgrounder.native\_api.log.level -d - tsm configuration set -k tsm.log.level -d Sie müssen ausstehende Änderungen nach dem Zurücksetzen von Protokollebenen anwenden. Wenn Sie Protokollebenen für Tableau Server-Prozesse zurücksetzen, überprüfen Sie die Liste der ausstehenden Änderungen. Wenn für die Aktualisierung ein Neustart erforderlich ist, stoppen Sie den Server, übernehmen Sie die Änderungen und starten Sie den Server dann erneut. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Änderungen – Wissenswertes vor dem Upgrade Ab Version 2020.2 wurde dieses Thema mit "Neuigkeiten in Tableau Server" zusammengeführt, um einen einzigen Ort für neue und veränderte Features und Verhaltensweisen in Tableau Server bereitzustellen. Informationen zu neuen Features und Änderungen, die in dieser und früheren Versionen eingeführt wurden, finden Sie unter [Tableau Server-Versionshinweise](https://help.tableau.com/current/server/de-de/whatsnew_server.htm). **Hinweis:** Verwenden Sie den [Tableau Versionsnavigator](https://public.tableau.com/shared/86SRSXKQZ?:display_count=n&:origin=viz_share_link), um nach Features in Tableau Desktop, Server und Prep zu suchen oder um eine vollständige Liste der Features anzuzeigen, wenn Sie Ihre aktuelle Version von Tableau mit einer neueren Version vergleichen möchten. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Änderungen der dynamischen Topologie von Tableau Server Mit der Einführung von TSM ermöglicht es Tableau Server außerdem, bestimmte Topologieänderungen oder Updates ohne Neustart des Servers vorzunehmen. Diese werden als dynamische Topologieänderungen bezeichnet und sind mit den Hintergrundprozesskomponenten und VizQL-Prozessen möglich. Sie können die Anzahl der Hintergrundprozesskomponenten- oder VizQL-Server-Instanzen auf einem Knoten erhöhen oder verringern, ohne dass ein Neustart von Tableau Server erforderlich ist, wenn auf dem Knoten bereits mindestens eine Instanz des Prozesses ausgeführt wird. Sie müssen nur die Anzahl der Instanzen von Hintergrundprozesskomponenten oder dem VizQL Server ändern. Wenn Sie auch einen anderen Prozess hinzufügen oder entfernen oder wenn Sie die erste Instanz der Hintergrundprozesskomponente oder des VizQL-Servers zu einem Knoten hinzufügen oder die letzte Instanz von einem der beiden von dem Knoten entfernen, erfordert Tableau Server einen Neustart. ### Dynamische Konfigurationsänderungen Seit Version 2020.2.0 von Tableau Server können bestimmte Konfigurationsänderungen auch dynamisch über Konfigurationsschlüssel vorgenommen werden. Sie können dynamische Topologieänderungen vornehmen, während Sie gleichzeitig dynamische Konfigurationsänderungen durchführen, ohne Tableau Server neu starten zu müssen. Weitere Informationen zu dynamischen Konfigurationsänderungen finden Sie unter "[Tableau Server-Versionshinweise](https://help.tableau.com/current/server/de-de/whatsnew_server.htm#dynamic-config-20-2) in Neuigkeiten und Änderungen für 2020.2)". ## Beispielszenarien Um besser zu verstehen, warum dies sinnvoll ist, können Sie folgende Beispiele berücksichtigen: - Hintergrundprozesskomponenten – am Ende eines Quartals verwendet Ihr Vertriebsteam Tableau Server, um ihre Zahlen zu verfolgen. Dashboards, die von Extrakten abhängen, zeigen an, wie die Verkäufer sich machen. Jede Verzögerung bei Extraktaktualisierungen bedeutet, dass Ihr Team nicht die aktuellsten Nummern sieht. Sie können jedem Knoten, der bereits mindestens eine Hintergrundprozesskomponente oder einen VizQL Server aufweist, zusätzliche Hintergrundprozesskomponenten hinzufügen und den Durchsatz von Extraktaktualisierungen erhöhen. So können Sie die Nummern auf dem neuesten Stand halten, wenn Ihr Team das Quartal erreicht hat. Später, nach dem Quartalsabschluss, können Sie die Instanzen an Hintergrundprozesskomponenten erneut reduzieren, um Tableau Server auf die ursprüngliche Konfiguration zurückzusetzen. - VizQL Server – wenn Tableau Server nicht mit den Aktualisierungen der Ansichten Schritt halten kann, können Sie schnell zusätzliche VizQL Server-Instanzen zu einem beliebigen Knoten hinzufügen, der bereits mindestens eine Instanz vom VizQL Server oder Hintergrundprozesskomponenten konfiguriert hat. Im oben genannten Beispiel können Sie VizQL Server vorübergehend entfernen, um zusätzliche Hintergrundprozesskomponenten aufzunehmen, und diese dann erneut hinzufügen, bevor die Benutzer morgens eintreffen. ### Dynamische Topologieänderungen vornehmen Dynamische Topologieänderungen können über die TSM Web UI oder über die Befehlszeile vorgenommen werden. Um die Web-Benutzeroberfläche zu verwenden, melden Sie sich bei TSM mit einem Browser an, und aktualisieren Sie auf der Registerkarte "Konfiguration" die Anzahl der Instanzen der Hintergrundprozesskomponenten oder VizQL Server für den Knoten, den Sie aktualisieren. Weitere Details finden Sie unter [Konfigurieren von Knoten](https://help.tableau.com/current/server/de-de/config_nodes.htm). Um die Änderungen mithilfe der TSM CLI vorzunehmen, führen Sie an der Eingabeaufforderung den Befehl "tsm Topology" aus. Weitere Informationen finden Sie unter [Ändern der Anzahl von Prozessen auf einem Knoten](https://help.tableau.com/current/server/de-de/config_nodes.htm#ChangeProcessCount). ### Auswirkungen der dynamischen Topologieänderungen Wenn Sie dynamische Topologieänderungen vornehmen und die vorhandenen Instanzen von VizQL Server oder Hintergrundprozesskomponenten entfernen, werden die Instanzen sofort entfernt. Beachten Sie die folgenden potenziellen Auswirkungen auf die Benutzer und aktuell ausgeführte Aufträge: - Hintergrundprozesskomponenten – alle aktuell ausgeführten Aufträge werden beendet. Die normale Neustart-Logik von Tableau Server startet diese Aufträge mit einer anderen Hintergrundprozesskomponenten-Instanz neu. - VizQL Server – alle aktuell aktiven Sitzungen werden beendet. Möglicherweise wird eine Fehlermeldung angezeigt. Beim Aktualisieren des Browsers sollte der Fehler gelöscht werden. ### Bewährte Methoden Tableau empfiehlt, alle dynamischen Topologieänderungen zu testen, die Sie planen, bevor sie in der Produktionsumgebung implementiert werden. Dadurch können Sie die potenziellen Auswirkungen auf Ihre Benutzer und geplante Aktualisierungen und Abonnements umfassend verstehen und die Vorteile der dynamischen Topologie optimal nutzen. ### Automatisieren der dynamischen Topologieänderungen Dynamische Topologieänderungen können automatisiert werden. Wenn z. B. die meisten Aktualisierungen nachts geplant sind und der Server über zusätzliche Kapazität verfügt, da Benutzer nicht angemeldet sind, können Sie ein Skript oder ein anderes automatisiertes Tool verwenden, um Hintergrundprozesskomponenten hinzuzufügen, wenn sie effizient genutzt werden können, und sie dann vor Beginn des Arbeitstags entfernen. Um den Status von Prozessen automatisch abzurufen, verwenden Sie den Befehl `[tsm status](https://help.tableau.com/current/server/de-de/cli_status_tsm.htm) -v`, und analysieren Sie die Ausgabe im Skript. Alternativ können Sie die TSM REST API verwenden, um den Server-Status einzusehen. Die API ist derzeit in Alpha. Weitere Informationen finden Sie unter [Server-Status einsehen](https://help.tableau.com/v0.0/api/tsm_api/en-us/docs/tsm-reference.htm#status). Ein Beispielskript zum Festlegen von vier Instanzen von Hintergrundprozesskomponenten auf node2 könnte folgendermaßen aussehen: echo Adding/Removing Processes tsm topology set-process -pr backgrounder -n node2 -c 4 tsm pending-changes apply echo Done! ## Zusätzliche Informationen [Tableau Server-Prozesse](https://help.tableau.com/current/server/de-de/processes.htm) [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Änderungen der Topologie von Tableau Server Anhand dieses Artikels können Sie nachvollziehen, wie Sie vorgehen müssen, wenn Sie bestimmte Topologieänderungen an Tableau Server vornehmen. Zu den Änderungen gehören: das Hinzufügen oder Entfernen eines Knotens, das Hinzufügen oder Entfernen eines Prozesses von einem Knoten und das Ändern der Anzahl der Prozesse auf einem Knoten. ## Hinzufügen eines Knotens Wenn Sie Tableau Server einen neuen Knoten hinzufügen, müssen Sie den Agent auf diesem Knoten installieren. Weitere Informationen zum Installieren von Agent im Tableau Server-Cluster finden Sie unter [Installieren des Tableau Resource Monitoring Tools](https://help.tableau.com/current/server/de-de/rmt-admin-installation.htm#installing-agent-on-multinode-tableau-server). Bis zur Installation des Agenten werden Informationen zu diesem Knoten nicht in die Berichte aufgenommen. ## Entfernen eines Knotens Wenn Sie einen vorhandenen Knoten aus dem Tableau Server-Cluster entfernen, müssen Sie die Umgebung auf dem RMT-Server aktualisieren. **So aktualisieren Sie die Umgebung:** 1. Melden Sie sich bei der RMT-Server-Weboberfläche an. 2. Wählen Sie **Umgebungen** im Menü **Admin** aus. Wählen Sie die Umgebung aus, in der diese Änderung angezeigt werden soll. ![Admin-Menü des Tableau Resource Monitoring Tools.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/rmt-admin-environment-menu.png) 3. Wählen Sie **Umgebung bearbeiten** aus. Dadurch werden detailliertere Informationen zur Umgebung geöffnet. ![Schaltflächen zum Erstellen und Bearbeiten von Umgebungen.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/rmt-env-edit.png) 4. Wählen Sie auf der Registerkarte **Server** den Knoten aus, der aus Tableau Server entfernt wurde, und wählen Sie **Löschen** aus. Hinweis: Der Hostname sollte mit dem Namen oder der IP-Adresse des Knotens übereinstimmen. ![Das Server-Bedienfeld in der Demo Dot-Umgebung.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/rmt-remove-node.png) ## Erneutes Registrieren eines Agenten Es kann vorkommen, dass Sie einen Agenten erneut registrieren möchten. Zum Beispiel, wenn Sie einen Knoten oder den gesamten Tableau-Cluster auf eine andere Umgebung verweisen möchten. Ein weiteres Beispiel könnte sein, wenn Sie einen Tableau Server-Knoten neu abbilden und den Agenten installieren und neu registrieren müssen. Verwenden Sie die folgenden Anweisungen, um den Agenten erneut zu registrieren. Es gibt zwei Möglichkeiten, um einen Agenten neu zu registrieren, je nachdem, ob Sie den Verlauf der Überwachungsdaten beibehalten möchten: 1. Navigieren Sie in der RMT-Server-Webschnittstelle zu **Administrator** -> **Umgebungen**. Wählen Sie die gewünschte Umgebung aus. Klicken Sie auf der Registerkarte **Server**, um den Knoten zu bearbeiten, auf dem Sie den Agenten erneut registrieren möchten. Daraufhin öffnet sich die Seite **Serverdetails**. Wählen Sie **Registrierung aufheben** aus. Dadurch wird die Agentenregistrierung für diesen Knoten in dieser Umgebung entfernt. Sie können nun den Befehl "rmtadmin register" ausführen und den Agenten auf diesem Knoten registrieren. Bei dieser Methode wird der Überwachungsverlauf beibehalten, der auf diesem Knoten erfasst wurde. 2. Navigieren Sie in der RMT-Server-Webschnittstelle zu **Administrator** -> **Umgebungen**. Wählen Sie die gewünschte Umgebung aus. Klicken Sie auf der Registerkarte **Server** auf "Löschen", um die Agentenregistrierung für diesen Knoten in dieser Umgebung vollständig zu entfernen. Damit wird auch der Verlauf der Überwachungsdaten entfernt, die für diesen Knoten erfasst wurde. Diese Vorgehensweise ist nur in Fällen empfehlenswert, in denen der Verlust der Verlaufsdaten in Ordnung ist. Wenn Sie beispielsweise planen, diesen Knoten auf eine neue Umgebung zu verweisen, ist es möglicherweise akzeptabel, die Verlaufsdaten zu entfernen und neu zu beginnen. **Hinweis:** In der RMT-Server-Webschnittstelle wird jeder Knoten in einem Tableau Server als **Server** bezeichnet. Der gesamte Tableau Server stellt eine Umgebung dar. Weitere Informationen finden Sie unter [Concepts](https://help.tableau.com/current/server/de-de/rmt-concepts.htm). ## Wer kann dies tun? Um Topologieänderungen vornehmen zu können, müssen Sie sowohl Tableau Server-Administrator als auch Resource Monitoring Tool\-Administrator sein. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Anfordern des Zugriffs auf Inhalte durch Site-Benutzer Berechtigungen legen fest, ob ein Benutzer über Anzeigezugriff auf eine Arbeitsmappe, eine Datenquelle oder andere Inhalte in einem Projekt verfügt. Wenn ein Benutzer auf einen Inhalt oder ein Projekt klickt, auf das er keinen Zugriff hat, kann er eine Zugriffsanfrage an den Besitzer senden, der die Berechtigungen für diesen Inhalt steuert. ![Das Dialogfeld "Zugriff anfordern"](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/request_access.png) Wenn jemand Zugriff anfordert, erhält der Besitzer, der Berechtigungen für diesen Inhalt (entweder auf Projekt- oder auf Arbeitsmappenebene) steuert, eine E-Mail mit dem Namen und der E-Mail-Adresse der anfordernden Person, dem betreffenden Inhalt oder Projekt sowie einem Link, um Zugriff auf den Inhalt zu gewähren. In Tableau Server 2022.3 (und früher) erhält der Besitzer einen Link zu dem Inhalt, um Berechtigungen zu verwalten, anstatt eines Links, um direkt Zugriff zu gewähren. 1. Wählen Sie in der E-Mail-Benachrichtigung Zugriff gewähren aus. 2. Wählen Sie in dem daraufhin angezeigten Dialogfeld die Option Zugriff gewähren aus, um die Vorlage für Anzeigeberechtigungen zu erteilen. Um andere Berechtigungen als die Ansichtsvorlage zu erteilen, wählen Sie Berechtigungen verwalten aus. ![Das Dialogfeld "Zugriff gewähren"](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/grant_access.png) Wenn ein Benutzer Zugriff auf eine Arbeitsmappe anfordert und Inhaltsberechtigungen für das Projekt gesperrt sind, erhält der Projektbesitzer die Anforderung. Wenn ein Benutzer Zugriff auf eine Arbeitsmappe anfordert und Projektberechtigungen vom Arbeitsmappenbesitzer verwaltet werden, erhält der Arbeitsmappenbesitzer die Anforderung. Nachdem die Berechtigung erteilt wurde, kann der Besitzer die anfordernde Person per E-Mail darüber informieren, dass er über die Funktion "Ansicht" für das Projekt oder die Arbeitsmappe verfügt. ## Standardeinstellungen Die Einstellung "Zugriff anfordern" ist standardmäßig auf einer neuen Site aktiviert. So aktivieren Sie die Einstellung, wenn sie deaktiviert wurde: 1. Wechseln Sie zur Registerkarte "Allgemein" auf der Seite "Einstellungen" für Ihre Site. - Wenn Sie über eine einzelne Site verfügen, klicken Sie im seitlichen Navigationsbereich auf Einstellungen und Allgemein. - Wenn Sie über mehrere Sites verfügen, wählen Sie die zu konfigurierende Site aus und klicken Sie auf Einstellungen und Allgemein. 2. Scrollen Sie auf der Registerkarte "Allgemein" nach unten zu "Zugriff anfordern", und wählen Sie Lassen Sie Benutzer den Zugriff auf Projekte, Arbeitsmappen und Ansichten anfordern aus. 3. Klicken Sie auf Speichern. ## Konfigurieren der Projektberechtigungen Sie können steuern, wer die Zugriffsanforderung erhält, indem Sie die Inhaltsberechtigungen des Projekts anpassen. Sind Inhaltsberechtigungen: - Für das Projekt gesperrt: Erhält der Projektbesitzer die Anforderung. - Anpassbar: Erhält der Arbeitsmappenbesitzer die Anforderung. Informationen zum Verwalten des Inhaltszugriffs mithilfe von Projekten finden Sie unter [Verwenden von Projekten zur Verwaltung des Zugriffs auf Inhalte](https://help.tableau.com/current/server/de-de/projects.htm) und [Berechtigungen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/permissions.htm#lock-project-permissions). Weitere Informationen dazu, wie Berechtigungsregeln ausgewertet werden, finden Sie unter "[Berechtigungen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/permissions.htm#evaluate-permission-rules): Berechtigungsregeln auswerten". ## Ändern der Projektberechtigungen _Für Administratoren und Projektleiter_ Berechtigungen können auf Projektebene sowohl für das Projekt selbst als auch für alle Inhalte des Projekts festgelegt werden. Wenn beispielsweise Arbeitsmappenberechtigungen auf Projektebene konfiguriert werden, erben alle Arbeitsmappen, die in diesem Projekt veröffentlicht werden, diese Standardberechtigungen. Benutzer mit der Creator können jedoch die Berechtigungen während der Veröffentlichung ändern, oder bestimmte Benutzer können die Berechtigungen für veröffentlichte Inhalte ändern. Um die auf Projektebene festgelegten Berechtigungen durchzusetzen, können die **Inhaltsberechtigungen** für das Projekt gesperrt werden. Weitere Informationen finden Sie unter [Sperren von Assetberechtigungen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/permissions_projects.htm#LockProject). So legen Sie Berechtigungen auf Projektebene fest: 1. Navigieren Sie zum Projekt. 2. Öffnen Sie das Menü "Aktionen (...)" und klicken Sie auf **Berechtigungen**. Das Dialogfeld "Berechtigungen" wird geöffnet. Dieses Dialogfeld hat zwei Hauptbereiche: oben die Berechtigungsregeln und unten das Raster effektiver Berechtigungen. Verwenden Sie die Registerkarten, um zwischen den Inhaltstypen zu navigieren. ![Fenster der Projektberechtigungen mit hervorgehobener Gruppenzeile.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/perms_projectwrkbkperms.png) Wenn eine Zeile oben ausgewählt ist, wird das Raster effektiver Berechtigungen ausgefüllt. Verwenden Sie dies zur Überprüfung der Berechtigungen. Wenn Sie mit dem Mauszeiger über ein Berechtigungsindikator fahren, erhalten Sie Informationen darüber, warum die Berechtigung für diesen bestimmten Benutzer gewährt oder verweigert wird. 6. Um eine bestehende Berechtigungsregel zu ändern, wählen Sie die Regel aus und klicken Sie auf die Fähigkeitsfelder, um zwischen gewährt/verweigert/nicht angegeben zu wechseln. 7. So erstellen Sie eine neue Regel: 1. Wählen Sie \+ Gruppen-/Benutzerregel hinzufügen aus. 2. Wählen Sie eine Gruppe oder einen Benutzer aus dem Dropdown-Feld aus. Dadurch wird eine Zeile erstellt, in der Sie die Berechtigungsregel konfigurieren können. 8. Wählen Sie in der Zeile für die Erlaubnisregel 1. eine vorhandene Erlaubnisrollenvorlage aus der Dropdown-Box für jeden Inhaltstyp-Tab aus. ![Fenster der Berechtigungsregeln mit der im Menü „Benutzerdefinierte Vorlage“ ausgewählten Option „Erkunden“.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/perms_projwkbk_templates.png) 3. Oder erstellen Sie eine benutzerdefinierte Regel, indem Sie zur Registerkarte eines Inhaltstyps navigieren und auf die Funktionen klicken. Ein Klick setzt die Berechtigung auf **Zulässig**, zwei Klicks auf **Verweigert** und ein dritter Klick löscht die Auswahl (**Keine Angabe**). 9. Wenn Sie fertig sind, klicken Sie auf **Speichern**. ## Ändern von Inhaltsberechtigungen. _Für Administratoren, Projektleiter und Inhaltseigentümer_ Wenn Projektberechtigungen anpassbar sind, können Berechtigungen für einzelne Inhalte geändert werden. > [!WARNING] > > **Warnung**: Tableau empfiehlt, Berechtigungen für das Projekt zu sperren. Diese Schritte sind nur für Inhalte in Projekten relevant, in denen Berechtigungen anpassbar sind. ### Festlegen von Berechtigungen für Inhalte 1. Navigieren Sie zum Inhalt (Arbeitsmappe, Datenquelle, Schema, Datenrolle). 2. Öffnen Sie das Menü "Aktionen (...)" und klicken Sie auf **Berechtigungen**. Das Dialogfeld "Berechtigungen" wird geöffnet. Dieses Dialogfeld hat zwei Hauptbereiche: oben die Berechtigungsregeln und unten das Raster effektiver Berechtigungen. ![Tabelle mit Benutzerberechtigungen und Site-Rollen.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/perms_workbook_siteroles.png) Wenn eine Zeile oben ausgewählt ist, wird das Raster effektiver Berechtigungen ausgefüllt. Verwenden Sie dies zur Überprüfung der Berechtigungen. Wenn Sie mit dem Mauszeiger über ein Berechtigungsquadrat fahren, erhalten Sie Informationen darüber, warum die Berechtigung für diesen bestimmten Benutzer gewährt oder verweigert wird. 6. Um eine bestehende Berechtigungsregel zu ändern, öffnen Sie das Menü "Aktionen (...)" für die entsprechende Zeile und klicken Sie auf **Bearbeiten**. 7. So erstellen Sie eine neue Regel: 1. Wählen Sie + Benutzer- oder Gruppenregel hinzufügen aus. 2. Verwenden Sie ggf. das Dropdown-Feld auf der rechten Seite, um zwischen Gruppen und Benutzern zu wechseln. 3. Wählen Sie eine Gruppe oder einen Benutzer aus dem Dropdown-Feld aus. Dadurch wird eine Zeile erstellt, in der Sie die Berechtigungsregel konfigurieren können. 8. Wählen Sie in der Zeile für die Berechtigungsregel eine vorhandene Berechtigungsrollenvorlage aus dem Dropdown-Feld aus oder erstellen Sie eine benutzerdefinierte Regel, indem Sie auf die Berechtigungen klicken. Ein Klick setzt die Berechtigung auf **Zulässig**, zwei Klicks auf **Verweigert** und ein dritter Klick löscht die Auswahl (**Keine Angabe**). 10. Wenn Sie fertig sind, klicken Sie auf **Speichern**. ### Festlegen von Berechtigungen für eine Ansicht In einigen Situationen kann es sinnvoll sein, Berechtigungen für eine Ansicht und unabhängig von der Arbeitsmappe festzulegen, die sie enthält. Um Berechtigungen für eine veröffentlichte Ansicht festzulegen, navigieren Sie zu der Ansicht innerhalb einer veröffentlichten Arbeitsmappe und befolgen Sie die obigen Schritte. > [!WARNING] > > **Warnung**: Es ist zwar möglich, innerhalb einer Arbeitsmappe Berechtigungen auf Ansichtsebene festzulegen, wir empfehlen jedoch dringend, die Berechtigungen so weit wie möglich auf Ebene des Projekts (oder der Arbeitsmappe) zu verwalten. Damit Ansichten Berechtigungen erben können, muss das Projekt gesperrt oder die Arbeitsmappe mit **Blätter als Registerkarten anzeigen** veröffentlicht werden. Weitere Informationen finden Sie unter [Anfordern des Zugriffs auf Inhalte durch Site-Benutzer](#sheettabs). [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Anforderungen für den Identitätswechsel Der Einsatz dieser Funktion setzt Folgendes voraus: - **Live-Verbindungen nur mit SQL Server:** Der Identitätswechsel kann nur bei Ansichten eingesetzt werden, die über eine Live-Verbindung mit einer SQL Server-Datenbank der Version 2005 oder einer neueren Version verfügen. - **Einzelne Datenbankkonten:** Jede Person, die auf die Ansicht zugreifen soll, muss über ein explizites Benutzerkonto für die SQL Server-Datenbank verfügen, mit der die Ansicht verbunden wird. Mitglieder einer Active Directory-(AD)-Gruppe können nicht Ziel eines Identitätswechsels sein. Angenommen, Jane Smith ist Mitglied der AD-Gruppe Sales und ihr Datenbankadministrator fügt die AD-Gruppe Sales der SQL Server-Datenbank hinzu, dann kann Jane Smith nicht Ziel eines Identitätswechsels sein. - **Übereinstimmung von Anmeldeinformationen und Authentifizierungstyp:** Die Anmeldeinformationen der einzelnen Tableau-Benutzerkonten und deren Tableau-Benutzerauthentifizierungstyp muss mit den zugehörigen Anmeldeinformationen und dem Authentifizierungstyp in der SQL Server-Datenbank übereinstimmen. Wenn das Tableau Benutzerkonto von Jane Smith beispielsweise `MyCo\jsmith` lautet, muss der Benutzername in der SQL Server-Datenbank ebenfalls `MyCo\jsmith`sein. SQL Server muss die integrierte Windows-Authentifizierung verwenden. - **SQL Server-Voraussetzungen:** In SQL Server sollten eine Datensicherheitstabelle und eine Ansicht vorhanden sein, in der die Datensicherheit erzwungen wird, und außerdem sollte von den Datenbankbenutzern gefordert werden, dass sie diese Ansicht verwenden. - **SQL IMPERSONATE-Konto:** Es ist ein SQL Server-Datenbankkonto mit der Berechtigung IMPERSONATE für die oben beschriebenen Datenbankbenutzer erforderlich. Hierbei handelt es sich um ein Konto mit der sysadmin-Rolle oder ein Konto, dem die Berechtigung IMPERSONATE für die einzelnen Benutzerkonten gewährt wurde (siehe den [MSDN-Artkel zu EXECUTE AS](http://msdn.microsoft.com/de-de/library/ms181362.aspx)). Das SQL Server-Konto muss eines der folgenden sein: - Das Tableau Serverkonto "Als Dienst ausführen" Siehe [Identitätswechsel mit dem Konto "Als Dienst ausführen"](https://help.tableau.com/current/server/de-de/impers_runas.htm). - Das Konto der Person, welche die Arbeitsmappe veröffentlicht hat. Siehe [Identitätswechsel mit eingebetteten SQL-Anmeldeinformationen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/impers_SQL.htm). [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Anforderungen für die Verwendung von OpenID Connect In diesem Thema werden die Anforderungen für die Verwendung von OpenID Connect mit Tableau Server beschrieben. **Hinweis:** Die TSM-Befehle für die Authentifizierungskonfiguration gelten nur für OIDC-Authentifizierung, die während der Einrichtung von Tableau Server in TSM konfiguriert wurde. Um Änderungen an der OIDC-Authentifizierungskonfiguration für Identitätspools vorzunehmen, können Sie den Endpunkt [Authentifizierungskonfiguration aktualisieren](https://help.tableau.com/current/api/rest_api/de-de/REST/TAG/index.html#operation/AuthnService_UpdateAuthConfiguration) mithilfe der Tableau REST OpenAPI verwenden. **Zusammenfassung der Anforderungen** - Identitätsanbieter-Konto - Lokaler Identitätsspeicher - Identitätsprovider-Ansprüche: Zuordnen von Benutzern - Authentifizierungskontext ## Identitätsanbieter-Konto Sie müssen über Zugriff auf einen Identitätsanbieter (IdP) verfügen, der das OpenID Connect-Protokoll unterstützt. Sie benötigen zudem ein Konto beim IdP. OpenID Connect wird von vielen Identitätsanbietern unterstützt. Bei dem OIDC-Protokoll handelt es sich um einen offenen und flexiblen Standard. Nicht alle Implementierungen des Standards sind identisch. Arbeiten Sie beim Konfigurieren von Tableau Server für OIDC mit Ihrem IdP zusammen. Die Google IdP-Implementierung wurde ausgiebig mit Tableau Server getestet. Dabei handelt es sich um den Modell-IdP für die in diesen Themen dokumentierte Konfiguration. ## Lokaler Identitätsspeicher Um OpenID Connect in Tableau Server verwenden zu können, muss eine der folgenden Bedingungen erfüllt sein: - **Wenn OIDC in TSM während der Einrichtung von Tableau Server konfiguriert wird**, muss Tableau Server für die Verwendung eines lokalen Identitätsspeichers konfiguriert sein. Der Server muss so konfiguriert werden, dass Sie explizit Benutzer auf Tableau Server erstellen können, anstatt sie aus einem externen Verzeichnis wie Active Directory zu importieren. Das Verwalten von Benutzern mit einem externen Identitätsspeicher wird von OpenID nicht unterstützt. - **Bei der Konfiguration von OIDC mit** [Identitätspools](https://help.tableau.com/current/server/de-de/identity_pools.htm) kann OIDC mit 1.) einem lokalen Identitätsspeicher konfiguriert werden, oder 2.) AD oder LDAP ist der Identitätsspeicher, der während der Einrichtung von Tableau Server in TSM konfiguriert wird. ## Identitätsprovider-Ansprüche: Zuordnen von Benutzern Für die erfolgreiche Anmeldung bei Tableau Server muss der jeweilige Benutzer in OpenID bereitgestellt und dann einem Benutzerkonto in Tableau Server zugeordnet werden. OpenID verwendet eine Methode, die auf _Ansprüchen_ basiert, um Benutzerkontoattribute für andere Anwendungen freizugeben. Ansprüche umfassen Benutzerkontoattribute. Zu Ansprüchen gehören Benutzerkontoattribute wie E-Mail-Adresse, Telefonnummer und der angegebene Name. Wie das Zuordnen von IdP-Ansprüchen zu Benutzerkonten in Tableau Server erfolgt, erfahren Sie im Abschnitt [OpenID Connect](https://help.tableau.com/current/server/de-de/openid_auth.htm#Authenti). Tableau Server nutzt die IdP-Ansprüche, um Benutzerkonten vom IdP denen zuzuordnen, die in Tableau Server gehostet sind. In der Standardeinstellung geht Tableau Server davon aus, dass der IdP den Anspruch email weitergibt. Je nach Ihrem IdP müssen Sie Tableau Server möglicherweise so konfigurieren, dass ein anderer IdP-Anspruch verwendet wird. Wenn Sie Google als IdP nutzen, verwenden Sie den standardmäßigen Anspruch `email`, um IdP-Identitäten zu Tableau Server\-Benutzerkonten zuzuordnen. Wenn Sie einen anderen IdP als Google nutzen, sollten Sie sich an diesen IdP wenden, um zu erfahren, für welchen Anspruch Sie Tableau Server konfigurieren sollten. ### Standard: Verwenden des "email"-Anspruchs zum Zuordnen von Benutzern Standardmäßig muss der Benutzername des Benutzers in Tableau Server mit dem `email`\-Anspruch in dem ID-Token des IdPs übereinstimmen. Daher müssen Sie in der Standardkonfiguration E-Mail-Adressen (die auch als UPN bezeichnet werden) als den Benutzernamen in Tableau Server verwenden. Wenn Sie Google als IdP verwenden, muss der Benutzername in Tableau Server die Gmail-Adresse (`alice@gmail.com`) des Benutzers sein. Die Verwendung der vollständigen E-Mail-Adresse stellt sicher, dass der Benutzername in Tableau Server eindeutig ist, selbst wenn zwei Benutzer dieselbe E-Mail-Adresse verwenden, aber verschiedene E-Mail-Hosts haben. **Hinweis**: Beim Erstellen einer Benutzeridentität in Tableau Server geben Sie einen Benutzernamen, ein Kennwort und optional eine E-Mail-Adresse an. Wenn Sie OpenID Connect in der Standardkonfiguration verwenden, ist der Benutzername (wird als eine E-Mail-Adresse ausgedrückt) der Wert, der mit dem Namen beim Identitätsanbieter übereinstimmen muss. Die optionale E-Mail-Adresse in der Tableau Server\-Benutzeridentität wird nicht für die OpenID-Authentifizierung verwendet. #### Ignorieren des Domänennamens Sie können Tableau so konfigurieren, dass der Domänenteil einer E-Mail-Adresse beim Abgleichen des `email`\-Anspruchs des IdPs mit einem Benutzerkonto in Tableau Server ignoriert wird. In diesem Szenario könnte der `email`\-Anspruch im IdP `alice@example.com` lauten, was jedoch mit einem Benutzer namens `alice` in Tableau Server übereinstimmen würde. Das Ignorieren des Domänennamens kann hilfreich sein, wenn Sie in Tableau Server bereits Benutzer definiert haben, die mit dem Benutzernamenteil des `email`\-Anspruchs übereinstimmen, nicht jedoch mit den Domänenteilen. **Wichtig**: Sie sollten den Benutzerdomänennamen nicht ignorieren, ohne Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen! Überprüfen Sie insbesondere, ob die Benutzernamen über die konfigurierten Domänen hinweg, die Sie in Ihrem Identitätsanbieter erstellt haben, eindeutig sind. Wenn festgelegt wird, dass Tableau Server den Benutzerdomänennamen ignoriert, kann dies potenziell zu einer unerwünschten Benutzeranmeldung führen. Angenommen, Ihr Identitätsanbieter wurde für mehrere Domänen (`example.com` und `tableau.com`) konfiguriert. Wenn sich zwei Benutzer mit demselben Vornamen, aber unterschiedlichen Benutzerkonten (`alice@tableau.com` und `alice@example.com`) in Ihrer Organisation befinden, wird der erste, der die OpenID-Bereitstellungssequenz abschließt, die `sub`\-Zuordnung im Identitätsanbieter beanspruchen. Wenn der falsche Benutzer zugeordnet ist, kann sich der andere nicht anmelden, bis der zugehörige `sub`\-Wert zurückgesetzt wird. Um Tableau Server so zu konfigurieren, dass Domänennamen in Benutzernamen des IdP ignoriert werden, legen Sie für `tsm authentication openid configure --ignore-domain` die Option `true` fest. Weitere Informationen finden Sie unter [tsm authentication openid ](https://help.tableau.com/current/server/de-de/cli_authentication_tsm.htm#TSMOIDC). Wenn Sie die Option "tsm authentication openid configure `--ignore-domain`" ändern, sodass die Domäne in Benutzernamen ignoriert wird, müssen alle Benutzernamen in Tableau Server über einen Domänennamen verfügen. ### Verwenden von benutzerdefinierten Ansprüchen zum Zuordnen von Benutzern Wie in der [OpenID Connect](https://help.tableau.com/current/server/de-de/openid_auth.htm#Authenti) erläutert, ist der `sub`\-Anspruch oftmals in IdP-Ansprüchen enthalten. Der `sub`\-Anspruch ist für gewöhnlich eine eindeutige Zeichenfolge, die ein bestimmtes Benutzerkonto identifiziert. Der Vorteil in der Verwendung eines `sub`\-Anspruchs besteht darin, dass er sich nicht ändert, selbst wenn Sie oder ein anderer Administrator andere Benutzerattribute oder IdP-Ansprüche (E-Mail-Adresse, Telefonnummer usw.) aktualisieren, die mit diesem Konto verknüpft sind. In der Standardeinstellung identifiziert und überprüft Tableau Server OpenID-Benutzer anhand des `sub` \-Anspruchs im IdP-ID-Token. Der Wert aus dem OpenID-`sub` \-Anspruch muss dem zugehörigen Benutzer in Tableau Server zugeordnet werden. Da es sich beim `sub` \-Anspruch um eine beliebige Zeichenfolge handelt, wird während der ersten Anmeldesitzung ein anderer Anspruch zum Verknüpfen von Konten verwendet. Wenn sich ein Benutzer erstmals mit OpenID bei Tableau Server anmeldet, gleicht Tableau das OpenID-Benutzerkonto mit einem zugehörigen Benutzerkonto in Tableau Server ab. Tableau verwendet standardmäßig den IdP-Anspruch `email` zum Identifizieren des Tableau-Benutzers. Tableau aktualisiert dann den Datensatz des entsprechenden Benutzers mit dem `sub`\-Anspruch aus Open-ID. Da im `sub`\-Anspruch bei nachfolgenden Sitzungen immer das ID-Token zusammen mit anderen Ansprüchen enthalten ist, ermittelt Tableau den entsprechenden Benutzer nur anhand des `sub`\-Anspruchs. Für einige Organisationen ist das Zuordnen von Benutzernamen mit E-Mail-Adressen nicht zuverlässig oder wird durch den IdP nicht unterstützt. Ab Tableau Server 10.2 können Sie Benutzerkonten von jedem beliebigen IdP-Anspruch zu einem Tableau Server-Benutzernamen zuordnen. Der von Ihnen verwendete IdP-Anspruch muss exakt zu dem zugehörigen Tableau Server\-Benutzernamen passen. Im folgenden Beispiel lautet der Benutzername `kwilliams`. ![Ein Formular zum Hinzufügen eines neuen Benutzers zu Tableau Server.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/users_add_srvruser.png) Um den IdP-Anspruch zu ändern, der zum Zuordnen der Identität in Tableau Server verwendet wird, geben Sie den Befehl `tsm authentication openid map-claims --user-name` ein. Weitere Informationen finden Sie unter [tsm authentication openid ](https://help.tableau.com/current/server/de-de/cli_authentication_tsm.htm#TSMOIDC). ### Ändern des `sub`\-Anspruchs Wie oben beschrieben, ist der `sub`\-Anspruch der Bezeichner, der von Tableau Server verwendet wird, um Benutzer nach der erstmaligen Zuordnungssitzung zu identifizieren. Der `sub`\-Anspruch wird in das zugehörige Benutzerkonto in Tableau Server geschrieben. Wenn Ihr IdP keinen `sub`\-Anspruch bereitstellt, können Sie stattdessen einen beliebigen zu verwendenden Anspruch angeben. Analog zu `sub` muss der von Ihnen angegebene Anspruchswert eindeutig sein und sollte nicht geändert werden, wenn andere Benutzeransprüche aktualisiert werden. Um einen anderen IdP-Anspruch für den Standard-Unteranspruch anzugeben, verwenden Sie den Befehl `tsm authentication openid map-claims --id`. Weitere Informationen finden Sie unter [tsm authentication openid ](https://help.tableau.com/current/server/de-de/cli_authentication_tsm.htm#TSMOIDC). Hierbei ist `arbitraryClaim` der Name des IdP-Anspruchs, den Sie als Ersatz für den `sub`\-Anspruch verwenden möchten. ## Authentifizierungskontext Wenn Ihr OpenID Connect IdP einen bestimmten Authentifizierungskontext erfordert, können Sie eine Liste der wesentlichen und freiwilligen ACR-Werte mit den Konfigurationswerten `vizportal.openid.essential_acr_values` und `vizportal.openid.voluntary_acr_values` angeben. Weitere Informationen finden Sie unter [tsm configuration set-Optionen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/cli_configuration-set_tsm.htm). [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Anforderungen und Überlegungen zu Verwendung von "Erklär die Daten" "Erklär die Daten" steht Autoren in Tableau Desktop immer zur Verfügung. Für Tableau Cloud und Tableau Server: Wenn "Erklär die Daten" für eine Site aktiviert ist, können Creator und Explorer mit den entsprechenden Berechtigungen "Erklär die Daten" beim Bearbeiten einer Arbeitsmappe ausführen. Alle Benutzer mit den entsprechenden Berechtigungen können "Erklär die Daten" im Anzeigemodus in veröffentlichten Arbeitsmappen ausführen. Weitere Informationen finden Sie unter [Steuern des Zugriffs auf "Erklär die Daten"](https://help.tableau.com/current/server/de-de/explain_data_control_access.htm). ## Was macht eine Visualisierung zu einem guten Kandidaten für "Erkläre die Daten"? "Erläre die Daten" funktioniert am besten bei Visualisierungen, die eine tiefere Untersuchung und Analyse erfordern, und nicht bei deskriptiven Visualisierungen im Stil von Infografiken, die zusammengefasste Daten kommunizieren. - Daten auf Zeilenebene sind für "Erkläre die Daten" erforderlich, um Modelle Ihrer Daten zu erstellen und Erklärungen zu generieren. Visualisierungen mit zugrunde liegenden Daten auf Zeilenebene, bei denen Beziehungen in nicht visualisierten Feldern vorhanden sein können, sind gute Kandidaten für die Ausführung von "Erklär die Daten". - Visualisierungen, die auf voraggregierten Daten ohne Zugriff auf Daten auf Zeilenebene basieren, sind für die von "Erklär die Daten" durchgeführte statistische Analyse nicht ideal. ## Welche Daten am besten für "Erkläre die Daten" funktionieren Wenn Sie "Erklär die Daten" in einem Arbeitsblatt verwenden, sollten Sie beachten, dass "Erklär die Daten" für folgende Optionen funktioniert: - **Nur einzelne Markierungen**: "Erklär die Daten" analysiert einzelne Markierungen. Die Analyse von Mehrfachmarkierungen wird nicht unterstützt. - **Aggregierte Daten** - Die Ansicht muss eine oder mehrere Kennzahlen enthalten, die über SUM, AVG, COUNT oder COUNTD aggregiert werden. Mindestens eine Dimension muss ebenfalls in der Ansicht vorhanden sein. - **Nur einzelne Datenquellen**: Die Daten müssen aus einer einzelnen, primären Datenquelle stammen. "Erklär die Daten" funktioniert nicht mit verschmolzenen oder Cube-Datenquellen. Beachten Sie beim Vorbereiten einer Datenquelle für eine Arbeitsmappe die folgenden Überlegungen, wenn Sie vorhaben "Erklär die Daten" während der Analyse zu verwenden. - Verwenden Sie eine Datenquelle mit zugrunde liegenden Daten, die ausreichend breit ist. Ein idealer Datensatz hat mindestens 10-20 Spalten zusätzlich zu einem (oder mehreren) zu erklärenden aggregierten Maß. - Geben Sie Spalten (Feldern) Namen, die leicht verständlich sind. - Beseitigen Sie redundante Spalten und Artefakte der Datenvorbereitung. Weitere Informationen finden Sie unter [Ändern der für die statistische Analyse verwendeten Felder](https://help.tableau.com/current/server/de-de/explain_data_lm_status.htm#IncludeExcludeFields). - Verwerfen Sie keine nicht visualisierten Spalten in der Datenquelle. "Erklär die Daten" berücksichtigt Felder in den zugrunde liegenden Daten, wenn eine Markierung analysiert wird. - Niedrige Kardinalitätsdimensionen funktionieren besser. Die Erklärung einer kategorialen Dimension ist leichter zu interpretieren, wenn ihre Kardinalität nicht zu hoch ist (< 20 Kategorien). Größen mit mehr als 500 eindeutigen Werten werden bei der Analyse nicht berücksichtigt. - Fassen Sie Daten grundsätzlich nicht vorab zusammen. Wenn die Datenquelle jedoch umfangreich ist, sollten Sie erwägen, die Daten vorab auf eine angemessene Detailebene zu aggregieren. - Verwenden Sie Extrakte über Live-Datenquellen. Extrakte laufen schneller als Live-Datenquellen. Bei Live-Datenquellen kann der Prozess der Erstellung von Erklärungen viele Abfragen erzeugen (etwa eine Abfrage pro Erklärung des Kandidaten), was dazu führen kann, dass die Erstellung von Erklärungen länger dauert. ## Situationen, in denen "Erklär die Daten" nicht verfügbar ist Manchmal ist Explain Data für eine ausgewählte Markierung nicht verfügbar. Dies ist abhängig von den Eigenschaften der Datenquelle oder der Ansicht. Wenn "Erklär die Daten" die ausgewählte Markierung nicht analysieren kann, sind das Symbol "Erklär die Daten" und der Befehl "Kontextmenü" nicht verfügbar.
"Erklär die Daten" kann nicht in Ansichten ausgeführt werden, die Folgendes verwenden:
  • Zuordnen von Koordinatenfiltern
  • Gemischte Datenquellen
  • Datenquellen mit Parametern
  • Datenquellen, die keine COUNTD- oder COUNT(DISTINCT ...)-Syntax unterstützen, wie Access.
  • Filter für aggregierte Messungen
  • Disaggregierte Kennzahlen

"Erklär die Daten" kann nicht ausgeführt werden, wenn Sie diese Option auswählen:

  • Mehrfache Markierungen
  • Achsen
  • Legende
  • Gesamtsumme
  • Trendlinie oder Referenzlinie
  • Eine Markierung in einer Ansicht, die sehr wenige Markierungen enthält
"Erklär die Daten" kann nicht ausgeführt werden, wenn die Kennzahl zur Erklärung verwendet werden soll:
  • Wird nicht über SUM, AVG, COUNT, COUNTD aggregiert
  • Ist eine Tabellenberechnung
  • Wird in Kennzahlwerten verwendet

Explain Data kann keine Erklärungen für eine Dimension liefern, wenn es sich um folgendes handelt:

  • Ein berechnetes Feld
  • Ein Parameter
  • Kennzahlnamen und Kennzahlwerte
  • Ein Feld mit mehr als 500 eindeutigen Werten. Größen mit mehr als 500 eindeutigen Werten werden bei der Analyse nicht berücksichtigt.
[Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Verwalten gespeicherter Anmeldeinformationen für Datenverbindungen Mithilfe von gespeicherten Anmeldeinformationen können Sie eine Verbindung mit einer Datenquelle herstellen, ohne zur Eingabe Ihrer Anmeldeinformationen aufgefordert zu werden. Die für Ihre Verbindung gespeicherten Anmeldeinformationen können OAuth-Zugangstoken oder andere Anmeldeinformationen wie Benutzername und Kennwort sein. Sie können gespeicherte Anmeldeinformationen auf Ihrer Seite „Kontoeinstellungen“ verwalten. In Tableau Server können Sie, wenn Ihr Serveradministrator Ihnen das Speichern von Anmeldeinformationen erlaubt hat, diese im Abschnitt Gespeicherte Anmeldeinformationen auf Ihrer Seite Eigene Kontoeinstellungen finden und verwalten. Wenn der Abschnitt Gespeicherte Anmeldeinformationen nicht angezeigt wird, bitten Sie Ihren Administrator, Ihnen das Speichern von Anmeldeinformationen zu erlauben. Weitere Informationen finden Sie unter [Gespeicherte Zugriffstoken erlauben](https://help.tableau.com/current/server/de-de/allow_saved_tokens.htm). **Hinweis:** Beim Bearbeiten von Tableau Prep-Schemas im Internet werden Sie möglicherweise dennoch aufgefordert, sich erneut zu authentifizieren. ## Testen von Verbindungen mithilfe von gespeicherten Anmeldeinformationen Wenn der Connector die Testfunktionalität unterstützt, können Sie die Verbindung mithilfe gespeicherter Anmeldeinformationen testen. 1. Zeigen Sie die Seite "Kontoeinstellungen" an, während Sie bei Tableau Server oder Tableau Cloud angemeldet sind. 2. Klicken Sie im Abschnitt "Gespeicherte Anmeldeinformationen" neben der gespeicherten Verbindung, die Sie prüfen möchten, auf den Link Prüfen. Bei diesem Test wird bestätigt, dass Tableau Cloud oder Tableau Server mithilfe der entsprechenden gespeicherten Anmeldeinformationen auf Ihr Konto zugreifen kann. Wenn Sie trotz erfolgreichem Test über diese verwaltete Verbindung nicht auf Ihre Daten zugreifen können, bestätigen Sie, dass die für die Verbindung angegebenen Anmeldeinformationen für einen Zugriff auf Ihre Daten geeignet sind. Wenn Sie zum Beispiel die Verbindung versehentlich mit Ihrem persönlichen Gmail-Konto erstellt haben, aber über ein anderes Konto auf eine Google Analytics-Datenbank zugreifen, müssen Sie die gespeicherten Anmeldeinformationen löschen und sich bei den Daten mit dem entsprechenden Gmail-Konto anmelden. ## Aktualisierung gespeicherter Anmeldeinformationen Um einen unterbrechungsfreien Datenzugriff von vorhandenen Tableau-Inhalten zu gewährleisten, nachdem ein benutzerdefinierter OAuth-Client für Ihre Site konfiguriert wurde, empfehlen wir Ihnen, Ihre gespeicherten Anmeldeinformationen zu aktualisieren. Um gespeicherte Anmeldeinformationen zu aktualisieren, können Sie die zuvor gespeicherten Anmeldeinformationen für einen bestimmten Connector löschen und dann erneut hinzufügen. Wenn Sie gespeicherte Anmeldeinformationen erneut hinzufügen, greifen sowohl neue als auch vorhandene Tableau-Inhalte über den benutzerdefinierten OAuth-Client auf die Daten zu, der von Ihrem Server-Administrator konfiguriert wurde. Weitere Informationen zu benutzerdefinierten OAuth-Clients finden Sie unter [Konfigurieren von benutzerdefiniertem OAuth für eine Site](https://help.tableau.com/current/server/de-de/protected_auth.htm#custom_oauth_server). 1. Melden Sie sich bei Tableau Server an und navigieren Sie zur Seite Meine Kontoeinstellungen. 2. Gehen Sie unter Gespeicherte Anmeldeinformationen für Datenquellen wie folgt vor: 1. Klicken Sie neben den gespeicherten Anmeldeinformationen für einen Connector auf Löschen. 2. Klicken Sie neben demselben Connector auf Hinzufügen und folgen Sie den Anweisungen, um 1) eine Verbindung mit dem benutzerdefinierten OAuth-Client herzustellen, über den Ihr Site-Administrator Sie benachrichtigt hat, und 2) die neuesten Anmeldeinformationen zu speichern. ## Löschen aller gespeicherten Anmeldeinformationen Wenn Sie die Option Alle gespeicherten Anmeldeinformationen löschen auswählen, werden folgende Elemente aus Ihrem Benutzerkonto entfernt: - Alle gespeicherten Anmeldeinformationen für Verbindungen, die in Ihrem Konto gespeichert sind. **Vorsicht:** Werden solche gespeicherten Anmeldeinformationen mit veröffentlichten Arbeitsmappen oder Datenquellen gespeichert, so ist auch der Zugriff auf die Datenquellen von diesen Orten nicht mehr möglich. Hierdurch wird im Endeffekt das Design der Umgebung, in der die betroffenen gespeicherten Anmeldeinformationen verwendet werden, geändert. - Kennwörter, die Sie für den Zugriff auf veröffentlichte Datenextrakte oder damit verbundene Arbeitsmappen genutzt haben. ## Entfernen gespeicherter Anmeldeinformationen Wenn Sie den Tableau-Zugriff auf Daten entfernen möchten, löschen Sie die zugehörigen gespeicherten Anmeldeinformationen für diese Daten aus Ihrem Konto. Nach der Löschung der Anmeldeinformationen müssen Sie sich beim nächsten Zugriff bei den Daten anmelden. Dadurch werden neue gespeicherte Anmeldeinformationen erstellt. Ihr Administrator legt möglicherweise für alle Benutzer die Verwendung derselben gemeinsamen Anmeldeinformationen zum Herstellen einer Verbindung zu einer Datenquelle fest. In diesem Fall sind die gespeicherten Anmeldeinformationen mit der Datenverbindung für alle Benutzer verknüpft, und sie erscheinen nicht unter "Gespeicherte Anmeldeinformationen" auf der Seite "Kontoeinstellungen". **Hinweis:** Wenn Sie ein Tableau Server-Benutzer sind und die gespeicherten Anmeldeinformationen nicht löschen können, fragen Sie bei Ihrem Administrator nach, ob er die Option "Benutzern erlauben, Datenquellenzugriffstoken zu speichern" in den Servereinstellungen deaktiviert hat. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Anmelden bei der Webschnittstelle von Tableau Services Manager Auf dieser Themenseite wird die Anmeldung bei der Webschnittstelle von Tableau Services Manager (TSM) erläutert. Die TSM-Webseiten werden zum Konfigurieren der Tableau Server-Einstellungen wie Benutzerauthentifizierung, Serverprozesse, Zwischenspeicherung und andere serverbezogene Einstellungen verwendet. Sie können TSM auch aus einer Befehlszeilen-Shell konfigurieren. Siehe [tsm-Befehlszeilenreferenz](https://help.tableau.com/current/server/de-de/tsm.htm). > [!IMPORTANT] > > **Wichtig:** Die Anmeldung bei TSM ist _nicht_ dasselbe wie die Anmeldung bei Tableau Server. TSM wird zur Konfiguration des Servers verwendet und erfordert ein Konto mit Administratorrechten auf dem Computer, auf dem TSM ausgeführt wird. Je nachdem, wie Ihr Unternehmen organisiert ist, kann der TSM-Administrator ein Benutzer sein, der kein Tableau Server-Konto hat. Ein Tableau Server-Administrator hat Zugriff auf Verwaltungsseiten zum Erstellen und Bearbeiten von Websites, Benutzern, Produkten und anderen inhaltsbezogenen Aufgaben. Für weitere Informationen bezüglich der Anmeldung bei Tableau Server als Tableau Server-Administrator, siehe [Anmelden beim Administrationsbereich von Tableau Server](https://help.tableau.com/current/server/de-de/sign_in_server_admin.htm). Wenn Sie Tableau Desktop ausführen und sich bei Tableau Server anmelden möchten, um Inhalte und Datenquellen zu veröffentlichen oder aufzurufen, gehen Sie zu [Anmelden bei Tableau Server in Desktop](https://help.tableau.com/current/pro/desktop/de-de/sign_in_server.htm). ## Anforderungen - Das Konto, mit dem Sie sich bei TSM anmelden, muss über die Autorisierung verfügen, auf dem lokalen Computer, auf dem Tableau Server installiert ist, Änderungen vorzunehmen. Standardmäßig muss das Konto, mit dem Sie sich bei TSM anmelden, auf dem Windows-Computer, auf dem Tableau Server installiert ist, Mitglied der Administratorgruppe sein. Alternativ können Sie eine Windows-Gruppe für die TSM-Verwaltung angeben. Weitere Informationen finden Sie unter [Konfigurieren einer benutzerdefinierten TSM-Verwaltungsgruppe](https://help.tableau.com/current/server/de-de/security_tsm_admin_group.htm). - Wenn Sie eine verteilte Bereitstellung von Tableau Server verwenden, geben Sie den Hostnamen oder die IP-Adresse des Computers ein, auf dem sich der Ausgangsknoten befindet. Die von Ihnen eingegebenen Anmeldeinformationen müssen, wie zuvor angegeben, über Administrationszugriff auf dem Computer verfügen, auf dem der Ausgangsknoten ausgeführt wird. - Geben Sie in der Server-URL ein HTTPS-Protokoll an. Tableau Server installiert ein selbstsigniertes Zertifikat als Teil des Installationsvorgangs. Daher muss das Protokoll als `https` angegeben sein. Weitere Informationen zu selbstsignierten und vertrauenswürdigen Zertifikaten finden Sie im Abschnitt [Verbinden von TSM-Clients](https://help.tableau.com/current/server/de-de/tsm_overview.htm#Connecti). - Geben Sie in der URL den Port für die TSM Web-UI (`8850`) an. - Wenn Sie eine lokale Firewall verwenden, öffnen Sie Port 8850. - Sie müssen den Hostnamen oder die IP-Adresse des Computers angeben, auf dem TSM ausgeführt wird. Wenn Sie eine Lastenausgleichs- oder Proxy-Lösung vor Tableau Server eingerichtet haben, geben Sie nicht die Adresse des Lastenausgleichs oder Proxys an. - Aus Sicherheitsgründen sollten Sie darauf achten, dass nicht über das Internet auf den TSM-Port zugegriffen werden kann (standardmäßig `8850`). ## Anmelden bei der TSM-Webschnittstelle 1. Öffnen Sie einen Browser, geben Sie die Tableau Server-URL ein und fügen Sie ihr den dedizierten Port der TSM-Webschnittstelle an. Nachfolgend sehen Sie einige Beispiele, wie eine solche URL aussehen könnte: `https://localhost:8850/` (wenn Sie direkt auf dem Servercomputer arbeiten) `https://MarketingServer:8850/` (wenn Sie den Namen des Servers kennen) `https://10.0.0.2:8850/` (wenn Sie die IP-Adresse des Servers kennen) 2. Geben Sie auf der angezeigten Anmeldeseite Ihren Administrator-Benutzernamen und das zugehörige Kennwort ein. **Hinweis**: Tableau Server erstellt und konfiguriert während des Installationsvorgangs ein selbstsigniertes Zertifikat. Mithilfe dieses Zertifikats wird der Datenverkehr an die TSM-Webschnittstelle verschlüsselt. Da es sich um ein selbstsigniertes Zertifikat handelt, wird es von Ihrem Browser nicht standardmäßig als vertrauenswürdig eingestuft. Wenn Sie sich von einem fernen Computer bei der Webschnittstelle von TSM anmelden, also von einem Computer, der nicht Teil des Tableau Server-Clusters ist, zeigt Ihr Browser vor der Herstellung der Verbindung eine Warnung zur Vertrauenswürdigkeit des Zertifikats an. ![Anmeldeseite für Tableau Services Manager. Erfordert ein Konto mit lokalen Administratorrechten.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/login-tsm-gui.png) [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Anmelden bei Tableau Server mit OpenID Connect Dieses Thema befasst sich mit der Anmeldung bei Tableau Server mithilfe von OpenID Connect. Die nachfolgenden Themen enthalten Informationen zur Konfiguration und Verwendung von OpenID Connect mit Tableau Server. - [OpenID Connect](https://help.tableau.com/current/server/de-de/openid_auth.htm) - [Konfigurieren des Identitätsanbieters für OpenID Connect](https://help.tableau.com/current/server/de-de/openid_auth_idp_config.htm) - [Konfigurieren von Tableau Server für OpenID Connect](https://help.tableau.com/current/server/de-de/openid_auth_server_config.htm) - Anmelden bei Tableau Server mit OpenID Connect (Sie befinden sich hier) ## Anmelden mit OpenID Connect Nachdem Tableau Server für die Verwendung von OpenID Connect konfiguriert ist, werden Benutzer, die auf den Server zugreifen und noch nicht angemeldet sind, auf die Identitätsanbieter-Site weitergeleitet. Dort werden sie aufgefordert sich anzumelden. Die Benutzer geben die Anmeldeinformationen für den Identitätsanbieter ein. In vielen Fällen wird der Benutzer wie im folgenden Beispiel auch aufgefordert, dem Identitätsanbieter zu gestatten, Informationen mit Tableau Server auszutauschen: ![Google-Formular zum Zulassen oder Verweigern des Zugriffs.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/Google-grant-access-db.png) Wenn sich ein Benutzer mit OpenID Connect anmeldet, sendet der Identätitsanbieter zusammen mit den Informationen, die an Tableau Server weitergeleitet werden, einen eindeutigen Benutzerbezeichner (wird in OpenID als "sub"-Wert bezeichnet). Die "sub"-Wert ist mit der Tableau-Benutzeridentität des Benutzers verknüpft. ## Beschränken der Anmeldung auf Serveradministratoren für Befehlszeilen-Werkzeuge Befehlszeilen-Werkzeuge, die zum Arbeiten mit Tableau Server (`tabcmd`, TSM und `tableau.com`) verwendet werden, unterstützen keine Anmeldung mit OpenID Connect. Wenn OpenID Connect für den Server aktiviert ist, erfordern diese Werkzeuge dennoch eine Anmeldung unter Verwendung eines Tableau Server-Benutzernamens und -Kennworts. Selbst wenn sich Benutzer normalerweise mit OpenID Connect authentifizieren, verfügt jeder Benutezr über einen Tableau Server-Benutzernamen und ein Tableau Server-Kennwort. Dies bedeutet, dass Benutzer Befehlszeilenwerkzeuge wie `tabcmd` verwenden könnten. Als Sicherheitsmaßnahme können Sie jedoch festlegen, dass _nur_ Serveradministratoren die Befehlszeilen-Werkzeuge nutzen können. Verwenden Sie in diesem Fall `tsm configuration set`, um `wgserver.authentication.restricted` auf `true` festzulegen. Wenn diese Einstellung auf `true` gesetzt ist, können sich nur Serveradministratoren mithilfe eines Benutzernamens und eines Kennworts bei Tableau Server anmelden. Alle anderen Benutzer _müssen_ sich mithilfe einer Single Sign-on (SSO)-Option wie OpenID Connect anmelden. Dies hat zur Folge, dass Benutzer, die keine Administratoren sind, die Befehlszeilenwerkzeuge nicht verwenden können. Um diese Änderung vorzunehmen, führen Sie die folgende TSM-Befehlssequenz aus: tsm configuration set -k wgserver.authentication.restricted -v true tsm pending-changes apply [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Anmelden beim Administrationsbereich von Tableau Server Als Serveradministrator von Tableau Server können Sie zur Konfiguration von Sites, Benutzern, Projekten wie auch für andere inhaltsrelevante Aufgaben auf die Administratoreinstellungen zugreifen. Informationen zum Ändern von Servereinstellungen wie Prozessor, Zwischenspeicherung, Authentifizierung, verteilte Bereitstellung und anderen ähnlichen Konfigurationen finden Sie unter [Anmelden bei der Webschnittstelle von Tableau Services Manager](https://help.tableau.com/current/server/de-de/sign_in_tsm.htm). Wenn Sie Tableau Desktop ausführen und sich bei Tableau Server anmelden möchten, um Inhalte und Datenquellen zu veröffentlichen oder aufzurufen, gehen Sie zu [Anmelden bei Tableau Server in Tableau Desktop](https://help.tableau.com/current/pro/desktop/de-de/sign_in_server.htm). So melden Sie sich bei Tableau Server-Administratorseiten an: 1. Öffnen Sie den Browser, und geben Sie die Server-URL ein. Nachfolgend sehen Sie einige Beispiele, wie eine solche URL aussehen könnte: `http://localhost/` (wenn Sie direkt auf dem Servercomputer arbeiten) `http://MarketingServer/` (wenn Sie den Namen des Servers kennen) `http://10.0.0.2/` (wenn Sie die IP-Adresse des Servers kennen) Verwendet der Server _nicht_ den Port 80, müssen Sie die Portnummer wie bei den nachfolgenden Beispielen in die URL einschließen: `http://localhost:8000/` `http://MarketingServer:8080/` `http://10.0.0.2:8888/` ... wobei `8000`, `8080` oder `8888` der von Ihnen konfigurierte Port ist. Tableau Server zeigt eine der folgenden Seiten an, je nachdem, ob [Identitätspools](https://help.tableau.com/current/server/de-de/identity_pools.htm) konfiguriert sind: - Wenn keine Identitätspools konfiguriert sind, wird eine Seite angezeigt, auf der Sie einen Benutzernamen und ein Kennwort eingeben können. ![Der Tableau-Anmeldebildschirm mit Feldern für Benutzernamen und Passwort.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/idpools_no_landing_page.png) - Wenn Identitätspools konfiguriert sind, wird die Zielseite von Tableau Server mit primären (Ausgangspool (TSM konfiguriert)) und sekundären (Identitätspools) Anmeldeoptionen angezeigt. ![Die Zielseite zur Tableau-Anmeldung mit separaten Anmeldeoptionen für Generalunternehmer und Berater.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/idpools_landing_page.png) 2. Geben Sie die Anmeldeinformationen für den Server-Administrator ein, den Sie beim Abschluss der Installation von Tableau Server erstellt haben. Anschließend werden Sie zur Hauptseite der Standard\-Site weitergeleitet. Nun können Sie mit der Erstellung von Benutzern, Sites und dem Verwalten von Inhalt loslegen. ## Zurücksetzen des Serveradministratorkontos und des Kennworts Wenn Sie das Kennwort für das anfängliche Serveradministratorkonto verloren haben, führen Sie die folgenden Befehle aus: 1. [tsm reset](https://help.tableau.com/current/server/de-de/cli_reset_tsm.htm). 2. `tabcmd initialuser`. Siehe [initialuser](https://help.tableau.com/current/server/de-de/tabcmd_cmd.htm#initialu). ## Andere Artikel in diesem Abschnitt [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Anpassen Ihrer Tableau-Datenstory **Wichtige Änderungen für Tableau Datenstorys** Tableau-Datenstorys wurden im Januar 2025 (2025.1) in Tableau Desktop, Tableau Cloud und Tableau Server eingestellt . Angesichts der Fortschritte bei natürlichsprachlichen Technologien entwickeln wir eine verbesserte Benutzeroberfläche, die es Ihnen einfacher machen wird, Fragen zu Ihren Daten zu stellen und über Änderungen immer auf dem Laufenden zu bleiben. Mehr dazu erfahren Sie unter [Wie Tableau Pulse, unterstützt durch Tableau AI, die Datennutzung neu definiert](https://www.tableau.com/de-de/blog/tableau-pulse-and-tableau-ai). Sie können eigene Formulierungen verwenden, um Ihre Tableau-Datenstorys mit den darin enthaltenen geschäftlichen Erkenntnissen speziell auf Ihre Zielgruppe auszurichten. Identifizieren Sie die Analysen und Daten aus der Datenstory, die für Ihre Zielgruppe am wichtigsten sind, und verwenden Sie Ihre eigene Sprache, um eindrucksvolle Storys zu erstellen. Wie in der gesamten Tableau-Datenstory sind die in benutzerdefinierten Inhalten verwendeten Daten und Variablen dynamisch und passen sich zusammen mit dem Dashboard an. ## Hinzufügen Ihrer eigenen Erkenntnisse 1. Klicken Sie in Ihrer Datenstory auf Bearbeiten, um das Dialogfeld "Bearbeiten" zu öffnen. 2. Suchen Sie den Abschnitt, über den Sie schreiben möchten, und klicken Sie auf Benutzerdefiniertes Element hinzufügen. ![Das Dialogfeld "Story bearbeiten", in dem Benutzer auswählen können, welche Sätze in einer Story stehen sollen](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/data_stories_custom_add.png) 3. Geben Sie Ihren benutzerdefinierten Text in das angezeigte Feld ein. 4. Klicken Sie auf Speichern. ## Hinzufügen von Kopf- und Fußzeilen Sie können am oberen und unteren Rand Ihrer Datenstory benutzerdefinierten Text einfügen. Mithilfe von Kopf- und Fußzeilen können Sie Storys eigene qualitative Bewertungen hinzufügen, zusätzliche Erläuterungen zu Datentrends hinzufügen oder rechtliche und Datenschutzhinweise anhängen. 1. Klicken Sie in Ihrer Datenstory auf Bearbeiten, um das Dialogfeld "Bearbeiten" zu öffnen. 2. Klicken Sie auf den Schalter Hinweis anzeigen. 3. Geben Sie Ihren benutzerdefinierten Hinweis ein. ![Das Dialogfeld "Story bearbeiten" mit aktiviertem Schalter "Hinweis anzeigen". Der benutzerdefinierte Hinweis lautet "Das ist mein benutzerdefinierter Hinweis".](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/data_stories_custom_note.png) 4. Klicken Sie auf Speichern. Ihr Hinweis wird jetzt am oberen oder unteren Rand in Ihrer Datenstory angezeigt. ## Hinzufügen von Funktionen Die Verwendung einer Funktion in Ihrer Datenstory ist eine großartige Möglichkeit, Ihre Story anzupassen und die Erkenntnisse zu finden, die für Sie und Ihr Unternehmen am wichtigsten sind. Wenn Sie beispielsweise wissen möchten, wie hoch die durchschnittliche Summe der Tourismuseinnahmen in einem Zeitraum ist, wählen Sie "Durchschnitt" als Funktion aus und geben Sie dann "SUM(Tourismus eingehend)" als Kennzahl an. Dies gibt die durchschnittliche Summe von einreisendem Reiseverkehr zurück. 1. Klicken Sie in Ihrer Datenstory auf Bearbeiten, um das Dialogfeld "Bearbeiten" zu öffnen. 2. Klicken Sie auf das Menü rechts von dem Feld und wählen Sie Funktion hinzufügen aus. ![Das Dialogfeld "Story bearbeiten", in dem ein Story-Satz ausgewählt ist, weshalb das Menü geöffnet ist. Die Option "Funktion hinzufügen" ist hervorgehoben.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/data_stories_custom_add_function.png) 3. Wählen Sie eine Datenstory-Funktion aus und füllen Sie die erforderlichen Felder aus. ![Ein geöffnetes Feld zum Eingeben der Funktion und Dropdown-Menüs zum Definieren einer benutzerdefinierten Funktion, Dimension, Kennzahl und eines Filterdimensionswerts.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/data_stories_custom_add_function_complete.png) 4. Klicken Sie auf Zum Abschnitt hinzufügen. 5. Klicken Sie auf Speichern. ![Eine Beispielstory mit einem benutzerdefinierten Hinweis in der Fußzeile. Der benutzerdefinierte Hinweis ist hervorgehoben und der Rest der Story ist schattiert. Der Hinweis lautet: "Durchschnittliche Summe pro Jahr 434,09 Milliarden".](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/data_stories_function_story.png) Der benutzerdefinierte Inhalt wird jetzt in Ihrer Datenstory angezeigt. ## Hinzufügen von Bedingungen Für jeden benutzerdefinierten Satz, den Sie schreiben, können Sie eine Bedingung hinzufügen, von der abhängt, ob der Satz in Ihrer Datenstory stehen wird. Wenn die Bedingung erfüllt ist, erscheint der benutzerdefinierte Satz in Ihrer Story. Wenn die Bedingung nicht erfüllt ist, wird der benutzerdefinierte Satz nicht angezeigt. Sie können auf jeden benutzerdefinierten Satz mehrere Bedingungen anwenden, und die Bedingungen können mithilfe der Schaltflächen Beliebig oder Alle im Dialogfeld "Bedingung hinzufügen" kombiniert werden. Bedingte Anweisungen werden am häufigsten bei numerischen Vergleichen verwendet, aber die Funktion unterstützt auch den Vergleich von Zeichenfolgen mithilfe der Zeichen für "Ist gleich" (=) oder "Ist ungleich" (!=). 1. Klicken Sie in Ihrer Datenstory auf "Bearbeiten", um das Dialogfeld Bearbeiten zu öffnen. 2. Geben Sie Ihren benutzerdefinierten Satz ein. 3. Klicken Sie auf das Menü rechts vom Feld und wählen Sie Bedingung hinzufügen aus. 4. Definieren Sie die benutzerdefinierte Funktion, die verwendet werden soll, um die bedingte Logik zu informieren. In diesem Beispiel wird der Satz "Wir haben unsere Quote erfüllt" angezeigt, wenn die Summe des eingehenden Tourismus größer als 5 Billionen ist. ![Ein Textfeld, in das Sie eine Bedingung eingeben können. Es gibt eine Schaltfläche "Bedingung hinzufügen" und zwei Formelfelder, um festzulegen, wann die Bedingung erfüllt ist.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/data_stories_custom_add_condition.png) 5. Klicken Sie auf Zum Abschnitt hinzufügen. 6. Klicken Sie auf Speichern. Der benutzerdefinierte Satz wird in Ihrer Datenstory jetzt nur noch angezeigt, wenn die Bedingungen erfüllt sind. ## Duplizieren von benutzerdefinierten Inhalten Sie können benutzerdefinierte Inhalte , die Ihrer Datenstory hinzugefügt wurden, ganz einfach duplizieren. Das macht es einfacher, verschiedene Varianten eines Satzes zu erstellen. Wir empfehlen, einen komplett erstellten benutzerdefinierten Satz zu kopieren, wenn Schwellenwerte angewendet, unterschiedliche Ausdrucksweisen eingefügt und unterschiedliche logische Variationen erstellt werden. 1. Klicken Sie in Ihrer Datenstory auf "Bearbeiten", um das Dialogfeld Bearbeiten zu öffnen. 2. Erstellen Sie einen benutzerdefinierten Satz, komplett mit Funktionen und Bedingungen, falls gewünscht. 3. Klicken Sie in dem Feld mit dem fertigen Satz auf das Menü rechts von dem Feld und wählen Sie Duplizieren aus. ![Das Dialogfeld "Story bearbeiten", in dem ein Story-Satz ausgewählt ist, weshalb das Menü geöffnet ist. Die Option "Duplizieren" ist hervorgehoben.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/data_stories_custom_duplicate.png) 4. Klicken Sie in Ihren duplizierten Satz, aktualisieren Sie ihn wie gewünscht und klicken Sie auf Zum Abschnitt hinzufügen. 5. Klicken Sie auf Speichern. Wenn Sie einen Satz kopieren, werden auch alle Funktionen und bedingten Anweisungen mit kopiert. Der kopierte Aufzählungspunkt wird direkt unter dem ursprünglichen Aufzählungspunkt im selben Abschnitt angezeigt. **Hinweis**: Kopierte Aufzählungspunkte können nur dem Abschnitt hinzugefügt werden, in dem sich der ursprüngliche Aufzählungspunkt befindet. ## Hinzufügen benutzerdefinierter Inhalte in Drilldown-Abschnitten Bei Storys mit zwei Dimensionen wird jeder Abschnitt nach dem ersten Abschnitt als Drilldown-Abschnitt bezeichnet. Drilldown-Abschnitte konzentrieren sich auf eine einzelne Entität der primären Dimension (im folgenden Beispiel wäre das der "Amerikanische Kontinent"). Da die Drilldown-Abschnitte dieselbe Inhaltsstruktur haben, werden benutzerdefinierte Inhalte, die im ersten Abschnitt (hier "Europa") hinzugefügt wurden, auf jeden weiteren Abschnitt (hier "Amerikanischer Kontinent") angewendet. Sie können Inhalte nur im ersten Drilldown-Bereich erstellen oder bearbeiten. 1. Klicken Sie in Ihrer Datenstory auf "Bearbeiten", um das Dialogfeld Bearbeiten zu öffnen. 2. Klicken Sie im ersten Drilldown-Abschnitt auf Benutzerdefiniertes Element zu jeder Entität hinzufügen. 3. Geben Sie Ihren benutzerdefinierten Inhalt ein. 4. Klicken Sie auf Speichern. ![Das Dialogfeld "Story bearbeiten" mit einer Schaltfläche namens "Benutzerdefiniertes Element zu jeder Entität hinzufügen"](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/data_stories_custom_drilldown_after.png) Benutzerdefinierte Inhalte in Drilldown-Abschnitten verfügen bereits über eine Kontextvariable mit dem Namen "Aktueller Kategoriewert (dynamisch)". Dadurch wird eine Dimensionswertoption namens "Aktueller Kategoriewert (dynamisch)" erstellt, die immer den Abschnitt darstellt, um den es in dem Drilldown-Abschnitt geht. > [!TIP] > > **Tipp:** Wenn Sie Inhalte erstellen möchten, die nur in einem einzigen bestimmten Drilldown-Abschnitt stehen, können Sie bedingte Logik verwenden, um sicherzustellen, dass der Inhalt dort geschrieben wird, wo es angebracht ist. ## Andere Artikel in diesem Abschnitt [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Anpassen Ihrer Tableau-Datenstory: Ausblenden und Neuanordnen von Inhalten **Wichtige Änderungen für Tableau Datenstorys** Tableau-Datenstorys wurden im Januar 2025 (2025.1) in Tableau Desktop, Tableau Cloud und Tableau Server eingestellt . Angesichts der Fortschritte bei natürlichsprachlichen Technologien entwickeln wir eine verbesserte Benutzeroberfläche, die es Ihnen einfacher machen wird, Fragen zu Ihren Daten zu stellen und über Änderungen immer auf dem Laufenden zu bleiben. Mehr dazu erfahren Sie unter [Wie Tableau Pulse, unterstützt durch Tableau AI, die Datennutzung neu definiert](https://www.tableau.com/de-de/blog/tableau-pulse-and-tableau-ai). Passen Sie Ihre Tableau-Datenstory mit den Inhalten an, die für Sie und Ihre Benutzer am wichtigsten sind, indem Sie Inhalte innerhalb Ihrer Geschichte ausblenden oder neu anordnen. ## Ausblenden von Inhalten und Abschnitten 1. Erstellen Sie Ihre Datengeschichte und klicken Sie auf Bearbeiten, um das Dialogfeld zum Bearbeiten zu öffnen. 2. Legen Sie fest, ob Abschnitte ein- oder ausgeblendet werden sollen, indem Sie auf den Schalter Abschnitt anzeigen klicken und ihn aktivieren oder deaktivieren. 3. Bewegen Sie den Mauszeiger über das blaue Kästchen rechts neben jedem einzelnen Satz und klicken Sie auf das Kästchen, um es ein- oder auszublenden. 4. Klicken Sie auf Speichern. ![Dialogfeld "Geschichte bearbeiten", in dem drei Sätze ausgeblendet sind.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/data_stories_custom_hideshow.png) Jetzt werden nur die Sätze und Abschnitte in Ihrer Datengeschichte angezeigt, die auf Anzeigen eingestellt sind. ## Neuanordnung von Inhalten innerhalb eines Abschnitts 1. Erstellen Sie Ihre Datengeschichte und klicken Sie auf Bearbeiten, um das Dialogfeld zum Bearbeiten zu öffnen. 2. Bewegen Sie den Mauszeiger über das Menü auf der linken Seite des Inhalts, den Sie neu anordnen möchten. Ihr Cursor wird zu einem Handsymbol. 3. Klicken Sie mit dem Cursor auf das Element und ziehen Sie es an eine beliebige Stelle innerhalb desselben Abschnitts. 4. Klicken Sie auf Speichern. ![Dialogfeld "Text bearbeiten" mit einem Cursorsymbol (Hand), das über einem Satz schwebt, der angeklickt und gezogen werden kann.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/data_stories_custom_reorder.png) Jetzt erscheinen die Sätze in Ihrer Datengeschichte in der Reihenfolge, in der Sie sie festgelegt haben. **Hinweis:** Derzeit können Inhalte nur innerhalb desselben Abschnitts verschoben werden. Das Verschieben ganzer Abschnitte wird noch nicht unterstützt. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Anpassen Ihrer Tableau-Datenstory: Funktionen **Wichtige Änderungen für Tableau Datenstorys** Tableau-Datenstorys wurden im Januar 2025 (2025.1) in Tableau Desktop, Tableau Cloud und Tableau Server eingestellt . Angesichts der Fortschritte bei natürlichsprachlichen Technologien entwickeln wir eine verbesserte Benutzeroberfläche, die es Ihnen einfacher machen wird, Fragen zu Ihren Daten zu stellen und über Änderungen immer auf dem Laufenden zu bleiben. Mehr dazu erfahren Sie unter [Wie Tableau Pulse, unterstützt durch Tableau AI, die Datennutzung neu definiert](https://www.tableau.com/de-de/blog/tableau-pulse-and-tableau-ai). Wenn Sie Ihre Tableau-Datenstory mit einer Funktion anpassen möchten, ist es hilfreich zu wissen, welche Funktionen Sie verwenden können, was jede Funktion tut und was für Dimensionen und Kennzahlen Sie für jede Funktion benötigen. Erfahren Sie, wie Sie Ihrer Datenstory [Hinzufügen von Funktionen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/data_stories_customize.htm#Add). Klicken Sie auf einen Buchstaben, damit Funktionen angezeigt werden, die mit diesem Buchstaben beginnen. Gibt es keine Funktion mit diesem Anfangsbuchstaben, werden die Funktionen angezeigt, die mit dem nächsten Buchstaben im Alphabet beginnen. Sie können auch die Tastenkombination Strg+F (Command-F bei einem Mac-Computer) drücken, um ein Suchfeld zu öffnen, das Sie für die Suche nach einer bestimmten Funktion auf der Seite nutzen können. [A](#A) [B](#C) [C](#C) [D](#D) [E](#E) [F](#F) [G](#G) [H](#H) [I](#I) [J](#L) [K](#L) [L](#L) [M](#M) [N](#N) [O](#P) [P](#P) [Q](#R) [R](#R) [S](#S) [T](#T) [U](#U) [V](#V) [W](#W) [X](#X) [Y](#Y) [Z](#Z) #### Average (Durchschnitt) Beschreibung: Gibt den durchschnittlichen Wert der angegebenen Kennzahl zurück. Syntax: Average(Dimension, Kennzahl, filterDimensionValue) #### Count (Anzahl) Beschreibung: Die Anzahl der Dimensionswerte innerhalb einer angegebenen Dimension. Syntax: Count(Dimension) #### Difference (Differenz) Beschreibung: Die Differenz der Kennzahlwerte zwischen den beiden angegebenen Dimensionswerten. Syntax: Difference(Dimension, Kennzahl, firstDimensionValue, secondDimensionValue, filterDimensionValue) #### DifferenceFromMean (Differenz vom Mittelwert) Beschreibung: Die Differenz zwischen dem Mittelwert und dem Kennzahlwert für den angegebenen Dimensionswert. Syntax: DifferenceFromMean(Dimension, Kennzahl, firstDimensionValue, filterDimensionValue) #### Direction (Richtung) Beschreibung: Ausdruck, der die Richtung (z. B. Zunahme oder Abnahme) zwischen Kennzahlwerten für die zwei angegebenen Dimensionswerte beschreibt. Syntax: Direction(Dimension, Kennzahl, firstDimensionValue, secondDimensionValue, filterDimensionValue, Ausdruck) #### EndingLabel (EndName) Beschreibung: Der Name des letzten Zeitraums in der Reihe. Syntax: Label(Kennzahl) #### EndingValue (EndWert) Beschreibung: Der Wert im letzten Zeitraum in der Reihe für die angegebene Kennzahl. Syntax: EndingValue(Kennzahl, FilterDimensionWert) #### Label (Beschriftung) Beschreibung: Die Beschriftung für die angegebene Kennzahl. Syntax: Label(Kennzahl) #### LargestNegativeChangeDifference (GrößteNegativeÄnderungDifferenz) Beschreibung: Der Wert der größten negativen Differenz zwischen zwei Zeiträumen (auf absoluter Basis) in der angegebenen Reihe. Syntax: LargestNegativeChangeDifference(Kennzahl, filterDimensionValue) #### LargestNegativeChangeEndingLabel (GrößteNegativeVeränderungEndeBeschriftung) Beschreibung: Der Name des Endzeitraums für die größte negative Differenz zwischen zwei Zeiträumen (auf absoluter Basis) in der angegebenen Reihe. Syntax: LargestNegativeChangeEndingLabel(Kennzahl, FilterDimensionValue) #### LargestNegativeChangeEndingValue (GrößteNegativeVeränderungEndWert) Beschreibung: Der Endwert der größten negativen Differenz in zwei Zeiträumen (auf absoluter Basis) in der angegebenen Reihe. Syntax: LargestNegativeChangeEndingValue(Kennzahl, FilterDimensionValue) #### LargestNegativeChangePercentDifference (GrößteNegativeVeränderungProzentDifferenz) Beschreibung: Die prozentuale Veränderung der größten negativen Differenz in zwei Zeiträumen (auf absoluter Basis) in der angegebenen Reihe. Syntax: LargestNegativeChangePercentDifference(Kennzahl, filterDimensionValue) #### LargestNegativeChangeStartingLabel (GrößteNegativeVeränderungStartBeschriftung) Beschreibung: Der Name des Anfangszeitraums für die größte negative Differenz zwischen zwei Zeiträumen (auf absoluter Basis) in der angegebenen Reihe. Syntax: LargestNegativeChangeStartingLabel(Kennzahl, filterDimensionValue) #### LargestNegativeChangeStartingValue (GrößteNegativeVeränderungStartWert) Beschreibung: Der Anfangswert der größten negativen Differenz zwischen zwei Zeiträumen (auf absoluter Basis) in der angegebenen Reihe. Syntax: LargestNegativeChangeStartingValue(Kennzahl, filterDimensionValue) #### LargestNegativePercentChangeDifference (GrößteNegativeProzentualeVeränderungDifferenz) Beschreibung: Der Wert der größten negativen Differenz zwischen zwei Zeiträumen (auf prozentualer Basis) in der angegebenen Reihe. Syntax: LargestNegativePercentChangeDifference(Kennzahl, filterDimensionValue) #### LargestNegativePercentChangeEndingLabel (GrößteNegativeProzentualeVeränderungEndeBeschriftung) Beschreibung: Der Name des Endzeitraums für die größte negative Differenz zwischen zwei Zeiträumen (auf prozentualer Basis) in der angegebenen Reihe. Syntax: LargestNegativePercentChangeEndingLabel(Kennzahl, filterDimensionValue) #### LargestNegativePercentChangeEndingValue (GrößteNegativeProzentualeVeränderungEndWert) Beschreibung: Der Endwert der größten negativen Differenz zwischen zwei Zeiträumen (auf prozentualer Basis) in der angegebenen Reihe. Syntax: LargestNegativePercentChangeEndingValue(Kennzahl, filterDimensionValue) #### LargestNegativePercentChangePercentDifference (GrößteNegativeProzentualeVeränderungProzentDifferenz) Beschreibung: Die prozentuale Veränderung der größten negativen Differenz zwischen zwei Zeiträumen (auf prozentualer Basis) in der angegebenen Reihe. Syntax: LargestNegativePercentChangePercentDifference(Kennzahl, filterDimensionValue) #### LargestNegativePercentChangeStartingLabel (GrößteNegativeProzentualeVeränderungStartBeschriftung) Beschreibung: Der Name des Anfangszeitraums für die größte negative Differenz zwischen zwei Zeiträumen (auf prozentualer Basis) in der angegebenen Reihe. Syntax: LargestNegativePercentChangeStartingLabel(Kennzahl, filterDimensionValue) #### LargestNegativePercentChangeStartingValue (GrößteNegativeProzentualeVeränderungStartWert) Beschreibung: Der Startwert der größten negativen Differenz zwischen zwei Zeiträumen (auf prozentualer Basis) in der angegebenen Reihe. Syntax: LargestNegativePercentChangeStartingValue(Kennzahl, filterDimensionValue) #### LargestPositiveChangeDifference (GrößtePositiveVeränderungDifferenz) Beschreibung: Der Wert der größten positiven Differenz zwischen zwei Zeiträumen (auf absoluter Basis) in der angegebenen Reihe. Syntax: LargestPositiveChangeDifference(Kennzahl, filterDimensionValue) #### LargestPositiveChangeEndingLabel (GrößtePositiveVeränderungEndeBeschriftung) Beschreibung: Der Name des Endzeitraums für die größte positive Differenz zwischen zwei Zeiträumen (auf absoluter Basis) in der angegebenen Reihe. Syntax: LargestPositiveChangeEndingLabel(Kennzahl, filterDimensionValue) #### LargestPositiveChangeEndingValue (GrößtePositiveVeränderungEndWert) Beschreibung: Der Endwert der größten positiven Differenz zwischen zwei Zeiträumen (auf absoluter Basis) in der angegebenen Reihe. Syntax: LargestPositiveChangeEndingValue(Kennzahl, filterDimensionValue) #### LargestPositiveChangePercentDifference (GrößtePositiveVeränderungProzentDifferenz) Beschreibung: Die prozentuale Veränderung der größten positiven Differenz in zwei Zeiträumen (auf absoluter Basis) in der angegebenen Reihe. Syntax: LargestPositiveChangePercentDifference(Kennzahl, filterDimensionValue) #### LargestPositiveChangeStartingLabel (GrößtePositiveVeränderungStartBeschriftung) Beschreibung: Der Name des Anfangszeitraums für die größte positive Differenz zwischen zwei Zeiträumen (auf absoluter Basis) in der angegebenen Reihe. Syntax: LargestPositiveChangeStartingLabel(Kennzahl, filterDimensionValue) #### LargestPositiveChangeStartingValue (GrößtePositiveVeränderungStartWert) Beschreibung: Der Startwert der größten positiven Differenz zwischen zwei Zeiträumen (auf absoluter Basis) in der angegebenen Reihe. Syntax: LargestPositiveChangeStartingValue(Kennzahl, filterDimensionValue) #### LargestPositivePercentChangeDifference (GrößtePositiveProzentualeVeränderungDifferenz) Beschreibung: Der Wert der größten positiven Differenz zwischen zwei Zeiträumen (auf prozentualer Basis) in der angegebenen Reihe. Syntax: LargestPositivePercentChangeDifference(Kennzahl, filterDimensionValue) #### LargestPositivePercentChangeEndingLabel (GrößtePositiveProzentualeVeränderungEndeBeschriftung) Beschreibung: Der Name des Endzeitraums für die größte positive Differenz zwischen zwei Zeiträumen (auf prozentualer Basis) in der angegebenen Reihe. Syntax: LargestPositivePercentChangeEndingLabel(Kennzahl, filterDimensionValue) #### LargestPositivePercentChangeEndingValue (GrößtePositiveProzentualeVeränderungEndWert) Beschreibung: Der Endwert der größten positiven Differenz zwischen zwei Zeiträumen (auf prozentualer Basis) in der angegebenen Reihe. Syntax: LargestPositivePercentChangeEndingValue(Kennzahl, filterDimensionValue) #### LargestPositivePercentChangePercentDifference (GrößtePositiveProzentualeVeränderungProzentDifferenz) Beschreibung: Die prozentuale Veränderung der größten positiven Differenz zwischen zwei Zeiträumen (auf prozentualer Basis) in der angegebenen Reihe. Syntax: LargestPositivePercentChangePercentDifference(Kennzahl, filterDimensionValue) #### LargestPositivePercentChangeStartingLabel (GrößtePositiveProzentualeVeränderungStartBeschriftung) Beschreibung: Der Name des Anfangszeitraums für die größte positive Differenz zwischen zwei Zeiträumen (auf prozentualer Basis) in der angegebenen Reihe. Syntax: LargestPositivePercentChangeStartingLabel(Kennzahl, filterDimensionValue) #### LargestPositivePercentChangeStartingValue (GrößtePositiveProzentualeVeränderungStartWert) Beschreibung: Der Startwert der größten positiven Differenz zwischen zwei Zeiträumen (auf prozentualer Basis) in der angegebenen Reihe. Syntax: LargestPositivePercentChangeStartingValue(Kennzahl, filterDimensionValue) #### LongestStreakDifference (LängsteSerieDifferenz) Beschreibung: Die Differenz über die längste Serie aufeinander folgender Zu- oder Abnahmen für die angegebene Reihe. Syntax: LongestStreakDifference(Kennzahl, filterDimensionValue) #### LongestStreakDirection (LängsteSerieRichtung) Beschreibung: Die Richtung (positiv oder negativ) der längsten Serie aufeinander folgender Zu- oder Abnahmen für die angegebene Reihe. Syntax: LongestStreakDirection(Kennzahl, filterDimensionValue) #### LongestStreakEndingLabel (LängsteSerieEndeBeschriftung) Beschreibung: Der Name des Endzeitraums für die längste Serie aufeinander folgender Zu- oder Abnahmen für die angegebene Reihe. Syntax: LongestStreakEndingLabel(Kennzahl, filterDimensionValue) #### LongestStreakEndingValue (LängsteSerieEndWert) Beschreibung: Der Endwert der längsten Serie aufeinander folgender Zu- oder Abnahmen für die angegebene Reihe. Syntax: LongestStreakEndingValue(Kennzahl, filterDimensionValue) #### LongestStreakLength (LängsteSerieLänge) Beschreibung: Die größte Anzahl von Zeiträumen aufeinander folgender Zu- oder Abnahmen für die angegebene Reihe. Syntax: LongestStreakLength(Kennzahl, filterDimensionValue) #### LongestStreakPercentDifference (LängsteSerieProzentDifferenz) Beschreibung: Die prozentuale Differenz über die längste Serie aufeinander folgender Zu- oder Abnahmen für die angegebene Reihe. Syntax: LongestStreakPercentDifference(Kennzahl, filterDimensionValue) #### LongestStreakStartingLabel (LängsteSerieStartBeschriftung) Beschreibung: Der Name des Anfangszeitraums für die längste Serie aufeinander folgender Zu- oder Abnahmen für die angegebene Reihe. Syntax: LongestStreakStartingLabel(Kennzahl, filterDimensionValue) #### LongestStreakStartingValue (LängsteSerieStartWert) Beschreibung: Der Startwert der längsten Serie aufeinander folgender Zu- oder Abnahmen für die angegebene Reihe. Syntax: LongestStreakStartingValue(Kennzahl, filterDimensionValue) #### MaxLabel (MaxBeschriftung) Beschreibung: Der Name der Entität mit dem Maximalwert für die angegebene Kennzahl. Syntax: MaxLabel(Dimension, Kennzahl, filterDimensionValue) #### MaxValue (MaxWert) Beschreibung: Der Maximalwert für die angegebene Kennzahl. Syntax: MaxValue(Kennzahl) #### Median Beschreibung: Der Medianwert für die angegebene Kennzahl. Syntax: Median(Dimension, Kennzahl, filterDimensionValue) #### MinLabel (MinBeschriftung) Beschreibung: Der Name der Entität mit dem Mindestwert für die angegebene Kennzahl. Syntax: MinLabel(Dimension, Kennzahl, filterDimensionValue) #### MinValue (MinWert) Beschreibung: Der Mindestwert für die angegebene Kennzahl. Syntax: MinValue(Dimension, Kennzahl, FilterDimensionValue) #### PercentDifference (ProzentDifferenz) Beschreibung: Die prozentuale Differenz in Kennzahlwerten zwischen den beiden angegebenen Dimensionswerten. Syntax: PercentDifference(Dimension, Kennzahl, firstDimensionValue, secondDimensionValue, filterDimensionValue) #### PercentOfWhole (ProzentVomGanzen) Beschreibung: Der prozentuale Anteil in Kennzahlwerten für einen angegebenen Dimensionswert über den gesamten Kennzahlwerten für diese Dimension. Syntax: PercentOfWhole(Dimension, Kennzahl, dimensionvalue, FilterDimensionValue) #### PeriodLabel (ZeitraumBeschriftung) Beschreibung: Der Name des n-ten Zeitraums in der Reihe, beginnend bei 1. Syntax: PeriodLabel(Index) #### PeriodLabelNewest (ZeitraumBeschriftungNeuester) Beschreibung: Der Name des n-ten Zeitraums in der Reihe, beginnend beim neuesten und rückwärts gezählt. Syntax: PeriodLabelNewest(Index) #### PeriodValue (ZeitraumWert) Beschreibung: Der Wert der angegebenen Kennzahl im n-ten Zeitraum in der Reihe, beginnend bei 1. Syntax: PeriodValue(Kennzahl, Index, filterDimensionValue) #### PeriodValueNewest (ZeitraumWertNeuester) Beschreibung: Der Wert der angegebenen Kennzahl im n-ten Zeitraum in der Reihe, beginnend mit dem neuesten und rückwärts gezählt. Syntax: PeriodValueNewest(Kennzahl, Index) #### Range (Bereich) Beschreibung: Die Differenz zwischen den Maximal- und Mindestwerten für die angegebene Kennzahl. Syntax: Range(Dimension, Kennzahl, filterDimensionValue) #### SortAscendingLabel (SortierungAufsteigendBeschriftung) Beschreibung: Der Entitätsname der angegebenen Kennzahl, sortiert in absteigender Reihenfolge, an der angegebenen Rangposition (beginnend bei 1). Syntax: SortAscendingLabel(Kennzahl, Rang, Dimension, filterDimensionValue) #### SortAscendingValue (SortierungAufsteigendWert) Beschreibung: Der Wert der angegebenen Kennzahl, sortiert in aufsteigender Reihenfolge, an der angegebenen Rangposition (beginnend bei 1). Syntax: SortAscendingValue(Kennzahl, Rang, Dimension, filterDimensionValue) #### SortDescendingLabel (SortierungAbsteigendBeschriftung) Beschreibung: Der Entitätsname der angegebenen Kennzahl, sortiert in absteigender Reihenfolge, an der angegebenen Rangposition (beginnend bei 1). Syntax: SortDescendingLabel(Kennzahl, Rang, Dimension, filterDimensionValue) #### SortDescendingValue (SortierungAbsteigendWert) Beschreibung: Der Wert der angegebenen Kennzahl, sortiert in absteigender Reihenfolge, an der angegebenen Rangposition (beginnend bei 1). Syntax: SortDescendingValue(Kennzahl, Rang, Dimension, filterDimensionValue) #### StartingLabel (StartBeschriftung) Beschreibung: Der Name des ersten Zeitraums in der Reihe. Syntax: StartingLabel() #### StartingValue (StartWert) Beschreibung: Der Wert in dem ersten Zeitraum in der Reihe für die angegebene Kennzahl. Syntax: StartingValue(Kennzahl, filterDimensionValue) #### StartToFinishDifference (AnfangBisEndeDifferenz) Beschreibung: Die Differenz zwischen den Werten für den ersten und den letzten Zeitraum in der angegebenen Reihe. Syntax: StartToFinishDifference(Kennzahl, filterDimensionValue) #### StartToFinishPercentDifference (AnfangBisEndeProzentDifferenz) Beschreibung: Die prozentuale Differenz zwischen den Werten für den ersten und den letzten Zeitraum in der angegebenen Reihe. Syntax: StartToFinishPercentDifference(Kennzahl, FilterDimensionValue) #### StdDev (StandardAbweichung) Beschreibung: Der Standardabweichungswert für die angegebene Kennzahl. Syntax: StdDev(Dimension, Kennzahl, filterDimensionValue) #### Sum (Summe) Beschreibung: Die Summe von Kennzahlwerten für die beiden angegebenen Dimensionswerte. Syntax: Sum(Dimension, Kennzahl, firstDimensionValue, secondDimensionValue, filterDimensionValue) #### Total (Gesamtwert) Beschreibung: Der Gesamtwert für die angegebene Kennzahl. Syntax: Total(Dimension, Kennzahl, filterDimensionValue) #### Value (Wert) Beschreibung: Der Metrikwert für eine angegebene Dimension, Kennzahl und einen angegebenen Dimensionswert. Syntax: Value(Dimension, Kennzahl, Dimensionswert, filterDimensionValue) #### Z-Score (Z-Wert) Beschreibung: Der Z-Wert für die angegebene Kennzahl. Syntax: Z-Score(Dimension, Kennzahl, firstDimensionValue, filterDimensionValue) [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Anpassen Ihrer Tableau-Datenstory: Kontextvariablen **Wichtige Änderungen für Tableau Datenstorys** Tableau-Datenstorys wurden im Januar 2025 (2025.1) in Tableau Desktop, Tableau Cloud und Tableau Server eingestellt . Angesichts der Fortschritte bei natürlichsprachlichen Technologien entwickeln wir eine verbesserte Benutzeroberfläche, die es Ihnen einfacher machen wird, Fragen zu Ihren Daten zu stellen und über Änderungen immer auf dem Laufenden zu bleiben. Mehr dazu erfahren Sie unter [Wie Tableau Pulse, unterstützt durch Tableau AI, die Datennutzung neu definiert](https://www.tableau.com/de-de/blog/tableau-pulse-and-tableau-ai). Kontextvariablen sind Funktionen, auf die sich andere Funktionen beziehen können. Mit anderen Worten, Sie können Kontextvariablen verwenden, um Funktionen in anderen Funktionen zu verschachteln. Nachdem Sie Ihre Kontextvariable definiert haben, wird diese als Funktion angezeigt, die Sie beim Hinzufügen neuer Funktionen zu Ihrer Tableau-Datenstory verwenden können. **Hinweis:** Sie können mehrere Kontextvariablen für jeden benutzerdefinierten Satz festlegen, aber Sie müssen jede Kontextvariable separat für jeden benutzerdefinierten Inhalt definieren. ## Festlegen einer Kontextvariablen 1. Klicken Sie in Ihrer Datenstory auf Bearbeiten, um das Dialogfeld "Bearbeiten" zu öffnen. 2. Klicken Sie auf Benutzerdefiniertes Element hinzufügen. 3. Klicken Sie auf das Menü rechts neben dem Feld mit Ihrem benutzerdefinierten Text und wählen Sie Kontext festlegen aus. ![Das Dialogfeld "Story bearbeiten", in dem ein Story-Satz ausgewählt ist, weshalb das Menü geöffnet ist. Die Option "Kontext festlegen" ist hervorgehoben.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/data_stories_context_set.png) 4. Klicken Sie auf Kontext hinzufügen. 5. Geben Sie einen Namen für die Kontextvariable ein und klicken Sie auf Funktion festlegen. 6. Definieren Sie Ihre benutzerdefinierte Funktion und wählen Sie eine Dimension aus. ![Ein offenes Feld zum Benennen einer Kontextvariablen, eine Schaltfläche namens "Kontext hinzufügen" und Felder zum Definieren der benutzerdefinierten Funktion.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/data_stories_context_add.png) 7. Klicken Sie auf Zum Abschnitt hinzufügen. 8. Klicken Sie zurück in den Satz, in dem Sie Ihre Kontextvariable festgelegt haben. 9. Folgen Sie den Schritten zum [Hinzufügen von Funktionen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/data_stories_customize.htm#Add). ![Das Funktionsdialogfeld ist geöffnet, und im Feld zum Definieren der benutzerdefinierten Funktion sind die benutzerdefinierten Kontextoptionen aufgelistet.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/data_stories_context_shows.png) Jetzt wird Ihre Kontextvariable als Option in der Dropdown-Liste Dimensionswert aufgeführt, wenn Sie Ihre Funktion hinzufügen. ## Wann eine Kontextvariable verwendet werden sollte: Verweisen auf zwei oder mehr Kennzahlen Angenommen, Sie möchten in Ihrer Datenstory auf zwei oder mehr Kennzahlen in einem analytischen Satz verweisen. Ohne eine Kontextvariable könnten wir einen Satz für immer nur eine Kennzahl auf einmal schreiben. Aber wenn wir eine Kontextvariable verwenden, können wir in einem Satz auf mehrere Kennzahlen Bezug nehmen. Um auf zwei oder mehr Kennzahlen zu verweisen, muss Ihre Datenstory Folgendes enthalten: > - 1 Dimension > - 2 oder mehr Kennzahlen 1. Klicken Sie in Ihrer Datenstory auf Bearbeiten, um das Dialogfeld "Bearbeiten" zu öffnen. 2. Klicken Sie auf Benutzerdefiniertes Element hinzufügen. 3. Klicken Sie auf das Menü rechts neben dem Feld mit Ihrem benutzerdefinierten Text und wählen Sie Kontext festlegen aus. 4. Klicken Sie auf Kontext hinzufügen. 5. Geben Sie einen Namen für die Kontextvariable ein und klicken Sie auf Funktion festlegen. 6. Definieren Sie Ihre benutzerdefinierte Funktion und wählen Sie eine Dimension aus. 7. Klicken Sie auf Zum Abschnitt hinzufügen. ![Bild, das eine Kontextvariable mit einer definierten Funktion zum absteigenden Sortieren von Beschriftung, Kennzahl SUM(BIP), Rang 1 und Dimension von Land/Region zeigt](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/data_stories_context_setfuction.png) 8. Klicken Sie zurück in den Satz, in dem Sie Ihre Kontextvariable festgelegt haben. 9. Fügen Sie Ihre erste Funktion hinzu und füllen Sie die erforderlichen Felder aus. In diesem Beispiel haben wir DimensionValueLabel, dann "Land/Region" aus Dimension und dann das Land mit dem höchsten BIP (unsere Kontextvariable) aus Dimensionswert ausgewählt. ![Das Funktionsdialogfeld ist geöffnet und die in Schritt 9 aufgeführten Optionen sind ausgewählt.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/data_stories_custom_context_func1.png) 1. Klicken Sie auf Zum Abschnitt hinzufügen. 2. Fügen Sie Ihre zweite Funktion hinzu und füllen Sie die erforderlichen Felder aus. In diesem Beispiel haben wir Wert, dann "Land/Region" aus Dimension, "SUM(Kreditzinsen)" aus Kennzahl und das Land mit dem höchsten BIP (unsere Kontextvariable) aus Dimensionswert ausgewählt. ![Das Funktionsdialogfeld ist geöffnet und die in Schritt 10 aufgeführten Optionen sind ausgewählt.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/data_stories_custom_context_func2.png) 1. Klicken Sie auf Zum Abschnitt hinzufügen. 2. Klicken Sie auf Speichern. Ihre Datenstory schreibt einen Satz, der uns einen Einblick in eine sekundäre Kennzahl (Kreditzinsen) für das Land gibt, an dem wir interessiert sind (das Land mit dem höchsten BIP). ![Bild, das einen in der Datenstory gerenderten Satz zeigt, der besagt, dass die USA das höchste durchschnittliche Bruttoinlandsprodukt (AVG (BIP)) und einen Kreditzins von 0,7 Mrd. USD in diesem Datensatz haben.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/data_stories_context_sentence.png) ## Wann eine Kontextvariable verwendet werden sollte: Analyse unterschiedlicher Zeiträume Eine Kontextvariable ist hilfreich, wenn Sie die Leistung aus zwei verschiedenen Zeiträumen in Ihrer Datenstory analysieren möchten. Sie können einen benutzerdefinierten Satz erstellen, der über eine Kennzahl schreibt, die in Ihrem Drilldown-Abschnitt angezeigt wird, und der die Kennzahl über unterschiedliche Zeiträume hinweg vergleicht (z. B. Jahr für Jahr oder Monat für Monat). Um eine Analyse unterschiedlicher Zeiträume einzurichten, muss Ihre Datenstory Folgendes enthalten: > - 2 Dimensionen: 1 Zeitraum-Dimension (primär) und 1 Nichtzeitraum-Dimension (sekundär) > - 1 bis 3 Kennzahlen 1. Erstellen Sie Ihre Datenstory. 2. Stellen Sie im Dialogfeld "Felder" sicher, dass Ihre Zeitraum-Dimension als erste sortiert wird, und klicken Sie auf Weiter. 3. Wählen Sie im Dialogfeld "Story" die Option Fortlaufend aus, und klicken Sie auf Fertig. 4. Öffnen Sie das Dialogfeld "Bearbeiten" und wählen Sie im ersten Drilldown-Bereich Benutzerdefiniertes Element hinzufügen aus. 5. Erstellen Sie zwei Kontextvariablen, die Ihre Zeiträume darstellen. Beispiel: "Aktuelles Quartal" und "Vorheriges Quartal". ![Bild, das zwei festgelegte Kontextvariablen zeigt, eine für ein aktuelles Quartal und eine für ein vorheriges Quartal](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/data_stories_context_quarters.png) 6. Erstellen Sie einen Satz für den Fall eines _Anstiegs_, indem Sie benutzerdefinierte Sprache und Funktionen hinzufügen. Der Inhalt dieses Satzes ergibt "\[CurrentDimensionValueLabel\] ist im Quartal um \[X %\] gestiegen." 7. Geben Sie die Funktion gefolgt von dem Wort "gestiegen" in das benutzerdefinierte Textfeld ein. 8. Fügen Sie die Funktion hinzu, die die prozentuale Änderung Ihrer Kennzahl während dieses Zeitraums zurückgibt. ![Das Funktionsdialogfeld ist geöffnet und die in Schritt 1 bis 8 aufgeführten Optionen sind ausgewählt.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/data_stories_context_increased.png) 9. Klicken Sie auf Zum Abschnitt hinzufügen. 10. Duplizieren Sie den Satz (siehe [Duplizieren von benutzerdefinierten Inhalten](https://help.tableau.com/current/server/de-de/data_stories_customize.htm#Duplicat)) und erstellen Sie eine Version für den Fall eines _Rückgangs_, indem Sie das Wort "gestiegen" durch "zurückgegangen" ersetzen. Die Funktionen selbst bleiben gleich. ![Das Dialogfeld "Story bearbeiten", in dem ein Story-Satz ausgewählt ist, weshalb das Menü geöffnet ist. Die Option "Duplizieren" ist hervorgehoben.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/data_stories_context_duplicate.png) 11. Fügen Sie für jeden Satz Bedingungen hinzu (siehe [Hinzufügen von Bedingungen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/data_stories_customize.htm#Add2)), damit je nach den Daten nur einer geschrieben wird. ![Das Bedingungsdialogfeld ist geöffnet und die benutzerdefinierten Inhalte für den Fall, dass es gegenüber dem Vorquartal einen Anstieg gegeben hat, sind eingegeben.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/data_stories_context_addcondition.png) 12. Legen Sie für den Satz für den Fall eines _Anstiegs_ Bedingungen fest, wie im folgenden Beispiel gezeigt: > Linkes Argument = Wertfunktion > > Dimension = Quartal(Bestelldatum). Wählen Sie Ihre Zeitraum-Dimension aus. > > Kennzahl = SUM(Gesamtbestellungen). Wählen Sie die Kennzahl aus, die Sie für die Berechnung verwendet haben. > > Dimensionswert = Aktuelles Quartal. Eine der Kontextvariablen. > > Filterdimensionswert = Aktueller Regionswert (dynamisch). Dies ist die voreingestellte Kontextvariable. > > Mittleres Argument = > (größer als) > > Rechtes Argument = Wertfunktion > > Dimension = Quartal(Bestelldatum). Wählen Sie Ihre Zeitraum-Dimension aus. > > Kennzahl = Insgesamt (Gesamtbestellungen). Wählen Sie die Kennzahl aus, die Sie für die Berechnung verwendet haben. > > Dimensionswert = Vorquartal. Eine der Kontextvariablen. > > Filterdimensionswert = Aktueller Regionswert (dynamisch). Dies ist die voreingestellte Kontextvariable. > > ![Das Bedingungsdialogfeld ist geöffnet und benutzerdefinierte Inhalte sind wie in Schritt 12 aufgeführt eingegeben.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/data_stories_context_period_analysis.png) 1. Legen Sie für den Satz für den Fall eines _Rückgangs_ dieselben Bedingungen fest, ersetzen Sie jedoch das Zeichen > (größer als) durch das Zeichen < (kleiner als). Die rechten und linken Argumente bleiben dieselben. 2. Klicken Sie auf Speichern, und Ihre Datenstory schreibt einen Satz, der die Erkenntnisse aus der Analyse der beiden Zeiträume enthält. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Anpassen Ihres Servers Sie können das Aussehen der Webseiten in Tableau Server anpassen, um sie für Ihr Unternehmen oder Ihre Gruppe zu personalisieren. Sie können diese Anpassungen vornehmen: - Ändern Sie den auf der Browserregisterkarte, in QuickInfos und Meldungen angezeigten Servernamen. - Ändern Sie die in der Webumgebung angezeigten Logos. Weitere Informationen finden Sie unter [tsm customize](https://help.tableau.com/current/server/de-de/cli_customize.htm). - Legen Sie die für die Webumgebung verwendete Sprache und das für Ansichten verwendete Gebietsschema fest. Siehe [Sprache und Gebietsschema für Tableau Server](https://help.tableau.com/current/server/de-de/lang_intro.htm). - Installieren Sie benutzerdefinierte Schriftarten in Tableau Server und auf Client-Computern, die mit Tableau Server verbunden sind. Siehe [Verwenden benutzerdefinierter Schriftarten in Tableau Server](https://help.tableau.com/current/server/de-de/customize_fonts.htm). - Fügen Sie der Anmeldeseite für den Server einen benutzerdefinierten Hinweis hinzu. Mit der Einstellung Anmelden können Sie Text hinzufügen. Sie können optional den Text mit einer URL zu einem Link zu machen. Dieser Hinweis wird auch angezeigt, wenn ein Benutzer einen Anmeldefehler erhält. Benutzerdefinierte Hinweise werden in Tableau Mobile nicht angezeigt. Wenn Tableau Server mit [Identitätspools](https://help.tableau.com/current/server-linux/de-de/identity_pools.htm) konfiguriert ist, wird der Hinweis bezüglich der Anpassung der Anmeldung sowohl auf der Zielseite von Tableau Server unter allen Anmeldeoptionen als auch auf der Seite angezeigt, auf der die Benutzer Ihres (von TSM-konfigurierten) Ausgangspools ihren Benutzernamen und ihr Kennwort eingeben. Um einen benutzerdefinierten Hinweis festzulegen, melden Sie sich bei einer Website auf Tableau Server an. Wählen Sie im linken Navigationsbereich in der Dropdown-Liste Alle Sites verwalten aus. Wählen Sie Einstellungen und fügen Sie zu Anpassung der Anmeldung eine Nachricht hinzu. Weitere Informationen finden Sie unter [Servereinstellungen (Allgemein und Anpassung)](https://help.tableau.com/current/server/de-de/maintenance_set.htm#SignInCustom). - Fügen Sie dem Begrüßungsbanner auf der Startseite eine benutzerdefinierte Nachricht hinzu, die alle Server-Benutzer sehen können. Die benutzerdefinierte Nachricht kann bis zu 240 Zeichen Text und Hyperlinks sowie einen Absatzumbruch enthalten. Administratoren können auch das standardmäßige Tableau-Begrüßungsbanner für den Server deaktivieren. Um ein benutzerdefiniertes Begrüßungsbanner festzulegen, melden Sie sich über Tableau Server bei einer Site an. Wählen Sie im linken Navigationsbereich Alle Sites verwalten aus der Dropdown-Liste für Sites aus. Wählen Sie die Option Einstellungen aus und navigieren Sie dann zur Seite Anpassung. Administratoren und Projektleiter können der Miniaturbildansicht auch Projektbilder hinzufügen. Weitere Informationen finden Sie unter [Hinzufügen eines Projektbilds](https://help.tableau.com/current/server/de-de/custom_projectimage.htm). ## Andere Artikel in diesem Abschnitt [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Ansichtenverkehr Mit der Ansicht "Ansichtenverkehr" können Sie anzeigen, wie viel Ihres Benutzerdatenverkehrs zu den Ansichten gelangt. Sie können filtern, welche Informationen angezeigt werden und aus welchem Zeitrahmen sie stammen, indem Sie die Ansicht, die Arbeitsmappe und den Zeitraum auswählen. Serveradministratoren können die Site angeben. ![Zwei Liniendiagramme zeigen die Gesamtzahl der Aufrufe nach Tag und Uhrzeit für zwei unterschiedliche Benutzer.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/adminview_user_traffic_views.png) In zwei Zeitachsen oben in der Ansicht wird gezeigt, wie Ansichten über einen von Ihnen angegebenen Zeitraum (standardmäßig die letzten 7 Tage) verwendet werden: - Wie hoch ist die Gesamtzahl der Ansichten pro Tag? – Zeigt die Gesamtanzahl der Ansichten pro Tag auf Grundlage von Ihnen festgelegten Filtern. Bewegen Sie Ihren Mauszeiger auf einen Punkt in der Linie, um die Anzahl der Ansichten anzuzeigen. Wählen Sie den Punkt aus, um die anderen Abschnitte der Ansicht auf Grundlage Ihrer Auswahl zu aktualisieren. - Wie hoch ist die Gesamtzahl der Ansichten nach Uhrzeit? – Zeigt die Anzahl der Ansichten nach Tageszeit an. Die Filter und Auswahl wirken sich auf dieses Diagramm aus. Zwei Balkendiagramme unten in der Ansicht zeigen nach dem Filter Minimum Ansichten gefilterte Ergebnisse oben in der Ansicht an. Diese zeigen Ihnen die Ansichten an, auf die am häufigsten zugegriffen wird, sowie die Benutzer, die am häufigsten auf Ansichten zugreifen. Nur jene Ansichten und Benutzer mit Zählern, die über den minimalen Ansichtsanzahlwert hinausgehen oder diesem entsprechen, werden angezeigt: - Welche Ansichten werden am häufigsten angezeigt? – Eine Liste der am häufigsten besuchten Ansichten. Wie bei den anderen Abschnitten der Ansicht sind die Informationen durch Filter und die Auswahl beschränkt, die Sie vorgenommen haben. - Wer am häufigsten auf die Ansichten zugreift – Zeigt die Benutzer an, die am häufigsten auf die Ansichten zugreifen. Die Option ist durch Filter und der von Ihnen getroffenen Auswahl beschränkt. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Ansichtsbeschleunigung **Wichtige Änderungen an der Tableau-Ansichtsbeschleunigung und -Datenbeschleunigung** Die Ansichtsbeschleunigungsfunktion von Tableau und die Datenbeschleunigungs-APIs sind veraltet. Die Funktionen wurden in Tableau Cloud im Juni 2026 und in der Tableau Server Version 2026.2 eingestellt. Administratoren und Arbeitsmappenbesitzer, die über Creator- oder Explorer-Lizenzen verfügen, können Arbeitsmappen in Tableau Server beschleunigen. Administratoren können einzelne Ansichten aussetzen oder die Beschleunigung für ihre Site deaktivieren. Die Funktion "Ansichtsbeschleunigung" lädt Ansichten schneller, da die Daten der Arbeitsmappe in einem Hintergrundprozess vorab berechnet und abgerufen wird. Beim Laden einer Ansicht gibt es zwei mögliche Engpässe: 1. Beim Abfragen (Abrufen von Daten aus der Datenquelle). 2. Beim Rendern (Erstellen der visuellen Elemente, z. B. Zeichnen von Formen oder Darstellen einer Karte). Die zum Laden einer Arbeitsmappe erforderliche Zeit hängt davon ab, wie lange diese beiden Schritte zusammen dauern. Allerdings können nicht alle Ansichten beschleunigt werden. Die Ansichtsbeschleunigung verbessert die Leistung des ersten Schritts (Abfrage). Wenn der Grund für die langsame Ladegeschwindigkeit nicht die Abfrage ist, verbessert die Ansichtsbeschleunigung die Leistung der Arbeitsmappe nicht. Wenn Benutzer benutzerdefinierte Ansichten zusätzlich zu einer beschleunigten Ansicht erstellen, werden die zehn am häufigsten verwendeten benutzerdefinierten Ansichten automatisch vorverarbeitet. Diese beschleunigten benutzerdefinierten Ansichten werden nicht auf das Ansichtslimit angerechnet. Benutzerdefinierte Ansichten, auf die in den letzten 14 Tagen nicht zugegriffen wurde, werden nicht beschleunigt. Wenn Sie eine benutzerdefinierte Ansicht direkt beschleunigen, werden sowohl die Originalansicht als auch die benutzerdefinierte Ansicht beschleunigt. ## Beschleunigen Sie Ihre Ansicht 1. Melden Sie sich bei einer Site in Tableau Server an. 2. Navigieren Sie auf der Startseite oder auf der Seite „Erkunden“ zu der Ansicht, die Sie beschleunigen möchten. 3. Klicken Sie auf das Symbol Beschleunigen und stellen Sie den Schalter auf Beschleunigen um. ![Fenster "Ansichtsbeschleunigung"](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/view_acceleration.png) **Hinweis:** Das Ausschalten des Umschalters Beschleunigen verhindert, dass Benutzer eine Ansicht beschleunigen können, entfernt aber nicht die Beschleunigungsoption aus der Ansicht. Sie können Ansichten auch auf der Arbeitsmappenseite auf eine der folgenden drei Arten beschleunigen: 1. Wählen Sie die gewünschte Ansicht und danach im Menü Aktionen die Option Beschleunigung > Ein. ![Beschleunigungsoption im Menü "Aktionen" auf der Arbeitsmappenseite](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/viewacc_3.png) 2. Wählen Sie für die gewünschte Ansicht das Menü Weitere Optionen (...) und danach Beschleunigung > Ein. ![Beschleunigungsoption auf Zeilenebene im Menü "Weitere Optionen" auf der Arbeitsmappenseite](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/viewacc_2.png) 3. Um alle Ansichten in der Arbeitsmappe zu beschleunigen, wählen Sie im Menü Weitere Optionen (...) die Option Beschleunigung > Ein. ![Beschleunigungsoption im Menü "Weitere Optionen" auf der Arbeitsmappenseite](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/viewacc_1.png) **Hinweis:** Die Ansichtsbeschleunigung ist in Tableau Desktop nicht verfügbar. ## Gründe, aus denen die Ansichtsbeschleunigung nicht verfügbar, ausgesetzt oder nicht wirksam ist ### Ansichtsbeschleunigung ist nicht verfügbar Es gibt einige Szenarien, in denen die Beschleunigung für eine Ansicht nicht verfügbar ist.
ProblemLösung
Die Ansicht verfügt für den Zeitraum über keine historischen Daten, die jedoch zum Ausführen von Abfragen erforderlich sind.Jedes Mal, wenn eine Ansicht geladen wird, dauert es einige Minuten, bis Visualisierungsdaten verfügbar sind. Wenn eine Ansicht neu erstellt wurde, laden Sie sie und warten Sie einige Minuten, bevor Sie versuchen, sie zu beschleunigen.
Die bisherige Zeit zum Ausführen von Abfragen für die Ansicht beträgt weniger als 2 Sekunden.Beschleunigung wird für solche Ansichten nicht unterstützt, da die Beschleunigung die Leistung der Ansicht nicht wesentlich verbessert.
Die Ansicht verfügt über keine eingebetteten Anmeldeinformationen.Um die Daten im Voraus zu berechnen, muss Tableau im Hintergrund automatisch eine Verbindung zu der Datenquelle herstellen, ohne dass eine Benutzerinteraktion erforderlich ist. Daher wird die Ansichtsbeschleunigung nur für Arbeitsmappen mit eingebetteten Verbindungsanmeldeinformationen unterstützt.
Die Ansicht verfügt über benutzerbasierte Funktionen oder über eine Datenquelle mit benutzerbasierten Funktionen.Derzeit unterstützt Tableau die Beschleunigung solcher Ansichten nicht. Beispiele für benutzerbasierte Funktionen sind USERDOMAIN() und USERNAME().
Der Eigentümer einer Ansicht ist inaktiv.Um die Daten vorab berechnen zu können, muss der Eigentümer ein aktiver Benutzer sein. Tableau unterstützt die Beschleunigung einer Ansicht nicht, wenn ihr Besitzer inaktiv ist. Ändern Sie den Eigentümer in einen aktiven Benutzer.
Die Datenaktualisierungsrichtlinie für die Ansicht sieht weniger als 2 Stunden vor.Die Kosten für die Beschleunigung von Ansichten, die so häufig aktualisiert werden, können hoch sein, und Tableau möchte Ihre Website nicht überlasten. Weitere Informationen finden Sie unter Festlegen einer Richtlinie für die Datenaktualität.
Die Website hat das Limit für die Ansichten erreicht, die beschleunigt werden können.Aktualisieren Sie die Site-Einstellungen, um die maximale Anzahl der Ansichten zu erhöhen, die beschleunigt werden können, oder wählen Sie "Kein Limit".
### Ansichtsbeschleunigung ist ausgesetzt Es gibt einige Szenarien, in denen die Beschleunigung ausgesetzt wird.
ProblemLösung
Die Ansichtsbeschleunigung wurde ausgesetzt.Aktivieren Sie die Beschleunigung für die Ansicht erneut.
Im Hintergrund werden Beschleunigungsaufträge ausgeführt, um die Daten für die Ansicht vorab zu berechnen.

Wenn die Aufträge regelmäßig fehlschlagen, wird die Ansicht automatisch ausgesetzt. Die Aufträge können in folgenden Fällen fehlschlagen:

  • Die Anmeldeinformationen einer Ansicht sind nicht mehr gültig. Aktualisieren Sie die Anmeldeinformationen der Ansicht.
  • Der Eigentümer der Ansicht wurde inaktiv. Ändern Sie den Eigentümer in einen aktiven Benutzer.
  • Die Datenquelle der Ansicht wurde gelöscht. Wenden Sie sich an den Eigentümer der Ansicht, um die Datenquelle zu aktualisieren.
  • Der Auftrag zur Vorverarbeitung der Daten dauert zu lange und führt zu einer Zeitüberschreitung. Die Ansichtsbeschleunigung hat eine maximale Laufzeit von 30 Minuten. Wenden Sie sich an den Eigentümer der Ansicht, um die Arbeitsmappe zu optimieren.
### Die Ansichtsbeschleunigung ist nicht wirksam Die Ansichtsbeschleunigung reduziert die Zeit, die zum Ausführen von Abfragen einer Ansicht benötigt wird. Wenn die zum Ausführen von Abfragen benötigte Zeit nicht der Grund für die langsame Ladezeit einer Visualisierung ist, werden Sie beim Laden einer Visualisierung keine wesentliche Leistungsverbesserung feststellen. Außerdem beinhaltet eine Ansicht normalerweise viele Abfragen. Sie können Abfragen nicht mit vorübergehenden Funktionen wie now() oder der Verwendung relativer Datumsfilter beschleunigen. Wenn eine Ansicht über eine lang dauernde Abfrage mit vorübergehenden Funktionen verfügt, werden Sie beim Laden einer Visualisierung keine Leistungsverbesserung feststellen. ## Aktualisieren von beschleunigten Ansichten ### Ereignisbasierte Aktualisierung beschleunigter Ansichten In Arbeitsmappen, die über einen Extrakt verfügen, werden alle beschleunigten Ansichten aktualisiert, wenn die Extraktaktualisierung abgeschlossen ist. Wenn eine Arbeitsmappe erneut veröffentlicht oder umbenannt wird, werden alle beschleunigten Ansichten in der Arbeitsmappe aktualisiert. ### Zeitplanbasierte Aktualisierung beschleunigter Ansichten Zeitpläne für die Aktualisierung beschleunigter Ansichten können nur konfiguriert werden, wenn eine Arbeitsmappe über mindestens eine Live-Datenquelle verfügt. Beschleunigte Ansichten für Arbeitsmappen, die Live-Datenquellen nutzen, werden gemäß den Datenaktualitätsrichtlinien der Arbeitsmappe aktualisiert. Wenn kein Zeitplan für die Aktualisierung der Daten festgelegt ist, wird die Standardrichtlinie für die Datenaktualität verwendet. Weitere Informationen finden Sie unter [Bearbeiten einer Richtlinie für die Aktualität von Arbeitsmappendaten](https://help.tableau.com/current/online/de-de/data_freshness_policy.htm#edit-a-workbook-data-freshness-policy). ## Verwalten der Ansichtsbeschleunigung auf Ihrer Site Standardmäßig ist die Ansichtsbeschleunigung zulässig. 1. Melden Sie sich in Tableau Server bei Ihrer Site an. 2. Klicken Sie im linken Bereich auf Einstellungen. 3. Scrollen Sie auf der Registerkarte Allgemein zum Abschnitt Ansichtsbeschleunigung. 4. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um Creators und Explorers zu erlauben, Ansichten in ihren Arbeitsmappen zu beschleunigen. Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen, um die Ansichtsbeschleunigung für die Site zu deaktivieren. **Hinweis:** Durch Deaktivieren des Kontrollkästchens wird verhindert, dass Benutzer die Ansichten in ihren Arbeitsmappen beschleunigen können. Die Beschleunigungsoption wird dadurch jedoch nicht aus ihren Ansichten entfernt. 5. Geben Sie die maximale Anzahl von Ansichten ein, die für Ihre Website beschleunigt werden können, oder wählen Sie Kein Limit aus. ![Einstellungen für Ansichtsbeschleunigung](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/admin_view_acceleration.png) ## Beschleunigen von empfohlenen Ansichten Je nach der Abfragezeitdauer und Nutzung einer Arbeitsmappe empfiehlt Tableau manchmal eine Beschleunigung, um die Leistung von langsameren und beliebteren Ansichten und Dashboards zu verbessern. Wenn für eine Ansicht eine Beschleunigung verfügbar ist, können Benutzer alle 30 Tage eine Beschleunigung für eine Ansicht empfehlen. Wenn ein Benutzer eine Ansicht aufruft, wird ihm die Option angezeigt, dem Site-Administrator oder Arbeitsmappenbesitzer eine Beschleunigung zu empfehlen. ![Fenster "Ansichtsbeschleunigung". Durch die Beschleunigung wird die anfängliche Ladezeit für Ansichten mit lang laufenden Abfragen verkürzt. Senden Sie eine Empfehlung an den Arbeitsmappenbesitzer, um diese Ansicht zu beschleunigen. Schaltfläche "Beschleunigung empfehlen".](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/view_acceleration_recommend.png) Wenn der Site-Administrator oder Arbeitsmappenbesitzer dieselbe Ansicht besucht, wird ihm die Option zum Beschleunigen der Ansicht angezeigt und er sieht, wie viele Benutzer die Beschleunigung empfohlen haben. ![Fenster "Ansichtsbeschleunigung". Durch die Beschleunigung wird die anfängliche Ladezeit für Ansichten mit lang laufenden Abfragen verkürzt. Beschleunigung empfohlen von 1 Zuschauer](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/view_acceleration_recommended.png) ### Zur Beschleunigung empfohlene Option "Ansichten verwalten". Als Site-Administrator können Sie sehen, wann Tableau eine Beschleunigung für eine Ansicht empfohlen hat: 1. Melden Sie sich bei Ihrer Tableau-Site an. 2. Wählen Sie im linken Bereich Aufgaben aus. 3. Suchen Sie in der Spalte Beschleunigungsstatus nach Ansichten mit dem Status Empfohlen. Sie können auch den Filter im rechten Bereich verwenden, um nach Ansichten mit dem Status Empfohlen zu filtern. Personalisierte Empfehlungen zur Beschleunigung für Arbeitsmappenbesitzer oder Administratoren: 1. Melden Sie sich bei Ihrer Tableau-Site an. 2. Wählen Sie oben rechts auf der Seite das Symbol für das Kontomenü aus. 3. Wählen Sie Meine Inhalte aus. 4. Wählen Sie die Registerkarte Leistung aus. 5. Wählen Sie in der Spalte Aktionen den Eintrag Beschleunigen aus. ## Automatisches Aussetzen der Beschleunigung, um Ressourcen zu sparen Um Ressourcen zu sparen, können Administratoren die Beschleunigung für Ansichten, bei denen ständig Fehler auftreten, automatisch aussetzen. Administratoren können einen Schwellenwert dafür festlegen, wie oft eine Beschleunigungsaufgabe pro Tag, Woche oder Monat fehlschlagen darf, bevor die Beschleunigung automatisch ausgesetzt wird. 1. Melden Sie sich bei Ihrer Tableau-Site an. 2. Klicken Sie im linken Bereich auf Einstellungen. 3. Scrollen Sie auf der Registerkarte Allgemein zum Abschnitt Ansichtsbeschleunigung. 4. Aktivieren Sie unter Beschleunigte Ansichten automatisch aussetzen, um Ressourcen zu sparen die Option Automatische Aussetzung zulassen. 5. Geben Sie ein, wie viele Beschleunigungen in einem Zeitraum fehlschlagen dürfen, bevor die Ansichtsbeschleunigung ausgesetzt wird. 6. Wählen Sie den relevanten Zeitraum dafür aus: Tag, Woche oder Monat. Wenn Sie beispielsweise „25“ als Zahl und „Woche“ als Zeitraum eingeben, wird die Beschleunigung der Ansicht ausgesetzt, wenn die Ansicht innerhalb eines Zeitraums von 7 Tagen mehr als 25 Mal fehlschlägt. 7. Wählen Sie Speichern aus. ![Dialogfenster zum Festlegen der maximalen Fehleranzahl für die Beschleunigung](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/viewacc_4_Server.png) ## Anzeigen und Verwalten von beschleunigten Arbeitsmappen 1. Melden Sie sich bei Ihrer Tableau-Site an. 2. Wählen Sie im linken Bereich Aufgaben aus. 3. Wählen Sie die Registerkarte Beschleunigte Ansichten aus. 4. Wählen Sie das Menü Aktionen (...) aus, um die Beschleunigung für die ausgewählte(n) Ansicht(en) fortzusetzen oder auszusetzen. ![Registerkarte "Beschleunigte Ansichten" auf der Seite "Aufgaben"](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/admin_acceleration_tasks.png) ## Verwalten von Benachrichtigungen zur Ansichtsbeschleunigung Administratoren können festlegen, ob sie Benachrichtigungen für Ansichten erhalten möchten, die automatisch ausgesetzt werden. 1. Melden Sie sich bei Ihrer Tableau-Site an. 2. Klicken Sie im linken Bereich auf Einstellungen. 3. Scrollen Sie auf der Registerkarte Allgemein zum Abschnitt Benachrichtigungen verwalten. 4. Um Benachrichtigungen für Ansichten zu erhalten, die automatisch ausgesetzt werden, aktivieren Sie das Kontrollkästchen für die Ansichtsbeschleunigung. 5. Wählen Sie Speichern aus. Wenn Ansichten automatisch ausgesetzt werden, werden Benachrichtigungen an Site- und Server-Administratoren gesendet. Die Benachrichtigung enthält Informationen darüber, warum die Ansicht ausgesetzt wurde, sowie über den Zeitpunkt der Aussetzung. Klicken Sie auf die Benachrichtigung, um zur Registerkarte Beschleunigte Ansichten auf der Seite Aufgaben zu gelangen. Auf dieser Seite können Administratoren den Beschleunigungsstatus filtern, um Ansichten zu finden, die automatisch ausgesetzt wurden. ## Grundlegendes zum Benutzerkontext für die Vorberechnung Die Vorberechnung für beschleunigte Arbeitsmappen wird mit dem Benutzerkontext von nur einem Benutzer durchgeführt. Dieser Benutzer ist entweder: - Der Besitzer der Arbeitsmappe (wenn in der Arbeitsmappe oder Datenquelle keine Benutzerfilter vorhanden sind oder wenn in der Datenquelle zwar Benutzerfilter vorhanden sind, die Datenquelle jedoch eine veröffentlichte Datenquelle ist). – oder – - Der Benutzer, der beim letzten Veröffentlichen der Arbeitsmappe für die Generierung von Miniaturansichten ausgewählt wurde (wenn in der Arbeitsmappe Benutzerfilter vorhanden sind und die Datenquelle keine veröffentlichte Datenquelle ist). ## Grundlegendes zu den Kosten der Ansichtsbeschleunigung Wenn Sie diese Funktion aktivieren, erhöhen Sie die Rechenlast und die Anzahl der Aufträge in den Tableau Server-Hintergrundprozessen, da die Ansichtsbeschleunigung die erforderlichen Daten in einem Hintergrundprozess aus Datenquellen abruft. Ein Hintergrundauftrag zum Vorberechnen der Daten einer aktivierten Arbeitsmappe wird ausgeführt, wenn einer der folgenden Fälle eintritt: - Die Arbeitsmappe und die veröffentlichte Datenquelle werden erneut veröffentlicht (wozu auch das Speichern der Webdokumenterstellung gehört). - Ein von der Arbeitsmappe verwendeter Extrakt wird aktualisiert. Administratoren sollten diese Kosten berücksichtigen, bevor sie die Ansichtsbeschleunigung für viele Arbeitsmappen aktivieren oder Beschleunigungsaufträge zu häufig planen. - Arbeitsmappen, die sehr oft bearbeitet und erneut veröffentlicht werden, sind möglicherweise nicht geeignet, da jede erneute Veröffentlichung eine Vorberechnung auslöst. Wir empfehlen die Beschleunigung für Arbeitsmappen, die für den Verbrauch veröffentlicht werden. - Wenn eine Arbeitsmappe mehrere Extrakte verwendet, löst deren Aktualisierung eine Vorberechnung der Daten aus. Daher können häufige Extraktaktualisierungen für aktivierte Arbeitsmappen zu einer Lastspitze bei Hintergrundaufträgen führen, insbesondere weil nach der erfolgreichen Extraktaktualisierung naturgemäß Aufträge für Ansichtsbeschleunigungen ausgeführt werden. - Die vorberechneten Daten für Arbeitsmappen werden in Hyper als materialisierte Ansichten gespeichert. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Anzeigen der Ansicht mit dem Ticket Nachdem Sie die [POST-Anforderung erstellt haben](https://help.tableau.com/current/server/de-de/trusted_auth_webrequ.htm), müssen Sie einen Code schreiben, der dem Webserver den Speicherort der Ansicht und des Tickets von Tableau Server angibt. Diese Informationen werden zum Anzeigen der Ansicht verwendet. Die Art der Angabe hängt davon ab, ob die Ansicht eingebettet ist und ob Tableau Server mehrere Websites ausführt. **Hinweis:** Vertrauenswürdige Tickets müssen für Ansichten eingelöst werden. Nachdem eine Sitzung erstellt wurde, haben mit vertrauenswürdigen Tickets authentifizierte Benutzer standardmäßig nur Zugriff auf Ansichten. Sie können nicht auf Arbeitsmappen, Projektseiten oder andere auf dem Server gehostete Inhalte zugreifen. Dieser Standard kann mit der tsm-Option `wgserver.unrestricted_ticket` geändert werden. ## Beispiele für Tableau Server-Ansichten Dies ist ein Beispiel zur Angabe einer Ansicht, auf die Benutzer nur über Tableau Server Zugriff haben (die Ansicht ist nicht eingebettet): http:///trusted//views// Wenn Tableau Server [mehrere Websites](https://help.tableau.com/current/server/de-de/sites.htm) ausführt und sich die Ansicht auf einer anderen Site befindet als auf der Standardsite, müssen Sie `t/` zum Pfad hinzufügen. Beispiel: http:///t/Sales/views// Verwenden Sie dabei die gleiche Groß- und Kleinschreibung, die in der Tableau Server-URL verwendet wird. ## Beispiele für eingebettete Ansichten Hier sind einige Beispiele zur Angabe von eingebetteten Ansichten. Da es zwei Vorgehensweisen für eingebetteten Code gibt, sind unten beide Möglichkeiten aufgeführt. Unabhängig davon, welche Sie verwenden, gibt es einige Informationen speziell für die vertrauenswürdige Authentifizierung, die Sie angeben müssen. Weitere Informationen finden Sie unter [Schreiben von Einbettungscode](https://help.tableau.com/current/pro/desktop/de-de/help.htm#embed_code.htm) **Hinweis:** In den nachstehenden Beispielen werden Parameter für Einbettungscodes verwendet. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt [Parameter für Einbettungscodes](https://help.tableau.com/current/pro/desktop/de-de/help.htm#embed_list.htm) in der Tableau-Hilfe. ### Script-Tag-Beispiele **Ticketparameter** In diesem Beispiel wird der Objektparameter `ticket` verwendet: So würde das oben angegebene Beispiel aussehen, wenn Tableau Server mehrere Websites ausführt und die Ansicht auf der `Sales`\-Site veröffentlicht wird. **Pfadparameter** Anstatt `ticket`, können Sie auch den `path`\-Parameter verwenden, um den vollständigen Pfad der Ansicht explizit anzugeben. Bei der Verwendung von `path` müssen Sie außerdem den Parameter `name` angeben, der normalerweise ein erforderlicher Parameter im Tableau JavaScript-Einbettungscode ist: Hier dasselbe Beispiel für einen Server mit mehreren Sites. Beachten Sie, dass hier `/t/` verwendet wird: ### Beispiel für ein iFrame-Tag [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Anzeigen der Server-Version Es ist wichtig, welche Version von Tableau Server Sie ausführen. Sie bestimmt die Funktionen und die Leistungsfähigkeit, auf die Sie Zugriff haben. Zudem ist die Version wichtig, wenn Sie ein Upgrade durchführen, da die Art und Weise, wie ein Upgrade durchgeführt wird, in einigen Fällen davon abhängt, von welcher Version und auf welche Version das Upgrade durchgeführt wird. Es ist einfach, Ihre Version zu ermitteln, wenn Sie erst einmal verstanden haben, wo Sie diese finden. - Anzeigen der Version in Tableau Server: Alle Server-Benutzer können die Version von Tableau Server über das Hilfe-Menü in der Server-Webschnittstelle einsehen. - Anzeigen der Version in Tableau Services Manager (TSM): TSM-Administratoren können die Versionen von TSM und Tableau Server über die TSM-Befehlszeile (Befehlszeilenschnittstelle) anzeigen. ## Anzeigen der Server-Version über die Tableau Server\-Webschnittstelle - Wenn Sie in Tableau Server angemeldet sind, klicken Sie auf das Informationssymbol (![Infosymbol.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/icon_info.png)) und dann auf Über Tableau Server. ![Ein Dropdown-Menü mit den Optionen „Suchhilfe“, „Serverhilfe“, „Support“ und „Informationen zu Tableau Server“.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/help_menu.png) Die Version von Tableau Server wird im Dialogfeld "Über Tableau Server" angezeigt: ![Ein Dialogfeld mit Informationen zur Tableau Server-Version und zum Copyright.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/about_server_windows.png) ## Anzeigen der Server-Version und der TSM-Version über die TSM-Befehlszeile 1. Öffnen Sie als Administrator eine Eingabeaufforderung auf dem Primärknoten (d.h. auf dem Knoten, auf dem TSM installiert ist). 2. Führen Sie den folgenden Befehl aus: `tsm version` Die Ausgabe enthält die Versionen von Tableau Services Manager (TSM) und Tableau Server. Beispiel: C:\\>tsm version Tableau Services Manager command line version 20182.18.1214.0751. Tableau Server version 20182.18.1214.0751. ## Kurze Version, lange Version und version\_code Wenn Sie Ihre Versionsnummer in Erfahrung bringen müssen, geht es meistens um die "kurze" Version. Diese Versionsnummer wird im Dialogfeld "Über Tableau Server" angezeigt und besteht aus drei Teilen: Hauptversion, Unterversion und Wartungsversion. Die kurze Versionsnummer hat das folgende Format: `nnnn.n.n`. Beispiel: `2018.2.5`. Die längere Version enthält die Haupt- und Unterversionsnummer sowie andere Build-spezifische Informationen und hat das Format `nnnnn.nn.nnnn.nnnn`, zum Beispiel: 20182.18.1214.0751. Wenn Sie in dieser Dokumentation einen Verweis auf `` sehen, ist diese längere Version gemeint. Der häufigste Verweis auf diesen `version_code` bzw. die lange Version in der Dokumentation findet sich, wenn Installationsorte oder Pfade zu den Skripts oder bin-Verzeichnisse besprochen werden. Tableau Server wird in einem `\packages`\-Ordner an Speicherorten installiert, die die lange Version im Pfadnamen enthalten. Das bedeutet, dass Sie die lange Version miteinbeziehen müssen, wenn Sie zu einem Speicherort innerhalb des `\packages`\-Verzeichnisses navigieren. Zum Beispiel der Ordner `\scripts` : Dies ist standardmäßig:`C:\Program Files\Tableau\Tableau Server\packages\scripts.\`. Beispiel: `C:\Program Files\Tableau\Tableau Server\packages\scripts.20182.18.1214.0751` ### Ermitteln der langen Versionsnummer Diese längere Version wird auch im Dialogfeld "Über Tableau Server" angezeigt, und zwar in Klammern: ![Ein Dialogfeld mit der Tableau Server-Versionsnummer 2018.2.5 (20182.18.1214.0751) und 64-Bit-Windows.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/about_server_windows-long.png) [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Anzeigen des Status eines Serverprozesses Sie können den Serverprozessstatus anzeigen, indem Sie einen TSM-CLI-Befehl ausführen oder auf die TSM-Webbenutzeroberfläche oder die Verwaltungsseiten von Tableau Server zugreifen. ## Anzeigen des Prozessstatus mit TSM CLI Führen Sie den folgenden Befehl aus: `tsm status -v` Dieser Befehl gibt alle Prozesse aus, die in der Instanz und ihrem entsprechenden Status konfiguriert sind. ## Anzeigen des Prozessstatus in der Web-Benutzeroberfläche Administratoren können in Tableau Server oder Tableau Services Manager (TSM) den Status von Tableau-Prozessen an zwei Stellen anzeigen. Je nach Einrichtung Ihres Kontos und Servers können Sie auf eine oder beide Stellen zugreifen. Die meisten der angezeigten Prozess-Statusinformationen werden auf beiden Statusseiten dupliziert. In diesem Artikel werden die einzelnen Seiten erläutert und die jeweils einzigartigen Eigenschaften angegeben. **Hinweis** Die Statusseiten, die an beiden Webbenutzeroberflächen-Standorten angezeigt werden, zeigen eine Teilmenge der Gesamtprozesse, die auf einem bestimmten Knoten konfiguriert sind. Um alle Prozesse anzuzeigen, müssen Sie den TSM-CLI-Befehl `tsm status -v` ausführen. - Die Tableau Services Manager (TSM)-Statusseite ist in TSM zugänglich und kann von TSM-Administratoren angezeigt werden. Wenn Sie diese Seite anzeigen möchten, müssen Sie sich bei TSM anmelden können. Informationen zum Anmelden bei TSM finden Sie unter [Anmelden bei der Webschnittstelle von Tableau Services Manager](https://help.tableau.com/current/server/de-de/sign_in_tsm.htm). - Die Tableau Server-Statusseite wird auf der Tableau Server-Webschnittstelle angezeigt und ist für Tableau Server-Administratoren zugänglich. Diese Seite beinhaltet Tableau Server-Prozesse sowie Links zur Fehlerbehebungsdokumentation, falls ein Prozess nicht erwartungsgemäß funktioniert. Wenn Sie den Mauszeiger über die Statusanzeige für einen Prozess bewegen, werden in einer Quickinfo der Knotenname und der Port angezeigt, auf dem der Prozess ausgeführt wird. TSM-Prozesse werden auf der Tableau Server-Statusseite nicht angezeigt. Informationen zum Anmelden bei Tableau Server als Administrator finden Sie unter [Anmelden beim Administrationsbereich von Tableau Server](https://help.tableau.com/current/server/de-de/sign_in_server_admin.htm). ### Tableau Services Manager (TSM)-Statusseite Auf der TSM-Statusseite wird der Status von Serverprozessen, einschließlich TSM-Controller und Lizenzserver, angezeigt. Diese beiden Prozesse werden auf der Tableau Server-Statusseite nicht angezeigt. ![Eine Tabelle, die den Status von Prozessen auf drei Serverknoten anzeigt.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/statusTSM.png) Die möglichen Statusindikatoren sind in der Tabelle unten aufgeführt: ![Fünf Systemstatussymbole: Aktiv, Beschäftigt, Herabgestuft, Fehler und Gestoppt.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/statusTSM-icons.png) ### Tableau Server-Statusseite ![Status von Serverprozessen.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/statusServer.png) Die möglichen Statusindikatoren sind in der Tabelle unten aufgeführt: ![Sechs verschiedene Statusmarkierungen: aktiv, beschäftigt, passiv, nicht lizenziert, inaktiv und Status nicht verfügbar.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/statusServer-icons.png) Wenn Tableau Server ordnungsgemäß funktioniert, werden die meisten Prozesse als Aktiv, Beschäftigt oder Passiv (Repository) angezeigt. - **Aktiv** – Der Prozess funktioniert ordnungsgemäß. Informationen zu möglichen aktiven Status finden Sie im Thema "Dateispeicher" unter [Problembehandlung bei Serverprozessen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/service_status_troubleshoot.htm). - **Beschäftigt** – Der Prozess führt eine Aufgabe aus. Weitere Informationen finden Sie zu den Themen "Dateispeicher" und "Repository" unter [Problembehandlung bei Serverprozessen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/service_status_troubleshoot.htm). - **Passiv** – Das Repository befindet sich im passiven Modus oder ein Prozess kann keinen Datenverkehr empfangen. Weitere Informationen finden Sie unter "Repository und Indizierungs- und Suchserver" unter [Problembehandlung bei Serverprozessen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/service_status_troubleshoot.htm). - **Nicht lizenziert** – Der Prozess ist nicht lizenziert. - **Ausgefallen** ‒ Der Prozess ist ausgefallen. Die Implikation davon unterscheiden sich in Abhängigkeit des Prozesses. - **Status nicht verfügbar** – Tableau Server kann den Status des Prozesses nicht bestimmen. Wenn zusätzliche Informationen vorliegen, werden unter dem Statussymbol eine Meldung und Links zu der entsprechenden Dokumentation angezeigt: ![Die Datei ist zum Entfernen bereit.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/status_filestore_ready.png) **Hinweis:** Tableau Server ist auf Selbstkorrektur ausgelegt. Wenn ein Dienst oder Prozess nicht mehr reagiert oder ausfällt, versucht Tableau Server, ihn neu zu starten. Dies kann 15 bis 30 Minuten dauern. Aus diesem Grund kann eine sofortige Reaktion auf Dienst- oder Prozessalarme kontraproduktiv sein, insbesondere in einer Installation mit redundanten Diensten, die Anfragen während eines Neustarts verarbeiten können. Weitere Informationen über das Beheben von Prozessstatusproblemen finden Sie im Thema über das [Problembehandlung bei Serverprozessen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/service_status_troubleshoot.htm). ### Externer Knoten Einige Prozesse können extern für Tableau Server konfiguriert werden. Beispielsweise kann der Dateispeicher auf einem SAN oder NAS konfiguriert werden, und das Repository kann auf einer AWS RDS-Instanz bereitgestellt werden. In solchen Fällen werden diese Prozesse auf der Tableau Server-Statusseite unter **Externer Knoten** mit dem Status **E** angezeigt, während sie auf der Tableau Services Manager (TSM)-Statusseite unter **extern** mit einem Häkchen angezeigt werden, was darauf hindeutet, das der Prozess extern konfiguriert ist. **Tableau Server Manager (TSM)-Statusseite mit der Angabe, dass der Dateispeicher extern für Tableau Server konfiguriert ist:** ![Statusfenster von Tableau Server Manager mit ausgewähltem externen Dateispeicher.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/tsm-status-external-file-store.png) **Tableau Server-Statusseite mit der Angabe, dass der Dateispeicher extern für Tableau Server konfiguriert ist:** ![Eine Tabelle, die den aktuellen Status der Tableau Server-Prozesse anzeigt.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/server-status-external-file-store.png) ## Andere Artikel in diesem Abschnitt [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Anzeigen von Datenquellenattributen Die Ansicht im Bereich Inhalt der Webdokument-Erstellungsumgebung von Tableau Server kann nach Datenquellen oder nach Verbindungen und deren Attributen gefiltert werden. ## Anzeigen von Datenquellen anhand des Namens Für einen Filter nach Datenquellennamen wählen Sie unter Untersuchen die Option Datenquellen aus. ![](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/ds_connect1.png) Folgende Attribute befinden sich in der Namensliste der Datenquelle: - **Typ**: Das Symbol neben dem Datenquellennamen gibt an, ob die Datenquelle als Live-Verbindung (![](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/datasource_icon_published.png)), als Extraktverbindung (![](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/datasource_icon_extract.png)) oder in eine Arbeitsmappe eingebettet (![](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/datasource_icon_embedded.png)) veröffentlicht ist. - Wählen Sie den Namen der veröffentlichten Datenquelle, um ihre Datenquellenseite zu öffnen, mit Registerkarten für die Anzeige von Verbindungen und Arbeitsmappen, mit denen eine Verbindung hergestellt wird. - Wählen Sie den Namen einer eingebetteten Datenquelle, um die damit verbundene Arbeitsmappe zu öffnen, sowie die Registerkarten zum Anzeigen anderer Daten, mit denen eine Verbindung hergestellt wird. - Verbindung herstellen mit: Gibt den Namen des Datenbankservers oder der Datendatei an. Dies könnte eine Datenbank außerhalb von Tableau Server, ein Extrakt oder eine veröffentlichte Datenquelle sein. - Live- oder letztes Extrakt – Anhand dieser Spalte erfahren Sie, ob die Verbindung zu den Daten live ist oder, sofern es sich um eine Verbindung zu einem Extrakt handelt, wann der Extrakt das letzte Mal aktualisiert wurde. ## Anzeigen einer Verbindungsliste Um anhand des Verbindungstyps zu filtern, wählen Sie in der Liste Ansicht die Option Verbindungen. ![Dropdown-Menü "Anzeigen als" mit Optionen zum Anzeigen als Datenquellen oder Verbindungen.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/ds_connect2.png) Verbindungsattribute enthalten Folgendes: - Verbindung herstellen mit: Gibt den Namen des Datenbankservers oder der Datendatei an. Dies könnte eine Datenbank außerhalb von Tableau Server, ein Extrakt oder eine veröffentlichte Datenquelle sein. - Verbindungstyp: Zeigt den Datentyp an. **Tableau Server** gibt an, dass sich die Verbindung auf eine Datenquelle bezieht, die auf der Site veröffentlicht ist. Tableau-Daten-Engine bedeutet, dass die Datenquelle über ein Extrakt verfügt, das auf dem Tableau-Datenserver gespeichert ist. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Anzeigen von Serverlizenzen Serveradministratoren können die Lizenz- und Produktschlüsselinformationen für Tableau Server anzeigen. ## Anzeigen von Lizenzen über die Tableau Server\-Web-Benutzeroberfläche Die Navigation zur Seite "Lizenzen" in Tableau Server ist davon abhängig, ob Sie über eine einzelne Site oder mehrere Sites verfügen: - Klicken Sie auf einem Server mit einer Site auf Einstellungen und Lizenzen: - Klicken Sie auf einem Server mit mehreren Sites im Site-Menü nacheinander auf Alle Sites verwalten, Einstellungen und Lizenzen: **Hinweis:** Die Option Alle Sites verwalten wird nur dann angezeigt, wenn Sie als Serveradministrator angemeldet sind. Auf dieser Seite werden Informationen zu Lizenzen angezeigt, die auf Ihrem Server aktiviert wurden, einschließlich der Benutzer-basierten (befristet) und Kern-basierten Lizenzen. 1. Öffnen Sie TSM in einem Browser: http://:8850 2. Klicken Sie auf **Konfiguration**, und anschließend auf Lizenzierung: In der Tabelle werden der Produktschlüssel, das Ablaufdatum und das Ablaufdatum der Wartung angezeigt. **Hinweis**: Die von der TSM-Webschnittstelle bereitgestellten Informationen sind beschränkt. Verwenden Sie die TSM-Kommandozeile oder die Weboberfläche von Tableau Server, um weitere Lizenzierungsinformationen anzuzeigen, einschließlich der Anzahl Benutzer-basierter Lizenzen für die einzelnen Typen (Creator, Explorer und Viewer). 1. Öffnen Sie als Administrator eine Eingabeaufforderung auf dem Primärknoten (d.h. auf dem Knoten, auf dem TSM installiert ist). 2. Führen Sie den folgenden Befehl aus: `tsm licenses list`, Der Befehl listet Lizenzen auf, die in der Tableau Server-Bereitstellung aktiviert sind. Beispielsweise würde ein Server mit fünf Creator-Lizenzen, fünf Explorer-Lizenzen, 100 Viewer-Lizenzen und Datenmanagement eine Befehlsausgabe ähnlich der folgenden bereitstellen: ![Liste der vier Tableau-Lizenzen und Details zu ihren Ablaufdaten.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/license_list.png) Die folgenden Felder werden zurückgegeben: - **KEY**: Eine weltweit eindeutige, 16-stellige Zeichenfolge, die die Lizenz identifiziert. - **TYP**: Beschreibt die Art der Lizenz - Laufzeit: Laufzeitlizenzen werden im Rahmen eines Abonnementplans gewährt und müssen verlängert werden. Das Ablaufdatum ist im Feld "LIC EXP" aufgeführt. - Unbefristet: Unbefristete Lizenzen werden einmal erworben und müssen nicht erneuert werden. Allerdings müssen sie für ein Update des MAINT EXP- oder des Wartungsablaufdatums aktualisiert werden. - Kerne: Kernlizenzen sind Lizenzen, die der Anzahl der Kerne auf den Computern entsprechen, auf denen bestimmte Tableau Server-Dienste ausgeführt werden. Kernlizenzen ermöglichen es Gastbenutzern, auf Ansichten zuzugreifen, die sich auf dem Server befinden oder in andere Webserver eingebettet sind. Im Rahmen von Kernlizenzen ist eine unbegrenzte Anzahl von Explorer- und Viewer-Benutzern möglich. - **CREATOR**: Die Anzahl der Creator-Lizenzen, die für die Tableau Server-Bereitstellung erteilt wurden. - **EXPLORER**: Die Anzahl der Explorer-Lizenzen, die für die Tableau Server-Bereitstellung erteilt wurden. - **VIEWER**: Die Anzahl der Viewer-Lizenzen, die für die Tableau Server-Bereitstellung erteilt wurden. - **DATENVERWALTUNG**: Tableau Server ist mit Datenmanagement lizenziert (`True` /`False` ). Siehe [Über Datenmanagement](https://help.tableau.com/current/server/de-de/dm_overview.htm). - **GASTZUGANG**: Tableau Server ist für einen Gastbenutzer lizenziert. Siehe [Gastbenutzer](https://help.tableau.com/current/server/de-de/users_guest.htm). Wenn Sie einen Gastbenutzer nutzen möchten, benötigen Sie eine Kernlizenz. Siehe Feld "TYP". - **LIC EXP**: Das Datum, an dem die Lizenz abläuft und Tableau Server nicht mehr funktioniert. Befristete Lizenzen laufen aus. Siehe Feld "TYP". Besuchen Sie das [Kundenportal](https://customer.tableausoftware.com/) von Tableau, um Lizenzen zu aktualisieren. - **MAINT EXP**: Gilt nur für unbefristete Legacy-Lizenzen (TYP = "Unbefristet"). Für befristete Lizenzen wird im Feld `N/A` angegeben. "MAINT EXP" zeigt das Datum an, an dem der Wartungsvertrag für die Tableau Server-Bereitstellung ausläuft. Ausführliche Informationen zum Aktualisieren des Produktschlüssels finden Sie unter [Aktualisieren des Ablaufdatums und der Attribute für den Produktschlüssel](https://help.tableau.com/current/server/de-de/license_refresh.htm). Besuchen Sie das [Tableau-Kundenportal](https://customer.tableausoftware.com/), um Ihre Käufe der Wartungslizenzen einzusehen und zusätzliche Wartungslizenzen zu erwerben. - **UPDATABLE:** Gibt an, ob es sich bei der Lizenz um eine aktualisierbare Abonnementlizenz handelt (`True`/`False`). - **LBLM**: Gibt an, ob die anmeldungsbasierte Lizenzverwaltung (LBLM) für die Tableau Server-Bereitstellung aktiviert ist (`True`/`False`). Wenn aktiviert, ermöglicht LBLM es Benutzern, sich bei Tableau Server anzumelden, um ihre Instanz von Tableau Desktop oder Prep zu lizenzieren, anstatt einen Produktschlüssel einzugeben. Weitere Information zu LBLM finden Sie unter [Login-basierte Lizenzverwaltung](https://help.tableau.com/current/server/de-de/license_lblm.htm). - **SERVERMANAGEMENT**: Tableau Server ist für Advanced Management lizenziert (zuvor Server Management Add-on) (`True`/`False`). Weitere Informationen zu Advanced Management finden Sie unter [Über Tableau Advanced Management in Tableau Server](https://help.tableau.com/current/server/de-de/itm_intro.htm). **Hinweis**: Die Lizenzbedingungen für Benutzer mit Creator-, Explorer- oder Viewer-Rolle werden gemäß den Bedingungen der Benutzer-basierten Lizenz (Abonnementlizenz) festgelegt, sofern vorhanden. Demzufolge bietet ein Server, für den nur eine Kern-basierte Lizenz vorliegt, unbeschränkte Benutzer mit Explorer- und Viewer-Rolle sowie Gastzugriff, jedoch keine Benutzer mit Creator-Rolle. Weitere Informationen dazu finden Sie unter [Verwenden rollenbasierter Lizenzen auf einem Server mit kernbasierter Lizenzierung](https://help.tableau.com/current/server/de-de/licensing_migrate_from_core.htm#user-based-with-core). [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Anzeigen, Verwalten oder Entfernen von Benutzern Server-Administratoren können die Benutzer einer Site verwalten. So können sie zum Beispiel Benutzer hinzufügen und entfernen, Gruppen einrichten, in denen diese Benutzer Mitglieder sind, deren Site-Rollen festlegen usw. Server-Administratoren können Benutzer auf mehreren Sites auf der Seite Alle Sites zeitgleich verwalten. > [!TIP] > > **Tipp**: [Administratorprofile](https://help.tableau.com/current/server/de-de/admin_profiles.htm) gewähren Nicht-Administratoren bestimmte Funktionen zur Benutzer- und Gruppenverwaltung, ohne ihren Zugriff auf Inhalte zu erweitern. Anzeigen und Verwalten von Benutzern auf einer Site Melden Sie sich bei einer Site als Server-Administrator oder als Benutzer mit einem Administratorprofil mit ausreichenden Berechtigungen an und wählen Sie dann Benutzer aus. Auf dieser Seite können Sie Benutzer folgendermaßen verwalten: - Einstellen der Gruppenmitgliedschaft, Festlegen einer site-spezifischen Rolle oder Entfernen von Benutzern von der Site. Bei Konfiguration der Site für SAML-Single Sing-on: Festlegen des Authentifizierungstyps ausgewählter Benutzer. Wenn Ihr Server für Kennwortrichtlinien und die Sperrung des Kontozugriffs konfiguriert ist, können Sie den Zugriff auf das gesperrte Konto eines Benutzers entsperren. Wenn Ihr Server für einen oder mehrere [Identitätspools](https://help.tableau.com/current/server/de-de/identity_pools.htm) konfiguriert ist, können Sie Benutzer hinzufügen oder entfernen. ![Die Site-Benutzerliste mit dem Aktionsmenü.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/user_site_remove_server.png) - Wählen Sie den Namen des Benutzers aus, um Details dazu anzuzeigen, wie z. B. die Inhalte, deren Inhaber diese Person ist, abonnierte Ansichten und ihre Kontoeinstellungen. Die Seite mit den Einstellungen von Benutzern ist verfügbar, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind: - Der Benutzer ist nur Mitglied von Sites, die der Site-Administrator steuert. - Site-Administratoren können standardmäßig Benutzer verwalten. Tableau Server\-Administratoren können diesen Zugriff für Site-Administratoren ändern. ![Das Benutzerprofil mit hervorgehobenen Aktionen.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/user_site_view_settings2.png) Wenn der Server für die Verwendung des internen Benutzerverwaltungssystems (lokale Authentifizierung) konfiguriert ist, können Sie **Anzeigename**, E-Mail und **Kennwort** von hinzugefügten Benutzern bearbeiten. Wenn Sie viele Änderungen vornehmen, empfiehlt sich das Importieren der Änderungen aus einer CSV-Datei. Weitere Informationen finden Sie unter [Importieren von Benutzern](https://help.tableau.com/current/server/de-de/users_import.htm) und in den [Richtlinien für CSV-Importdatei](https://help.tableau.com/current/server/de-de/csvguidelines.htm). Anzeigen und Bearbeiten von Serverbenutzern Melden Sie sich bei Tableau Server als Server-Administrator an. Wählen Sie im Site-Menü Alle Sites verwalten und anschließend Benutzer aus. Verwalten der Site-Mitgliedschaft von Benutzern Standardmäßig können Server- und Site-Administratorenoder ein Benutzer mit einem Administratorprofil mit ausreichenden Berechtigungen Benutzer auf Site-Ebene verwalten. Server-Administratoren können Benutzer und ihre site-spezifische Rollen auch auf mehreren Sites verwalten. Diese Einstellungen werden auf der Ebene Alle Sites (auf Serverebene) vorgenommen. 1. Wählen Sie im Site-Menü **Alle Sites verwalten** und anschließend Benutzer aus. 2. Aktivieren Sie auf der Seite "Server-Benutzer" die Kontrollkästchen neben den Benutzern und wählen Sie anschließend Aktionen > Site-Mitgliedschaft aus. 3. Wählen Sie mindestens eine Site und eine site-spezifische Rolle für jede Site aus und klicken Sie dann auf Speichern. Suchen nach Benutzern (oder Gruppen oder Sites) Um nach einem bestimmten Benutzer (oder eine Gruppe oder Site) zu suchen, verwenden Sie den Filterumschalter rechts oben, um das Suchfeld und den Filter für Site-spezifische Rollen anzuzeigen. Verwenden Sie dann das Suchfeld oder die Filter, um den gewünschten Benutzer (oder die Gruppe oder Site) zu finden. Beim Suchvorgang werden die Attribute "Anzeigename" und "Benutzername" überprüft. Im Suchfeld wird das Platzhalterzeichen (\*) unterstützt. Wenn Sie beispielsweise nach `John*` suchen, werden alle Benutzernamen zurückgegeben, die mit _John_ beginnen. Außerdem: - Seit Tableau Server 2021.4.1 können Sie das Platzhalterzeichen (\*) mit einem Sonderzeichen verwenden, um nach Namen zu suchen, die Sonderzeichen enthalten. Beispiel: `sync-*` oder `*sync-*`. - Seit Tableau Server 2022.1.13 müssen bei der Suche nach Namen, die Umlaute enthalten, Namen mit genau den Umlauten eingegeben werden, damit relevante Ergebnisse zurückgegeben werden. Beispiel: Wenn Sie nach einem _José_ suchen, müssen Sie auch exakt `José` eingeben. Eine Suche nur nach `Jose` würde keine Ergebnisse zurückgeben. - Seit Tableau Server 2022.3.5 können Sie beim Filtern von Benutzernamen das Platzhalterzeichen (\*) mit AND- oder OR-Bedingungen verwenden. Beispiel: Eine Suche nach `*aw* AND John*` gibt alle Benutzer zurück, deren Namen die Zeichenfolge _aw_ enthalten und deren Namen mit _John_ beginnen. - Beachten Sie, dass der Platzhalter mit AND oder OR nur beim Filtern von Benutzernamen verfügbar ist, nicht bei Anzeigenamen. ![Eine Suchleiste und Dropdown-Menüs zum Filtern nach Site-Rolle.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/user_view_search.png) Entfernen eines Benutzers von einer Site Sie können einen Benutzer nur dann entfernen, wenn der Benutzer kein Eigentümer von Inhalten (z. B. Projekte, Arbeitsmappen, Ansichten, Datenquellen, Sammlungen oder Benachrichtigungen) ist. Wenn Sie versuchen, einen Benutzer zu entfernen, der Eigentümer von Inhalten ist, wird die Site-spezifische Rolle des Benutzers auf **Nicht lizenziert** gesetzt, der Benutzer jedoch wird nicht entfernt. Wenn in der Standardgruppe Alle Benutzer Site-Rolle bei Anmeldung gewähren aktiviert wurde, muss der Inhalt dieses Benutzers einem anderen Benutzer neu zugewiesen oder entfernt werden, bevor er unlizenziert oder entfernt werden kann. Weitere Informationen zum Gewähren von Rollen bei der Anmeldung finden Sie unter [Entfernen von Benutzern, die bei der Funktion "Rolle beim Anmelden gewähren" betroffen sind](https://help.tableau.com/current/server/de-de/grant_role.htm#remove). Weitere Informationen zum Ändern des Inhaltsbesitzes finden Sie unter [Verwalten des Inhaltsbesitzrechts](https://help.tableau.com/current/server/de-de/owner.htm).[Verwalten des Inhaltsbesitzrechts](https://help.tableau.com/current/server/de-de/owner.htm) **Hinweis**: Wenn ein Administrator bei Tableau Server einen Benutzer von einer Site entfernt (und der Benutzer nur zu dieser einen Site gehört), wird der Benutzer auch vom Server gelöscht. 1. Melden Sie sich bei einer Site als Administrator oder als Benutzer mit einem Administratorprofil mit ausreichenden Berechtigungen an, und rufen Sie die Seite Benutzer auf. Markieren Sie mindestens einen Benutzer, der entfernt werden soll, und wählen Sie dann Aktionen > Von Site entfernen aus. ![Die Site-Benutzerliste mit dem Aktionsmenü.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/user_site_remove_server.png) 2. Klicken Sie im Bestätigungsdialog auf **Benutzer entfernen**. Entfernen von Benutzern vom Server Sie können einen Benutzer nur entfernen, wenn der Benutzer kein Inhaber von Inhalten (Projekten, Arbeitsmappen, Ansichten oder Datenquellen) ist. Wenn Sie versuchen, einen Benutzer zu entfernen, der Inhaber von Inhalten ist, wird die Site-spezifische Rolle des Benutzers auf "Nicht lizenziert" gesetzt, aber er wird nicht entfernt. Wenn ein Benutzer Mitglied mehrerer Sites ist und über Inhalte auf diesen Sites verfügt, wird der Benutzer aus den Sites entfernt, in denen er kein Inhaber von Inhalten ist. Der Benutzer bleibt Mitglied der Sites, auf denen er über Inhalte verfügt, er wird jedoch auf die site-spezifische Rolle "Nicht lizenziert" heruntergestuft. 1. Klicken Sie im Site-Menü auf Alle Sites verwalten und anschließend auf Benutzer. In einer Umgebung mit einer einzelnen Site klicken Sie auf Benutzer. Wählen Sie einen oder mehrere Benutzer zum Löschen und klicken Sie dann auf Aktionen > Löschen. ![Formular zum Löschen von Benutzern auf Tableau Server.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/user_srvr_delete.png) 2. Klicken Sie im Dialogfeld zur Bestätigung auf **Löschen**. Ändern von Kennwörtern für Benutzer einer einzigen Site Um das Kennwort eines Benutzers zu ändern, der nur bei einer einzigen Site Mitglied ist, melden Sie sich bei Tableau Server als Site- oder Server-Administrator oder als Benutzer mit einem Administratorprofil mit ausreichenden Berechtigungen an. 1. Stellen Sie sicher, dass die richtige Site im Menü ausgewählt ist. 2. Klicken Sie auf Benutzer. 3. Klicken Sie auf den Anzeigenamen eines Benutzers. 4. Klicken Sie auf Einstellungen. 5. Klicken Sie auf den Link Kennwort ändern und wählen Sie dann die Option Kennwort speichern. ![Klicken Sie in den Benutzereinstellungen auf den Link zum Ändern des Kennworts.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/users_change_password.png) Ändern von Kennwörtern für Benutzer mehrerer Sites Um das Kennwort eines Benutzers zu ändern, der Mitgliedschaften bei mehreren Sites besitzt, melden Sie sich bei Tableau Server als Server-Administrator an. 1. Klicken Sie im Site-Menü auf Alle Sites verwalten. 2. Klicken Sie auf Benutzer. 3. Klicken Sie auf den Anzeigenamen eines Benutzers. 4. Klicken Sie auf den Link Kennwort ändern und wählen Sie dann die Option Kennwort speichern. ![Ein Formular zum Ändern Ihres Passworts.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/users_change_password2.png) [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Arbeiten mit Gruppensätzen Ab Tableau Server 2024.2 können Sie mithilfe von Gruppensätzen einen Container für Ihre Gruppen erstellen. Ein Gruppensatz kann eine oder mehrere Gruppen enthalten und zum Anwenden detaillierterer Regeln für Inhaltsberechtigungen verwendet werden. Wenn Funktionen basierend auf einem Gruppensatz aktiviert werden, müssen Benutzer in den zum Gruppensatz gehörigen Gruppen Mitglieder aller Gruppen sein, damit die Funktion ausgewertet werden kann. Auf diese Weise erzwingen Gruppensätze die UND-Logik. **Vorteile von Gruppensätzen:** - Sie können synchronisierte Gruppen mit lokalen Gruppen in Berechtigungsregeln beliebig mischen und so dynamischere Zugriffskontrollszenarien entwickeln. - Verwenden Sie in Berechtigungsregeln für Gruppen die UND-Logik. Dies kann in einigen Szenarien die Zugriffskontrolle vereinfachen. **Hinweise:** - Gruppensatz-Berechtigungsregeln werden hinter Benutzer- und Gruppenregeln ausgewertet. Weitere Informationen zu diesen Regeln finden Sie unter [Berechtigungsregeln auswerten](https://help.tableau.com/current/server/de-de/permission_effective.htm#EvaluatePermRules). - Gruppensätze können nur von Serveradministratoren erstellt werden. - Gruppensätze dürfen nicht als eine Gruppe von Gruppen verwendet werden. ## Aktivieren von Gruppensätzen Bevor Gruppensätze für Berechtigungen verwendet werden können, müssen Gruppensatzeinstellungen aktiviert werden. 1. Melden Sie sich in Tableau Server als Serveradministrator an. 2. Navigieren Sie zur Seite Einstellungen. 3. Wählen Sie im Abschnitt „Gruppensätze“ das Kontrollkästchen Gruppensätze erlauben aus. ![](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/abac_groupset_setting.png) Nach der Aktivierung von Gruppensätzen wird im Navigationsbereich eine spezielle Seite Gruppensätze angezeigt. ## Erstellen von Gruppensätzen Um einen Gruppensatz zu erstellen, navigieren Sie zur Seite „Gruppensätze“, und erstellen Sie einen Gruppensatz so, wie Sie eine Gruppe erstellen würden. 1. Melden Sie sich in Tableau Server als Serveradministrator an. 2. Navigieren Sie zur Seite „Gruppensätze“, und klicken Sie auf die Schaltfläche für Neue Gruppensätze. 3. Geben Sie einen Namen für den Gruppensatz ein, und klicken Sie auf Erstellen: ![](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/abac_groupset_create.png) 4. Klicken Sie in der Gruppensatz-Tabelle auf den Namen des soeben erstellten Gruppensatzes und dann auf die Schaltfläche Gruppen hinzufügen. 5. Wählen Sie aus der Liste der verfügbaren Gruppen die Gruppen aus, die Sie dem Gruppensatz hinzufügen möchten, und klicken Sie auf die Schaltfläche Hinzufügen. ![](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/abac_groupset_add_groups.png) ## Auswählen von Berechtigungen für Gruppensätze Um Gruppensätze zu verwenden, fügen Sie als Site-Administrator, Projektleiter oder Inhaltseigentümer die Berechtigungen des Inhalts hinzu oder bearbeiten Sie sie für die Verwendung des Gruppensatzes. Beispiel: Sie sind der Eigentümer der Arbeitsmappe „Batters“ (Schlagmänner). Um Berechtigungen basierend auf dem Gruppensatz anzuwenden, gehen Sie wie folgt vor: 1. Gehen Sie zur Arbeitsmappe und wählen Sie aus dem Aktionsmenü Berechtigungen aus. 2. Klicken Sie im Dialogfeld „Berechtigungen“ auf die Schaltfläche Gruppen-/Benutzerregel hinzufügen und führen Sie die folgenden Schritte aus: 1. Geben Sie im Textfeld den Gruppensatznamen ein (z. B. „Alle Auftragnehmer“). 2. Wählen Sie in der Vorlage die gewünschten Funktionen aus. 3. Klicken Sie auf Speichern. ![](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/abac_groupset_permissions.png) Wenn Berechtigungen mithilfe des Gruppensatzmodells angewendet werden, erstellen Sie dadurch Berechtigungen, die sich auf Benutzer auswirken, welche Mitglied in _allen_ Gruppen im Gruppensatz sind. Sie können beispielsweise je nach der regionalen Gruppenzugehörigkeit eines Benutzers den Zugriff auf unterschiedliche Ansichten der Arbeitsmappe einschränken: Angenommen, Sie haben Benutzer, die Auftragnehmer, Auftragnehmermanager, Vollzeitmitarbeiter und Vollzeitmanager sind und auf diese Arbeitsmappenansichten zugreifen. Gruppen mit Standardberechtigung zum Anzeigen der Arbeitsmappe sind: Alle, Nord, Süd, Ost, West, Vollzeit und Manager. - Für die detaillierte Ansicht „Region Nord“: - Berechtigungen basieren auf dem Gruppensatz: Region Nord - Gruppen im Gruppensatz: Vollzeit, Nord Ergebnis: Nur Vollzeitbeschäftigte und Vollzeitmanager im Norden können die Daten in der Detailansicht der Region Nord sehen. - Für die detaillierte Ansicht „Alle Regionen“: - Der Gruppensatz heißt „Manager“ - Gruppen im Gruppensatz: Alle, Manager Ergebnis: Nur Vertragsmanager und Vollzeitmanager können die Daten in der detaillierten Ansicht „Alle Regionen“ sehen. Weitere Informationen zu Berechtigungen finden Sie unter [Konfigurieren von Projekten, Gruppen und Berechtigungen für den verwalteten Self-Service](https://help.tableau.com/current/server/de-de/projects_data_gov.htm). [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Arbeiten mit Protokolldateien Das Erstellen von Protokolldateien zählt zu den Standardaktivitäten in Tableau Server. Sie benötigen möglicherweise die Serverprotokolldateien, wenn Sie Probleme mit Tableau Server beheben müssen oder wenn der Tableau-Support Protokolle anfordert, um Ihnen bei der Behebung eines Problems zu helfen. Mit dem Befehl `[tsm maintenance ziplogs](https://help.tableau.com/current/server/de-de/cli_maintenance_tsm.htm#tsm4ziplogs)` können Sie ein ZIP-Protokolldateiarchiv erstellen. Das ZIP-Archiv enthält Kopien der Protokolle, die Sie entpacken und untersuchen oder an den Tableau-Support senden können. Sobald Sie über eine Kopie des Archivs verfügen, können Sie das Archiv vom Server löschen. Weitere Informationen zu Protokolldateiarchiven finden Sie unter [Protokolldatei-Momentaufnahmen (Archivprotokolle)](https://help.tableau.com/current/server/de-de/logs_archive.htm). Diese Themensammlung enthält Informationen zum Erstellen von Protokolldatei-Archiven, zu den Inhalten bestimmter Protokolldateien und Hinweise dazu, wann und wie ein Protokoll aufgerufen werden sollte. ## Inhalt von Tableau Server-Protokollen Jeder Tableau Server-Prozess schreibt Informationen darüber, was er tut, in eine eigene Protokolldatei. Diese liefern detaillierte Informationen über die Aktionen der einzelnen Prozesse. Zusammengenommen enthalten diese Protokolldateien detaillierte Informationen über die interne Kommunikation zwischen Komponenten von Tableau Server, während sie die Anforderungen der Benutzer verarbeiten oder automatisierte Aufgaben ausführen. Tableau Server-Protokolle enthalten nur technische Informationen, die für die Fehlerbehebung nützlich sind. Dazu zählen beispielsweise der Status verschiedener Komponenten, die von verschiedenen Prozessen ausgeführten Aktionen, Kommunikationsversuche, Abfragen an die Datenbank (ohne Ergebnisse) und Timings von Anforderungen. Protokolldateien können einige spezifische Daten enthalten, z. B. Namen von Datenbankservern sowie deren IP-Adressen und Ports, Namen oder IP-Adressen von Tableau Server-Computern sowie URLs und Namen der Arbeitsmappen und Ansichten, auf die Benutzer zugreifen. Protokolldateien enthalten keine vertraulichen Kundendaten wie Kennwörter, Ergebnisse von Abfragen oder Daten, die in den Ansichten angezeigt werden. **Hinweis:** Bei der Protokollierung auf der `DEBUG`\-Ebene werden beim Start von Tableau alle Umgebungsinformationen erfasst. Das bedeutet, dass vertrauliche Informationen in einer Umgebungsvariablen in ein Protokoll aufgenommen werden können. Die Protokollierung auf der Standardstufe `INFO` sammelt nur sichere Umgebungsinformationen. Mithilfe des Befehls `tsm maintenance ziplogs` können Benutzer nicht nur ein gepacktes Archiv mit Protokolldateien generieren, sondern auch Tableau Server-Repository-Daten einschließen, wenn die Option `-d` angegeben ist. Das Repository enthält Metadaten aus Tableau Server (z. B. Benutzernamen, Gruppen, Projekte, Berechtigungen für Tableau Server, Extraktaktualisierungszeitpläne). Das Repository enthält auch Layout- und Verbindungsinformationen für die Arbeitsmappen, jedoch keine Daten wie Kennwörter, tatsächliche Daten aus der Datenbank oder Daten, die in der Ansicht angezeigt werden. In Ansichten angezeigte Daten stammen aus Extraktdateien oder Datenbanken und werden im Arbeitsspeicher zwischengespeichert. Sie werden nicht in Protokollen oder, im Falle von Direktverbindungen, in separaten Dateien auf Tableau Server-Computern gespeichert. Auf Tableau Server-Computern werden Extraktdateien als `.hyper`\-Dateien im Ordner `dataengine` gespeichert, sie werden jedoch nie in das gepackte Protokollarchiv einbezogen. ## Untersuchen von Tableau Server-Problemen Aufgrund der Spannbreite und Komplexität möglicher Probleme bei Tableau Server gibt es keinen einfachen Prozess, mit dem sich alle Probleme untersuchen lassen, im Allgemeinen sind jedoch diese Schritte zu berücksichtigen: 1. **Bereinigen** Sie vorhandene Protokolldateien, um ihre Größe zu reduzieren. Weitere Informationen finden Sie unter [Entfernen überflüssiger Dateien](https://help.tableau.com/current/server/de-de/maintenance_cleanup.htm). **Wichtig:** wenn die Möglichkeit besteht, dass Sie bei der Fehlerbehebung für ein Problem die Hilfe des Tableau Supports in Anspruch nehmen, erstellen Sie unbedingt ein gepacktes Archiv Ihrer Protokolle, bevor Sie sie bereinigen. Bei der Bereinigung können wichtige Informationen gelöscht werden, die der Support möglicherweise benötigt. Weitere Informationen zum Erstellen von Protokollarchiven finden Sie unter [Protokolldatei-Momentaufnahmen (Archivprotokolle)](https://help.tableau.com/current/server/de-de/logs_archive.htm). 2. **Legen Sie die geeignete Protokollstufe fest**. Der Tableau-Support gibt Ihnen entsprechende Anweisungen. Weitere Informationen, einschließlich der Auswirkungen verschiedener Protokollebenen, finden Sie unter [Ändern von Protokollstufen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/logs_debug_level.htm). 3. **Stellen Sie das Problem**, das Sie beheben möchten, wieder her, damit die Protokolle die mit dem Problem verbundenen Ereignisse erfassen. 4. **Erstellen Sie ein Archiv** der Protokolle. Weitere Information dazu finden Sie unter [Protokolldatei-Momentaufnahmen (Archivprotokolle)](https://help.tableau.com/current/server/de-de/logs_archive.htm). **Wichtig:** Verwenden Sie dieses Archiv beim Anzeigen der Protokolldateien. Sie sollten Dateien nicht direkt auf dem Serve bearbeiten, verschieben oder löschen. 5. **Überprüfen Sie das Protokoll des TSM Administration Controller** (`\tabadmincontroller\tabadmincontroller_node-.log`), um jede Konfiguration oder Bereitstellung von TSM über die Befehlszeile, Web-Benutzeroberfläche oder API zu verstehen, einschließlich der von TSM gestarteten Jobs. Beginnen Sie mit dem Controller-Protokoll. Hier erhalten Sie die meisten nützlichen Informationen. **Hinweis:** die Datei `tsm.log` enthält zwar weniger Wörter als `tabadmincontroller_*.log`, sie kann jedoch nützliche, ergänzende Informationen zur Fehlerbehebung liefern. 6. **Suchen Sie in den Apache-Protokollen** (`\httpd\access.####_##_##_##_##_##.log` und `\httpd\error.log`) nach Anfragen, die einen Bezug zu Ihrem Problem aufweisen könnten. Die Apache-Protokolle werden zu einem beträchtlichen Teil Daten enthalten, die mit dem von Ihnen vorgefundenen Problem nicht in Zusammenhang stehen. - Wenn Sie eine Anforderung vorfinden, die scheinbar mit Ihrem Problem in Zusammenhang steht, durchsuchen Sie das `vizqlserver`\-Verzeichnis nach Einträgen, in denen die eindeutige Anforderungs-ID aus den Apache-Protokollen verzeichnet ist. - Schauen Sie den Reaktions-Code und die mit der Anforderungs-ID verbundene Mitteilung an. - Suchen Sie nach dem Namen der Arbeitsmappe, der Ansicht, des Dashboards oder der Datenquelle, die im Zusammenhang mit Ihrem Problem steht. Suchen Sie unbedingt nach einem relevanten Zeitstempel. - Wenn Sie ein Problem finden, das im Zusammenhang mit Ihrem Problem zu stehen scheint, sehen Sie sich den Antwortcode an, der der Anfrage zugeordnet ist. (200-er Werte sind gut, 500-er Werte deuten auf Probleme hin.) - Suchen Sie die eindeutige Anfrage-ID, die der von Ihnen identifizierten Anfrage zugeordnet ist (bei der eindeutigen Anfrage-ID handelt es sich um eine 24-stellige alphanumerische Zeichenfolge ganz am Ende der Anfrage). 7. **Prüfen Sie das Protokollarchiv** weiter, um nach weiteren Meldungen und möglichen Fehlern zu suchen. - Durchsuchen Sie den Ordner `vizqlserver` im Protokollarchiv anhand der Anfrage-ID aus den Apache-Protokollen nach Dateien, die zugehörige Protokolleinträge enthalten. Suchen Sie nach Hinweisen auf ein Problem (beispielsweise Fehlermeldungen oder Abfragen mit langer Ausführungsdauer). - Das kostenlose Open-Source-Tool Logshark kann eine nützliche Option für die Überprüfung von Protokollarchiven sein. Weitere Informationen finden Sie unter [Fehlebehebung für Tableau Server](https://help.tableau.com/current/blueprint/de-de/bp_troubleshooting.htm#tableau-server) in Tableau Blueprint. 8. **Überprüfen Sie die Skriptprotokollierung.** Tableau Server speichert die Protokolle für die meisten Skripts im Skriptverzeichnis. Dies ist standardmäßig:`C:\Program Files\Tableau\Tableau Server\packages\scripts.\` Diese Protokolle werden unter dem folgenden Verzeichnis gespeichert: - `\\logs\` standardmäßig: - `C:\ProgramData\Tableau\Tableau Server\logs\` 9. **Support kontaktieren** Schicken Sie das gezippte Archiv an Tableau, wenn Sie das Problem nicht selbst lösen können oder der Tableau-Support dieses anfordert. ## Andere Artikel in diesem Abschnitt [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Archivierte Inhalte ## Das ist archivierter Inhalt Bereitstellungen in öffentlichen Clouds werden weiterhin unterstützt, der Inhalt für Bereitstellungen in öffentlichen Clouds von Drittanbietern wird jedoch nicht mehr aktualisiert. Den neuesten Inhalt zur Tableau Server-Bereitstellung finden Sie im Abschnitt [Bereitstellen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/install.htm) der Tableau Server-Hilfe. Für Kunden, die über Zugriff verfügen, empfehlen wir Tableau Cloud. Weitere Informationen dazu finden Sie hier: - [Handbuch für die manuelle Migration nach Tableau Cloud](https://help.tableau.com/current/guides/migration/de-de/emg_intro.htm) - [Testversion von Tableau Cloud für Administratoren](https://help.tableau.com/current/server-linux/de-de/install.htm) - [Tableau Cloud: Erste Schritte für Administratoren](https://www.tableau.com/de-de/learn/get-started/online-admin) ## Andere Artikel in diesem Abschnitt [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # ATRDiag.exe-Befehlszeilenreferenz Sie können das Befehlszeilenprogramm ATRDiag verwenden, um Lizenzierungsprobleme im Zusammenhang mit den Anmeldungsbasierte Lizenzverwaltung\- und ATR-Funktionen zu verwalten. ## Synopse `ATRDiag -dumpATR -showAll -showVerbose -product ["Tableau Desktop"]["Tableau Prep"]["Tableau Server"]` `-subProduct {subProduct} -version {version} -setVersion {version}` `-log [Trace][Debug][Info][Warn][Error][Fatal][Off] -status -deleteAllATRs` `-deleteInvalidATRs -deleteATR {atrIdToDelete}` `-enableATRFeature -disableATRFeature -enableLBLMFeature -disableLBLMFeature` `-requireLBLMFeature -setDuration {seconds`} **Hinweis:** Bei allen ATRDiag-Optionen wird nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden. ## Optionen `-dumpATR` Zeigen Sie eine gültige ATR an der Eingabeaufforderung an (falls vorhanden). Verwenden Sie `-version/-product/-subProduct/-version`, um zu steuern, welches ATR ausgegeben wird, wenn mehr als eines gültig ist. `-showAll` Dabei wird der Inhalt der Registrierung durchsucht, um die verfügbaren ATRs zu finden (von denen einige möglicherweise nicht gültig sind). `-showVerbose` Der Registrierung wird durchsucht und `-version/-product/-subProduct/-version` verwendet, um pro Produkt zu liefern. `-product ["Tableau Desktop"]["Tableau Prep"]["Tableau Server"]` Standards für "Tableau Desktop". Muss "Tableau Server" angeben, um Server-ATR anzuzeigen. Beispiel: `atrdiag -product "Tableau Server"` ![Eingabeaufforderungsfenster mit Attributdetails.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/atrdiag_product_tableau_server.png) `-subProduct {subProduct}` Standards für "Professional". `-version {version}` Kein Standard; ein gültiger Wert für dieses Feld ist "Tableau 2021.1". `-setVersion {version}` Ein Standardwert für -Version wird beibehalten. `-log [Trace][Debug][Info][Warn][Error][Fatal][Off]` Anzeige von ATR-Protokollinformationen. `-status` Gibt den Status der ATR-Funktion (aktiviert oder deaktiviert), den Lizenzserver und das Abbild des ATR an. `-deleteAllATRs` Entfernt alle ATRs, die auf dem Gerät vorhanden sind. `-deleteInvalidATRs` Entfernt alle ungültigen ATRs. `-deleteATR {atrIdToDelete}` Entfernt einen ATR nach ID. `-enableATRFeature` Schaltet die ATR-Funktion ein. Kann nur von einen Administrator ausgeführt werden. Nur zur Verwendung in Tableau Desktop. `-disableATRFeature` Deaktiviert die ATR-Funktion. Kann nur von einen Administrator ausgeführt werden. Nur zur Verwendung in Tableau Desktop. `-enableLBLMFeature` Schaltet Anmeldungsbasierte Lizenzverwaltung (LBLM) ein. Kann nur von einen Administrator ausgeführt werden. `-disableLBLMFeature` Schaltet Anmeldungsbasierte Lizenzverwaltung (LBLM) aus. Kann nur von einen Administrator ausgeführt werden. `-requireLBLMFeature` Legt Anmeldungsbasierte Lizenzverwaltung (LBLM) auf erforderlich fest. Kann nur von einen Administrator ausgeführt werden. `-setDuration {seconds}` Stellt `ATRRequestedDurationSeconds` auf Sekunden ein. Kann nur von einen Administrator ausgeführt werden. ## Globale Optionen `-h, --help` Optional. Hilfe zum Befehl anzeigen. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Aufgabe "Miniaturbilder aktualisieren" In Tableau Server Version 2019.1 und höher nutzen Arbeitsmappen und Ansichten Miniaturbilder mit höherer Auflösung. Wenn Sie ein Upgrade auf Tableau Server Version 2019.1 oder später durchführen, führt die Hintergrundprozesskomponente die Aufgaben "Aktualisierung für Miniaturbilder in Warteschleife" und "Miniaturbilder aktualisieren" durch, wodurch die Miniaturbilder für alle Ansichten aktualisiert werden, die seit der Tableau-Version 2018.2 noch nicht bearbeitet oder veröffentlicht wurden, und konvertiert sie von Miniaturbildern mit geringer Auflösung (192 x 192 Pixel) in Miniaturbilder mit hoher Auflösung (300 x 300 Pixel), wie unten dargestellt. **Hinweis:** Von Tableau Server Version 2020.2 an und in höheren Versionen ist der Auftrag "Miniaturbilder aktualisieren" standardmäßig deaktiviert. Serveradministratoren können über den tabcmd-Befehl den Auftrag "Miniaturbilder aktualisieren" ausführen. Weitere Informationen finden Sie unter [upgradethumbnails](https://help.tableau.com/current/server/de-de/tabcmd_cmd.htm#upgradethumbnails). ![Eine Heatmap verschiedener Statusindikatoren nach Land.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/adminview_backgrounder_upgrade_thumnails.png) Wenn der Auftrag "Miniaturbilder aktualisieren" die Miniaturbilder aktualisiert, wird das Änderungsdatum der Ansicht geändert, sodass das Datum mit der Miniaturbildaktualisierung übereinstimmt. Der Auftrag "Miniaturbilder aktualisieren" ändert das Änderungsdatum von Arbeitsmappen nicht, wenn die Miniaturansichten der enthaltenen Ansicht aktualisiert werden. Abhängig von der Anzahl Ihrer Arbeitsmappen kann die Aufgabe "Miniaturbilder aktualisieren" einige Minuten bis einige Stunden in Anspruch nehmen. Möglicherweise stellen Sie fest, dass die CPU-Auslastung bei Knoten der Hintergrundprozesskomponente höher als gewöhnlich ist, während die Aufgabe "Miniaturbilder aktualisieren" ausgeführt wird. Außerdem stellen Sie möglicherweise fest, dass Miniaturbilder noch bis zu eine Woche nach dem Upgrade auf Tableau Server 2019.1 oder später in geringer Auflösung angezeigt werden, während die Aufgabe "Miniaturbilder aktualisieren" alle in Ihren Arbeitsmappen verwendeten Miniaturbilder verarbeitet. Wir empfehlen Ihnen, zu warten, bis die Aufgabe "Miniaturbilder aktualisieren" abgeschlossen ist, bevor Sie Tableau Server sichern. Nachdem die Aufgabe "Miniaturbilder aktualisieren" das erste Mal ausgeführt wurde, wird sie gemäß einem vordefinierten wöchentlichen Zeitplan wiederholt. Die Aufgabe "Miniaturbilder aktualisieren" wird mit der geringsten Priorität ausgeführt und erstellt für Upgrades von geringauflösenden Miniaturbildern je eine Aufgabe pro Arbeitsmappe in der Tabelle "background\_jobs". Miniaturbilder mit geringer Auflösung, die über Tableau Desktop Version 2018.3 und frühere Versionen in Tableau Server veröffentlicht wurden, werden automatisch wöchentlich bereinigt, wenn die Aufgabe "Miniaturbilder aktualisieren" ausgeführt wird. ## Problembehebung Sie können den Status der Aufgabe "Miniaturbilder aktualisieren" in der [Verwaltungsansicht "Hintergrundaufgaben für Nicht-Extrakte"](https://help.tableau.com/current/server/de-de/adminview_backgrnd_nonextract.htm) prüfen. Die Aufgabe "Miniaturbilder aktualisieren" kann den Erfolg- sowie den Fehler-Status anzeigen. Die Aufgabe "Miniaturbilder aktualisieren" ist fehlgeschlagen oder wurde abgeschlossen, wobei jedoch noch einige Miniaturbilder eine geringe Auflösung aufweisen. Die Aufgabe "Miniaturbilder aktualisieren" zeigt möglicherweise den Status Fehler an, wenn Ihre Anmeldedaten falsch sind. In diesem Fall werden die Miniaturbilder der Arbeitsmappen noch immer unscharf und in geringer Auflösung angezeigt (192 x 192 Pixel). Aktualisieren Sie Ihre Anmeldedaten, dann aktualisiert die Aufgabe "Miniaturbilder aktualisieren" die Miniaturbilder der Arbeitsmappen, wenn sie das nächste Mal ausgeführt wird. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Aufgaben nach der Installation Nach der Installation von Tableau Server können Sie andere Konfigurationsaufgaben ausführen, z. B. das Überprüfen der Checkliste für die Sicherheitshärtung, das Konfigurieren von Serverereignisbenachrichtigungen, das Konfigurieren des Datencache für Ansichten und das Konfigurieren von Server-Absturzberichten. ## Andere Artikel in diesem Abschnitt [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Ausführen von initialen SQL-Befehlen **Hinweis**: Ab Version 2019.2.2 unterstützt Tableau Prep Builder die Verwendung von initialen SQL-Befehlen, allerdings noch nicht alle Optionen, die von Tableau Desktop unterstützt werden. Informationen zur Verwendung von initialen SQL-Befehlen mit Tableau Prep Builder finden Sie unter [Verwenden von initialen SQL-Befehlen zum Abfragen Ihrer Verbindungen](https://help.tableau.com/current/prep/de-de/prep_connect.htm#initial_SQL) in der Tableau Prep Builder Salesforce-Hilfe. Wenn Sie eine Verbindung zu bestimmten Datenbanken herstellen, können Sie einen initialen SQL-Befehl angeben, der beim Herstellen der Verbindung zur Datenbank ausgeführt wird, zum Beispiel bei jedem Öffnen der Arbeitsmappe, Aktualisieren eines Extrakts, Anmelden bei Tableau Server oder Veröffentlichen in Tableau Server. **Hinweis:** Das anfängliche SQL unterscheidet sich von einer benutzerdefinierten SQL-Verbindung. Eine benutzerdefinierte SQL-Verbindung definiert eine Beziehung (oder Tabelle), für die Abfragen ausgeführt werden. Weitere Informationen finden Sie unter [Herstellen einer Verbindung zu einer benutzerdefinierten SQL-Abfrage](https://help.tableau.com/current/pro/desktop/de-de/customsql.htm). Mit diesem Befehlen können Sie Folgendes tun: - Temporäre Tabellen einrichten, die während der Sitzung verwendet werden. - Benutzerdefinierte Datenumgebung einrichten. Sie haben die Möglichkeit, einen SQL-Anfangsdatenbefehl im Dialogfeld "Serververbindung" oder auf der Seite "Datenquelle" hinzuzufügen. Hinweis: Wenn Ihre Datenquelle die Ausführung einer SQL-Anfangsanweisung unterstützt, wird der Link SQL-Anfangsdaten in der unteren linken Ecke des Dialogfelds "Serververbindung" angezeigt. Informationen zu Ihren Datenquellen finden Sie unter [Unterstützte Connectoren](https://help.tableau.com/current/pro/desktop/de-de/exampleconnections_overview.htm). ## So verwenden Sie SQL-Anfangsdaten 1. Klicken Sie im Dialogfeld "Serververbindung" auf SQL-Anfangsdaten, oder wählen Sie auf der Seite "Datenquelle" Daten > SQL-Anfangsdaten oder Daten > Abfragenverbund und SQL-Anfangsdaten aus, abhängig von der Datenbank, zu der Sie eine Verbindung herstellen. 2. Geben Sie den SQL-Befehl in das Dialogfeld SQL-Anfangsdaten ein. Über das Dropdown-Menü Einfügen können Sie Parameter an eine Datenquelle weitergeben. ![Anfängliches SQL-Setup mit einem Textfeld zur Eingabe von SQL-Anweisungen.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/connect_basic_initialsql.png) **Hinweis:** Tableau untersucht die Anweisung nicht auf Fehler. Die SQL-Anweisung wird bei der Herstellung der Verbindung an die Datenbank gesendet. Unter Umständen ist es mit Ihrer Softwarelizenz nicht möglich, SQL-Anfangsdaten mit Ihrer Verbindung zu verwenden. Wenn Sie in Tableau Server veröffentlichen, muss der Server so konfiguriert sein, dass SQL-Anfangsdatenanweisungen zulässig sind. Standardmäßig ist die Serversoftware so konfiguriert, dass die Anweisungen ausgeführt werden können, wenn die Arbeitsmappe in einem Webbrowser geladen wird. Administratoren können den Server mit dem Befehl `tsm configuration set` so konfigurieren, dass anfängliche SQL-Anweisungen ignoriert werden. `tsm configuration set -k vizqlserver.initialsql.disabled -v true` Wenn der Server anfängliche SQL-Anweisungen nicht zulässt, wird die Arbeitsmappe zwar geöffnet, doch die anfänglichen SQL-Befehle werden nicht gesendet. Für weitere Informationen über den Befehl `tsm configuration set`, siehe [Tableau Server-Hilfe](https://help.tableau.com/current/server/de-de/cli_configuration_tsm.htm#TSMSet). ## Parameter in einer SQL-Anfangsdatenanweisung Sie können Parameter in einer SQL-Anfangsdatenanweisung an Ihre Datenquelle weiterleiten. Die folgende Liste zeigt mehrere Vorteile der Verwendung von Parametern in einer anfänglichen SQL-Anweisung. - Sie können mit den Parametern TableauServerUser oder TableauServerUserFull einen Identitätswechsel konfigurieren. - Sofern Ihre Datenquelle dies unterstützt, können Sie die Sicherheitsfunktion auf Zeilenebene einrichten (z. B. für Oracle VPD oder SAP Sybase ASE), um sicherzustellen, dass die Benutzer nur die Daten sehen können, für die sie Anzeigeberechtigungen haben. - Sie können weitere Einzelheiten bei der Anmeldung wie z. B. die Tableau-Version oder den Arbeitsmappennamen bereitstellen. Folgende Parameter werden in einer SQL-Anfangsdatenanweisung unterstützt:
ParameterBeschreibungBeispiel eines zurückgegebenen Werts
TableauServerUserDer Benutzername des aktuellen Serverbenutzers. Wird beim Einrichten des Identitätswechsels auf dem Server verwendet. Gibt einen Leerstring zurück, wenn der Benutzer nicht bei Tableau Server angemeldet ist.jsmith
TableauServerUserFullDer Benutzername und die Domäne des aktuellen Serverbenutzers. Wird beim Einrichten des Identitätswechsels auf dem Server verwendet. Gibt einen Leerstring zurück, wenn der Benutzer nicht bei Tableau Server angemeldet ist.domain.lan\jsmith
TableauAppDer Name der Tableau-Anwendung.

Tableau Desktop Professional

Tableau Server

TableauVersionDie Version der Tableau-Anwendung.9.3
WorkbookNameDer Name der Tableau-Arbeitsmappe. Verwenden Sie ihn nur in Arbeitsmappen mit einer eingebetteten Datenquelle.Finanzanalyse
> [!WARNING] > > **Warnung:** Tableau Desktop schließt keine Domäne mit ein. Sie können eine mit einschließen, wenn Sie keine Delegierung verwenden und "tsm configuration set -k DelegationUseFullDomainName=-v true--force-keys" festlegen. Die folgenden Beispiele zeigten unterschiedliche Möglichkeiten, wie Sie Parameter in einer SQL-Anfangsdatenanweisung nutzen können. - Bei diesem Beispiel wird der Sicherheitskontext auf einem Microsoft SQL-Server festgelegt: `EXECUTE AS USER = [TableauServerUser] WITH NO REVERT;` - Dieses Beispiel zeigt, wie Sie in einer DataStax-Datenquelle mit Parametern Details zur Anmeldung hinzufügen oder eine Sitzungsvariable einrichten können, um die Daten nachzuverfolgen: `SET TABLEAUVERSION [TableauVersion];` - Dieses Beispiel kann herangezogen werden, um die Sicherheit auf Zeilenebene für Oracle-VPD einzurichten: `begin`  `DBMS_SESSION.SET_IDENTIFIER([TableauServerUser]);` `end;` Hinweis: Oracle PL/SQL-Blöcke müssen mit einem nachgestellten Semikolon abgeschlossen werden. Informationen zur richtigen Syntax finden Sie in der Oracle-Dokumentation. ### Verschieben der Ausführung einer Anweisung auf den Server Sie können eine anfängliche SQL-Anweisung verschieben, sodass sie nur auf dem Server ausgeführt wird. Ein Grund für die Verschiebung der Ausführung einer Anweisung auf den Server ist, wenn Sie nicht die Berechtigung zum Ausführen der Befehle haben, die einen Identitätswechsel festlegen. Verwenden Sie die Tags , um die nur auf dem Server auszuführenden Befehle einzuschließen. Beispiel: CREATE TEMP TABLE TempTable(x varchar(25)); INSERT INTO TempTable VALUES (1); INSERT INTO TempTable Values(2); ### Sicherheit und Identitätswechsel Falls Sie den Parameter TableauServerUser oder TableauServerUserFull in einer anfänglichen SQL-Anweisung verwenden, müssen Sie eine entsprechende Verbindung erstellen, die nicht mit anderen Benutzern geteilt werden kann. Dadurch wird zudem das Teilen des Zwischenspeichers eingeschränkt, wodurch die Sicherheit erhöht, aber die Geschwindigkeit verringert werden kann. ## Fehlerbehebung „Tabelle erstellen“ für MySQL- und Oracle-Verbindungen #### Bei MySQL-Verbindungen werden Tabellen nicht aufgelistet, nachdem sie mithilfe von anfänglicher SQL erstellt wurden. Wenn Sie eine Verbindung mit MySQL herstellen und anfängliche SQL ausführen, werden Tabellen möglicherweise aufgrund der Art und Weise, wie Tableau die Abfrage erstellt, nicht angezeigt: CREATE TABLE TestV1.testtable77(testID int); Um dieses Problem zu beheben, fügen Sie der SQL-Anweisung `IF NOT EXISTS` hinzu: CREATE TABLE IF NOT EXISTS TestV1.TestTable(testID int); #### Bei Oracle-Verbindungen führt die Verwendung von anfänglicher SQL zum Erstellen einer Tabelle dazu, dass Tableau abstürzt. Wenn Sie eine Verbindung zu Oracle herstellen und eine anfängliche SQL-Anweisung ausführen, bleibt Tableau aufgrund der Art und Weise, wie Tableau die Abfrage erstellt, in einer Endlosschleife hängen: CREATE TABLE TEST\_TABLE (TESTid int) Verwenden Sie die folgende SQL-Anweisung, um dieses Problem zu beheben: BEGIN EXECUTE IMMEDIATE 'create table test\_table(testID int)'; EXCEPTION WHEN OTHERS THEN NULL; END; [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Auswahl des richtigen Storytyps für Ihre Tableau Desktop-Datenstory **Wichtige Änderungen für Tableau Datenstorys** Tableau-Datenstorys wurden im Januar 2025 (2025.1) in Tableau Desktop, Tableau Cloud und Tableau Server eingestellt . Angesichts der Fortschritte bei natürlichsprachlichen Technologien entwickeln wir eine verbesserte Benutzeroberfläche, die es Ihnen einfacher machen wird, Fragen zu Ihren Daten zu stellen und über Änderungen immer auf dem Laufenden zu bleiben. Mehr dazu erfahren Sie unter [Wie Tableau Pulse, unterstützt durch Tableau AI, die Datennutzung neu definiert](https://www.tableau.com/de-de/blog/tableau-pulse-and-tableau-ai). Wenn Sie [Hinzufügen einer Datenstory zu einem Dashboard](https://help.tableau.com/current/server/de-de/data_stories_create.htm), ist es wichtig, den richtigen Typ von Story für Ihre Daten auszuwählen. Möchten Sie, dass es in Ihrer Story über Trends im zeitlichen Verlauf geht? Oder sollen in Ihrer Story zwei Werte miteinander vergleichen werden? Um Ihnen bei der Auswahl der richtigen Story zu helfen, beschreibt dieses Thema die verschiedenen Typen von Storys und führt zu jedem Storytyp ein Beispiel an. ## Fortlaufend Fortlaufende Storys eignen sich am besten für die Analyse von Trends oder Fortschritten im zeitlichen Verlauf. Wenn Sie eine fortlaufende Story erstellen, enthält diese Inhalte für Leistung, Segmente, Volatilität und Trendlinien. Außerdem beinhaltet die Story auch Beitragsanalyse und Korrelation für Storys, die mehr als eine Dimension verwenden. Um eine fortlaufende Story zu verwenden, muss Ihr Arbeitsblatt Folgendes enthalten: - 1 Dimension mit 1–10 Kennzahlen - 2 Dimensionen und bis zu 3 Kennzahlen Das folgende Beispiel zeigt eine fortlaufende Story für ein Liniendiagramm mit einer einzigen Dimension und mehreren Kennzahlen: ![Beispiel: Drei Liniendiagramme mit einer fortlaufenden Story](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/data_stories_continuous.png) ## Diskret Einzelstorys eignen sich am besten, um Werte zu vergleichen und die Verteilung von Daten in jedem Wert zu verstehen. Wenn Sie eine Einzelstory erstellen, enthält die Story Inhalte über die Verteilung und Gruppierungen oder Cluster über die Daten hinweg. Und die Story beinhaltet eine Beitragsanalyse für Arbeitsblätter, die mehrere Dimensionen verwenden. Die Verwendung einer Einzelstory sollten Sie in Betracht ziehen, wenn Sie: - Verstehen möchten, was die Driver Ihrer KPIs (Key Performance Indicators) in Verkaufsberichten sind. - Ausreißer während der Datenermittlung schnell identifizieren und verstehen möchten. - Trends identifizieren möchten, die beim Durchsehen einer Visualisierung nicht leicht erkennbar sind. - Bei geografischen Analysen komplexe Einblicke in die Auslastung schnell erhalten möchten. - Wichtige Zusammenhänge (z. B. zwischen dem Umsatz und dem Gewinn) auffinden und aufzeigen möchten. Um eine Einzelstory zu verwenden, muss Ihr Arbeitsblatt Folgendes enthalten: - 1 Dimension mit 1–10 Kennzahlen - 2 Dimensionen und bis zu 3 Kennzahlen Das folgende Beispiel zeigt eine Einzelstory für ein Balkendiagramm mit einer einzigen Dimension und zwei Kennzahlen: ![Beispiel: Ein Balkendiagramm mit einer Einzelstory](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/data_stories_discrete.png) ## Prozent vom Ganzen Storys vom Typ "Prozent vom Ganzen" eignen sich am besten für Tortendiagramme. Um eine Story vom Typ "Prozent vom Ganzen" zu verwenden, muss Ihr Arbeitsblatt Folgendes enthalten: - 1 Dimension - 1 Kennzahl Das folgende Beispiel zeigt eine Story vom Typ "Prozent vom Ganzen", die ein Tortendiagramm mit einer einzelnen Dimension und einer einzelnen Kennzahl verwendet: ![Beispiel: Ein Tortendiagramm mit einer Story vom Typ "Prozent vom Ganzen"](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/data_stories_percent.png) ## Streudiagramm Streudiagramm-Storys eignen sich am besten, um die Beziehung zwischen zwei Kennzahlen zu verstehen. Wenn Sie eine Streudiagramm-Story erstellen, enthält die Story Inhalte über die Beziehung (Regression) zwischen zwei Kennzahlen. Und die Story enthält Inhalte über Gruppen (Cluster) in den Daten, sofern vorhanden. Die Verwendung einer Streudiagramm-Story sollten Sie in Betracht ziehen, wenn Sie: - Beziehungen zwischen zwei Kennzahlen anzeigen möchten, um Auswirkungen zu identifizieren (Regressionsanalyse). - Ausreißer, die über oder unter definierten Schwellenwerten liegen, identifizieren und verstehen möchten. - Analysieren möchten, wie Ihre Daten verteilt sind. Um eine Streudiagramm-Story zu verwenden, muss Ihr Arbeitsblatt Folgendes enthalten: - 1 Dimension - 2 oder 3 Kennzahlen **Hinweis:** Wenn Sie Ihre Streudiagramm-Story erstellen, wird die erste ausgewählte Kennzahl als die unabhängige Variable und die zweite Kennzahl als die abhängige Variable behandelt. Das folgende Beispiel zeigt eine Streudiagramm-Story, die ein Streudiagramm mit einer einzigen Dimension und zwei Kennzahlen verwendet: ![Beispiel: Ein Streudiagramm mit einer Streudiagramm-Story](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/data_stories_scatter.png) [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Auswählen des Typs und der Größe einer Alibaba ECS-Instanz ## Das ist archivierter Inhalt Bereitstellungen in öffentlichen Clouds werden weiterhin unterstützt, der Inhalt für Bereitstellungen in öffentlichen Clouds von Drittanbietern wird jedoch nicht mehr aktualisiert. Den neuesten Inhalt zur Tableau Server-Bereitstellung finden Sie im Abschnitt [Bereitstellen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/install.htm) der Tableau Server-Hilfe. Für Kunden, die über Zugriff verfügen, empfehlen wir Tableau Cloud. Weitere Informationen dazu finden Sie hier: - [Handbuch für die manuelle Migration nach Tableau Cloud](https://help.tableau.com/current/guides/migration/de-de/emg_intro.htm) - [Testversion von Tableau Cloud für Administratoren](https://help.tableau.com/current/server-linux/de-de/install.htm) - [Tableau Cloud: Erste Schritte für Administratoren](https://www.tableau.com/de-de/learn/get-started/online-admin) ## Einführung Die Alibaba Cloud bietet viele Arten von Instanzen in verschiedenen Größen. Die Auswahl der richtigen Instanz für Ihre Arbeitslast ist ein wichtiger Faktor für eine erfolgreiche Tableau Server-Bereitstellung. Sie können aus einer großen Auswahl an Instanzen wählen. Eine vollständige Liste aller verfügbaren Instanztypen und -größen finden Sie unter [Instanztypen-Familien](https://www.alibabacloud.com/help/doc-detail/25378.htm) auf der Alibaba-Website. Es ist wichtig, eine Instanz zu wählen, die Tableau Server ausführen kann. Die Instanz muss den Tableau Server Hardware-Richtlinien (mind. 8 Core und 128 GB RAM) entsprechen. Die 64-Bit-Version von Tableau Server erfordert als Mindestanforderung einen Prozessor mit 4 Kernen (das entspricht 8 vCPUs auf einer Alibaba Cloud Elastic Compute Service (ECS)-Instanz) und 64 GB RAM. Es wird jedoch dringend empfohlen, für eine einzelne ECS-Produktionsinstanz insgesamt 8 Prozessor-Kerne (16 vCPUs auf einer ECS-Instanz) und 128 GB RAM zu verwenden. Das Windows-Betriebssystem erkennt diese 16 vCPUs als 8 Kerne, sodass es keine negativen Lizenzierungsauswirkungen gibt. ## Typische Instanztypen und -größen für Entwicklungs-, Test- und Produktionsumgebungen - ecs.c5.4xlarge - ecs.g5.4xlarge - ecs.r5.4xlarge **Anmerkung:** Einige Instanztypen sind möglicherweise nicht in allen Regionen verfügbar. ## Empfohlene Spezifikationen für eine einzelne Produktionsinstanz
Komponente/RessourceAlibaba Cloud

CPU

16+ vCPU

Betriebssystem

 2021.3.0 – 2023.3.02023.3.1 – 2026.2.x
Windows Server 2016
Windows Server 2019 (x64)
Windows Server 2022Hinweis: Windows Server 2022 wird nicht in Versionen vor 2023.3.1 unterstützt. Seit April 2023 blockieren Installationsprogramme für alle Versionen vor 2023.3.1 von Tableau Server unter Windows die Installation unter Windows 2022.

Arbeitsspeicher

Mindestens 128 GB RAM (4 GB RAM pro vCPU)

Speicher

Zwei Volumes:

Volume 30–50 GiB für das Betriebssystem

Volume 100 GiB oder größer für Tableau Server

Speichertyp

SSD Cloud Disk

Für weitere Informationen zu SSD Cloud Disks, siehe Cloud Disks und geteilte Blockspeicherlösungen auf der Alibaba-Website.

Festplattenlatenz

Weniger als oder gleich 20 ms, gemessen vom Windows-Leistungsindikator Durchschn. Datenträger übertragen/s Leistungszähler in Windows.

Für weitere Informationen über die Festplattenlatenz in der Alibaba Cloud und ihre Beziehung zu IOPS, siehe Speicherparameter und Leistungstest auf der Alibaba-Website.

[Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Auswählen des Typs und der Größe einer AWS-Instanz ## Das ist archivierter Inhalt Bereitstellungen in öffentlichen Clouds werden weiterhin unterstützt, der Inhalt für Bereitstellungen in öffentlichen Clouds von Drittanbietern wird jedoch nicht mehr aktualisiert. Den neuesten Inhalt zur Tableau Server-Bereitstellung finden Sie im Abschnitt [Bereitstellen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/install.htm) der Tableau Server-Hilfe. Für Kunden, die über Zugriff verfügen, empfehlen wir Tableau Cloud. Weitere Informationen dazu finden Sie hier: - [Handbuch für die manuelle Migration nach Tableau Cloud](https://help.tableau.com/current/guides/migration/de-de/emg_intro.htm) - [Testversion von Tableau Cloud für Administratoren](https://help.tableau.com/current/server-linux/de-de/install.htm) - [Tableau Cloud: Erste Schritte für Administratoren](https://www.tableau.com/de-de/learn/get-started/online-admin) ## Einführung Die Auswahl der richtigen Instanz für Ihre Arbeitslast ist ein wichtiger Faktor für eine erfolgreiche Tableau Server-Bereitstellung. Sie können aus einer großen Bandbreite an Amazon EC2-Instanztypen auswählen. Eine vollständige Liste aller verfügbaren Instanztypen und -größen finden Sie unter [Amazon EC2-Instanztypen](https://aws.amazon.com/ec2/instance-types/) auf der AWS-Website. Die 64-Bit-Version von Tableau Server erfordert als Mindestanforderung eine CPU mit 4 Cores (entspricht 8 AWS vCPUs) und 64 GB RAM. Es wird jedoch dringend empfohlen, für eine einzelne Amazon EC2-Produktionsinstanz insgesamt 8 CPU-Cores (16 AWS vCPUs) und 128 GB RAM zu verwenden. Eine AWS vCPU ist ein einzelnes Hyperthread mit einem Intel Xeon Core mit zwei Threads für M5-, M4-, C5-, C4-, R4- und R4-Instanzen. Eine Faustregel besagt, dass eine AWS vCPU in etwa der Hälfte eines physikalischen Cores entspricht. Wenn Sie daher eine Amazon EC2-Instanzgröße auswählen, sollten Sie die Anzahl an Cores verdoppeln, die Sie gekauft haben oder mit denen Sie die Bereitstellung durchführen wollen. Beispiel: Sie haben eine 8-Core-Lizenz für Tableau Server erworben (oder müssen so viele aktive Benutzer unterstützen, sodass 8 Cores erforderlich sind). Sie wählen einen Amazon EC2-Instanztyp mit 16 vCPUs. Für weitere Informationen darüber, wie viele vCPUs einem physischen Kern entsprechen, siehe [Physical Cores by Amazon EC2 and RDS DB Instance Type](https://aws.amazon.com/ec2/physicalcores/) auf der AWS-Website. Das Windows-Betriebssystem erkennt diese 16 vCPUs als 8 Cores, sodass es keine negativen Lizenzierungsauswirkungen gibt. ## Typische Instanztypen und -größen für Entwicklungs-, Test- und Produktionsumgebungen - C5.4xlarge (nur für Entwicklungsumgebungen geeignet) - m5.4xlarge (nur für Entwicklungs- oder Testumgebungen geeignet) - r5.4xlarge (geeignet für Entwicklungs-, Test- oder Produktionsumgebungen) **Hinweis:** Das Installieren von Tableau Server auf Amazon EC2 T2-Instanzen wird nicht unterstützt. Einen Leistungsvergleich verschiedener Amazon EC2-Instanztypen, die mit Tableau Server getestet wurden, finden Sie unter [Tableau mit der Geschwindigkeit von EC2](https://www.tableau.com/de-de/learn/whitepapers/tableau-speed-of-aws-ec2). ### Empfohlene Spezifikationen für eine einzelne Produktionsinstanz
Komponente/RessourceAmazon Web Services

CPU

16+ vCPU

Betriebssystem

 2021.3.0 – 2023.3.02023.3.1 – 2026.2.x
Windows Server 2016
Windows Server 2019 (x64)
Windows Server 2022Hinweis: Windows Server 2022 wird nicht in Versionen vor 2023.3.1 unterstützt. Seit April 2023 blockieren Installationsprogramme für alle Versionen vor 2023.3.1 von Tableau Server unter Windows die Installation unter Windows 2022.

Arbeitsspeicher

Mindestens 128 GB RAM (4 GB RAM pro vCPU)

Speicher

Zwei Volumes:

Volume 30–50 GiB für das Betriebssystem

Volume 100 GiB oder größer für Tableau Server

Speichertyp

EBS empfohlen (SSD (gp2) oder Provisioned IOPS)

Festplattenlatenz

Weniger als oder gleich 20 ms, gemessen vom Windows-Leistungsindikator Durchschn. Datenträger übertragen/s Leistungszähler in Windows.

[Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Auswählen des Typs und der Größe eines virtuellen Computers für die Google Compute Engine ## Das ist archivierter Inhalt Bereitstellungen in öffentlichen Clouds werden weiterhin unterstützt, der Inhalt für Bereitstellungen in öffentlichen Clouds von Drittanbietern wird jedoch nicht mehr aktualisiert. Den neuesten Inhalt zur Tableau Server-Bereitstellung finden Sie im Abschnitt [Bereitstellen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/install.htm) der Tableau Server-Hilfe. Für Kunden, die über Zugriff verfügen, empfehlen wir Tableau Cloud. Weitere Informationen dazu finden Sie hier: - [Handbuch für die manuelle Migration nach Tableau Cloud](https://help.tableau.com/current/guides/migration/de-de/emg_intro.htm) - [Testversion von Tableau Cloud für Administratoren](https://help.tableau.com/current/server-linux/de-de/install.htm) - [Tableau Cloud: Erste Schritte für Administratoren](https://www.tableau.com/de-de/learn/get-started/online-admin) ## Einführung Die Google Cloud-Plattform bietet zahlreiche Typen und Größen virtueller Computer (VMs) für die Google Compute Engine (GCE). Die Auswahl des richtigen virtuellen Computers für Ihre Arbeitslast ist ein wichtiger Faktor für eine erfolgreiche Tableau Server-Bereitstellung. Sie können aus einer großen Bandbreite an virtuellen Computern auswählen. Eine vollständige Liste aller verfügbaren Typen und Größen virtueller Computer finden Sie unter [Computertypen](https://cloud.google.com/compute/docs/machine-types) auf der Google-Website. Es ist wichtig, dass Sie einen virtuellen Computer auswählen, mit dem Tableau Server ausgeführt werden kann. Der virtuelle Computer muss die Hardware-Richtlinien für Tableau Server erfüllen (mindestens 8 Kerne und 128 GB RAM). Die 64-Bit-Version von Tableau Server erfordert als Mindestanforderung eine CPU mit 4 Kernen (entspricht 8 Google Compute Engine vCPUs) und 64 GB RAM. Es wird jedoch dringend empfohlen, für einen einzelnen virtuellen Produktionscomputer für die Google Compute Engine insgesamt 8 CPU-Kerne (16 Google Compute Engine vCPUs) und 128 GB RAM zu verwenden. Das Windows-Betriebssystem erkennt diese 16 vCPUs als 8 Cores, sodass es keine negativen Lizenzierungsauswirkungen gibt. ## Typische VM-Typen und -Größen für Entwicklungs-, Test- und Produktionsumgebungen - n2-standard-16 ## Empfohlene Spezifikationen für eine einzelne Produktionsinstanz
Komponente/RessourceGoogle Cloud-Plattform

CPU

16+ vCPU

Betriebssystem

 2021.3.0 – 2023.3.02023.3.1 – 2026.2.x
Windows Server 2016
Windows Server 2019 (x64)
Windows Server 2022Hinweis: Windows Server 2022 wird nicht in Versionen vor 2023.3.1 unterstützt. Seit April 2023 blockieren Installationsprogramme für alle Versionen vor 2023.3.1 von Tableau Server unter Windows die Installation unter Windows 2022.

Arbeitsspeicher

Mindestens 128 GB RAM (4 GB RAM pro vCPU)

Speicher

Zwei Volumes:

Volume 30–50 GiB für das Betriebssystem

Volume 100 GiB oder größer für Tableau Server

Speichertyp

Permanenter SSD-Datenträger, 200 GB++

Weitere Informationen zu permanenten SSD-Datenträgern finden Sie unter Speicheroptionen auf der Website der Google Cloud-Plattform.

Festplattenlatenz

Weniger als oder gleich 20 ms, gemessen vom Windows-Leistungsindikator Durchschn. Datenträger übertragen/s Leistungszähler in Windows.

[Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Auswählen des Typs und der Größe eines virtuellen Computers für Microsoft Azure ## Das ist archivierter Inhalt Bereitstellungen in öffentlichen Clouds werden weiterhin unterstützt, der Inhalt für Bereitstellungen in öffentlichen Clouds von Drittanbietern wird jedoch nicht mehr aktualisiert. Den neuesten Inhalt zur Tableau Server-Bereitstellung finden Sie im Abschnitt [Bereitstellen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/install.htm) der Tableau Server-Hilfe. Für Kunden, die über Zugriff verfügen, empfehlen wir Tableau Cloud. Weitere Informationen dazu finden Sie hier: - [Handbuch für die manuelle Migration nach Tableau Cloud](https://help.tableau.com/current/guides/migration/de-de/emg_intro.htm) - [Testversion von Tableau Cloud für Administratoren](https://help.tableau.com/current/server-linux/de-de/install.htm) - [Tableau Cloud: Erste Schritte für Administratoren](https://www.tableau.com/de-de/learn/get-started/online-admin) ## Einführung Microsoft Azure bietet zahlreiche Typen und Größen für VM-Images. Die Auswahl des richtigen VM-Images für Ihre Arbeitslast ist ein wichtiger Faktor für eine erfolgreiche Tableau Server-Bereitstellung. Sie können aus einer großen Bandbreite an VM-Images für Microsoft Azure auswählen. Eine vollständige Liste aller verfügbaren VM-Image-Typen und -Größen finden Sie unter [Serien virtueller Computer](https://azure.microsoft.com/de-de/pricing/details/virtual-machines/series/) auf der Microsoft Azure-Website. Es ist wichtig, dass Sie ein Image auswählen, mit dem Tableau Server ausgeführt werden kann. Das VM-Image muss die [Hardware-Richtlinien](http://www.tableau.com/de-de/products/techspecs#server) für Tableau Server erfüllen (mindestens 8 Kerne und 128 GB RAM). Es wird empfohlen, eine Instanz auszuwählen, die den Azure-[Premium-Speicher](https://docs.microsoft.com/de-de/azure/storage/common/storage-premium-storage) unterstützt. Für die 64-Bit-Version von Tableau Server ist mindestens eine CPU mit 4 Kernen (entspricht 8 Azure vCPUs) und 64 GB RAM erforderlich. Es wird jedoch dringend empfohlen, für eine einzelne Microsoft Azure-Produktions-VM insgesamt 8 CPU-Kerne (16 Azure vCPUs) und 128 GB RAM zu verwenden. ## Typische VM-Typen und -Größen für Entwicklungs-, Test- und Produktionsumgebungen - D-Serie – D13, D14, D16 - DS-Serie – DS13, DS14 **Hinweis:** Es wird empfohlen, VMs der DS-Serie mit Premium-Speicher zu verwenden. Diese eignen sich am besten für Datenbankanwendungen und andere Hochleistungsanwendungen. Normalerweise sind die D16s\_v3- oder DS13\_V2-Instanzen eine gute Wahl. Zu Testzwecken und für Machbarkeitsnachweise können auch virtuelle Computer mit nur vier Kernen akzeptabel sein (z. B. der DS13\_V2). Verwenden Sie zwei oder drei Datenträger mit RAID 0-Konfiguration, um ausreichend Eingabe-/Ausgabeprozesse pro Sekunde (IOPS) auf einem einzelnen Volume zu erreichen und einen hohen Datenträgerdurchsatz zu erzielen. Zwei Datenträger in Form eines Stripesets für ein einzelnes Volume bieten genügend Leistung für einen zusätzlichen Knoten, auf dem kein Repository gehostet wird. Wenn Sie Tableau Server auf einem einzelnen Computer ausführen, verwenden Sie drei Laufwerke als Stripeset für ein einzelnes Volume (RAID 0), um eine verbesserte Datenträgerleistung zu erzielen, da auf diesem Computer mehr Datenträgervorgänge ausgeführt werden. ## Empfohlene Spezifikationen für eine einzelne Produktionsinstanz
Komponente/RessourceMicrosoft Azure

CPU

16 vCPU-Kerne

Betriebssystem

 2021.3.0 – 2023.3.02023.3.1 – 2026.2.x
Windows Server 2016
Windows Server 2019 (x64)
Windows Server 2022Hinweis: Windows Server 2022 wird nicht in Versionen vor 2023.3.1 unterstützt. Seit April 2023 blockieren Installationsprogramme für alle Versionen vor 2023.3.1 von Tableau Server unter Windows die Installation unter Windows 2022.

Arbeitsspeicher

Mindestens 128 GB RAM (4 GB RAM pro vCPU)

Speicher

Zwei Volumes:

Volume 30–50 GiB für das Betriebssystem

Volume 100 GiB oder größer für Tableau Server

Speichertyp

Premium-Speicher P20 (512 GB)++

Weitere Informationen finden Sie unter Premium-Speicher und verwaltete Datenträger mit hoher Leistung für virtuelle Computer auf der Microsoft Azure-Website.

Festplattenlatenz

Weniger als oder gleich 20 ms, gemessen vom Windows-Leistungsindikator Durchschn. Datenträger übertragen/s Leistungszähler in Windows.

[Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Authentifizierung Die Authentifizierung prüft die Identität eines Benutzers. Jeder Benutzer, der auf Tableau Server zugreifen muss, sei es, um den Server zu verwalten oder um Inhalte zu veröffentlichen, zu durchsuchen oder zu verwalten, muss im Tableau Server-Repository als Benutzer angelegt sein. Die Methode der Authentifizierung kann vom Tableau Server selbst durchgeführt werden ("lokale Authentifizierung") oder durch einen externen Prozess. In letzterem Fall müssen Sie Tableau Server für externe Authentifizierungstechnologien wie Kerberos, SSPI, SAML oder OpenID konfigurieren. In allen Fällen, ob die Authentifizierung lokal oder extern durchgeführt wird, muss jede Benutzeridentität im Tableau Server-Repository angelegt sein. Das Repository verwaltet die Autorisierungs-Metadaten für Benutzeridentitäten. Suchen Sie nach Tableau Server für Linux? Weitere Informationen finden Sie unter [Authentifizierung](https://help.tableau.com/current/server-linux/de-de/security_auth.htm "Öffnet die Themenseite in einer neuen Browserregisterkarte."). Obwohl alle Benutzeridentitäten letztendlich im Tableau Server-Repository dargestellt und gespeichert werden, müssen Sie Benutzerkonten für Tableau Server in einem Identitätsspeicher verwalten. Es gibt zwei Identitätsspeicher-Optionen, die sich gegenseitig ausschließen: LDAP und lokal. Tableau Server unterstützt beliebige LDAP-Verzeichnisse, wurde jedoch für die Active Directory-LDAP-Implementierung optimiert. Wenn Sie kein LDAP-Verzeichnis ausführen, können Sie alternativ den lokalen Identitätsspeicher von Tableau Server verwenden. Weitere Informationen dazu finden Sie unter [Identitätsspeicher](https://help.tableau.com/current/server/de-de/plan_identity_store.htm). Wie in der folgenden Tabelle dargestellt, bestimmt die Art des implementierten Identitätsspeichers teilweise Ihre Authentifizierungsoptionen mit.

Identitäts- 

speicher

Authentifizierungsmechanismus
GrundlegendSAMLSite-SAMLKerberos(nur Windows)

Automatisch

Einloggen

(Microsoft

SSPI)

OpenID

Verbinden

Verbundene AppsTrusted

Auth

Mutual

SSL

LokalXXX  XXXX
Aktiv

Verzeichnis

XX XX XXX
LDAPXX    XXX
Zugriff- und Verwaltungsberechtigungen werden über Site-Rollen implementiert. Site-Rollen definieren, welche Benutzer Administratoren und welche Benutzer Inhaltskonsumenten und Publisher am Server sind. Weitere Informationen zu Administratoren, Site-Rollen, Gruppen, Gastbenutzer und benutzerbezogene Verwaltungsaufgaben finden Sie unter [Benutzer](https://help.tableau.com/current/server/de-de/users.htm) und [Site-Rollen für Benutzer](https://help.tableau.com/current/server/de-de/users_site_roles.htm). **Hinweis**: Im Kontext der Authentifizierung ist es wichtig zu verstehen, dass Benutzer nicht autorisiert sind, aufgrund ihres Kontos am Server über Tableau Server auf externe Datenquellen zuzugreifen. Mit anderen Worten: In der Standardkonfiguration fungiert Tableau Server nicht als Proxy für externe Datenquellen. Für diese Art von Zugriff ist eine zusätzliche Konfiguration der Datenquelle unter Tableau Server erforderlich oder eine Authentifizierung bei der Datenquelle, wenn der Benutzer eine Verbindung von Tableau Desktop aus herstellt. ## Kompatibilität der Add-On-Authentifizierung Einige Authentifizierungsmethoden können zusammen verwendet werden. Die folgende Tabelle zeigt Authentifizierungsmethoden, die kombiniert werden können. Die mit einem "X" markierten Felder zeigen einen kompatiblen Authentifizierungssatz an. Leere Zellen zeigen inkompatible Authentifizierungssätze an.
 Verbundene AppsVertrauenswürdige AuthentifizierungServerweite SAMLSite-SAMLKerberos(nur Windows)

Automatische Anmeldung (Microsoft

SSPI)

Gegenseitiges SSLOpenID Connect
Mit Tableau verbundene Appsk. A. XXX XX
Vertrauenswürdige Authentifizierung k. A.XXX XX
Serverweite SAMLXXk. A.X    
Site-SAMLXXXk. A.    
KerberosXX  k. A.   
Automatische Anmeldung (Microsoft SSPI)     k. A.  
Gegenseitiges SSLXX    k. A. 
OpenID ConnectXX     k. A.
Persönliches Zugangstoken (PAT)********
**\*** PATs arbeiten konstruktionsbedingt nicht direkt mit dem Authentifizierungsmechanismus, der in diesen Spalten aufgeführt ist, um eine Authentifizierung in der REST API durchzuführen. Stattdessen verwenden PATs zur Authentifizierung bei der REST API die Anmeldeinformationen des Tableau Server-Benutzerkontos. ## Kompatibilität der Kunden-Authentifizierung ### Über eine Benutzeroberfläche (UI) durchgeführte Authentifizierung

Clients

Authentifizierungsmechanismus 
GrundlegendSAMLSite-SAMLKerberos(nur Windows)

Automatisch

Einloggen

(Microsoft

SSPI)

OpenID

Verbinden

Verbundene AppsTrusted

Auth

Mutual

SSL

Persönliches Zugangstoken (PAT)
Tableau DesktopXXXXXX  X 

Tableau Prep Builder

XXXXXX  X 
Tableau MobileXXXX

(nur iOS *)

X

**

X  X 
WebbrowserXXXXXXX

***

XX 
**\*** Kerberos SSO wird für Android nicht unterstützt, aber ein Fallback auf Benutzername und Passwort ist möglich. Weitere Informationen finden Sie unter [Hinweis 5: Android-Plattform](https://help.tableau.com/current/server/de-de/kerberos_browser.htm#note5). \***\*** SSPI ist mit der Workspace ONE-Version der Tableau Mobile-App nicht kompatibel. **\*\*\*** Nur in Einbettungs-Workflows. ### Programmgesteuert durchgeführte Authentifizierung

Clients

Authentifizierungsmechanismus 
GrundlegendSAMLSite-SAMLKerberos(nur Windows)

Automatisch

Einloggen

(Microsoft

SSPI)

OpenID

Verbinden

Verbundene AppsTrusted

Auth

Mutual

SSL

Persönliches Zugangstoken (PAT)
REST APIX     X  X
tabcmd 2.0X        X
tabcmdX         
## Lokale Authentifizierung Wenn der Server für die Verwendung der lokalen Authentifizierung konfiguriert ist, werden Benutzer über Tableau Server authentifiziert. Wenn sich Benutzer anmelden und ihre Anmeldeinformationen entweder über Tableau Desktop, tabcmd, API oder einen Webclient eingeben, dann prüft Tableau Server die Anmeldeinformationen. Zur Aktivierung dieses Szenarios müssen Sie zunächst eine Identität für jeden Benutzer erstellen. Zur Erstellung einer Identität geben Sie einen Benutzernamen und ein Kennwort an. Benutzern muss auch eine Site-Rolle zugewiesen werden, damit sie auf Inhalte am Server zugreifen und damit interagieren können. Benutzeridentitäten können Tableau Server auf der Serverbenutzeroberfläche anhand von [tabcmd-Befehlen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/tabcmd_cmd.htm) oder mithilfe der [REST API](https://help.tableau.com/current/api/rest_api/en-us/help.htm#REST/rest_api.htm) hinzugefügt werden. Sie können auch Gruppen in Tableau Server erstellen, um große Sets von entsprechenden Benutzergruppen (z. B. "Marketing") zu verwalten und ihnen Rollen zuzuweisen. Wenn Sie den Tableau-Server für die lokale Authentifizierung konfigurieren, können Sie Kennwortrichtlinien und eine Kontosperre bei fehlgeschlagenen Kennwortversuchen festlegen. Informationen finden Sie unter [Lokale Authentifizierung](https://help.tableau.com/current/server/de-de/local_auth.htm). **Hinweis:** Tableau mit Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) ist nur für Tableau Cloud verfügbar. ## Externe Authentifizierungslösungen Tableau Server kann für verschiedene externe Authentifizierungslösungen konfiguriert werden. ### NTLM und SSPI Wenn Sie Tableau Server während der Installation für die Verwendung von Active Directory konfigurieren, ist NTLM die Standardmethode für die Benutzerauthentifizierung. Wenn sich ein Benutzer bei Tableau Server von Tableau Desktop oder einem Webclient aus anmeldet, dann werden die Anmeldeinformationen zu Active Directory weitergeleitet, wo sie geprüft werden und von wo aus ein Zugangstoken an Tableau Server gesendet wird. Tableau Server verwaltet dann den Benutzerzugriff auf Tableau-Ressourcen auf Basis der Site-spezifischen Rollen, die im lokalen Repository gespeichert sind. Wenn Tableau Server auf einem Windows-Computer in Active Directory installiert wird, können Sie optional die automatische Anmeldung aktivieren. In diesem Szenario verwendet Tableau Server Microsoft SSPI, um Benutzer automatisch auf Basis ihres für Windows verwendeten Benutzernamens und Kennworts anzumelden. Dieser Vorgang ähnelt dem SSO-Verfahren für die einmalige Anmeldung. Aktivieren Sie SSPI nicht, wenn Sie Tableau Server für SAML, die vertrauenswürdige Authentifizierung, einen Lastausgleich oder einen Proxyserver konfigurieren möchten. SSPI wird in diesen Szenarien nicht unterstützt. Siehe [tsm authentication sspi ](https://help.tableau.com/current/server/de-de/cli_authentication_tsm.htm#TSMSspi). ### Kerberos Sie können Tableau Server für die Verwendung von Kerberos Active Directory konfigurieren. Siehe [Kerberos](https://help.tableau.com/current/server/de-de/kerberos.htm). ### SAML Sie können Tableau Server für die Verwendung von SAML (Security Assertion Markup Language) konfigurieren. Bei SAML authentifiziert ein externer Identitätsanbieter (IdP) die Anmeldeinformationen des Benutzers und sendet dann eine Sicherheitserklärung an Tableau Server, die Informationen zur Identität des Benutzers enthält. Weitere Informationen finden Sie unter [SAML](https://help.tableau.com/current/server/de-de/saml.htm). ### OpenID Connect OpenID Connect (OIDC) ist ein Standard-Authentifizierungsprotokoll, über das sich Benutzer bei einem Identitätsanbieter (Identity Provider, IdP) wie Google anmelden können. Nach der erfolgreichen Anmeldung bei ihrem IdP sind sie automatisch bei Tableau Server angemeldet. Zur Verwendung von OIDC auf Tableau Server muss der Server für die Verwendung des lokalen Identitätsspeichers konfiguriert sein. Active Directory oder LDAP-Identitätsspeicher werden für OIDC nicht unterstützt. Weitere Informationen finden Sie unter [OpenID Connect](https://help.tableau.com/current/server/de-de/openid_auth.htm). ### Gegenseitiges SSL Mit Mutual SSL können Sie Benutzern von Tableau Desktop, Tableau Mobile und anderen genehmigten Tableau-Clients direkten Zugriff auf Tableau Server zur Verfügung stellen. Wenn ein über ein gültiges SSL-Zertifikat verfügender Client unter Verwendung von gegenseitigem SSL eine Verbindung zu Tableau Server herstellt, bestätigt Tableau Server das Vorhandensein des Clientzertifikats und authentifiziert den Benutzer anhand des Benutzernamens im Clientzertifikat. Wenn der Client kein gültiges SSL-Zertifikat besitzt, kann Tableau Server die Verbindung verweigern. Weitere Informationen finden Sie unter [Konfigurieren der gegenseitigen SSL-Authentifizierung](https://help.tableau.com/current/server/de-de/ssl_config_mutual.htm). ### Verbundene Apps #### Direkte Vertrauensstellung Mit Tableau verbundene Apps ermöglichen eine nahtlose und sichere Authentifizierung, indem eine explizite Vertrauensbeziehung zwischen Ihrer Tableau Server-Site und externen Anwendungen, in die Tableau-Inhalte eingebettet sind, hergestellt wird. Die Verwendung verbundener Apps ermöglicht auch eine programmgesteuerte Autorisierung des Zugriffs auf die Tableau-REST-API mithilfe von JSON Web Tokens (JWTs). Weitere Informationen finden Sie unter [Verwenden von mit Tableau verbundenen Apps für die Anwendungsintegration](https://help.tableau.com/current/server/de-de/connected_apps.htm) #### EAS- oder OAuth 2.0-Vertrauen Sie können einen externen Autorisierungsserver (External Authorization Server, EAS) registrieren, um mithilfe des OAuth 2.0-Standardprotokolls eine Vertrauensbeziehung zwischen Ihrem Tableau Server und dem EAS herzustellen. Die Vertrauensbeziehung ermöglicht Ihren Benutzern über Ihren Identitätsanbieter eine einmalige Anmeldung für eingebettete Tableau-Inhalte. Darüber hinaus ermöglicht die Registrierung eines EAS eine programmgesteuerte Autorisierung des Zugriffs auf die Tableau-REST-API mithilfe von JSON Web Tokens (JWTs). Weitere Informationen finden Sie unter [Konfigurieren von verbundenen Apps mit OAuth 2.0-Vertrauensstellung](https://help.tableau.com/current/server/de-de/connected_apps_eas.htm). ### Vertrauenswürdige Authentifizierung Mit der auch als "vertrauenswürdige Tickets" bezeichneten vertrauenswürdigen Authentifizierung können Sie eine vertrauenswürdige Beziehung zwischen Tableau Server und einem oder mehreren Webservern einrichten. Wenn Tableau Server Anforderungen von einem vertrauenswürdigen Webserver empfängt, wird davon ausgegangen, dass der Webserver die notwendige Authentifizierung durchgeführt hat. Tableau Server empfängt die Anforderung mit einem einlösbaren Token oder Ticket und präsentiert dem Benutzer eine personalisierte Ansicht, die die Rolle und Berechtigungen des Benutzers berücksichtigt. Weitere Informationen finden Sie unter [Vertrauenswürdige Authentifizierung](https://help.tableau.com/current/server/de-de/trusted_auth.htm). ### LDAP Sie können Tableau Server auch für die Verwendung von LDAP bei der Benutzerauthentifizierung konfigurieren. Benutzer werden authentifiziert, indem sie ihre Anmeldeinformationen an Tableau Server senden. Dort wird versucht, die LDAP-Instanz mithilfe der Anmeldeinformationen zu binden. Wenn die Bindung funktioniert, sind die Anmeldeinformationen gültig, und Tableau Server gewährt dem Benutzer eine Sitzung. Die "Bindung" ist der Handshake/Authentifizierungsschritt, der erfolgt, wenn ein Client versucht, auf einen LDAP-Server zuzugreifen. Tableau Server unternimmt diesen Schritt für sich selbst im Rahmen zahlreicher Abfragen, die nicht mit der Authentifizierung in Zusammenhang stehen (z. B. das Importieren von Benutzern und Gruppen). Sie können den Bindungstyp konfigurieren, den Tableau Server beim Überprüfen der Anmeldeinformationen verwenden soll. Tableau Server unterstützt GSSAPI und die einfache Bindung. Bei der einfachen Bindung werden die Anmeldeinformationen direkt an die LDAP-Instanz übergeben. Es wird empfohlen, SSL für die Verschlüsselung der Bindungskommunikation zu konfigurieren. Die Authentifizierung kann in diesem Szenario durch die systemeigene LDAP-Lösung oder über einen externen Prozess wie SAML bereitgestellt werden. Weitere Informationen zum Planen für und Konfigurieren von LDAP finden Sie unter [Identitätsspeicher](https://help.tableau.com/current/server/de-de/plan_identity_store.htm#plan) und [Konfigurationsreferenz für externe Identitätsspeicher](https://help.tableau.com/current/server/de-de/ldap_config.htm). ### SCIM SCIM (System for Cross-domain Identity Management, System für die domänenübergreifende Identitätsverwaltung) in Tableau Server ist ein Standard zum Automatisieren der Bereitstellung und Verwaltung von Benutzern und Gruppen von externen cloudbasierten Identitätsanbietern (IdPs). Auch wenn SCIM keine Authentifizierungsmethode ist, stellt es Benutzer bereit, die sich dann mithilfe der für Ihren Tableau Server konfigurierten Methoden authentifizieren. Weitere Informationen finden Sie unter [SCIM](https://help.tableau.com/current/server/de-de/scim_config_online.htm). ## Weitere Authentifizierungsszenarien - REST API: [An- und Abmelden (Authentifizierung)](https://help.tableau.com/current/api/rest_api/en-us/help.htm#REST/rest_api_concepts_auth.htm) **Hinweis:** Die einmalige Anmeldung (Single Sign-on, SSO) per SAML wird von der REST-API nicht unterstützt. - Mobilgeräteauthentifizierung: [Einmaliges Anmelden (Single Sign-on) für Tableau Mobile](https://help.tableau.com/current/mobile/mobile-admin/de-de/admin_mobile_sso.htm) - Zertifizieren der Vertrauenswürdigkeit von TSM-Clients: [Verbinden von TSM-Clients](https://help.tableau.com/current/server/de-de/tsm_overview.htm#Connecti) ## Datenzugriff und Quellenauthentifizierung Sie können Tableau Server so konfigurieren, dass er eine Reihe unterschiedlicher Authentifizierungsprotokolle für verschiedene Datenquelle unterstützt. Die Datenverbindungsauthentifizierung ist möglicherweise unabhängig von der Tableau Server-Authentifizierung. So können Sie beispielsweise für Tableau Server Benutzerauthentifizierung mittels lokaler Authentifizierung und für bestimmte Datenquellen OAuth- oder SAML-Authentifizierung konfigurieren. Informationen finden Sie unter [Datenverbindungsauthentifizierung](https://help.tableau.com/current/server/de-de/security_data_connection_auth.htm). ## Andere Artikel in diesem Abschnitt [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Automatisches Aussetzen von Extraktaktualisierungen für inaktive Arbeitsmappen und Datenquellen Um Ressourcen zu sparen, kann Tableau Extraktaktualisierungsaufgaben für inaktive Arbeitsmappen automatisch aussetzen. Dieses Feature ist nur für vollständige Extraktaktualisierungen verfügbar und gilt nur für Aktualisierungsaufgaben, die häufiger als wöchentlich ausgeführt werden. Es gilt nicht für: - Inkrementelle Extraktaktualisierungen - Aktualisierungsaufgaben, die wöchentlich oder seltener ausgeführt werden - Veröffentlichte Datenquellen, die von Bridge aktualisiert werden Serveradministratoren können konfigurieren, wie lange eine Arbeitsmappe inaktiv sein darf, bevor Extraktaktualisierungsaufgaben angehalten werden. Weitere Informationen finden Sie unter [Konfigurieren des Features zum Aussetzen der Extraktaktualisierung](#Config_auto-suspend) weiter unten. **Hinweis:** Unterstützung für das automatische Aussetzen von Extraktaktualisierungen für Datenquellen ist in Tableau Server ab der Version 2023.1 verfügbar. Wenn für eine Arbeitsmappe eines dieser Ereignisse auftritt, wird der Countdown-Timer für die Inaktivität der Arbeitsmappe zurückgesetzt: - Anzeigen der Arbeitsmappenblätter - Einrichten einer datengesteuerten Warnung oder eines Abonnements für die Arbeitsmappe - Herunterladen der Arbeitsmappe - Verschieben des Speicherorts der Arbeitsmappe oder Ändern des Besitzers Bei einer veröffentlichten Datenquelle führt jedes Ereignis, das die Daten von der Datenquelle abruft, dazu, dass der Countdown-Timer für ihre Inaktivität zurückgesetzt wird. Dazu gehören: - Das Laden einer Arbeitsmappenansicht, die mit der Datenquelle verbunden ist - Das Aufrufen der "Frag die Daten"-Seite der Datenquelle - Das Herstellen einer Verbindung mit der Datenquelle durch Tableau Desktop - In der Webdokumenterstellung das Öffnen einer Arbeitsmappe, die eine veröffentlichte Datenquelle verwenden, auch wenn die Arbeitsmappe nicht veröffentlicht wird - Tableau Prep-Schemaausführungen (einschließlich geplanter Prep Conductor-Ausführungen), die eine Datenquelle als Schemaeingabe verwenden - Eine Tableau Pulse-Metrikzusammenfassung oder -Benutzeransicht, die eine veröffentlichte Datenquelle verwendet - Vom Benutzer ausgelöste Aktualisierungen einer Datenquelle mit dem Befehl „Jetzt ausführen“. ## Konfigurieren des Features zum Aussetzen der Extraktaktualisierung 1. Melden Sie sich bei Tableau Server als Serveradministrator an. 2. Wechseln Sie zur Registerkarte "Allgemein" auf der Seite "Einstellungen" für die Site: - Wenn Sie über eine einzelne Site verfügen, klicken Sie oben im Browserfenster auf Einstellungen und Allgemein. - Wenn Sie über mehrere Sites verfügen, wählen Sie die zu konfigurierende Site aus und klicken Sie auf Einstellungen und Allgemein. 3. Gehen Sie auf der Seite Allgemein wie folgt vor: - Aktivieren Sie unter Automatisches Aussetzen von Extraktaktualisierungsaufgaben das Kontrollkästchen Automatisches Aussetzen von Extraktaktualisierungsaufgaben für inaktive Arbeitsmappen und Datenquellen. - Geben Sie an, wie viele Tage (7 bis 100) eine Arbeitsmappe inaktiv sein soll, bevor die Extraktaktualisierungsaufgaben angehalten werden. Die Standardeinstellung ist 32 Tage. - Klicken Sie auf **Speichern**. ## Benachrichtigungen E-Mail-Benachrichtigungen werden zu den folgenden Zeiten an den Besitzer der Arbeitsmappe oder Datenquelle gesendet: - Drei Tage bevor der Extraktaktualisierungszeitplan angehalten wird - Wenn der Extraktaktualisierungszeitplan angehalten wird ## Fortsetzen angehaltener Extraktaktualisierungen Angehaltene Extraktaktualisierungen werden nicht automatisch fortgesetzt, wenn jemand die Arbeitsmappe verwendet. Dies muss manuell von einem Server- oder Site-Administrator vorgenommen werden. So zeigen Sie die angehaltenen Extraktaktualisierungen an und setzen diese fort: 1. Melden Sie sich als Administrator bei der Site an und klicken Sie dann auf **Aufgaben**. 2. Klicken Sie auf die Registerkarte **Extraktaktualisierungen**. 3. Wählen Sie eines oder mehrere Elemente aus. 4. Wählen Sie im Menü **Aktionen** die Option **Fortsetzen** aus. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Automatisches Erstellen von Ansichten mit "Frag die Daten" **Wichtige Änderungen bei „Frag die Daten“ und Metriken** „Frag die Daten“ und Metriken-Features von Tableau wurden in Tableau Cloud im Februar 2024 und in Tableau Server in der Version 2024.2 eingestellt. Angesichts der Fortschritte bei natürlichsprachlichen Technologien entwickeln wir eine verbesserte Benutzeroberfläche, die es Ihnen einfacher machen wird, Fragen zu Ihren Daten zu stellen und über Änderungen immer auf dem Laufenden zu bleiben. Mehr dazu erfahren Sie unter [How Tableau AI and Tableau Pulse are reimagining the data experience](https://www.tableau.com/de-de/blog/tableau-pulse-and-tableau-gpt) (Wie Tableau GPT und Tableau Pulse das Datenerlebnis neu gestalten). Mit "Frag die Daten" können Sie eine Frage in einer gängigen Sprache eingeben und erhalten direkt in Tableau sofort eine Antwort. Die Beantwortung der Fragen erfolgt in Form automatischer Datenvisualisierungen, bei denen Sie keine Felder per Drag-and-Drop verschieben müssen und kein Verständnis der Strukturnuancen Ihrer Daten benötigen. Mit "Frag die Daten" können Sie ausgefeilte Fragen in natürlicher Sprache stellen. Dieses Feature unterstützt grundlegende analytische Konzepte wie Zeitreihen und räumliche Analysen und versteht Ausdrücke wie "letztes Jahr" und "beliebteste". ![Erstellen einer Visualisierung mit „Frag die Daten“](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/askdata_1.gif) ## Navigieren zu "Frag die Daten"-Linsen Bevor Sie eine Datenquelle mit "Frag die Daten" abfragen können, [muss ein Tableau-Autor zunächst eine Linse erstellen](https://help.tableau.com/current/pro/desktop/de-de/ask_data_lenses.htm), die die Teilmenge der von der Linse verwendeten Datenfelder angibt. In Tableau können Sie an den folgenden Stellen auf eine "Frag die Daten"-Linse zugreifen: - Auf der Seite "Alle Linsen" auf der obersten Ebene Ihrer Tableau Cloud- oder Tableau Server-Site ![Die Objektive „Werbekampagnen“ und „Versandanalyse“ für „Frag die Daten“.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/ask_data_all_lenses.png) - Auf der Registerkarte "Frag die Daten" für eine Datenquelle, für die Linsen erstellt wurden ![Auf der Datenquellenseite des Superstore werden drei Optionen für verbundene Linsen hervorgehoben angezeigt.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/ask_data_connected_lenses.png) - In einem "Frag die Daten"-Objekt in einem Dashboard ![Ein Dashboard mit einer Karte, einem Streudiagramm und einer Kundenrangliste.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/ask_data_in_dashboard.png) ## "Frag die Daten" auf einer Linsenseite oder einem Dashboard-Objekt ### Navigieren zu einer Linse für weitere Informationen über ihre Daten 1. Navigieren Sie zu einer Linse über die Seite "Alle Linsen" für Ihre Tableau-Site, über die Registerkarte "Frag die Daten" für eine Datenquelle oder ein "Frag die Daten"-Objekt in einem Dashboard. 2. (Optional) Klicken Sie unter Empfohlene Visualisierungen auf einen Eintrag, um schnell Visualisierungen anzuzeigen, die der Autor der Linse für Ihre Organisation erstellt hat. Wenn die Empfehlungen nicht Ihren aktuellen Datenanalyseanforderungen entsprechen, [erstellen Sie eine Abfrage](#Build), um Ihre eigene Frage zu erstellen. 3. Fahren Sie links im Datenbereich mit dem Mauszeiger über die einzelnen Felder, um mehr über die darin enthaltenen Daten zu erfahren. ![Visualisierung mit hervorgehobener Länderzeichenfolge im Seitenbereich und angezeigten Länderdetails, einschließlich der Anzahl eindeutiger Länderwerte und einer Liste mit Ländernamen.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/ask_data_tooltip.png) In einem enger gefassten Dashboard-Objekt wird der Datenbereich möglicherweise ausgeblendet. Sie können jedoch dieselben Informationen anzeigen, wenn Sie auf das Dropdown-Menü Felder klicken. ![Ein Dashboard mit hervorgehobenem Menü „Felder“.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/ask_data_dashboard_fields.png) ### Erstellen einer Abfrage durch Eingabe von Text 1. Geben Sie etwas in das Feld Felder oder Werte suchen, um eine Visualisierung zu erstellen ein. ![Suchfeld zum Hinzufügen von Feldern oder Werten zu einer Visualisierung.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/ask_data_ask_textbox.png) 2. Während der Eingabe durchsucht "Frag die Daten" (Ask Data) Datenfelder, Funktionen und Zeichenfolgen-Werte und zeigt die Ergebnisse in einer Dropdown-Liste an. Klicken Sie auf Elemente in der Liste, um sie Ihrem aktuellen Eintrag hinzuzufügen, der über dem Suchfeld angezeigt wird. Sie können zu jeder Zeit die Eingabetaste drücken, um automatisch eine Visualisierung mit dem aktuellen Eintrag zu erstellen. ![Die „Frag die Daten“-Benutzeroberfläche für die Suche mit der Dropdown-Liste zum automatischen Ausfüllen](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/ask_data_entity_search.png) Ändern einer Abfrage durch Suchen nach Feldern und Analysefunktionen A. Aktueller Eintrag B. Aktuelle Filter C. Suchfeld D. Zurückgegebene Felder E. Zurückgegebene Analysefunktionen F. Zurückgegebene Feldwerte ### Erstellen von Abfragen durch Hinzufügen vorgeschlagener Ausdrücke Tableau wird Ausdrücke vorschlagen, die auf den Fragen basieren, die in Ihrer Linse und von anderen in Ihrem Unternehmen am häufigsten gestellt werden. Wenn Sie Ihre Linse öffnen, sehen Sie Vorschläge, die Ihnen helfen, schnelle Antworten auf allgemeine Fragen zu erhalten. Sie können diese Vorschläge Ihrer Abfrage hinzufügen, indem Sie auf sie klicken. Während Sie Ihrer Abfrage Ausdrücke hinzufügen, werden die Vorschläge dynamisch mit Ausdrücken aktualisiert, die relevanter sind. Die Ansicht wird automatisch mit jeder Auswahl erstellt. ![Erstellen einer Visualisierung mit „Frag die Daten“](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/askdata_2.gif) ### Erstellen von Abfragen durch Hinzufügen von Feldern und Filtern 1. Klicken Sie auf Feld hinzufügen oder Filter hinzufügen. ![Der Ask Data Phrase Builder mit hervorgehobenen Optionen „Feld hinzufügen“ und „Filter hinzufügen“.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/ask_data_click_phrasebuilder.png) 2. Klicken Sie auf das gewünschte Feld. (Um eine lange Liste einzugrenzen, geben Sie zuerst etwas in das Feld Felder suchen ein.) ![Der Ask Data Phrase Builder mit der zur Visualisierung ausgewählten Kennzahl „Umsatz“.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/ask_data_click_phrasebuilder_2.png) 3. Legen Sie alle Unteroptionen fest, z. B. Aggregationstyp für ein numerisches Feld oder Gruppierung für Zeichenfolgen- und Datumsfelder. 4. Um weitere Felder oder Filter hinzuzufügen, klicken Sie auf das Pluszeichen. ![Der Ask Data Phrase Builder mit hervorgehobenem Plus-Symbol.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/ask_data_click_phrasebuilder_3.png) ### So werden Elemente Ihrer Abfrage angewendet Um zu erfahren, wie die Elemente Ihrer Abfrage angewendet werden, bewegen Sie den Mauszeiger über die Elemente im Textfeld oder in der Interpretation darüber. Nicht verwendete Wörter werden ausgegraut, damit Sie Ihre Abfrage so umformulieren können, dass sie für "Frag die Daten" klarer ist. ![„Frag die Daten“-Zuordnung.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/ask_data_mapping.gif) ## Formulieren Sie Ihre Frage um Sie können Fragen neu formulieren, indem Sie auf Optionen, Datenfelder und Filter in der Benutzeroberfläche klicken. ### Ändern des Visualisierungstyps Wenn das Standard-Viz Ihre Daten nicht vollständig offenbart, klicken Sie auf das Menü oben rechts und wählen Sie aus diesen unterstützten Viz-Typen: - Balkendiagramm - Gantt-Balken - Heatmap - Histogramm - Liniendiagramm - Karte - Tortendiagramm - Streu - Gestapeltes Balkendiagramm - Texttabelle - Baumkarte ![Die Visualisierung einer Karte der Vereinigten Staaten zeigt den Durchschnittsgewinn pro Stadt an. Außerdem ist ein Dropdown-Menü hervorgehoben, in dem die folgenden Optionen zum Ändern des Visualisierungstyps angezeigt werden: Karte, Balkendiagramm, Texttabelle, gestapelter Balken, Heatmap und Treemap.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/ask_data_viz_change.png) **Hinweis:** Um automatisch Visualisierungen bestimmter Typen zu erstellen, fügt "Frag die Daten" Ihren Eingaben manchmal Felder wie "Anzahl der Datensätze" hinzu. ### Ändern von Feldern, Filtern und angezeigten Daten "Frag die Daten" bietet Ihnen diverse Möglichkeiten, näher zu definieren, wie Feldwerte angezeigt werden. - Um die für die vertikale und horizontale Achse verwendeten Felder zu wechseln, klicken Sie auf die Schaltfläche "Achsen tauschen"![Schaltfläche „Achsen tauschen“.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/environ_swap.png) links vom Visualisierungs-Auswahlmenü: ![Das Symbol zum Vertauschen der Achsen.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/ask_data_swap_axes_context.png) - Um ein Feld zu ändern, klicken Sie zuerst in Ihrem Abfrageeintrag darauf und dann unten auf den Feldnamen. (Informationen zum Ändern von Feldern, die in Differenzberechnungen verwendet werden, finden Sie unter [Vergleichen von Unterschieden im Zeitverlauf](#Compare).) ![Die Maßnahme zur CO2-Emission wird hervorgehoben.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/ask_data_change_field.png) - Um den Aggregations- oder Gruppierungstyp eines Feldes zu ändern (z. B. von Durchschnitt auf Summe), klicken Sie auf den Feldnamen im Textfeld und wählen dann eine andere Aggregation oder Gruppierung. ![Auswahloptionen für die Aggregationsmethode werden für Summe, Durchschnitt oder Median angezeigt, wobei der Durchschnitt ausgewählt ist.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/ask_data_aggtype_short.png) - Klicken Sie für Kategoriefilter auf Werte (zum Beispiel "USA ausschließen"), um bestimmte Werte zu ändern oder Platzhalterparameter einzugeben. ![„Frag die Daten“-Filteranpassung mit ausgeschlossenem Länderwert.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/ask_data_adjust_filter.png) - Um einen numerischen Bereich anzupassen, klicken Sie auf Wörter wie "hoch" (high), "zwischen" (between) oder "günstig" (cheap). ![„Frag die Daten“-Filteranpassung mit den Optionen zur Gewinnbereichsanpassung.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/ask_data_adjust_range.png) - Wenn Sie ein Feld oder einen Filter löschen möchten, fahren Sie mit dem Mauszeiger darüber und klicken Sie dann auf das X. ### Datumsfilter anpassen Zum Anpassen eines Datumsfilters klicken Sie auf Wörter wie "Letzter" oder "Vorheriger". Wählen Sie dann eine der folgenden Optionen aus: - Bestimmte Daten, um einen bestimmten Zeitraum oder Datumswert einzugeben - Relative Daten, um einen Datumsbereich in Relation zum heutigen Tag anzuzeigen - Datumsbereich, um bestimmte Start- und Endpunkte einzugeben Bestimmte Daten bietet einige einzigartige Optionen im Menü Datumsdetails: - Optionen für Zeitraum zeigen einen einzelnen fortlaufenden Datumsbereich an. - Optionen für Datumswerte zeigen Bereiche an, die sich in mehreren Zeiträumen wiederholen können. Um z. B. die kombinierte Verkaufsleistung für das 1. Quartal über mehrere Jahre unter "Datumswert" anzuzeigen, würden Sie "Quartale" auswählen. ![Ein Datumsfilterdialog für bestimmte Daten. ](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/ask_data_specific_date.png) ## Vergleichen von Unterschieden im Zeitverlauf Mit "Frag die Daten" können Sie Zeiträume mit Ausdrücken wie "von Jahr zu Jahr" oder "von Quartal zu Quartal" vergleichen. Die Ergebnisse werden als Tabellenberechnungen anhand der Differenz bzw. Differenz in Prozent in Arbeitsmappen angezeigt, die Sie aus "Frag die Daten" speichern. ![Liniendiagramm, das die Differenz der Summe der Verkäufe gegenüber dem Vorjahr über das Bestelldatum zeigt, wobei die Differenz gegenüber dem Vorjahr hervorgehoben ist.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/ask_data_yoy.png) Klicken Sie im Textfeld auf eine Differenzberechnung, um andere Felder, Aggregationsmethoden und Zeiträume auszuwählen. ![In einem Dialogfeld werden Optionen zum Berechnen der Differenz des durchschnittlichen Umsatzes für das Bestell- oder Versanddatum angezeigt.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/ask_data_yoy_revise.png) ## Einfache Berechnungen anwenden "Frag die Daten" unterstützt einfache Berechnungen zwischen zwei Kennzahlen, die Sie mit diesen Symbolen anwenden können: + summiert die Messungen \- erzeugt die Differenz zwischen ihnen \* multipliziert / dividiert In Arbeitsmappen, die Sie aus "Frag die Daten" speichern, werden diese Berechnungen nicht zu berechneten Feldern, sondern zu Ad-hoc-Berechnungen in den Containern Spalten, Zeilen oder Markierungen. ![Eine Visualisierung mit hervorgehobener Option für „Frag die Daten“-Berechnungen, die eine Gleichung zeigt, bei der die Gewinnsumme durch die Summe der Verkäufe geteilt wird.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/ask_data_calculations.png) ## Hinzufügen von Blättern mit anderen Ansichten Um schnell mehrere verschiedene Visualisierungen aus einer Linse zu erstellen, fügen Sie Blätter in "Frag die Daten" (Ask Data) hinzu. Führen Sie unten auf der Webseite einen der folgenden Schritte aus: - Klicken Sie auf das Symbol Blatt hinzufügen rechts neben den benannten Blättern. ![Blattregisterkarten mit der Bezeichnung „Blatt 1“ und „Blatt 2“ mit einer Schaltfläche zum Hinzufügen eines neuen Blatts.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/ask_data_sheets.png) - Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen Blattnamen und wählen Sie entweder Duplizieren oder Löschen. (Um Blätter von "Frag die Daten" (Ask Data) umzubenennen, müssen Sie sie in einer neuen Arbeitsmappe speichern.) ## Teilen von "Frag die Daten"-Visualisierungen per E-Mail, Slack oder einem Link Sie können "Frag die Daten"-Visualisierungen schnell mit jedem teilen, der Zugriff auf eine Linse hat. 1. Klicken Sie in der oberen rechten Ecke des Browsers auf das Teilen-Symbol. ![Symbol zum Freigeben](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/ask_data_link.png) 2. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus: - Um die Visualisierung per E-Mail oder Slack zu teilen, geben Sie bestimmte Benutzernamen in das Textfeld ein. (Die E-Mail- und Slack-Integration muss zuvor von Ihrem Tableau-Administrator konfiguriert werden.) - Um eine URL zu kopieren, die Sie in individuelle E-Mails und andere Nachrichten einfügen können, klicken Sie auf Link kopieren. ## Senden von Feedback an den Besitzer einer Linse Wenn Sie Fragen zur Struktur einer Linse oder zur optimalen Verwendung mit "Frag die Daten" haben, können Sie Feedback direkt an den Autor senden. (Diese Option ist standardmäßig aktiviert, aber Autoren einer Linse können sie deaktivieren.) 1. Klicken Sie auf das Symbol für Tipps zu "Frag die Daten", das sich links neben dem Abfragefeld für "Frag die Daten" befindet. ![Bewegen des Mauszeigers über das Informationssymbol, um die Quickinfo für Tipps zu „Frag die Daten“ anzuzeigen.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/ask_data_tips_button.png) 2. Klicken Sie unten im Dialogfeld "Tipps" auf Linsenautor kontaktieren. ## Tipps für erfolgreiche Abfragen Wenn Sie Fragen für "Frag die Daten" strukturieren, erzielen Sie bessere Ergebnisse, wenn Sie folgende Tipps berücksichtigen. - **Keywords verwenden**: Versuchen Sie beispielsweise, anstelle von "Ich möchte alle Länder sehen, in denen sich diese Flughäfen befinden" nur Keywords wie "nach Flughafen und Land“ zu verwenden. - **Exakte Formulierungen für Feldnamen und -werte verwenden**: Wenn Ihre Linse beispielsweise die Felder "Flughafencode", "Flughafenname" und "Flughafenregion" enthält, spezifizieren Sie diese namentlich. - **Rangliste anzeigen**: "Frag die Daten" weist Begriffe wie "Bester" und "Schlechtester" dem obersten bzw. dem untersten Eintrag einer Rangliste zu. Wenn Sie eine breiter gefasste Rangliste benötigen, verwenden Sie stattdessen "hoch" und "niedrig". Geben Sie beispielsweise "Häuser mit niedrigen Verkaufspreisen" ein. - **Tabellenberechnungen abfragen**: Beachten Sie bei Abfrageausdrücken für Tabellenberechnungsfelder, dass Sie auf die "Differenz von Jahr zu Jahr" nicht filtern, beschränken oder mit einbeziehen lassen können. - **Ungewöhnlich lange Werte in Anführungszeichen setzen**: Wenn Sie lange Feldwerte analysieren möchten, die Zeilenumbrüche, Tabulatoren oder mehr als zehn Wörter enthalten, umgeben Sie sie mit Anführungszeichen. Um die Leistung zu verbessern, indiziert "Frag die Daten" keine Felder dieser Länge und keine Werte, die über die ersten 200.000 eindeutigen Feldwerte hinausgehen. ## Andere Artikel in diesem Abschnitt [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Automatisieren von Aktualisierungsaufgaben Zur Automatisierung der Aktualisierung von Extrakten können Sie Extraktaktualisierungsaufgaben in Tableau Server Zeitplänen zuweisen. Sie können Extraktaktualisierungen auch mithilfe von "tabcmd" automatisieren. Hierbei handelt es sich um ein Befehlszeilenprogramm, das Sie für die Verwendung mit Tableau Server herunterladen können. Sie haben auch die Möglichkeit, den `refreshextracts`\-Befehl zusammen mit anderen Befehlen in Ihrem eigenen Skript zu verwenden. Beispiel: `tabcmd login - http://mytabserver -u jsmith -p P@ssw0rd! refreshextracts --datasource salesq4` **Hinweis:** Wenn in Tableau 10.4 und früher erstellte Extrakte (d. h. .tde-Extrakte) aktualisiert werden, wird der Extrakt automatisch auf einen .hyper-Extrakt aktualisiert. Auch wenn das Aktualisieren auf einen .hyper-Extrakt viele Vorteile mit sich bringt, können Ihre Benutzer den Extrakt nicht mit früheren Versionen von Tableau Desktop öffnen. Weitere Informationen finden Sie unter [Extrahieren des Upgrades in das .hyper-Format](https://help.tableau.com/current/server/de-de/extracting_upgrade.htm).  ## Hinweise - Der Teilbereich wird automatisch in UTC konvertiert. Konfigurieren Sie in Umgebungen, in denen andere Zeitzonen als UTC verwendet werden, den Teilbereich basierend auf UTC. Informationen über das Herunterladen des Dienstprogramms "tabcmd" finden Sie unter [tabcmd](https://help.tableau.com/current/server/de-de/tabcmd.htm). [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Automatisieren von Lizenzierungsaufgaben Mithilfe von verschiedenen Befehlszeilenoptionen und automatisierten Skripten können Sie allgemeine Lizenzierungsaufgaben für Tableau Server durchführen. Wenn Sie diese Lizenzierungsaufgaben mithilfe von automatisierten Skripten durchführen möchten, schlagen Sie im Desktop-Bereitstellungshandbuch unter [Bereitstellen von Tableau Desktop](https://help.tableau.com/current/desktopdeploy/de-de/desktop_deploy_automate.htm) nach. ## Optionen des Befehlszeilentools und bessere Skriptautomatisierung Mithilfe des Dienstprogramms `tabinstallck.exe` können Sie ein Skript für die Aktivierung, Aktualisierung und Deaktivierung von Server-Product Keys erstellen. `tabinstallck.exe` wird im \\bin-Verzeichnis von Tableau Server auf dem Ausgangsknoten installiert. Standardmäßig ist das: `C:\Program Files\Tableau\Tableau Server\packages\bin.` Zudem können Sie `tsm licenses` verwenden, um Lizenzierungsaufgaben durchzuführen, beispielsweise die Online- oder Offline-Aktivierung bzw. -Deaktivierung eines Tableau Server\-Produktschlüssels und das Abrufen der zugehörigen Dateien für die Offline-Aktivierung oder -Deaktivierung. Tableau Server muss jedoch bereits bereitgestellt und konfiguriert sein. Sie können diese Lizenzierungsaufgaben mit der [Tableau Services Manager-API](http://onlinehelp.tableau.com/v0.0/api/tsm_api/de-de/index.htm) automatisieren. Zusätzlich kann in `tabinstallck.exe` der Lizenzierungsschritt für eine neue Tableau Server\-Installation, die noch nicht vollständig konfiguriert ist, in einem Skript codiert werden. Um `tabinstallck.exe` verwenden zu können, müssen Sie die Befehle oder Skripts als Administrator auf dem primären Tableau Server\-Knoten ausführen. **Hinweis**: `tabinstallck.exe` unterstützt keine Offline-(De-)Aktivierung. Weitere Informationen finden Sie unter [Offline-Aktivieren von Tableau Server](https://help.tableau.com/current/server/de-de/activate_off.htm). ## Product Key-Vorgänge mit Forward-Proxyservern Wenn der Computer, auf dem Sie Tableau Server ausführen, so konfiguriert wurde, dass er die Verbindung zum Internet über einen Forward-Proxy herstellt, führen Sie vor dem Aktivieren, Aktualisieren oder Deaktivieren von Product Keys die im Abschnitt [Konfigurieren von Product Key-Vorgängen mit Forward-Proxy](https://help.tableau.com/current/server/de-de/activate_proxy.htm) beschriebenen Schritte aus. ## Aktivieren Aktivieren Sie eine Tableau Server\-Lizenz mithilfe der Option `-activate`: start/wait tabinstallck.exe -activate ## Aktualisieren Aktualisieren Sie eine Tableau Server\-Lizenz mithilfe der Option `-refresh`: start/wait tabinstallck.exe -refresh ## Deaktivieren Deaktivieren Sie eine Tableau Server\-Lizenz mithilfe der Option `-return`: start/wait tabinstallck.exe -return ## Beispiel Ein Beispiel eines Skripts zum Aktivieren von Tableau Server kann wie folgt aussehen: @echo off start/wait tabinstallck.exe -activate if %errorlevel% EQU 0 (ECHO SUCCESS) ELSE (ECHO FAILED) ## Fehlerbehebung Wenn Sie `tabinstallck.exe` zum Automatisieren von Tableau Server\-Lizenzierungsaufgaben verwenden, werden in der Umgebungsvariable ERRORLEVEL Statusinformationen als Exit-Code zurückgegeben. Bei erfolgreicher Aktivierung lautet der Exit-Code `0` (null). In der folgenden Tabelle werden Exit-Codes aus dem Aktivierungsvorgang und deren Bedeutung aufgeführt. Die Datei `tabinstallck.log` enthält ebenfalls Fehlerinformationen. Diese Protokolldatei befindet sich standardmäßig im Ordner "Tableau Server \\logs": `C:\ProgramData\Tableau\Tableau Server\data\tabsvc\logs\` Der Ordner "ProgramData" ist standardmäßig ausgeblendet. Im folgenden Beispielskript werden die Aktivierung von Tableau Server und die Überprüfung auf bestimmte Fehler, z. B. auf einen ungültigen Product Key (536871018), sowie allgemeine Lizenzierungsprobleme (536871012) veranschaulicht. @echo off start/wait tabinstallck.exe -activate __ if %errorlevel% EQU 536871018 (ECHO TABLEAU\_ERROR\_LICENSING\_INVALID\_KEY) if %errorlevel% EQU 536871012 (ECHO TABLEAU\_ERROR\_LICENCING\_GENERAL) if %errorlevel% EQU 0 (ECHO SUCCESS)
ExitcodeMeldungWert
536871012TABLEAU_ERROR_LICENSING_GENERALUnbekannter Fehler beim Lizenzierungsvorgang
536871013TABLEAU_ERROR_LICENSING_INTERNALDas Produkt kann aufgrund eines internen Lizenzierungsfehlers nicht gestartet werden.
536871014TABLEAU_ERROR_LICENSING_SETUPDas Produkt kann aufgrund eines internen Lizenzierungsfehlers nicht gestartet werden.
536871015TABLEAU_ERROR_LICENSING_CONNECTFehler beim Kontaktieren des Tableau-Lizenzservers
536871017TABLEAU_ERROR_LICENSING_ACTIVATION_ASRFehler beim Aktivieren von ASR
536871016TABLEAU_ERROR_LICENSING_ACTIVATION_GENERALAktivierung fehlerhaft. Versuchen Sie es erneut.
536871018TABLEAU_ERROR_LICENSING_ACTIVATION_INVALID_KEYUngültiger Produktschlüssel
536871019TABLEAU_ERROR_LICENSING_ACTIVATION_OFFLINEOffline-Aktivierung kann nicht abgeschlossen werden.
536871020TABLEAU_ERROR_LICENSING_ACTIVATION_INVALID_MODELVom Lizenzserver wurde ein Fehler zurückgegeben. Prüfen Sie die Tableau-Protokolldatei, um weitere Informationen zu erhalten.
536871021TABLEAU_ERROR_LICENSING_ACTIVATION_MAX_REHOSTSFehler beim Deaktivieren der Lizenz, da Sie den Grenzwert an Deaktivierungen für diese Lizenz erreicht haben.
536871033TABLEAU_ERROR_LICENSING_ACTIVATION_MAX_EXTRA_ACTIVATIONSFehler beim Aktivieren der Lizenz, da Sie den Grenzwert an Aktivierungen für diese Lizenz erreicht haben.
536871022TABLEAU_ERROR_LICENSING_UNLICENSED_GENERALUnbekannter Fehler beim Rückgängigmachen der Lizenzierung. Prüfen Sie Ihren Product Key, oder wenden Sie sich an den Support.
536871023TABLEAU_ERROR_LICENSING_UNLICENSED_NONE_FOUNDKeine Lizenzen gefunden
536871024TABLEAU_ERROR_LICENSING_UNLICENSED_EXPIREDEs wurden nur abgelaufene Product Keys gefunden.
536871025TABLEAU_ERROR_LICENSING_UNLICENSED_EXPIRED_TRIALIhr Testzeitraum für diese Version ist zu Ende.
536871026TABLEAU_ERROR_LICENSING_UNLICENSED_EXPIRED_SUBSCRIPTIONDer Product Key ist abgelaufen.
536871027TABLEAU_ERROR_LICENSING_UNLICENSED_EXPIRED_MAINTENANCEWartung ist abgelaufen.
536871028TABLEAU_ERROR_LICENSING_RESYNC_GENERALIhre Product Keys konnten nicht synchronisiert werden.
536871029TABLEAU_ERROR_LICENSING_REGISTRATION_GENERALFehler bei der Produktregistrierung
536871030TABLEAU_ERROR_LICENSING_SERVICE_INSTALLUnbekannter Fehler während der Lizenzierungsvorgänge
536871031TABLEAU_ERROR_LICENSING_SERVICE_UNINSTALLUnbekannter Fehler während der Lizenzierungsvorgänge
536871032TABLEAU_ERROR_LICENSING_SERVICE_NOT_PRESENTDer FLEXnet-Lizenzierungsdienst ist auf dem System nicht vorhanden.
[Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Automatisierte Installation von Tableau Server Zur Automatisierung einer Neuinstallation von Tableau Server können Sie das [Community-unterstützte](https://www.tableau.com/de-de/support-levels-it-and-developer-tools "Wird in einem neuen Fenster geöffnet") Python-Skript `SilentInstaller.py` verwenden. Sie können das Skript herunterladen und es so verwenden oder an Ihre spezifischen Anforderungen anpassen. ## Vorteile infolge der Verwendung des automatisierten Installationsprogramms - Mit nur einem Befehl können Sie eine funktionierende Instanz von Tableau Server installieren, konfigurieren und ausführen. - Das Skript `SilentInstaller.py` kann ohne Benutzereingabe ausgeführt werden, weshalb es sich für die Automatisierung eignet. - Die Konfiguration kann einmal festgelegt und für alle Ihre Installationen verwendet werden, damit dies zu einem wiederholbaren Prozess wird. ### Wann das automatisierte Installationsprogramm nicht verwendet werden sollte - Bei der Erstinstallation von Tableau Server wird ein manueller Test der Installation empfohlen, bevor Sie den Prozess automatisieren. Probleme, die eine Installation verhindern, lassen sich interaktiv leichter beheben. Erst wenn diese Probleme behoben sind, können Sie mit dem Skript `SilentInstaller.py` eine automatisierte Installation von Tableau Server ausführen. - Wenn Sie Tests vornehmen oder neue Konfigurationsparameter wie Authentifizierungsmethoden ausprobieren, sollten Sie die Installation zunächst manuell durchführen. Tableau Services Manager (TSM) validiert Konfigurationsentitäten und weist ungültige Konfigurationsparameter zurück. Sobald Sie die richtigen Parameter ermittelt und angegeben haben, können Sie das automatisierte Installationsprogramm verwenden. - Das automatisierte Installationsprogramm ist ggf. keine Option für Sie, wenn Sie nicht in der Lage sind, Kennwörter in die Geheimnisdatei einzugeben, oder dies nicht wünschen. ## Voraussetzungen Lesen Sie das Thema [Vor der Installation ...](https://help.tableau.com/current/server/de-de/requ.htm), um sicherzustellen, dass Sie Microsoft Windows Server auf einem Computer installiert haben, der die Betriebssystemanforderungen und die Hardware-Mindestanforderungen für Tableau Server erfüllt. **Hinweis:** Wenn Sie Tableau Server in einer Produktionsumgebung installieren, sollten Sie die **Hardware-Mindestempfehlungen** lesen. Die Empfehlungen entsprechen der Mindest-Hardwarekonfiguration, die Sie verwenden sollten, um Tableau Server in einer Produktionsumgebung zu installieren. Für eine automatisierte Installation verwenden Sie das Skript `SilentInstaller.py`. Dieses verwendet das Tableau Server\-Installationspaket als Eingabe. Vor der Installation sollten Sie die folgenden Pakete herunterladen: 1. Laden Sie [Python 3.5](https://www.python.org/downloads/windows/) oder höher herunter und installieren Sie es auf dem Computer, auf dem Sie Tableau Server installieren möchten. 2. Laden Sie sowohl das Skript `SilentInstaller.py` als auch das Paket mit dem Tableau Server-Installationsprogramm herunter: 1. Laden Sie das Skript `SilentInstaller.py` von [GitHub](https://github.com/tableau/server-install-script-samples/tree/master/windows/tsm/SilentInstaller) mit den Vorlagen config.template.json, registration.template.json und secrets.template.json sowie den drei Bootstrap-Vorlagen bootstrap.template.json, topologyBootstrap.template.json und workerBootstrap.template.json herunter. 2. Wählen Sie auf der Seite [Tableau Server – Produkt-Downloads](https://www.tableau.com/de-de/support/releases/server) das passende **Tableau Server-Installationspaket** aus und laden Sie es herunter. Laden Sie die Version für den von Ihnen verwendeten Microsoft Windows Server herunter. 3. Kopieren Sie die Pakete und Vorlagen an einen Speicherort auf dem Computer, auf dem Sie Tableau Server installieren bzw. der von diesem Computer aus zugänglich ist. ## Verwenden des Skripts SilentInstaller.py Das Skript `SilentInstaller.py` installiert das Paket mit dem Tableau Server\-Installationsprogramm, erstellt entsprechende Verzeichnisse, stellt die Berechtigungen zum Ausführen von Tableau Server ein und startet die Installation von Tableau Services Manager (TSM). Nach Abschluss der Installation von TSM führt das Skript `SilentInstaller.py` `tsm`\-Befehle zum Installieren, Konfigurieren und Starten von Tableau Server aus. Während der Installation aktiviert das Skript `SilentInstaller.py` standardmäßig eine Testlizenz. Wenn Sie über einen eigenen Product Key verfügen, können Sie diesen an der Befehlszeile angeben oder ihn nach der Ausführung des Skripts `SilentInstaller.py` aktivieren. Die meisten Befehlszeilenoptionen des automatisierten Installationsprogramms entsprechen denjenigen des Befehls [tsm initialize](https://help.tableau.com/current/server/de-de/cli_initialize_tsm.htm). Das Skript `SilentInstaller.py` kann in drei Modi ausgeführt werden: Installieren des Ausgangsknotens, Installieren weiterer Knoten und Aktualisieren der Clustertopologie. In einer verteilten Clusterumgebung führen Sie `SilentInstaller.py` zunächst auf dem Ausgangsknoten mit der Option zur Installation des Ausgangsknotens aus. Danach führen Sie das Skript `SilentInstaller.py` auf allen weiteren Knoten mit der Option zur Installation eines weiteren Knotens aus. Abschließend führen Sie das Skript `SilentInstaller.py` auf dem Ausgangsknoten mit der Option zur Aktualisierung der Clustertopologie aus. Das Skript `SilentInstaller.py` ist für die Ausführung ohne Benutzerinteraktion vorgesehen. Daher müssen Sie in den Argumenten, die dem Skript `SilentInstaller.py` übergeben werden, alle erforderlichen Parameter angeben. Alternativ können Sie die erforderlichen Argumente auch der Bootstrap-Datei hinzufügen. Ebenso können Sie die bereitgestellten [Vorlagen für die Konfigurations-, Registrierungs- und Geheimnisdateien](#Configur) verwenden. Eine unbeaufsichtigte Installation führen Sie wie folgt aus: ### Schritt 1: Installieren des automatisierten Installationsprogramms 1. Melden Sie sich als Benutzer mit Administratorzugriff beim Computer an. 2. Laden Sie das Skript `SilentInstaller.py`, die Vorlagen und die Bootstrap-Datei herunter und installieren Sie diese. ### Schritt 2: Erstellen von Dateien zum Bereitstellen zusätzlicher Konfigurationsinformationen, die zum Ausführen der automatisierten Installation erforderlich sind Da das Skript `SilentInstaller.py` für die Ausführung ohne Benutzerinteraktion vorgesehen ist, müssen Sie die folgenden zusätzlichen Informationen angeben: 1. Kopieren Sie die Vorlagen **config.template.json**, **registration.template.json** und **secrets.template.json** in ein weiteres Verzeichnis außerhalb Ihres Startverzeichnisses. Sie sollten die Vorlagendateien nicht direkt bearbeiten. 2. Bearbeiten Sie die Datei **config.template.json**. Geben Sie hier die Konfigurationseinstellungen für den Ausgangsknoten ein. Konfigurieren Sie hier auch den Identitätsspeicher für den Tableau Server\-Computer. Je nach Ihren Netzwerkanforderungen müssen Sie möglicherweise auch Gatewayeinstellungen konfigurieren. Die Zwischenspeicherungsoption ist so eingestellt, dass Daten so lange wie möglich zwischengespeichert und wiederverwendet werden. Beispielarbeitsmappen werden standardmäßig installiert. Die Vorlage enthält die minimal erforderlichen Informationen, die Vorlage fungiert also als ein Ausgangspunkt. Weitere Informationen zu Konfigurationseinstellungen finden Sie unter [Konfigurieren der Einstellungen für den ursprünglichen Knoten](https://help.tableau.com/current/server/de-de/config_general.htm). 3. Bearbeiten Sie die Datei **registration.template.json**. Geben Sie hier die erforderlichen Informationen für die Registrierung von Tableau Server ein. Weitere Informationen finden Sie unter [Aktivieren und Registrieren von Tableau Server](https://help.tableau.com/current/server/de-de/activate.htm). 4. Bearbeiten Sie die Datei **secrets.template.json**. Geben Sie hier den Benutzernamen und das Kennwort für den TSM-Administrator und die Tableau Server\-Administratorkonten ein. - Das TSM-Administratorkonto sollte dem Windows-Administrator gehören, der das Skript ausführt. - Das Tableau Server\-Administratorkonto ist das ursprüngliche Konto, das vom Installationsprogramm erstellt und zum Verwalten von Tableau Server verwendet wird. ### Schritt 3: Ausführen der automatisierten Installation 1. Melden Sie sich als Benutzer mit Administratorzugriff beim Computer an. #### Installieren des Ausgangsknotens Das Skript `SilentInstaller.py` führt die Befehle zum Installieren, zum Aktivieren der Lizenz, zum Konfigurieren und zum Starten von Tableau Services Manager aus. Eine vollständige Liste der verfügbaren Optionen und deren Standardwerte können Sie sich mit den Befehlen `SilentInstaller.py -h` und `SilentInstaller.py install –h` anzeigen lassen. **So installieren Sie den Ausgangsknoten:** Geben Sie auf dem Ausgangsknoten an einer Python-Eingabeaufforderung Folgendes ein: `SilentInstaller.py install --secretsFile secrets.json --configFile myconfig.json --registrationFile registration.json TableauServer-64bit-.exe` Alternativ: `SilentInstaller.py --bootstrapFile `

Skriptoption

Beschreibung

Erforderliche Switches 

--configFile <file path>

Der relative oder absolute Pfad zur JSON-Datei für die Serverkonfiguration

--secretsFile <file path>

Der relative oder absolute Pfad zur Geheimnisdatei. Diese Datei enthält die Anmeldeinformationen für das Windows-Konto, über das die Authentifizierung bei Tableau Services Manager (TSM) erfolgt, sowie den Benutzernamen und das Kennwort des anfänglichen Administratorbenutzers für Tableau Server. Außerdem enthält die Geheimnisdatei den Product Key, der zur Aktivierung von Tableau Server verwendet werden soll. Standardmäßig enthält die Vorlage für die Geheimnisdatei auch eine Testlizenz.

Hinweis: Die Angabe des Kennworts in der Geheimnisdatei ist optional. Sind die Kennwörter allerdings in der Geheimnisdatei nicht enthalten, werden Sie während der Installation zu ihrer Eingabe aufgefordert.

Das Paket des automatisierten Installationsprogramms enthält die Vorlage für die Geheimnisdatei.

--registrationFile <file path>

Der relative oder absolute Pfad zur Datei für die Serverregistrierung. Diese enthält die Registrierungsinformationen für Tableau Server.

Das Paket des automatisierten Installationsprogramms enthält die Vorlage für die Registrierungsdatei.

<installer executable file path>

Der relative oder absolute Pfad zum Installationsprogramm von Tableau Services Manager (TSM)

Optionale Switches 

--installDir <file path>

Das Installationsverzeichnis von Tableau Server Wenn Sie keinen Pfad angeben, wird das Standardverzeichnis C:\Program Files\Tableau\Tableau Server verwendet.

--dataDir <file path>

Der Speicherort für die Softwarekonfiguration und die Daten von Tableau Server Wenn Sie keinen Pfad angeben, wird für die Konfiguration und die Daten das Standardverzeichnis C:\ProgramData\Tableau verwendet.

--installerLog <file path>

Ein vorhandenes Verzeichnis für die Protokolldateien des Installationsprogramms Wenn Sie keinen Pfad angeben, werden die Protokolldateien in Ihr TEMP-Verzeichnis geschrieben.

--controllerPort <port number>

Der Port, an dem der Tableau Services Manager (TSM)-Controller ausgeführt wird

--coordinationserviceClientPort <port number>

Der Port für den ZooKeeper-Client

--coordinationservicePeerPort <port number>

Der Port für den ZooKeeper-Peer

--coordinationserviceLeaderPort <port number>

Der Port für den ZooKeeper-Leader

--start

Legt fest, ob der Server nach Abschluss der Installation gestartet werden soll.

#### Installieren weiterer Knoten Das Skript `SilentInstaller.py` führt die Befehle zum Installieren von Tableau Services Manager (TSM) auf weiteren Knoten aus. Eine vollständige Liste der verfügbaren Optionen und deren Standardwerte können Sie sich mit dem Befehl `SilentInstaller.py installWorker –h` anzeigen lassen. **So installieren Sie weitere Knoten:** Geben Sie auf jedem weiteren Knoten an einer Python-Eingabeaufforderung Folgendes ein: `SilentInstaller.py workerInstall --secretsFile secrets.json --nodeConfigurationFile nodeConfiguration.json TableauServer-64bit-.exe`

Option

Beschreibung

--secretsFile <file path>

Erforderlich. Der relative oder absolute Pfad zur Geheimnisdatei. Diese Datei enthält die Anmeldeinformationen für das Windows-Konto, über das die Authentifizierung bei Tableau Services Manager (TSM) erfolgt, sowie den Benutzernamen und das Kennwort des anfänglichen Administratorbenutzers für Tableau Server. Außerdem enthält die Geheimnisdatei den Product Key, der zur Aktivierung von Tableau Server verwendet werden soll. Standardmäßig enthält die Vorlage für die Geheimnisdatei auch eine Testlizenz.

Hinweis: Die Angabe des Kennworts in der Geheimnisdatei ist optional. Sind die Kennwörter allerdings in der Geheimnisdatei nicht enthalten, werden Sie während der Installation zu ihrer Eingabe aufgefordert.

Das Paket des automatisierten Installationsprogramms enthält die Vorlage für die Geheimnisdatei.

--nodeConfigurationFile <file path>

Erforderlich. Der Pfad zur Konfigurationsdatei für den Knoten, die zur Installation des weiteren Knotens verwendet werden soll

(installer executable) <file path>

Erforderlich. Das letzte Argument, das Sie im Skript bereitstellen müssen, ist der absolute oder relative Pfad zur ausführbaren Datei des Tableau Services Manager-Installationsprogramms, die Sie zuvor über die üblichen Kanäle, beispielsweise von der Tableau-Website, heruntergeladen haben. Dieses Skript wird nur für Tableau Services Manager unterstützt.

--installDir <file path>

Optional. Das Installationsverzeichnis von Tableau Server Wenn Sie keinen Pfad angeben, wird das Standardverzeichnis C:\Program Files\Tableau\Tableau Server verwendet.

--dataDir <file path>

Optional. Der Speicherort für die Softwarekonfiguration und die Daten von Tableau Server Wenn Sie keinen Pfad angeben, wird für die Konfiguration und die Daten das Standardverzeichnis C:\ProgramData\Tableau verwendet.

--installerLog <file path>

Optional. Ein vorhandenes Verzeichnis für die Protokolldateien des Installationsprogramms Wenn Sie keinen Pfad angeben, werden die Protokolldateien in das TEMP-Verzeichnis des Benutzers geschrieben.

**Hinweis:** Die Knotenkonfigurationsdatei wird nach der Installation des ersten Knotens mit `SilentInstaller.py` automatisch gespeichert. Sie finden diese Datei im Arbeitsverzeichnis des Skripts. #### Aktualisieren der Clustertopologie Das Skript `SilentInstaller.py` führt die Befehle zum Aktualisieren der Clustertopologie, wie für Tableau Services Manager (TSM) gewünscht, aus. Eine vollständige Liste der verfügbaren Optionen und deren Standardwerte können Sie sich mit dem Befehl `SilentInstaller.py updateTopology –h` anzeigen lassen. So aktualisieren Sie die Clustertopologie: Geben Sie auf dem Ausgangsknoten an einer Python-Eingabeaufforderung Folgendes ein: `SilentInstaller.py updateTopology --secretsFile secrets.json --configFile myconfig.json`

Option

Beschreibung

--secretsFile <file path>

Erforderlich. Der relative oder absolute Pfad zur Geheimnisdatei. Diese Datei enthält die Anmeldeinformationen für das Windows-Konto, über das die Authentifizierung bei Tableau Services Manager (TSM) erfolgt, sowie den Benutzernamen und das Kennwort des anfänglichen Administratorbenutzers für Tableau Server. Außerdem enthält die Geheimnisdatei den Product Key, der zur Aktivierung von Tableau Server verwendet werden soll. Standardmäßig enthält die Vorlage für die Geheimnisdatei auch eine Testlizenz.

Hinweis: Die Angabe des Kennworts in der Geheimnisdatei ist optional. Sind die Kennwörter allerdings in der Geheimnisdatei nicht enthalten, werden Sie während der Installation zu ihrer Eingabe aufgefordert.

Das Paket des automatisierten Installationsprogramms enthält die Vorlage für die Geheimnisdatei.

--configFile <file path>

Erforderlich. Der relative oder absolute Pfad zur Datei für die Servertopologie. Diese beschreibt die zu aktualisierende Tableau Server-Topologie. Aus dieser Datei wird nur der Abschnitt mit der topologyVersion-Konfiguration angewendet. Die restliche Konfiguration wird ignoriert.

## Vorlagen für die Konfigurations-, Registrierungs- und Geheimnisdateien Zur Übergabe der Daten an das Skript `SilentInstaller.py` können Sie die folgenden Beispielvorlagen verwenden. ### Beispiel für Geheimnisdateivorlage { "local\_admin\_user":" , "local\_admin\_pass":" , "content\_admin\_user":" , "content\_admin\_pass":" , "product\_keys":\["trial"\] } "local\_admin\_user" ist das Windows-Konto für die Authentifizierung bei Tableau Services Manager. "content\_admin\_user" ist der anfängliche Benutzer mit Administratorrechten, der hinsichtlich der Erstellung und Verwaltung von Benutzern, Sites usw. als Superuser für Tableau Server fungiert. Bei der Installation weiterer Knoten oder der Aktualisierung der Clustertopologie werden diese Anmeldeinformationen ignoriert, da der anfängliche Administratorbenutzer bereits bei der Installation des Ausgangsknotens erstellt wurde. "product\_keys" ist der Schlüssel für die Aktivierung von Tableau Services Manager. Wenn mehrere Product Keys angegeben sind, werden diese nacheinander aktiviert. Im Nicht-Installationsmodus werden die Product Keys ignoriert, da die Lizenzen bereits aktiviert wurden. ### Beispiel für Serverkonfigurationsdateivorlage ``` { "configEntities":{ "runAsUser":{ "_type":"runAsUserType", "name":"NT AUTHORITY\\NetworkService" }, "gatewaySettings":{ "_type":"gatewaySettingsType", "port":80, "firewallOpeningEnabled":true, "sslRedirectEnabled":true, "publicHost":"****replace me****", "publicPort":80, "sslEnabled":false, "sslPort":443 }, "identityStore":{ "_type":"identityStoreType", "type":"local", "domain":"****Domain Name Here****", "nickname":"****Domain Nickname Here****" } }, "topologyVersion":{ "nodes":{ "****insert nodeId (lowercase) here****": { "services": { "filestore": { "instances":[ { "instanceId":"0" } ] }, "tabadmincontroller": { "instances":[ { "instanceId":"0" } ] }, "clientfileservice": { "instances":[ { "instanceId":"0" } ] }, "dataserver": { "instances":[ { "instanceId":"0" }, { "instanceId":"1" } ] }, "cacheserver": { "instances":[ { "instanceId":"0" }, { "instanceId":"1" } ] }, "vizqlserver": { "instances":[ { "instanceId":"0" }, { "instanceId":"1" } ] }, "backgrounder": { "instances":[ { "instanceId":"0" }, { "instanceId":"1" } ] }, "appzookeeper": { "instances":[ { "instanceId":"0" } ] }, "pgsql": { "instances":[ { "instanceId":"0" } ] }, "dataengine": { "instances":[ { "instanceId":"0" } ] }, "licenseservice": { "instances":[ { "instanceId":"0" } ] }, "searchserver": { "instances":[ { "instanceId":"0" } ] }, "clustercontroller": { "instances":[ { "instanceId":"0" } ] }, "tabsvc": { "instances":[ { "instanceId":"0" } ] }, "vizportal": { "instances":[ { "instanceId":"0" } ] }, "tabadminagent": { "instances":[ { "instanceId":"0" } ] }, "clientfileservice": { "instances":[ { "instanceId":"0" } ] }, "gateway": { "instances":[ { "instanceId":"0" } ] } } } } } } ``` ### Beispiel für Serverregistrierungsdateivorlage ``` { "first_name" : "Andrew", "last_name" : "Smith", "phone" : "311-555-2368", "email" : "andrew.smith@mycompany.com", "company" : "My Company", "industry" : "Finance", "company_employees" : "500", "department" : "Engineering", "title" : "Senior Manager", "city" : "Kirkland", "state" : "WA", "zip" : "98034", "country" : "United States", "opt_in" : "true", "eula" : "true" } ``` [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Autorisierung _Autorisierung_ bezieht sich darauf, wie und auf was Benutzer unter Tableau Server zugreifen können, nachdem die Authentifizierung bestätigt wurde. Die Autorisierung umfasst Folgendes: - Was Benutzer mit Inhalten tun dürfen, die unter Tableau Server gehostet sind, einschließlich Projekte, Sites, Arbeitsmappen und Ansichten. - Was Benutzer mit den Datenquellen tun dürfen, die von Tableau Server verwaltet werden. - Welche Aufgaben Benutzer ausführen dürfen, um Tableau Server zu verwalten, wie z. B. Konfigurieren der Servereinstellungen, Ausführen von Befehlszeilenprogrammen, Erstellen von Sites und andere Aufgaben. Die Autorisierung für diese Aktionen wird von Tableau Server verwaltet und festgelegt durch eine Kombination aus der Site-Rolle des Benutzers und den Berechtigungen, die mit bestimmten Entitäten wie Arbeitsmappen und Datenquellen verknüpft sind. ## Site-Rollen Site-Rollen definieren, wer Administrator ist. Administratoren können auf Site- oder Serverebene zugewiesen werden. Für Benutzer ohne Administratorrechte geben Site-Rollen die maximale Zugriffsstufe an, die ein Benutzer für eine bestimmte Site haben kann. Sie unterliegt den für die Inhaltselemente festgelegten Berechtigungen. Wenn beispielsweise einem Benutzer die Site-spezifische Rolle "Viewer" und einem anderen Benutzer die Site-spezifische Rolle Creator Creator zugewiesen wird Weitere Informationen zu Site-spezifischen Rollen finden Sie unter [Festlegen der Site-spezifischen Rollen von Benutzern](https://help.tableau.com/current/server/de-de/users_site_roles.htm). ## Berechtigungen Berechtigungen legen fest, ob ein bestimmter Benutzer eine bestimmte Aktion für ein bestimmtes Inhaltselement ausführen darf oder nicht. Wenn Sie als Administrator Tableau Server einrichten, dann müssen Sie verstehen, wie Berechtigungen bewertet werden. Wenn Sie den Berechtigungsprozess von Tableau verstehen, dann können Sie Berechtigungen zu Sites, Projekten und anderen Elementen einrichten und konfigurieren, sodass Sie steuern können, wie Inhalte und Daten freigegeben, veröffentlicht, angezeigt, extrahiert und importiert werden. Vier wichtige Konzepte zum Verständnis der Berechtigungen in Tableau: - **Berechtigungen sind elementbasiert**. Berechtigungen werden einzelnen Inhaltselementen (Projekten, Datenquellen, Arbeitsmappen) zugewiesen und Benutzern oder Gruppen gewährt. - **Berechtigungen werden implizit verweigert, und Benutzern ohne Administratorrechte muss der Zugriff auf Inhalte explizit gestattet werden**. Der Prozess, durch den Tableau Server die Berechtigung gewährt oder ablehnt ist, detailliert in [Berechtigungen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/permissions.htm#EvaluatePermRules) beschrieben. - **Berechtigungsvererbung existiert nur in gesperrten Projekten und in Arbeitsmappen mit Registerkartenansichten**. Wenn Inhaltsberechtigungen für das Projekt auf oberster Ebene gesperrt sind, werden für die Arbeitsmappen, Ansichten und Datenquellen in der gesamten Projekthierarchie die Standardberechtigungen verwendet, die für das Projekt auf oberster Ebene festgelegt sind. In Arbeitsmappen, die mit der Option Blätter als Registerkarten anzeigen gespeichert werden, gelten für die Ansichten innerhalb dieser Arbeitsmappen die Arbeitsmappenberechtigungen. Weitere Informationen finden Sie unter [Berechtigungen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/permissions.htm#projectpermissions). - **In einem nicht gesperrten Projekt sind Anfangsberechtigungen eine einmalige Kopie der Berechtigung des Containerelements**. Eine Datenquelle oder Arbeitsmappe beginnt mit den Standardberechtigungen, autorisierte Benutzer können jedoch später Berechtigungen zu diesen Elementen bearbeiten. Weitere Informationen zu Standardberechtigungen und Projekten finden Sie unter [Berechtigungen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/permissions.htm#LockProject). Tableau Server bietet eine flexible Berechtigungsinfrastruktur, über die Sie den Zugriff auf alle Inhalte für zahllose Szenarien verwalten können. Detaillierte Informationen finden Sie unter [Berechtigungen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/permissions.htm). ## Datenzugriff und externe Autorisierung In bestimmten Szenarien verlassen sich Tableau Server und Tableau Desktop auf die externe Autorisierung, um den Zugriff auf Daten zu ermöglichen. Beispiel: - Benutzer, die eine Verbindung zu externen Datenquellen herstellen, benötigen möglicherweise eine Autorisierung, die außerhalb der Autorität von Tableau Server liegt. Wenn Benutzer eine externe Datenquelle veröffentlichen, verwaltet Tableau Server den Zugriff und die Funktionen der jeweiligen Datenquelle. Wenn Benutzer jedoch eine externe Datenquelle in eine Arbeitsmappe einbetten, dann müssen die Benutzer, die die Arbeitsmappe veröffentlichen, festlegen, wie sich andere Benutzer, die die Arbeitsmappe öffnen, mit den zugrunde liegenden Daten authentifizieren, mit denen sich die Arbeitsmappe verbindet. - Wenn Tableau Server in einer Organisation mit Active Directory ausgeführt wird und Tableau mit einem Konto "Als Benutzer ausführen" konfiguriert ist, dann führt dies zu einer Abhängigkeit von Active Directory und NTFS für die Autorisierung. Wenn Sie beispielsweise Tableau Server so konfigurieren, dass das Konto "Als Benutzer ausführen" einen Identitätswechsel für Benutzer durchführt, die eine Verbindung zu SQL herstellen, dann ist die Autorisierung auf Objektebene auf NTFS und Active Directory angewiesen. - Die Methode der Authentifizierung von Benutzern und der Autorisierung durch bestimmte Datenbanklösungen kann variieren. Wie bereits erwähnt, kann Tableau Server so konfiguriert werden, dass die Zugriffsautorisierung vorhanden ist, wenn eine Datenquelle konfiguriert wird, doch einige Datenbanken autorisieren den Zugriff entsprechend des eigenen Authentifizierungsschemas. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # AWS-Schlüsselverwaltungssystem (KMS) Tableau Server verfügt über drei Schlüsselverwaltungsoptionen, mit denen Sie die Verschlüsselung im Ruhezustand aktivieren können. Zwei davon erfordern Advanced Management\-Funktionen, während eine lokale Möglichkeit bei allen Installationen von Tableau Server verfügbar ist. **Wichtig:** Ab dem 16. September 2024 ist Advanced Management nicht mehr als unabhängige Add-on-Option verfügbar. Advanced Management-Funktionen sind nur verfügbar, wenn Sie Advanced Management zuvor erworben haben oder wenn Sie bestimmte Lizenzeditionen kaufen: Tableau Enterprise, Tableau Cloud+ oder Tableau+ Bundle (Tableau Cloud verfügbar), oder Tableau Enterprise oder Tableau Server+ (Tableau Server verfügbar). Ab Version 2019.3 verfügt Tableau Server über die folgenden Schlüsselverwaltungsoptionen:  - Eine lokale Schlüsselverwaltungsoption, das für alle Installationen verfügbar ist. Ausführliche Informationen finden Sie unter [Tableau Server-Schlüsselverwaltungssystem](https://help.tableau.com/current/server/de-de/security_kms.htm). - Ein AWS-basiertes Schlüsselverwaltungssystem, das als Teil von Advanced Management verwendet wird. Dies wird im Folgenden beschrieben. Ab Version 2021.1 verfügt Tableau Server über eine weitere Schlüsselverwaltungsoption:  - Ein Azure-basiertes Schlüsselverwaltungssystem, das als Teil von Advanced Management verwendet wird. Weitere Informationen finden Sie unter [Azure Key Vault](https://help.tableau.com/current/server/de-de/security_kms_azure.htm). Ab der Version 2019.3 unterstützt Tableau Server das AWS-Schlüsselverwaltungssystem (KMS) als Teil von Advanced Management. ## AWS KMS für die Verschlüsselung im Ruhezustand AWS KMS ist als Teil von Advanced Management in Tableau Server verfügbar. Für weitere Informationen siehe [Über Tableau Advanced Management in Tableau Server](https://help.tableau.com/current/server/de-de/itm_intro.htm). Wenn Ihr Unternehmen die Datenextraktverschlüsselung im Ruhezustand bereitstellt, können Sie Tableau Server optional so konfigurieren, dass AWS als KMS für die Extraktverschlüsselung verwendet wird. Um AWS KMS zu aktivieren, müssen Sie Tableau Server in AWS EC2 bereitstellen. Im AWS-Szenario verwendet Tableau Server den AWS KMS CMK (Customer Master Key, primärer Kundenschlüssel), um einen [AWS-Datenschlüssel](https://docs.aws.amazon.com/kms/latest/developerguide/concepts.html#data-keys) zu generieren. Tableau Server verwendet den AWS-Datenschlüssel als primären Root-Schlüssel (RMK, Root Master Key) für alle verschlüsselten Extrakte. Selbst wenn sie für AWS KMS konfiguriert sind, werden der native Java-Keystore und das lokale KMS weiterhin für die sichere Speicherung von Geheimnissen auf dem Tableau Server verwendet. Das AWS KMS wird nur zur Verschlüsselung des primären Root-Schlüssels (RMK, Root Master Key) für verschlüsselte Extrakte verwendet. Die Verwendung von AWS zur Verschlüsselung des primären Root-Schlüssels (RMK) bietet bessere Sicherheitseigenschaften, da der primäre Schlüssel nicht unter den gleichen Berechtigungen wie die Extrakte gespeichert wird. ![Ein Diagramm, das die verschiedenen Schlüssel zur Datenverschlüsselung veranschaulicht.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/security_kms_AWS_key_hierarchy.png) Die Schlüsselhierarchie bei der Konfiguration von Tableau Server mit AWS KMS ## AWS KMS für verschlüsselte Extrakte von Tableau Server konfigurieren Um den AWS CMK (primärer Kundenschlüssel) zur Verschlüsselung des primären Schlüssels in der Tableau Server KMS-Hierarchie zu verwenden, müssen Sie Tableau Server wie in diesem Abschnitt beschrieben konfigurieren. Stellen Sie sicher, dass Sie die folgenden Anforderungen erfüllen, bevor Sie beginnen: - Tableau Server muss in AWS EC2 bereitgestellt sein. - Der Tableau Server muss mit Advanced Management konfiguriert sein. Siehe [Über Tableau Advanced Management in Tableau Server](https://help.tableau.com/current/server/de-de/itm_intro.htm). - Sie müssen die administrative Kontrolle über einen primären Kundenschlüssel (Customer Master Key, CMK) haben, der im AWS KMS (Key Management Service, Schlüsselverwaltungsdienst) erstellt wurde. - Die Benutzer-ID (häufig die E-Mail-Adresse) für die Person, die AWS KMS konfiguriert, darf nicht länger als 26 Zeichen sein. ### Schritt 1: Erstellen Sie CMK und legen Sie die Schlüsselrichtlinie für Tableau Server in AWS fest Die folgenden Schritte werden im AWS KMS-Service durchgeführt. Referenzen sind in der AWS-Dokumentation enthalten. 1. Erstellen Sie das CMK, das Sie für den Tableau Server verwenden werden. Siehe die AWS-Themenseite, [Erstellen von Schlüsseln](https://docs.aws.amazon.com/kms/latest/developerguide/concepts.html#data-keys). 2. Aktualisieren Sie die IAM-Rolle der Serverinstanz. Tableau Server muss in der Lage sein, sich mit AWS KMS über die IAM-Rolle der Instanz zu authentifizieren. Der Rolle muss eine Richtlinie zugeordnet sein. Die Richtlinie sollte den Instanzen die Berechtigung geben, die Aktionen "GenerateDataKey" und "Decrypt" auf dem CMK aufzurufen. Siehe [IAM-Rollen für Amazon EC2](https://docs.aws.amazon.com/AWSEC2/latest/UserGuide/iam-roles-for-amazon-ec2.html).. In einer Multiknoten-Bereitstellung von Tableau Server müssen alle Knoten des Servers gemäß Rollen ausgeführt werden, denen diese (oder eine gleichwertige) Richtlinie zugeordnet ist. Sie können allen Knoten im Cluster die gleiche Rolle zuweisen. 3. Das CMK muss mindestens über eine Schlüsselrichtlinie verfügen, in der der`Effect` auf `Allow` `Prinicpal` (die den Serverinstanzen zugewiesene IAM-Rolle) die `Action`: `GenerateDataKey` und `Decrypt` gesetzt ist. Siehe [Verwendung von Schlüsselrichtlinien in AWS KMS](https://docs.aws.amazon.com/kms/latest/developerguide/key-policies.html). ### Schritt 2: AWS-Konfigurationsparameter erfassen Sie benötigen die vollständige ARN-Zeichenkette von AWS KMS. Diese Zeichenkette befindet sich im Abschnitt "Allgemeine Konfiguration" auf den AWS KMS-Verwaltungsseiten. Die ARN wird in folgendem Format präsentiert: arn:aws:kms:::key/, z. B., `arn:aws:kms:us-west-2:867530990073:key/1abc23de-fg45-6hij-7k89-1l0mn1234567`. Sie müssen auch die AWS-Region angeben, die ebenfalls in der ARN-Zeichenkette enthalten ist. Im folgenden Beispiel lautet die Region `us-west-2`. Die Region ist der Ort, an dem sich Ihre KMS-Instanz befindet. Im nächsten Schritt müssen Sie eine Region angeben, wie sie in der Spalte Region in der [Tabelle Amazon API Gateway](https://docs.aws.amazon.com/general/latest/gr/rande.html)angezeigt wird. ### Schritt 3: Tableau Server für AWS KMS konfigurieren Führen Sie den folgenden Befehl auf Tableau Server aus. Mit diesem Befehl wird der Server neu gestartet: - `tsm security kms set-mode aws --aws-region "" --key-arn "arn:aws:kms:::key/"` Die Option `--key-arn` übernimmt eine direkte Zeichenkettenkopie vom ARN im Abschnitt "Allgemeine Konfiguration" auf den AWS KMS-Verwaltungsseiten. Wenn Ihre AWS KMS-Instanz beispielsweise in der Region us-west-2 läuft, Ihre Kontonummer 867530990073 ist und Ihr CMK-Schlüssel 1abc23de-fg45-6hij-7k89-1l0mn1234567 ist, dann lautet der Befehl wie folgt: `tsm security kms set-mode aws --aws-region "us-west-2" --key-arn "arn:aws:kms:us-west-2:867530990073:key/1abc23de-fg45-6hij-7k89-1l0mn1234567"` ### Schritt 4: Verschlüsselung im Ruhezustand aktivieren Siehe [Extrahieren der Verschlüsselung im Ruhezustand](https://help.tableau.com/current/server/de-de/security_ear.htm). ### Schritt 5: Installation validieren 1. Führen Sie den folgenden Befehl aus: `tsm security kms status` Die folgenden Informationen können zurückgegeben werden: - Die ARN (ID) des CMKs (Customer Master Key, primärer Kundenschlüssel) - Die Region, in der sich das CMK befindet - Die ID des verwendeten RMKs (Root Master Key, primärer Root-Schlüssel). Die RMK ist ein Schlüssel, der vom CMK verschlüsselt wird. Tableau Server entschlüsselt das CMK, indem er AWS KMS anruft. Mit dem RMK wird dann der MEK ver- und entschlüsselt. Die RMK kann sich ändern, aber es wird immer nur jeweils eine geben. - KMS speichert eine Sammlung von primären Extrakt-Schlüsseln (Master Extract Keys, MEKs). Jeder MEK hat: - Eine ID, z. B. 8ddd70df-be67-4dbf-9c35-1f0aa2421521 - Entweder den Status "Schlüssel verschlüsseln oder entschlüsseln" oder "Schlüssel nur entschlüsseln". Wenn ein Schlüssel "verschlüsselt oder entschlüsselt" ist, verschlüsselt Tableau Server neue Daten damit. Andernfalls wird der Schlüssel nur für die Entschlüsselung verwendet - Ein Erstellungszeitstempel, z. B. "Erstellt am: 2019-05-29T23:46:54Z." - Erster Übergang zum Ver- und Entschlüsseln: Ein Zeitstempel, der angibt, wann der Schlüssel zu einem Ver- oder Entschlüsselungsschlüssel wurde. - Übergang zur reinen Entschlüsselung: Ein Zeitstempel, der angibt, wann der Schlüssel zur reinen Entschlüsselung übergegangen ist. 2. Sehen Sie Protokolle ein, nachdem Sie Extrakte verschlüsselt und entschlüsselt haben: - Veröffentlichen Sie Extrakte auf Ihrer Website und verschlüsseln Sie diese anschließend. Siehe [Extrahieren der Verschlüsselung im Ruhezustand](https://help.tableau.com/current/server/de-de/security_ear.htm). - Greifen Sie mit Tableau Desktop oder mit Web Authoring in einem Browser auf die Extrakte zu (dadurch werden die Extrakte für die Verwendung entschlüsselt). - Durchsuchen Sie die Protokolldatei "vizqlserver\_node" nach `AwsKmsEncryptionEnvelopeAccessor` und `AwsKmsEncryptionEnvelope` Strings. Die Standardposition der Protokolle ist auf `C:\ProgramData\Tableau\Tableau Server\data\tabsvc\logs` Beispiele für Protokolleinträge, die auf eine erfolgreiche Konfiguration hinweisen, sind die folgenden: - Entschlüsselung des RMK mit der ID 1abc23de-fg45-6hij-7k89-1l0mn1234567 unter Verwendung des CMK mit ARN arn:aws:kms:us-west-2:867530990073:key/1234567d-a6ba-451b-adf6-3179911b760f - Verwendung von RMK mit der ID 1abc23de-fg45-6hij-7k89-1l0mn1234567 zum Entschlüsseln des KMS-Stores Für die Veröffentlichung und Extraktion von Aktualisierungen im Zusammenhang mit KMS durchsuchen Sie die Protokolle der Hintergrundprozesskomponente. Für weitere Informationen zu Protokolldateien, siehe [Speicherorte der Tableau Server-Protokolle und -Protokolldateien](https://help.tableau.com/current/server/de-de/logs_loc.htm). ## Fehlerbehebung bei der Konfiguration ### Multi-Node Fehlkonfiguration In einem Multi-Kern-Setup für AWS KMS kann der `tsm security kms status` Befehl einen gesunden (OK-)Status melden, auch wenn ein anderer Knoten im Cluster falsch konfiguriert ist. Die KMS-Statusprüfung meldet nur den Knoten, auf dem der Prozess "Tableau Server Administration Controller" läuft, und nicht die anderen Knoten im Cluster. Standardmäßig läuft der Prozess "Tableau Server Administration Controller" auf dem Anfangsknoten im Cluster. Wenn also ein anderer Knoten so falsch konfiguriert ist, dass Tableau Server nicht auf AWS CMK zugreifen kann, können diese Knoten Fehlerzustände für verschiedene Services melden, die nicht starten können. Wenn einige Services nicht starten können, nachdem Sie KMS auf den AWS-Modus eingestellt haben, führen Sie den folgenden Befehl aus, um in den lokalen Modus zurückzukehren: `tsm security kms set-mode local`. ## AWS CMK aktualisieren Das Aktualisieren des AWS CMK ist eine Aufgabe, die Sie mit AWS durchführen. Standardmäßig wird AWS CMK einmal im Jahr aktualisiert. Siehe die AWS-Themenseite, [Wie die automatische Tastenrotation funktioniert](https://docs.aws.amazon.com/kms/latest/developerguide/rotate-keys.html#rotate-keys-how-it-works). Da sich ARN und Region nicht ändern, müssen Sie die KMS-Konfiguration auf dem Tableau Server für normale CMK-Aktualisierungsszenarien nicht aktualisieren. Nachdem AWS CMK aktualisiert wurde, müssen Sie die internen RMK und MEK auf dem Tableau Server neu generieren. Sie sollten auch alle Extrakte mit dem neuen CMK neu verschlüsseln: 1. Führen Sie den `[tsm security regenerate-internal-tokens](https://help.tableau.com/current/server/de-de/cli_security_tsm.htm#regenerate-tokens)` Befehl aus, um alle internen Schlüssel auf dem Tableau Server neu zu generieren, einschließlich der RMK und MEK, die für die Extraktverschlüsselung verwendet wurden. 2. Führen Sie `tabcmd reencryptextracts ` aus, um Extrakte auf einer bestimmten Webseite erneut zu verschlüsseln. Führen Sie diesen Befehl auf jeder Webseite aus, auf der Sie verschlüsselte Extrakte speichern. Abhängig von der Anzahl der verschlüsselten Extrakte auf der Website kann dieser Vorgang eine erhebliche Belastung der Serverauslastung verursachen. Erwägen Sie, diesen Vorgang außerhalb der Geschäftszeiten durchzuführen. Siehe [Extrahieren der Verschlüsselung im Ruhezustand](https://help.tableau.com/current/server/de-de/security_ear.htm). ## RMK und MEK in Tableau Server neu generieren Um den primären Root-Schlüssel (RMK) und die primären Verschlüsselungsschlüssel (MEK) in Tableau Server erneut zu generieren, führen Sie den Befehl `[tsm security regenerate-internal-tokens](https://help.tableau.com/current/server/de-de/cli_security_tsm.htm#regenerate-tokens)` aus. ## Sichern und Wiederherstellen mit AWS KMS Ein Server-Backup kann im AWS-Modus ohne zusätzliche Konfigurationen oder Verfahren durchgeführt werden. Das Backup enthält verschlüsselte Kopien der RMK und MEK. Die Entschlüsselung der Schlüssel erfordert den Zugriff und die Kontrolle des AWS CMK. Für das Wiederherstellungsszenario kann sich der wiederherzustellende Server in jedem KMS-Modus befinden, einschließlich "Lokal". Die einzige Voraussetzung ist, dass der Server, auf dem das Backup wiederhergestellt wird, einen Entschlüsselungszugriff auf das CMK hat, das das Backup selbst verwendet. Bei der Wiederherstellung werden die MEK aus der Sicherung als reine Entschlüsselungsschlüssel importiert. Das RMK wird nicht migriert. Im Rahmen des Installations-/Wiederherstellungsprozesses wird ein neues RMK generiert. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Azure Key Vault Tableau Server verfügt über drei Schlüsselverwaltungsoptionen, mit denen Sie die Verschlüsselung im Ruhezustand aktivieren können. Zwei davon erfordern Advanced Management\-Funktionen, während eine lokale Möglichkeit bei allen Installationen von Tableau Server verfügbar ist. **Wichtig:** Ab dem 16. September 2024 ist Advanced Management nicht mehr als unabhängige Add-on-Option verfügbar. Advanced Management-Funktionen sind nur verfügbar, wenn Sie Advanced Management zuvor erworben haben oder wenn Sie bestimmte Lizenzeditionen kaufen: Tableau Enterprise, Tableau Cloud+ oder Tableau+ Bundle (Tableau Cloud verfügbar), oder Tableau Enterprise oder Tableau Server+ (Tableau Server verfügbar). Ab Version 2019.3 verfügt Tableau Server über die folgenden Schlüsselverwaltungsoptionen:  - Eine lokale Schlüsselverwaltungsoption, das für alle Installationen verfügbar ist. Ausführliche Informationen finden Sie unter [Tableau Server-Schlüsselverwaltungssystem](https://help.tableau.com/current/server/de-de/security_kms.htm). - Ein AWS-basiertes Schlüsselverwaltungssystem, das als Teil von Advanced Management verwendet wird. Weitere Informationen finden Sie unter [AWS-Schlüsselverwaltungssystem (KMS)](https://help.tableau.com/current/server/de-de/security_kms_aws.htm). Ab Version 2021.1 verfügt Tableau Server über eine weitere Schlüsselverwaltungsoption:  - Ein Azure-basiertes Schlüsselverwaltungssystem, das als Teil von Advanced Management verwendet wird. Dies wird im Folgenden beschrieben. ## Azure Key Vault für die Verschlüsselung im Ruhezustand Azure Key Vault ist als Teil des Advanced Management in Tableau Server ab Version 2021.1.0 verfügbar. Für weitere Informationen siehe [Über Tableau Advanced Management in Tableau Server](https://help.tableau.com/current/server/de-de/itm_intro.htm). Wenn Ihr Unternehmen die Datenextraktverschlüsselung im Ruhezustand bereitstellt, können Sie Tableau Server optional so konfigurieren, dass Azure Key Vault als KMS für die Extraktverschlüsselung verwendet wird. Um Azure Key Vault zu aktivieren, müssen Sie Tableau Server in Azure bereitstellen. Im Azure-Szenario verwendet Tableau Server den Azure Key Vault, um den primären Root-Schlüssel (Root Master Key, RMK) für alle verschlüsselten Extrakte zu verschlüsseln. Selbst wenn sie für Azure Key Vault konfiguriert sind, werden der Tableau Server-native Java-Keystore und das lokale KMS weiterhin für die sichere Speicherung von Geheimnissen auf dem Tableau Server verwendet. Azure Key Vault wird nur zur Verschlüsselung des Root-Master-Keys für verschlüsselte Extrakte verwendet. ![Ein Diagramm, das die verschiedenen Schlüssel zur Datenverschlüsselung veranschaulicht.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/security_kms_azure_hierarchy.png) Die Schlüsselhierarchie bei der Konfiguration von Tableau Server mit Azure Key Vault ## Azure Key Vault für verschlüsselte Extrakte von Tableau Server konfigurieren Um Azure Key Vault zur Verschlüsselung des Stammschlüssels in der Tableau Server KMS-Hierarchie zu verwenden, müssen Sie Tableau Server wie in diesem Abschnitt beschrieben konfigurieren. Stellen Sie sicher, dass Sie die folgenden Anforderungen erfüllen, bevor Sie beginnen: - Tableau Server muss in Azure bereitgestellt sein. - Der Tableau Server muss mit einer Advanced Management Lizenz konfiguriert sein. Siehe [Über Tableau Advanced Management in Tableau Server](https://help.tableau.com/current/server/de-de/itm_intro.htm). - Sie müssen über die administrative Kontrolle über den Schlüsseltresor in Azure verfügen, in dem sich der Schlüssel befindet. ### Schritt 1: Erstellen eines Schlüsseltresors und eines Schlüssels für Tableau Server in Azure Die folgenden Vorgänge werden im Azure Key Vault-Service durchgeführt. Referenzen dazu sind in der Azure-Dokumentation enthalten. 1. Erstellen Sie den Schlüsseltresor, den Sie für Tableau Server verwenden möchten. Siehe die Azure-Themenseite [Erstellen eines Schlüsseltresors](https://docs.microsoft.com/de-de/azure-stack/user/azure-stack-key-vault-manage-portal?view=azs-2008#create-a-key-vault). 2. Erstellen Sie im Tresor einen Schlüssel. Weitere Informationen finden Sie im Azure-Thema [Verwalten von Schlüsseln und Geheimnissen](https://docs.microsoft.com/de-de/azure-stack/user/azure-stack-key-vault-manage-portal?view=azs-2008). Der Schlüssel muss asymmetrisch und vom RSA-Typ sein, kann jedoch eine beliebige Größe haben (Tableau Server kümmert sich nicht um die Schlüsselgröße). Wir empfehlen Ihnen, sich an das Prinzip der geringsten Privilegien (PoLP) zu halten, um maximale Sicherheit zu gewährleisten. Tableau erfordert Berechtigungen zum Ausführen der GET-, UNWRAP KEY- und WRAP KEY-Befehlsvorgänge und es wird empfohlen, für die geringsten Privilegien den Zugriff nur für diese Vorgänge zuzulassen. Weisen Sie die Zugriffsrichtlinie der VM zu, auf der Tableau Server ausgeführt wird. In einer Bereitstellung mit mehreren Knoten von Tableau Server muss die Zugriffsrichtlinie allen Knoten des Serverclusters zugewiesen werden. ### Schritt 2: Azure-Konfigurationsparameter erfassen Sie benötigen den Schlüsseltresornamen und den Schlüsselnamen aus Azure. ### Schritt 3: Tableau Server für Azure Key Vault konfigurieren Führen Sie den folgenden Befehl auf Tableau Server aus. Mit diesem Befehl wird der Server neu gestartet: - ``` tsm security kms set-mode azure --vault-name "" --key-name "" ``` Die Optionen `--vault-name` und `--key-name` kopieren eine direkte Zeichenfolge aus Ihrem Azure-Schlüsseltresor. Wenn Ihr Azure-Schlüsseltresor beispielsweise `tabsrv-keyvault` heißt und Ihr Schlüssel `tabsrv-sandbox-key01` ist, lautet der Befehl wie folgt: `tsm security kms set-mode azure --vault-name "tabsrv-keyvault" --key-name "tabsrv-sandbox-key01"` ### Schritt 4: Verschlüsselung im Ruhezustand aktivieren Siehe [Extrahieren der Verschlüsselung im Ruhezustand](security_ear.htm). ### Schritt 5: Installation validieren 1. Führen Sie den folgenden Befehl aus: `[tsm security kms status](cli_security_tsm.htm#kms-status)` Die folgenden Informationen können zurückgegeben werden: - Status: OK (zeigt an, dass der Schlüsseltresor über den Controllerknoten zugänglich ist): - Modus: Azure Key Vault - Tresorname: - Azure Key Vault-Schlüsselname: - Liste der verfügbaren UUIDs für MEKs, die angeben, welcher Schlüssel aktiv ist - Fehlerinformation, wenn auf die KMS-Daten nicht zugegriffen werden kann 2. Sehen Sie Protokolle ein, nachdem Sie Extrakte verschlüsselt und entschlüsselt haben: - Veröffentlichen Sie Extrakte auf Ihrer Website und verschlüsseln Sie diese anschließend. Siehe [Extrahieren der Verschlüsselung im Ruhezustand](security_ear.htm). - Greifen Sie mit Tableau Desktop oder mit Web Authoring in einem Browser auf die Extrakte zu (dadurch werden die Extrakte für die Verwendung entschlüsselt). - Durchsuchen Sie die Protokolldatei "vizqlserver\_node" nach `AzureKeyVaultEnvelopeAccessor` und `AzureKeyVaultEnvelope` Strings. Die Standardposition der Protokolle ist auf `C:\ProgramData\Tableau\Tableau Server\data\tabsvc\logs` Suchen Sie in den Hintergrundprotokollen nach Veröffentlichungen und Extrakt-Aktualisierungen im Zusammenhang mit dem Azure Key Vault. Für weitere Informationen zu Protokolldateien, siehe [Speicherorte der Tableau Server-Protokolle und -Protokolldateien](logs_loc.htm). ## Fehlerbehebung bei der Konfiguration ### Multi-Node Fehlkonfiguration In einem Setup mit mehreren Knoten für Azure Key Vault kann der Befehl `tsm security kms status` einen fehlerfreien (OK-)Status melden, selbst wenn ein anderer Knoten im Cluster falsch konfiguriert ist. Die KMS-Statusprüfung meldet nur den Knoten, auf dem der Tableau Server Administration Controller-Prozess läuft. Es wird nicht über die anderen Knoten im Cluster berichtet. Standardmäßig läuft der Prozess "Tableau Server Administration Controller" auf dem Anfangsknoten im Cluster. Wenn also ein anderer Knoten so falsch konfiguriert ist, dass Tableau Server nicht auf den Azure-Schlüssel zugreifen kann, können diese Knoten Fehlerzustände für verschiedene Services melden, die nicht starten können. Wenn einige Services nicht starten können, nachdem Sie KMS auf den Azure-Modus eingestellt haben, führen Sie den folgenden Befehl aus, um in den lokalen Modus zurückzukehren: `tsm security kms set-mode local`. ## Azure-Schlüssel aktualisieren Sie können den Azure-Schlüssel in Azure aktualisieren. Es ist kein erforderlicher oder geplanter Schlüsselaktualisierungszeitraum nötig. Sie können Ihren Schlüssel aktualisieren, indem Sie eine neue Schlüsselversion in Azure erstellen. Da sich Tresorname und Schlüsselname nicht ändern, müssen Sie die KMS-Konfiguration auf dem Tableau Server für normale Azure-Schlüsselaktualisierungsszenarien nicht aktualisieren. ## Sichern und Wiederherstellen mit Azure Key Vault Ein Server-Backup kann im Azure Key Vault-Modus ohne zusätzliche Konfigurationen oder Verfahren durchgeführt werden. Das Backup enthält verschlüsselte Kopien der RMK und MEK. Die Entschlüsselung der Schlüssel erfordert den Zugriff und die Kontrolle über Azure Key Vault. Für das Wiederherstellungsszenario kann sich der wiederherzustellende Server entweder im Azure Key Vault- oder im lokalen KMS-Modus befinden. Die einzige Voraussetzung ist, dass der Server, auf dem das Backup wiederhergestellt wird, Zugriff auf den Azure Key Vault hat, den das Backup selbst verwendet hat. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Bearbeiten einer veröffentlichten Datenquelle Stellen Sie sich vor, Sie haben eine Datenquelle veröffentlicht und Ihr Team verwendet die Datenquelle in einer Reihe von Arbeitsmappen. Das ist ein guter Anfang, aber Sie haben einige Änderungen im Sinn, die Ihre Datenquelle noch besser machen werden. Bevor Sie diese Änderungen implementieren, möchten Sie sehen, wie Ihre vorgeschlagenen Änderungen in Tableau aussehen. Und vor allem müssen Sie Ihre Änderungen testen, um sicherzustellen, dass sie sich nicht negativ auf bestehende Arbeitsmappen auswirken, die die Datenquelle verwenden. Die Bearbeitung einer veröffentlichten Datenquelle ermöglicht es Ihnen, Änderungen zu testen und Verbesserungen an Ihrer Datenquelle vorzunehmen, während sie gleichzeitig als eine einzige Datenquelle erhalten bleibt. **Hinweis**: Nur Benutzer mit einer Site-Rolle Creator können veröffentlichte Datenquellen im Browser bearbeiten. Alternativ dazu können Sie eine veröffentlichte Datenquelle _erweitern_, indem Sie Ihre Änderungen in einer neuen Datenquelle vornehmen. Eine erweiterte veröffentlichte Datenquelle platziert Ihre Überschreibungen in einer neuen Datenquelle, ohne das Original zu ändern, und behält eine Verbindung zu dieser ursprünglichen Datenquelle bei. Weitere Informationen finden Sie unter [Erweitern veröffentlichter Datenquellen](https://help.tableau.com/current/pro/desktop/de-de/datasource_extend_compose.htm). ## Bearbeiten und Testen von Änderungen Unabhängig davon, ob Sie eine neue veröffentlichte Datenquelle erstellen oder eine vorhandene veröffentlichte Datenquelle bearbeiten, können Sie auf der Datenquellenseite Verknüpfungen erstellen und das Datenmodell ändern, ohne Ihren Browser zu verlassen. Verwenden Sie dann den Notizblock, um Ihre Änderungen zu testen, Ordner zu erstellen, Hierarchien zu organisieren und Felder und Aliase umzubenennen, bevor Sie Ihre Datenquelle veröffentlichen. Bei der Bearbeitung Ihrer Datenquelle stehen Ihnen alle Funktionen zur Verfügung, die Sie auch bei der Erstellung in Tableau Cloud nutzen können. Weitere Informationen finden Sie unter [Webdokumenterstellung und Tableau Desktop – Funktionsvergleich](https://help.tableau.com/current/pro/desktop/de-de/server_desktop_web_edit_differences.htm). So bearbeiten Sie eine veröffentlichte Datenquelle: 1. Navigieren Sie auf der Startseite oder der Seite "Untersuchen" zu der Datenquelle, die Sie bearbeiten möchten. 2. Klicken Sie auf Datenquellen bearbeiten. ![Schaltfläche "Datenquelle bearbeiten"](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/edit_published_data_source.png) 3. Klicken Sie auf die Seite Datenquelle, um Verknüpfungen herzustellen oder das Schema zu bearbeiten. 4. Klicken Sie auf das Notizblock\-Blatt. 5. Im Bereich Daten können Sie Ordner erstellen, Hierarchien organisieren, Felder und ihre Aliase umbenennen oder Metadaten aktualisieren, die mit der veröffentlichten Datenquelle gespeichert werden. 6. Ziehen Sie Felder auf den Notizblock, um sicherzustellen, dass Ihre Änderungen wie erwartet funktionieren. 7. Klicken Sie auf Veröffentlichen. Genau wie bei Arbeitsmappen können Sie auch Veröffentlichen als verwenden, wenn Sie eine Kopie der Datenquelle erstellen möchten. **Hinweis:** Persönliche Bereiche unterstützen keine veröffentlichten Datenquellen. ## Rückgängimachen von Änderungen So kehren Sie zur letzten Version der veröffentlichten Datenquelle zurück: 1. Navigieren Sie zu der Datenquelle, die Sie wiederherstellen möchten. 2. Klicken Sie auf Datei. 3. Wählen Sie Zu veröffentlicht zurückkehren. ![Dropdown-Menü "Datei", Option "Zu veröffentlicht zurückkehren"](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/revert_to_published.png) Dadurch wird die zuletzt veröffentlichte Version dieser Datenquelle wiederhergestellt. ## Grundlegendes zu unterstützten Verbindungen Das Bearbeiten veröffentlichter Datenquellen unterstützt keine Datenquellen, die eingebettete Kennwörter in Tableau Cloud und Tableau Serververwenden. Außerdem ist die Seite "Datenquellen" nicht für veröffentlichte Datenquellenverbindungstypen verfügbar, die nicht unterstützt werden, einschließlich, aber nicht beschränkt auf Dateien vom Typ ".hyper". Welche Verbindungsarten unterstützt werden, erfahren Sie unter [Creators: Herstellen einer Verbindung zu Daten im Internet](https://help.tableau.com/current/server/de-de/creator_connect.htm). ## Mehr Informationen über Berechtigungen Um eine veröffentlichte Datenquelle zu bearbeiten, benötigen Sie eine Creator-Lizenz, die über die Berechtigung "Speichern" oder "Speichern unter" für Datenquellen im entsprechenden Ordner verfügt. Weitere Informationen finden Sie unter [Berechtigungen](https://help.tableau.com/current/online/de-de/permissions.htm). ## Bearbeiten von Datenquellen, die von einem Schema veröffentlicht werden Wenn Sie Änderungen an einer Datenquelle vornehmen, die durch ein Schema veröffentlicht wurde, werden diese Änderungen beim nächsten geplanten Schema überschrieben. Bearbeiten Sie stattdessen die Datenquelle im Schema. Weitere Informationen finden Sie unter [Veröffentlichen eines Schemas in Tableau Server oder Tableau Cloud](https://help.tableau.com/current/prep/de-de/prep_conductor_publish_flow.htm). [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Bearbeiten von Verbindungen auf Tableau Server Administratoren und Datenquellenbesitzer können die Informationen verwalten, die beschreiben, wie sich eine veröffentlichte Datenquelle mit den zugrunde liegenden Daten verbindet. Diese Informationen enthalten Datenbank-Servername oder -adresse, den Serverport, den Datenbank-Benutzernamen und die Angabe, ob das Kennwort in die Verbindung eingebettet ist. **Hinweis:** Die Möglichkeit zum Bearbeiten von Verbindungen wird vorwiegend über Ihre Site-Rolle festgelegt und nicht durch Ihre Berechtigungen für die Datenquelle. Zur Bearbeitung von Verbindungen benötigen Sie die Site-Rolle Serveradministrator, Site-Administrator oder Ersteller. Wenn Sie über die Site-Rolle Ersteller verfügen, müssen Sie auch der Besitzer der Datenquelle sein. 1. Melden Sie sich bei der Site an, die die zu ändernden Datenquellen aufweist, und wählen Sie auf der Registerkarte Inhalt Untersuchen > Datenquellen aus. 2. Wählen Sie den Namen der Datenquelle mit der Verbindung, die Sie aktualisieren möchten. Wenden Sie für die Suche nach der Datenquelle Filter an oder grenzen Sie den Umfang der Datenquellenliste ein. Die Werte, die Sie in die Felder Servername und Datenbankbenutzername eingeben, werden als reguläre Ausdrücke behandelt. 3. Wählen Sie in der Ansicht Verbindungen das Menü Aktionen (…) für die Datenquelle aus, und wählen Sie dann Verbindung bearbeiten. ![Liste der Datenquellenverbindungen mit einem erweiterten Dropdown-Menü, um die Option "Verbindung bearbeiten" anzuzeigen.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/ds_connect3.png) Um mehrere Datenquellen zu bearbeiten, wählen Sie die Datenquellen aus, die Sie bearbeiten möchten, klicken Sie auf das Menü Aktionen und dann auf Verbindung bearbeiten. 4. Aktualisieren Sie die Verbindungsinformationen. Wenn Sie für Servername eine IP-Adresse verwenden möchten, stellen Sie sicher, dass die Datenbank oder ihre Treiber diesen Verbindungstyp unterstützen. Ist dies nicht der Fall, geben Sie den Datenbankservernamen ein. Details finden Sie auch im Abschnitt [Authentifizierungstypen für Google-, Salesforce- und WDC-Daten](#google-sfdc-auth) weiter unten in diesem Thema. ![Dialogfeld "Verbindung bearbeiten" mit Optionen zum Bearbeiten des Servernamens, des Serverports, des Benutzernamens und des Kennworts der ausgewählten Datenverbindung.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/ds_connect4.png) **Hinweis:** Die Schaltfläche Verbindung testen ist ab Version 2021.4 deaktiviert, wenn Benutzer bei Bedarf zur Kennworteingabe auffordern ausgewählt ist. 5. Klicken Sie auf Speichern. 6. Aktualisieren Sie die Browserseite, damit Ihre Änderungen übernommen werden. ## Authentifizierungstypen für Google-, Salesforce- und WDC-Daten Google BigQuery, Google Analytics, Salesforce.com und viele WDC-Verbindungen (Webdaten-Connector) verwenden den OAuth-Authentifizierungsstandard, der sichere Zugriffstoken anstelle von "unbearbeiteten" Benutzernamen und Kennwortinformationen verwendet. Mit OAuth müssen Datenbankanmeldeinformationen nicht in Tableau gespeichert werden, und alle Benutzer können sich über dieses Zugriffstoken verbinden, einschließlich der Tableau Desktop\-Benutzer, die Arbeitsmappen erstellen oder bearbeiten, die Verbindungen mit der Datenquelle herstellen. In den folgenden Abschnitten werden Google- und Salesforce-Verbindungsoptionen beschrieben. Webdaten-Connector-Optionen variieren, für alle ist jedoch die Anmeldung über das webbasierte Anmeldeformular des Anbieters erforderlich, um das Zugriffstoken einzurichten. ### Google-Authentifizierungsoptionen Wenn Sie Google BigQuery- oder Google Analytics-Verbindungen bearbeiten, wählen Sie eine der folgenden Optionen im Dialogfeld Verbindung bearbeiten: - Wählen Sie Google BigQuery- oder Google Analytics-Anmeldeinformationen in die Verbindung einbetten, um sich über ein bestimmtes Konto zu authentifizieren, und wählen Sie dann ein vorhandenes Konto aus der Liste, oder wählen Sie Konto jetzt authentifizieren..., um ein neues Konto hinzuzufügen. Wenn Sie ein neues Konto hinzufügen, wird die Google-Anmeldeseite angezeigt. Nachdem Sie Ihre Datenbankanmeldeinformationen eingegeben haben, werden Sie von Google aufgefordert, den Tableau-Zugang zu den Daten zu bestätigen. Wenn Sie auf Akzeptieren klicken, gibt Google ein Zugriffstoken aus, mit dem Sie eine Verbindung zu den Daten herstellen können. **Hinweis**:Wenn Sie Extrakte der Google-Datenquelle erstellen möchten, wählen Sie diese erste Option aus, um Aktualisierungsaufgaben planen zu können. - Wählen Sie Benutzer zur Angabe von Google BigQuery-/Analytics-Anmeldeinformationen auffordern, damit sich Benutzer immer über ihre eigenen individuellen Zugriffstoken anmelden müssen, wenn sie sich verbinden möchten. ### Salesforce.com-Authentifizierungsoptionen **Hinweis:** Dies gilt nur, wenn Tableau Server für die Verwendung gespeicherter Anmeldeinformationen für Salesforce mit OAuth konfiguriert ist. Wenn der Server dafür nicht konfiguriert ist, verwenden Sie den oben genannten Standardprozess, um die Verbindungen zu ändern. Weitere Informationen zum Konfigurieren von Tableau Server für die Verwendung gespeicherter Anmeldeinformationen mit OAuth finden Sie unter [Ändern von OAuth für Salesforce.com zu "Gespeicherte Anmeldeinformationen"](https://help.tableau.com/current/server/de-de/config_oauth_sfdc.htm). Wenn Sie Salesforce.com-Verbindungen bearbeiten, können Sie im Dialogfeld "Verbindung bearbeiten" jede der folgenden Optionen wählen: - Wählen Sie Eingebetteter Salesforce-Benutzername und -Kennwort in der Verbindung aus, um eine herkömmliche Authentifizierungsmethode zu nutzen. - Wählen Sie Eingebettete Salesforce-Anmeldeinformationen in der Verbindung aus, um eine OAuth-Verbindung zu nutzen und Aktualisierungsaufgaben zu planen, und wählen Sie dann ein vorhandenes Konto aus der Liste, oder klicken Sie auf Ein Salesforce-Konto hinzufügen, um ein neues Konto hinzuzufügen. Wenn Sie ein neues Konto hinzufügen, wird die Salesforce.com-Anmeldeseite angezeigt. Nachdem Sie Ihre Datenbankanmeldeinformationen eingegeben haben, werden Sie von Salesforce.com aufgefordert, den Tableau-Zugang zu den Daten zu bestätigen. Wenn Sie den Tableau-Zugriff erlauben, erstellt Salesforce.com ein Zugriffstoken, über das eine Verbindung zu den Daten hergestellt wird. ![Einstellungen zum Bearbeiten einer ausgewählten Datenverbindung und zum Eingeben von Authentifizierungsinformationen.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/connections7a.png) - Wählen Sie Keine Salesforce-Authentifizierung, damit sich Benutzer immer bei Salesforce.com anmelden müssen, wenn sie sich verbinden möchten. (Mit dieser Option sind keine geplanten Aktualisierungen möglich.) ## Überwachen des Fortschritts Wenn Sie Ihre Änderungen im Dialogfeld Verbindung bearbeiten speichern, wird im Dialogfeld der Fortschritt angezeigt. Wenn Sie das Dialogfeld schließen, werden die Änderungen im Hintergrund weiter ausgeführt, bis sie abgeschlossen sind. Tableau Server nimmt möglichst viele Änderungen vor. Fehler werden übergangen; weitere Änderungen werden dadurch aber nicht verhindert. Wenn Sie beispielsweise versuchen, den Servernamen zu ändern und mehreren Verbindungen ein Kennwort zuweisen, dann werden die Servernamen geändert und die Kennwörter für Arbeitsmappen geändert. Da Sie jedoch in eine Datenquelle keine Kennwörter einfügen können, werden die Kennwörter für die Datenquellen nicht verändert. Informationen zur Fortschrittskontrolle dieser Aufgaben finden Sie unter [Hintergrundaufgaben für Extrakte](https://help.tableau.com/current/server/de-de/adminview_backgrnd.htm). [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Behandeln von Abonnementproblemen ## "Die Momentaufnahme der Ansicht in dieser E-Mail konnte nicht richtig gerendert werden. Wenn Sie diese Fehlermeldung bei einem Abonnement erhalten, kann dies mehrere Gründe haben: - **Fehlende Anmeldeinformationen**: Einige Ansichten werden mit eingebetteten Anmeldeinformationen veröffentlicht. Sie erhalten die oben genannte Fehlermeldung, wenn die eingebetteten Anmeldeinformationen veraltet sind oder die Ansicht ohne eingebettete Anmeldeinformationen erneut veröffentlicht wurden. - **Datenbank vorübergehend nicht verfügbar**: Wenn die Ansicht eine Verbindung zu einer Livedatenbank aufweist, und die Datenbank beim Generieren des Abonnements vorübergehend nicht verfügbar war, wird unter Umständen die oben genannte Fehlermeldung angezeigt. - **Zeitüberschreitung des Hintergrundprozesses**: Standardmäßig hat der Hintergrundprozess, der Abonnements verarbeitet, einen Zeitüberschreitungswert von 30 Minuten pro Ansicht für das Rendern einer Ansicht. Wenn das Rendern einer Ansicht über dieses Zeitlimit hinausgeht, führt die nächste Ansicht in der Arbeitsmappe aufgrund der Zeitüberschreitung zu einem fehlgeschlagenen Auftrag. In der Regel ist dieser Standard zeitlich ausreichend. Wenn jedoch ein extrem großes und komplexes Dashboard vom Hintergrundprozess verarbeitet wird, reicht diese Zeit möglicherweise nicht aus. Dies können Sie in der Admin-Ansicht [Hintergrundaufgaben für Nicht-Extrakte](https://help.tableau.com/current/server/de-de/adminview_backgrnd_nonextract.htm) feststellen. Wenn Sie den Schwellenwert für die Zeitüberschreitung erhöhen möchten, verwenden Sie den Befehl `tsm configuration set` `[subscriptions.timeout](https://help.tableau.com/current/server/de-de/cli_configuration-set_tsm.htm#subscriptions_timeout)`. ## Bilder in E-Mail werden nicht angezeigt Für Bilder von Inhalten, die in einem E-Mail-Abonnement angezeigt werden können, müssen Benutzer, die Ansichten abonnieren, zusätzlich zu den Ansicht-Berechtigungen, auch über die Berechtigung zum Herunterladen von Bildern/PDF verfügen. Weitere Informationen finden Sie unter [Berechtigungen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/permissions.htm#permissioncapabilities). ## Erweiterungen oder Pulse-Objekte werden nicht angezeigt Seit Tableau Cloud 2026.1 unterstützen Abonnements jetzt viele Erweiterungen. Sie können jedoch in Ihrer Abonnement-E-Mail oder im Anhang leer erscheinen, wenn sie bestimmte Kriterien nicht erfüllen: - **Erweiterungstyp:** Es werden nur vertrauenswürdige Tableau-Erweiterungen (verfügbar in Tableau Exchange) und Pulse-Dashboard-Objekte unterstützt. Wenn das Dashboard eine netzwerkfähige Erweiterung verwendet, wird diese Zone im Abonnementbild leer angezeigt. - **Ansichtsstatus:** Abonnements werden basierend auf der veröffentlichten Version der Ansicht oder einer gespeicherten benutzerdefinierten Ansicht gerendert. Wenn Sie nicht gespeicherte Änderungen oder Auswahlen vorgenommen haben, werden diese nicht in der Abonnement-E-Mail angezeigt. - **Format:** Abonnements unterstützen diese Objekte nur, wenn die Nachricht ein Bild enthält. Diese Objekte werden derzeit nicht in PDF-Anhängen gerendert. - **Speichern von Arbeitsmappen:** Wenn Sie kürzlich eine Visualisierungserweiterung über die Webdokumenterstellung hinzugefügt haben, stellen Sie sicher, dass die Arbeitsmappe gespeichert ist. Andernfalls kann das Abonnementmodul nicht auf den neuen Inhalt zugreifen. ## Abonnieren nicht möglich Wenn Sie eine Ansicht auf Tableau Server anzeigen können und ein Abonnementsymbol (![Symbol „Abonnieren“.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/subscribe_icon.png)) in der oberen rechten Ecke angezeigt wird, können Sie die Ansicht abonnieren. Damit Sie eine Ansicht abonnieren können, muss Tableau Server richtig konfiguriert werden (siehe[Verwalten von Abonnements](https://help.tableau.com/current/server/de-de/subscribe.htm)) und die abonnierte Ansicht muss entweder über eingebettete Anmeldeinformationen für ihre Datenquelle verfügen oder es dürfen keine Anmeldeinformationen dafür erforderlich sein. Beispiele für den letzteren Typ: Arbeitsmappen, die eine Verbindung mit einem Extrakt herstellen, der nicht aktualisiert wird, oder Arbeitsmappen, deren Daten sich in einer Datei befinden, die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung zur Arbeitsmappe gehörte. Das Einbetten von Anmeldeinformationen ist ein Schritt in Tableau Desktop (weitere Informationen finden Sie in der [Tableau-Hilfe](https://help.tableau.com/current/pro/desktop/de-de/publishing_sharing_authentication.htm)). ## Kein Abonnementsymbol Es ist möglich, dass Sie eine Ansicht anzeigen lassen, aber nicht abonnieren können. Das kann Ursachen haben: - **Es wurden keine Abonnements geplant**: Wenn keine Abonnements geplant wurden oder alle Abonnementzeitpläne deaktiviert sind, wird das Abonnementsymbol nicht angezeigt. Informationen zum Festlegen eines Zeitplans für Abonnements finden Sie unter [Erstellen oder Ändern eines Zeitplans](https://help.tableau.com/current/server/de-de/schedule_manage_create.htm). - **Die Ansicht verwendet eine Live-Datenbankverbindung:** Ansichten mit Live-Datenbankverbindungen, bei denen Sie aufgefordert werden, Ihre Datenbankanmeldeinformationen einzugeben, wenn Sie erstmals auf die Ansicht klicken, stehen nicht zum Abonnement zur Verfügung. Ein Abonnement enthält eine Ansicht (oder Arbeitsmappe), Daten und einen Zeitplan. Um das für die Ansicht erforderliche Datensegment bereitzustellen, benötigt Tableau Server entweder eingebettete Datenbank-Anmeldeinformationen oder Daten, für die keine Anmeldeinformationen erforderlich sind. Bei Livedatenbankverbindungen verfügen nur die einzelnen Benutzer über die Anmeldeinformationen, nicht aber Tableau Server. Daher können Sie nur Ansichten abonnieren, für die entweder keine Anmeldeinformationen erforderlich sind oder in die sie eingebettet sind. - **Tableau Server ist für die vertrauenswürdige Authentifizierung konfiguriert:** Es ist auch möglich, dass Sie eine Ansicht anzeigen, aber nicht abonnieren können (kein Abonnementsymbol), wenn Tableau Server für die vertrauenswürdige Authentifizierung konfiguriert ist. Weitere Informationen finden Sie unter [Zugang zu Abonnements gewährleisten](https://help.tableau.com/current/server/de-de/subscribe_alert_access.htm). - **Eine Live-Datenbankverbindung verwendet OAuth-Authentifizierung**: Ein Benutzer kann die Ansicht möglicherweise nicht abonnieren, wenn die OAuth-Anmeldeinformationen nicht in die Live-Datenquelle eingebettet oder mit dem Benutzer-Keychain gespeichert sind oder wenn das OAuth-Aktualisierungstoken abgelaufen ist. ## Eingehende Daten ungültig oder "unterbrochen" subscriptions Wenn Sie Abonnements nicht nur in Ihrer aktuell verwendeten Instanz sondern auch in Test- oder Entwicklungsinstanzen von Tableau Server konfiguriert haben, deaktivieren Sie die Abonnements in Ihren nicht zu Produktionszwecken dienenden Instanzen. Wenn die Abonnements auf allen Instanzen aktiviert bleiben, erhalten Benutzer anscheinend gültige Abonnements, die nicht funktionieren, oder Abonnements, obwohl sie die Ansicht oder Arbeitsmappe nicht abonniert haben. ## Fehlende Anhänge Sie können Ihrem Abonnement einen PDF-Anhang hinzufügen, wenn dies von Ihrem Administrator aktiviert ist. Wenn der PDF-Anhang in Ihrem Abonnement fehlt, kann das daran liegen, dass die Größe des PDFs entweder die Größenbeschränkung für den E-Mail-Server oder die von Serveradministratoren festgelegte maximale Größe überschreitet. In Tableau Server kann die maximale Größenbeschränkung für PDF-Anhänge zu Abonnements über die "tsm configuration"-Option `subscriptions.max_attachment_size_megabytes` angepasst werden. Für weitere Informationen, siehe [Konfigurieren von Serverereignisbenachrichtigungen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/email.htm) und [Einrichten einer Site für Abonnements](https://help.tableau.com/current/server/de-de/subscribe.htm) Seit Tableau 2024.1 können Sie E-Mails mit Ihrem eigenen Sendeserver versenden, wodurch Sie Anhänge mit einer maximalen E-Mail-Größe von 10 MB versenden können. Um diese Funktion zu aktivieren, navigieren Sie zu den Website-Einstellungen, suchen Sie den Abschnitt E-Mail-Benachrichtigungen anpassen und aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben Ihren SMTP-Server verwenden. Hinweis: Wenn Sie Ihren eigenen Sendeserver verwenden, versucht Tableau, eine Abonnement-E-Mail mit einem Teil des Anhangs zu senden, der unter der 10-MB-Grenze liegt. Dies kann jedoch nicht garantiert werden. Wenn Tableau den Anhang nicht senden kann, wird eine Meldung angezeigt, die Sie darüber informiert, dass der Anhang zu groß zum Senden ist. ## Ausgesetzte Abonnements Standardmäßig wird ein Abonnement nach fünf aufeinanderfolgenden Abonnementfehlern ausgesetzt. Um den Schwellenwert für die Anzahl der Abonnementfehler zu ändern, die auftreten dürfen, bevor das Abonnement ausgesetzt wird, verwenden Sie die tsm configuration set-Option `backgrounder.subscription_failure_threshold_for_run_prevention`. Dadurch wird der Schwellenwert für die Anzahl aufeinanderfolgender Abonnementfehler festgelegt, die erfolgen müssen, bevor das Abonnement ausgesetzt wird. Diese Einstellung gilt serverweit. Nur Server-Administratoren können den Schwellenwert für Abonnementfehler bis zur Aussetzung eines Abonnements konfigurieren. Weitere Informationen für das Festlegen dieser Schwelle finden Sie unter [Einrichten eines Servers für Abonnements](https://help.tableau.com/current/server/de-de/subscribe.htm#suspended-subscriptions). Standardmäßig erhalten Administratoren keine E-Mail, wenn ein Abonnement ausgesetzt wird, können aber über **Eigene Kontoeinstellungen** festlegen, dass sie für Sites E-Mail-Benachrichtigungen über ausgesetzte Abonnements erhalten. ### Wiederaufnehmen ausgesetzter Abonnements Administratoren und Eigentümer von Abonnements haben verschiedene Optionen, Abonnements wiederaufzunehmen: - über die Registerkarte "Mein Abonnement" in den "Inhaltseinstellungen" - über die Registerkarte "Abonnements" für jede Arbeitsmappe - Über die Registerkarte "Abonnements" unter "Aufgaben" (Nur für Server-Administratoren) Wenn ein Abonnement wiederaufgenommen wird, beginnt der Zähler für Fehlerwarnungen wieder bei Null. Die nächste Evaluierung des Abonnements erfolgt zum nächsten geplanten Evaluierungszeitpunkt. ### Abonnementhäufigkeit kann nicht auf "Wenn Daten aktualisiert werden" festgelegt werden Sie können festlegen, dass Abonnements ausgeführt werden, wenn ein Extrakt aktualisiert wird, sofern die Arbeitsmappe eine Verbindung zu einem veröffentlichten Extrakt verwendet. Beim Erstellen oder Ändern eines Abonnements wird möglicherweise keine Häufigkeitsoption angezeigt, wenn die Arbeitsmappe Folgendes verwendet: - Mehr als eine Extraktaktualisierung - Eine direkte Datenverbindung ## Abonnements werden nicht empfangen ("Fehler beim Senden der E-Mail. Der Befehl an den SMTP-Host kann nicht gesendet werden.") Der obige Fehler wird möglicherweise in der Windows-Ereignisanzeige angezeigt, wenn Abonnements nicht ankommen und Ihr SMTP-Server verschlüsselte Sitzungen (TLS) verwendet. Um Abonnements an einen mit TLS konfigurierten SMTP-Server zu senden, müssen Sie sicheres SMTP für Tableau Server konfigurieren. Siehe [Konfigurieren des SMTP-Setups](https://help.tableau.com/current/server/de-de/config_smtp.htm#conf). (Wenn dieser Fehler auftritt, sollten Sie beachten, dass Tableau Server weiterhin angibt, dass Abonnements in der Administratoransicht [Hintergrundaufgaben für Nicht-Extrakte](https://help.tableau.com/current/server/de-de/adminview_backgrnd_nonextract.htm) gesendet werden.) ## Fehlende Datenqualitätswarnungen oder Sensitivitätskennzeichnungen Datenqualitätswarnungen und Sensitivitätskennzeichnungen sind in E-Mail-Abonnements enthalten, wenn: - Tableau Server oder Tableau Cloud mit lizenziert Datenmanagement ist. Weitere Informationen finden Sie unter [Über Datenmanagement](https://help.tableau.com/current/server/de-de/dm_overview.htm). - Tableau Catalog aktiviert ist. Weitere Informationen finden Sie unter [Tableau Catalog aktivieren](https://help.tableau.com/current/server/de-de/dm_catalog_enable.htm). - In den Site-Einstellungen das Kontrollkästchen unter Datenbeschriftungen mit hoher Sichtbarkeit in Ansichten- und Arbeitsmappenabonnements aktiviert ist. (In früheren Versionen befindet sich das Kontrollkästchen unter Datenqualitätswarnungen in automatisierten E-Mails.) [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Behandeln von Datenquellenproblemen Für Benutzer, die mit Tableau Server-Datenquellen arbeiten, müssen drei Voraussetzungen erfüllt sein: - **Berechtigungen für die Datenquelle:** Jeder, der eine Verbindung mit einer Datenquelle herstellen möchte, muss über die Berechtigungsfunktionen **Verbinden** und View (Anzeigen) verfügen. Dies gilt auch für Benutzer, die auf Ansichten zugreifen, welche eine Verbindung mit einer Datenquelle herstellen. Ein Benutzer, der Datenquellen veröffentlichen und bearbeiten möchte, muss über die entsprechende Benutzerrolle haben und zudem über die Berechtigungen **Speichern** und **Herunterladen/speichern unter** verfügen. Weitere Informationen finden Sie unter [Berechtigungen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/permissions.htm#permissioncapabilities). Mehrdimensionale (Cube-)Datenquellen müssen heruntergeladen und in Tableau Desktop verwendet werden, daher benötigen sie die Berechtigung **Herunterladen/Im Web speichern unter**. Weitere Informationen zu Cubes in Tableau finden Sie unter [Cube-Datenquellen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/datasource_cube.htm). - **Authentifizierungsmöglichkeit für die Datenbank:** Es gibt verschiedene Möglichkeiten für eine Datenverbindung in Tableau und die Steuerung der Zugriffsrechte. Im Grunde muss für eine Verbindung mit der Datenbank immer eine Authentifizierung erfolgen. Der Zugriff kann z. B. durch Tableau Server zur Aktualisierung eines Extrakts erfolgen. Es kann sich um einen Benutzer von Tableau Desktop handeln, der eine Verbindung zu einer Datenquelle herstellt, die wiederum eine Verbindung zu einer Livedatenbank herstellt. Oder es handelt sich um einen Benutzer von Tableau Server, der auf eine Ansicht zugreift, die eine Verbindung zu einer Livedatenbank herstellt. Weitere Informationen zu den Optionen finden Sie unter [Datensicherheit](https://help.tableau.com/current/server/de-de/security_data.htm). - **Datenbanktreiber:** Wenn für einen Benutzer, der eine Datenquelle in Tableau Desktop erstellt und veröffentlicht hat, zusätzliche Datenbanktreiber installiert werden mussten, müssen Sie diese Treiber möglicherweise auch auf Tableau Server installieren. Im Falle einer verteilten Installation von Tableau Server, bei der beispielsweise der Datenserverprozess auf einem zusätzlichen Knoten ausgeführt wird, müssen alle erforderlichen Datenbanktreiber sowohl auf diesem Knoten als auch auf dem Ausgangsserverknoten installiert werden. Auch für andere Prozesse sind Treiber erforderlich. Weitere Informationen finden Sie unter [Datenbanktreiber](https://help.tableau.com/current/server/de-de/dbdriver.htm). ## Fehlermeldungen zu Datenquellen Im Folgenden sind einige Fehlermeldungen aufgeführt, die den Arbeitsmappenautoren und weiteren Benutzern beim Arbeiten mit Datenquellen und Ansichten möglicherweise angezeigt werden: **Berechtigung für den Zugriff auf diese Tableau Server-Datenquelle verweigert:** Für eine Verbindung mit einer Datenquelle ist die Berechtigung "Verbinden" erforderlich. Siehe [Datenzugriff für veröffentlichte Tableau-Datenquellen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/permissions.htm#PublishedData) für weitere Informationen. **Die Datenquelle wurde nicht gefunden:** Wird beim Arbeiten mit einer Ansicht diese Fehlermeldung angezeigt, wurde die Datenquelle möglicherweise von Tableau Server entfernt oder die Seite "Verbindung zu Daten herstellen" muss aktualisiert werden. Klicken Sie zum Aktualisieren der Seite "Verbindung zu Daten herstellen" in Tableau Desktop auf das Symbol "Aktualisieren": ![Ein Aktualisierungssymbol rechts neben einem Suchfeld.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/connecttodata_refresh.png) **Keine Verbindung zu dieser Tableau Server-Datenquelle:** Diese Fehlermeldung wird möglicherweise angezeigt, wenn die Verbindungsinformationen für die Datenquelle geändert wurden. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn der Name des Datenbankservers geändert wurde. Überprüfen Sie die Informationen für die Datenquelle unter "Datenverbindung", und stellen Sie sicher, dass die Einstellungen korrekt sind. **Fehler beim Auflisten der Tableau Server-Datenquellen:** Diese Fehlermeldung wird möglicherweise angezeigt, wenn er Benutzer versucht, auf die Tableau Server-Datenquellen zuzugreifen, während Verbindungsprobleme zwischen Tableau Server und Tableau Desktop vorliegen. **Verbindung zur Cubedatenquelle nicht möglich:** Zur Verwendung einer veröffentlichten mehrdimensionalen (Cube-)Datenquelle müssen Sie die Datenquelle herunterladen und in Tableau Desktop verwenden. Stellen Sie sicher, dass Sie über die Berechtigung Herunterladen/Im Web speichern unter für die Datenquelle verfügen. Wenn Sie versuchen, eine veröffentlichte Cube-Datenquelle im Webbearbeitungsmodus von Tableau Server zu einer Arbeitsmappe hinzuzufügen, erhalten Sie den Fehler Verbindung mit der Datenquelle nicht möglich. / DataServiceFailure Verbindung mit Server "" nicht möglich. Weitere Informationen zu Cubes in Tableau finden Sie unter [Cube-Datenquellen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/datasource_cube.htm). [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Behandeln von Problemen mit der vertrauenswürdigen Authentifizierung Dieser Abschnitt beinhaltet einige häufige Probleme und Fehler, die bei der Konfiguration der vertrauenswürdigen Authentifizierung auftreten können. Eine häufige Ursache für Fehler bei der vertrauenswürdigen Authentifizierung sind Fehlkonfigurationen bei einem Proxyserver oder Lastenausgleich. Wenn Ihr Tableau Server hinter einem Reverse-Proxyserver oder einem Lastausgleich betrieben wird, siehe [Konfigurieren von Tableau Server für die Verwendung mit einem Reverse-Proxyserver und/oder Lastenausgleichsmodul](https://help.tableau.com/current/server/de-de/proxy.htm#Configur) und [Hinzufügen eines Lastenausgleichs](https://help.tableau.com/current/server/de-de/distrib_lb.htm). Informationen für die vertrauenswürdige Authentifizierung werden in die Datei `ProgramData\Tableau\Tableau Server\data\tabsvc\logs\vizqlserver\vizql-*.log` geschrieben. Führen Sie die folgenden Befehle aus, um die Protokollstufe von `info` auf `debug` zu erhöhen: tsm configuration set -k vizqlserver.trustedticket.log\_level -v debug tsm pending-changes apply Informationen zum Testen einer vertrauenswürdigen Authentifizierungsbereitstellung finden Sie unter [Testen einer vertrauenswürdigen Authentifizierung](https://help.tableau.com/current/server/de-de/trusted_auth_testing.htm). ### Siehe auch Weitere Informationen zur Fehlerbehebung bei bestimmten Fehlern finden Sie in den folgenden Themen, auf die über die **anderen Artikel in diesem Abschnitt** unten zugegriffen werden kann: Anforderung eines Tickets durch den Webserver - Ticketwert -1 wird von Tableau Server zurückgegeben - HTTP 401 – Nicht autorisiert - HTTP 404 – Datei nicht gefunden - Ungültiger Benutzer (SharePoint oder C#) **Betrachter, der Ticket einlöst** - Versuch, das Ticket von der falschen IP-Adresse einzulösen - Fehler durch die Einschränkung von Cookies Navigieren zwischen mehreren eingebetteten Ansichten - Fehler beim Kommunizieren mit dem Server (403) ## Andere Artikel in diesem Abschnitt [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Beheben von Auftragsfehlern aufgrund von Dienstausfällen Ab Tableau Server 2021.1 gibt es eine Reihe neuer Fehlermeldungen, die Ihnen Aufschluss geben, wenn Aufträge aufgrund eines Problems mit einem Dienst fehlschlagen. In diesem Thema werden die Meldungen und ihre Bedeutung erläutert. Eine Fehlermeldung wird im folgenden Format angezeigt: \_.: Es gibt vier Kategorien von Fehlern: - **Status fehlt** – Wenn ein Dienst seinen Status nicht melden kann (z. B. weil ein Knoten ausgefallen ist), wenn "tabadminagent" den Status nicht melden kann oder wenn ein Dienst auf eine Weise ausgefallen ist, die dazu führt, dass von ihm abhängige Dienste nicht installiert werden können, wird dies als ein Fehler der Kategorie "Status fehlt" angezeigt. - **Fehler beim Aktualisieren der Konfiguration** – Wenn ein Dienst seine Konfigurationsdatei nicht aktualisieren kann, wird dies als Fehler der Kategorie "Fehler beim Aktualisieren der Konfiguration" angezeigt. Dies kann während Upgrades auftreten, wenn versucht wird, ausstehende Änderungen auf neue Dienste anzuwenden. Weitere Details zu dem Fehler finden Sie in dem Protokoll der Steuer-App des Dienstes, `/tabsvc/logs//control-_-`. - **Der angeforderte Status konnte nicht erreicht werden. Aktueller Status: ** – Wenn ein Dienst nicht installiert, entfernt, gestartet oder gestoppt werden kann, führt dies zu einem Fehler der Kategorie "Angeforderter Status konnte nicht erreicht werden". Dies kann während Upgrades passieren, wenn neue Dienste installiert und alte entfernt werden. Mögliche Optionen für sind: DEPLOY\_FAILED, INSTALL\_FAILED, DISABLE\_FAILED, ENABLE\_FAILED, CONFIGURE\_FAILED, UNINSTALL\_FAILED, REMOVE\_FAILED. Am häufigsten sind: INSTALL\_FAILED, UNINSTALL\_FAILED und REMOVE\_FAILED. Weitere Details zu dem Fehler finden Sie in dem Protokoll der Steuer-App des Dienstes, `/tabsvc/logs//control-_-`. - **Fehler beim Starten/Stoppen. Aktueller Status: ** – Dies tritt auf, wenn ein Dienst, der ausgeführt werden sollte, gestoppt wird oder wenn ein Dienst, der gestoppt werden sollte, weiterhin ausgeführt wird. Mögliche Werte in sind: ACTIVE, BUSY, PASSIVE, UNLICENSED, DOWN, STATUS\_UNAVAILABLE und DEGRADED. Die ersten drei (ACTIVE, BUSY, PASSIVE) werden als ein "laufender" Status betrachtet. Die letzten vier sind ein "gestoppter" Status. Weitere Details zu dem Fehler finden Sie im Hauptdienstprotokoll, `/tabsvc/logs//_-.log`. Eine Fehlermeldung könnte zum Beispiel so aussehen: This job failed due to unexpected error: 'ServiceOperationTimeoutException' One or more services failed to reach their expected state. node1: vizportal\_0.2021.4.0.0: Failed to reach requested state. Current state: INSTALL\_FAILED Ab Version 2021.3 wurde eine zusätzliche Fehlermeldung für die zweite und dritte Fehlerkategorie hinzugefügt, die mit den in den Protokollen der Steuerungs-App gefundenen Fehlern übereinstimmen. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Beheben von Fehlern bei einer RMT-Deinstallation Wenn Sie bei dem Versuch, RMT zu deinstallieren, die folgende Fehlermeldung erhalten: _Ein oder mehrere Probleme führten dazu, dass die Einrichtung fehlschlug. Bitte beheben Sie die Probleme und wiederholen Sie dann die Einrichtung._ Sie müssen das Problem finden und beheben, bevor Sie erneut versuchen, RMT zu deinstallieren. Einzelheiten dazu finden Sie in der Tableau-Knowledgebase in dem Artikel: [Fehler beim Deinstallieren von RMT](https://kb.tableau.com/articles/Issue/error-one-or-more-issues-caused-the-setup-to-fail-please-fix-the-issues-and-then-retry-setup-with-rmt-uninstall?lang=de-de) ## Wer kann dies tun? Sie müssen Administrator auf dem Computer sowie ein Resource Monitoring Tool\-Administrator sein, um Deinstallationsprobleme beheben zu können. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Beheben von Fehlern nach dem Upgrade In den folgenden Abschnitten werden Probleme beschrieben, die häufig bei Post-Upgrade-Überprüfungen oder unmittelbar nach einem Upgrade festgestellt werden. Informationen zu Pre-Upgrade- und Post-Upgrade-Überprüfungen finden Sie im Abschnitt [Upgrade-Referenz](https://help.tableau.com/current/server/de-de/rmt-admin-upgrade-reference.htm). ## Dienste werden nicht ausgeführt Auf die RMT-Webbenutzeroberfläche kann nicht zugegriffen werden, und der Befehl „rmtadmin status“ zeigt an, dass die erforderlichen Dienste beendet wurden. Dies wird durch die Post-Upgrade-Überprüfungen #1, #2, #16 erkannt Gehen Sie wie folgt vor, um dieses Problem zu beheben: Führen Sie für Linux den folgenden Befehl aus: sudo -u tabrmt-master XDG\_RUNTIME\_DIR=/run/user/$(id -u tabrmt-master) systemctl --user start tabrmt-master Führen Sie für Windows den folgenden Befehl aus: Start-Service TableauResourceMonitoringTool Überprüfen Sie die Dienstprotokolle im Protokollverzeichnis auf Startfehler. ## PostgreSQL akzeptiert keine Verbindungen Wenn die Webschnittstelle Datenbankfehler anzeigt und die Daten nicht gespeichert werden. Dies wird von den Post-Upgrade-Überprüfungen #5c, #6 erkannt Überprüfen Sie Folgendes, um dieses Problem zu beheben: - Prüfen Sie, ob der PostgreSQL-Dienst ausgeführt wird - Überprüfen Sie die PostgreSQL-Protokolle im Datenverzeichnis auf Startfehler - Stellen Sie sicher, dass der Datenbankport (Standard: 5555) nicht durch einen anderen Prozess blockiert wird ## RabbitMQ reagiert nicht Wenn Agenten mit getrennter Verbindung dargestellt und keine neuen Überwachungsdaten angezeigt werden. Dies wird durch die Post-Upgrade-Überprüfungen #5b, #7, #9 erkannt Überprüfen Sie Folgendes, um dieses Problem zu beheben: - Es kann 30 bis 60 Sekunden dauern, bis RabbitMQ nach dem Upgrade vollständig initialisiert ist – warten Sie und führen Sie eine erneute Überprüfung durch - Prüfen Sie, ob der Erlang/Beam-Prozess ausgeführt wird - Prüfen Sie, ob RabbitMQ-Ressourcenalarme vorhanden sind (Festplattenspeicherplatz < 10 GB blockiert das Veröffentlichen von Nachrichten) - Vergewissern Sie sich, dass die Erlang-Cookie-Datei vorhanden ist und über die erforderlichen Berechtigungen verfügt. ## Rückstand in der Nachrichtenwarteschlange Die Daten erscheinen in der RMT-Weboberfläche verzögert, und die Dashboards zeigen veraltete Metriken. Dies wird durch die Post-Upgrade-Überprüfung #8 erkannt. Ein Rückstau unmittelbar nach dem Upgrade ist normal, da Agenten erneut eine Verbindung herstellen und gepufferte Daten erneut senden. Gehen Sie wie folgt vor, um dieses Problem zu beheben: - Überwachen Sie dies mit „rmtadmin status“ – der Rückstand sollte innerhalb von 15 bis 30 Minuten verschwunden sein - Wenn der Rückstand weiterhin besteht, überprüfen Sie, ob alle Agentendienste ausgeführt werden und verbunden sind ## RMT-Server-Worker verarbeiten keine Daten (Daten werden nach dem Upgrade nicht aufgenommen) Alle RMT-Dienste melden „Wird ausgeführt“, die Post-Upgrade-Überprüfung für Dienste/Ports/Konnektivität ist erfolgreich, aber die Weboberfläche zeigt keine neuen Daten und Agenten weisen ein „Verbindungsproblem“ auf. `rmtadmin status` zeigt eine oder mehrere Warteschlangen mit sich ansammelnden Nachrichten, aber eine Konsumentenanzahl von \*\*0\*\*. Dies tritt auf, wenn die Background-Worker des RMT-Servers zwar starten, aber nach einem In-Place-Upgrade ihre RabbitMQ-Consumer-Channels nicht erneut binden. Agenten veröffentlichen erfolgreich, Nachrichten stapeln sich in RabbitMQ und nichts landet in der Datenbank. Dies wird von der Post-Upgrade-Überprüfung #8a erkannt Gehen Sie wie folgt vor, um dieses Problem zu beheben: - Starten Sie den Server neu: `` `rmtadmin restart `` - Warten Sie ~60 Sekunden, und führen Sie dann `rmtadmin status` erneut aus – die hängengebliebenen Warteschlangen sollten jetzt „Consumers = 1“ anzeigen, und der Rückstand sollte innerhalb weniger Minuten abgebaut sein - Wenn die Warteschlangen nach dem Neustart immer noch „Consumers = 0“ anzeigen, überprüfen Sie das Hintergrundprotokoll auf Ausnahmen für die Konsumenten-Bindung: - Windows: `C:\Program Files\Tableau\Tableau Resource Monitoring Tool\master\logs\background\*.log` - Linux: `/var/opt/tableau/tabrmt/master/logs/background/*.log` - Durchsuchen Sie das Protokoll nach `exception`, `channel` oder `binding failed` ## FIPS-Modus stimmt nicht überein Wenn Dienste mit kryptografischen oder TLS-Fehlern nicht gestartet werden können. Dies wird durch die Post-Upgrade-Überprüfung #11 erkannt Gehen Sie wie folgt vor, um dieses Problem zu beheben: - Stellen Sie sicher, dass die FIPS-Einstellung auf Betriebssystemebene mit der RMT-Konfiguration übereinstimmt („isFIPSEnabled“ in setup.json) - Linux: Prüfen Sie `` `/proc/sys/crypto/fips_enabled `` - Windows: Prüfen Sie `HKLM:\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Lsa\FIPSAlgorithmPolicy\Enabled` ## Beschädigte Konfigurationsdatei Dienste können mit Fehlern bei der JSON-Analyse nicht gestartet werden. Dies wird durch die Post-Upgrade-Überprüfung #3 erkannt Gehen Sie wie folgt vor, um dieses Problem zu beheben: - Validieren Sie die Konfigurationsdatei: `` python3 -c "import json; json.load(open('config.json'))"` `` - Wiederherstellen aus dem Pre-Upgrade-Backup (vor jedem Upgrade empfohlen) ## SSL-Zertifikat abgelaufen oder läuft ab Wenn der Webbrowser Zertifikatswarnungen anzeigt und Agenten aufgrund von TLS-Fehlern keine Verbindung herstellen können. Dies wird von den Post-Upgrade-Überprüfungen #10, #13 erkannt Gehen Sie wie folgt vor, um dieses Problem zu beheben: - Erneuern Sie das HTTPS-Zertifikat und aktualisieren Sie es mit `` `rmtadmin set-ssl-certificate` `` - Ersetzen Sie bei RabbitMQ-Zertifikaten die PEM-Dateien im Zertifikatsverzeichnis und starten Sie den Dienst neu ## Kein freier Speicherplatz mehr verfügbar Wenn Dienste abstürzen oder Daten und Datenbankfehler nicht in Protokolle geschrieben werden. Dies wird von der Post-Upgrade-Überprüfung #14 und den Pre-Upgrade-Überprüfungen #2 #2b erkannt Gehen Sie wie folgt vor, um dieses Problem zu beheben: - Geben Sie Festplattenspeicherplatz frei oder erweitern Sie das Volume - Führen Sie eine Datenbankbereinigung aus: Stellen Sie sicher, dass `db:cleanup:type` in config.json auf „Purge“ (nicht auf „None“) festgelegt ist. - Archivieren oder Löschen Sie alte Protokolldateien ## SCHWERWIEGENDE oder KRITISCHE Fehler in Protokollen Unerwartetes Verhalten oder Instabilität des Dienstes nach dem Upgrade. Dies wird durch die Post-Upgrade-Überprüfung #15 erkannt Gehen Sie wie folgt vor, um dieses Problem zu beheben: - „Broker unreachable“-Fehler unmittelbar nach dem Upgrade sind in der Regel vorübergehend. Überprüfen Sie, ob RabbitMQ jetzt ausgeführt wird - Bei anderen schwerwiegenden Fehlern überprüfen Sie den vollständigen Protokolleintrag, und wenden Sie sich mit der Protokolldatei an den Tableau-Support ## Trennung der Agentenverbindungen nach dem RMT-Server-Upgrade Agenten werden in der RMT-Webschnittstelle als getrennt angezeigt: keine Überwachungsdaten von bestimmten Tableau Server-Knoten. Dies wird durch die Pre-Upgrade-Überprüfungen #36b, #36c #36d erkannt Agenten stellen die Verbindung automatisch wieder her, nachdem das RMT-Server-Upgrade abgeschlossen ist. Warten Sie 5 bis 10 Minuten, bis dies behoben ist. Andernfalls überprüfen Sie Folgendes: - Vergewissern Sie sich, dass der Agentendienst auf jedem Agent-Host ausgeführt wird - Falls die Agenten eine wesentlich ältere Version ausführen, aktualisieren Sie sie auf die gleiche Version wie den RMT-Server. - Überprüfen Sie die Netzwerkkonnektivität (AMQP-Port 5672) zwischen Agenten und RMT-Server-Hosts ## Regression in bekannte fehlerhafte Versionen Wenn bestimmte Funktionen aufgrund eines bekannten Fehlers in der installierten Version nicht funktionieren. Dies wird durch die Pre-Upgrade-Überprüfung #36a erkannt Gehen Sie wie folgt vor, um dieses Problem zu beheben: - Führen Sie ein Upgrade auf die nächste Patch-Version durch (z. B. von 2025.3.0 auf 2025.3.1+) - Wenden Sie sich für versionsspezifische Patches an den Tableau-Support ## Hangfire-Bereinigung fehlerhaft (W-19380780) Die Datenbank wächst kontinuierlich, und das Schema `hangfire` ist ungewöhnlich groß (> 1 GB). Dies wird von den Pre-Upgrade-Überprüfungen #21d, #21g erkannt Gehen Sie wie folgt vor, um dieses Problem zu beheben: - Ein Upgrade auf eine feste Version behebt die Instabilität der Funktion `delete_hash()` - Verwaiste Zeilen im Hangfire-Schema müssen möglicherweise manuell bereinigt werden. Wenden Sie sich an den Tableau-Support. ## Datenbankbereinigung deaktiviert Die Größe der Datenbank nimmt im Laufe der Zeit zu, und Aktualisierungen werden langsam. Dies wird durch die Pre-Upgrade-Überprüfung #21c erkannt Gehen Sie wie folgt vor, um dieses Problem zu beheben: - Stellen Sie `db:cleanup:type` auf `Purge` in `config.json` ein - Verkürzen Sie `db:cleanup:afterDays` auf 30–90 Tage (Standard: 14) - Starten Sie den RMT-Director-Dienst neu, damit die Änderung wirksam wird ## Fehler bei Dateiberechtigungen Dienste können nicht gestartet werden oder können Konfigurations-/Schreibprotokolle nicht lesen. Dies wird von der Post-Upgrade-Überprüfung #4 und den Pre-Upgrade-Überprüfungen #11–#16 erkannt Überprüfen Sie Folgendes, um dieses Problem zu beheben: - Linux: Überprüfen Sie den Besitz und die Gruppenmitgliedschaft von Konfigurations-, Protokoll- und Datenverzeichnissen - Windows: Überprüfen Sie, ob das Dienstkonto über Lese-/Schreibzugriff auf die Installationsverzeichnisse verfügt - Wenden Sie sich an den Tableau-Support, wenn Berechtigungsprobleme nach einer Neuinstallation weiterhin bestehen ## Hängengebliebene RMT-Prozesse nach „rmtadmin stop“ Nach dem Ausführen von `rmtadmin stop` gemäß dem dokumentierten Upgrade-Verfahren werden noch ein oder mehrere `tabrmt-master`\-, `tabrmt-master-background`\-, `tabrmt-agent`\- oder `tabrmt-agent-background`\-Prozesse ausgeführt. Wenn das Upgrade in diesem Zustand fortgesetzt wird, kann das Installationsprogramm mitten in der Ausführung mit Dateifehlern fehlschlagen. Dies wird durch die Pre-Upgrade-Überprüfung #38a erkannt Gehen Sie wie folgt vor, um dieses Problem zu beheben: - Warten Sie ~30 Sekunden, bis das System ordnungsgemäß heruntergefahren wurde, und führen Sie dann die Pre-Upgrade-Überprüfung erneut aus - Wenn die Prozesse weiterhin bestehen: - Linux: `pkill -u tabrmt-master -f tabrmt-master ; pkill -u tabrmt-agent -f tabrmt-agent` (überspringen Sie diejenigen, die auf diesen Knoten nicht zutreffen) - Windows: `Stop-Process -Name tabrmt-master,tabrmt-master-background,tabrmt-agent,tabrmt-agent-background -Force` - Führen Sie die Pre-Upgrade-Überprüfung erneut durch, um vor Beginn des Upgrades einen sauberen Zustand sicherzustellen. ## Fehlalarme bei parallel durchgeführten Upgrades Wenn RMT-Server und Agent auf demselben Rechner installiert sind, kann die Pre-Upgrade-Überprüfung des Agenten (insbesondere Überprüfung #38a) fälschlicherweise Server-Prozesse erkennen. Da das Skript nach allen tabrmt-\*-Prozessen scannt, anstatt streng nach tabrmt-agent-\* zu filtern, kann ein falscher **FAIL-Status** ausgelöst werden. In den meisten Umgebungen werden separate Rechner verwendet, sodass dies nicht vorkommt. Wenn Sie jedoch ein Setup am gleichen Ort verwenden und diesen speziellen Fehler erhalten, können Sie die Überprüfung sicher überspringen und mit der Installation fortfahren, indem Sie Folgendes verwenden: `--skip-upgrade-checks` Technische Details: Ursache: Die Überprüfung #38a verwendet zu weit gefasste Prozessnamen (tabrmt-\*). Bereich: Betrifft nur In-Place-Upgrades, bei denen der Server und Agent dieselbe Betriebssysteminstanz gemeinsam nutzen. Risikoniveau: Gering. Die Server-Prozesse sind für das Agenten-Upgrade nicht relevant, daher weist der Fehler nicht auf einen tatsächlichen Systemkonflikt hin. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Beheben von SSL-Zertifikatsfehlern Wenn Sie versuchen, der RMT-Server-Konfiguration einen benutzerdefinierten SSL-Zertifikatfingerabdruck hinzuzufügen und Sie **Testserverkonfiguration** auswählen, wird der folgende Fehler angezeigt: _Das Zertifikat enthält keinen barrierefreien privaten Schlüssel._ Dies liegt daran, dass der Resource Monitoring Tool nicht auf den privaten Schlüssel zugreifen kann, da der Schlüssel nicht mit Nur-Text exportiert werden kann. Gehen Sie wie folgt vor, um das Problem zu beheben: 1. Stellen Sie mit dem **Windows-Zertifikat-Manager** sicher, dass Sie den privaten Schlüssel verwenden. 2. Führen Sie nach dem Empfang des Zertifikats mit certreq.exe den folgenden Befehl in dem Ordner aus, in dem das Zertifikat gespeichert ist: `certreq -accept ` Dadurch sollte das Problem behoben werden und Sie können einen benutzerdefinierten SSL-Zertifikatfingerabdruck hinzufügen, der mit Resource Monitoring Tool verwendet werden soll. ## Wer kann dies tun? Sie müssen Administrator auf dem Computer und ein Resource Monitoring Tool\-Administrator sein, um WMI-Abfrageprobleme zu beheben. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Beheben von WDC-Problemen Webdaten-Connectors (WDCs) sind Webseiten, mit denen Sie eine über HTTP zugängliche Datenverbindung für Datenquellen herstellen können, für die es in Tableau noch keinen Connector gibt. In diesem Thema werden potenzielle Probleme behandelt, die bei WDCs auftreten können. ## WDC-Extraktaktualisierung fehlgeschlagen mit Fehler 'Renderprozess beendet – Renderprozess abgestürzt (Exitcode=-2147483645)' Es wird empfohlen, ein Konto "Als Dienst ausführen" zu verwenden, das sich nicht in einer Administratorgruppe für den Computer befindet, auf dem Tableau Server ausgeführt wird. Dies ist aus Sicherheitsgründen eine bewährte Praxis, kann sich aber auch auf Verbindungsprobleme mit Datenquellen und WDCs auswirken. Das besondere Problem mit WDC-Extrakt-Aktualisierungsfehlern ist eine Art von Verbindungsproblem, das auftreten kann, wenn Ihr Dienstkonto "Ausführen als" Mitglied einer Administratorengruppe auf dem Tableau Server-Computer ist. Um dieses Problem zu beheben, aktualisieren Sie das Dienstkonto "Ausführen als", sodass es keine Administratorrechte auf dem Computer hat. Weitere Informationen zu diesem Problem finden Sie in der [Tableau Knowledge Base](https://kb.tableau.com/articles/Issue/wdc-extract-refresh-failed-with-error-render-process-terminated-render-process-crashed-exit-code-2147483645?lang=de-de). Informationen zu bewährten Methoden beim Erstellen oder Aktualisieren des Dienstkontos vom Typ "Ausführen als" finden Sie unter [Erstellen des Kontos "Als Dienst ausführen"](https://help.tableau.com/current/server/de-de/runas_acct.htm#best). [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Beispiel für eine Konfigurationsdatei Dieser Artikel beinhaltet ein Beispiel für eine vollständige JSON-Konfigurationsdatei, in der die Entitäten gatewaySettings und identityStore festgelegt sind. Darüber hinaus ist der Wert für die Gateway-Zeitüberschreitung von einem Konfigurationsschlüssel auf 900 Sekunden festgelegt. Abhängig von den Optionen, die Sie festlegen müssen, sieht Ihre Konfigurationsdatei möglicherweise anders aus. Sie können während der Installation mehrere .json-Konfigurationsdateien festlegen. Führen Sie den folgenden Befehl einmal pro Konfigurationsdatei aus, um die Werte für jede Datei in Tableau Server festzulegen: `tsm settings import -f path-to-file.json` Nach der Festlegung der Konfigurationsdateien müssen Sie den Befehl [tsm pending-changes apply](https://help.tableau.com/current/server/de-de/cli_pending-changes.htm#pending-changes-apply) ausführen, um die Änderungen von all den von Ihnen festgelegten .json-Dateien anzuwenden. { "configEntities": { "gatewaySettings": { "\_type": "gatewaySettingsType", "port": 80, "publicHost": "localhost", "publicPort": 80 }, "identityStore": { "\_type": "identityStoreType", "type": "local", "domain": "example.lan", "nickname": "EXAMPLE" } }, "configKeys": { "gateway.timeout": "900" } } ## Entitäten im Vergleich zu Schlüsseln Wie im vorherigen Beispiel gezeigt, gibt es zwei Klassen von Konfigurationparametern: configEntities und configKeys. **configEntities** Bestimmte Konfigurationstypen werden mithilfe von Entitätssätzen ausgeführt, die mit bestimmten Szenarien verknüpft sind, wie beispielsweise die Identitätsspeicher- und Gateway-Konfigurationen. Wenn Sie einen Satz von "configEntities" mit dem Befehl `tsm settings import -f path-to-file.json` übermitteln, validiert TSM die Konfiguration. Wenn übermittelte Werte ungültig sind, gibt TSM einen Fehler aus. Auf diese Weise können Sie bereits während des Konfigurationsprozesses Änderungen vornehmen, anstatt dass während der Initialisierung oder Laufzeit ein Konfigurationsfehler angezeigt wird. Entitäten können nur durch Einfügen eines "configEntities"-Blocks in eine .json-Datei festgelegt werden. **Wichtig**: Dateien, auf die in "configEntities" verwiesen wird, müssen sich auf dem lokalen Computer befinden. Geben Sie keine UNC-Pfade an. configKeys Entitäten decken nur einen kleinen Teil der Konfigurationswerte ab, die festgelegt werden können. Hunderte von Schlüsseln entsprechen Parametern, die in .yml-Dateien gespeichert sind. Tableau Server verwendet diese Parameter zum Speichern all der Konfigurationsinformationen für alle Dienste. Sie können einzelne Schlüssel mit dem Befehl [tsm configuration](https://help.tableau.com/current/server/de-de/cli_configuration_tsm.htm) festlegen. Es ist jedoch effizienter, sie während der Bereitstellung zusammen mit anderen Konfigurationsszenarien in JSON-Dateien (wie zuvor beschrieben) festzulegen. Im Gegensatz zu configEntities werden configKeys nicht validiert. **Hinweis:** Es wird nicht empfohlen, Parameter festzulegen, die nicht unter [tsm configuration set-Optionen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/cli_configuration-set_tsm.htm) dokumentiert sind. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Beispiel: Installieren und Konfigurieren eines HA-Clusters mit drei Knoten Eine hochverfügbare Tableau Server\-Installation auf mehreren Knoten kann die Effizienz und Verfügbarkeit von Tableau Server erhöhen. Wenn Sie eine Tableau Server\-Bereitstellung mit mehreren Knoten konfigurieren, zielen die ausgeführten Schritte darauf ab, Redundanz zu erzeugen, wodurch die potenzielle Ausfallzeit reduziert wird. Darüber hinaus können Sie zur Vereinfachung der Effizienz durch Verschieben oder Hinzufügen von Serverprozessen auf weiteren Knoten eine hochverfügbare (HA-)Installation von Tableau Server erstellen, indem Sie folgende Anforderungen erfüllen: - Hinzufügen weiterer Knoten von mindestens drei Knoten - Bereitstellen eines Koordinationsdienstensembles auf mindesten drei Knoten - Hinzufügen einer Instanz des Clientdateidiensts (CFS) auf mindestens einem Zusatzknoten (wir empfehlen das Hinzufügen einer Instanz auf jedem Knoten, auf dem der Koordinationsdienst ausgeführt wird) - Hinzufügen einer zweiten Instanz des Dateispeichers auf dem zusätzlichen Knoten (die Daten-Engine wird automatisch installiert, sofern sie nicht bereits auf dem Knoten vorhanden ist) - Hinzufügen einer zweiten Instanz des Repositorys (pgsql) auf einem der weiteren Knoten Eine Tableau Server\-Installation, die diese Hinzufügungen beinhaltet, bietet integrierte Redundanz und kann im Falle eines Problems mit dem Repository einen Failover unterstützen. In diesem Beispiel werden die entsprechenden Aktionen und mehr gezeigt. ## Einzelserversystem Nach der Installation von Tableau Server auf einem Ausgangsknoten verfügen Sie über ein System, auf dem alles ausgeführt wird, damit es funktioniert. Es weist mindestens eine Instanz aller Serverprozesse auf und stellt die grundlegendste Konfiguration von Tableau Server dar. Es bietet keine Redundanz. Die Servertopologie sieht wie folgt aus (einige TSM-spezifische Prozesse werden nicht gezeigt): ![Ein Diagramm veranschaulicht eine Serverkonfiguration mit einem Einzelknoten.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/baseline_config_onenode1_200x1028.png) ## System mit drei Knoten Zum Erzeugen von Redundanz müssen Sie Hostinstanzen des Repositorys und der Daten-Engine sowie Dateispeicherprozessen zusätzliche Knoten hinzufügen. Sie können Instanzen anderer Prozesse, einschließlich mehrerer Instanzen eines Prozesses auf einem Knoten, hinzufügen. Darüber hinaus können Sie zum Reduzieren der Systemanfälligkeit mehrere Gateways und zusätzliche Instanzen von einigen der Serverprozesse ausführen. Für diese Konfiguration sind mindestens drei Computer erforderlich. Im folgenden Diagramm wurde der Dateispeicherprozess den beiden zusätzlichen Knoten hinzugefügt. Eine zweite passive Instanz des Repositorys wurde ebenfalls einem der anderen neuen Knoten hinzugefügt. Abschließend wurden den zusätzlichen Knoten die Serverprozesse (in Blau angezeigt) hinzugefügt, um Redundanz bereitzustellen. ![Ein Diagramm veranschaulicht eine Serverkonfiguration mit drei Knoten.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/baseline_config_ha_tsm1.png) ## Konfigurationsschritte In diesem Verfahren wird beschrieben, wie ein hochverfügbarer Tableau Server\-Cluster mit drei Knoten mit zwei Repository-Instanzen und zwei Dateispeicher-/Daten-Engine-Instanzen auf den zusätzlichen Knoten konfiguriert wird, wie dies oben veranschaulicht ist. ## Voraussetzungen Stellen Sie vor dem Installieren von Tableau Server auf zusätzlichen Knoten sicher, dass die jeweiligen zusätzlichen Knoten die verteilten Anforderungen erfüllen. Weitere Details finden Sie unter [Verteilte Anforderungen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/distrib_requ.htm). **Hinweis:** Dieser Vorgang umfasst Schritte, die Sie möglicherweise über die TSM-Befehlszeile ausführen müssen. Damit Sie die TSM-Befehlszeile verwenden können, benötigen Sie auf einem der Knoten in Ihrer Installation Administratorzugriff auf die Befehlszeile sowie TSM-Administrator-Anmeldeinformationen zum Ausführen von TSM-Befehlen. ### Schritt 1: Installieren des ersten Knotens Siehe [Installieren und Konfigurieren von Tableau Server](https://help.tableau.com/current/server/de-de/install_config_top.htm). ### Schritt 2: Generieren einer Bootstrap-Datei für die zusätzlichen Knoten 1. Öffnen Sie TSM in einem Browser: `https://:8850` Weitere Informationen finden Sie unter [Anmelden bei der Webschnittstelle von Tableau Services Manager](https://help.tableau.com/current/server/de-de/sign_in_tsm.htm). 2. Klicken Sie auf die Registerkarte Konfiguration und klicken Sie im Feld "Knoten hinzufügen" auf Bootstrap-Datei herunterladen. ![Eine Liste der Prozesse und die Anzahl der Instanzen in einer Tableau Server-Bereitstellung.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/tsm-ui-linux-generate-bootstrap.png) Die Bootstrap-Datei wird erstellt und auf den lokalen Computer kopiert. Standardmäßig sind eingebettete Anmeldeinformationen in der Bootstrap-Datei enthalten. Wenn Sie nicht möchten, dass Anmeldeinformationen in die Bootstrap-Datei eingebettet werden, deaktivieren Sie die Option Temporäre Anmeldeinformationen in die Datei aufnehmen. Wenn Sie die Möglichkeit, eingebettete Anmeldeinformationen in Knoten-Bootstrap-Dateien einzubinden, vollständig deaktivieren möchten, können Sie eine Konfigurationsoption für den Server festlegen. Zu weiteren Einzelheiten siehe [features.PasswordlessBootstrapInit](https://help.tableau.com/current/server/de-de/cli_configuration-set_tsm.htm#pwdlessbootstrap). ### Schritt 3: Installieren und Initialisieren von Knoten 2 1. Kopieren Sie das ursprüngliche Installationsprogramm, das Sie auf dem ersten Knoten verwendet haben, zusammen mit der generierten Bootstrap-Datei und legen Sie beides an einem Speicherort ab, auf den von dem neuen Computer zugegriffen werden kann, auf dem Sie Tableau Server hinzufügen. Dies könnte eine eingebundene Netzwerkfreigabe oder direkt auf dem neuen Computer sein. 2. Wenn Sie eine lokale Firewall ausführen, müssen Sie für alle Knoten im Cluster Firewallregeln konfigurieren. Weitere Informationen finden Sie unter [Lokale Firewall-Konfiguration](https://help.tableau.com/current/server/de-de/requ.htm#firewall). 3. Führen Sie auf dem neuen Knoten das Einrichtungsprogramm von Tableau Server aus. Hierbei sollte es sich um dasselbe Installationsprogramm handeln, das Sie auf dem anfänglichen Knoten ausgeführt haben, um Tableau Server zu installieren. Akzeptieren Sie die Bedingungen des Lizenzvertrags und klicken Sie auf **Weiter**. 4. Der Installationsspeicherort muss auf jedem Knoten des Clusters derselbe sein. Geben Sie den Installationsspeicherort ein, oder klicken Sie auf Durchsuchen, um zum Installationsspeicherort zu navigieren. Klicken Sie auf **Weiter**, um fortzufahren. ![](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/tsm-install-path.png) 5. Bei der Installation werden Sie aufgefordert, einen Installationstyp auszuwählen. Wählen Sie Zusätzlichen Knoten zu vorhandenem Tableau Server-Cluster hinzufügen aus, und klicken Sie auf Weiter, um den Vorgang fortzusetzen: ![](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/tsm-install-type-additional.png) 6. Die für Knoten 1 festgelegte Option **ATR zur Produktaktivierung verwenden** wird automatisch ausgewählt: **Wichtig:** Ab Version 2025.1.0 wird dieser Bildschirm nicht mehr angezeigt. Standardmäßig wird der ATR-Dienst verwendet. Wenn Sie den alten Lizenzierungsdienst verwenden möchten, müssen Sie Tableau Server über die Befehlszeile installieren. Verwenden Sie dazu `ACTIVATIONSERVICE`, um die Nicht-Standardoption anzugeben. Weitere Informationen finden Sie unter [Installieren von Switches und Eigenschaften für Tableau Server](https://help.tableau.com/current/server/de-de/silent_installer_flags.htm). ![](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/tsm-install-activation-type-additional.png) Klicken Sie auf **Installieren**, um fortzufahren. Wenn Sie von Windows Defender Firewall dazu aufgefordert werden, klicken Sie auf Zugriff erlauben. Dieser Vorgang muss möglicherweise mehrmals ausgeführt werden, um die Installation abzuschließen. 7. Nachdem die Tableau Server-Dateien kopiert wurden, werden Sie im Installationsprogramm aufgefordert, die Bootstrap-Datei sowie den Namen und das Kennwort für den TSM-Administrator anzugeben: ![Ein Konfigurationsfenster mit leeren Feldern für Bootstrap-Datei, TSM-Benutzername und TSM-Passwort.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/tsm-installer-node-config.png) Geben Sie den Speicherort der Bootstrap-Datei ein oder klicken Sie auf Durchsuchen, um zum Speicherort zu navigieren. Wenn die Bootstrap-Datei keine eingebetteten Anmeldeinformationen enthält, oder diese abgelaufen sind, geben Sie den Benutzernamen und das Kennwort des TSM-Administrators ein. Bei diesen Anmeldeinformationen muss es sich um die Anmeldeinformationen desselben Benutzers handeln, die Sie während des Installationsvorgangs auf dem anfänglichen Knoten verwendet haben. Klicken Sie auf Weiter, um fortzufahren. 8. Ein Browserfenster wird geöffnet und Sie werden aufgefordert, sich bei TSM anzumelden. Geben Sie den Benutzernamen und das Kennwort für den TSM-Administrator ein. Wenn das Browserfenster nicht automatisch geöffnet wird, öffnen Sie ein Fenster und navigieren Sie zu TSM: `https://:8850` 9. Klicken Sie in TSM auf Konfiguration. Es wird eine Meldung angezeigt, dass der Knoten hinzugefügt wurde: ![Meldung, die angibt, dass einem Cluster in Tableau Server ein neuer Knoten hinzugefügt wurde.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/tsm-ui-node-added.png) 10. Klicken Sie auf Weiter. ### Schritt 4: Installieren und Initialisieren von Knoten 3 Wiederholen Sie Schritt 3 oben. ### Schritt 5: Konfigurieren des neuen Knotens mit minimaler Topologie Um den Prozess des Hinzufügens neuer Knoten zu Ihrem Cluster abzuschließen, müssen Sie sie mit einer minimalen Topologie konfigurieren. Bei einer minimalen Topologie ist die einzige ausstehende Änderung das Hinzufügen des Cluster-Controllers, der auf allen Knoten erforderlich ist. Wenn Sie weitere Prozesse auf den Knoten wünschen, können Sie die meisten davon gleichzeitig hinzufügen. In diesem Beispiel werden die Knoten lediglich mit dem Cluster-Controller konfiguriert. 1. Öffnen Sie TSM in einem Browser: `https://:8850` Weitere Informationen finden Sie unter [Anmelden bei der Webschnittstelle von Tableau Services Manager](https://help.tableau.com/current/server/de-de/sign_in_tsm.htm). 2. Klicken Sie auf die Registerkarte Konfiguration. Es sollte eine Meldung mit dem Hinweis angezeigt werden, dass neue Knoten hinzugefügt wurden. ![Meldung, die angibt, dass einem Cluster in Tableau Server ein neuer Knoten hinzugefügt wurde.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/tsm-ui-node-added.png) Klicken Sie auf Weiter, um die Meldung zu schließen. 3. Klicken Sie oben auf der Seite auf Ausstehende Änderungen: ![Die Symbolleiste von Tableau Server Manager, in der angezeigt wird, dass es ausstehende Änderungen gibt.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/tsm-ui-pending-changes-btn.png) Wenn Sie einen Cluster mit drei oder mehr Knoten konfigurieren, wird eine Warnung zu Koordinationsdienstensembles angezeigt. Sie können fortfahren. Sie stellen in einem separaten Schritt ein Koordinationsdienstensemble bereit. 4. Klicken Sie auf Änderungen anwenden und neu starten und Bestätigen, um Tableau Server neu zu starten. Beim Neustart von Tableau Server werden die Knoten in die erforderliche minimale Topologie eingefügt. ### Schritt 6: Bereitstellen eines Koordinationsdienstensembles Wenn Sie drei oder mehr Knoten installieren, sollten Sie auch ein Koordinationsdienstensemble bereitstellen. Andernfalls wird jedes Mal eine Warnmeldung angezeigt, wenn Sie die Serverkonfiguration oder -topologie ändern. Sie können diese Meldung ignorieren, aber als Best Practice hat sich die Bereitstellung eines Koordinationsdienstensembles mit mehreren Knoten erwiesen. Bei der Installation von Tableau Server wird eine einzelne Instanz des Koordinationsdienstes auf dem ersten Knoten installiert. Der TSM und Tableau Server sind abhängig von einem einwandfrei funktionierenden Koordinationsdienst. Konfigurieren Sie daher weitere Instanzen des Koordinationsdienstes, indem Sie ein Koordinationsdienstensemble bereitstellen, um bei Installationen mit mehreren Knoten Redundanz zu bieten und Verfügbarkeit zu gewährleisten. Koordinationsdienstensembles werden mit einem, drei oder fünf Instanzen des Koordinationsdienstes installiert. In einer Tableau Server\-Installation mit drei Knoten wird eine Anzahl von drei Koordinationsdienst-Instanzen empfohlen, eine für jeden Knoten. Versuchen Sie nicht, ein Koordinationsdienstensemble einzusetzen, wenn weitere Änderungen anstehen. Verwerfen Sie alle anstehenden Änderungen oder wenden Sie sie an, bevor Sie ein neues Koordinationsdienstensemble bereitstellen. **Hinweis:** Dieser Vorgang umfasst Schritte, die Sie möglicherweise über die TSM-Befehlszeile ausführen müssen. Damit Sie die TSM-Befehlszeile verwenden können, benötigen Sie auf einem der Knoten in Ihrer Installation Administratorzugriff auf die Befehlszeile sowie TSM-Administrator-Anmeldeinformationen zum Ausführen von TSM-Befehlen. Die folgenden Schritte veranschaulichen, wie Sie ein neues Koordinationsdienstensemble in einem vorhandenen Tableau Server\-Cluster mit drei Knoten bereitstellen und das alte Ensemble löschen. 1. Öffnen Sie auf dem ersten Knoten als Administrator eine Eingabeaufforderung. 2. Halten Sie Tableau Server an: `tsm stop` Wenn Sie dazu aufgefordert werden, melden Sie sich als TSM-Administrator an. Einige TSM-Prozesse werden weiterhin ausgeführt, einschließlich Administration Controller und Administration Agent. 3. Bestätigen Sie, dass keine Änderungen ausstehen: `tsm pending-changes list` Wenn es ausstehende Änderungen gibt, müssen Sie diese entweder verwerfen oder anwenden. Die Anwendung der ausstehenden Änderungen wird einige Zeit in Anspruch nehmen: - Verwerfen Sie die Änderungen: tsm pending-changes discard oder - Wenden Sie die Änderungen an: tsm pending-changes apply Warten Sie, bis der Befehl abgeschlossen ist und Sie zur Systemeingabeaufforderung zurückkehren. 4. Rufen Sie die Knoten-IDs für jeden Knoten im Cluster ab: `tsm topology list-nodes -v` 5. Verwenden Sie den Befehl `tsm topology deploy-coordination-service`, um ein neues Koordinationsdienstensemble hinzuzufügen, indem Sie den Koordinationsdienst auf den angegebenen Knoten hinzufügen. Sie müssen den bzw. die Knoten, denen der Koordinationsdienst hinzugefügt werden soll, unter der Verwendung der tatsächlichen Knoten-ID angeben, um jeden Knoten zu identifizieren. Durch den Befehl wird zudem das neue Ensemble zum "Produktionsensemble" (das verwendete Ensemble). Das alte Ensemble wird entfernt, sofern nicht die Bereitstellung fehlschlägt. Wenn das geschieht, finden Sie weitere Informationen unter Schritt 6 unten. **Hinweis:** Eine "y/n"-Eingabeaufforderung zur Bestätigung eines Serverneustarts wird angezeigt. Schließen Sie die Option `--ignore-prompt` ein, um den Befehl ohne Eingabe auszuführen. Stellen Sie beispielsweise den Koordinationsdienst auf allen drei Knoten in einem Cluster mit drei Knoten bereit, wobei die Knoten Knoten1, Knoten2 und Knoten3 sind: `tsm topology deploy-coordination-service -n node1,node2,node3` Warten Sie, bis der Befehl abgeschlossen ist und Sie zur Systemeingabeaufforderung zurückkehren. 6. (Optional) Wenn die Bereitstellung fehlschlägt, müssen Sie den Befehl `tsm topology cleanup-coordination-service` ausführen, um das nicht erfolgreich bereitgestellte Ensemble zu entfernen. Weitere Informationen zum Ausführen des Befehls finden Sie unter [tsm topology cleanup-coordination-service](https://help.tableau.com/current/server/de-de/cli_topology_tsm.htm#TSMCleanupCoordination). 7. Starten Sie Tableau Server: `tsm start` Weitere Informationen zur Bereitstellung eines neuen Koordinationsdienstensembles finden Sie unter [Bereitstellen eines Koordinationsdienstensembles](https://help.tableau.com/current/server/de-de/distrib_ha_zk.htm). ### Schritt 7: Konfigurieren des Clientdateidiensts (CFS) auf Zusatzknoten Hinzufügen des CFS zu Zusatzknoten. Es wird empfohlen, den CFS zu jedem Knoten hinzuzufügen, auf dem der Koordinationsdienst ausgeführt wird. **Hinweis:** Dieser Vorgang umfasst Schritte, die Sie möglicherweise über die TSM-Befehlszeile ausführen müssen. Damit Sie die TSM-Befehlszeile verwenden können, benötigen Sie auf einem der Knoten in Ihrer Installation Administratorzugriff auf die Befehlszeile sowie TSM-Administrator-Anmeldeinformationen zum Ausführen von TSM-Befehlen. 1. Öffnen Sie auf dem ersten Knoten als Administrator eine Eingabeaufforderung. 2. Ermitteln Sie die Knoten-ID des Knotens, dem Sie CFS hinzufügen möchten: `tsm topology list-nodes -v` 3. Fügen Sie CFS einem Knoten hinzu, indem Sie den Knoten, den Prozess und eine einzelne Instanz angeben. Beispielsweise wird mit dem folgenden Befehl eine CFS-Instanz Knoten 2 hinzugefügt: `tsm topology set-process -n node2 -pr clientfileservice -c 1` Wenn Sie versuchen, eine CFS-Instanz einem Knoten hinzuzufügen, für den CFS bereits konfiguriert ist, werden Sie durch eine Fehlermeldung darüber informiert, dass sich bereits eine Instanz auf dem Knoten befindet. Um CFS zusätzlichen Knoten hinzuzufügen, wiederholen Sie diesen Schritt für jeden Knoten. 4. Wenden Sie die Änderungen an: `tsm pending-changes apply` ### Schritt 8: Konfigurieren von Prozessen für Knoten 2 1. Öffnen Sie TSM in einem Browser: `https://:8850` Weitere Informationen finden Sie unter [Anmelden bei der Webschnittstelle von Tableau Services Manager](https://help.tableau.com/current/server/de-de/sign_in_tsm.htm). 2. Klicken Sie auf die Registerkarte Konfiguration. 3. Geben Sie die Prozesse und die Anzahl der Instanzen an, die auf dem ersten zusätzlichen Knoten ausgeführt werden sollen. In diesem Beispiel: 1. Wählen Sie Gateway aus. 2. Legen Sie die Anzahl unter Anwendungsserver (vizportal)  auf 2 fest. 3. Legen Sie die Anzahl unter VizQL Server auf 2 fest. 4. Legen Sie die Anzahl unter Cache-Server auf 2 fest. 5. Legen Sie die Anzahl unter Hintergrundprozesskomponente auf 2 fest. Wenn Sie einem Knoten eine Hintergrundprozesskomponente hinzufügen, wird auch eine Instanz der Daten-Engine hinzugefügt, wenn der Knoten noch keine solche Instanz enthält. 6. Legen Sie die Anzahl unter Datenserver auf 2 fest. 7. Wählen Sie Dateispeicher aus. 8. Wählen Sie Repository (pgsql) aus. 9. Wählen Sie Metrikendienst aus. (Das alte Metrikfeature wurde im Februar 2024 für Tableau Cloud und in Tableau Server in der Version 2024.2 eingestellt. Weitere Informationen finden Sie unter [Erstellen von Metriken und Fehlerbehebung bei Metriken (veraltet)](https://help.tableau.com/current/online/de-de/metrics_create.htm).) 10. Wählen Sie Nachrichtendienst aus. 11. Wählen Sie Interne Datenquelleneigenschaften aus. 12. Wählen Sie Content Exploration Service aus. 13. Wählen Sie Collections Service aus. 14. Wählen Sie Such- und Indexserver aus. Die spezifischen Prozesse und die Anzahl der Prozesse, die Sie einstellen, hängen von der Umgebung und den Anforderungen Ihrer Organisation ab. Einige Prozesse werden automatisch hinzugefügt, wenn Sie einen anderen Prozess hinzufügen. Weitere Informationen finden Sie unter [Konfigurieren von Knoten](https://help.tableau.com/current/server/de-de/config_nodes.htm) und [Tableau Server-Prozesse](https://help.tableau.com/current/server/de-de/processes.htm). **Hinweis:** Die TSM-Webschnittstelle beschränkt Sie auf maximal 8 Instanzen von Prozessen, mit deren Hilfe Sie die Anzahl an Instanzen auswählen können. Wenn Sie mehr Instanzen konfigurieren möchten, verwenden Sie die Befehlszeile und den Befehl `TSM topology set-process` . Weitere Informationen finden Sie unter [tsm topology set-process](https://help.tableau.com/current/server/de-de/cli_topology_tsm.htm#TSMSetProcess). ### Schritt 9: Konfigurieren von Prozessen für Knoten 3 1. Geben Sie in TSM auf der Registerkarte Konfiguration die Prozesse und die Anzahl der Instanzen an, die auf dem zweiten zusätzlichen Knoten ausgeführt werden sollen. In diesem Beispiel: 1. Wählen Sie Gateway aus. 2. Legen Sie die Anzahl unter Anwendungsserver (vizportal)  auf 2 fest. 3. Legen Sie die Anzahl unter VizQL Server auf 2 fest. 4. Legen Sie die Anzahl unter Cache-Server auf 2 fest. 5. Legen Sie die Anzahl unter Hintergrundprozesskomponente auf 2 fest. Wenn Sie einem Knoten eine Hintergrundprozesskomponente hinzufügen, wird auch eine Instanz der Daten-Engine hinzugefügt, wenn der Knoten noch keine solche Instanz enthält. 6. Legen Sie die Anzahl unter Datenserver auf 2 fest. 7. Wählen Sie Dateispeicher aus. 8. Wählen Sie Metrikendienst aus. (Das alte Metrikfeature wurde im Februar 2024 für Tableau Cloud und in Tableau Server in der Version 2024.2 eingestellt. Weitere Informationen finden Sie unter [Erstellen von Metriken und Fehlerbehebung bei Metriken (veraltet)](https://help.tableau.com/current/online/de-de/metrics_create.htm).) 9. Wählen Sie Interne Datenquelleneigenschaften aus. 10. Wählen Sie Content Exploration Service aus. 11. Wählen Sie Collections Service aus. 12. Wählen Sie Such- und Indexserver aus. 2. Klicken Sie oben auf der Seite auf Ausstehende Änderungen: ![Die Symbolleiste von Tableau Server Manager, in der angezeigt wird, dass es ausstehende Änderungen gibt.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/tsm-ui-pending-changes-btn.png) Die Liste der ausstehenden Änderungen wird angezeigt. 3. Klicken Sie auf Änderungen anwenden und neu starten und Bestätigen, um Tableau Server neu zu starten. **Hinweis:** Diese Installationsmethode über die Befehlszeile erfordert das Festlegen von Windows-Umgebungsvariablen auf jedem zusätzlichen Knoten für den Benutzernamen und das Kennwort eines Administrators auf dem Ausgangsknoten. Informationen zu einer alternativen Methode für die Automatisierung der Tableau Server-Installation ohne entschlüsselte Anmeldeinformationen finden Sie unter [Automatisierte Installation von Tableau Server](https://help.tableau.com/current/server/de-de/automated_install_windows.htm). ### Schritt 1: Installieren des ersten Knotens Siehe [Installieren und Konfigurieren von Tableau Server](https://help.tableau.com/current/server/de-de/install_config_top.htm). ### Schritt 2: Generieren einer Bootstrap-Datei für die zusätzlichen Knoten Nutzen Sie dasselbe Installationsprogramm, das Sie für den anfänglichen Knoten genutzt haben, sowie eine "Bootstrap"-Datei, die Sie für den anfänglichen Knoten generiert haben, um Tableau Server auf zusätzlichen Computern zu installieren. **Wichtig**: Die Bootstrap-Datei enthält eine Kopie der Master-Keystore-Datei, die zum Verschlüsseln der Konfigurationsgeheimnisse verwendet wird. In die Datei können auch Anmeldeinformationen eingebettet werden, die für eine bestimmte Zeit gültig sind (siehe [tabadmincontroller.auth.expiration.minutes](https://help.tableau.com/current/server/de-de/cli_configuration-set_tsm.htm#tabadminctrlrauthexpire)), wodurch die Datei als Session-Cookie dient. Es wird dringend empfohlen, zusätzliche Maßnahmen zum Sichern der Bootstrap-Datei zu ergreifen. 1. Generieren Sie nach der Installation von Tableau Server auf dem anfänglichen Knoten die Bootstrap-Datei für den Knoten. 2. Öffnen Sie auf dem ersten Knoten als Administrator eine Eingabeaufforderung. 3. Geben Sie zum Generieren der Bootstrap-Datei den folgenden Befehl ein: `tsm topology nodes get-bootstrap-file --file .json` Standardmäßig sind eingebettete Anmeldeinformationen in der Bootstrap-Datei enthalten. Wenn Sie nicht möchten, dass die Bootstrap-Datei Anmeldeinformationen enthält, verwenden Sie die Option`-nec` oder `--no-embedded-credentials`: `tsm topology nodes get-bootstrap-file --file .json --no-embedded-credentials`. Wenn Sie die Möglichkeit, eingebettete Anmeldeinformationen in Knoten-Bootstrap-Dateien einzubinden, vollständig deaktivieren möchten, können Sie eine Konfigurationsoption für den Server festlegen. Zu weiteren Einzelheiten siehe [features.PasswordlessBootstrapInit](https://help.tableau.com/current/server/de-de/cli_configuration-set_tsm.htm#pwdlessbootstrap). ### Schritt 3: Installieren und Initialisieren von Knoten 2 1. Kopieren Sie das ursprüngliche Installationsprogramm, das Sie auf dem ersten Knoten verwendet haben, zusammen mit der generierten Bootstrap-Datei und legen Sie beides an einem Speicherort ab, auf den von dem neuen Computer zugegriffen werden kann, auf dem Sie Tableau Server hinzufügen. Dies könnte eine eingebundene Netzwerkfreigabe oder direkt auf dem neuen Computer sein. 2. Wenn Sie eine lokale Firewall ausführen, müssen Sie für alle Knoten im Cluster Firewallregeln konfigurieren. Weitere Informationen finden Sie unter [Lokale Firewall-Konfiguration](https://help.tableau.com/current/server/de-de/requ.htm#firewall). 3. Führen Sie auf dem neuen Knoten das Einrichtungsprogramm von Tableau Server aus. Hierbei sollte es sich um dasselbe Installationsprogramm handeln, das Sie auf dem anfänglichen Knoten ausgeführt haben, um Tableau Server zu installieren. TableauServer-64bit-.exe /silent ACCEPTEULA=1 EMBEDDEDCREDENTIAL=1 BOOTSTRAPFILE="path\\bootstrapfile" Weitere Informationen zu Switches, die Sie für das Setup-Programm verwenden können, finden Sie unter [Installieren von Switches und Eigenschaften für Tableau Server](https://help.tableau.com/current/server/de-de/silent_installer_flags.htm). ### Schritt 4: Installieren und Initialisieren von Knoten 3 Installieren von Tableau Server auf Knoten 3: 1. Kopieren Sie das ursprüngliche Installationsprogramm, das Sie auf dem ersten Knoten verwendet haben, zusammen mit der generierten Bootstrap-Datei und legen Sie beides an einem Speicherort ab, auf den von dem neuen Computer zugegriffen werden kann, auf dem Sie Tableau Server hinzufügen. Dies könnte eine eingebundene Netzwerkfreigabe oder direkt auf dem neuen Computer sein. 2. Wenn Sie eine lokale Firewall ausführen, müssen Sie für alle Knoten im Cluster Firewallregeln konfigurieren. Weitere Informationen finden Sie unter [Lokale Firewall-Konfiguration](https://help.tableau.com/current/server/de-de/requ.htm#firewall). 3. Führen Sie auf dem neuen Knoten das Einrichtungsprogramm von Tableau Server aus. Hierbei sollte es sich um dasselbe Installationsprogramm handeln, das Sie auf dem anfänglichen Knoten ausgeführt haben, um Tableau Server zu installieren. TableauServer-64bit-.exe /silent ACCEPTEULA=1 EMBEDDEDCREDENTIAL=1 BOOTSTRAPFILE="path\\bootstrapfile" Weitere Informationen zu Switches, die Sie für das Setup-Programm verwenden können, finden Sie unter [Installieren von Switches und Eigenschaften für Tableau Server](https://help.tableau.com/current/server/de-de/silent_installer_flags.htm). ### Schritt 5: Hinzufügen eines Prozesses zu den zusätzlichen Knoten 1. Konfigurieren Sie auf dem ursprünglichen Knoten eine Cluster-Controller-Instanz für jeden zusätzlichen Knoten: `tsm topology set-process -n -pr clustercontroller -c 1` `tsm topology set-process -n -pr clustercontroller -c 1` 2. Wenden Sie die Knotenkonfigurationsänderungen an: ``` tsm pending-changes apply --ignore-warnings ``` Es wird eine Warnung hinsichtlich der Bereitstellung eines Koordinationsdienstensembles angezeigt, da Sie einen Cluster mit drei Knoten bereitgestellt haben. Verwenden Sie die Option `--ignore-warnings`, um die Konfigurationsänderungen trotz der Warnung anzuwenden. Sie werden im nächsten Schritt ein neues Koordinationsdienstensemble bereitstellen. ### Schritt 6: Bereitstellen eines Koordinationsdienstensembles Wenn Sie drei oder mehr Knoten installieren, sollten Sie auch ein Koordinationsdienstensemble bereitstellen. Andernfalls wird jedes Mal eine Warnmeldung angezeigt, wenn Sie die Serverkonfiguration oder -topologie ändern. Sie können diese Meldung ignorieren, aber als Best Practice hat sich die Bereitstellung eines Koordinationsdienstensembles mit mehreren Knoten erwiesen. Bei der Installation von Tableau Server wird eine einzelne Instanz des Koordinationsdienstes auf dem ersten Knoten installiert. Der TSM und Tableau Server sind abhängig von einem einwandfrei funktionierenden Koordinationsdienst. Konfigurieren Sie daher weitere Instanzen des Koordinationsdienstes, indem Sie ein Koordinationsdienstensemble bereitstellen, um bei Installationen mit mehreren Knoten Redundanz zu bieten und Verfügbarkeit zu gewährleisten. Koordinationsdienstensembles werden mit einem, drei oder fünf Instanzen des Koordinationsdienstes installiert. In einer Tableau Server\-Installation mit drei Knoten wird eine Anzahl von drei Koordinationsdienst-Instanzen empfohlen, eine für jeden Knoten. Versuchen Sie nicht, ein Koordinationsdienstensemble einzusetzen, wenn weitere Änderungen anstehen. Verwerfen Sie alle anstehenden Änderungen oder wenden Sie sie an, bevor Sie ein neues Koordinationsdienstensemble bereitstellen. **Hinweis:** Dieser Vorgang umfasst Schritte, die Sie möglicherweise über die TSM-Befehlszeile ausführen müssen. Damit Sie die TSM-Befehlszeile verwenden können, benötigen Sie auf einem der Knoten in Ihrer Installation Administratorzugriff auf die Befehlszeile sowie TSM-Administrator-Anmeldeinformationen zum Ausführen von TSM-Befehlen. Die folgenden Schritte veranschaulichen, wie Sie ein neues Koordinationsdienstensemble in einem vorhandenen Tableau Server\-Cluster mit drei Knoten bereitstellen und das alte Ensemble löschen. 1. Öffnen Sie auf dem ersten Knoten als Administrator eine Eingabeaufforderung. 2. Halten Sie Tableau Server an: `tsm stop` Wenn Sie dazu aufgefordert werden, melden Sie sich als TSM-Administrator an. Einige TSM-Prozesse werden weiterhin ausgeführt, einschließlich Administration Controller und Administration Agent. 3. Bestätigen Sie, dass keine Änderungen ausstehen: `tsm pending-changes list` Wenn es ausstehende Änderungen gibt, müssen Sie diese entweder verwerfen oder anwenden. Die Anwendung der ausstehenden Änderungen wird einige Zeit in Anspruch nehmen: - Verwerfen Sie die Änderungen: tsm pending-changes discard oder - Wenden Sie die Änderungen an: tsm pending-changes apply Warten Sie, bis der Befehl abgeschlossen ist und Sie zur Systemeingabeaufforderung zurückkehren. 4. Rufen Sie die Knoten-IDs für jeden Knoten im Cluster ab: `tsm topology list-nodes -v` 5. Verwenden Sie den Befehl `tsm topology deploy-coordination-service`, um ein neues Koordinationsdienstensemble hinzuzufügen, indem Sie den Koordinationsdienst auf den angegebenen Knoten hinzufügen. Sie müssen den bzw. die Knoten, denen der Koordinationsdienst hinzugefügt werden soll, unter der Verwendung der tatsächlichen Knoten-ID angeben, um jeden Knoten zu identifizieren. Durch den Befehl wird zudem das neue Ensemble zum "Produktionsensemble" (das verwendete Ensemble). Das alte Ensemble wird entfernt, sofern nicht die Bereitstellung fehlschlägt. Wenn das geschieht, finden Sie weitere Informationen unter Schritt 6 unten. **Hinweis:** Eine "y/n"-Eingabeaufforderung zur Bestätigung eines Serverneustarts wird angezeigt. Schließen Sie die Option `--ignore-prompt` ein, um den Befehl ohne Eingabe auszuführen. Stellen Sie beispielsweise den Koordinationsdienst auf allen drei Knoten in einem Cluster mit drei Knoten bereit, wobei die Knoten Knoten1, Knoten2 und Knoten3 sind: `tsm topology deploy-coordination-service -n node1,node2,node3` Warten Sie, bis der Befehl abgeschlossen ist und Sie zur Systemeingabeaufforderung zurückkehren. 6. (Optional) Wenn die Bereitstellung fehlschlägt, müssen Sie den Befehl `tsm topology cleanup-coordination-service` ausführen, um das nicht erfolgreich bereitgestellte Ensemble zu entfernen. Weitere Informationen zum Ausführen des Befehls finden Sie unter [tsm topology cleanup-coordination-service](https://help.tableau.com/current/server/de-de/cli_topology_tsm.htm#TSMCleanupCoordination). 7. Starten Sie Tableau Server: `tsm start` Weitere Informationen zur Bereitstellung eines neuen Koordinationsdienstensembles finden Sie unter [Bereitstellen eines Koordinationsdienstensembles](https://help.tableau.com/current/server/de-de/distrib_ha_zk.htm). ### Schritt 7: Konfigurieren des Clientdateidiensts (CFS) auf Zusatzknoten Hinzufügen des CFS zu Zusatzknoten. Es wird empfohlen, den CFS zu jedem Knoten hinzuzufügen, auf dem der Koordinationsdienst ausgeführt wird. **Hinweis:** Dieser Vorgang umfasst Schritte, die Sie möglicherweise über die TSM-Befehlszeile ausführen müssen. Damit Sie die TSM-Befehlszeile verwenden können, benötigen Sie auf einem der Knoten in Ihrer Installation Administratorzugriff auf die Befehlszeile sowie TSM-Administrator-Anmeldeinformationen zum Ausführen von TSM-Befehlen. 1. Öffnen Sie auf dem ersten Knoten als Administrator eine Eingabeaufforderung. 2. Ermitteln Sie die Knoten-ID des Knotens, dem Sie CFS hinzufügen möchten: `tsm topology list-nodes -v` 3. Fügen Sie CFS einem Knoten hinzu, indem Sie den Knoten, den Prozess und eine einzelne Instanz angeben. Beispielsweise wird mit dem folgenden Befehl eine CFS-Instanz Knoten 2 hinzugefügt: `tsm topology set-process -n node2 -pr clientfileservice -c 1` Wenn Sie versuchen, eine CFS-Instanz einem Knoten hinzuzufügen, für den CFS bereits konfiguriert ist, werden Sie durch eine Fehlermeldung darüber informiert, dass sich bereits eine Instanz auf dem Knoten befindet. Um CFS zusätzlichen Knoten hinzuzufügen, wiederholen Sie diesen Schritt für jeden Knoten. 4. Wenden Sie die Änderungen an: `tsm pending-changes apply` ### Schritt 8: Konfigurieren von Prozessen für Knoten 2 1. Legen Sie auf dem Ausgangsknoten die Topologie für Knoten 2 fest. Die Topologie gibt an, welche Prozesse auf dem Knoten und wie viele Instanzen jedes Prozesses ausgeführt werden sollten. Details zum Konfigurieren von Knoten finden Sie unter [Konfigurieren von Knoten](https://help.tableau.com/current/server/de-de/config_nodes.htm). Die Daten-Engine wird automatisch hinzugefügt, wenn Sie andere Prozesse hinzufügen. Weitere Informationen dazu, wann die Daten-Engine hinzugefügt wird, finden Sie unter [Tableau Server-Prozesse](https://help.tableau.com/current/server/de-de/processes.htm). 1. Rufen Sie die node-id für den neuen Knoten ab: `tsm topology list-nodes -v` 2. Geben Sie die einzelnen Prozesse an, die auf dem neuen Knoten ausgeführt werden: `tsm topology set-process -n -pr gateway -c 1` `tsm topology set-process -n -pr vizqlserver -c 2` `tsm topology set-process -n -pr vizportal -c 2` `tsm topology set-process -n -pr backgrounder -c 2` `tsm topology set-process -n -pr cacheserver -c 2` `tsm topology set-process -n -pr indexandsearchserver -c 1` `tsm topology set-process -n -pr dataserver -c 2` `tsm topology set-process -n -pr filestore -c 1` `tsm topology set-process -n -pr pgsql -c 1` `tsm topology set-process -n -pr metrics -c 1` `tsm topology set-process -n -pr activemqserver -c 1` `tsm topology set-process -n -pr tdsservice -c 1` `tsm topology set-process -n -pr contentexploration -c 1` `tsm topology set-process -n -pr collections -c 1` 2. Wenden Sie die Knotenkonfigurationsänderungen an. Sie werden in einer Meldung benachrichtigt, dass Tableau Server neu gestartet wird. ``` tsm pending-changes apply ``` ### Schritt 9: Konfigurieren von Prozessen für Knoten 3 Legen Sie auf dem Ausgangsknoten die Topologie für Knoten 3 fest. Die Topologie gibt an, welche Prozesse auf dem Knoten und wie viele Instanzen jedes Prozesses ausgeführt werden sollten. Die Daten-Engine wird automatisch hinzugefügt, wenn Sie andere Prozesse hinzufügen. Weitere Informationen dazu, wann die Daten-Engine hinzugefügt wird, finden Sie unter [Tableau Server-Prozesse](https://help.tableau.com/current/server/de-de/processes.htm). 1. Rufen Sie die node-id für den neuen Knoten ab: `tsm topology list-nodes -v` 2. Geben Sie die einzelnen Prozesse an, die auf dem neuen Knoten ausgeführt werden: `tsm topology set-process -n -pr gateway -c 1` `tsm topology set-process -n -pr vizqlserver -c 2` `tsm topology set-process -n -pr vizportal -c 2` `tsm topology set-process -n -pr backgrounder -c 2` `tsm topology set-process -n -pr cacheserver -c 2` `tsm topology set-process -n -pr indexandsearchserver -c 1` `tsm topology set-process -n -pr dataserver -c 2` `tsm topology set-process -n -pr filestore -c 1` `tsm topology set-process -n -pr metrics -c 1` `tsm topology set-process -n -pr tdsservice -c 1` `tsm topology set-process -n -pr contentexploration -c 1` `tsm topology set-process -n -pr collections -c 1` 3. Wenden Sie die Knotenkonfiguration an. Sie werden in einer Meldung benachrichtigt, dass Tableau Server neu gestartet wird. ``` tsm pending-changes apply ``` 4. Starten Sie den Server: `tsm start` ### Schritt 10: Konfigurieren der Firewallregeln (optional) Wenn Sie eine lokale Firewall ausführen, müssen Sie für alle Knoten im Cluster Firewallregeln konfigurieren. Weitere Informationen finden Sie unter [Lokale Firewall-Konfiguration](https://help.tableau.com/current/server/de-de/requ.htm#firewall) . ## Hinzufügen eines Lastenausgleichs An diesem Punkt habe alle drei Knoten Gateways, die verwendet werden, um Anforderungen an die verfügbaren Serverprozesse weiterzuleiten. Alle Gateways sind aktiv. Um aber die potenzielle Ausfallzeiten im Cluster weiter zu reduzieren, können Sie einen Lastenausgleich konfigurieren. Weitere Informationen finden Sie unter [Hinzufügen eines Lastenausgleichs](https://help.tableau.com/current/server/de-de/distrib_lb.htm). [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Beispiel: Skripterstellung für Migrationspläne **Hinweis:** Dieses Thema enthält ein Beispielskript, das Sie als Grundlage für die Skripterstellung für eine Migration mit mehreren Planungen entsprechend Ihren Anforderungen und Ihrer Umgebung verwenden können. Dieses Skript ist nur als Beispiel gedacht und ist nicht so wie es ist auszuführen. Für detaillierte Anweisungen zur Verwendung von Console Runner, siehe [Verwenden des Content Migration Tool von Tableau Konsolenläufers](https://help.tableau.com/current/server/de-de/cmt-deployment_console_runner.htm). Das Content Migration Tool von Tableau\-Befehlszeilendienstprogramm zum Ausführen von Migrationen kann verwendet werden, um die Ausführung eines Migrationsplans von einem externen Planer (z. B. Windows-Taskplaner) oder von einem benutzerdefinierten Skript zu automatisieren. Der Console Runner führt jeweils nur einen Migrationsplan (in einer .edt-Datei gespeichert) aus. Wenn Sie über eine Gruppe von Migrationsplänen verfügen, die Sie als Gruppe ausführen möchten, können Sie ein benutzerdefiniertes Skript in Kombination mit dem Content Migration ToolConsole Runner verwenden. Das folgende Beispiel ist in PowerShell geschrieben und verwendet den Console Runner, um eine Liste von Migrationsplänen als Gruppe auszuführen. Der folgende Beispielcode veranschaulicht: - Ausführen mehrerer Migrationspläne als Gruppe mithilfe des Console Runner. - Optional wird die Bereitstellung der Gruppe von Plänen sofort angehalten, wenn eine einzelne Migration in der Gruppe fehlschlägt. - Verwenden des Exitcodes des Console Runner, um zu ermitteln, ob die Migration fehlgeschlagen ist oder Warnungen protokolliert wurden. \# List of migration plans to execute as a group. $planFiles = @( 'customer 1.tcmx', 'customer 2.tcmx' ) # True of false whether to continue with the next plan if a migration fails. $continueOnFailure = $false # Path to the CMT console runner executable $runnerExe = 'C:\\Program Files (x86)\\Tableau\\Tableau Content Migration Tool\\tabcmt-runner.exe' # Store the exit code from the previously run migration plan. $lastResult = -1 # Loop through and run each migration plan one at a time. $planFiles | % { $file = $\_ if ($lastResult -ge 2 -and -not($continueOnFailure)) { Write-Warning "Skipping plan because previous migration failed. \`nSkipped plan: $file" return } Write-Verbose "Running migration plan: $file" & $runnerExe $file $lastResult = $LASTEXITCODE if ($lastResult -ge 2) { Write-Error "Migration failed. See output or log file for error details.\`nPlan: $file" -ErrorAction 'Continue' } elseif ($lastResult -eq 1) { Write-Warning "Migration completed with warnings. See output or log file for warning details.\`nPlan: $file" } } ## Wer kann dies tun? Sie müssen alle folgenden Voraussetzungen erfüllen, um skriptbasierte Migrationspläne zu erstellen: - Administratorberechtigungen auf dem Content Migration Tool\-Computer. - Tableau Site-Benutzerkonto mit einer Explorer-Rolle oder höher. - Berechtigungen "Arbeitsmappe anzeigen" und "Arbeitsmappe herunterladen"/"Kopie speichern" auf der Quellsite. - Veröffentlichungsrechte für die Zielsite. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Beispiel: SSL-Zertifikat – Generieren eines Schlüssels und einer CSR Wichtig: An diesem Beispiel können sich IT-Fachleute orientieren, die Erfahrung mit SSL-Anforderungen und der Konfiguration besitzen. Die in diesem Artikel beschriebene Vorgehensweise ist nur eine von zahlreichen verfügbaren Methoden, die zum Generieren der erforderlichen Dateien verwendet werden können. Die hier beschriebene Vorgehensweise ist als Beispiel und nicht als Empfehlung zu verstehen. * * * Die Konfiguration von Tableau Server zur Verwendung von Secure Sockets Layer (SSL)-Verschlüsselung ermöglicht einen sicheren Zugriff auf den Server und schützt die zwischen Tableau Server und Tableau Desktop versendeten Daten. Suchen Sie nach Tableau Server für Linux? Informationen finden Sie unter [Beispiel: SSL-Zertifikat – Generieren eines Schlüssels und einer CSR](https://help.tableau.com/current/server-linux/de-de/ssl_cert_create.htm "Das Thema wird auf einer neuen Browserregisterkarte geöffnet."). Tableau Server verwendet die Technologie der Apache Software Foundation, die [OpenSSL](http://www.openssl.org/) beinhaltet. Sie können das OpenSSL-Toolkit zum Generieren einer Schlüsseldatei und einer Zertifikatsignieranforderung (Certificate Signing Request, CSR) verwenden, mit denen Sie dann ein signiertes SSL-Zertifikat erhalten. Die Tableau Server-Versionen 2022.1.17, 2022.3.9, 2023.1.5 bis 2025.1.x verwenden OpenSSL 3.1. **Wichtig:** Ab Version 2025.2 (Tableau Desktop), 2025.3 (Tableau Server) und Juni 2025 (Tableau Cloud) verwendet Tableau OpenSSL 3.4.x und Level-2-Sicherheit. Level-2-Sicherheit erfordert Schlüssel mit 2048 Bit oder mehr. Vorhandene Level-1-Sicherheitsschlüssel funktionieren dann nicht mehr, und Sie müssen ein neues Schlüsselpaar generieren und bereitstellen. Wenn Sie wie empfohlen Schlüssel mit einer Länge von mindestens 2048 Bit generiert haben, ist keine Aktion erforderlich. Weitere Informationen finden Sie unter [Generieren eines Schlüssels](#generate-key). ## Schritte zum Generieren eines Schlüssels und einer CSR Um Tableau Server zur Verwendung von SSL zu konfigurieren, benötigen Sie ein SSL-Zertifikat. Um das SSL-Zertifikat zu erhalten, führen Sie folgende Schritte aus: 1. [Festlegen der OpenSSL-Konfigurationsumgebungsvariablen (optional)](#Set) 2. [Generieren einer Schlüsseldatei](#generate-key). 3. [Erstellen einer Zertifikatsignieranforderung](#generate-csr). 4. [Senden der Zertifikatsignieranforderung an eine Zertifizierungsstelle zum Erhalt eines SSL-Zertifikats](#send-csr). 5. [Konfigurieren von Tableau Server zur Verwendung von SSL mithilfe des Schlüssels und des Zertifikats](#config-server). Zusätzliche Informationen finden Sie auf der Seite [SSL FAQ](http://httpd.apache.org/docs/2.2/ssl/ssl_faq.html#realcert) der Apache Software Foundation-Website. ### Konfigurieren eines Zertifikats für mehrere Domänennamen Tableau Server unterstützt SSL für mehrere Domänen. Um diese Umgebung einzurichten, müssen Sie die OpenSSL-Konfigurationsdatei openssl.conf ändern und ein Zertifikat für einen alternativen Antragstellernamen (Subject Alternative Name, SAN) auf Tableau Server konfigurieren. Siehe [Für SAN-Zertifikate: Ändern der OpenSSL-Konfigurationsdatei](#san-certs) unten. ### Festlegen der OpenSSL-Konfigurationsumgebungsvariablen (optional) Um nicht bei jeder Verwendung der openssl.exe das Argument `-config` eingeben zu müssen, können Sie mithilfe der Umgebungsvariablen `OPENSSL_CONF` sicherstellen, dass die korrekte Konfigurationsdatei verwendet wird und alle Konfigurationsänderungen in nachfolgenden Vorgehensweisen dieses Artikels zu den erwarteten Ergebnissen führen (beispielsweise müssen Sie die Umgebungsvariable festlegen, um Ihrem Zertifikat einen SAN hinzuzufügen). Öffnen Sie die Eingabeaufforderung als Administrator und führen Sie folgenden Befehl aus: `set OPENSSL_CONF=c:\Program Files\Tableau\Tableau Server\packages\apache.\conf\openssl.cnf` **Hinweis**: Wenn Sie die Open SSL-Konfigurationsumgebungsvariable festlegen, schließen Sie den Dateipfad nicht in Anführungszeichen ein. ### Generieren eines Schlüssels Generieren Sie eine Schlüsseldatei, mit der Sie eine Zertifikatsignieranforderung erzeugen. 1. Öffnen Sie die Eingabeaufforderung als Administrator und wechseln Sie in das **Apache**\-Verzeichnis für Tableau Server. Führen Sie beispielsweise den folgenden Befehl aus: `cd C:\Program Files\Tableau\Tableau Server\packages\apache.\bin` 2. Führen Sie den folgenden Befehl zum Erstellen der Schlüsseldatei aus: `openssl.exe genrsa -out .key 4096` **Hinweise:** - Dieser Befehl verwendet eine Länge von 4.096 Bit für den Schlüssel. Wählen Sie eine Bit-Länge von mindestens 2.048 Bit, da die mit einer kürzeren Bit-Länge verschlüsselte Kommunikation weniger sicher ist. Wenn kein Wert angegeben wird, werden 512 Bit verwendet. - Um PKCS#1-RSA-Schlüssel mit den Tableau Server-Versionen 2021.3.26, 2021.4.21, 2022.1.17, 2022.3.9, 2023.1.5 und höher zu erstellen, müssen Sie die zusätzliche Option `-traditional` beim Ausführen des Befehls `openssl genrsa`" basierend auf OpenSSL 3.1 verwenden. Weitere Informationen zu der Option finden Sie unter [https://www.openssl.org/docs/man3.1/man1/openssl-rsa.html](https://www.openssl.org/docs/man3.1/man1/openssl-rsa.html). ### Erstellen einer Zertifikatsignieranforderung zum Senden an eine Zertifizierungsstelle Verwenden Sie die Schlüsseldatei, die Sie mit der oben stehenden Vorgehensweise erstellt haben, um die Zertifikatsignieranforderung (Certificate Signing Request, CSR) zu generieren. Senden Sie die Zertifikatsignieranforderung an eine Zertifizierungsstelle, um ein signiertes Zertifikat zu erhalten. **Wichtig:** Wenn Sie ein SAN-Zertifikat konfigurieren möchten, um SSL für mehrere Domänen zu verwenden, führen Sie zunächst die Schritte unter [Für SAN-Zertifikate: Ändern der OpenSSL-Konfigurationsdatei](#san-certs) weiter unten aus und kehren Sie dann zum vorliegenden Abschnitt zurück, um eine Zertifikatsignieranforderung zu generieren. 1. Führen Sie den folgenden Befehl aus, um eine CSR-Datei zu erstellen: `openssl.exe req -new -key yourcertname.key -out yourcertname.csr` Wenn Sie die OpenSSL-Konfigurationsumgebungsvariable `OPENSSL_CONF` nicht festgelegt haben, kann eine der beiden folgenden Meldungen angezeigt werden: - eine Fehlermeldung über Konfigurationsinformationen, die nicht geladen werden können. In diesem Fall geben Sie den oben stehenden Befehl mit dem folgenden Parameter erneut ein: `-config ..\conf\openssl.cnf`. - eine Warnung, dass das Verzeichnis `/usr/local/ssl` nicht gefunden wurde. Dieses Verzeichnis ist unter Windows nicht vorhanden, sodass Sie die Meldung einfach ignorieren können. Die Datei wird erfolgreich erstellt. Zum Festlegen einer OpenSSL-Konfigurationsumgebungsvariablen lesen Sie den Abschnitt [Festlegen der OpenSSL-Konfigurationsumgebungsvariablen (optional)](#Set) in diesem Artikel. 2. Geben Sie die erforderlichen Informationen ein, sobald Sie dazu aufgefordert werden. **Hinweis:** Geben Sie für **Common Name** (Allgemeiner Name) den Tableau Server-Namen ein. Der Tableau Server-Name ist die URL, die zur Verbindung mit Tableau Server verwendet wird. Wenn Sie Tableau Server beispielsweise erreichen, indem Sie `tableau.example.com` in die Adressleiste Ihres Browsers eingeben, ist `tableau.example.com` der allgemeine Name. Wenn der allgemeine Name nicht in den Servernamen aufgelöst wird, treten Fehler auf, sobald ein Browser oder Tableau Desktop versucht, eine Verbindung zu Tableau Server herzustellen. ### Senden der Zertifikatsignieranforderung an eine Zertifizierungsstelle zum Erhalt eines SSL-Zertifikats Senden Sie die Zertifikatsignieranforderung an eine kommerzielle Zertifizierungsstelle, um das digitale Zertifikat anzufordern. Weitere Informationen finden Sie im Wikipedia-Artikel [Zertifizierungsstelle](http://de.wikipedia.org/wiki/Certificate_authority) und verwandten Artikeln, die Ihnen bei der Auswahl Ihrer ZS helfen. ### Konfigurieren von Tableau Server mithilfe des Schlüssels und des Zertifikats Wenn Sie sowohl den Schlüssel als auch das Zertifikat von der Zertifizierungsstelle besitzen, können Sie Tableau Server für die Verwendung von SSL konfigurieren. Entsprechende Schritte finden Sie unter [Externe SSL-Konfiguration](https://help.tableau.com/current/server/de-de/ssl_config.htm). ## Für SAN-Zertifikate: Ändern der OpenSSL-Konfigurationsdatei In einer Standardinstallation von OpenSSL sind einige Funktionen standardmäßig deaktiviert. Um SSL mit mehreren Domänennamen zu verwenden, führen Sie vor dem Generieren der Zertifikatsignieranforderung die folgenden Schritte zum Bearbeiten der Datei **openssl.cnf** aus. 1. Öffnen Sie Windows Explorer und wechseln Sie in den Apache-Ordner **conf** für Tableau Server. Beispiel: `C:\Program Files\Tableau\Tableau Server\packages\apache.\conf` 2. Öffnen Sie **openssl.cnf** in einem Texteditor und suchen Sie die folgende Zeile: `req_extensions = v3_req` Dieser Eintrag kann durch ein Rautenzeichen (#) am Anfang der Zeile auskommentiert sein. ![Der Code zeigt, wie Erweiterungen konfiguriert werden, die einer Zertifikatsanforderung hinzugefügt werden sollen.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/creating-ssl-cert-and-key1.png) In diesem Fall heben Sie die Auskommentierung auf, indem Sie das Zeichen **#** und das **Leerzeichen** am Anfang der Zeile entfernen. 3. Wechseln Sie in den Abschnitt **\[ v3\_req \]** der Datei. Die ersten Zeilen enthalten den folgenden Text: `# Extensions to add to a certificate request basicConstraints = CA:FALSE keyUsage = nonRepudiation, digitalSignature, keyEncipherment` Fügen Sie im Anschluss an die Zeile **keyUsage** folgende Zeile ein: `subjectAltName = @alt_names` Wenn Sie ein selbstsigniertes SAN-Zertifikat erstellen, gehen Sie wie folgt vor, um dem Zertifikat die Berechtigung zum Signieren zu erteilen: 1. Fügen Sie der Zeile **keyUsage** `cRLSign` und `keyCertSign` hinzu, sodass sie folgendermaßen aussieht: `keyUsage = nonRepudiation, digitalSignature, keyEncipherment, cRLSign, keyCertSign` 2. Fügen Sie im Anschluss an die Zeile **keyUsage** folgende Zeile ein: `subjectAltName = @alt_names`. 4. Geben Sie im Abschnitt **\[alt\_names\]** die Domänennamen an, die Sie mit SSL verwenden möchten. `DNS.1 = [domain1] DNS.2 = [domain2] DNS.3 = [etc]` In der folgenden Abbildung sind die Ergebnisse hervorgehoben. Ersetzen Sie den Platzhaltertext mit Ihren Domänennamen. ![](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/creating-ssl-cert-and-key2.png) 5. Speichern und schließen Sie die Datei. 6. Führen Sie die Schritte im Abschnitt [Erstellen einer Zertifikatsignieranforderung zum Senden an eine Zertifizierungsstelle](#generate-csr) oben aus. ## Zusätzliche Informationen Wenn Sie eine andere Version von OpenSSL verwenden möchten, können Sie sie unter [Open SSL für Windows](http://gnuwin32.sourceforge.net/packages/openssl.htm) herunterladen. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Tableau Server-Helm-Diagramm – Beispiele **Wichtig**: In dieser Dokumentation wird davon ausgegangen, dass Sie sich mit Helm und Helm-Diagrammen auskennen, und es wird nicht versucht, detaillierte, präskriptive Beispiele zu liefern. Die Dokumentation ist für Kunden gedacht, die sowohl mit Tableau Server als auch mit Helm und Helm-Diagrammen vertraut sind. ## Einführung Dieses Dokument enthält Beispiele für das Bereitstellen von Tableau Server mithilfe eines Helm-Diagramms in verschiedenen Konfigurationen und Szenarien. ## Helm-Diagramm – Download und Vertrieb Die Helm-Diagramme werden als Teil des Einrichtungstools für Tableau Server in einem Container (`tableau-server-container-setup-tool-.tar.gz`) ausgeliefert und können von der [Tableau Server-Downloadseite](http://tableau.com/de-de/support/releases/server/latest) heruntergeladen werden. Nach dem Extrahieren befinden sich die erforderlichen Helm-Diagramm-Dateien im Verzeichnis `helm/tableau`. ## Beispiel 1: Einzelner Knoten mit NodePort deploymentMode: "single" service: primary: type: NodePort secrets: licenseKey: "YOUR-LICENSE-KEY" ## Beispiel 2: Mehrere Knoten mit LoadBalancer (drei Worker) Verwenden Sie für Bereitstellungen mit mehreren Knoten `worker.replicaCount ≥ 1`, wobei die Zahl die Anzahl der Workers angibt. Im folgenden Beispiel werden drei Worker verwendet. deploymentMode: "multinode" primary: replicaCount: 1 worker: replicaCount: 3 service: primary: type: LoadBalancer persistence: bootstrap: enabled: true accessMode: ReadWriteMany secrets: licenseKey: "YOUR-LICENSE-KEY" ### Beispiel 3: Produktionsumgebung mit Ingress und TLS deploymentMode: "single" ingress: enabled: true className: "nginx" hosts: - host: tableau.company.com paths: - path: / pathType: Prefix tls: - secretName: tableau-tls hosts: - tableau.company.com service: primary: type: ClusterIP persistence: storageClass: "fast-ssd" size: 500Gi primary: resources: limits: cpu: "8" memory: "16Gi" requests: cpu: "4" memory: "8Gi" ## Zusätzliche Ressourcen - [Tableau Server-Helm-Diagramm – Übersicht](https://help.tableau.com/current/server/de-de/server-in-container_helm-chart.htm) - [Tableau Server-Helm-Diagramm – Voraussetzungen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/server-helm-prerequisites.htm) - [Tableau Server-Helm-Diagramm – Bereitstellen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/server-helm-deploy.htm) - [Tableau Server-Helm-Diagramm – Fehlerbehebung](https://help.tableau.com/current/server/de-de/server-helm-troubleshooting.htm) - [Tableau Server-Helm-Diagramm – Beispiele](#) - [Tableau Server-Dokumentation](https://help.tableau.com/current/server-linux/de-de/) [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Benachrichtigen von Benutzern zu erfolgreichen Schemaausführungen _Wird in Tableau Prep Builder ab Version 2021.4.1 und in Tableau Server und Tableau Cloud ab Version 2021.4 unterstützt. Datenmanagement ist erforderlich, um dieses Feature verwenden zu können._ Schemaeigentümer können E-Mail-Benachrichtigungen für sich selbst, einzelne Benutzer und Gruppen abonnieren, um Informationen zu geplanten Aufgaben für erfolgreiche Schemaausführungen zu erhalten. Die E-Mail enthält Links zu Daten innerhalb der Tableau-Umgebung. Und in Tableau Server können Sie optional auch die Details der Schemaausführung in angefügten Excel- und CSV-Dateien einfügen. Schema-Subscriptions werden geplanten Aufgaben für Schemata hinzugefügt. Sie können Schema-Subscriptions einer vorhandenen Schemaaufgabe hinzufügen oder wenn Sie eine neue Schemaaufgabe erstellen. E-Mail-Benachrichtigungen werden gesendet, wenn die geplante Aufgabe erfolgreich abgeschlossen wurde. ## Konfigurieren der Site-Einstellungen für Schema-Subscriptions Standardmäßig ist die Site-Einstellung Schema-Subscriptions für das Senden und Empfangen von E-Mail-Benachrichtigungen aktiviert. ![Die Site-Einstellung „Schema-Abonnements“ zeigt an, dass das Kontrollkästchen zum Senden und Empfangen von E-Mail-Benachrichtigungen aktiviert ist.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/prep_conductor_subscribe_site.png) - Die Option Benutzer dürfen E-Mails senden oder empfangen, die Schemaausgabedaten enthalten erlaubt es dem Schemaeigentümer, Benachrichtigungen zu erfolgreichen Schemaausführungen zu erhalten und für Benutzer und Gruppen zu abonnieren. Über die Benachrichtigungs-E-Mail können Benutzer auf die komplette Datenquelle zugreifen oder die Schemadetails in Tableau anzeigen. - Nur Tableau Server (nicht empfohlen): Die Option CSV- und XLSX-Schemaausgabedateien anhängen ermöglicht es dem Schemaeigentümer, Dateien an Benachrichtigungs-E-Mails anzufügen. Die E-Mail-Empfänger müssen in Tableau-Server hinzugefügt werden; die Dateien enthalten jedoch die Datenquelle und können außerhalb des Tableau-Systems offen gelegt werden. Diese Option ist nur für On-Premise-Umgebungen verfügbar. ## Veröffentlichen des Schemas Veröffentlichen Sie die Schemaausgabe entweder als Datei, Datenbanktabelle oder Datenquelle. Berücksichtigen Sie beim Speichern des Schemas die folgenden Punkte: - (Nur On-Premise) Beim Veröffentlichen können Sie die Ausgabe als Datei oder als Datenbanktabelle speichern und als CSV- oder XLSX- Datei an die E-Mail anfügen lassen. - Wenn Sie die Ausgabe als veröffentlichte Datenquelle veröffentlichen oder speichern, enthält die E-Mail-Benachrichtigung einen Link zu dem Schema in Tableau. Dateien können nicht an die E-Mail angefügt werden. - Wenn Sie festlegen, dass die Ausgabe als Dateiausgabe gespeichert werden soll, müssen Sie eine Netzwerkfreigabe verwenden und der Ausgabe- und Eingabespeicherort müssen in einer Zulassungsliste eingetragen sein. Weitere Informationen finden Sie unter [Schritt 4: Liste der sicheren Eingabe- und Ausgabespeicherorte](https://help.tableau.com/current/server/de-de/prep_conductor_configure_network_shares.htm). - Schema-Subscriptions werden unter Windows und Linux unterstützt. Die folgenden Einschränkungen gelten für Schemaabonnements unter Linux: - Dateiausgaben müssen an einen Windows-Server ausgegeben werden. - Verwenden Sie für Schemata, die in eine Datei ausgegeben werden, das UNC-Format für den Pfad: \\\\Server\\Pfad\\Dateiname. Verwenden Sie keinen lokalen Laufwerksbuchstaben. - Der bereitgestellte Pfad muss sich auf der Zulassungsliste befinden. - Beim Anfügen von Dateien an eine E-Mail beträgt die Dateibeschränkung für Tableau Cloud ca. 25 MB. Wenn Sie einen vor Ort installierten Tableau Server verwenden, können Sie die Größe von Dateianhängen konfigurieren. ## Hinzufügen von Schema-Subscriptions 1. Wählen Sie als Besitzer des Schemas ein veröffentlichtes Schema in Tableau Server oder Tableau Cloud aus, dem Sie Subscriptions für E-Mail-Benachrichtigungen hinzufügen möchten. 2. Sie können einer neuen oder einer vorhandenen Aufgabe Subscriptions hinzufügen: - Wenn Sie einer neuen Aufgabe Subscriptions hinzufügen: 1. Klicken Sie auf Geplante Aufgaben > Neue Aufgabe. 2. Wählen Sie im Dialogfeld "Neue Aufgabe" in der Dropdown-Liste Zeitplan auswählen einen Zeitplan zum Ausführen des Schemas aus. 3. Aktivieren Sie E-Mail senden, wenn fertig. - Wenn Sie einer vorhandenen Aufgabe Subscriptions hinzufügen: 1. Klicken Sie auf Subscriptions > Abonnieren. 2. Wählen Sie im Dialogfeld Schema-Subscriptions hinzufügen in der Dropdown-Liste Häufigkeit einen Zeitplan aus. 4. Beginnen Sie mit der Eingabe des Namens des Benutzers bzw. der Gruppe im Feld Senden an, um das Feld aufzufüllen. Wählen Sie die Benutzer und Gruppen aus, denen eine Benachrichtigung gesendet werden soll. Benutzer und Gruppen müssen vom Administrator der Tableau-Umgebung hinzugefügt werden. 5. (Optional) Wenn Sie die Benachrichtigung ebenfalls erhalten möchten, aktivieren Sie das Kontrollkästchen An mich senden. 6. (Optional) Passen Sie im Feld Betreff die standardmäßige E-Mail-Betreffzeile für Benachrichtigungen zu Schemaausführungen an. 7. (Optional) Fügen Sie im Textfeld E-Mail-Nachricht Informationen über die Schemaausführung hinzu. 8. Klicken Sie auf Ausgabedaten einschließen und wählen Sie den Typ von Ausgabe aus, der in die E-Mail aufgenommen werden soll. - In Tableau Server: Wenn Sie Ihr Schema als eine Datei- oder Datenbanktabellenausgabe veröffentlicht haben, können Sie festlegen, dass CSV- oder XLSX-Dateien, die die Datenquelle enthalten, an die E-Mail angefügt werden sollen. Dies wird nicht empfohlen, da Daten auf diese Weise außerhalb des Tableau-Systems offen gelegt werden können. ![Das Kontrollkästchen, um die Datenquelle als Anlage einzuschließen, wenn die Schemaausgabe als Datei oder in einer Datenbanktabelle veröffentlicht wird.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/prep_conductor_subscribe_text_out.png)- Wenn Sie Ihr Schema als Datenquelle veröffentlicht haben, können Sie den Link zu der Datenquelle mit einschließen. Das Anfügen von Dateien an die E-Mail wird nicht unterstützt. ![Das Kontrollkästchen zum Einschließen des Links zur Datenquelle, wenn die Schemaausgabe als Datenquelle veröffentlicht wird.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/prep_conductor_subscribe_pub_data.png) 10. Wenn Sie einer vorhandenen Aufgabe ein Subscription hinzufügen, klicken Sie auf "Abonnieren". ## Kündigen eines Schema-Subscriptions Gehen Sie wie folgt vor, um E-Mail-Benachrichtigungen abzubestellen. 1. Klicken Sie unten in der automatisierten E-Mail auf Abbestellen. 2. Melden Sie sich als Schemaeigentümer in Tableau Server oder Tableau Cloud an. Klicken Sie oben auf der Seite auf das Symbol Benachrichtigungen. 3. Erweitern Sie das Menü … und wählen Sie dann Benachrichtigung entfernen aus. Um das Subscription als Schemaeigentümer abzubestellen und zu entfernen, gehen Sie wie folgt vor. 1. Klicken Sie auf Subscriptions. 2. Öffnen Sie das veröffentlichte Schema in Tableau Server oder Tableau Cloud. 3. Klicken Sie in der Liste der Schema-Subscriptions auf das Auswahlfeld für das Schema, das Sie abbestellen möchten. 4. Wählen Sie Aktionen > Abbestellen aus. ![Das Aktionsmenü der Registerkarte „Abonnements“ zeigt die Option „Abonnement kündigen“.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/prep_conductor_subscribe_unsbscribe.png) ## Anzeigen von Subscriptions Sie können Ihre aktuellen Schema-Subscriptions in Tableau Server oder Tableau Cloud anzeigen. - Eine Liste Ihrer aktuellen Subscriptions sehen Sie auf der Registerkarte Subscriptions auf der Seite Übersicht des Schemas. - Auf der Registerkarte Subscriptions auf der Seite Aufgaben können Sie die Liste der Subscriptions zusammen mit den Subscriptions für Arbeitsmappen anzeigen. ## Wiederaufnehmen ausgesetzter Schema-Subscriptions Manchmal schlagen Subscriptions aufgrund eines Problems mit dem Schema fehl. Wenn bei einem Subscription häufiger als fünfmal ein Fehler auftritt, werden Sie per E-Mail benachrichtigt, dass Ihre geplante Schemaaufgabe ausgesetzt wurde. Wenn eine geplante Schemaaufgabe fehlschlägt, wird dies auf der Übersichtsseite des Schemas angezeigt. ![Die Schema-Übersichtsseite zeigt die Details zu einem Schema-Ausführungsvorgang an, einschließlich Ausgabeschritt, Ausgabename, Status, Zeitplan und Fehlern.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/prep_conductor_subscribe_overview.png) Es gibt mehrere Möglichkeiten, eine angehaltene Schemaaufgabe wieder fortzusetzen. Wenn Sie der Schemaeigentümer sind: - Im Bereich "Eigene Inhalte" von Tableau-Webseiten wird in der Spalte "Letzte Aktualisierung" ein Symbol angezeigt, das darauf hinweist, dass das Subscription ausgesetzt wurde. Wählen Sie ... > Geplante Aufgaben fortsetzen aus, um den Vorgang wieder fortzusetzen. ![Die Menüoptionen zum Fortsetzen einer angehaltenen Schema-Aufgabe mit hervorgehobener Option „Geplante Aufgaben fortsetzen“.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/prep_conductor_subscription_resume.png) - Auf der Seite "Geplante Aufgaben" wird in der Spalte "Letzte Aktualisierung" ein Symbol angezeigt, das darauf hinweist, dass das Subscription ausgesetzt wurde. Wählen Sie das Schema aus und klicken Sie dann auf Aktionen > Fortsetzen.![Das Aktionsmenü der Registerkarte „Geplante Aufgaben“ zeigt die Option „Fortsetzen“.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/prep_conductor_subscribe_resume_task.png) ## Zugreifen auf die Schemadaten in einer Benachrichtigungs-E-Mail Je nachdem, wie die Schemabenachrichtigung konfiguriert wurde, können Sie auf die Datenquelle und Dateianhänge in der Benachrichtigungs-E-Mail zugreifen. - Klicken Sie auf "Schema anzeigen", um das Schema in Tableau Server oder Tableau Cloud zu öffnen. - Klicken Sie auf die angefügte Datei, um die Schemadaten anzuzeigen. ![Eine E-Mail-Benachrichtigung, die die erfolgreiche Ausführung eines Schemas bestätigt. Die E-Mail enthält Details zum Schema, seiner Datenquelle und dem Absender.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/prep_conductor_subscribe_email.png) ### Wer kann dies tun? - Schemaeigentümer können für Schemata, die ihnen gehören, Subscriptions für Schemabenachrichtigungen erstellen. - Um Benachrichtigungen zu erhalten, müssen Benutzer und Gruppen vom Administrator der Tableau-Umgebung hinzugefügt werden. Weitere Informationen finden Sie in den folgenden Artikeln: - Windows: [Festlegen der Site-Rollen von Benutzern](https://help.tableau.com/current/server/de-de/users_site_roles.htm) und [Inhaltsberechtigungen und Eigentum](https://help.tableau.com/current/server/de-de/permissions.htm). - Linux: [Festlegen der Site-Rollen von Benutzern](https://help.tableau.com/current/server-linux/de-de/users_site_roles.htm) und [Inhaltsberechtigungen und Eigentum](https://help.tableau.com/current/server-linux/de-de/permissions.htm). [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Benachrichtigungen von Tableau Server Sie können E-Mail-Benachrichtigungen einrichten, die angezeigt werden, wenn sich nur noch wenig verbleibender Speicherplatz auf dem Server befindet und wenn Serverprozesse anhalten oder starten. Diese Bedingungen weisen häufig darauf hin, dass ein direktes Problem besteht. Zum Senden von Benachrichtigungen muss Tableau Server eine Verbindung zu einem E-Mail-Server (auch als SMTP-Server (Simple Mail Transfer Protocol) bezeichnet) herstellen können. Bei einem SMTP-Server handelt es sich um einen Dienst, an den Sie ausgehende E-Mails senden können (eingehende E-Mails werden von einem SMTP-Server nicht unterstützt). Vor der Konfiguration von Benachrichtigungen müssen Sie Tableau Server für die Kommunikation mit Ihrem SMTP-Mail-Server einrichten. Weitere Informationen finden Sie unter [Konfigurieren des SMTP-Setups](https://help.tableau.com/current/server/de-de/config_smtp.htm). Nach der Konfiguration Ihres SMTP-Mail-Servers können Sie Benachrichtigungen für die Überwachung des Serverzustands einrichten. Weitere Informationen finden Sie unter [Konfigurieren von Serverereignisbenachrichtigungen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/email.htm). [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Benutzerdefinierte Datumsformate In diesem Artikel wird die Verwendung des benutzerdefinierten Felds für das Datumsformat zum Formatieren von Datumsangaben in einer Ansicht erläutert. Eine Übersicht über die Verarbeitung von Datumsangaben in Tableau finden Sie unter [Datumsangaben und Uhrzeiten](https://help.tableau.com/current/pro/desktop/de-de/dates.htm) oder [Ändern von Datumsebenen](https://help.tableau.com/current/pro/desktop/de-de/dates_levels.htm). Informationen zum Festlegen von Datumseigenschaften für eine **Datenquelle** finden Sie unter [Datumseigenschaften für eine Datenquelle](https://help.tableau.com/current/pro/desktop/de-de/date_properties.htm). ## Suchen des benutzerdefinierten Datumsformat-Felds ### Formatieren eines Datumsfelds in einer Ansicht (Tableau Desktop) Wenn Sie ein Datumsfeld in der Ansicht in Tableau Desktop formatieren möchten, klicken Sie mit der rechten Maustaste (Ctrl+Mausklick auf einem Mac) auf das Feld und wählen Sie Formatieren aus. ![Kontextmenü in einer Ansicht, in der die Formatierungsoption hervorgehoben ist.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/date_format_view.png) Dadurch wird der Bereich Formatieren links von Ihrer Ansicht geöffnet. Wählen sie das Feld Daten. ![Kopfbereich mit hervorgehobenem Dropdown-Menü zur Datumsformatierung.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/date_format_pane.png) Tableau präsentiert eine Liste der verfügbaren Formate. Wenn Sie mit einem diskreten Datumsteil arbeiten, werden die für diesen Datumsteil relevanten Optionen angezeigt (z. B. automatisch, zweistellig und vierstellig als Optionen für **YEAR(\[Bestelldatum\]))**. Bei fortlaufenden Datumsangaben oder diskreten Datumsangaben mit exaktem Datum lautet das letzte Element in der Liste Benutzerdefiniert. Sie können ein benutzerdefiniertes Datum mithilfe von Formatierungssymbolen angeben, die in der Tabelle „Symbole für unterstützte Datumsformate“ aufgeführt sind. Diese können separat oder in Kombination miteinander verwendet werden. ### Formatieren eines Datumsfelds in einer Ansicht (Tableau Cloud und Tableau Server) Wenn Sie ein Datumsfeld in der Ansicht in Tableau Cloud oder Tableau Desktop formatieren möchten, klicken Sie mit der rechten Maustaste (Ctrl+Mausklick auf einem Mac) auf das Feld und wählen Sie Datum formatieren aus. ![](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/CustomDate_Cloud.png) ### Formatieren eines Datumsfelds im Datenbereich (nur Tableau Desktop) Wenn Sie ein Datumsfeld im Bereich Daten formatieren möchten, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Feld, und wählen Sie Standardeigenschaften > Datumsformat aus. ![Standardmäßiges Datumsformatfenster mit verschiedenen Datumsformatoptionen und der ausgewählten benutzerdefinierten Option.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/date_format_custom.png) Die Datumsformate in der Tabelle werden unterstützt, wenn die Arbeitsmappe mit einem Tableau-Extrakt verbunden ist oder wenn eine Direktverbindung mit einer Datenquelle besteht, die das betreffende Datumsformat ebenfalls unterstützt. (Prüfen Sie in der Dokumentation der Datenquelle, ob das gewünschte Datumsformat unterstützt wird.) Tableau ruft die Datumsformate aus der Datenquelle ab. Tableau Server kann Datumsformate auch über das Benutzerkonto „Ausführen als“ auf dem Server abrufen, auf dem Tableau Server ausgeführt wird. **Hinweis:** Die folgenden Datumsformate sind nicht unbedingt mit den Formaten identisch, die mit der Funktion [Typkonvertierung](https://help.tableau.com/current/pro/desktop/de-de/functions_functions_typeconversion.htm) verwendet werden. Weitere Informationen über die Verwendung der DATEPARSE-Funktion finden Sie unter [Konvertieren von Zeichenfolgen in Datumsfelder](https://help.tableau.com/current/pro/desktop/de-de/data_dateparse.htm). ## Symbole für unterstützte Datumsformate Verwenden Sie zum Erstellen eines benutzerdefinierten Datumsformats die folgenden Symbole.
SymbolBeschreibung
(:)Uhrzeittrennzeichen. In manchen Gebietsschemata wird zur Darstellung des Uhrzeittrennzeichens ein anderes Zeichen verwendet. Das Uhrzeittrennzeichen trennt bei der Formatierung von Uhrzeitwerten Stunden, Minuten und Sekunden. Das bei der formatierten Ausgabe wirklich als Uhrzeittrennzeichen verwendete Zeichen wird durch Ihre Systemeinstellungen festgelegt.
(/)Datumstrennzeichen. In einigen Gebietsschemata wird zur Darstellung des Datumstrennzeichens ein anderes Zeichen verwendet. Das Datumstrennzeichen trennt bei der Formatierung von Datumswerten Tag, Monat und Jahr. Das bei der formatierten Ausgabe wirklich als Datumstrennzeichen verwendete Zeichen wird durch Ihre Systemeinstellungen festgelegt.
cDas Datum als ddddd und die Uhrzeit als
ttttt in dieser Reihenfolge darstellen. Nur Datumsangaben anzeigen, wenn die Datumsreihenzahl keine Nachkommastellen enthält. Nur Uhrzeitangaben anzeigen, wenn die Zahl keine Vorkommastellen enthält.
dDen Tag als Zahl ohne führende Null anzeigen (1–31).
ddDen Tag als Zahl mit führender Null anzeigen (01–31).
dddDen Tag als Abkürzung anzeigen (So., Sa.).
ddddDen Tag vollständig anzeigen (Sonntag, Samstag).
dddddDas Datum vollständig anzeigen (einschließlich Tag, Monat und Jahr), formatiert entsprechend den Einstellungen des Systems für das Kurzdatum. Das Standardformat für das Kurzdatum ist m/d/yy.
ddddddDie Seriennummer eines Datums als vollständiges Datum anzeigen (einschließlich Tag, Monat und Jahr), formatiert entsprechend den Einstellungen des Systems für das Langdatum. Das Standardformat für das Langdatum ist mmmm dd, yyyy.
aaaaDasselbe wie dddd, nur mit der lokalisierten Version der Zeichenfolge.
wDen Wochentag als Zahl anzeigen (1 für Sonntag bis 7 für Sonnabend).
wwDie Kalenderwoche des Jahrs als Zahl anzeigen (1–54).
MDen Monat als Zahl ohne führende Null anzeigen (1 12). Wenn m unmittelbar auf h oder hh folgt, wird anstatt des Monats die Minute angezeigt.
MMDen Monat als Zahl mit führender Null anzeigen (01–12). Wenn m unmittelbar auf h oder hh folgt, wird anstatt des Monats die Minute angezeigt.
MMMDen Monat als Abkürzung anzeigen (Jan–Dec).
MMMMDen Monat vollständig anzeigen (Januar–Dezember).
MMMMMAnzeige des Monats als Abkürzung mit einem Buchstaben (J–D).
ooooDasselbe wie MMMM, aber lokalisiert.
qEin Quartal eines Jahres als Zahl anzeigen (1–4).
yDen Tag eines Jahres als Zahl anzeigen (1–366).
yyDas Jahr als zweistellige Zahl anzeigen (00–99).
yyyyDas Jahr als vierstellige Zahl anzeigen (100–9999).
hDie Stunde als Zahl ohne führenden Nullen anzeigen (0–23).
HhDie Stunde als Zahl mit führenden Nullen anzeigen (00–23).
NDie Minute als Zahl ohne führende Null anzeigen (0 59).
NnDie Minute als Zahl ohne führender Null anzeigen (00 59).
SDie Sekunde als Zahl ohne führende Null anzeigen (0 59).
SsDie Sekunde als Zahl mit führender Null anzeigen (00 59).
000Millisekunden anzeigen. Verwenden Sie vor der Angabe der Millisekunden einen Punkt als Trennzeichen.
t t t t tEine Uhrzeit als vollständige Uhrzeit anzeigen (einschließlich Stunde, Minute und Sekunde), formatiert mit dem Uhrzeittrennzeichen des vom System erkannten Uhrzeitformats. Es wird eine führende Null angezeigt, wenn eine führende Null als Option ausgewählt wurde und die Zeit vor 10:00 A.M. oder P.M. liegt. Das Standard-Zeitformat lautet h:mm:ss.
AM/PM12-Stunden-Zeitanzeige verwenden und AM in Großbuchstaben für jede Stunde vor 12 Uhr mittags und PM in Großbuchstaben für jede Stunde zwischen 12 Uhr mittags und 11:59 P.M.
am/pm12-Stunden-Zeitanzeige mit AM in Kleinbuchstaben für jede Stunde vor 12 Uhr mittags und PM in Kleinbuchstaben für jede Stunde zwischen 12 Uhr mittags und 11:59 P.M.
A/P12-Stunden-Zeitanzeige mit A in Großbuchstaben für jede Stunde vor 12 Uhr mittags und P in Großbuchstaben für jede Stunde zwischen 12 Uhr mittags und 11:59 P.M.
a/p12-Stunden-Zeitanzeige mit A in Kleinbuchstaben für jede Stunde vor 12 Uhr mittags und P in Kleinbuchstaben für jede Stunde zwischen 12 Uhr mittags und 11:59 P.M.
AMPM12-Stunden-Zeitanzeige und das Zeichenfolgenliteral AM entsprechend der Definition des Systems für jede Stunde vor 12 Uhr mittags und das Zeichenfolgenliteral PM entsprechend der Definition des Systems für jede Stunde zwischen 12 Uhr mittags und 11:59 P.M. AMPM kann in Groß- oder Kleinbuchstaben angezeigt werden. Die Groß- oder Kleinschreibung entspricht dabei der Definition in den Systemeinstellungen. Das Standardformat ist AM/PM.
## Beispiele für benutzerdefinierte Datumsformate Die in der Tabelle oben aufgeführten Symbole für Datumsformate können separat oder in Kombination miteinander verwendet werden. Die Angabe eines benutzerdefinierten Formats wie "yyyy-MM-dd HH:mm:ss.000" würde zu Datumsangaben im Format "2015-05-10 11:22:16.543" führen. Ein derartiges Format könnte für wissenschaftliche Daten erforderlich sein. Die Angabe des benutzerdefinierten Formats "DDDD DD" würde zu Datumsangaben mit Wochentag und Tag wie unten gezeigt führen. ![](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/FormattingNumbersDates_CustomDateFinal.png) Die Angabe eines benutzerdefinierten Formats `yy-mm-dd (dddd)` würde Datumsangaben im Format **18-01-04 (Donnerstag)** ergeben. Durch das benutzerdefinierte Format `"Q"1 YYYY` werden Daten im **Q1 2018** angezeigt. ## Unterstützung für Datumsformate auf der Grundlage der japanischen Zeitrechnung Tableau unterstützt Datumsformate, die auf der japanischen Kaiserzeit basieren (Wareki). So wird ein auf einer Kaiser-Ära basierendes Datumsformat auf ein Feld unserer Ansicht angewendet: 1. Legen Sie als Gebietsschema Ihres Arbeitsblatts "Japanisch" fest. 2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Feld in der Ansicht, für das Sie ein Datenformat festlegen möchten. 3. Wählen Sie Format aus. 4. Wählen Sie im Bereich Format in der Dropdown-Liste Datumsangaben ein Format aus. Wenn das gewünschte Format nicht aufgeführt ist, können Sie ein eigenes Datumsformat erstellen. Wählen Sie dazu im Feld Datumsangaben die Option Benutzerdefiniertes Format aus und geben Sie Ihr Format mithilfe der Tableau-Datumsplatzhalter ein. Folgende Platzhalter für Jahre auf der Grundlage einer Ära sind verfügbar:
SymbolBeschreibung
gKurzname der Ära (z. B. H für die Heisei-Ära).
ggÄra-Name (z. B. 平成).
gggLangname der Ära (bei Japanisch entspricht dies dem üblichen Namen der Ära).
eJahr auf der Grundlage einer Ära, z. B. 1 für das erste Jahr einer Ära.
eeJahr auf der Grundlage einer Ära, z. B. 01 für das erste Jahr einer Ära. Wenn nur eine Stelle vorhanden ist, wird dem auf einer Ära basierenden Jahr eine Null vorangestellt.
Wenn das Gebietsschema Ihrer Arbeitsmappe nicht „Japanisch“ ist, können Sie ein benutzerdefiniertes Datumsformat erstellen und dann vor Ihrem Format den Sprachcode „!ja\_JP!“ einfügen, sodass es in etwa so aussieht: `!ja_JP! gg ee"年"mm"月"dd"日"` Der Sprachcode erzwingt, dass das Datum als ein japanisches Datum behandelt wird. Auf einer Ära basierende Datumsangaben werden von der Browseransicht von Tableau Server nicht vollständig unterstützt. Insbesondere werden bei Veröffentlichung einer Arbeitsmappe, die einen interaktiven Filter enthält, die Platzhalter „e“ und „g“ nicht ersetzt: ![ ](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/japaneseEra.png) Sie können dieses Problem vermeiden, indem Sie in interaktiven Filtern keine auf einer Ära basierenden Datumsangaben verwenden, wenn Ihre Arbeitsmappe in einem Browser angezeigt werden soll. ## Verwendung von Textliteralen in einem Datumsformat Ihr Datumsformat soll möglicherweise Wörter oder Begriffe wie **Geschäftsquartal q von yyyy** enthalten. Wenn Sie diesen Text allerdings direkt in das Formatfeld von Tableau eingeben, werden die Buchstaben möglicherweise als Teil des Datums interpretiert: ![ ](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/dateFormatEscape.png) Um dieses Verhalten von Tableau zu verhindern, schließen Sie die Buchstaben und Wörter, die nicht als Teil eines Datums interpretiert werden sollen, in doppelte Anführungszeichen ein: `"Fiscal Quarter" q "of" yyyy`. Wenn Sie ein Anführungszeichen innerhalb eines in Anführungszeichen eingeschlossenen Abschnitts wünschen, fügen Sie folgenden Code ein: `"\""`. Das Format `"Fiscal "\"" Quarter"` würde als **Fiscal " Quarter** formatiert werden. ## Formatieren der Syntax in der Funktion DATEPARSE für Extraktdatenquellen Verwenden Sie beim Verwenden der DATEPARSE-Funktion in einem Extrakt die vom Unicode-Konsortium definierte Syntax. In dieser Tabelle sind die Formate aufgeführt, die von der DATEPARSE-Funktion unterstützt werden.
Teil des DatumsSymbolBeispielausgabe
Jahr

yy

y, yyyy

Y

26

2026

2026 (wird für Kalender verwendet, die auf der Woche des Jahres basieren)

Quartal des Jahres

Q

QQ

QQQ

QQQQ

2

02

Q2

2. Quartal

Monat

M

MM

MMM

MMMM

9

09

Sep

September

Woche des Jahresw, ww47
Wochentag

E, EE, EEE

EEEE

EEEEE

Mon

Montag

M

Tag im Monat

d

dd

1, 15

01, 15

Tag des Jahres (1 bis 365)D23, 143

Stunde (1 bis 12)

h

hh

8

08

Stunde (0 bis 23)

H

HH

8

08

Minute

m

mm

8

08

Sekunde einer Minute

s

ss

5

05

Sekundenbruchteil

S

SS

SSS

SSSS

2

23

235

2350

Millisekunden am TagA34532
Zeitraum (am/pm-Marker)a, aa, aaaAM, am, PM
Zeitzone

z, zz, zzz

zzzz

Z, ZZ, ZZZ

ZZZZ

PDT

Pazifische Sommerzeit

-0800

PST-08:00

Eine umfassendere Liste der Datumssymbole finden Sie auf der Seite [Formatieren von Datums- und Zeitangaben – Übersicht über die internationalen Komponenten](https://unicode-org.github.io/icu/userguide/format_parse/datetime/) für Unicode. **Hinweis:** Einige Datumsformate werden nicht von allen Datenbanken und Dateitypen unterstützt. ### Hinweise zu Datumsformaten in HYPER-Extrakten
ZeiteinheitHinweise
Ärak. A.
Jahr

In .hyper-Extrakten werden mit Ausnahme von „U“ alle Symbole unterstützt.

Hinweise:

  • Negative Werte geben ein Jahr vor Christus an (BC). Beispielsweise wird durch DATEPARSE('y','-10') der 1. Januar 11 v. Chr. zurückgegeben. Demgegenüber gibt DATEPARSE('y','-0') den 1. Januar 1 n. Chr. zurück.

  • Beim Arbeiten mit dem Kalenderjahr „y“ fordert das Muster „yy“ die zwei niedrigstelligeren Ziffern des Jahres an. Für Zahlen < 70 gibt die DATEPARSE-Funktion das Jahr 2000+x zurück. Für Zahlen >=70 gibt die DATEPARSE-Funktion das Jahr 1900+x zurück.

  • Beim Arbeiten mit „Y“ in Kalendern, die auf dem ISO-Wochendatum basieren, erfolgt der Jahreswechsel an einer Wochengrenze und kann dann möglicherweise an einer anderen Stelle als der Wechsel des Kalenderjahres liegen. Die Bezeichnung "Y" wird zusammen mit dem Musterzeichen "w" im ISO-Kalender für Jahr/Woche verwendet. Das ISO-Wochendatumssystem ist im Prinzip ein springendes Wochenkalendersystem und Bestandteil des ISO 8601-Standards für Datumsformate und Zeitangaben. Analog zu "y" geben negative Werte für "Y" ein Jahr vor Christus (v. Chr.) an.

Monat

In .hyper-Extrakten werden mit Ausnahme von „I“ alle Symbole unterstützt.

Hinweise: 

  • Die Monatsbezeichnungen werden zusammen mit „d“ für die Tageszahl verwendet.

  • Im Gegensatz zu ICU erlauben .hyper-Extrakte Werte von 1 bis 12. Andere Werte verursachen einen Fehler.

Woche

In .hyper-Extrakten werden mit Ausnahme von „W“ alle Symbole unterstützt.

Hinweise:

  • Wenn "w" verwendet wird, erlauben .hyper-Extrakte im Gegensatz zu ICU nur gültige Wochen. Ein Jahr hat 52 oder 53 Wochen (ISO 8601). Mit der DATEPARSE-Funktion wird die Eingabe validiert. So wird beispielsweise für die 53. Woche des Jahres 2016 ein Fehler gemeldet, da es im Jahr 2016 keine 53. Woche gegeben hat.

  • Beim Arbeiten mit „W“ wird diese Bezeichnung durch ICU nicht unterstützt. Sie ist jedoch nützlich für Datumsangaben wie den 1. Montag im September.

Tag

Hinweise:

  • Wenn "d" verwendet wird, erlauben .hyper-Extrakte im Gegensatz zu ICU nur gültige Tagesnummern. So wird beispielsweise ein Fehler für den 31. Februar angezeigt.

  • Wenn "D" verwendet wird, erlauben .hyper-Extrakte im Gegensatz zu ICU nur gültige Tagesnummern. So wird beispielsweise ein Fehler für den 366. Tag für das Jahr 2017 angezeigt.

Stunde

Nur die Symbole "h" und "H" werden in .hyper-Extrakten unterstützt.

Hinweise:

  • Wenn "d" verwendet wird, erlaubt der .hyper-Extrakt keine negativen Werte für dieses Feld. Negative Werte verursachen einen Fehler.

  • Wenn "H" verwendet wird, erlaubt der .hyper-Extrakt keine negativen Werte für dieses Feld. Negative Werte verursachen einen Fehler.

MinuteHinweis: Im Gegensatz zu ICU erlauben .hyper-Extrakte keine negativen Werte für dieses Feld. Negative Werte verursachen einen Fehler.
Sekunde

Hinweise: 

  • Im Gegensatz zu ICU erlauben .hyper-Extrakte keine negativen Werte für dieses Feld. Negative Werte verursachen einen Fehler.

  • Wenn "S" verwendet wird, wird "1990-01-01 00:00:12:3456 AD" durch DATEPARSE('ss.SSSS', '12.3456') zurückgegeben.
QuartalHinweis: Im Gegensatz zu ICU erlauben .hyper-Extrakte nur Werte von 1 bis 4. Alle anderen Werte verursachen einen Fehler.
Wochentag

Hinweise: 

  • Wenn „e“ und „ee“ verwendet werden, erlauben .hyper-Extrakte im Gegensatz zu ICU nur Werte von 1 bis 7. Alle anderen Werte verursachen einen Fehler.

  • Wenn „c..cc“ verwendet wird, erlauben .hyper-Extrakte im Gegensatz zu ICU nur Werte von 1 bis 7. Alle anderen Werte verursachen einen Fehler.

Zeitraumk. A.
[Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Benutzerverwaltung in Bereitstellungen mit externen Identitätsspeichern In diesem Thema werden wichtige technische Informationen bereitgestellt, mit denen Sie vertraut sein sollten, wenn Sie einen externen Identitätsspeicher zur Benutzerverwaltung für Tableau Server nutzen. Tableau Server unterstützt die Verbindung mit einem externen Verzeichnis über LDAP. In diesem Szenario importiert Tableau Server Benutzer aus dem externen LDAP-Verzeichnis als Systembenutzer in das Tableau Server-Repository. ## Beliebige LDAP-Verzeichnisse Der Systembenutzername in Tableau ist das Attribut, das Sie als Teil der LDAP-Konfiguration festlegen, z. B. "cn". Dies gilt sowohl für den Import einzelner Benutzer als auch für die Gruppensynchronisierung. Siehe [Konfigurationsreferenz für externe Identitätsspeicher](https://help.tableau.com/current/server/de-de/ldap_config.htm). ### Benutzerbindungsverhalten bei der Anmeldung Möglicherweise müssen Sie Ihre LDAP-Konfiguration aktualisieren, um die Bindung mit Benutzernamen zu ermöglichen, an die der DN angehängt ist. Insbesondere müssen Sie Ihre LDAP-Konfiguration aktualisieren, wenn Tableau Server mit einem beliebigen LDAP-Verzeichnis konfiguriert ist. (Z. B. OpenLDAP), das UPN oder E-Mail-Adressen als Benutzernamen verwendet. Tableau Server sucht nach einem bestimmten Benutzer anhand des Benutzernamens, der bei der Anmeldung angegeben wurde. Tableau Server versucht dann, eine Verbindung mit dem Benutzernamen herzustellen, an den der DN angehängt ist. Wenn Tableau Server mit GSSAPI konfiguriert wurde, wird der Benutzername@REALM (Domänenname) verwendet. ## Active Directory Für diesen Inhalt und den Rest dieses Themas wird davon ausgegangen, dass Sie mit der Benutzerverwaltung in Active Directory, dem grundlegenden Active Directory-Schema und den -Domänenkonzepten vertraut sind. Wenn Sie in Active Directory installieren, müssen Sie Tableau Server auf einem Computer installieren, der mit der Active Directory-Domäne verbunden ist. **Hinweis**: In Bezug auf die Benutzer- und Gruppensynchronisation ist eine mit LDAP-Identitätsspeicher konfigurierte Instanz von Tableau Server gleichwertig mit Active Directory. Die Active Directory-Synchronisationsfunktionen arbeiten in Tableau Server bei ordnungsgemäß konfigurierten LDAP-Verzeichnislösungen nahtlos. ### Active Directory-Benutzerauthentifizierung und Tableau Server Tableau Server speichert alle Benutzernamen im Tableau Server-Identitätsspeicher, der über das Repository verwaltet wird. Wenn Tableau Server für die Verwendung von Active Directory für die Authentifizierung konfiguriert ist, müssen Sie zuerst Benutzeridentitäten aus Active Directory in den Identitätsspeicher importieren. Wenn sich Benutzer bei Tableau Server anmelden, werden ihre Anmeldeinformationen an Active Directory weitergegeben, und Active Directory ist dann wiederum für die Authentifizierung des Benutzers verantwortlich. Diese Authentifizierung wird nicht von Tableau Server durchgeführt. (Standardmäßig wird NTLM für die Authentifizierung verwendet, Sie können jedoch Kerberos oder SAML für die Single Sign-On-Funktion aktivieren. Die Authentifizierung wird aber auch in diesen Fällen weiterhin von Active Directory übernommen.) Die Benutzernamen von Tableau werden jedoch im Identitätsspeicher gespeichert, verbunden mit den Rechten und Berechtigungen für Tableau Server. Daher verwaltet Tableau Server nach der Authentifizierungsprüfung den Benutzerzugriff (Autorisierung) für Tableau-Ressourcen. **Hinweis:** Foreign Security Principals (FSP) werden nur in Tableau Server unter Windows unterstützt. ### Active Directory-Benutzernamenattribute und Tableau Server Active Directory nimmt mithilfe mehrerer Attribute eine eindeutige Kennzeichnung von Benutzerobjekten vor. (Weitere Informationen finden Sie unter dem Thema zu [Benutzernamenattribute](https://msdn.microsoft.com/de-de/library/ms677605\(v=vs.85\).aspx) auf der MSDN-Website.) Tableau Server verwendet zwei Active Directory-Benutzernamenattribute: - `sAMAccountName`. Dieses Attribut gibt den Anmeldenamen an, der ursprünglich für die Verwendung mit älteren Windows-Versionen entwickelt wurde. In vielen Unternehmen wird dieser Name zur Authentifizierung mit dem NetBIOS-Namen kombiniert, wobei ein Format wie folgt verwendet wird: `example\jsmith`. Dabei ist `example` der NetBIOS-Name, und `jsmith` ist der `sAMAccountName`\-Wert. Entspechend dem ursprünglichen Windows-Design muss der Wert `sAMAccountName` kürzer als 20 Zeichen sein. In der Windows-Administrationskonsole **Active Directory-Benutzer und -Computer** befindet sich dieser Wert im Feld **Benutzeranmeldename (vor Windows 2000)** auf der Registerkarte **Konto** des Benutzerobjekts. - `userPrincipalName` (UPN). Über dieses Attribut wird ein Benutzername im Format `jsmith@example.com` angegeben, wobei es sich bei `jsmith` um das UPN-Präfix und bei `@example.com` um das UPN-Suffix handelt. In der Windows-Administrationskonsole **Active Directory-Benutzer und -Computer** stellt der UPN eine Zusammensetzung aus zwei Feldern auf der Registerkarte **Konto** dar: dem Feld **Benutzeranmeldename** und der daneben gelegenen Domänen-Dropdown-Liste. ### Hinzufügen von Benutzern aus Active Directory Sie können aus Active Directory [Benutzer individuell hinzufügen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/users_add.htm), indem Sie sie entweder in der Serverumgebung eingeben oder eine CSV-Datei zum Importieren der Benutzer erstellen. Außerdem können Sie Active Directory-Benutzer hinzufügen, indem Sie [eine Gruppe mithilfe von Active Directory erstellen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/groups_create_ad.htm) und alle Benutzer der Gruppe importieren. Abhängig davon, wie Sie vorgehen, ist auch das erzielte Ergebnis unterschiedlich. **Importieren des UPN-Präfixes als Benutzername** Sie können nicht den gesamten UPN als Benutzernamen importieren. In den meisten Fällen wird der Benutzername, den Tableau Server in den Identitätsspeicher importiert, der sAMAccountName-Wert sein. Weitere Informationen über Ausnahmen von diesem Verhalten finden Sie in dem Knowledgebase-Artikel [Importieren von UPN-Präfixen als Benutzernamen in Nicht-Standard-Szenarien mit Active Directory](https://kb.tableau.com/articles/HowTo/importing-upn-prefix-as-username-in-non-standard-scenarios-with-active-directory?lang=de-de). #### Hinzufügen von Benutzergruppen Wenn Sie eine Active Directory-Benutzergruppe importieren, importiert Tableau alle Benutzer aus der Gruppe mithilfe des `sAMAccountName`. ### Synchronisierungsverhalten beim Entfernen von Benutzern aus Active Directory Benutzer können nicht automatisch aus Tableau Server durch einen Active Directory-Synchronisierungsvorgang entfernt werden. Benutzer, die in Active Directory deaktiviert, gelöscht oder aus Gruppen entfernt werden, bleiben in Tableau Server erhalten, sodass Sie die Inhalte dieser Benutzer prüfen und die Zuweisung ändern können, bevor Sie die Benutzerkonten vollständig entfernen. Tableau Server behandelt Benutzerobjekte jedoch unterschiedlich, abhängig von der Statusänderung dieses Benutzerobjekts in Active Directory. Zwei Szenarien sind möglich: Benutzer werden in Active Directory gelöscht oder deaktiviert, oder Benutzer werden aus synchronisierten Gruppen in Active Directory entfernt. Wenn Sie einen Benutzer in Active Directory löschen oder deaktivieren und dann eine Synchronisierung mit der Gruppe dieses Benutzers in Tableau Server durchführen, geschieht Folgendes: - Der Benutzer wird aus der Tableau Server-Gruppe entfernt, die Sie synchronisiert haben. - Die Rolle des Benutzers wird festgelegt auf "Nicht lizenziert". - Der Benutzer gehört weiterhin zur Gruppe "Alle Benutzer". - Der Benutzer kann sich nicht bei Tableau Server anmelden. Wenn Sie einen Benutzer aus einer Gruppe in Active Directory entfernen und dann eine Synchronisierung der Gruppe in Tableau Server durchführen, geschieht Folgendes: - Der Benutzer wird aus der Tableau Server-Gruppe entfernt, die Sie synchronisiert haben. - Die Benutzerrolle wird beibehalten: Sie wird nicht auf "Nicht lizenziert" festgelegt. - Der Benutzer gehört weiterhin zur Gruppe "Alle Benutzer". - Der Benutzer hat weiterhin eine Berechtigung für den Zugriff auf Tableau Server und alle Objekte, auf die Mitgliedern der Gruppe "Alle Benutzer" Zugriff gewährt wird. In beiden Fällen muss der Serveradministrator den Benutzer auf der Seite "Serverbenutzer" in Tableau Server löschen, um ihn aus Tableau Server zu entfernen. ### Domänenspitznamen In Tableau Server entspricht der Domänenspitzname dem Windows-NetBIOS-Domänennamen. In einer Windows Active Directory-Umgebung kann ein vollqualifizierter Domänenname (FQDN) über einen beliebigen NetBIOS-Namen verfügen. Der NetBIOS-Name wird als Domänenbezeichner verwendet, wenn sich Benutzer bei Active Directory anmelden. Beispielsweise kann der FQDN `west.na.corp.lan` mit dem NetBIOS-Namen (Spitznamen) `SEATTLE` konfiguriert werden. Der Benutzer `jsmith` in dieser Domäne kann sich mit einem der folgenden Benutzernamen bei Windows anmelden: - `west.na.corp.example.com\jsmith` - `SEATTLE\jsmith` Wenn Sie möchten, dass sich Benutzer über einen NetBIOS-Namen bei Tableau Server anmelden und nicht über FQDN, dann müssen Sie überprüfen, ob der Spitznamenwert für jede Domäne festgelegt ist, bei der sich Benutzer anmelden. Weitere Informationen zum Anzeigen und Festlegen des Spitznamenwerts für jede Domäne finden Sie unter [editdomain](https://help.tableau.com/current/server/de-de/tabcmd_cmd.htm#editdoma). ### Unterstützung für mehrere Domänen In diesen Fällen können Sie Benutzer und Gruppen aus einer Domäne hinzufügen, die sich von der Domäne des Tableau Server-Computers unterscheidet: - Es wurde eine bidirektionale Vertrauensstellung zwischen der Domäne des Servers und der Domäne des Benutzers eingerichtet. - Die Domäne des Servers vertraut der Domäne des Benutzers (einseitige Vertrauensstellung). Siehe [Vertrauensanforderungen an Domänen für Active Directory-Bereitstellungen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/runas_domain.htm). Wenn Sie zum ersten Mal einen Benutzer oder eine Gruppe aus einer Nicht-Server-Domäne hinzufügen, müssen Sie den vollständig qualifizierten Domänennamen zusammen mit dem Benutzer-/Gruppennamen angeben. Alle weiteren Benutzer oder Gruppen, die Sie von dieser Domäne hinzufügen, können mithilfe des Domänenspitznamens hinzugefügt werden. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass der angegebene Spitzname mit dem NetBIOS-Namen übereinstimmt. Wenn Tableau Server eine Verbindung mit mehreren Domänen herstellt, müssen Sie auch die anderen Domänen angeben, mit denen Tableau Server eine Verbindung herstellt, indem Sie die Option `wgserver.domain.whitelist` (Version 2020.3 und früher) oder `wgserver.domain.accept_list` (Version 2020.4 und höher) mit TSM festlegen. Weitere Informationen finden Sie unter [wgserver.domain.whitelist](https://help.tableau.com/current/server/de-de/cli_configuration-set_tsm.htm#wgserver-domain) oder [wgserver.domain.accept\_list](https://help.tableau.com/current/server/de-de/cli_configuration-set_tsm.htm#wgserver-domain-acceptlist). #### Doppelte Anzeigenamen Wenn die angezeigten Benutzernamen in mehreren Domänen nicht eindeutig sind, kann die Benutzerverwaltung mit demselben angezeigten Namen in Tableau unübersichtlich sein. Tableau Server zeigt denselben Namen für zwei Benutzer an. Nehmen wir beispielsweise an, eine Organisation hat zwei Domänen: example.lan und example2.lan. Wenn der Benutzer John Smith in beiden Domänen existiert, wird das Hinzufügen dieses Benutzers zu Gruppen und anderen administrativen Aufgaben in Tableau Server unübersichtlich. Ziehen Sie in diesem Szenario ein Update des angezeigten Namens in Active Directory für einen der Benutzer in Erwägung, um die Konten zu unterscheiden. ### Anmelden bei Tableau Server mit dem NetBIOS-Namen Benutzer können sich über den Domänenspitznamen (NetBIOS-Namen) bei Tableau Server anmelden, beispielsweise mit `SEATTLE\jsmith`. Tableau Server kann für einen bestimmten FQDN keine Abfrage nach dem NetBIOS-Namen durchführen. Daher legt Tableau den Spitznamen eines bestimmten FQDN dann entspechend dem ersten Eintrag im Namespace fest. Beispiel: Für den FQDN `west.na.corp.lan` legt Tableau den Spitznamen `west` fest. Daher ist es unter Umständen erforderlich, dass Sie die Spitznamen in Tableau Server aktualisieren, bevor sich Benutzer über ihren Spitznamen anmelden können. Wenn Sie den Spitznamen nicht aktualisieren, müssen Benutzer bei der Anmeldung einen vollqualifizierten Domänennamen angeben. Weitere Informationen finden Sie in der Tableau-Knowlege Base unter [Users From New Domain Unable to Log In and Do Not Appear in User List](https://help.salesforce.com/s/articleView?id=001473117&type=1). [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Berechtigungen Berechtigungen legen fest, wie Benutzer mit Inhalten wie Arbeitsmappen und Datenquellen interagieren können. Berechtigungen werden im Berechtigungsdialogfeld oder über die [REST API](https://help.tableau.com/current/api/rest_api/de-de/REST/rest_api_ref_permissions.htm) festgelegt. Im oberen Bereich des Dialogfelds werden Funktionen für Gruppen oder Benutzer durch Berechtigungsregeln konfiguriert. Unten zeigt das Berechtigungsraster die effektiven Berechtigungen für Benutzer an. ![Dialogfeld für "Projektberechtigungen" mit der Registerkarte "Arbeitsmappe"](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/perms_projectwrkbkperms.png "Dialogfeld für \"Projektberechtigungen\" mit der Registerkarte \"Arbeitsmappe\"") Es gibt mehrere miteinander verknüpfte Themen, in denen erläutert wird, was unter Berechtigungen zu verstehen ist und wie sie festgelegt und verwaltet werden. Die Hauptthemen lauten wie folgt: - In diesem Thema werden die Grundlagen, das Festlegen von Berechtigungsregeln für Projekte und andere Inhalte sowie Berechtigungsüberlegungen für bestimmte Szenarien behandelt. - [Berechtigungsfunktionen und Vorlagen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/permissions_capabilities.htm): Enthält Einzelheiten zu den verschiedenen Funktionen, die zum Erstellen von Berechtigungsregeln verwendet werden. - [Verwalten von Berechtigungen mit Projekten](https://help.tableau.com/current/server/de-de/permissions_projects.htm): Enthält Informationen zur Verwendung von Projekten zum Verwalten von Berechtigungen und zu den Auswirkungen von verschachtelten und gesperrten Projekten auf Berechtigungen. - [Effektive Berechtigungen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/permission_effective.htm): Enthält Informationen zur Bewertung von Berechtigungsregeln und zur Art und Weise, wie endgültige Berechtigungen bestimmt werden. - [Berechtigungen, Site-spezifische Rollen und Lizenzen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/permission_license_siterole.htm): Enthält Informationen zur Interaktion von Berechtigungen mit Site-spezifischen Rollen und Lizenzen, um zu bestimmen, was ein Benutzer auf einer Site tun kann. Wenn zusätzlich Datenmanagement lizenziert ist, gelten für die Berechtigungen für externe Assets zusätzliche Hinweise. Weitere Informationen finden Sie unter [Verwalten von Berechtigungen für externe Assets](https://help.tableau.com/current/server/de-de/dm_perms_assets.htm). ## Berechtigungsgrundlagen **Projekte und Gruppen** Tableau-Sites verwenden _Projekte_, um Inhalte zu organisieren, und _Gruppen_, um Benutzer zu organisieren. Die Verwaltung von Berechtigungen ist einfacher, wenn Berechtigungsregeln: - Auf Projektebene statt auf einzelne Inhaltsteile festgelegt werden. - Für Gruppen statt für Einzelpersonen festgelegt werden. Berechtigungen können nur für Benutzer, Gruppen, Projekte oder Assets eingerichtet werden, die bereits vorhanden sind. Für weitere Informationen zum Erstellen von Benutzern und Gruppen, zum Erstellen von Projekten und zum Veröffentlichen von Inhalten, siehe [Verwalten von Benutzern und Gruppen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/users.htm), [Verwenden von Projekten zur Verwaltung des Zugriffs auf Inhalte](https://help.tableau.com/current/server/de-de/projects.htm) und [Veröffentlichen von Datenquellen und Arbeitsmappen](https://help.tableau.com/current/pro/desktop/de-de/publish_overview.htm). **Funktionen und Berechtigungsregeln**  Berechtigungen bestehen aus _Funktionen_, also der Möglichkeit, Inhalte anzuzeigen, Webbearbeitungen durchzuführen, Datenquellen herunterzuladen oder Inhalte zu löschen. _Berechtigungsregeln_ legen fest, welche Funktionen für einen Benutzer oder eine Gruppe an einem Asset zulässig sind oder verweigert werden. Weitere Informationen zu Funktionen und Vorlagen für Berechtigungsregeln finden Sie unter [Berechtigungsfunktionen und Vorlagen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/permissions_capabilities.htm). **Hinweis:** Wenn von Berechtigungen im Allgemeinen die Rede ist, werden häufig Formulierungen wie "Ein Benutzer muss über die _Berechtigung_ zum Löschen verfügen" verwendet. Dies ist in einem allgemeinen Kontext leicht zu verstehen. Wenn Sie jedoch auf einer technischen Ebene – wie in diesem Artikel – mit Berechtigungen arbeiten, ist es präziser, "die _Funktion_ zum Löschen" oder "die Löschfunktion" zu sagen. Auf dieser Themenseite werden wir den genaueren Begriff _Funktion_ verwenden. Sie sollten sich jedoch bewusst sein, dass Sie die _Berechtigung_ möglicherweise an anderen Stellen sehen werden. ![Das Berechtigungsdialogfeld zeigt mehrere Berechtigungsregeln mit einigen Funktionen als zulässig, verweigert oder nicht angegeben](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/perms_permissionrules.png) Eine Aufschlüsselung der Funktionssymbole und ihrer Bedeutung finden Sie unter [Berechtigungsfunktionen und Vorlagen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/permissions_capabilities.htm). Das Zusammenspiel von Lizenzstufe, Site-spezifischer Rolle und potenziell mehrerer Berechtigungsregeln beeinflusst auch die endgültige Entscheidung darüber, was ein Benutzer tun kann oder nicht. Daraus ergeben sich die _effektiven Berechtigungen_ für die jeweiligen Benutzer. Weitere Informationen dazu finden Sie unter [Effektive Berechtigungen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/permission_effective.htm). Einige Aufgaben, wie das Erstellen neuer Arbeitsmappen per Browser (Webdokumenterstellung) oder das Verschieben von Inhalten, erfordern möglicherweise spezielle Konfigurationen verschiedener Funktionen, anstatt in einer einzigen Funktion erfasst zu werden. Weitere Informationen finden Sie unter [Berechtigungseinstellungen für bestimmte Szenarien](#Permissi). ## Berechtigungen festlegen Berechtigungsregeln werden auf Projektebene, auf Inhaltsebene oder beim Veröffentlichen von Inhalten in Tableau Desktop unterschiedlich festgelegt. **Hinweis:** Der Ausdruck "Projektberechtigungen" kann zwei Bedeutungen haben. Es gibt die Berechtigungsfunktionen für ein Projekt an sich – "Anzeigen" und "Veröffentlichen" –, die steuern, wie ein Benutzer mit einem Projekt interagieren kann. Es gibt auch das Konzept der Berechtigungsregeln auf Projektebene für andere Inhaltstypen. In diesem Artikel stehen "Berechtigungen auf Projektebene" für Berechtigungsregeln für Arbeitsmappen, Datenquellen und andere Assets, die in dem Berechtigungsdialogfeld für ein Projekt konfiguriert werden. Dies steht im Gegensatz zu Berechtigungsregeln auf "Inhaltsebene", die für eine bestimmte Arbeitsmappe, Datenquelle usw. festgelegt werden können. _Für Administratoren, Projektbesitzer und Projektleiter_ So legen Sie Berechtigungen auf Projektebene fest: 1. Navigieren Sie zum Projekt 2. Öffnen Sie das Menü "Aktionen (...)" und klicken Sie auf **Berechtigungen**. ![Menü „Aktionen“](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/perms_actions_menu.png) Das Dialogfeld "Berechtigungen" wird geöffnet. Dieses Dialogfeld besteht aus zwei Hauptbereichen: den Berechtigungsregeln oben und dem effektiven Berechtigungsraster unten. Jeder Inhaltstyp verfügt über eine Registerkarte. Die folgende Abbildung zeigt die Registerkarte „Datenquellen“. ![Das Dialogfeld „Projektberechtigungen“ mit angezeigter Registerkarte „Datenquellen“](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/perms_project_ds_perms.png "Das Dialogfeld „Projektberechtigungen“ mit angezeigter Registerkarte „Datenquellen“") Wenn eine Zeile oben ausgewählt ist, wird das Raster effektiver Berechtigungen ausgefüllt. Verwenden Sie dies, um Berechtigungen zu überprüfen. Wenn Sie den Mauszeiger auf ein Element bewegen, erhalten Sie Informationen darüber, warum die Funktion für diesen bestimmten Benutzer erlaubt oder verweigert wird. 3. Um eine vorhandene Berechtigungsregel zu ändern, wählen Sie die entsprechende Registerkarte für diesen Inhaltstyp aus und klicken Sie auf eine Funktion. 4. Klicken Sie zum Erstellen einer Regel auf Gruppen-/Benutzerregel hinzufügen und geben Sie im Suchfeld die gewünschte Gruppe oder den gewünschten Benutzer ein. Wählen Sie für jede Registerkarte eine vorhandene Vorlage aus dem Dropdown-Feld aus, oder erstellen Sie eine benutzerdefinierte Regel, indem Sie auf die Funktionen klicken. Ein Klick setzt die Berechtigung auf **Zulässig**, zwei Klicks auf **Verweigert** und ein dritter Klick löscht die Auswahl **(Keine Angabe**). 6. Klicken Sie auf **Speichern**, wenn Sie den Vorgang abgeschlossen haben. - Wenn die Vorlage "Keine" ausgewählt ist, wird auf der Schaltfläche "Regel löschen" angezeigt. ### Festlegen von Projektberechtigungen für alle Inhaltstypen Denken Sie daran, dass das Dialogfeld "Berechtigungen" für ein Projekt über Registerkarten für jeden Typ von Inhalt verfügt. **Sie müssen die Berechtigungen für jeden Inhaltstyp auf der Projektebene festlegen, ansonsten wird Benutzern der Zugriff auf diesen Inhaltstyp verweigert.** Eine Funktion wird einem Benutzer nur dann gewährt, wenn sie für ihn ausdrücklich zugelassen ist. Wird eine Funktion auf "Keine Angabe" belassen, wird sie verweigert. > [!TIP] > > **Tipp**: Achten Sie immer darauf, wenn Sie eine Berechtigungsregel auf der Projektebene erstellen, dass Sie die Registerkarten zu allen Inhaltstypen durchsehen. ### Konfigurieren der Einstellung für Assetberechtigungen Auf Projektebene festgelegte Berechtigungsregeln gelten standardmäßig für Inhalte, die in diesem Projekt gespeichert sind, und für alle darin enthaltenen verschachtelten Projekte. Ob diese Standardregeln auf Projektebene alle so bleiben sollen oder bearbeitet werden können, hängt von der Einstellung Assetberechtigungen ab. Diese Einstellung kann auf zwei Arten konfiguriert werden, entweder Gesperrt oder Anpassbar. Weitere Informationen finden Sie unter [Sperren von Assetberechtigungen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/permissions_projects.htm#LockProject). _Für Administratoren, Projektleiter und Inhaltseigentümer_ Wenn Assetberechtigungen eines Projekts Anpassbar sind, können Berechtigungen für einzelne Assets geändert werden. Die folgenden Informationen sind für Assets in gesperrten Projekten nicht relevant. Weitere Informationen finden Sie unter [Sperren von Assetberechtigungen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/permissions_projects.htm#LockProject). > [!TIP] > > **Tipp**: Auch wenn es möglich ist, Berechtigungen für einzelne Assets in anpassbaren Projekten festzulegen, empfehlen wir, Berechtigungen auf der Projektebene zu verwalten. ### Festlegen von Berechtigungen für Assets 1. Navigieren Sie zu dem Assets (z. B. Arbeitsmappe, Datenquelle oder Schema). 2. Öffnen Sie das Menü "Aktionen (...)" und klicken Sie auf **Berechtigungen**. ![Menü „Aktionen“](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/project_permissions_actionmenu.png) Das Dialogfeld "Berechtigungen" wird geöffnet. Dieses Dialogfeld besteht aus zwei Hauptbereichen: den Berechtigungsregeln oben und dem effektiven Berechtigungsraster unten. (Beachten Sie, dass es oben keine Registerkarten gibt – Berechtigungsdialogfelder auf Assetebene haben keine Registerkarten.) ![Berechtigungsdialogfeld auf Arbeitsmappenebene mit Berechtigungsregeln und effektiven Berechtigungen](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/perms_workbookperms.png) Wenn eine Zeile oben ausgewählt ist, wird das Raster effektiver Berechtigungen ausgefüllt. Verwenden Sie dies, um Berechtigungen zu überprüfen. Wenn Sie mit der Maus über ein Funktionsfeld fahren, erhalten Sie Informationen darüber, warum die Funktion für diesen bestimmten Benutzer erlaubt oder verweigert wird. 3. Klicken Sie zum Ändern einer vorhandenen Berechtigungsregel: auf eine Funktion. 4. Klicken Sie zum Erstellen einer Regel auf Gruppen-/Benutzerregel hinzufügen und geben Sie im Suchfeld die gewünschte Gruppe oder den gewünschten Benutzer ein. Wählen Sie eine vorhandene Vorlage aus dem Dropdown-Menü aus oder erstellen Sie eine benutzerdefinierte Regel, indem Sie auf die Funktionen klicken. Ein Klick setzt die Berechtigung auf **Zulässig**, zwei Klicks auf **Verweigert** und ein dritter Klick löscht die Auswahl **(Keine Angabe**). 6. Klicken Sie auf **Speichern**, wenn Sie den Vorgang abgeschlossen haben. - Wenn die Vorlage "Keine" ausgewählt ist, wird auf der Schaltfläche "Regel löschen" angezeigt. ### Berechtigungen für eine Ansicht festlegen > [!TIP] > > **Tipp**: Es ist zwar möglich, innerhalb einer Arbeitsmappe Berechtigungen auf Ansichtsebene festzulegen, wir empfehlen jedoch dringend, die Berechtigungen auf Projektebene (oder, falls erforderlich, auf Arbeitsmappenebene) zu verwalten. Wenn die Arbeitsmappe mit aktivierter Option **Blätter als Registerkarten anzeigen** veröffentlicht wird, erben die Ansichten in dieser Arbeitsmappe alle für die Arbeitsmappe festgelegten Berechtigungen. Das Berechtigungsdialogfeld für eine Ansicht ist schreibgeschützt. In einigen Situationen kann es sinnvoll sein, Berechtigungen für eine Ansicht und unabhängig von der Arbeitsmappe festzulegen, die sie enthält. Wenn die Arbeitsmappe mit deaktivierter Option **Blätter als Registerkarten anzeigen** (Blattregisterkarten ausgeblendet) veröffentlicht wird, beginnen die Ansichten mit den Arbeitsmappenberechtigungen, sind danach aber unabhängig und können unabhängig festgelegt werden. Wenn die Berechtigungsregeln für die Arbeitsmappe geändert werden, werden diese Änderungen demnach nicht auf die Ansichten angewendet, und die Berechtigungen der jeweiligen Ansichten müssen einzeln verwaltet werden. Weitere Informationen finden Sie unter [Anzeigen und Ausblenden von Blattregisterkarten](#sheettabs). _Für Veröffentlicher von Inhalten_ Wenn Assetberechtigungen eines Projekts anpassbar sind, können Berechtigungen für einzelne Assets beim Veröffentlichen von aus Tableau Desktop festgelegt werden. Die folgenden Informationen sind für Inhalte in gesperrten Projekten nicht relevant. Weitere Informationen finden Sie unter [Sperren von Assetberechtigungen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/permissions_projects.htm#LockProject). > [!TIP] > > **Tipp**: Auch wenn es möglich ist, Berechtigungen für einzelne Assets in anpassbaren Projekten festzulegen, empfehlen wir, Berechtigungen auf der Projektebene zu verwalten. 1. Klicken Sie im Dialogfeld für Veröffentlichungen auf die Verknüpfung "Bearbeiten" für **Berechtigungen**. Wenn die Verknüpfung "Bearbeiten" nicht verfügbar ist, sind die Berechtigungen für das Projekt gesperrt und können nur vom Projekteigentümer, Projektleiter oder einem Administrator geändert werden. 2. Das Dialogfeld "Berechtigungen hinzufügen/bearbeiten" zeigt alle vorhandenen Berechtigungsregeln an. Klicken Sie auf Hinzufügen, um eine Berechtigungsregel hinzuzufügen, oder auf Bearbeiten, um eine vorhandene Berechtigungsregel zu ändern. 1. Wählen Sie die Gruppe oder den Benutzer im linken Bereich aus. Sie können eine Gruppe erweitern, um zu sehen, welche Benutzer sie enthält. 2. Verwenden Sie die Auswahl oben im rechten Bereich, um eine vorhandene Vorlage auszuwählen, oder verwenden Sie die Optionsfelder, um eine benutzerdefinierte Regel zu erstellen. Beachten Sie, dass effektive Berechtigungen nicht im Veröffentlichungsdialogfeld überprüft werden können. 3. Wenn Sie fertig sind, klicken Sie auf **OK** und setzen Sie die Veröffentlichung fort. **Hinweis**: Berechtigungen können nicht festgelegt werden, während Schemata aus Tableau Prep Builder veröffentlicht werden. Lesen Sie zum Festlegen von Berechtigungen für ein Schema die Schritte für Berechtigungen auf Projektebene oder Berechtigungen auf Inhaltsebene. ### Bereinigen der Gruppe "Alle Benutzer" In der Standardeinstellung werden alle Benutzer einer Gruppe "Alle Benutzer" hinzugefügt, die über grundlegende Berechtigungen für Inhalte verfügt. Um beim Erstellen Ihrer eigenen Berechtigungsregeln komplett neu zu beginnen, sollten Sie die Regel vollständig löschen oder die Regel für alle Benutzer bearbeiten, um alle Berechtigungen zu entfernen (legen Sie die Berechtigungsrollenvorlage auf "Keine" fest). Dadurch werden später Unklarheiten vermieden, indem die Anzahl der für einen bestimmten Benutzer geltenden Regeln verringert wird und effektive Berechtigungen so leichter verständlich werden. ## Berechtigungseinstellungen für bestimmte Szenarien Bestimmte Aktionen erfordern Kombinationen von Berechtigungsfunktionen und möglicherweise Site-spezifischen Rollen. Nachfolgend finden Sie einige gängige Szenarien und deren notwendige Berechtigungskonfigurationen ### Speichern, Veröffentlichen und Überschreiben Im Kontext von Berechtigungen, ist das Speichern im Wesentlichen das Veröffentlichen. Daher können die Funktionen Überschreiben und Kopie speichern nur an Benutzer mit der Site-spezifischen Rolle "Administrator", "Creator" oder "Explorer (kann veröffentlichen)" vergeben werden, welche die Veröffentlichung zulassen. Die Site-spezifische Rolle "Explorer" oder "Viewer" kann weder veröffentlichen noch überschreiben oder eine Kopie speichern. - Mit der Funktion Veröffentlichen für ein Projekt kann ein Benutzer Inhalte in diesem Projekt veröffentlichen. - Die Fähigkeit zum Überschreiben von Inhalten erlaubt es einem Benutzer, vorhandene Inhalte zu überschreiben und zu speichern. Durch das Speichern der Inhalte wird der Benutzer zum Eigentümer dieser Inhalte. Außerdem erlaubt es die Fähigkeit zum Überschreiben Benutzern auch, kleinere Aspekte vorhandener Inhaltselemente zu bearbeiten (z. B. die Beschreibung für eine Metrik oder die Synonyme für eine Datenrolle). Wird ein vorhandener Inhalt auf diese Weise bearbeitet, ändert sich der Eigentümer des Inhalts nicht. - Die Option Herunterladen/Kopie speichern oder Kopie speichern für Inhalte ermöglicht es einem Benutzer, mithilfe der Menüoption Veröffentlichen als... eine neue Kopie des Inhalts zu speichern. Dies geschieht in der Regel in Verbindung mit der Webdokumenterstellung und bedeutet, dass der Benutzer seine Änderungen speichern kann. - Das Speichern einer Kopie einer Arbeitsmappe unterscheidet sich vom [automatischen Speichern](https://help.tableau.com/current/online/de-de/autosave.htm), das alle Änderungen als Entwurf speichert. #### Ein Ort zum Veröffentlichen Es ist wichtig zu beachten, dass Benutzer nicht in der Lage sind, Inhalte zu speichern oder die Funktion „Speichern als“ darauf anzuwenden, es sei denn, sie haben die Funktion Veröffentlichen für mindestens ein Projekt, da alle Inhalte in einem Projekt veröffentlicht werden müssen. Ohne die Funktion Veröffentlichen auf Projektebene kann der Inhalt nicht veröffentlicht werden. #### Überschreiben und Besitzanspruch geltend machen Bei der Webbearbeitung wird die Option **Speichern** im Menü „Datei“ nur dem Inhaltseigentümer angezeigt. Wenn ein Benutzer, der nicht der Besitzer ist, über die Funktion Überschreiben verfügt (sodass er den Inhalt speichern kann), muss er **Datei > Veröffentlichen als...** verwenden und die Arbeitsmappe mit genau dem gleichen Namen benennen. Dadurch wird eine Warnung angezeigt, dass dabei der vorhandene Inhalt überschrieben wird, was der Benutzer auch machen darf. Im Gegenzug wird einem Benutzer, der nur über die Funktion Eine Kopie speichern verfügt, bei dem Versuch, denselben Namen zu verwenden, die Fehlermeldung angezeigt wird, dass er nicht berechtigt ist, den vorhandenen Inhalt zu überschreiben. Wenn ein Benutzer, der nicht der Besitzer des Inhalts ist, den Inhalt überschreibt, wird er zum Besitzer mit allen damit verbundenen Berechtigungen. Der Zugriff des ursprünglichen Besitzers auf den Inhalt wird dann durch seine Berechtigungen als Benutzer und nicht als Besitzer bestimmt. **Hinweis**: Herunterladen/Kopie speichern ist eine gemeinsame Funktion für Arbeitsmappen. Explorer können sich diese Funktion geben lassen. Aber sie können damit nur die Arbeitsmappe herunterladen, keine Kopie mithilfe von Veröffentlichen als speichern. Wird ihnen die Site-spezifische Rolle „Explorer (kann veröffentlichen)“, „Creator“ oder „Administrator“ erteilt, können sie mithilfe der Veröffentlichungsoptionen im Menü „Datei“ Arbeitsmappen herunterladen _und_ eine Kopie speichern. ### Webbearbeitung und Webdokumentenerstellung Webbearbeitung und Webdokumentenerstellung ermöglichen Benutzern, Arbeitsmappen direkt im Browser zu bearbeiten oder zu erstellen. Die Berechtigungsfunktion wird als _Webbearbeitung_ und die Seiteneinstellung als _Webdokumentenerstellung_bezeichnet. Dieser Abschnitt bezieht sich auf beliebige webbasierte Bearbeitungs- oder Veröffentlichungsaktionen als _Webdokumentenerstellung_. Um diese Funktionalität zu aktivieren, gibt es verschiedene Anforderungen. - **Site-Einstellung:**Die Webdokumentenerstellung muss für die gesamte Tableau-Site aktiviert sein. Siehe [Festlegen des Zugriffs für die Webdokumenterstellung einer Site](https://help.tableau.com/current/server/de-de/web_author_enable.htm). Wenn diese Einstellung nicht aktiviert ist, kann kein Benutzer neue Arbeitsmappen erstellen oder bestehende Arbeitsmappen im Browser bearbeiten, _auch wenn sie über die Funktion zur Webbearbeitung verfügen_. - **Site-spezifische Rolle für Benutzer**: Der Benutzer muss über die entsprechende Site-spezifische Rolle verfügen. - Betrachter können niemals eine Webbearbeitung durchführen. - Explorer können die Webbearbeitungsfunktion erhalten, können jedoch nicht veröffentlichen. Im Wesentlichen können sie die Webbearbeitung verwenden, um komplexere Fragen spontan zu beantworten, die auf vorhandenen Inhalten basieren. Sie können ihre Bearbeitungen jedoch nicht speichern. - Benutzer mit der Rolle "Explorer (kann veröffentlichen)" oder "Site-Administrator-Explorer" können Inhalte veröffentlichen. Aber sie können nur Daten verwenden, die bereits auf der Site veröffentlicht sind - Creators, Site-Administrator-Creators und Server-Administratoren können Datenquellen erstellen und veröffentlichen. - **Berechtigungsfunktionen**: Der Benutzer muss über die erforderlichen Berechtigungsfunktionen verfügen, die auf der gewünschten Funktionalität basieren. #### Erforderliche Funktionsberechtigungseinstellungen
Gewünschte FunktionalitätMinimale Site-spezifische RolleSymbol „Webbearbeitung“. WebbearbeitungSymbol „Arbeitsmappe herunterladen und speichern als“. Herunterladen/Kopie speichernSymbol „Speichern“. Überschreiben (Arbeitsmappe)Symbol „Speichern“. Veröffentlichen (Projekt)Verbindungssymbol. Verbindung (Datenquelle)
Webdokumenterstellung ohne die Möglichkeit zum SpeichernExplorerSymbol „Berechtigungen erteilt“. ErlaubenSymbol „Berechtigungen verweigert“. VerweigernSymbol „Berechtigungen verweigert“. VerweigernOptionalSymbol „Berechtigungen erteilt“. Erlauben
Webdokumenterstellung und Speichern als neuer InhaltExplorer (kann veröffentlichen)Symbol „Berechtigungen erteilt“. ErlaubenSymbol „Berechtigungen erteilt“. ErlaubenSymbol „Berechtigungen verweigert“. VerweigernSymbol „Berechtigungen erteilt“. ErlaubenSymbol „Berechtigungen erteilt“. Erlauben
Erstellung von Webdokumenten und Speichern (Überschreiben) von InhaltenExplorer (kann veröffentlichen)Symbol „Berechtigungen erteilt“. ErlaubenSymbol „Berechtigungen erteilt“. ErlaubenSymbol „Berechtigungen erteilt“. ErlaubenSymbol „Berechtigungen erteilt“. ErlaubenSymbol „Berechtigungen erteilt“. Erlauben
Erstellung von Webdokumenten mit neuen Daten und Speichern neuer InhalteCreatorSymbol „Berechtigungen erteilt“. ErlaubenOptionalOptionalSymbol „Berechtigungen erteilt“. ErlaubenOptional
Optional bedeutet, dass diese Funktion an der gewünschten Funktionalität nicht beteiligt ist. ### Datenzugriff für veröffentlichte Tableau-Datenquellen Datenquellen, die auf eine Tableau-Site veröffentlicht werden, können sowohl eine native Authentifizierung als auch Berechtigungen innerhalb der Tableau-Umgebung haben. Wenn die Datenquelle in der Tableau-Site veröffentlicht wird, kann der Veröffentlicher auswählen, wie [Anmeldeinformationen für den Zugriff auf Ihre veröffentlichten Daten festgelegt werden sollen](https://help.tableau.com/current/pro/desktop/de-de/publishing_sharing_authentication.htm#workbook-connections-to-tableau-data-sources). Dabei wird festgelegt, wie Datenquellen-Anmeldeinformationen verarbeitet werden (z. B. ob Benutzer sich bei einer Datenbank anmelden müssen oder ob sie ihre Anmeldeinformationen für Google Tabellen eingeben müssen.) Diese Authentifizierung wird von der Technologie gesteuert, in der sich die Daten befinden. Dies kann eingebettet werden, wenn die Datenquelle veröffentlicht wird, oder der Herausgeber der Datenquelle kann den Benutzer zur Eingabe seiner Anmeldeinformationen für die Datenquelle auffordern. Weitere Informationen finden Sie unter [Veröffentlichen von Datenquellen](https://help.tableau.com/current/pro/desktop/de-de/publish_datasources.htm#publishing-steps). Es gibt auch Datenquellenfunktionen, mit denen Benutzer die Berechtigung zum Anzeigen (Ansicht) und Herstellen einer Verbindung zur veröffentlichten Datenquelle (Verbinden) im Kontext von Tableau erhalten oder verweigern können. Diese Funktionen werden wie alle anderen Berechtigungen in Tableau festgelegt. Wenn eine Arbeitsmappe veröffentlicht wird, die eine veröffentlichte Datenquelle verwendet, kann der Autor steuern, wie sich die Tableau-Authentifizierung für jemanden, der die Arbeitsmappe verwendet, verhält. Der Verfasser legt den Zugriff der Arbeitsmappe auf die veröffentlichte Datenquelle fest, entweder als Kennwort einbetten (mit dem Zugriff des Verfassers auf die Datenquelle verbinden) oder als Benutzer auffordern (mit dem Zugriff auf die Verbindung der Person, die die Arbeitsmappe betrachtet), was ebenfalls eine Authentifizierung der Datenquelle erfordern kann. - Wenn die Arbeitsmappe auf **Kennwort einbetten** eingestellt ist, sind die Daten für jeden, der sich die Arbeitsmappe ansieht, gemäß dem Zugriff des Autors auf die Datenquelle sichtbar. - Wenn die Arbeitsmappe auf **Benutzer auffordern**eingestellt ist, wird der von Tableau gesteuerte Zugriff auf die Datenquelle überprüft. Die Person, die die Arbeitsmappe verwendet, muss über die Funktion "Verbinden" für die veröffentlichte Datenquelle verfügen, um die Daten einzusehen. Wenn die veröffentlichte Datenquelle ebenfalls auf "Benutzer auffordern" eingestellt ist, muss der Betrachter auch seine Anmeldeinformationen für die Datenquelle selbst eingeben.
Arbeitsmappen-Authentifizierung an die DatenquelleDatenquellenauthentifizierung für die DatenWie der Datenzugriff für jemanden ausgewertet wird, der die Arbeitsmappe nutzt
Kennwort einbettenKennwort einbettenDie Benutzer sehen die Daten so, als wären sie der Autor der Arbeitsmappe
Kennwort einbettenBenutzer auffordernDie Benutzer sehen die Daten so, als wären sie der Autor der Arbeitsmappe (Der Autor wird zur Authentifizierung der Datenquelle aufgefordert, nicht der Benutzer.)
Benutzer auffordernKennwort einbettenDer Benutzer muss über eine eigene Funktion Verbinden zur veröffentlichten Datenquelle verfügen
Benutzer auffordernBenutzer auffordernDer Benutzer muss über eine eigene Funktion Verbinden zur veröffentlichten Datenquelle verfügen und wird aufgefordert, seine Anmeldeinformationen für die zugrunde liegenden Daten einzugeben
Beachten Sie, dass dies für die Verwendung einer Arbeitsmappe gilt und nicht für die Webbearbeitung. Für die Webbearbeitung muss der Benutzer über eine eigene Funktion "Verbinden" verfügen. Informationen über das Einbetten von Kennwörtern beim Veröffentlichen von Tableau-Inhalten (z. B. eine Datenquelle oder Arbeitsmappe, die eine virtuelle Verbindung verwendet) finden Sie unter [Virtuelle Verbindungen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/publishing_sharing_authentication.htm#virtual-connection-embedded-password) in der Tableau Server\-Hilfe. ### Zulassen, dass andere Benutzer Extrakte aktualisieren Benutzern mit der Site-Rolle „Explorer (kann veröffentlichen)“ oder höher kann die Funktion „Extraktaktualisierung“ für Arbeitsmappen oder Datenquellen gewährt werden. Diese Funktion bietet Benutzern dieselbe Schnittstelle wie der Assetbesitzer, um eine Extraktaktualisierung auszulösen. Der Extrakt muss entweder eine veröffentlichte Datenquelle sein oder, wenn sich er lokal in einer Arbeitsmappe befindet, eingebettete Anmeldeinformationen enthalten. Da Extraktaktualisierungen ressourcenintensiv sein können und möglicherweise bereits geplant sind, sollten Sie beim Zuweisen der Funktion „Extraktaktualisierung“ die folgenden Best Practices berücksichtigen: - **Selten verwendete Extrakte**: Gewähren Sie Benutzern die Möglichkeit, Extrakte nach Bedarf zu aktualisieren, und erwägen Sie, redundante oder unnötige geplante Aktualisierungen zu deaktivieren. - **Regelmäßig verwendete Extrakte**: Erwägen Sie, Extraktaktualisierungen zu planen und die Funktion „Extraktaktualisierung“ auf On-Demand-Aktualisierungen einzuschränken. - Weisen Sie die Funktion „Extraktaktualisierung“ als Sicherung zur Vermeidung von Engpässen zu, abhängig von dem Ressourcenbesitzer oder den Administratoren, anstatt diese Berechtigungen allgemein zu erteilen. ### Inhalt verschieben Um ein Element zu verschieben, öffnen Sie das Aktionsmenü (...) und klicken Sie auf Verschieben. Wählen Sie das neue Projekt für das Element aus und klicken Sie dann auf Assets verschieben. Wenn Verschieben nicht verfügbar ist oder es keine verfügbaren Zielprojekte gibt, überprüfen Sie, ob die entsprechenden Bedingungen erfüllt sind: - Administratoren können Assets und Projekte jederzeit an jeden beliebigen Speicherort verschieben. - Projektleiter und Projektbesitzer können Assets und verschachtelte Projekte zwischen ihren Projekten verschieben. - Beachten Sie, dass Benutzer ohne Administratorrechte Projekte nicht in Projekte der obersten Ebene verschieben können - Andere Benutzer können Inhalte nur verschieben, wenn alle drei der folgenden Anforderungen erfüllt sind: - Creator oder Site-spezifische Explorer-Rolle (kann veröffentlichen). - Veröffentlichungsrechte (Funktionen für Ansicht und Veröffentlichen) für das Zielprojekt - Eigentümer des Inhalts oder - für Arbeitsmappen und Schemata - mit der Funktion Verschieben. Beim Verschieben einer Datenbank mit deren Tabellen muss der Benutzer über die Funktion zum Verschieben sowohl für die Datenbank _als auch_ für deren Tabellen verfügen. Informationen darüber, wie Berechtigungen beim Verschieben von Inhalten und Projekten gehandhabt werden, finden Sie unter [Verschieben von Projekten und Inhalten](https://help.tableau.com/current/server/de-de/permissions_projects.htm#moveproject). ### Metriken (seit 2024.2 eingestellt) > [!TIP] > > **Tipp:** In diesem Artikel geht es um das alte Metrikfeature von Tableau, das in Tableau Cloud im Februar 2024 und in Tableau Server seit der Version 2024.2 eingestellt wurde. Weitere Informationen zum Einrichten von Berechtigungen für Tableau Pulse finden Sie unter [Einrichten Ihrer Site für Tableau Pulse](https://help.tableau.com/current/online/de-de/pulse_set_up.htm#permissions). **Einstellung der alten Metrikfunktion** Das alte Metrikfeature von Tableau wurde in Tableau Cloud im Februar 2024 und in Tableau Server in der Version 2024.2 eingestellt. Im Oktober 2023 hat Tableau die Möglichkeit zum Einbetten von alten Metriken in Tableau Cloud und in Tableau Server in der Version 2023.3 eingestellt. Mit Tableau Pulse haben wir eine verbesserte Erfahrung zum Verfolgen von Metriken und zum Stellen von Fragen zu Ihren Daten entwickelt. Weitere Informationen finden Sie unter [Erstellen von Metriken mit Tableau Pulse](https://help.tableau.com/current/online/de-de/pulse_create_metrics.htm), um etwas über die neue Erfahrung zu lernen, und unter [Erstellen von Metriken und Fehlerbehebung bei Metriken (veraltet)](https://help.tableau.com/current/online/de-de/metrics_create.htm), wo es um die eingestellte Funktion geht. Metriken werden aus Ansichten in veröffentlichten Arbeitsmappen erstellt. Benutzer können Metriken erstellen, wenn sie: - Über die Site-spezifische Rolle "Creator" oder "Explorer (kann publizieren)" verfügen - Über die Berechtigung **Veröffentlichen** für ein Projekt verfügen - Über die Fähigkeit **Metrik erstellen/aktualisieren** für die jeweilige Arbeitsmappe verfügen Weitere Informationen finden Sie unter [Erstellen von Metriken und Fehlerbehebung bei Metriken (veraltet)](https://help.tableau.com/current/server/de-de/metrics_create.htm) und [Einstellungen für Metriken](https://help.tableau.com/current/server/de-de/metrics_admin.htm). Da Metriken unabhängige Assets sind, ist es wichtig zu beachten, dass die Berechtigungen für Metriken unabhängig von der Ansicht verwaltet werden, über die sie erstellt wurden. (Dies unterscheidet sich von den Benachrichtigungen und Abonnements, deren Inhalt nur angezeigt werden kann, wenn der Benutzer über die richtigen Berechtigungen für die Ansicht selbst verfügt.) Obwohl die Funktionen für Metriken einfach sind, sollte die Berechtigung **Anzeigen** sorgfältig abgewägt werden. Es kann vorkommen, dass eine Arbeitsmappe mit eingeschränkten Berechtigungen die Grundlage für eine Metrik mit offeneren Berechtigungen darstellt. Um vertrauliche Daten zu schützen, sollten Sie die Erstellung von Metriken für bestimmte Arbeitsmappen verhindern. #### Metriken zeigen Daten aus der Perspektive des Eigentümers an Wenn Sie eine Metrik erstellen, erfassen Sie Ihre Perspektive auf die Daten aus dieser Ansicht. Das bedeutet, dass alle Benutzer, die auf Ihre Metrik zugreifen können, die Daten so sehen, wie Sie sie sehen. Wenn die Daten in der Ansicht auf der Grundlage Ihrer Anmeldeinformationen gefiltert werden, können sich die Daten, die Sie sehen, von denen unterscheiden, die andere Benutzer sehen, wenn sie auf dieselbe Ansicht zugreifen. Schränken Sie die Funktion Anzeigen für Ihre Metrik ein, wenn Sie Ihre Perspektive auf die Daten nicht preisgeben möchten. ### Erklär die Daten Wenn die Funktion "Erklär die Daten" verfügbar ist, kann ein Benutzer eine Markierung in einer Ansicht auswählen und im QuickInfo-Menü der Markierung auf ""Erklär die Daten" ausführen" klicken. Damit "Erklär die Daten" im Bearbeitungs- und Anzeigemodus verfügbar ist, muss eine Reihe von Einstellungen aktiviert werden. Voraussetzungen für Autoren, um "Erklär die Daten" ausführen oder Einstellungen für "Erklär die Daten" im Bearbeitungsmodus bearbeiten zu können: - Site-Einstellung: Verfügbarkeit von "Erklär die Daten" muss auf Aktivieren festgelegt sein. Ist standardmäßig aktiviert. - Site-spezifische Rolle: Creator oder Explorer (kann veröffentlichen) - Berechtigungen: Die Fähigkeit "Erklär die Daten" ausführen muss auf Erlaubt festgelegt sein. Ist standardmäßig nicht angegeben. Wenn Sie eine Arbeitsmappe der Tableau-Version 2022.1 (oder früher) öffnen, die diese Berechtigung in Tableau ab der Version 2022.2 (oder später) verwendet hat, müssen Sie die Funktion ""Erklär die Daten" ausführen" auf "Erlaubt" zurücksetzen. **Hinweis:** Die Fähigkeit Vollständige Daten herunterladen für einen Creator oder Explorer (kann veröffentlichen) steuert, ob ihm die Option "Vollständige Daten anzeigen" in den Erläuterungen zu Extremwerten angezeigt wird. Viewern wird die Fähigkeit "Vollständige Daten herunterladen" immer verweigert. Alle Benutzer können jedoch Details auf Datensatzebene anzeigen, wenn der Erklärungstyp "Extremwerte" in den Einstellungen für "Erklär die Daten" aktiviert ist. Voraussetzungen für alle Benutzer, um "Erklär die Daten" im Anzeigemodus ausführen zu können: - Site-Einstellung: Verfügbarkeit von "Erklär die Daten" muss auf Aktivieren festgelegt sein. Ist standardmäßig aktiviert. - Site-spezifische Rolle: Creator, Explorer oder Viewer - Berechtigungen: Die Fähigkeit "Erklär die Daten" ausführen muss auf Erlaubt festgelegt sein. Ist standardmäßig nicht angegeben. Wenn Sie eine Arbeitsmappe der Tableau-Version 2022.1 (oder früher) öffnen, die diese Berechtigung in Tableau ab der Version 2022.2 (oder später) verwendet hat, müssen Sie die Funktion ""Erklär die Daten" ausführen" auf "Erlaubt" zurücksetzen. ### Anzeigen und Ausblenden von Blattregisterkarten Im Kontext veröffentlichter Inhalte unterscheidet sich das Konzept der Blattregisterkarten (auch als Registerkartenansichten bezeichnet) von dem für Blattregisterkarten in Tableau Desktop. Das Anzeigen und Ausblenden von Blattregisterkarten in Tableau Desktop bezieht sich auf das Ausblenden von Blättern in der Dokumenterstellungsumgebung selbst. Weitere Informationen finden Sie unter [Verwalten von Blättern in Dashboards und Storys](https://help.tableau.com/current/pro/desktop/de-de/environ_workbooksandsheets_sheets_hideshow.htm). Das Ein- und Ausblenden von Blattregisterkarten (das Aktivieren oder Deaktivieren von Registerkartenansichten) für veröffentlichte Inhalte bezieht sich auf die Navigation in einer veröffentlichten Arbeitsmappe. Wenn Blattregisterkarten angezeigt werden, verfügt der veröffentlichte Inhalt über Navigationsblattregisterkarten am oberen Rand jeder Ansicht. ![Vergleich der Ansichtsnavigation mit aktivierten und deaktivierten Registerkartenansichten](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/tabbedviews.png) Diese Einstellung wirkt sich auch auf die Funktionsweise von Berechtigungen aus und kann Auswirkungen auf die Sicherheit haben (siehe Hinweis). **Hinweis:** Es ist möglich, über die Funktion Anzeigen für eine Ansicht zu verfügen, ohne die Funktion Anzeigen für die Arbeitsmappe oder für das Projekt zu besitzen, in der bzw. in dem diese enthalten ist. Normalerweise würden Benutzer ohne die Funktion zum Anzeige für ein Projekt und eine Arbeitsmappe auch gar nicht wissen, dass diese Assets existieren. Wenn er jedoch über die Ansichtsfunktion für eine Ansicht verfügt, kann er beim Anzeigen der Ansicht, beispielsweise im Navigations-Breadcrumb, den Projekt- und Arbeitsmappennamen sehen. Dieses Verhalten ist normal und zulässig. #### Deaktivieren von Registerkartenansichten zum Zulassen unabhängiger Ansichtsberechtigungen Auch wenn nicht generell empfehlenswert, kann es mitunter nützlich sein, Berechtigungen für Ansichten unabhängig von der Arbeitsmappe, in der sie enthalten sind, festzulegen. Dazu müssen drei Bedingungen erfüllt sein: 1. Die Arbeitsmappe muss veröffentlicht sein – es gibt keine Möglichkeit, Ansichtsberechtigungen während des Veröffentlichungsvorgangs festzulegen. 2. Die Arbeitsmappe muss sich in einem anpassbaren Projekt befinden. 3. In der Arbeitsmappe können Blätter nicht als Registerkarten angezeigt werden (Registerkartenansichten müssen ausgeblendet sein). Wenn eine Arbeitsmappe Arbeitsblätter als Registerkarten anzeigt, erben alle Ansichten die Arbeitsmappenberechtigungen, und alle Änderungen an den Arbeitsmappenberechtigungen betreffen alle ihre Ansichten. **Wenn in einer Arbeitsmappe in einem anpassbaren Projekt keine Registerkartenansichten angezeigt werden, übernehmen alle Ansichten die Arbeitsmappenberechtigungen bei der Veröffentlichung, aber spätere Änderungen an Berechtigungsregeln der Arbeitsmappe** _werden von den Ansichten nicht geerbt_**.** Das Ändern der Konfiguration von Blättern als Registerkarten in einer veröffentlichten Arbeitsmappe wirkt sich auch auf das Berechtigungsmodell aus. Die Einstellung "Registerkarten anzeigen" überschreibt alle vorhandenen Berechtigungen auf Ansichtsebene und reaktiviert die Berechtigungen auf Arbeitsmappenebene für alle Ansichten wieder. Die Einstellung "Registerkarten ausblenden" löst die Beziehung zwischen der Arbeitsmappe und ihren Ansichten. - Um Arbeitsblätter als Registerkarten in einer veröffentlichten Arbeitsmappe zu konfigurieren, öffnen Sie das Menü "Aktionen (...)" für die Arbeitsmappe und wählen Sie **Registerkartenansichten**. Wählen Sie nach Bedarf die Option **Registerkarten anzeigen** oder **Registerkarten ausblenden**. - Um Arbeitsblätter während der Veröffentlichung als Registerkarten zu konfigurieren, lesen Sie den Abschnitt [Arbeitsblätter als Registerkarten anzeigen](https://help.tableau.com/current/pro/desktop/de-de/publish_workbooks_howto.htm#show-sheets-as-tabs). - Informationen zum Festlegen von Berechtigungen auf Ansichtsebene finden Sie unter [Festlegen von Berechtigungen für Assets](#contentpermissions). > [!IMPORTANT] > > **Wichtig**: In einem anpassbaren Projekt werden an Berechtigungen auf der Arbeitsmappenebene vorgenommene Änderungen nicht angewendet, wenn für Navigationszwecke dienende Blattregisterkarten ausgeblendet sind (d. h., wenn Registerkartenansichten deaktiviert sind). Änderungen an Berechtigungen müssen für einzelne Ansichten vorgenommen werden. ### Sammlungen Informationen über das Verwalten von Berechtigungen in Sammlungen finden Sie unter [Sammlungen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/permissions_projects.htm#collections). ## Andere Artikel in diesem Abschnitt [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Berechtigungen, Site-spezifische Rollen und Lizenzen Hinzufügen eines Benutzers zu Tableau Cloud erfordert eine verfügbare Lizenz. (Benutzer können auch als nicht lizenziert hinzugefügt und konfiguriert werden, sodass sie eine Lizenz nur bei der ersten Anmeldung nutzen. Weitere Informationen finden Sie unter [Lizenz beim Anmelden gewähren](https://help.tableau.com/current/server/de-de/grant_role.htm).) Für jede Website, zu der der Benutzer gehört, hat er genau eine Site-spezifische Rolle, die durch seine Lizenz eingeschränkt ist. Ein Benutzer hat Berechtigungen für Inhalte auf der Website, eingeschränkt durch das, was seine Site-spezifische Rolle erlaubt. Lizenzen und Site-spezifische Rollen gelten für Benutzer. Die Berechtigungsfunktionen gelten für Inhalte. **Lizenzen** werden einem Benutzer zugewiesen, wenn sie auf der Tableau Server- oder der Tableau Cloud-Site erstellt werden (oder sich zum ersten Mal anmelden). Benutzer werden als **Creator**, **Explorer** oder **Viewer** lizenziert. - Die Lizenzstufen werden auf Grundlage der maximalen _Site-spezifischen Rolle_ in Anspruch genommen, die ein Benutzer auf diesem Server haben kann. - Die Site-spezifischen Rollen "Serveradministrator", "Site-Administrator-Creator" und "Creator" verwenden eine Creator-Lizenz. - Die Site-spezifischen Rollen "Site-Administrator-Explorer", "Explorer (kann veröffentlichen)" und "Explorer" erfordern mindestens eine Explorer-Lizenz. - Die Site-spezifische Rolle "Viewer" verwendet mindestens eine Viewer-Lizenz. - Ein nicht lizenzierter Benutzer kann auf der Site vorhanden sein, kann sich jedoch nur anmelden, wenn er unter Verwendung von "Site-Rolle bei Anmeldung gewähren" hinzugefügt wurde. - Für Tableau Server verbraucht ein Benutzer nur eine Lizenz pro Server, auch wenn er Mitglied mehrerer Standorte ist. Wenn ein Benutzer Mitglied mehrerer Standorte ist, wird die erforderliche Lizenzstufe durch die höchste Site-spezifische Rolle bestimmt. (Wenn ein Benutzer beispielsweise die Site-spezifische Rolle "Creator" in einer Site und die Site-spezifische Rolle "Viewer" in zwei anderen besitzt, nimmt er eine Creator-Lizenz in Anspruch.) **Site-spezifische Rollen** werden einem Benutzer für jede Site zugewiesen, der er angehört. - Site-spezifische Rollen bestimmen die maximalen Funktionen, die ein Benutzer auf dieser Site haben kann. (So wird zum Beispiel ein Benutzer mit der Site-spezifischen Rolle "Viewer" niemals in der Lage sein, eine Datenquelle herunterzuladen, selbst wenn ihm diese Funktion für eine bestimmte Datenquelle ausdrücklich gewährt wird.) - Site-spezifische Rollen gewähren - mit Ausnahme der Administrator Site-spezifischen Rollen - an sich keine Funktionen. Administratoren haben immer alle Funktionen, die auf ihre Lizenzstufe anwendbar sind. **Berechtigungen** bestehen aus _Funktionen_, z. B. der Möglichkeit, in einem Projekt zu speichern, eine Arbeitsmappe im Web zu bearbeiten, eine Verbindung zu einer Datenquelle herzustellen usw. Sie gelten für Gruppen oder Benutzer eines bestimmten Inhalts (Projekt, Datenquelle, Arbeitsmappe, Ansicht oder Schema). Weitere Informationen finden Sie unter [Berechtigungsfunktionen und Vorlagen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/permissions_capabilities.htm). - Berechtigungsfunktionen werden nicht an eine Gruppe oder einen Benutzer im Vakuum vergeben, sondern im Kontext des Inhalts. Ein Benutzer kann unterschiedliche Funktionen für verschiedene Inhaltsassets haben. - Berechtigungen werden basierend auf dem Zusammenspiel der Site-spezifischen Rolle eines Benutzers und den Berechtigungsregeln für diesen Benutzer oder alle Gruppen, deren Mitglieder sie sind, bewertet. - Einige Aktionen wie Webdokumentenerstellung können Kombinationen von Funktionen erfordern. Weitere Informationen finden Sie unter [Berechtigungseinstellungen für bestimmte Szenarien](https://help.tableau.com/current/server/de-de/permissions.htm#Permissi). ## Site-spezifische Rollen und ihre maximalen Funktionen Diese Tabellen geben an, welche Funktionen für die einzelnen Site-spezifischen Rollen verfügbar sind. Es gibt möglicherweise andere Möglichkeiten für einen Benutzer mit einer Site-spezifischen Rolle, eine ähnliche Aktion auszuführen. Obwohl Betrachter z. B. nicht die Funktion Angepasste Ansicht freigeben erhalten können, um ihre benutzerdefinierten Ansichten für andere in der Arbeitsmappe sichtbar zu machen, können sie benutzerdefinierte Ansichten freigeben, indem sie die URL der Ansicht kopieren. Für weitere Informationen darüber, was jede Site-spezifische Rolle leisten kann, siehe [Allgemeine Funktionen, die für jede Site-spezifische Rolle zulässig sind](https://help.tableau.com/current/server/de-de/users_site_roles.htm#site-role-capabilities-summary). Weitere Informationen zur jeweiligen Kapazität finden Sie unter [Berechtigungsfunktionen und Vorlagen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/permissions_capabilities.htm). ### Projekte
FunktionalitätCreatorExplorer (kann veröffentlichen)ExplorerViewer
Ansichtensymbol. AnzeigenSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.
Symbol „Speichern“. VeröffentlichenSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.
### Arbeitsmappen
FunktionalitätCreatorExplorer (kann veröffentlichen)ExplorerViewer
Ansichtensymbol. AnzeigenSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.
Filtersymbol. FilterSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.
Symbol „Kommentare anzeigen“. Kommentare anzeigenSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.
Symbol „Kommentare hinzufügen“. Kommentare hinzufügenSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.
Symbol „Vollständige Daten herunterladen“. Bild/PDF herunterladenSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.
Symbol „Summendaten herunterladen“. Zusammenfassungsdaten herunterladenSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.
Symbol „Erklär die Daten“ Ausführen von "Erklär die Daten"†Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.
Symbol „Angepasste Ansicht freigeben“. Angepasste Ansicht freigebenSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.
Symbol „Vollständige Daten herunterladen“. Vollständige Daten herunterladenSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.
Symbol „Webbearbeitung“. WebbearbeitungSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.
Symbol für vollständige Datenabfrage. Vollständige Datenabfrage ‡Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.
Symbol „Arbeitsmappe herunterladen und speichern als“. Arbeitsmappe herunterladen/Kopie speichernSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.
Symbol „Speichern“. ÜberschreibenSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.
AI AccessSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.
Symbol „Verschieben“. API AccessSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.
Erstellen/Aktualisieren von Metriken §Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.
Symbol „Verschieben“. VerschiebenSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.*Symbol „Berechtigungen verweigert“.
Symbol „Löschen“. LöschenSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.
Symbol „Berechtigungen festlegen“. Berechtigungen festlegenSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.

Symbol für die Berechtigungsfunktion zur Extraktaktualisierung Extrakte aktualisieren

Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.
† Vor Tableau 2021.3 wurde die Verfügbarkeit von "Erklär die Daten" nur auf Serverebene über die tsm-Konfigurationsoption "ExplainDataEnabled" gesteuert. Ab Version 2021.3 kann die Verfügbarkeit von "Erklär die Daten" in den Site-Einstellungen und in einer Arbeitsmappe über die Funktion zur Ausführung von "Erklär die Daten" gesteuert werden. Die Verfügbarkeit von "Erklär die Daten" im Anzeigemodus wird in einer Arbeitsmappe im Einstellungsdialogfeld zu "Erklär die Daten" gesteuert. ‡ Die vollständige Datenabfrage (FDQ) kann für alle Site-spezifischen Rollen gewährt werden. In Kombination mit API Access oder AI Access erhalten diese Tools die Berechtigung, die vollständigen Daten abzufragen. FDQ ist nicht dasselbe wie „Vollständige Daten herunterladen“. § Vor Tableau 2021.3 wurde die Funktion „Metriken erstellen/aktualisieren“ von der Funktion „Vollständige Daten herunterladen“ gesteuert. ### Datenquellen
FunktionalitätCreatorExplorer (kann veröffentlichen)ExplorerViewer
Ansichtensymbol. AnzeigenSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.
Verbindungssymbol. VerbindenSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.
Symbol „Datenquelle herunterladen“ Datenquelle herunterladenSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.
Symbol „Speichern“. ÜberschreibenSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.
Symbol „Metrikdefinitionen erstellen“ Metrikdefinition erstellenSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.
Symbol „Löschen“. LöschenSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.
Symbol „Berechtigungen festlegen“. Berechtigungen festlegenSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.
Symbol für die Berechtigungsfunktion zur Extraktaktualisierung Extrakte aktualisierenSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.
### Datenrollen
FunktionalitätCreatorExplorer (kann veröffentlichen)ExplorerViewer
Ansichtensymbol. AnzeigenSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.
Symbol „Speichern“. ÜberschreibenSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.
Symbol „Verschieben“. VerschiebenSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.*Symbol „Berechtigungen verweigert“.
Symbol „Löschen“. LöschenSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.
Symbol „Berechtigungen festlegen“. Berechtigungen festlegenSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.
### Schemata Um Schemata nach einem Zeitplan auszuführen, müssen Sie eine Datenmanagement\-Lizenz besitzen. Informationen zum Konfigurieren von Schemaeinstellungen finden Sie unter [Erstellen von und Interagieren mit Schemata im Internet](https://help.tableau.com/current/server/de-de/web_author_flows.htm). Benutzer der Lizenz Explorer (kann veröffentlichen) können Schemata in Tableau Server und Tableau Cloud ausführen. Seit Version 2020.4 können Benutzer mit Explorer-Lizenz keine Schemata ausführen, selbst wenn der Administrator ihnen die Berechtigungen zum Ausführen von Schemata erteilt.
FunktionalitätCreatorExplorer (kann veröffentlichen)ExplorerViewer
Ansichtensymbol. AnzeigenSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.
Symbol „Datenquelle herunterladen“ Schema herunterladenSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.
Symbol „Webbearbeitung“. WebbearbeitungSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.
Verbindungssymbol. Schema ausführenSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.
Symbol „Speichern“. ÜberschreibenSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.
Symbol „Verschieben“. VerschiebenSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.*Symbol „Berechtigungen verweigert“.
Symbol „Löschen“. LöschenSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.
Symbol „Berechtigungen festlegen“. Berechtigungen festlegenSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.
### "Frag die Daten"-Objektive
FunktionalitätCreatorExplorer (kann veröffentlichen)ExplorerViewer
Ansichtensymbol. AnzeigenSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.
Symbol „Speichern“. ÜberschreibenSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.
Symbol „Verschieben“. VerschiebenSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.*Symbol „Berechtigungen verweigert“.
Symbol „Löschen“. LöschenSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.
Symbol „Berechtigungen festlegen“. Berechtigungen festlegenSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.
### Metriken (seit 2024.2 eingestellt) > [!TIP] > > **Tipp:** In diesem Artikel geht es um das alte Metrikfeature von Tableau, das in Tableau Cloud im Februar 2024 und in Tableau Server seit der Version 2024.2 eingestellt wurde. Weitere Informationen zum Einrichten von Berechtigungen für Tableau Pulse finden Sie unter [Einrichten Ihrer Site für Tableau Pulse](https://help.tableau.com/current/online/de-de/pulse_set_up.htm#permissions). **Einstellung der alten Metrikfunktion** Das alte Metrikfeature von Tableau wurde in Tableau Cloud im Februar 2024 und in Tableau Server in der Version 2024.2 eingestellt. Im Oktober 2023 hat Tableau die Möglichkeit zum Einbetten von alten Metriken in Tableau Cloud und in Tableau Server in der Version 2023.3 eingestellt. Mit Tableau Pulse haben wir eine verbesserte Erfahrung zum Verfolgen von Metriken und zum Stellen von Fragen zu Ihren Daten entwickelt. Weitere Informationen finden Sie unter [Erstellen von Metriken mit Tableau Pulse](https://help.tableau.com/current/online/de-de/pulse_create_metrics.htm), um etwas über die neue Erfahrung zu lernen, und unter [Erstellen von Metriken und Fehlerbehebung bei Metriken (veraltet)](https://help.tableau.com/current/online/de-de/metrics_create.htm), wo es um die eingestellte Funktion geht.
FunktionalitätCreatorExplorer (kann veröffentlichen)ExplorerViewer
Ansichtensymbol. AnzeigenSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.
Symbol „Speichern“. ÜberschreibenSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.
Symbol „Verschieben“. VerschiebenSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.*Symbol „Berechtigungen verweigert“.
Symbol „Löschen“. LöschenSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.
Symbol „Berechtigungen festlegen“. Berechtigungen festlegenSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.
### Sammlungen
FunktionalitätCreatorExplorer (kann veröffentlichen)ExplorerViewer
Ansichtensymbol. AnzeigenSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.
### Virtuelle Verbindungen Für virtuelle Verbindungen ist eine Datenmanagement\-Lizenz erforderlich. Einzelheiten dazu finden Sie unter [Über Datenmanagement](https://help.tableau.com/current/server/de-de/dm_overview.htm).
FunktionalitätCreatorExplorer (kann veröffentlichen)ExplorerViewer
Ansichtensymbol. AnzeigenSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.
Verbindungssymbol. VerbindenSymbol „Berechtigungen erteilt“.******
Symbol „Speichern“. ÜberschreibenSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.
Symbol „Verschieben“. VerschiebenSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.*Symbol „Berechtigungen verweigert“.
Symbol „Löschen“. LöschenSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.
Symbol „Berechtigungen festlegen“. Berechtigungen festlegenSymbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen erteilt“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.Symbol „Berechtigungen verweigert“.
\* Obwohl der Explorer-Rolle die Funktion Verschieben zugewiesen werden kann, kann sie die Funktion Veröffentlichen nicht auf ein Projekt anwenden und daher gibt es keinen Ort, an den sie Inhalte verschieben kann. Die Funktion Verschieben sollte daher für Explorer-Site-spezifische Rollen nicht als mögliche Funktion angesehen werden. \*\* Obwohl die Rolle des Explorers (kann veröffentlichen) der **Verbinden**\-Funktion für virtuelle Verbindungen zugeteilt werden kann, ist die Möglichkeit zum Erstellen einer neuen Datenquelle jeglicher Art, einschließlich virtueller Verbindungen, nur für Benutzer mit der Site-Rolle „Creator“ verfügbar. Ebenso können Benutzer mit den Rollen „Explorer“ und „Viewer“ nicht auf die Benutzeroberfläche zugreifen, um eine Verbindung zu neuen oder vorhandenen Datenquellen herzustellen. Die Fähigkeit zum **Verbinden** sollte für keine andere Rolle als „Creator“ verfügbar sein. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Berechtigungsfunktionen und Vorlagen Berechtigungen bestehen aus Funktionen oder der Fähigkeit, eine bestimmte Aktion für einen Inhalt auszuführen, beispielsweise Anzeigen, Filtern, Herunterladen oder Löschen. Jede Zeile im Bereich "Berechtigungsregeln" des Dialogfelds ist eine _Berechtigungsregel_. Berechtigungsregeln sind die Einstellung für jede Funktion ("Zulässig", "Verweigert" oder "Keine Angabe") für die Gruppe oder den Benutzer in dieser Zeile. Berechtigungsregeln verfügen über _Vorlagen_, die das schnelle Zuweisen von Funktionen erleichtern. Berechtigungsregeln können auch kopiert und eingefügt werden. **Hinweis**: Im Berechtigungsdialogfeld für Projekte gibt es Registerkarten für jeden Inhaltstyp: Projekte, Arbeitsmappen, Datenquellen usw. Wenn eine Berechtigungsregel hinzugefügt wird, lautet die Standardeinstellung für alle Funktionen für alle Inhaltstypen „Keine Angabe“. Um Funktionen für jeden Inhaltstyp zuzulassen oder zu verweigern, müssen Sie nacheinander jede Registerkarte des Berechtigungsdialogs öffnen. Dadurch wird das Muster für alle Inhalte dieses Typs im Projekt festgelegt (z. B. alle Arbeitsmappen). Im Berechtigungsdialogfeld für einen bestimmten Inhalt gibt es keine Registerkarten, und die Berechtigungsregeln gelten nur für diesen Inhalt. ## Vorlagen Mit Vorlagen werden Funktionssätze gruppiert, die oft basierend auf den allgemeinen Benutzerszenarien Ansicht, Untersuchen, Veröffentlichen und Verwalten zugewiesen werden. Beim Zuweisen einer Vorlage werden die darin enthaltenen Funktionen auf Zulässig eingestellt, der Rest bleibt weiter auf Keine Angabe festgelegt. Die Vorlagen sind kumulativ, sodass die Vorlage "Untersuchen" alles aus der Vorlage "Ansicht" sowie zusätzliche Funktionen enthält. Alle Inhalte haben auch eine Vorlage für **Keine** (legt alle Funktionen auf "Keine Angabe" fest) und **Verweigert** (legt alle Funktionen auf "Verweigert" fest). Vorlagen sind als Ausgangspunkt gedacht und können nach dem Anwenden angepasst werden. Funktionen können auch ohne die Verwendung einer Vorlage gewährt oder verweigert werden. In beiden Fällen wird in der Vorlagenspalte dann Benutzerdefiniert angezeigt. ## Kopieren und Einfügen von Berechtigungen Wenn eine Berechtigungsregel vorliegt, die mehreren Gruppen oder Benutzern zugewiesen werden muss, können Sie Inhalte von einer Regel in eine andere kopieren und einfügen. Es ist nicht möglich, Inhalte aus einer Regel zu kopieren oder in eine Regel einzufügen, die den Status "Projektleiter" umfasst. 1. Öffnen Sie das Aktionsmenü für die vorhandene Regel, aus der Sie Inhalte kopieren möchten, und wählen Sie Berechtigungen kopieren aus. Dies ist nur verfügbar, wenn sich die Regel nicht im Bearbeitungsmodus befindet. 2. Wählen Sie eine vorhandene Regel aus, die Sie einfügen möchten. Sie können auch eine neue Regel erstellen, indem Sie auf Gruppen-/Benutzerregel hinzufügen klicken und eine Gruppe oder einen Benutzer auswählen. 3. Öffnen Sie das Aktionsmenü, und wählen Sie dann Berechtigungen einfügen aus. ## Effektive Berechtigungen Nur weil einem Benutzer in einer bestimmten Regel eine Funktion gewährt wurde, bedeutet dies nicht, dass er diese Aktion ausführen kann. Es gibt Beschränkungen für Site-Rollen, die festlegen, was ein Benutzer tun kann (siehe [Berechtigungen, Site-spezifische Rollen und Lizenzen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/permission_license_siterole.htm)). Möglicherweise müssen mehrere Berechtigungsregeln berücksichtigt werden, um die endgültigen Berechtigungen eines Benutzers zu ermitteln (siehe [Effektive Berechtigungen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/permission_effective.htm)). ## Funktionen Jeder Inhaltstyp bietet spezifische Funktionen: ### Projekte Projekte verfügen nur über zwei Funktionen und zwei Vorlagen. Weitere Informationen zu Projektleitern und deren Zuweisung finden Sie unter [Projektverwaltung](https://help.tableau.com/current/server/de-de/permissions_projects.htm#projectpermissions). #### Vorlage "Ansicht" ![Ansichtensymbol.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/perms_view_icon.png)**Ansicht** ermöglicht es einem Benutzer, das Projekt zu sehen. Wenn einem Benutzer die Ansichtsfunktion nicht erteilt wurde, ist das Projekt für ihn nicht sichtbar. Wenn einem Benutzer die Ansichtsfunktion für ein Projekt erteilt wird, bedeutet dies nicht, dass er sämtliche Projektinhalte anzeigen kann, sondern lediglich das Projekt an sich. #### Vorlage "Veröffentlichen" ![Symbol „Speichern“.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/perms_save_icon.png)**Veröffentlichen** ermöglicht es einem Benutzer, Inhalte in dem Projekt von Tableau Desktop oder Tableau Prep Builder zu veröffentlichen. Die Veröffentlichungsfunktion ist auch erforderlich, um Inhalte in das Projekt zu verschieben oder Inhalte aus der Webdokumenterstellung im Projekt zu speichern. ### Arbeitsmappen #### Vorlage "Ansicht" ![Ansichtensymbol.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/perms_view_icon.png)**Ansicht** ermöglicht es einem Benutzer, die Arbeitsmappe oder Ansicht zu sehen. Wenn einem Benutzer die Ansichtsfunktion nicht erteilt wurde, ist die Arbeitsmappe für ihn nicht sichtbar. ![Filtersymbol.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/perms_filter_icon.png)**Filter** ermöglicht es einem Benutzer, mit in der Ansicht enthaltenen Filtern zu interagieren, einschließlich Filtern vom Typ "Nur beibehalten" und "Ausschließen". Benutzer, denen diese Funktion fehlt, sehen keine Filtersteuerelemente in der Ansicht. ![Symbol „Kommentare anzeigen“.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/perms_viewcomments_icon.png)**Kommentare anzeigen** ermöglicht es einem Benutzer, die mit den Ansichten verknüpften Kommentare in einer Arbeitsmappe anzuzeigen. ![Symbol „Kommentare hinzufügen“.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/perms_addcomments_icon.png)**Kommentare hinzufügen** ermöglicht es einem Benutzer, Ansichten in einer Arbeitsmappe Kommentare hinzuzufügen. ![Symbol „Vollständige Daten herunterladen“.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/perms_downloadimage_icon.png)**Bild/PDF herunterladen** ermöglicht es einem Benutzer, jede Ansicht als PNG, PDF oder PowerPoint herunterzuladen. ![Symbol „Summendaten herunterladen“.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/perms_downloadsumdata_icon.png)**Zusammenfassungsdaten herunterladen** ermöglicht es einem Benutzer, die aggregierten Daten in einer Ansicht oder in den von ihm ausgewählten Markierungen anzuzeigen und diese Daten (als CSV) herunterzuladen. #### Vorlage "Untersuchen" ![Symbol „Angepasste Ansicht freigeben“.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/perms_sharecustomized_icon.png)**Angepasste Ansicht freigeben** ermöglicht es Benutzern, ihre benutzerdefinierten Ansichten der Liste der "Anderen Ansichten" hinzuzufügen, die in einer Arbeitsmappe sichtbar sind. - Wenn diese Funktion nicht zur Verfügung steht, sehen Benutzer die Option "Für andere sichtbar machen" nicht beim Erstellen einer benutzerdefinierten Ansicht. Weitere Informationen finden Sie unter [Verwenden von benutzerdefinierten Ansichten](https://help.tableau.com/current/pro/desktop/de-de/customview.htm). Diese Funktion hat keine Auswirkungen auf die Möglichkeit, eine benutzerdefinierte Ansicht mit dem Freigabedialogfeld oder durch Kopieren des Links freizugeben. ![Symbol „Vollständige Daten herunterladen“.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/perms_downloadfulldata_icon.png)**Vollständige Daten herunterladen** ermöglicht es einem Benutzer, die zugrunde liegenden Daten in einer Ansicht oder in den von ihm ausgewählten Markierungen anzuzeigen und diese Daten (als CSV) herunterzuladen. - Das Herunterladen vollständiger Daten ist nicht dasselbe wie eine vollständige Datenabfrage, die von APIs im Namen des Benutzers verwendet wird. ![Symbol „Webbearbeitung“.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/perms_webedit_icon.png)**Webbearbeitung** ermöglicht es einem Benutzer, die Ansicht in einer browserbasierten Erstellungsumgebung zu bearbeiten. - Zum Erstellen neuer Inhalte im Browser oder zum Speichern von Ansichten über die Webbearbeitungsoberfläche ist eine bestimmte Kombination von Funktionen erforderlich. Weitere Informationen finden Sie unter [Webbearbeitung und Webdokumentenerstellung](https://help.tableau.com/current/server/de-de/permissions.htm#webauthor). - Das Feature für die Webbearbeitung muss auch für die gesamte Site aktiviert sein, da Benutzer mit dieser Berechtigung sonst keine Webbearbeitung durchführen können. Weitere Informationen finden Sie unter [Festlegen des Zugriffs für die Webdokumenterstellung einer Site](https://help.tableau.com/current/server/de-de/web_author_enable.htm). ![](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/perms_explain_data_icon.png)**"Erklär die Daten" ausführen** ermöglicht es einem Benutzer, die Funktion "Erklär die Daten" an Markierungen im Bearbeitungs- und Anzeigemodus auszuführen. - Damit „Erklär die Daten“ als Option angezeigt werden kann, wenn ein Benutzer eine Markierung in einer Arbeitsmappe auswählt, muss das Feature auch als Site-Einstellung aktiviert sein. Um "Erklär die Daten" im Anzeigemodus verfügbar zu machen, muss die Funktion auch vom Autor innerhalb einer Arbeitsmappe in den "Erklär die Daten"-Einstellungen zugelassen werden. Weitere Informationen finden Sie unter [Kontrollieren des Zugriffs auf "Erklär die Daten"](https://help.tableau.com/current/pro/desktop/de-de/explain_data_control_access.htm). ![Vollständige Datenabfrage](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/perms_full_data_query.png) **Vollständige Datenabfrage** ermöglicht es einer API oder einem Agenten, auf die zugrunde liegenden Daten in einer Arbeitsmappendatenquelle zuzugreifen. - Vollständige Datenabfrage (Full Data Query, FDQ) ist nicht dasselbe wie „Vollständige Daten herunterladen“. FDQ ist eine Pass-Through-Berechtigungsfunktion, die in Verbindung mit API-Zugriff oder AI Access einer API oder einem Agenten ermöglicht, die Daten der Arbeitsmappe im Namen des Benutzers abzufragen. - FDQ gewährleistet, dass Benutzerfilter nur dann erzwungen werden, wenn sie als Datenquellenfilter und nicht als Filter auf Arbeitsmappen- oder Blattebene definiert sind. Bei Verwendung von Benutzerfiltern für die Sicherheit auf Zeilenebene müssen diese Filter auf Datenquellenebene festgelegt werden. - Für die Interaktion des VizQL-Datendienstes mit den Daten der Arbeitsmappe sind sowohl FDQ- als auch API-Zugriffsberechtigungen erforderlich. - Wenn FDQ nicht zulässig ist, hat Tableau Agent in Dashboards nur Zugriff auf Zusammenfassungsdaten und daher nur eingeschränkte Möglichkeiten, tiefere Erkenntnisse und Analysen zu gewinnen. Für die volle Funktionalität von Tableau Agent ist FDQ erforderlich. #### Vorlage "Veröffentlichen" ![Symbol „Arbeitsmappe herunterladen und speichern als“.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/perms_downloadwkbksaveas_icon.png)**Arbeitsmappe herunterladen/Kopie speichern** ermöglicht es einem Benutzer, eine Arbeitsmappenpaket (als TWBX) herunterzuladen. Ermöglicht es einem Benutzer, eine Kopie aus der Webbearbeitungsoberfläche als neue Arbeitsmappe zu speichern (zu veröffentlichen). ![Symbol „Speichern“.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/perms_save_icon.png)Mit **Überschreiben** kann ein Benutzer den Inhalt oder das Asset auf dem Server überschreiben (speichern). - Wenn dies zulässig ist, kann der Benutzer eine Arbeitsmappe, eine Datenquelle oder ein Schema erneut veröffentlichen oder eine Arbeitsmappe oder ein Schema in der Webdokumenterstellung speichern, wodurch er der Besitzer wird und Zugriff auf alle Berechtigungen erhält. Nach diesem Eigentümerwechsel wird der Zugriff des ursprünglichen Eigentümers auf die Arbeitsmappe wie bei jedem anderen Benutzer durch seine Berechtigungen bestimmt. ![Symbol für den API-Zugriff.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/perms_api_access_icon.png)**API-Zugriff** ermöglicht es einem Benutzer, die Datenquelle der Arbeitsmappe mit dem VizQL-Datendienst abzufragen. Weitere Informationen finden Sie unter [VizQL-Datendienst](https://help.tableau.com/current/api/vizql-data-service/de-de/index.html). ![](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/perms_ai_access.png)**AI Access** ermöglicht Benutzern die Verwendung von Tableau Agent in Dashboards, einschließlich der Dashboard-Übersicht, der Dashboard-Erkenntnisse und der Fragen und Antworten zu Dashboards. - Gewähren Sie außerdem vollständige Datenabfrage, damit das KI-Tool auf mehr als nur die Zusammenfassungsdaten in den Visualisierungen zugreifen kann. ![](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/perms_metrics_icon.png)**Metriken erstellen/aktualisieren** ermöglicht es einem Benutzer, Metriken für die Ansichten in einer Arbeitsmappe zu erstellen und Metriken, die ein Benutzer aus diesen Ansichten erstellt, zu aktualisieren. Das alte Metrikfeature wurde im Februar 2024 für Tableau Cloud und in Tableau Server in der Version 2024.2 eingestellt. Weitere Informationen finden Sie unter [Erstellen von Metriken und Fehlerbehebung bei Metriken (veraltet)](https://help.tableau.com/current/online/de-de/metrics_create.htm). #### Vorlage "Verwalten" ![Symbol „Verschieben“.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/perms_move_icon.png)**Verschieben** ermöglicht es einem Benutzer, Arbeitsmappen zwischen Projekten zu verschieben. Weitere Informationen finden Sie unter [Inhalt verschieben](https://help.tableau.com/current/server/de-de/permissions.htm#MoveContent). ![Symbol „Löschen“.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/perms_delete_icon.png)**Löschen** ermöglicht es einem Benutzer, die Arbeitsmappe zu löschen. ![Symbol „Berechtigungen festlegen“.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/perms_setperms_icon.png)**Berechtigungen festlegen** ermöglicht es einem Benutzer, Berechtigungsregeln für die Arbeitsmappe zu erstellen. ![Symbol für die Berechtigungsfunktion zur Extraktaktualisierung](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/perms_extract_refresh.jpg)**Extrakte aktualisieren** ermöglicht es einem Benutzer, eine Extraktaktualisierung für diese Arbeitsmappe auszulösen. ### Ansichten In einer Arbeitsmappe, die sich nicht in einem gesperrten Projekt befindet und die Blätter nicht als Registerkarten zur Navigation anzeigt, erben Ansichten (Blätter, Dashboards, Storys) die Arbeitsmappenberechtigungen bei der Veröffentlichung, aber alle Änderungen an Berechtigungsregeln müssen für einzelne Ansichten vorgenommen werden. Die Ansichtsfunktionen sind die gleichen wie bei Arbeitsmappen, mit Ausnahme von **Überschreiben**, **Arbeitsmappe herunterladen/Kopie speichern** und **Verschieben**. Diese sind nur auf Arbeitsmappenebene verfügbar. Es empfiehlt sich, nach Möglichkeit Navigationsblattregisterkarten anzuzeigen, damit Ansichten weiterhin ihre Berechtigungen von der Arbeitsmappe erben. ### Datenquellen #### Vorlage "Ansicht" ![Ansichtensymbol.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/perms_view_icon.png)**Ansicht** ermöglicht es einem Benutzer, die Datenquelle auf dem Server zu sehen. ![Verbindungssymbol.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/perms_connect_icon.png)**Verbinden** erlaubt dem Benutzer, eine Verbindung mit einer Datenquelle in Tableau Desktop, Tableau Prep Builder, "Frag die Daten" oder der Webbearbeitung herzustellen. - Wenn ein Autor der Arbeitsmappe seine Anmeldeinformationen in eine veröffentlichte Datenquelle in einer veröffentlichten Arbeitsmappe einbindet, bettet er im Prinzip seine Funktion **Verbinden** ein. Daher können Benutzer die Daten in der Arbeitsmappe sehen, unabhängig von ihrer eigenen Funktion **Verbinden** für diese Datenquelle. Wenn der Autor der Arbeitsmappe seine Anmeldeinformationen nicht in die veröffentlichte Datenquelle einbindet, benötigt der Benutzer eine eigene Funktion vom Typ **Verbinden** mit der Datenquelle, um die Arbeitsmappe nutzen zu können. Weitere Informationen finden Sie unter [Datenzugriff für veröffentlichte Tableau-Datenquellen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/permissions.htm#PublishedData). - Ein Benutzer muss über die Funktion zum **Verbinden** für eine Datenquelle verfügen, um "Frag die Daten" verwenden und "Frag die Daten"-Linsen erstellen zu können. Weitere Informationen finden Sie unter ["Frag die Daten" (Ask Data) für Datenquellen aktivieren](https://help.tableau.com/current/pro/desktop/de-de/ask_data_enable.htm#ensure-that-users-can-access-a-data-source). #### Vorlage "Untersuchen" ![Symbol „Datenquelle herunterladen“](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/perms_downloaddatasource_icon.png)**Datenquelle herunterladen** ermöglicht es einem Benutzer, die Datenquelle von dem Server herunterzuladen (als TDSX). - Cube-Datenquellen wie jene für MSAS- oder Oracle Essbase-Verbindungen müssen lokal verwendet werden. Zum Herunterladen der veröffentlichten Datenquelle auf Tableau Desktop muss der Benutzer über die Funktion Herunterladen verfügen. Weitere Informationen finden Sie unter [Cube-Datenquellen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/datasource_cube.htm). #### Vorlage "Veröffentlichen" ![Symbol „Speichern“.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/perms_save_icon.png)**Überschreiben** ermöglicht es einem Benutzer, eine Datenquelle auf dem Server zu veröffentlichen und die Datenquelle auf dem Server zu überschreiben. ![](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/perms_api_access_icon.png)**API-Zugriff** ermöglicht einem Benutzer, die Datenquelle mit dem VizQL-Datendienst abzufragen. Weitere Informationen finden Sie unter [VizQL Data Service](https://help.tableau.com/current/api/vizql-data-service/de-de/index.html). ![Symbol „Metrikdefinitionen erstellen“](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/perms_pulse_metric_icon.png) **Metrikdefinitionen erstellen** ermöglicht es einem Benutzer, die Verbindung zu einer Datenquelle herzustellen, um Tableau Pulse-Metrikdefinitionen zu erstellen. Weitere Informationen finden Sie unter [Erstellen von Metriken mit Tableau Pulse](https://help.tableau.com/current/online/de-de/pulse_create_metrics.htm). #### Vorlage "Verwalten" ![Symbol „Löschen“.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/perms_delete_icon.png)**Löschen** ermöglicht es einem Benutzer, die Datenquelle zu löschen. ![Symbol „Berechtigungen festlegen“.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/perms_setperms_icon.png)**Berechtigungen festlegen** ermöglicht es einem Benutzer, Berechtigungsregeln für die Datenquelle zu erstellen und zu bearbeiten. ![Symbol für die Berechtigungsfunktion zur Extraktaktualisierung](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/perms_extract_refresh.jpg)**Extrakte aktualisieren** ermöglicht es einem Benutzer, eine Extraktaktualisierung für die Datenquelle auszulösen. ### Andere Arten von Assets
 Vorlage "Ansicht"Vorlage "Untersuchen"Vorlage "Veröffentlichen"Vorlage "Verwalten"
SchemataAnsichtensymbol.Ansicht ermöglicht es einem Benutzer, das Schema zu sehen.Symbol „Datenquelle herunterladen“Schema herunterladen ermöglicht es einem Benutzer, das Schema herunterzuladen (als TFLX).

Verbindungssymbol.Ausführen ermöglicht es einem Benutzer, das Schema auszuführen.

Symbol „Speichern“.Überschreiben ermöglicht es einem Benutzer, ein Schema zu veröffentlichen und das veröffentlichte Schema zu überschreiben.

Symbol „Verschieben“.Verschieben ermöglicht es einem Benutzer, Assets zwischen Projekten zu verschieben. Weitere Informationen finden Sie unter Inhalt verschieben.

Symbol „Löschen“.Löschen ermöglicht es einem Benutzer, das Asset zu löschen.

Symbol „Berechtigungen festlegen“.Berechtigungen festlegen ermöglicht es einem Benutzer, Berechtigungsregeln für das Asset zu erstellen.

 

DatenrollenAnsichtensymbol.Ansicht ermöglicht es einem Benutzer, Datenrollen anzuzeigen.k. A.Symbol „Speichern“.Überschreiben ermöglicht es einem Benutzer, Datenrollen zu veröffentlichen, veröffentlichte Datenrollen zu überschreiben und die Synonyme einer veröffentlichten Datenrolle zu bearbeiten.
Metriken (eingestellt)Ansichtensymbol.Ansicht ermöglicht es einem Benutzer, Metriken anzuzeigen.k. A.Symbol „Speichern“.Überschreiben ermöglicht es einem Benutzer, eine Metrik zu überschreiben und die Details einer Metrik zu bearbeiten.
"Frag die Daten"-ObjektiveAnsichtensymbol.Ansicht ermöglicht es einem Benutzer, die Linse zu sehen.k. A.Symbol „Speichern“.Überschreiben ermöglicht es einem Benutzer, die Linse zu bearbeiten.
Virtuelle VerbindungenAnsichtensymbol.Ansicht ermöglicht es einem Benutzer, die virtuelle Ansicht zu sehen.

Verbindungssymbol.Verbinden* ermöglicht es einem Benutzer, eine virtuelle Verbindung zu Daten herzustellen.

k. A.Symbol „Speichern“.Überschreiben ermöglicht es einem Benutzer, die virtuelle Verbindung zu bearbeiten.
DatenbankenAnsichtensymbol.Ansicht ermöglicht es einem Benutzer, die Datenbank zu sehen.k. A.Symbol „Speichern“.Mit Überschreiben kann ein Benutzer die Metadaten für die Datenbank bearbeiten.
TabellenAnsichtensymbol.Ansicht ermöglicht es einem Benutzer, die Tabelle zu sehen.k. A.Symbol „Speichern“.Mit Überschreiben kann ein Benutzer die Metadaten für die Tabelle bearbeiten.
SammlungenAnsichtensymbol.Ansicht ermöglicht es einem Benutzer, Sammlungen anzuzeigen.k. A.k. A.k. A.
\*In der Standardeinstellung verfügen virtuelle Verbindungen über eine Vorlage vom Typ "Benutzerdefiniert", die die Funktion "Anzeigen" auf "Zulässig" setzt, aber nicht die Funktion "Verbinden". Stellen Sie sicher, dass die Verbindungsfunktion auf "Zulässig" eingestellt ist, damit Benutzer eine Verbindung über die virtuelle Verbindung herstellen können. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Bereinigung nach dem Upgrade Wie unter [Funktionsweise von Tableau Server-Upgrades](https://help.tableau.com/current/server/de-de/server-upgrade-how-upgrade-works.htm) beschrieben, installiert der Tableau Server-Upgradeprozess eine neue Version neben Ihrer vorhandenen Version. Nachdem das Upgrade abgeschlossen und überprüft wurde, können Sie die ältere Version von Tableau Server entfernen, um Festplattenplatz freizugeben. Dies ist ein optionaler Schritt. ## Deinstallieren der vorherigen Version So deinstallieren Sie eine Version von Tableau Server: 1. Öffnen Sie die Systemsteuerung, klicken Sie auf Programm deinstallieren, und suchen Sie die zu deinstallierende Version. Stellen Sie sicher, dass Sie die korrekte Version für die Deinstallation auswählen: - Eine Deinstallation von vorherigen Versionen von Tableau Server hat keinen Einfluss auf die ausgeführte Version und entfernt lediglich nicht benötigte Dateien aus diesen vorherigen Versionen. - Deinstallieren Sie **nicht** die aktuelle Version. Durch die Deinstallation der aktuellen, ausgeführten Version von Tableau Server wird der Server angehalten, und serverspezifische Dateien und Ordner werden entfernt. Einige Elemente bleiben jedoch möglicherweise erhalten. Bei der Deinstallation wird keine Sicherung Ihrer Repository-Daten erstellt. 2. Wählen Sie die Tableau Server-Version aus, und klicken Sie auf Deinstallieren. ## Löschen von Tableau Server-Ordnern aus dem `\packages`\-Verzeichnis Nach einem Upgrade werden im Ordner "\\packages" mehrere Versionen von Tableau Server-Ordnern angezeigt. Wenn das Upgrade erfolgreich abgeschlossen wurde, können Sie die Ordner löschen, die sich auf die ältere Version beziehen, von der aus Sie das Upgrade durchgeführt haben. Sie erkennen diese am Versionscode im Ordnernamen. Beispiel: `scripts.` Für weitere Informationen zu den Versionscodes, siehe [Anzeigen der Server-Version](https://help.tableau.com/current/server/de-de/version_server_view.htm). [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Bereitstellen Die Themen in diesem Abschnitt enthalten Informationen zum Installieren, Konfigurieren und Aktualisieren von Tableau Server für Windows. Suchen Sie nach Tableau Server für Linux? Siehe [Installieren und Konfigurieren von Tableau Server](https://help.tableau.com/current/server-linux/de-de/install.htm "Öffnet die Themenseite in einer neuen Browserregisterkarte."). ## Validierung Ihres Serverbereitstellungsplans Bevor Sie die Installation einer neuen Tableau Server-Bereitstellung in Ihrem Unternehmen angehen, müssen Sie sorgfältig abwägen, welche Optionen Sie haben. Für die meisten Unternehmen wird Tableau Cloud als Analytiklösung zuverlässiger, leistungsfähiger und kostengünstiger als eine lokal betriebene Bereitstellung von Tableau Server sein. Informationen über die Brauchbarkeit von Tableau Cloud für Ihr Unternehmen finden Sie in dem Blogbeitrag [Should I move my analytics to the cloud?](https://www.tableau.com/de-de/blog/should-i-move-my-analytics-cloud) (Sollten wir unsere Analytik in die Cloud verlegen?). Sie nutzen bereits Tableau Server und möchten zu Tableau Cloud migrieren? Dann lesen Sie das [Handbuch für die manuelle Migration nach Tableau Cloud](https://help.tableau.com/current/guides/migration/de-de/emg_intro.htm). ## Andere Artikel in diesem Abschnitt [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Tableau Server-Helm-Diagramm – Bereitstellen **Wichtig**: In dieser Dokumentation wird davon ausgegangen, dass Sie sich mit Helm und Helm-Diagrammen auskennen, und es wird nicht versucht, detaillierte, präskriptive Beispiele zu liefern. Die Dokumentation ist für Kunden gedacht, die sowohl mit Tableau Server als auch mit Helm und Helm-Diagrammen vertraut sind. Dieses Thema führt Sie durch die allgemeinen Schritte zum Bereitstellen von Tableau Server in Kubernetes mithilfe eines Helm-Diagramms. ## Voraussetzungen Stellen Sie sicher, dass Sie die Voraussetzungen erfüllt haben, bevor Sie beginnen. Weitere Informationen finden Sie unter [Tableau Server-Helm-Diagramm – Voraussetzungen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/server-helm-prerequisites.htm). ### Herunterladen eines Helm-Diagramms Die Helm-Diagramme werden als Teil des Einrichtungstools für Tableau Server in einem Container (`tableau-server-container-setup-tool-.tar.gz`) ausgeliefert und können von der [Tableau Server-Downloadseite](http://tableau.com/de-de/support/releases/server/latest) heruntergeladen werden. Nach dem Extrahieren befinden sich die erforderlichen Helm-Diagramm-Dateien im Verzeichnis `helm/tableau`. ## Schneller Überblick über die Verwendung eines Helm-Diagramms zum Bereitstellen von Tableau Server **Wichtig**: Dies ist eine grundlegende allgemeine Beschreibung der Bereitstellung von Tableau Server mithilfe von Helm-Diagrammen. Es ist nicht als vollständiges Verfahren gedacht. Dabei wird vorausgesetzt, dass Sie über Kenntnisse zu Helm und Helm-Diagrammen verfügen. Bevor Sie beginnen, stellen Sie sicher, dass die Voraussetzungen für die Bereitstellung von Tableau Server mithilfe von Helm-Diagrammen erfüllt sind. Weitere Informationen finden Sie unter [Tableau Server-Helm-Diagramm – Voraussetzungen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/server-helm-prerequisites.htm). ### Hinzufügen Ihres Lizenzschlüssels zu „values.yaml“ Bearbeiten Sie `values.yaml`, und legen Sie Ihren Lizenzschlüssel fest. ### Bereitstellen von Tableau Server mit einem einzigen Knoten Stellen Sie eine Instanz von Tableau Server mit einem einzigen Knoten bereit, indem Sie die folgenden Befehle in einer Eingabeaufforderung ausführen (wobei Sie `` mit Ihrem Release-Namespace ersetzen, z. B. `tableau` oder `default`): helm install tableau-server ./helm/tableau-server \\ -n \\ --create-namespace \\ -f ./helm/tableau-server/values-single.yaml ### Bereitstellen von Tableau Server mit mehreren Knoten Stellen Sie eine Instanz von Tableau Server mit mehreren Knoten bereit, indem Sie die folgenden Befehle in einer Eingabeaufforderung ausführen (und dabei dieselbe Namespace-Konvention wie oben verwenden): helm install tableau-server ./helm/tableau-server \\ \-n \\ \--create-namespace \\ -f ./helm/tableau-server/values-multinode.yaml ## EKS-Runbook mit mehreren Knoten (Namespace plus Statisches Bootstrap-PV) In diesem Abschnitt wird die Reihenfolge der Vorgänge für EKS beschrieben: dedizierter Namespace, EFS CSI-Add-On, IAM für die Knotenrolle, statische Bootstrap-PV (Persistent Volume) und Helm. 1. Erstellen Sie einen dedizierten Namespace. Dieser muss mit `claimFef.namespace` in dem Bootstrap-PV übereinstimmen. In diesem Beispiel wird `tableau` verwendet. kubectl create namespace tableau-server kubectl get namespace tableau 2. Vergewissern Sie sich, dass das EFS CSI-Add-on vorhanden ist. Wenn das Add-on fehlt, erstellen Sie es, und warten Sie, bis der Status zu `ACTIVE` wechselt: kubectl get csidriver efs.csi.aws.com aws eks describe-addon \\ --cluster-name \\ --addon-name aws-efs-csi-driver \\ --region \\ --query 'addon.status' 3. Bestätigen Sie die Storageclass (Speicherklasse): `efs-bootstrap` Storageclass – Anwenden, falls noch nicht vorhanden. Ausführliche Informationen finden Sie unter [Voraussetzungen für Amazon Elastic Kubernetes Service (EKS)](https://help.tableau.com/current/server/de-de/server-helm-prerequisites.htm#EKS-Prereq-storageclass). kubectl get csidriver efs.csi.aws.com aws eks describe-addon \\ --cluster-name \\ --addon-name aws-efs-csi-driver \\ --region \\ --query 'addon.status' 4. Bestätigen Sie das statische Bootstrap-PV. `claimRef` muss auf den gleichen Namespace und den gleichen PVC-Namen verweisen, den das Helm-Diagramm erstellt (`tableau-server-bootstrap`). Ersetzen Sie `fs-...` mit Ihrer EFS-Dateisystem-ID: cat > /tmp/tableau-bootstrap-pv.yaml <<'EOF' apiVersion: v1 kind: PersistentVolume metadata: name: tableau-bootstrap-pv spec: capacity: storage: 1Gi volumeMode: Filesystem accessModes: - ReadWriteMany persistentVolumeReclaimPolicy: Retain storageClassName: efs-bootstrap claimRef: namespace: tableau name: tableau-server-bootstrap csi: driver: efs.csi.aws.com volumeHandle: EOF kubectl apply -f /tmp/tableau-bootstrap-pv.yaml kubectl get pv tableau-bootstrap-pv 5. IAM für die Knoteninstanzrolle. Fügen Sie EFS-Client- und EC2-Schreibschutz-Richtlinien hinzu. Unter [Voraussetzungen für Amazon Elastic Kubernetes Service (EKS)](https://help.tableau.com/current/server/de-de/server-helm-prerequisites.htm#EKS-Prereq-storageclass) erfahren Sie, wie `` aus der Knotengruppe aufgelöst wird. `efs-bootstrap` Storageclass – Anwenden, falls noch nicht vorhanden. Ausführliche Informationen finden Sie unter [Voraussetzungen für Amazon Elastic Kubernetes Service (EKS)](https://help.tableau.com/current/server/de-de/server-helm-prerequisites.htm#EKS-Prereq-storageclass). kubectl get csidriver efs.csi.aws.com aws eks describe-addon \\ --cluster-name \\ --addon-name aws-efs-csi-driver \\ --region \\ --query 'addon.status' 6. Werte Legen Sie in `values-multinode.yaml` (oder einem Overlay) den manuellen statischen PV-Modus fest. persistence: bootstrap: createPV: false volumeName: tableau-bootstrap-pv storageClass: efs-bootstrap 7. Stellen Sie sicher, dass `image.repository`, `image.tag` und Geheimnisse/Lizenz wie erforderlich festgelegt sind. 8. Installieren des Helm-Diagramms Installieren Sie das Diagramm im gleichen Namensraum wie das PV `claimRef`: helm install tableau-server ./helm/tableau-server \\ -n tableau \\ -f ./helm/tableau-server/values-multinode.yaml 9. Überprüfen von Speicher und Pods: kubectl get pv,pvc -n tableau kubectl get pods -n tableau -w 10. Daten-PVC-Status Für Daten-PVCs wird möglicherweise kurz `Pending` (Ausstehend) angezeigt, bis EBS-Volumes angefügt werden. Alle PVCs sollten zu `Bound` (Angebunden), dann zu `Running` (Ausgeführt) und schließlich zu `READY 1/1` (Bereit 1/1) wechseln. 11. Topologie (optional) Wenn der Post-Install-Hook deaktiviert ist, müssen Sie möglicherweise den Knoten `clustercontroller` festlegen und ausstehende Änderungen anwenden (siehe dazu „Topologie-Automatisierung nach der Installation (Hook)“ weiter unten in diesem Dokument). Der Befehl `tsm pending-changes apply` kann dazu führen, dass Warnungen bezüglich der Verteilung des Indizierungs- und Suchservers oder des Koordinationsdienst-Ensembles gemeldet werden, wenn Sie über mehrere Tableau-Knoten verfügen. Beheben Sie diese Warnungen, wie in [Indizierungs- und Suchserver](https://help.tableau.com/current/server/de-de/server_process_index-and-search.htm) und [Tableau Server-Koordinationsdienst](https://help.tableau.com/current/server/de-de/server_process_coordination.htm) aufgeführt. ### Benutzerdefinierte Installation 1. Anpassen von Werten cp ./helm/tableau-server/values.yaml ./helm/tableau-server/my-values.yaml \# Edit ./helm/tableau-server/my-values.yaml with your configuration 2. Installieren mit benutzerdefinierten Werten helm install tableau-server ./helm/tableau-server -f ./helm/tableau-server/my-values.yaml ## Konfiguration ### Bereitstellungsmodi #### Bereitstellung mit einem einzigen Knoten Bei einer Bereitstellung auf einem einzelnen Knoten wird Tableau Server als monolithischer Container ausgeführt. Verwenden Sie `values-single.yaml`, oder legen Sie Folgendes fest: deploymentMode: "single" primary: replicaCount: 1 worker: replicaCount: 0 #### Bereitstellung mit mehreren Knoten Bei einer Bereitstellung auf mehreren Knoten werden ein primärer Server und mindestens ein Worker ausgeführt. Legen Sie die Anzahl der Worker mit `worker.replicaCount` fest – Verwenden Sie 1, 2 oder einen höheren Wert, je nachdem, was Ihre Cluster-Kapazität und Tableau-Topologie zulassen. Das Diagramm erstellt `tableau-server-worker-0 … tableau-server-worker-(N-1)` für `replicaCount: N`. Verwenden Sie `values-multinode.yaml` (im Standardbeispiel werden zwei Worker verwendet), oder legen Sie explizit die folgenden Werte fest: deploymentMode: "multinode" primary: replicaCount: 1 worker: replicaCount: 3 # example: three workers Topologieausrichtung: `values-multinode.yaml` wird mit einer `config.configJson`\-Beispieltopologie ausgeliefert (Knoten-IDs, wie beispielsweise `node1`, `node2`, `node3`). Wenn Sie `worker.replicaCount` ändern oder Dienste neu anordnen, aktualisieren Sie diese Topologie (und alle zugehörigen Tableau-Prozesszuweisungen), damit die Anzahl und Rollen der TSM-Knoten mit Ihrer Bereitstellung übereinstimmen. Informationen zum Clustering und Prozesslayout finden Sie in der Tableau Server-Hilfe. ### Wichtige Konfigurationsoptionen #### Image-Konfiguration image: repository: tableau\_server\_image tag: "latest" pullPolicy: IfNotPresent pullSecrets: \[\] #### Lizenz und Geheimnisse secrets: licenseKey: "YOUR-LICENSE-KEY" tsmRemotePassword: "password" tableauUsername: "admin" tableauPassword: "password" Alternativ dazu können Sie diese auch mithilfe von Umgebungsvariablen festlegen: env: LICENSE\_KEY: "YOUR-LICENSE-KEY" TSM\_REMOTE\_PASSWORD: "password" TABLEAU\_USERNAME: "admin" TABLEAU\_PASSWORD: "password" Es wird empfohlen, eine separate Datei (z. B. `secrets.yaml`) zu verwenden und diese mit dem Schalter `-f` zu übergeben. `secrets.yaml`: secrets: licenseKey: "YOUR-LICENSE-KEY" tsmRemotePassword: "YOUR-TSM-PASSWORD" tableauUsername: "YOUR-ADMIN-USER" tableauPassword: "YOUR-ADMIN-PASSWORD" Beispiel für Installation/Aktualisierung mit `secrets.yaml`: helm upgrade --install tableau-server ./helm/tableau-server \\ -n default \\ -f ./helm/tableau-server/values-multinode.yaml \\ -f ./helm/tableau-server/secrets.yaml **Hinweis:** Das Verweisen auf ein bereits vorhandenes Kubernetes-Geheimnis (z. B. s`ecrets.existingSecret`) wird derzeit nicht unterstützt. Die einzige unterstützte Methode ist die Verwendung von Diagrammwerten mit einer separaten Geheimniswertdatei. #### Externes PostgreSQL-Repository Das Helm-Diagramm aktiviert standardmäßig kein externes Repository mit dedizierten Wertschlüsseln. Wir empfehlen Ihnen, die folgenden Schritte durchzuführen, um ein externes Repository zu aktivieren: 1. Stellen Sie das Diagramm bereit, und stellen Sie sicher, dass der primäre Server fehlerfrei ausgeführt wird. 2. Führen Sie Tableau-Befehle vom Typ `tsm external repository` auf dem primären Pod aus. 3. Wenden Sie ausstehende Änderungen an. Beispiel-Workflow (Befehlserkennung und -anwendung): \# Discover command syntax for your Tableau version kubectl exec -n default tableau-server-primary-0 -- sh -lc 'tsm topology external-services repository enable --help' \# After enabling external repository with Tableau-supported args/options: kubectl exec -n default tableau-server-primary-0 -- sh -lc 'tsm pending-changes apply -iw --ignore-prompt' kubectl exec -n default tableau-server-primary-0 -- sh -lc 'tsm status -v' Hinweise: - Die Konfiguration des externen Repositorys richtet sich nach der Tableau-Version (SSL-Modus, Failover-Optionen, Felder für Anmeldeinformationen). Weitere Informationen finden Sie unter [Externes Repository von Tableau Server](https://help.tableau.com/current/server/de-de/server_external_repo.htm) [tsm topology](https://help.tableau.com/current/server/de-de/cli_topology_tsm.htm). - Bei Kundenbereitstellungen speichern Sie Datenbankanmeldeinformationen in Kubernetes-Geheimnissen, und vermeiden Sie Klartext im Shell-Verlauf. #### Persistenter Speicher persistence: enabled: true storageClass: "standard" accessMode: ReadWriteOnce size: 100Gi # Bootstrap volume (required for multi-node) bootstrap: enabled: true storageClass: "standard" accessMode: ReadWriteMany size: 1Gi createPV: false Für Cluster, die statisches EFS CSI verwenden (z. B. mit `mounttargetip`), kann Helm sowohl Bootstrap-PV als auch PVC verwalten: persistence: bootstrap: enabled: true storageClass: "efs-bootstrap" accessMode: ReadWriteMany size: 1Gi createPV: true permissionsFix: enabled: true pv: name: "tableau-bootstrap-pv" csi: driver: efs.csi.aws.com volumeHandle: "fs-xxxxxxxx" volumeAttributes: mounttargetip: "10.x.x.x" `permissionsFix.enabled` fügt einen Init-Container zu `chown/chmods /docker/config/bootstrap` hinzu, damit der Tableau-Prozess (UID/GID 999:998) `bootstrap.json` auf freigegebene EFS-Mounts schreiben kann, die standardmäßig auf `root:root` festgelegt sind. Wenn `createPV: true` ist, erstellt das Diagramm das Bootstrap-PV aus Werten (z. B `tableau-bootstrap-pv`), und bindet `tableau-server-bootstrap` PVC daran. Wenn Sie Bootstrap PV manuell verwalten, erstellen Sie zuerst `tableau-bootstrap-pv`, und installieren Sie dann Helm mit `createPV: false` und `volumeName: tableau-bootstrap-pv:` apiVersion: v1 kind: PersistentVolume metadata: name: tableau-bootstrap-pv spec: capacity: storage: 1Gi volumeMode: Filesystem accessModes: - ReadWriteMany persistentVolumeReclaimPolicy: Retain storageClassName: efs-bootstrap csi: driver: efs.csi.aws.com volumeHandle: fs-xxxxxxxx volumeAttributes: mounttargetip: 10.x.x.x kubectl apply -f tableau-bootstrap-pv.yaml kubectl get pv tableau-bootstrap-pv #### Ressourcenlimits primary: resources: limits: cpu: "4" memory: "8Gi" requests: cpu: "2" memory: "4Gi" worker: resources: limits: cpu: "4" memory: "8Gi" requests: cpu: "2" memory: "4Gi" #### Dienstkonfiguration service: primary: type: ClusterIP # or NodePort, LoadBalancer ports: http: 80 https: 8080 tsm: 8850 #### Ingress ingress: enabled: true className: "nginx" hosts: - host: tableau.example.com paths: - path: / pathType: Prefix tls: - secretName: tableau-tls hosts: - tableau.example.com #### Ingress-Einrichtungs-Runbook (Beispiel: NGINX Ingress Controller) 1. Installieren Sie einen Ingress-Controller in dem Cluster (erforderlich, bevor Diagrammeingang aktiviert wird). 2. Legen Sie Eingangswerte in Ihrer Wertedatei fest: ingress: enabled: true className: "nginx" annotations: nginx.ingress.kubernetes.io/proxy-body-size: "64m" nginx.ingress.kubernetes.io/proxy-read-timeout: "3600" nginx.ingress.kubernetes.io/proxy-send-timeout: "3600" hosts: - host: tableau.example.com paths: - path: / pathType: Prefix tls: - secretName: tableau-tls hosts: - tableau.example.com 3. Erstellen Sie einen DNS-Eintrag, der „tableau.example.com“ auf Ihren Eingangs-/Lastenausgleichs-Endpunkt verweist. 4. Erstellen Sie ein TLS-Geheimnis (oder verwenden Sie cert-manager) im Release-Namespace. 5. Bereitstellen/Aktualisieren des Diagramms und Überprüfen des Eingangs: helm upgrade --install tableau-server ./helm/tableau-server -n default -f ./helm/tableau-server/values.yaml kubectl get ingress -n default kubectl describe ingress tableau-server Weitere Informationen finden Sie unter: - [Konzept von Kubernetes Ingress](https://kubernetes.io/docs/concepts/services-networking/ingress/) - [ingress-nginx Deployment Guide (Bereitstellungshandbuch für ingress-nginx)](https://kubernetes.github.io/ingress-nginx/deploy/) - [cert-manager Getting Started (Erste Schritte mit cert-manager)](https://cert-manager.io/docs/tutorials/getting-started-aks-letsencrypt/) #### Integritätsprüfungen Das Diagramm unterstützt Start-, Aktivitäts- und Bereitschaftstests. Der Starttest erlaubt eine lange Erstinitialisierung (z. B. failureThreshold: 200 × periodSeconds), bevor Aktivitäts- und Bereitschaftstests ausgeführt werden: healthChecks: startup: enabled: true initialDelaySeconds: 300 periodSeconds: 15 timeoutSeconds: 30 failureThreshold: 200 liveness: enabled: true initialDelaySeconds: 300 periodSeconds: 30 timeoutSeconds: 10 failureThreshold: 3 readiness: enabled: true initialDelaySeconds: 300 periodSeconds: 10 timeoutSeconds: 5 failureThreshold: 3 Bei Worker-Pods mit mehreren Knoten verwendet das Diagramm standardmäßig `worker.healthChecks.enabled: false`, um Testfehlalarme zu vermeiden, wenn Worker begrenzte Prozesssätze ausführen (z. B. nur Admin Agent + Cluster-Controller). ### Verwendung #### Zugreifen auf Tableau Server Nach der Installation greifen Sie – je nach Ihrer Dienstkonfiguration – wie folgt auf Tableau Server zu: - **ClusterIP**: Verwendung von Portweiterleitung oder Ingress - **NodePort**: Zugriff über `:` - **LoadBalancer**: Zugriff über die bereitgestellte externe IP #### Mithilfe von TSM-Befehlen \# Get pod name POD\_NAME=$(kubectl get pods -l app.kubernetes.io/component=primary -o jsonpath='{.items\[0\].metadata.name}') # Run tabcmd kubectl exec -it $POD\_NAME -- tsm status kubectl exec -it $POD\_NAME -- tsm configuration get #### Mithilfe von tabcmd \# Get pod name POD\_NAME=$(kubectl get pods -l app.kubernetes.io/component=primary -o jsonpath='{.items\[0\].metadata.name}') # Run tabcmd kubectl exec -it $POD\_NAME -- tabcmd login -u admin -p password kubectl exec -it $POD\_NAME -- tabcmd sites #### Anzeigen von Tableau Server-Protokollen \# Primary node logs kubectl logs -l app.kubernetes.io/component=primary -f # Worker node logs (multi-node) kubectl logs -l app.kubernetes.io/component=worker -f # All logs kubectl logs -l app.kubernetes.io/instance=tableau-server -f #### Shell-Zugriff \# Get pod name POD\_NAME=$(kubectl get pods -l app.kubernetes.io/component=primary -o jsonpath='{.items\[0\].metadata.name}') # Open shell kubectl exec -it $POD\_NAME -- /bin/bash ### Aktualisieren #### Aktualisieren des Tableau Server-Helm-Diagramms helm upgrade tableau-server ./helm/tableau-server -f ./helm/tableau-server/values.yaml #### Aktualisieren mit neuen Werten helm upgrade tableau-server ./helm/tableau-server -f ./helm/tableau-server/new-values.yaml ### Topologieautomatisierung nach der Installation (Hook) Bei Installationen mit mehreren Knoten kann dieses Diagramm nach der Installation/Aktualisierung einen Hook-Auftrag ausführen, der: - Wartet, bis sich Worker-Knoten in TSM registrieren - Die Worker-`clustercontroller`\-Prozesszuweisung festlegt - Den Befehl `tsm pending-changes apply -iw --ignore-prompt` ausführt, wenn Änderungen ausstehen Konfiguration: hooks: autoApplyWorkerTopology: enabled: true kubectlImage: "bitnami/kubectl:latest" timeoutSeconds: 3600 Standardeinstellungen: - In `values.yaml` deaktiviert - In `values-multinode.yaml` überprüfen Sie `hooks.autoApplyWorkerTopology.enabled` (kann `true` oder `false` sein, je nach der Version. Aktivieren Sie diese Einstellung für Hands-off-Worker-`clustercontroller`\-Einrichtung.) Überprüfen der Hook-Ausführung: kubectl get jobs -n default kubectl get pods -n default -l job-name=tableau-server-hook-topology kubectl logs -n default job/tableau-server-hook-topology Manueller Fallback, wenn der Hook deaktiviert ist oder fehlschlägt – Führen Sie `tsm topology set-process` für jeden Worker-TSM-Knoten aus (normalerweise node2 bis node(1+N), wenn Sie N Worker haben; bestätigen Sie die IDs mit `tsm topology list-nodes -v`): kubectl exec -n default tableau-server-primary-0 -- sh -lc ' tsm topology set-process -n node2 -pr clustercontroller -c 1 tsm topology set-process -n node3 -pr clustercontroller -c 1 # Add one line per additional worker node, e.g. for four workers: # tsm topology set-process -n node4 -pr clustercontroller -c 1 # tsm topology set-process -n node5 -pr clustercontroller -c 1 tsm pending-changes apply -iw --ignore-prompt tsm topology list-nodes -v tsm status -v **Hinweis**: Verwenden Sie `-iw` bei `tsm pending-changes apply`. Die Option `-ig` ist in dieser Umgebung ungültig. ### Deinstallieren helm uninstall tableau-server **Warnung**: Dadurch werden alle Ressourcen einschließlich persistenter Volumes (PVs) gelöscht. Stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Daten vor dem Deinstallieren sichern. #### Validierungsschritte Führen Sie vor dem Release oder beim Ändern des Diagramms die folgenden Befehle aus: 1. Lint: helm lint helm/tableau-server -f helm/tableau-server/values-single.yaml helm lint helm/tableau-server -f helm/tableau-server/values-multinode.yaml 2. Vorlage (Probelauf): helm template tableau-server helm/tableau-server -f helm/tableau-server/values-single.yaml helm template tableau-server helm/tableau-server -f helm/tableau-server/values-multinode.yaml 3. Installationstest (optional): 1. Führen Sie in einem Testnamespace `helm install` mit Werten für einzelne oder mehrere Knoten aus. 2. Führen Sie `kubectl rollout status` aus (bei „StatefulSet“ warten Sie, bis Pod bereit ist), und führen Sie allgemeine „Smoke-Checks“ aus (z. B. `tsm status` oder HTTP zu dem Dienst). Detaillierte Informationen zur Fehlerbehebung finden Sie unter [Tableau Server-Helm-Diagramm – Fehlerbehebung](https://help.tableau.com/current/server/de-de/server-helm-troubleshooting.htm). ## Zusätzliche Ressourcen - [Tableau Server-Dokumentation](https://help.tableau.com/current/server-linux/de-de/) - [Helm-Dokumentation](https://helm.sh/docs/) - [Helm-Diagramm-Aktualisierung](https://helm.sh/docs/helm/helm_upgrade/) [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Bereitstellen eines Koordinationsdienstensembles Der Koordinationsdienst basiert auf dem Open-Source-Projekt [Apache ZooKeeper](https://cwiki.apache.org/confluence/display/ZOOKEEPER/Index) und koordiniert Aktivitäten auf dem Server. Er garantiert im Falle eines Ausfalls ein Quorum und dient als verlässliche Quelle bezüglich der Servertopologie, der Konfiguration und des Status. Der Dienst wird automatisch auf dem ersten Tableau Server\-Knoten installiert, es werden jedoch keine weiteren Instanzen installiert, wenn Sie weitere Knoten hinzufügen. Da die einwandfreie Funktionsweise von Tableau Server von einem richtig funktionierenden Koordinationsdienst abhängt, wird empfohlen, dass Sie bei Serverinstallationen mit drei oder mehr Knoten weitere Instanzen des Koordinationsdienstes hinzufügen, indem Sie ein neues Koordinationsdienstensemble bereitstellen. Dadurch sorgen Sie für Redundanz und eine höhere Verfügbarkeit, wenn eine Instanz des Koordinationsdienstes Probleme hat. - [Hardwareanforderungen](#HardwareReqs) - [Das Koordinationsdienst-Quorum](#ZKquorum) - [Bereitstellen eines neuen Koordinationsdienstensembles](#DeployZKEnsemble) ## Hardwareanforderungen Die Hardware, die Sie für Tableau Server verwenden, kann sich auf die Ausführungsqualität des Koordinationsdienstes auswirken. Insbesondere in Bezug auf: - den **Arbeitsspeicher**: Der Koordinationsdienst verwaltet Statusinformationen im Arbeitsspeicher. Der Speicherbedarf ist mit Absicht klein gehalten und ist für gewöhnlich kein Faktor in Bezug auf die Gesamtserverleistung. - die **Datenträgergeschwindigkeit**: Da der Dienst Statusinformationen auf dem Datenträger speichert, profitiert er von der schnellen Datenträgergeschwindigkeit auf Computern mit einzelnen Knoten. - die **Verbindungsgeschwindigkeit** zwischen Knoten: Der Dienst kommuniziert fortlaufend zwischen Clusterknoten. Eine schnelle Verbindungsgeschwindigkeit zwischen Knoten hilft bei einer effizienten Synchronisierung. Da der Koordinationsdienst E/A-intensiv ist, ist es ratsam, ein Koordinationsdienstensemble zu konfigurieren, das den Dienst auf Knoten platziert, die für keine anderen Serverprozesse verwendet werden, wenn Sie Tableau Server auf Computern ausführen, die die Hardware-Mindestanforderungen erfüllen oder sogar überschreiten. Dadurch verringert sich die Wahrscheinlichkeit von Verzögerungen infolge von E/A-Konflikten zwischen Serverprozessen. Informationen zur Bereitstellung eines Ensembles auf Knoten für dedizierte Koordinationsdienste finden Sie im Abschnitt [Konfigurieren von Tableau Server für Hochverfügbarkeit mit Koordinationsdienstknoten](https://help.tableau.com/current/server/de-de/distrib_ha_external_zk.htm). ## Das Koordinationsdienst-Quorum Um eine ordnungsgemäße Funktion des Koordinationsdienstes zu gewährleisten, ist für den Dienst ein Quorum erforderlich, d. h. eine minimale Anzahl von Instanzen des Diensts. Demzufolge hat die Anzahl der Knoten in Ihrer Installation Einfluss darauf, wie viele Instanzen des Koordinationsdienstes Sie in Ihrem Ensemble konfigurieren sollten. #### Anzahl der nutzbaren Koordinationsdienstinstanzen Die maximale Anzahl der Koordinationsdienstinstanzen für ein Ensemble in Tableau Server hängt davon ab, wie viele Tableau Server\-Knoten Sie in Ihrer Bereitstellung haben. Konfigurieren eines Koordinationsdienstensembles nach den folgenden Richtlinien: | Gesamtzahl der Serverknoten | Empfohlene Anzahl der Koordinationsdienstknoten im Ensemble (muss 1, 3 oder 5 sein) | Hinweise | | --- | --- | --- | | 1–2 Knoten | 1 Knoten | Dies ist der Standard, und es sind keine Änderungen erforderlich, es sei denn, Sie möchten den Koordinationsdienst aus Ihrem anfänglichen Knoten auf den zusätzlichen Knoten verschieben. | | 3–4 Knoten | 3 Knoten | In einem Koordinationsdienst-Ensemble mit drei Knoten kann einer der Ensembleknoten ausfallen, ohne dass es zu einem Ausfall von Tableau Server kommt. | | 5 oder mehr Knoten | 3 Knoten oder 5 Knoten | Fünf ist die maximale Anzahl von Koordinationsdienstinstanzen, die Sie installieren können. In einem Koordinationsdienst-Ensemble mit drei Knoten kann einer der Ensembleknoten ausfallen, ohne dass es zu einem Ausfall von Tableau Server kommt. In einem Ensemble mit fünf Knoten können zwei der Ensembleknoten ausfallen, ohne dass es zu einem Ausfall von Tableau Server kommt. Für die meisten Installationen sind drei Koordinationsdienstknoten ausreichend. Aufgrund der E/A-intensiven Natur des Koordinationsdienstes ist das die leistungsstärkste Konfiguration. Wenn Sie großen Wert auf hohe Verfügbarkeit legen, sollten Sie die Bereitstellung eines Koordinationsdienst-Ensembles mit fünf Knoten in Betracht ziehen. Das bietet die meisten Redundanzen für den Fall, dass ein oder mehrere Knoten ausfallen. Dafür sind jedoch mehr Systemressourcen erforderlich. Maximal zwei der Ensembleknoten können ausfallen, ohne dass es zu Beeinträchtigungen von Tableau Server kommt (solange alle anderen Dienste auf dem Knoten auch auf noch funktionierenden Knoten vorhanden sind). Um die Auswirkungen auf die Leistung zu verringern, suchen Sie den Koordinationsdienst auf Knoten, die weniger andere Dienste ausführen. Alternativ bietet es sich an, Knoten zu verwenden, auf denen nur der Koordinationsdienst ausgeführt wird. Weitere Informationen finden Sie unter [Konfigurieren von Tableau Server für Hochverfügbarkeit mit Koordinationsdienstknoten](https://help.tableau.com/current/server/de-de/distrib_ha_external_zk.htm). | ## Bereitstellen eines neuen Koordinationsdienstensembles Wenn Sie drei oder mehr Knoten installieren, sollten Sie auch ein Koordinationsdienstensemble bereitstellen. Andernfalls wird jedes Mal eine Warnmeldung angezeigt, wenn Sie die Serverkonfiguration oder -topologie ändern. Sie können diese Meldung ignorieren, aber als Best Practice hat sich die Bereitstellung eines Koordinationsdienstensembles mit mehreren Knoten erwiesen. Bei der Installation von Tableau Server wird eine einzelne Instanz des Koordinationsdienstes auf dem ersten Knoten installiert. Der TSM und Tableau Server sind abhängig von einem einwandfrei funktionierenden Koordinationsdienst. Konfigurieren Sie daher weitere Instanzen des Koordinationsdienstes, indem Sie ein Koordinationsdienstensemble bereitstellen, um bei Installationen mit mehreren Knoten Redundanz zu bieten und Verfügbarkeit zu gewährleisten. Koordinationsdienstensembles werden mit einem, drei oder fünf Instanzen des Koordinationsdienstes installiert. In einer Tableau Server\-Installation mit drei Knoten wird eine Anzahl von drei Koordinationsdienst-Instanzen empfohlen, eine für jeden Knoten. Versuchen Sie nicht, ein Koordinationsdienstensemble einzusetzen, wenn weitere Änderungen anstehen. Verwerfen Sie alle anstehenden Änderungen oder wenden Sie sie an, bevor Sie ein neues Koordinationsdienstensemble bereitstellen. **Hinweis:** Dieser Vorgang umfasst Schritte, die Sie möglicherweise über die TSM-Befehlszeile ausführen müssen. Damit Sie die TSM-Befehlszeile verwenden können, benötigen Sie auf einem der Knoten in Ihrer Installation Administratorzugriff auf die Befehlszeile sowie TSM-Administrator-Anmeldeinformationen zum Ausführen von TSM-Befehlen. Die folgenden Schritte veranschaulichen, wie Sie ein neues Koordinationsdienstensemble in einem vorhandenen Tableau Server\-Cluster mit drei Knoten bereitstellen und das alte Ensemble löschen. 1. Öffnen Sie auf dem ersten Knoten als Administrator eine Eingabeaufforderung. 2. Halten Sie Tableau Server an: `tsm stop` Wenn Sie dazu aufgefordert werden, melden Sie sich als TSM-Administrator an. Einige TSM-Prozesse werden weiterhin ausgeführt, einschließlich Administration Controller und Administration Agent. 3. Bestätigen Sie, dass keine Änderungen ausstehen: `tsm pending-changes list` Wenn es ausstehende Änderungen gibt, müssen Sie diese entweder verwerfen oder anwenden. Die Anwendung der ausstehenden Änderungen wird einige Zeit in Anspruch nehmen: - Verwerfen Sie die Änderungen: tsm pending-changes discard oder - Wenden Sie die Änderungen an: tsm pending-changes apply Warten Sie, bis der Befehl abgeschlossen ist und Sie zur Systemeingabeaufforderung zurückkehren. 4. Rufen Sie die Knoten-IDs für jeden Knoten im Cluster ab: `tsm topology list-nodes -v` 5. Verwenden Sie den Befehl `tsm topology deploy-coordination-service`, um ein neues Koordinationsdienstensemble hinzuzufügen, indem Sie den Koordinationsdienst auf den angegebenen Knoten hinzufügen. Sie müssen den bzw. die Knoten, denen der Koordinationsdienst hinzugefügt werden soll, unter der Verwendung der tatsächlichen Knoten-ID angeben, um jeden Knoten zu identifizieren. Durch den Befehl wird zudem das neue Ensemble zum "Produktionsensemble" (das verwendete Ensemble). Das alte Ensemble wird entfernt, sofern nicht die Bereitstellung fehlschlägt. Wenn das geschieht, finden Sie weitere Informationen unter Schritt 6 unten. **Hinweis:** Eine "y/n"-Eingabeaufforderung zur Bestätigung eines Serverneustarts wird angezeigt. Schließen Sie die Option `--ignore-prompt` ein, um den Befehl ohne Eingabe auszuführen. Stellen Sie beispielsweise den Koordinationsdienst auf allen drei Knoten in einem Cluster mit drei Knoten bereit, wobei die Knoten Knoten1, Knoten2 und Knoten3 sind: `tsm topology deploy-coordination-service -n node1,node2,node3` Warten Sie, bis der Befehl abgeschlossen ist und Sie zur Systemeingabeaufforderung zurückkehren. 6. (Optional) Wenn die Bereitstellung fehlschlägt, müssen Sie den Befehl `tsm topology cleanup-coordination-service` ausführen, um das nicht erfolgreich bereitgestellte Ensemble zu entfernen. Weitere Informationen zum Ausführen des Befehls finden Sie unter [tsm topology cleanup-coordination-service](https://help.tableau.com/current/server/de-de/cli_topology_tsm.htm#TSMCleanupCoordination). 7. Starten Sie Tableau Server: `tsm start` [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Bereitstellen und Authentifizieren von Benutzern mithilfe von Identitätspools Neu in der Tableau Server-Version 2023.1 sind Identitätspools, ein Tool zur Verwaltung von Identitäten, das Bereitstellungs- und Authentifizierungsinformationen verwendet, um den Zugriff von Benutzern auf Tableau Server zu gewähren. Identitätspools ermöglichen einen stärker zentralisierten und flexibleren Identitätsmanagement-Workflow, der auf dem [Identitätsdienst](https://help.tableau.com/current/server/de-de/identity_migration.htm) für die Speicherung und Verwaltung von Benutzeridentitäten in Tableau Server basiert. Identitätspools ersetzen nicht die Benutzerbereitstellungs- und Authentifizierungskonfigurationen, die Sie mit Tableau Services Manager (TSM) während der Einrichtung von Tableau Server vornehmen. Stattdessen sind Identitätspools darauf ausgelegt, zusätzliche Benutzerbereitstellungs- und Authentifizierungsoptionen zu bieten und zu unterstützen, die Sie möglicherweise in Ihrer Organisation benötigen, insbesondere wenn TSM mit Active Directory (AD) oder Lightweight Directory Access Protocol (LDAP) konfiguriert ist. Nach der Einrichtung von Tableau Server bieten Identitätspools eine alternative Methode für Tableau Server-Administratoren, Ihrer Tableau Server-Bereitstellung Benutzer hinzuzufügen. Hierbei handelt es sich häufig um externe Benutzer, Partner oder Auftragnehmer. Identitätspools sind für die folgenden Anwendungsfälle optimiert: - **Externe Benutzer:** Eine großes Unternehmen, das keine externen Benutzer zum internen AD hinzufügen möchte. Angenommen, Ihre Organisation hat zwei Arten von Mitarbeitern: reguläre Mitarbeiter und Vertragsmitarbeiter. Ihre regulären Mitarbeiter werden über Active Directory (AD) mit SAML authentifiziert. Die Verwaltung der Authentifizierung erfolgt über Ihren IdP Okta. Ihre Vertragsmitarbeiter setzen sich aus Benutzern zusammen, denen normalerweise eine temporäre Gruppenmitgliedschaft zugewiesen wird oder die Teil einer anderen Organisation sind, die Benutzer außerhalb von AD bereitstellt und separat authentifiziert. Mit Identitätspools können Sie Tableau Server-Benutzer hinzufügen, die sich außerhalb Ihres AD befinden. - **Mehrere Identitätsspeicher:** Eine Organisation, die SaaS-Anwendungen hostet, die Benutzer aus mehreren Identitätsspeichern bezieht. Angenommen, Ihre Organisation gibt Tableau-Inhalte von einer einzigen Site aus für mehrere externe Organisationen frei. Sie können diese Benutzer mithilfe verschiedener Identitätspools, die mit lokalen Identitätsspeichern konfiguriert sind, trennen, um die Benutzer aus jeder Organisation einfacher zu identifizieren und zu verwalten. - **Sicherheitsgrenzen zwischen internen Organisationen:** Eine Organisation bestehend aus mehreren erworbenen Unterorganisationen mit unterschiedlichen Sicherheitsgrenzen. Sie können beispielsweise Benutzer aus der neu erworbenen Organisation zu einem Identitätspool hinzufügen, der mit einem lokalen Identitätsspeicher konfiguriert ist, um die Komplexität zu vermeiden, die beim Kombinieren von Identitätsspeichern auftritt. ## Was sind Identitätspools? Ein Identitätspool besteht aus drei Hauptkomponenten: einem Identitätsspeicher zur Bereitstellung von Benutzern, der OpenID-Connect-Authentifizierung (OIDC) und zugewiesenen Benutzern. - **Identitätsspeicher:** Der [Identitätsspeicher](https://help.tableau.com/current/server/de-de/plan_identity_store.htm), über den Sie Ihre Benutzer beziehen oder bereitstellen, kann ein lokaler Identitätsspeicher oder ein externer Identitätsspeicher sein. - Im Falle eines lokalen Identitätsspeichers kann ein Identitätspool so konfiguriert werden, dass er einen vorhandenen oder einen neuen lokalen Identitätsspeicher verwendet. **Hinweis:** Lokale Authentifizierung wird nicht unterstützt. - Im Falle eines externen Identitätspools muss ein Identitätspool jedoch denselben externen Identitätsspeicher (AD oder LDAP) verwenden, den Sie während der Einrichtung von Tableau Server in TSM konfiguriert haben. Sie können einen Identitätspool nicht so konfigurieren, dass er einen anderen externen Identitätsspeicher verwendet. Die Bereitstellungs- und Authentifizierungskonfigurationen, die Sie während der Einrichtung von Tableau Server in TSM vornehmen, werden als Standard-Pool oder "anfänglicher Pool (TSM konfiguriert)" bezeichnet. - **Authentifizierung:** Die einzige unterstützte Authentifizierungsmethode für einen Identitätspool ist [OIDC](https://help.tableau.com/current/server/de-de/security_auth.htm#oidc). - **Benutzer:** Damit sich Benutzer bei Tableau Server anmelden können, müssen sie entweder aus dem anfänglichen Pool stammen (TSM konfiguriert) oder Mitglied mindestens eines Identitätspools sein. ## Wann sollten Identitätspools verwendet werden? Als Tableau Server-Administrator können Sie einen Identitätspool verwenden, um Ihre Benutzer entsprechend ihrer Herkunft und Authentifizierungsmethode bei Tableau Server in Identitätskohorten zu segmentieren. Obwohl die Identitätsspeicher- und Authentifizierungskonfigurationen, die Sie während der Einrichtung von Tableau Server in TSM vornehmen, auch als anfänglicher Pool bezeichnet (TSM konfiguriert), unverändert bleiben, können Identitätspools über Tableau Server konfiguriert werden. **Hinweis:** Identitätspools sind derzeit nur für die Konfiguration auf Serverebene verfügbar. Identitätspools können nicht auf eine Site bezogen werden. ## Mehr über Identitätspools ### Anfänglicher Pool (TSM konfiguriert) im Vergleich zu Identitätspools Wie oben erwähnt, wird die Kombination aus Bereitstellungs- und Authentifizierungskonfigurationen, die Sie während der Einrichtung von Tableau Server in TSM vornehmen, als "anfänglicher Pool (TSM konfiguriert)" bezeichnet. Der anfängliche Pool (TSM konfiguriert) ist eine erforderliche Komponente des Einrichtungsprozesses von Tableau Server und kann nicht geändert werden. Dagegen ist ein Identitätspool optional, und Sie können beliebig viele Identitätspools direkt in Tableau Server erstellen. ### Wie sich Identitätspools auf die Anmeldung von Benutzern auswirken Wenn keine Identitätspools für Tableau Server erstellt werden, ändert sich nichts daran, wie Ihre Benutzer zur Tableau Server-Zielseite navigieren und sich bei Tableau Server anmelden. Wenn ein oder mehrere Identitätspools erstellt werden, werden auf der Tableau Server-Zielseite mehrere Anmeldeoptionen angezeigt. Die primäre Anmeldeoption wird oben auf der Seite angezeigt. Über sie können sich diejenigen Benutzer anmelden, die zum anfänglichen Pool (TSM konfiguriert) gehören. Unterhalb der primären Anmeldeoption befinden sich die sekundären Anmeldeoptionen. Jede Option stellt einen Identitätspool dar, der in der Reihenfolge angezeigt wird, in der er erstellt wurde. Benutzer, die diesen Pools zugewiesen sind, müssen sich mit der Option für den Identitätspool anmelden, zu dem sie gehören. Um Ihre Benutzer zur richtigen Anmeldeoption zu führen, ist es empfehlenswert, bei der Erstellung eines Identitätspools eine Beschreibung hinzufügen. **Anmerkung:** Alle Benutzer können unabhängig von ihrer Poolmitgliedschaft alle für Tableau Server konfigurierten Pools sehen. ### Benutzernamen und Kennungen in Tableau Ein Benutzername ist die Information, die den Systembenutzer darstellt. Ein Bezeichner wird verwendet, um die Information "Benutzernamen" zu ergänzen, und kann von externen Identitätsspeichern als Alternative zu Benutzernamen verwendet werden. Ein Benutzername ist in Tableau ein unumstößlicher Wert, der zur Anmeldung bei Tableau verwendet wird, während Bezeichner flexible Werte sind, die in der Identitätsstruktur von Tableau als eine Möglichkeit verwendet werden, um Benutzer ihren Benutzernamen zuzuordnen. Bezeichner ermöglichen Tableau eine größere Flexibilität, da sie vom Benutzernamen abweichen können. Wenn an dem Benutzernamen im externen Identitätsspeicher Änderungen vorgenommen werden, können Tableau Server-Administratoren den Bezeichner aktualisieren, um sicherzustellen, dass Benutzer den korrekten Benutzernamen zugeordnet werden. Wenn Sie einem Identitätspool einen vorhandenen Benutzer hinzufügen, erwarten Sie möglicherweise, dass Sie einen Bezeichner festlegen können. Wenn beispielsweise ein vorhandener Benutzer zu einem Identitätspool gehört, der mit einem lokalen Identitätsspeicher konfiguriert ist, und Sie diesen Benutzer zu einem Identitätspool hinzufügen möchten, der mit einem AD-Identitätsspeicher konfiguriert ist, werden Sie gebeten, den Benutzernamen anzugeben, um nach Bezeichnern zu suchen, die diesem Benutzer zugeordnet sind. Gehört andererseits ein vorhandener Benutzer zu einem Identitätspool, der mit einem AD-Identitätsspeicher konfiguriert ist, und Sie diesen Benutzer zu einem Identitätspool hinzufügen möchten, der mit einem lokalen Identitätsspeicher konfiguriert ist, werden Sie gebeten, einen optionalen Bezeichner anzugeben. Eine Ausnahme hiervon ist, wenn Sie einen Benutzer dem Ausgangspool (TSM-konfiguriert) hinzufügen möchten, der mit einem lokalen Identitätsspeicher und lokaler Authentifizierung konfiguriert ist. Für diesen Benutzer wird es Ihnen nicht möglich sein, einen Bezeichner festzulegen. ## Andere Artikel in diesem Abschnitt [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Bereitstellungsoptionen für Tableau Server auf AWS ## Das ist archivierter Inhalt Bereitstellungen in öffentlichen Clouds werden weiterhin unterstützt, der Inhalt für Bereitstellungen in öffentlichen Clouds von Drittanbietern wird jedoch nicht mehr aktualisiert. Den neuesten Inhalt zur Tableau Server-Bereitstellung finden Sie im Abschnitt [Bereitstellen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/install.htm) der Tableau Server-Hilfe. Für Kunden, die über Zugriff verfügen, empfehlen wir Tableau Cloud. Weitere Informationen dazu finden Sie hier: - [Handbuch für die manuelle Migration nach Tableau Cloud](https://help.tableau.com/current/guides/migration/de-de/emg_intro.htm) - [Testversion von Tableau Cloud für Administratoren](https://help.tableau.com/current/server-linux/de-de/install.htm) - [Tableau Cloud: Erste Schritte für Administratoren](https://www.tableau.com/de-de/learn/get-started/online-admin) ## Einführung Sie können Tableau Server auf einer von Ihnen bereitgestellten Amazon EC2-Instance selbst bereitstellen. Stellen Sie dazu Tableau Server mithilfe der AWS CloudFormation-Vorlagen in Tableau Server in AWS Quick Start bereit, oder stellen Sie Tableau Server auf AWS mithilfe einer AWS CloudFormation-Vorlage in AWS Marketplace bereit. Die nachfolgende Tabelle zeigt die Unterschiede zwischen diesen Optionen.
Tableau ServerAWS-SelbstbereitstellungAWS Quick StartAWS Marketplace
EinsatzbereitHäkchen-Symbol zeigt Erfolg an.Rotes X-Symbol.Rotes X-Symbol.
UpgradefähigHäkchen-Symbol zeigt Erfolg an.Häkchen-Symbol zeigt Erfolg an.Häkchen-Symbol zeigt Erfolg an.
Installieren unter LinuxHäkchen-Symbol zeigt Erfolg an.Häkchen-Symbol zeigt Erfolg an.Häkchen-Symbol zeigt Erfolg an.
Installieren unter WindowsHäkchen-Symbol zeigt Erfolg an.Häkchen-Symbol zeigt Erfolg an.Häkchen-Symbol zeigt Erfolg an.
Vertikale SkalierungHäkchen-Symbol zeigt Erfolg an.Häkchen-Symbol zeigt Erfolg an.Häkchen-Symbol zeigt Erfolg an.
Skalierung (Knoten hinzufügen)Häkchen-Symbol zeigt Erfolg an.Häkchen-Symbol zeigt Erfolg an.Rotes X-Symbol.
Active Directory-UnterstützungHäkchen-Symbol zeigt Erfolg an.Rotes X-Symbol.Rotes X-Symbol.
BYOL-LizenzHäkchen-Symbol zeigt Erfolg an.Häkchen-Symbol zeigt Erfolg an.Häkchen-Symbol zeigt Erfolg an.
Unterstützt die neueste Version von TableauHäkchen-Symbol zeigt Erfolg an.Häkchen-Symbol zeigt Erfolg an.Häkchen-Symbol zeigt Erfolg an.
Jede der Bereitstellungsoptionen wird nachfolgend näher beschrieben: - **Selbstbereitstellung auf einer Amazon EC2-Instanz**: Bietet die größte Flexibilität und Optionen zur Anpassung von Tableau Server an Ihre Umgebung. Falls Sie ein System schnell starten möchten, verwenden Sie stattdessen Tableau Server in AWS Quick Start oder das Tableau Server (BYOL)-Angebot in AWS Marketplace. Die Selbstbereitstellung von Tableau Server in einer Amazon EC2-Instanz wird für Entwicklungs-, Test- und Produktionsumgebungen empfohlen, die einfach starten, aber später möglicherweise erweitert (horizontale oder vertikale Skalierung) werden müssen. Sie können Tableau Server aktualisieren, ohne Ihre VM ersetzen zu müssen. Weitere Informationen zur Selbstbereitstellung finden Sie unter [Selbstbereitstellung eines einzelnen Tableau Server auf AWS](https://help.tableau.com/current/server/de-de/ts_aws_single_server.htm). Weitere Informationen zur Bereitstellung in einer verteilten Umgebung finden Sie unter [Selbstbereitstellung von Tableau Server auf AWS in einer verteilten Umgebung](https://help.tableau.com/current/server/de-de/ts_aws_multiple_server.htm). - **Tableau Server in AWS Quick Start**: Installiert Tableau Server mithilfe einer AWS CloudFormation-Vorlage auf einer eigenständigen Amazon EC2-Instanz oder in einem Cluster eigenständiger Amazon EC2-Instanzen, auf denen Microsoft Windows Server, CentOS oder Ubuntu Server ausgeführt wird. Diese Bereitstellungsstrategie gestattet Ihnen, schnell zu starten und Ihre Gesamtkosten zu begrenzen. Die Option "Tableau Server in AWS Quick Start" wird für Entwicklungs-, Test- und Produktionsumgebungen empfohlen, die einfach starten, aber später möglicherweise erweitert (horizontale oder vertikale Skalierung) werden müssen. Sie können Ihre eigene Lizenz verwenden (BYOL, Bring Your Own License) oder den [Vertrieb kontaktieren](https://www.tableau.com/de-de/about/contact#contact_sales), um einen Produktschlüssel zu erhalten. Sie können Tableau Server aktualisieren, ohne Ihre VM ersetzen zu müssen. Weitere Informationen zur Installation von Tableau Server mithilfe von Quick Start finden Sie unter [Tableau Server in AWS Quick Start](https://aws.amazon.com/quickstart/architecture/tableau-server/). Für andere, spezialisierte Tableau-Server auf AWS Quick Starts, siehe: - [Modernisierung der Cloud Analytics bei AWS Quick Start: End-to-End Cloud-Analyse mit Tableau-Server](https://aws.amazon.com/quickstart/architecture/informatica-tableau-analytics/) - [Tableau-Server auf AWS für den Schnelleinstieg im Gesundheitswesen: Tableau-Server auf AWS für HIPAA-Aufgaben](https://aws.amazon.com/quickstart/architecture/tableau-server-healthcare/) - **Tableau Server (BYOL) im AWS Marketplace**– Installiert mit nur wenigen Klicks eine Instanz mit einem Knotenpunkt von Tableau Server (BYOL) auf AWS. Diese Lösung nutzt AWS CloudFormation-Skripts, die Tableau Server beim Start bereitstellen, um sich besser an der Art und Weise auszurichten, wie AWS Quick Starts aktuell funktioniert, und um ein einheitliches Kundenerlebnis zu gewährleisten. Sie können den [Vertrieb kontaktieren](https://www.tableau.com/de-de/about/contact#contact_sales), um einen Produktschlüssel zu erhalten, oder – nachdem Tableau Server auf der Amazon EC2-Instanz fertig eingerichtet ist und ausgeführt wird – eine Tableau Server\-Lizenz erwerben und den zugehörigen Lizenzschlüssel aktivieren. Weitere Informationen zu AWS Marketplace finden Sie unter [AWS Marketplace](https://aws.amazon.com/marketplace/seller-profile?id=0ef849c5-c2fa-4699-9f67-c47555e148a5). Die AWS Marketplace-Anweisungen von Tableau Server weisen die folgenden Einschränkungen auf: - Einzelner Computer, nur Scale-up (vertikale Skalierung). - Kein Active Directory. Nur lokale Authentifizierung. Wenn Sie die Active Directory-Authentifizierung benötigen, siehe [Selbstständige Bereitstellung einer einzelnen Tableau Server-Installation auf AWS](https://help.tableau.com/current/server/de-de/ts_aws_single_server.htm). - Können auf einem bestimmten Satz an optimalen Typen und Größen von Amazon EC2-Instances bereitgestellt werden. - Unterstützt Windows und Linux. - Unterstützt die neuesten Versionen von Tableau. - Aktualisieren Sie den Tableau-Server, ohne Ihre VM ersetzen zu müssen. Weitere Informationen zu den Lizenzierungsoptionen für Tableau Server finden Sie unter [Lizenzierung – Übersicht](https://help.tableau.com/current/server/de-de/license_server_overview.htm). [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Bereitstellungsoptionen für Tableau Server für Windows in der Google Cloud-Plattform ## Das ist archivierter Inhalt Bereitstellungen in öffentlichen Clouds werden weiterhin unterstützt, der Inhalt für Bereitstellungen in öffentlichen Clouds von Drittanbietern wird jedoch nicht mehr aktualisiert. Den neuesten Inhalt zur Tableau Server-Bereitstellung finden Sie im Abschnitt [Bereitstellen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/install.htm) der Tableau Server-Hilfe. Für Kunden, die über Zugriff verfügen, empfehlen wir Tableau Cloud. Weitere Informationen dazu finden Sie hier: - [Handbuch für die manuelle Migration nach Tableau Cloud](https://help.tableau.com/current/guides/migration/de-de/emg_intro.htm) - [Testversion von Tableau Cloud für Administratoren](https://help.tableau.com/current/server-linux/de-de/install.htm) - [Tableau Cloud: Erste Schritte für Administratoren](https://www.tableau.com/de-de/learn/get-started/online-admin) ## Einführung Sie können Tableau Server auf einem virtuellen Computer (VM) für die Google Compute Engine (GCE) bereitstellen. Eine Tableau Server\-Bereitstellung in GCE unterstützt Folgendes:
Tableau ServerSelbstbereitstellung für virtuellen Computer mit Google Compute Engine
EinsatzbereitHäkchen-Symbol zeigt Erfolg an.
Aktualisieren von Tableau, ohne die VM zu ersetzenHäkchen-Symbol zeigt Erfolg an.
Installieren unter LinuxHäkchen-Symbol zeigt Erfolg an.
Installieren unter WindowsHäkchen-Symbol zeigt Erfolg an.
Vertikale SkalierungHäkchen-Symbol zeigt Erfolg an.
Skalierung (Knoten hinzufügen)Häkchen-Symbol zeigt Erfolg an.
Active Directory-UnterstützungHäkchen-Symbol zeigt Erfolg an.
BYOL-LizenzHäkchen-Symbol zeigt Erfolg an.
Die Option der Selbstbereitstellung wird nachfolgend näher beschrieben: - **Selbstbereitstellung auf VM mit Google Compute Engine**: Bietet die größte Flexibilität und Optionen zur Anpassung von Tableau Server an Ihre Umgebung. Die Selbstbereitstellung von Tableau Server auf einem VM mit Google Compute Engine wird für Entwicklungs-, Test- und Produktionsumgebungen empfohlen, die einfach starten, aber später möglicherweise erweitert werden müssen. Weitere Informationen zur Selbstbereitstellung finden Sie unter [Selbstständige Bereitstellung einer einzelnen Tableau Server-Installation auf der Google Cloud-Plattform](https://help.tableau.com/current/server/de-de/ts_gcp_single_server.htm). Weitere Informationen zur Bereitstellung in einer verteilten Umgebung finden Sie unter [Selbstbereitstellung von Tableau Server auf der Google Cloud-Plattform in einer verteilten Umgebung](https://help.tableau.com/current/server/de-de/ts_gcp_multiple_server.htm). Weitere Informationen zu den Tableau Server\-Lizenzierungsoptionen finden Sie unter [Lizenzierung – Übersicht](https://help.tableau.com/current/server/de-de/license_server_overview.htm). [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Bereitstellungsoptionen für Tableau Server in der Alibaba-Cloud ## Das ist archivierter Inhalt Bereitstellungen in öffentlichen Clouds werden weiterhin unterstützt, der Inhalt für Bereitstellungen in öffentlichen Clouds von Drittanbietern wird jedoch nicht mehr aktualisiert. Den neuesten Inhalt zur Tableau Server-Bereitstellung finden Sie im Abschnitt [Bereitstellen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/install.htm) der Tableau Server-Hilfe. Für Kunden, die über Zugriff verfügen, empfehlen wir Tableau Cloud. Weitere Informationen dazu finden Sie hier: - [Handbuch für die manuelle Migration nach Tableau Cloud](https://help.tableau.com/current/guides/migration/de-de/emg_intro.htm) - [Testversion von Tableau Cloud für Administratoren](https://help.tableau.com/current/server-linux/de-de/install.htm) - [Tableau Cloud: Erste Schritte für Administratoren](https://www.tableau.com/de-de/learn/get-started/online-admin) ## Einführung Sie können Tableau Server auf einer Alibaba Cloud Elastic Compute Service (ECS)-Instanz bereitstellen. Eine Tableau Server Bereitstellung in der Alibaba Cloud unterstützt Folgendes:
Tableau ServerAlibaba Cloud ECS-Selbstbereitstellung
EinsatzbereitHäkchen-Symbol zeigt Erfolg an.
Aktualisieren von Tableau ohne Ersetzen der InstanzHäkchen-Symbol zeigt Erfolg an.
Installieren unter LinuxHäkchen-Symbol zeigt Erfolg an.
Installieren unter WindowsHäkchen-Symbol zeigt Erfolg an.
Vertikale SkalierungHäkchen-Symbol zeigt Erfolg an.
Horizontale Skalierung (Knoten hinzufügen)Häkchen-Symbol zeigt Erfolg an.
Active Directory-UnterstützungHäkchen-Symbol zeigt Erfolg an.
BYOL-LizenzHäkchen-Symbol zeigt Erfolg an.
Die Option der Selbstbereitstellung wird nachfolgend näher beschrieben: - **Selbstbereitstellung auf einer Alibaba Cloud Elastic Compute Service (ECS)-Instanz** – Bietet die größte Flexibilität und Optionen zur Anpassung von Tableau Server an Ihre Umgebung. Die Selbstbereitstellung von Tableau Server in einer ECS-Instanz wird für Entwicklungs-, Test- und Produktionsumgebungen empfohlen, die einfach starten, aber später möglicherweise skaliert werden müssen. Für weitere Informationen zur Selbstbereitstellung, siehe [Selbstbereitstellung eines Single Tableau Servers auf der Alibaba Cloud](https://help.tableau.com/current/server/de-de/ts_alibaba_single_server.htm). Für weitere Informationen zur Bereitstellung in einer verteilten Umgebung, siehe [Selbstbereitstellung von Tableau Server auf der Alibaba Cloud in einer verteilten Umgebung](https://help.tableau.com/current/server/de-de/ts_alibaba_multiple_server.htm). Weitere Informationen zu den Tableau Server\-Lizenzierungsoptionen finden Sie unter [Lizenzierung – Übersicht](https://help.tableau.com/current/server/de-de/license_server_overview.htm). [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Bereitstellungsoptionen für Tableau Server in Microsoft Azure ## Das ist archivierter Inhalt Bereitstellungen in öffentlichen Clouds werden weiterhin unterstützt, der Inhalt für Bereitstellungen in öffentlichen Clouds von Drittanbietern wird jedoch nicht mehr aktualisiert. Den neuesten Inhalt zur Tableau Server-Bereitstellung finden Sie im Abschnitt [Bereitstellen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/install.htm) der Tableau Server-Hilfe. Für Kunden, die über Zugriff verfügen, empfehlen wir Tableau Cloud. Weitere Informationen dazu finden Sie hier: - [Handbuch für die manuelle Migration nach Tableau Cloud](https://help.tableau.com/current/guides/migration/de-de/emg_intro.htm) - [Testversion von Tableau Cloud für Administratoren](https://help.tableau.com/current/server-linux/de-de/install.htm) - [Tableau Cloud: Erste Schritte für Administratoren](https://www.tableau.com/de-de/learn/get-started/online-admin) ## Einführung Sie können Tableau Server in Microsoft Azure bereitstellen, indem Sie eine Selbstbereitstellung ausführen, Azure Quick Start für die Bereitstellung auf einer einzelnen VM unter Linux verwenden oder indem Sie eine vorkonfigurierte Bereitstellung auf einer Azure Marketplace-VM verwenden. Die nachfolgende Tabelle zeigt die Unterschiede zwischen diesen Optionen.
Tableau ServerAzure VM-SelbstbereitstellungAzure Quick StartAzure Marketplace VM
EinsatzbereitHäkchen-Symbol zeigt Erfolg an.Rotes X-Symbol.Rotes X-Symbol.
Aktualisieren von Tableau, ohne die VM zu ersetzenHäkchen-Symbol zeigt Erfolg an.Häkchen-Symbol zeigt Erfolg an.Rotes X-Symbol.
Installieren unter LinuxHäkchen-Symbol zeigt Erfolg an.Häkchen-Symbol zeigt Erfolg an.Rotes X-Symbol.
Installieren unter WindowsHäkchen-Symbol zeigt Erfolg an.Rotes X-Symbol.Häkchen-Symbol zeigt Erfolg an.
Vertikale SkalierungHäkchen-Symbol zeigt Erfolg an.Häkchen-Symbol zeigt Erfolg an.Häkchen-Symbol zeigt Erfolg an.
Skalierung (Knoten hinzufügen)Häkchen-Symbol zeigt Erfolg an.Häkchen-Symbol zeigt Erfolg an.Rotes X-Symbol.
Active Directory-UnterstützungHäkchen-Symbol zeigt Erfolg an.Rotes X-Symbol.Häkchen-Symbol zeigt Erfolg an.
BYOL-LizenzHäkchen-Symbol zeigt Erfolg an.Häkchen-Symbol zeigt Erfolg an.Häkchen-Symbol zeigt Erfolg an.
Jede der Bereitstellungsoptionen wird nachfolgend näher beschrieben: - **Selbstbereitstellung in Azure VM**: Bietet die größte Flexibilität und Optionen zur Anpassung von Tableau Server an Ihre Umgebung. Falls Sie ein System starten, das nur eine kurze Zeit lang läuft (z. B. für Test- oder Evaluierungszwecke), verwenden Sie stattdessen Tableau Server in Azure Marketplace VM. Die Selbstbereitstellung von Tableau Server auf einem Azure VM wird für Entwicklungs-, Test- und Produktionsumgebungen empfohlen, die einfach starten, aber später möglicherweise erweitert werden müssen. Weitere Informationen zur Selbstbereitstellung finden Sie unter [Selbstständige Bereitstellung einer einzelnen Tableau Server-Installation in Microsoft Azure](https://help.tableau.com/current/server/de-de/ts_azure_single_server.htm). Weitere Informationen zur Bereitstellung in einer verteilten Umgebung finden Sie unter [Selbstbereitstellung von Tableau Server in Microsoft Azure in einer verteilten Umgebung](https://help.tableau.com/current/server/de-de/ts_azure_multiple_server.htm). - **Tableau Server in Azure Quick Start** – Installiert Tableau Server mithilfe einer Azure Resource Manager-Vorlage auf einer eigenständigen Azure-VM mit CentOS, Redhat Enterprise Linux (RHEL) oder Ubuntu Server mit allen erforderlichen Infrastrukturelementen. Diese Bereitstellungsstrategie gestattet Ihnen, schnell zu starten und Ihre Gesamtkosten zu begrenzen. Die Option "Tableau Server in Azure Quick Start" wird für Entwicklungs-, Test- und Produktionsumgebungen empfohlen, die einfach starten, aber später möglicherweise erweitert (horizontale oder vertikale Skalierung) werden müssen. Sie können Ihre eigene Lizenz verwenden (BYOL, Bring Your Own License) oder den [Vertrieb kontaktieren](https://www.tableau.com/de-de/about/contact#contact_sales), um einen Produktschlüssel zu erhalten. Sie können Tableau Server aktualisieren, ohne Ihre VM ersetzen zu müssen. Weitere Informationen zur Installation von Tableau Server mithilfe von Quick Start finden Sie auf der Microsoft-Website unter [Tableau Server Linux-Einzelknoten](https://azure.microsoft.com/en-us/resources/templates/tableau-server-single-node/). - **Azure Marketplace VM** – Eine der schnellsten Einrichtungsmethoden von Tableau Server zur Ausführung in Microsoft Azure ist Azure Marketplace basierend auf einem vorkonfigurierten Server-Image. Mithilfe dieser Option wird Tableau Server auf einem Azure VM unter Windows installiert. Tableau Server in Azure Marketplace ist ausschließlich über ein BYOL-Modell zur Verwendung einer eigenen Lizenz verfügbar. Nachdem Tableau Server auf dem Azure VM eingerichtet ist und ausgeführt wird, können Sie eine Tableau Server\-Lizenz kaufen und den zugehörigen Lizenzschlüssel aktivieren. Die Tableau Server Azure Marketplace-VMs werden nur für Umgebungen empfohlen, in denen schnelle Tests und Machbarkeitsstudien durchgeführt werden. So installieren Sie einen Azure Marketplace VM: 1. Navigieren Sie zum Azure Portal Marketplace und suchen Sie nach „Tableau Server“. 2. Wählen Sie Tableau Server aus und „erstellen" Sie das Image. 3. Geben Sie Ihre Abonnementdaten ein, und wählen Sie eine Ressourcengruppe und einen Bereitstellungsort aus. 4. Wählen Sie die Größe Ihres virtuellen Computers (VM) aus. 5. Konfigurieren Sie optionale Funktionen wie Datenträgertyp, Speicherkonto, Subnetz usw. 6. Validieren Sie Ihre Serverkonfiguration. 7. Stellen Sie Tableau Server bereit. Weitere Informationen zu den Tableau Server\-Lizenzierungsoptionen finden Sie unter [Lizenzierung – Übersicht](https://help.tableau.com/current/server/de-de/license_server_overview.htm). [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Bericht über Serverabstürze Der Tableau Server-Administrator kann eine Option aktivieren, die ermöglicht, dass Protokolle und zugehörige Dateien an Tableau gesendet werden, wenn der Server ein Problem aufweist, das einen Absturz zur Folge hat. Diese Dateien werden von Tableau verwendet, um Fehler ermitteln und beseitigen zu können, die Systemabstürze verursachen. Diese Option ist standardmäßig deaktiviert und sollte nur in Unternehmen aktiviert werden, die nicht den Bestimmungen zum Datenschutz unterliegen. **Wichtig:** Aktivieren Sie die Absturzberichterstellung nicht, wenn Ihre Daten Datenschutzrichtlinien unterliegen. Wenn Tableau Server ein Problem hat, das einen Absturz verursacht, werden Protokolldateien und Abbilddateien generiert. Wenn die Funktion zum Hochladen von Absturzinformationen aktiviert ist, werden die Dateien automatisch zusammengetragen und in einem verschlüsselten Paket zusammengefasst, das im Hintergrund zur festgelegten Zeit versendet wird. Das verschlüsselte Paket wird in kleinen Teilen gesendet, um die Auswirkung auf die Netzwerkleistung zu begrenzen. Berichte über Systemabstürze werden nacheinander gepackt und hochgeladen (ein neuer Bericht über einen Systemabsturz wird nicht gepackt, bis das vorausgehende Paket hochgeladen wurde) und gesendet in einer "Reihenfolge wie eingetroffen" -Reihenfolge. Sie können das Senden eines selten genutzten Fensters planen, um die Auswirkungen für Ihre Benutzer weiter zu verringern. Das verschlüsselte Paket besteht aus Absturzabbilddateien und -protokollen, die Folgendes enthalten: - Absturz-/Speicherauszugsdateien - Fehlerprotokolldateien über den Absturz - Manifestdateien über den Absturz Die Dateien können Daten wie die folgenden enthalten: - gerätespezifische Informationen (z. B. Hardware, Betriebssystem, Domäne) - eine Momentaufnahme des Speicherinhalts zum Zeitpunkt des Systemabsturzes, einschließlich der Anwendungs-Aktivitätsinformationen zu Datenverbindungen, der vom Benutzer in Tableau durchgeführten Aktionen und der Daten, die in Tableau bearbeitet wurden - Tableau-Informationen einschließlich der kundenbezogenen Informationen ## Andere Artikel in diesem Abschnitt [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Beschriftungen mit benutzerdefinierten Kategorien > [!WARNING] > > Ab 14. Oktober 2025 wird Data Cloud unter der neuen Marke „Data 360“ geführt. Während dieser Umstellung kann es vorkommen, dass Sie in unserer Anwendung und Dokumentation noch Verweise auf Data Cloud finden. Auch wenn der Name neu ist, bleiben die Funktionalität und Inhalte unverändert. Tableau stellt mehrere Datenbeschriftungen zur Verfügung – Zertifizierung, Qualitätswarnungen und Sensitivitätskennzeichnungen –, die eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Datenklassifizierung bieten. Dennoch kann es vorkommen, dass Benutzer für spezielle Anwendungsfälle andere Beschriftungen und Kategorien benötigen. Ab der Tableau Cloud-Version vom Oktober 2023 und Tableau Server 2023.3 können Benutzer Assets mithilfe von Beschriftungen mit benutzerdefinierten Kategorien klassifizieren, die ein Administrator definiert hat. Beispielsweise könnte ein Administrator eine Kategorie namens "Abteilung" mit eigenen Beschriftungen für die Vertriebs-, Service- und Betriebsabteilungen erstellen, die auf Assets angewendet werden können. Beschriftungen mit benutzerdefinierten Kategorien erfordern eine Datenmanagement\-Lizenz mit aktiviertem Tableau Catalog. Sie können an dieselben Typen von Assets angeheftet werden wie andere Datenbeschriftungen. Beschriftungen mit benutzerdefinierten Kategorien werden jedoch nicht auf nachgelagerten Assets angezeigt, wie dies bei Datenqualitätswarnungen und Sensitivitätskennzeichnungen der Fall ist. Hinweis: Wenn Sie ein Administrator sind und benutzerdefinierte Kategorien und Beschriftungen erstellen möchten, lesen Sie [Verwalten von Datenbeschriftungen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/dm_labels_manage.htm). ## Anfügen von Beschriftungen mit benutzerdefinierten Kategorien an Assets Hinweis: In Tableau Cloud ab Februar 2024 und ab Tableau Server 2024.2 können Sie Beschriftungen mithilfe des konsolidierten Dialogfelds „Datenbeschriftungen“ hinzufügen und entfernen, anstatt in separaten Dialogfeldern für jeden Beschriftungstyp. Informationen zum Dialogfeld „Datenbeschriftungen“ finden Sie unter [Das Dialogfeld „Datenbeschriftungen“](https://help.tableau.com/current/server/de-de/dm_labels.htm#data-labels-dialog). So fügen Sie einem Asset eine Beschriftung mit einer benutzerdefinierten Kategorie hinzu: ### In Tableau Cloud und Tableau Server 2024.2 und höher: 1. Suchen Sie nach dem Asset oder navigieren Sie zu dem Asset. Wie Sie zu einem Asset navigieren, hängt von der Art des Assets ab, dem Sie die Beschriftung hinzufügen möchten: - Datenquelle oder virtuelle Verbindung: Wählen Sie auf der Seite Erkunden die Option Alle Datenquellen oder Alle virtuellen Verbindungen aus. - Virtuelle Verbindungstabelle: Wählen Sie auf der Seite Erkunden Alle virtuellen Verbindungen und dann die virtuelle Verbindung aus, die die virtuelle Verbindungstabelle enthält, die Sie zertifizieren möchten. Wählen Sie dann die virtuelle Verbindungstabelle aus. - Datenbank oder Tabelle: Navigieren Sie auf der Seite Erkunden zur Datenbank oder zur Tabelle. Alternativ dazu können Sie auch auf der Seite Externe Assets die Option Datenbanken und Dateien oder Tabellen und Objekte auswählen. - Spalte: Navigieren Sie auf der Seite Erkunden zu der Tabelle. Oder wählen Sie auf der Seite Externe Assets die Option Tabellen und Objekte aus und navigieren Sie zu der Tabelle. Suchen Sie dann die Spalte in der Liste. 2. Wählen Sie das Aktionsmenü (...) neben dem Asset und dann Datenbeschriftungen > Alle Datenbeschriftungen… aus. 3. Wählen Sie auf der linken Seite des Dialogfelds die vertikale Registerkarte aus, die zu der benutzerdefinierten Beschriftungskategorie gehört. Optional können Sie auch, wenn Sie den Namen einer Beschriftung kennen, oben in dem Dialogfeld nach dem Namen suchen. 4. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben den Beschriftungen, die Sie mit dem Asset verknüpfen möchten. 5. Falls gewünscht, geben Sie eine Nachricht ein, die den Benutzern angezeigt werden soll. Sie können den Text in einer Nachricht fett, unterstrichen und kursiv formatieren und einen Link oder ein Bild einfügen. Um Tipps zur Textformatierung anzuzeigen, bewegen Sie die Maus auf das Informationssymbol (i) oberhalb der Schaltfläche Speichern. 6. Wiederholen Sie die Schritte 3 bis 5 für jede Beschriftung, die Sie hinzufügen möchten. 7. Wählen Sie Speichern aus. ![Das Dialogfeld „Datenbeschriftungen“ auf der Registerkarte „Benutzerdefinierte Kategorie“.](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/dm_label_data_labels_dialog_custom_category.png) ### In Tableau Server 2023.3 1. Wählen Sie das Aktionsmenü (...) neben dem Asset und dann Datenbeschriftungen > Mehr Datenbeschriftungen aus. 2. Wählen Sie das Dropdown-Menü Beschriftungen aus. Die Beschriftungsnamen sind nach Beschriftungskategorie sortiert, die gescrollt werden können. ![Auswählen einer Beschriftung im Dialogfeld "Mehr Datenbeschriftungen"](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/dm_label_custom_category_add_1_246.png) 3. Wählen Sie die anzuhängende Beschriftung und dann Hinzufügen neben dem Dropdown-Menü Beschriftungen aus. Die Beschriftung erscheint in der Liste Übernommene Beschriftungen rechts neben dem Dialogfeld. 4. Um diesem spezifischen Asset eine optionale Beschriftungsnachricht hinzuzufügen, wählen Sie den Stift in der Spalte Nachrichten (optional) und danach Speichern aus. ![Hinzufügen einer Nachricht im Dialogfeld "Mehr Datenbeschriftungen".](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/dm_label_custom_category_add_2_246.png) 5. Wiederholen Sie die Schritte 2 bis 5 für jede Beschriftung, die Sie hinzufügen möchten. 6. Wenn Sie mit dem Hinzufügen von Beschriftungen fertig sind, schließen Sie das Dialogfeld. (Klicken Sie zum Schließen auf das X in der oberen rechten Ecke des Dialogfelds oder auf eine beliebige Stelle außerhalb des Dialogfelds.) ## Entfernen von Beschriftungen mit benutzerdefinierten Kategorien aus einem Asset Hinweis: In Tableau Cloud ab Februar 2024 und ab Tableau Server 2024.2 können Sie Beschriftungen mithilfe des konsolidierten Dialogfelds „Datenbeschriftungen“ hinzufügen und entfernen, anstatt in separaten Dialogfeldern für jeden Beschriftungstyp. Informationen zum Dialogfeld „Datenbeschriftungen“ finden Sie unter [Das Dialogfeld „Datenbeschriftungen“](https://help.tableau.com/current/server/de-de/dm_labels.htm#data-labels-dialog). So entfernen Sie eine Beschriftung mit einer benutzerdefinierten Kategorie aus einem Asset: ### In Tableau Cloud und Tableau Server 2024.2 und höher: 1. Suchen Sie nach dem Asset oder navigieren Sie zu dem Asset. Wie Sie zu einem Asset navigieren, hängt von der Art des Assets ab, dem Sie die Beschriftung hinzufügen möchten: - Datenquelle oder virtuelle Verbindung: Wählen Sie auf der Seite Erkunden die Option Alle Datenquellen oder Alle virtuellen Verbindungen aus. - Virtuelle Verbindungstabelle: Wählen Sie auf der Seite Erkunden Alle virtuellen Verbindungen und dann die virtuelle Verbindung aus, die die virtuelle Verbindungstabelle enthält, die Sie zertifizieren möchten. Wählen Sie dann die virtuelle Verbindungstabelle aus. - Datenbank oder Tabelle: Navigieren Sie auf der Seite Erkunden zur Datenbank oder zur Tabelle. Alternativ dazu können Sie auch auf der Seite Externe Assets die Option Datenbanken und Dateien oder Tabellen und Objekte auswählen. - Spalte: Navigieren Sie auf der Seite Erkunden zu der Tabelle. Oder wählen Sie auf der Seite Externe Assets die Option Tabellen und Objekte aus und navigieren Sie zu der Tabelle. Suchen Sie dann die Spalte in der Liste. 2. Wählen Sie das Aktionsmenü (...) neben dem Asset und dann Datenbeschriftungen > Alle Datenbeschriftungen… aus. 3. Wählen Sie auf der linken Seite des Dialogfelds die vertikale Registerkarte aus, die zu der benutzerdefinierten Beschriftungskategorie gehört. Optional können Sie auch die vertikale Registerkarte Ausgewählte Beschriftungen verwenden, um alle Beschriftungen anzuzeigen, die mit dem Asset verknüpft sind. Oder, wenn Sie den Namen einer Beschriftung kennen, können Sie auch oben im Dialogfeld nach dem Namen suchen. 4. Deaktivieren Sie die Kontrollkästchen neben den Beschriftungen, die Sie aus dem Asset entfernen möchten. 5. Wiederholen Sie die Schritte 3 und 4 für jede Beschriftung, die Sie entfernen möchten. 6. Wählen Sie Speichern aus. ### In Tableau Server 2023.3 1. Wählen Sie das Aktionsmenü (...) neben dem Asset und dann Datenbeschriftungen > Mehr Datenbeschriftungen aus. 2. Wählen Sie im Dialogfeld im Abschnitt Übernommene Beschriftungen das Papierkorbsymbol in der Zeile der Beschriftung aus, die entfernt werden soll. ![Entfernen einer Beschriftung im Dialogfeld "Mehr Datenbeschriftungen".](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/dm_label_custom_category_remove_246.png) 3. Wiederholen Sie Schritt 2 für jede Beschriftung, die Sie entfernen möchten.. 4. Wenn Sie mit dem Entfernen der Beschriftungen fertig sind, schließen Sie das Dialogfeld. (Klicken Sie zum Schließen auf das X in der oberen rechten Ecke des Dialogfelds oder auf eine beliebige Stelle außerhalb des Dialogfelds.) ## Wo Beschriftungen mit benutzerdefinierten Kategorien angezeigt werden Benutzerdefinierte Beschriftungen werden beim Navigieren in Tableau Cloud und Tableau Server auf Assets angezeigt. ![Beschriftung mit benutzerdefinierter Kategorie, die auf der Tabellenseite angezeigt wird](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/dm_label_custom_category_masthead.png) In der Webdokumenterstellung können Sie eine Datenquelle oder eine Spalte auswählen und dann Katalogdetails auswählen, um all ihre Beschriftungen anzuzeigen. Im Gegensatz zu Qualitätswarnungen und Sensitivitätskennzeichnungen werden Beschriftungen mit benutzerdefinierten Kategorien nicht nachgelagert zu den Assets angezeigt, an die sie angeheftet sind. Angenommen, Ihre Organisation verfügt über eine benutzerdefinierte Beschriftungskategorie mit dem Namen "Abteilung", zu der eine benutzerdefinierte Beschriftung mit dem Namen "Vertrieb" gehört. Wenn Sie die Beschriftung "Vertrieb" an eine Tabelle mit dem Namen "Bestellungen" anhängen, erscheint die Beschriftung nur in der Tabelle "Bestellungen", nicht aber in den nachgelagerten Arbeitsmappen. ## Wer kann benutzerdefinierte Kategoriebezeichnungen hinzufügen? Um einem Asset eine Beschriftung mit einer benutzerdefinierten Kategorie hinzuzufügen (oder von einem Asset zu entfernen), müssen Sie entweder - ein Server- oder Site-Administrator sein oder - über die Funktion "Überschreiben" für das Asset verfügen. ## Anpassen einer Beschriftung mit einer benutzerdefinierten Kategorie Informationen dazu, wie Administratoren benutzerdefinierte Kategorien und Beschriftungen erstellen oder bearbeiten können, die im Dialogfeld Mehr Datenbeschriftungen angezeigt werden, finden Sie unter [Verwalten von Datenbeschriftungen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/dm_labels_manage.htm). [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Best Practices für das Aktualisieren Ihres Tableau Server-Computers In diesem Thema werden die Schritte zum Durchführen kleinerer Versionsupgrades oder Patches auf einem Computer beschrieben, auf dem Tableau Server ausgeführt wird. **Wichtig:** Alle wichtigen Upgrades von Hauptversionen des Betriebssystems oder Updates des Linux-Systemkernels (zum Beispiel: Windows 2019 auf Windows 2022) müssen unter Einhaltung der Blau/Grün-Richtlinien erfolgen. **Führen Sie kein Hauptversionsupgrade direkt auf einem Computer durch, auf dem Tableau Server bereits läuft.** Selbst wenn Sie die folgenden Schritte ausführen, befände sich Tableau Server in einem instabilen Zustand, wenn es überhaupt startet. **Wenn Sie ein Upgrade der Hauptversion des Betriebssystems direkt auf einem Computer durchführen, auf dem Tableau Server ausgeführt wird, wird Ihre Tableau Server-Installation nicht mehr unterstützt.** Weitere Informationen finden Sie unter [Verwenden eines Blau/Grün-Ansatzes zum Aktualisieren von Tableau Server](https://help.tableau.com/current/server/de-de/server-upgrade-blue-green.htm). So führen Sie ein kleineres Versionsupdate oder einen Patch des Betriebssystems oder Linux-Kernels eines Computers durch, auf dem Tableau Server ausgeführt wird: 1. Verwenden Sie TSM, um den Tableau Server zu stoppen: Geben Sie in einer Eingabeaufforderung `tsm stop` ein und warten Sie, bis alle Dienste vollständig gestoppt sind. 2. Stoppen Sie die TSM-Verwaltungsdienste durch Ausführen des Skripts `stop-administrative-services`, standardmäßig: `C:\Program Files\Tableau\Tableau Server\packages\scripts.\stop-administrative-services.cmd` 3. Patchen Sie das Betriebssystem gemäß den Anweisungen Ihres IT-Teams oder Betriebssystemanbieters für alle Knoten im Cluster. 4. Wenn für den Patch ein Neustart des Betriebssystems erforderlich ist, stellen Sie sicher, dass alle Hosts im Tableau Server-Cluster den Neustart abgeschlossen haben, bevor Sie Tableau Server neu starten. 5. Starten Sie Tableau Server mit TSM: Geben Sie in einer Eingabeaufforderung Folgendes ein: `tsm start` und warten Sie, bis alle Dienste vollständig gestartet sind. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Best Practices für das Installieren von Tableau Server auf Amazon Web Services ## Das ist archivierter Inhalt Bereitstellungen in öffentlichen Clouds werden weiterhin unterstützt, der Inhalt für Bereitstellungen in öffentlichen Clouds von Drittanbietern wird jedoch nicht mehr aktualisiert. Den neuesten Inhalt zur Tableau Server-Bereitstellung finden Sie im Abschnitt [Bereitstellen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/install.htm) der Tableau Server-Hilfe. Für Kunden, die über Zugriff verfügen, empfehlen wir Tableau Cloud. Weitere Informationen dazu finden Sie hier: - [Handbuch für die manuelle Migration nach Tableau Cloud](https://help.tableau.com/current/guides/migration/de-de/emg_intro.htm) - [Testversion von Tableau Cloud für Administratoren](https://help.tableau.com/current/server-linux/de-de/install.htm) - [Tableau Cloud: Erste Schritte für Administratoren](https://www.tableau.com/de-de/learn/get-started/online-admin) ## Einführung Mithilfe der folgenden bewährten Methoden wird die Installation von Tableau Server in der Cloud einfacher. - Lesen Sie den Tableau Server-Abschnitt [Planen der Bereitstellung](https://help.tableau.com/current/server/de-de/plan.htm). - Lesen Sie [Was Sie benötigen, bevor Sie beginnen können](https://help.tableau.com/current/server/de-de/ts_aws_prerequisites.htm) - Lesen Sie die [Checkliste für die Absicherung](https://help.tableau.com/current/server/de-de/security_harden.htm) für Tableau Server. - Wenn Sie neu in der Cloud sind, machen Sie sich mit dem [kostenlosen AWS-Tarif](https://aws.amazon.com/de/free/) bei der Arbeit in der Cloud vertraut, bevor Sie Tableau Server in AWS bereitstellen. - Informieren Sie sich über die [Netzwerktopologie in AWS](http://docs.aws.amazon.com/gettingstarted/latest/awsgsg-intro/gsg-aws-compute-network.html) und deren Architektur, und machen Sie sich damit vertraut. - Verwenden Sie eine [elastische Netzwerkschnittstelle von Amazon](https://docs.aws.amazon.com/vpc/latest/userguide/VPC_ElasticNetworkInterfaces.html), um eine statische MAC-Adresse für Ihre Amazon EC2-Instanz bereitzustellen. ## Minimieren der Kosten AWS bietet Cloud-basierte Dienste auf Umlagebasis. Die Kosten richten sich nach den ausgeführten Diensten und deren Nutzungsdauer. Verschiedene Kombinationen aus Instanztypen und -größen haben unterschiedliche Kosten. Weitere Informationen zur Preisgestaltung der Dienste finden Sie auf der AWS-Website unter [AWS-Preisgestaltung](https://aws.amazon.com/pricing/). Mithilfe der [einfachen AWS-Monatsberechnung](http://calculator.s3.amazonaws.com/index.html) auf der AWS-Webseite können Sie Ihre monatlichen Gesamtkosten abschätzen. Sie können außerdem Vergleiche zwischen lokalen Diensten und Cloud-Diensten anstellen, indem Sie die [Berechnungen der AWS-Gesamtkosten](https://aws.amazon.com/tco-calculator/) auf der AWS-Webseite verwenden. Um die Überwachung und Kontrolle der Nutzungskosten fortlaufend zu vereinfachen, können Sie sich von Amazon CloudWatch benachrichtigen lassen, wenn Ihre monatlichen AWS-Kosten den vordefinierten Grenzwert für die Ausgaben erreichen. Weitere Informationen finden Sie unter [Überwachen der geschätzten Gebühren mit Cloudwatch](http://docs.aws.amazon.com/AmazonCloudWatch/latest/monitoring/gs_monitor_estimated_charges_with_cloudwatch.html) im Benutzerhandbuch zu Amazon CloudWatch auf der AWS-Website. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Best Practices für die Installation von Tableau-Server in der Alibaba Cloud ## Das ist archivierter Inhalt Bereitstellungen in öffentlichen Clouds werden weiterhin unterstützt, der Inhalt für Bereitstellungen in öffentlichen Clouds von Drittanbietern wird jedoch nicht mehr aktualisiert. Den neuesten Inhalt zur Tableau Server-Bereitstellung finden Sie im Abschnitt [Bereitstellen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/install.htm) der Tableau Server-Hilfe. Für Kunden, die über Zugriff verfügen, empfehlen wir Tableau Cloud. Weitere Informationen dazu finden Sie hier: - [Handbuch für die manuelle Migration nach Tableau Cloud](https://help.tableau.com/current/guides/migration/de-de/emg_intro.htm) - [Testversion von Tableau Cloud für Administratoren](https://help.tableau.com/current/server-linux/de-de/install.htm) - [Tableau Cloud: Erste Schritte für Administratoren](https://www.tableau.com/de-de/learn/get-started/online-admin) ## Einführung Mithilfe der folgenden bewährten Methoden wird die Installation von Tableau Server in der Cloud einfacher. - Lesen Sie den Tableau Server-Abschnitt [Planen der Bereitstellung](https://help.tableau.com/current/server/de-de/plan.htm). - Lesen Sie Tableau Server unter [Alibaba Cloud Voraussetzungen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/ts_alibaba_prerequisites.htm). - Lesen Sie die [Checkliste für die Absicherung](https://help.tableau.com/current/server/de-de/security_harden.htm) für Tableau Server. - Wenn Sie neu in der Cloud sind, nutzen Sie die kostenlose Testversion [Alibaba Cloud](https://www.alibabacloud.com/campaign/free-trial), um sich mit der Arbeit in der Cloud vertraut zu machen, bevor Sie Tableau Server in der Alibaba Cloud einsetzen. - Lesen und verstehen Sie [Netzwerktopologie](https://www.alibabacloud.com/help/doc-detail/34217.htm) auf der Alibaba Cloud und wie man sie erstellt. ## Minimieren der Kosten Die Alibaba Cloud bietet Cloud-basierte Dienste auf Umlagebasis. Die Kosten richten sich nach den ausgeführten Diensten und deren Nutzungsdauer. Verschiedene Kombinationen aus Instanztypen und -größen haben unterschiedliche Kosten. Für weitere Informationen bezüglich der Kosten der Services, siehe [Alibaba Cloud Preise](https://www.alibabacloud.com/pricing). Mithilfe des [Alibaba Cloud-Preisrechners](https://www.alibabacloud.com/pricing-calculator#/) können Sie Ihre monatlichen Gesamtkosten abschätzen. Um die laufenden Kosten zu überwachen und zu kontrollieren, können Sie in der Alibaba Cloud einen Abrechnungsalarm einrichten, um E-Mails zu versenden, wenn Ihre monatlichen Alibaba Cloud-Kosten Ihre vordefinierte Ausgabenschwelle erreichen: 1. Klicken Sie in der Alibaba Cloud-Konsole auf Rechnungsverwaltung. 2. Klicken Sie auf der Seite Kontoübersicht neben Monatliche Ausgabenalarm auf Einstellung. 3. Aktivieren Sie im Dialogfeld Monatliche Ausgabenwarnung monatliche Ausgabenwarnungen, geben Sie die Ausgabenschwelle ein und legen Sie den E-Mail-Empfänger fest, der benachrichtigt werden soll, wenn die Ausgaben den von Ihnen festgelegten Schwellenwert erreichen. 4. Klicken Sie auf Speichern. Weitere Informationen darüber, wie Sie Ihre Ausgaben verfolgen können, finden Sie unter [Wie Sie die Ausgaben der Instanz](https://www.alibabacloud.com/help/doc-detail/106929.htm) auf der Alibaba-Website sehen. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Einrichten von Anmeldeinformationen für den Zugriff auf Ihre veröffentlichten Daten Wenn Sie eine Arbeitsmappe in Tableau Cloud oder Tableau Server veröffentlichen, können Sie die Datenquelle, mit der die Verbindung hergestellt wird, als Teil der Arbeitsmappe (in die Arbeitsmappe_eingebettet_) oder als separate eigenständige Datenquelle veröffentlichen. Wenn für die zu veröffentlichende Datenquelle eine Authentifizierung erforderlich ist, können Sie außerdem anpassen, wie Anmeldeinformationen abgerufen werden. Die Art der Authentifizierung bei Ihrer Datenquelle ist unabhängig davon, wie sich Benutzer bei Ihrer Tableau Cloud- oder Tableau Server-Site anmelden. Um beispielsweise Benutzern direkten Zugriff auf die Daten in einer Arbeitsmappe zu gewähren, müssen Sie die Anmeldeinformationen eines Datenbankbenutzers in die Verbindung der Datenquelle einbetten. Zudem müssen sich Benutzer zum Anzeigen der Arbeitsmappe weiterhin auf der Tableau Cloud- oder Tableau Server-Site anmelden können, um Ihre Arbeitsmappe zu öffnen. In diesem Thema wird beschrieben, wie Sie die Authentifizierung für Datenverbindungen als Teil des Veröffentlichungsprozesses festlegen. **Hinweis:** Dieses Thema gilt nicht für Verbindungen zu Datenquellen, für die keine Authentifizierung erforderlich ist, wie z. B. Text- oder Excel-Dateien. ## Festlegen des Authentifizierungstyps Für viele Verbindungstypen können Sie den Namen und das Passwort eines Datenbankbenutzers einbetten oder Single Sign On (SSO) verwenden. Spezifische Ausnahmen werden später auf dieser Themenseite beschrieben. Mit den folgenden Schritten legen Sie die Authentifizierung im Rahmen der Veröffentlichung einer Datenquelle oder einer Arbeitsmappe fest. Sie können dies für jede Verbindung in der Datenquelle vornehmen. 1. Wechseln Sie im Dialogfeld "Arbeitsmappe veröffentlichen" zum Bereich Datenquellen. Hier werden die Verbindungen der Arbeitsmappe aufgeführt. Wählen Sie dann Bearbeiten aus. 2. Entscheiden Sie, ob die Datenquelle getrennt oder als Teil der Arbeitsmappe veröffentlicht werden soll, und wählen Sie im Popup Datenquellen verwalten einen Authentifizierungstyp für jede Verbindung in der Datenquelle. Die verfügbaren Authentifizierungstypen sind abhängig vom Verbindungstyp, beispielsweise: - Benutzer auffordern: Benutzer müssen ihre eigenen Datenbankanmeldeinformationen eingeben, um beim Laden der Ansicht oder der Arbeitsmappe auf die veröffentlichten Daten zugreifen zu können. - Eingebettetes Kennwort: Die Anmeldeinformationen, die Sie zur Verbindung mit den Daten verwendet haben, werden mit der Verbindung gespeichert und werden von jedem verwendet, der auf die von Ihnen veröffentlichte Datenquelle oder Arbeitsmappe zugreift. - Server wird als Konto ausgeführt: Für die Authentifizierung des Benutzers wird ein einziges Kerberos-Servicekonto verwendet. Unter Windows ist dies das Konto, unter dem Tableau Server ausgeführt wird. Unter Linux kann es jedes beliebige Kerberos-Konto sein. - Anmeldeinformationen für den Betrachter: Die Anmeldeinformationen des Betrachters werden über SSO (in der Regel Kerberos) an die Datenbank weitergeleitet. - Darstellung mit eingebettetem Konto oder Darstellung mit Server-Dienstkonto "Run As": Der Darstellung mit eingebetteten Anmeldeinformationen stellt eine Verbindung mit den eingebetteten Anmeldeinformationen her und wechselt dann zur Identität des Betrachters (nur für Datenbanken, die dies unterstützen). Die Imitation mit dem Run As-Servicekonto ist ähnlich, verbindet sich aber zunächst mit dem Kerberos-Servicekonto, bevor zur Identität des Betrachters wechselt. - Aktualisierung nicht aktiviert oder Zugriffsaktualisierung gestatten: Diese Optionen werden angezeigt, wenn Sie einen Cloud-Datenextrakt beispielsweise von Salesforce veröffentlichen und Datenbankanmeldeinformationen für den Zugriff auf die zugrunde liegenden Daten benötigt werden. Über die Option Zugriffsaktualisierung gestatten werden Anmeldeinformationen in die Verbindung eingebettet, sodass Sie regelmäßige Aktualisierungen für den Extrakt einrichten können. **Wichtig:** Wie Sie die extrahierten Daten aktuell halten möchten, ist ebenfalls ein Faktor: - Wenn Sie einen automatischen Aktualisierungsplan festlegen möchten, müssen Sie das Kennwort in der Verbindung einbetten. - Wenn Sie eine Cloud-Datenverbindung in Tableau Cloud veröffentlichen, werden Sie durch die Veröffentlichungsschritte darauf hingewiesen, dass Sie Tableau Cloud zur Liste der autorisierten Datenanbieter hinzufügen müssen. - Sie können keinen Extrakt veröffentlichen, der aus einer Kerberos-delegierten, zeilenebenensicheren Datenquelle erstellt wurde. ### Dropbox-, OneDrive-Verbindungen Wenn Sie bei Dropbox und OneDrive eine Datenquelle oder eine Arbeitsmappe veröffentlichen und Eingebettetes Kennwort auswählen, erstellt Tableau gespeicherte Anmeldeinformationen und bettet sie in die Datenquelle oder Arbeitsmappe ein. ### Arbeitsmappenverbindungen zu Tableau-Datenquellen Wenn Sie eine Arbeitsmappe veröffentlichen, die eine Verbindung zu einer Tableau Cloud- oder Tableau Server-Datenquelle herstellt, sollten Sie festlegen, ob die Arbeitsmappe auf die veröffentlichte Datenquelle zugreifen kann, mit der sie verbunden ist, statt die Anmeldeinformationen für die zugrunde liegenden Daten einzustellen. Unabhängig vom ursprünglichen Datentyp besteht bei Serverdatenquellen immer die Wahl zwischen eingebettetem Kennwort und Benutzer auffordern. Wenn Sie eine Benutzeraufforderung festlegen, muss ein Benutzer beim Öffnen einer Arbeitsmappe über die Berechtigungen zur Ansicht und Verbindung für die Datenquelle verfügen, um die Daten anzeigen zu können. Wenn Sie ein eingebettetes Kennwort wählen, können Benutzer die Informationen in der Arbeitsmappe sehen, auch wenn sie diese Berechtigungen nicht besitzen. ### Virtuelle Verbindungen Ab Tableau Cloud und Tableau Server 2022.3 und Tableau Desktop 2022.4 gilt Folgendes: Wenn Sie Tableau-Inhalte veröffentlichen (z. B. eine Datenquelle oder Arbeitsmappe), die eine virtuelle Verbindung verwenden, und Kennwort einbetten oder Anmeldeinformationen einbetten auswählen, wird der Benutzer, der den Inhalt anzeigt, Ihre Berechtigungen zum Herstellen einer Verbindung zu und zum Abfragen der virtuellen Verbindung haben. Alle mit der virtuellen Verbindung verbundenen Datenrichtlinien werden jedoch immer anhand der Identität des Betrachters ausgewertet – nicht anhand Ihrer. Sie veröffentlichen zum Beispiel eine Arbeitsmappe, die eine virtuelle Verbindung verwendet. Damit Betrachter der Arbeitsmappe über die virtuelle Verbindung eine Verbindung zu den Daten herstellen und diese abfragen können, betten Sie Ihre Berechtigungen zur Verbindung mit der virtuellen Verbindung und zur Abfrage dieser ein. Dann verhindern alle mit der virtuellen Verbindung verbundenen Datenrichtlinien, dass die Betrachter der Arbeitsmappe auf vertrauliche Daten zugreifen können. Bei der Prüfung, ob die Tabellen in einer virtuellen Verbindung angezeigt und aufgerufen werden können, wird die Identität des Erstellers der Inhalte verwendet. Bei der Prüfung von Datenrichtlinien, die mit den Tabellen in einer virtuellen Verbindung verbunden sind, wird jedoch die Identität des Betrachters verwendet. Und der Ersteller von Inhalten kann immer nur Verbindungsberechtigungen für die virtuelle Verbindung einbetten, keine Bearbeitungsberechtigungen. Wenn Sie sich dafür entscheiden, die Berechtigungen nicht einzubetten, können nur Benutzer mit der Berechtigung zum Zugriff auf die Arbeitsmappe oder Datenquelle und mit der Berechtigung zum Verbinden mit der virtuellen Verbindung auf die Arbeitsmappe oder Datenquelle zugreifen. In Tableau Cloud 2022.2, Tableau Server 2022.1 und Tableau Desktop 2022.3 (und früher) funktionieren die Optionen "Kennwort einbetten" und "Anmeldeinformationen einbetten" für virtuelle Verbindungen nicht. Wenn Sie diese Optionen auswählen, bevor Sie ein Upgrade auf 2022.3 (für Tableau Cloud und Tableau Server) oder 2022.4 (für Tableau Desktop) durchführen, werden diese Optionen nach dem Upgrade wie erwartet funktionieren. Dann können Sie Ihre Berechtigungen für die Abfrage einer virtuellen Verbindung einbetten. ## Siehe auch - Wenn Sie unter Tableau Server veröffentlichen, finden Sie weitere Informationen in der Tableau Server-Hilfe unter [Bearbeiten von Verbindungen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/help.htm#connections_modify.htm). - Wenn Sie unter Tableau Cloud veröffentlichen und die Arbeitsmappe mit Daten in Salesforce, Google Analytics, Google Sheets, Google BigQuery, OneDrive, Dropbox und QuickBooks Online verbunden ist, finden Sie weitere Informationen in der Tableau Cloud-Hilfe unter [Aktualisieren von Daten mithilfe gespeicherter Anmeldeinformationen](https://help.tableau.com/current/online/de-de/to_fresh_data_saved_credentials.htm). - Wenn Sie als Tableau-Server-Administrator weitere Informationen zur Authentifizierung benötigen, lesen Sie die Hilfethemen "Authentifizierung" ([Windows](https://help.tableau.com/current/server/de-de/security_auth.htm) | [Linux](https://help.tableau.com/current/server-linux/de-de/security_auth.htm)) und "Datenverbindungsauthentifizierung" ([Windows](https://help.tableau.com/current/server/de-de/security_data_connection_auth.htm) | [Linux](https://help.tableau.com/current/server-linux/de-de/security_data_connection_auth.htm)). [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Bewährte Methoden zum Installieren von Tableau Server in AWS ## Das ist archivierter Inhalt Bereitstellungen in öffentlichen Clouds werden weiterhin unterstützt, der Inhalt für Bereitstellungen in öffentlichen Clouds von Drittanbietern wird jedoch nicht mehr aktualisiert. Den neuesten Inhalt zur Tableau Server-Bereitstellung finden Sie im Abschnitt [Bereitstellen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/install.htm) der Tableau Server-Hilfe. Für Kunden, die über Zugriff verfügen, empfehlen wir Tableau Cloud. Weitere Informationen dazu finden Sie hier: - [Handbuch für die manuelle Migration nach Tableau Cloud](https://help.tableau.com/current/guides/migration/de-de/emg_intro.htm) - [Testversion von Tableau Cloud für Administratoren](https://help.tableau.com/current/server-linux/de-de/install.htm) - [Tableau Cloud: Erste Schritte für Administratoren](https://www.tableau.com/de-de/learn/get-started/online-admin) ## Einführung Mithilfe der folgenden bewährten Methoden wird die Installation von Tableau Server in der Cloud einfacher. - Lesen Sie den Tableau Server-Abschnitt [Planen der Bereitstellung](https://help.tableau.com/current/server/de-de/plan.htm). - Lesen Sie [Was Sie benötigen, bevor Sie beginnen können](https://help.tableau.com/current/server/de-de/ts_azure_prerequisites.htm) - Lesen Sie die [Checkliste für die Absicherung](https://help.tableau.com/current/server/de-de/security_harden.htm) für Tableau Server. - Wenn Sie neu in der Cloud sind, machen Sie sich mit dem [kostenlosen Azure-Tarif](https://azure.microsoft.com/de-de/free/) bei der Arbeit in der Cloud vertraut, bevor Sie Tableau Server in Microsoft Azure bereitstellen. - Informieren Sie sich über die [Netzwerktopologie](https://docs.microsoft.com/de-de/azure/architecture/reference-architectures/hybrid-networking/) in Microsoft Azure und deren Architektur, und machen Sie sich damit vertraut. ## Minimieren der Kosten Microsoft Azure bietet Cloud-basierte Dienste auf Umlagebasis. Die Kosten richten sich nach den ausgeführten Diensten und deren Nutzungsdauer. Verschiedene Kombinationen aus Instanztypen und -größen haben unterschiedliche Kosten. Weitere Informationen zur Preisgestaltung der Dienste finden Sie unter [Azure-Preisgestaltung](https://azure.microsoft.com/en-au/pricing/calculator/). Mithilfe des [Microsoft Azure-Preisrechners](https://azure.microsoft.com/en-au/pricing/calculator/) können Sie Ihre monatlichen Gesamtkosten abschätzen. Sie können auch Vergleiche zwischen lokalen Diensten und Cloud-Diensten anstellen, indem Sie den [Microsoft Azure-Gesamtkostenrechner](http://tco.microsoft.com/) verwenden. Um die Überwachung und Kontrolle der Nutzungskosten fortlaufend zu vereinfachen, können Sie Abrechnungswarnungen für Microsoft Azure einrichten, um sich benachrichtigen zu lassen, wenn Ihre monatlichen Microsoft Azure-Kosten den vordefinierten Schwellenwert für die Ausgaben erreichen. Weitere Informationen finden Sie unter [Einrichten von Abrechnungs- oder Guthabenwarnungen für Microsoft Azure-Abonnements](https://docs.microsoft.com/de-de/azure/billing/billing-set-up-alerts) auf der Microsoft Azure-Website. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Bewährte Methoden zum Installieren von Tableau Server in der Google Cloud-Plattform ## Das ist archivierter Inhalt Bereitstellungen in öffentlichen Clouds werden weiterhin unterstützt, der Inhalt für Bereitstellungen in öffentlichen Clouds von Drittanbietern wird jedoch nicht mehr aktualisiert. Den neuesten Inhalt zur Tableau Server-Bereitstellung finden Sie im Abschnitt [Bereitstellen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/install.htm) der Tableau Server-Hilfe. Für Kunden, die über Zugriff verfügen, empfehlen wir Tableau Cloud. Weitere Informationen dazu finden Sie hier: - [Handbuch für die manuelle Migration nach Tableau Cloud](https://help.tableau.com/current/guides/migration/de-de/emg_intro.htm) - [Testversion von Tableau Cloud für Administratoren](https://help.tableau.com/current/server-linux/de-de/install.htm) - [Tableau Cloud: Erste Schritte für Administratoren](https://www.tableau.com/de-de/learn/get-started/online-admin) ## Einführung Mithilfe der folgenden bewährten Methoden wird die Installation von Tableau Server in der Cloud einfacher. - Lesen Sie den Tableau Server-Abschnitt [Planen der Bereitstellung](https://help.tableau.com/current/server/de-de/plan.htm). - Lesen Sie die Informationen unter [Voraussetzungen für Tableau Server in der Google Cloud-Plattform](https://help.tableau.com/current/server/de-de/ts_gcp_prerequisites.htm). - Lesen Sie die [Checkliste für die Absicherung](https://help.tableau.com/current/server/de-de/security_harden.htm) für Tableau Server. - Wenn Sie neu in der Cloud sind, machen Sie sich mit dem [kostenlosen Tarif der Google Cloud-Plattform](https://cloud.google.com/free/) bei der Arbeit in der Cloud vertraut, bevor Sie Tableau Server auf der Google Cloud-Plattform bereitstellen. - Lesen Sie die [Best Practices der Google Cloud-Plattform für Unternehmen](https://cloud.google.com/docs/enterprise/best-practices-for-enterprise-organizations). - Informieren Sie sich über die [Netzwerktopologie](https://cloud.google.com/vpc/docs/vpc) in der Google Cloud-Plattform und deren Architektur, und machen Sie sich damit vertraut. ## Minimieren der Kosten Die Google Cloud-Plattform bietet Cloud-basierte Dienste auf Umlagebasis. Die Kosten richten sich nach den ausgeführten Diensten und deren Nutzungsdauer. Verschiedene Kombinationen aus Instanztypen und -größen haben unterschiedliche Kosten. Weitere Informationen zur Preisgestaltung der Dienste finden Sie unter [Preisgestaltung für die Google Cloud-Plattform](https://cloud.google.com/pricing/). Mit dem [Preisrechner für die Google Cloud-Plattform](https://cloud.google.com/products/calculator/) können Sie Ihre monatlichen Gesamtkosten abschätzen. Sie können auch Vergleiche zwischen lokalen Diensten und Cloud-Diensten anstellen, indem Sie die [Berechnung der Gesamtkosten für die Google Cloud-Plattform](https://cloud.google.com/pricing?authuser=0&hl=fi#calculators) verwenden. Um die Überwachung und Kontrolle der Nutzungskosten fortlaufend zu vereinfachen, können Sie Abrechnungswarnungen für die Google Cloud-Plattform einrichten, um sich benachrichtigen zu lassen, wenn Ihre monatlichen Kosten für die Google Cloud-Plattform den vordefinierten Schwellenwert für die Ausgaben erreichen. Weitere Informationen finden Sie unter [Festlegen von Budgets und Warnungen](https://support.google.com/cloud/answer/6293540?visit_id=0-636416330629139015-862362861&rd=1) auf der Google-Website. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Bewährte RLS-Methoden für Datenquellen und Arbeitsmappen Sicherheit auf Zeilenebene (Row-Level Security, RLS) in Tableau beschränkt die Datenzeilen, die ein bestimmter Benutzer in einer Arbeitsmappe sehen kann. Dies unterscheidet sich von Tableau-Berechtigungen, die den Zugriff auf Inhalte und Feature-Funktionen steuern. So steuern beispielsweise Berechtigungen, ob ein Benutzer eine Arbeitsmappe kommentieren oder bearbeiten kann, während die Sicherheit auf Zeilenebene dafür sorgt, dass zwei Benutzer, die dasselbe Dashboard anzeigen, nur die Daten sehen können, zu deren Ansicht sie jeweils berechtigt sind. Es gibt mehrere Möglichkeiten, RLS in Tableau zu implementieren. Beispielsweise können Sie RLS auf Datenquellen- oder Arbeitsmappenebene festlegen oder Sie können RLS auf Verbindungsebene festlegen, indem Sie eine virtuelle Verbindung mit einer Datenrichtlinie verwenden (erfordert Datenmanagement). Einzelheiten zu Alternativen finden Sie in der [Übersicht über Optionen für Sicherheit auf Zeilenebene in Tableau](https://help.tableau.com/current/server/de-de/rls_options_overview.htm). **Hinweis**: Dieses Thema konzentriert sich auf bewährte RLS-Methoden für Datenquellen und Arbeitsmappen. Ausführlichere Beispiele für die in diesem Thema beschriebenen Konzepte finden Sie im Whitepaper [Best Practices for Row Level Security with Entitlement Tables](https://www.tableau.com/de-de/learn/whitepapers/row-level-security-entitlements-tables) oder [How to Set Up Your Database for Row Level Security in Tableau](https://tableauandbehold.com/2016/03/07/how-to-set-up-your-database-for-row-level-security-in-tableau/) im Blog _Tableau and Behold_. ## RLS-Workflow Für Direktverbindungen und Multi-Table-Extrakte gestaltet sich der grundlegende RLS-Workflow folgendermaßen: 1. Der Benutzer wird durch die Anmeldung bei Tableau Server oder Tableau Cloud identifiziert. - Dafür ist ein eindeutiger Benutzername pro Benutzer und eine sichere einmalige Anmeldung (SSO) erforderlich - Active Directory, LDAP oder die Tableau REST API können verwendet werden, um Benutzernamen zu synchronisieren und Berechtigungen einzurichten 2. Der Satz von Datenberechtigungen für den Benutzer wird aus allen möglichen Datenberechtigungen abgerufen. - Dies erfordert eine Datenstruktur, die Berechtigungen mit dem Tableau-Benutzernamen verknüpfen kann. 3. Die Daten werden nach den Berechtigungen für diesen Benutzer gefiltert. - Dies erfordert häufig die Verwendung von Benutzerfunktionen in einem berechneten Feld 4. Die veröffentlichten, gefilterten Daten werden zum Erstellen von Inhalten verwendet. - Durch die Verwendung einer veröffentlichten (nicht eingebetteten) Datenquelle mit einem Datenquellenfilter wird sichergestellt, dass das RLS nicht durch Herunterladen oder Webbearbeitung der Arbeitsmappe geändert werden kann Wie die Verknüpfungen, berechneten Felder und Filter eingerichtet werden, hängt von der Struktur der Daten und der Art und Weise ab, wie Benutzer verwaltet werden. ## Berechtigungstabellen Jede eindeutige Kombination von Attributen, nach denen die Daten gefiltert werden können, ist eine Berechtigung. In den meisten Abschnitten gibt es separate Tabellen, in denen die Berechtigungen selbst angegeben und Benutzern oder Benutzerrollen zugeordnet werden können. Die Denormalisierung wird leistungsbedingt empfohlen, da Verknüpfungen teure Vorgänge sind. Die Berechtigungsansicht, die aus den Berechtigungen besteht, die Benutzern oder Rollen zugeordnet sind, wird mit den Daten verknüpft. Anschließend wird ein benutzerbasierter Datenquellenfilter angewendet, der als WHERE-Klausel fungiert, die nur die Berechtigungen – und damit die entsprechenden Datenzeilen – für den betreffenden Benutzer einführt. (Die Abfrageoptimierung sollte sicherstellen, dass die Filterung vor dem Beitritt erfolgt, wenn die Abfrage verarbeitet wird, um die Datenduplizierung zu minimieren. Weitere Informationen finden Sie unter [Leistung und Bearbeitungsreihenfolge der Operationen](#Performa).) ### Berechtigungstabellenmodelle Im Allgemeinen gibt es zwei Modelle für die Darstellung von Berechtigungen: **Vollständige Zuordnung zur tiefsten Granularitätsebene** - Berechtigungen werden für jede Spalte vollständig definiert. - Für jede mögliche Berechtigung des Benutzers gibt es eine Zeile in der Zuordnungstabelle. - Für dieses Modell sind weniger Verknüpfungsklauseln erforderlich. **Sparse-Berechtigungen** - Berechtigungen werden für jede Hierarchieebene definiert, wobei NULL verwendet wird, um den Status "all" darzustellen. - In der Zuordnungstabelle für eine bestimmte Ebene in der Berechtigungshierarchie befindet sich eine einzelne Zeile, wodurch die Anzahl der Berechtigungszeilen für Benutzer auf hohen Ebenen in einer Hierarchie erheblich reduziert wird. - Dieses Modell erfordert komplexere Verknüpfungen und Filter. ### Benutzer und Rollen Kombinationen von Berechtigungen werden häufig als _Rollen_ dargestellt, die dann in einer n:n-Zuordnungstabelle mit Benutzern verknüpft werden. Dies ermöglicht das einfache Ändern oder Entfernen eines Benutzers aus der Rolle, während gleichzeitig eine Aufzeichnung der Rolle und ihrer Berechtigungen beibehalten wird. Alternativ kann eine n:n-Zuordnungstabelle erstellt werden, die Benutzer stattdessen direkt Berechtigungen zuweist, anstatt eine Rollentabelle zu verbinden. Für die Verwaltung der Werte in der Tabelle ist jedoch eine Verknüpfung erforderlich. **Hinweis:** Die Benutzerwerte, die einer Rolle oder Berechtigung zugeordnet sind, müssen mit dem Benutzernamen oder dem vollständigen Namen auf der Tableau-Website übereinstimmen, um die Benutzerfunktionen in Tableau Desktop nutzen zu können. ### Verknüpfungen Unabhängig von dem Modell, das zur Darstellung der Berechtigungen verwendet wird, ist es ratsam, alle Berechtigungen und Zuordnungstabellen in einer einzigen denormalisierten Berechtigungsansicht zusammenzufügen. Während dies zunächst eine sogenannte "Blowup"-Version (hochgradig duplizierte Version) der Berechtigungen verursacht, reduziert der Datenquellenfilter für den Benutzer diese wieder nach unten. Diese Ansicht soll auch angezeigt werden, wenn Sie einen Extrakt verwenden möchten. Die Methode der tiefsten Granularität kann einen Leistungsvorteil bieten, wenn alles hierarchisch ist – Sie müssen nur eine einzelne Verknüpfung auf der tiefsten Ebene der Hierarchie erstellen. Dies funktioniert nur, wenn alle Attribute auf der niedrigsten Ebene unterschiedlich sind. Wenn eine Überschneidungsmöglichkeit besteht (z. B. eine zentrale Unterregion in mehr als einer Region), müssen Sie alle Spalten verbinden, um die Wirkung eines eindeutigen Schlüsselwerts zu erzielen. Die tatsächlichen Details und ihre Leistungsmerkmale hängen vom Datensystem ab und müssen getestet werden. Beispielsweise kann die Verwendung eines einzelnen Schlüssels die Leistung möglicherweise verbessern, da die Verknüpfung dann nur für eine Spalte ausgeführt wird, aber die korrekte Indizierung aller Spalten kann die gleiche Leistung bieten, wenn andere Faktoren berücksichtigt werden. ## Implementieren von Sicherheit auf Zeilenebene ### Tiefste Granularität Sobald die denormalisierte Ansicht der zugeordneten Berechtigungen erstellt wurde, wird eine innere Verknüpfung zwischen der Ansicht und den Daten im Tableau-Datenverbindungsdialogfeld eingerichtet. Die Daten können in einem herkömmlichen Sternschema verbleiben. Alternativ können Bemaßungs- und Faktentabellen in zwei Ansichten materialisiert werden. Extrakte vom Typ "Mehrere Tabellen" erstellen Extrakttabellen, die den Verknüpfungen entsprechen, sodass das Erstellen der beiden Ansichten den resultierenden Extrakt vereinfacht. Die SQL folgt diesem grundlegenden Muster: SELECT \* FROM data d INNER JOIN entitlements e ON d.attribute\_a = e.attribute\_a AND d.attribute\_b = e.attribute\_b AND ... WHERE e.username = USERNAME() ### Sparse-Berechtigungen Wenn Ihre Berechtigungen eher dem Sparse-Berechtigungsmodell entsprechen, wäre die benutzerdefinierte SQL, die die Daten mit den Berechtigungen verbinden soll, aufgrund der NULL-Werte etwas komplexer. Konzeptionell würde es wie folgt aussehen:  SELECT \* FROM data d INNER JOIN entitlements e ON (e.region\_id = d.region\_id OR ISNULL(e.region\_id) AND (e.sub\_region\_id = d.sub\_region\_id OR ISNULL(e.sub\_region\_id) AND (e.country\_id = d.country\_id OR ISNULL(e.country\_id) Ohne benutzerdefinierte SQL besteht die Möglichkeit, dies mit einer Querverknüpfung und zusätzlichen Filtern in Tableau Desktop zu erreichen. Erstellen Sie eine Verknüpfungsberechnung auf beiden Seiten des Verknüpfungsdialogs, die einfach aus der ganzzahligen 1 besteht, und legen Sie sie gleich fest. Dadurch wird jede Zeile aus der Datentabelle mit jeder Zeile in der Berechtigungstabelle verknüpft. Dann benötigen Sie eine Berechnung (oder einzelne Berechnungen), um die Ebenen in der Hierarchie zu berücksichtigen. Sie können z. B. mehrere Berechnungen haben, die diesem Format entsprechen: `[region_id] = [region_id (Entitlements View)] OR ISNULL([region_id (Entitlements View)]` Oder Sie können eine kombinierte Berechnung für alle Ebenen in einem haben: (\[region\_id\] = \[region\_id (Entitlements View)\] OR ISNULL(\[region\_id (Entitlements View)\]) AND (\[sub\_region\_id\] = \[sub\_region\_id (Entitlements View)\] OR ISNULL(\[sub\_region\_id (Entitlements View)\]) AND (\[country\_id\] = \[country\_id (Entitlements View)\] OR ISNULL(\[country\_id (Entitlements View)\]) Die ISNULL-Funktion gleicht jede Berechtigungsspalte mit allen Elementen in der anderen Spalte ab. Wie immer bei RLS sollten diese Berechnungen als Datenquellenfilter hinzugefügt werden. ### Datenquellenfilter Für beide Ansätze muss, sobald die Berechtigungen korrekt mit den Daten verknüpft sind, ein Filter festgelegt werden, um die Daten für einen bestimmten Benutzer einzuschränken. Ein berechnetes Feld sollte mit einer Benutzerfunktion erstellt werden. Beispielsweise wäre ein einfacher boolescher Vergleich, um festzustellen, ob der im Feld "Benutzername" aufgeführte Benutzer mit dem Benutzernamen der bei der Tableau-Website angemeldeten Person identisch ist: `[Username] = USERNAME()` Diese Berechnung sollte als Datenquellenfilter verwendet werden (Auswahl: TRUE). Wenn die Datenquelle eingebettet ist und ein Benutzer über Berechtigungen zum Bearbeiten oder Herunterladen der Arbeitsmappe verfügt, ist das RLS nicht vorhanden, da die erzwingenden Filter problemlos entfernt werden können. Die Tableau-Datenquelle sollte separat veröffentlicht werden, anstatt in der Arbeitsmappe eingebettet zu bleiben. ### Vollständiger Zugriff mit tiefster Granularität Es gibt auch ein häufiges Szenario, in dem es zwei Zugriffsebenen innerhalb der Organisation gibt: Personen, die alles sehen können ("Vollständiger Zugriff") oder Personen mit einer vernünftig definierbaren Teilmenge von Berechtigungen. Dies wird am häufigsten bei eingebetteten Anwendungen gesehen – die Organisation, die die Daten hostet, kann alles sehen, aber jeder Client kann nur seine eigenen Daten sehen. In diesem Fall benötigen Sie eine Möglichkeit, die vollständigen Daten für Benutzer mit "vollständigem Zugriff" zurückzugeben, während die tiefsten Granularitätsverknüpfungen für alle anderen Benutzer beibehalten werden. Für diese Technik verwenden Sie Tableau-Gruppen, um eine Außerkraftsetzung mithilfe einer Berechnung in der Join-Klausel zu erstellen. 1. Erstellen einer Gruppe für Benutzer, die alle Daten anzeigen sollen (hier als "Vollständiger Zugriff" bezeichnet) 2. Erstellen Sie aus der Faktenansicht eine linke Verknüpfung mit zwei Join-Klauseln - Die erste Join-Klausel sollte sich in der Spalte befinden, die die tiefste Granularitätsebene darstellt. - Die zweite Join-Klausel sollte zwei Berechnungen sein: - Geben Sie für die Berechnung auf der linken Seite (die Faktenansicht) `True` ein - Auf der rechten Seite (Ansicht der Berechtigungen) sollte die Berechnung folgendermaßen aussehen: `IF ISMEMBEROF('All Access') THEN False ELSE True END` 3. Erstellen Sie auf einem Blatt eine Berechnung, die wie folgt strukturiert ist: `[Username] = USERNAME() OR ISMEMBEROF(['All Access'] ([Entitlements View)])` 4. Erstellen eines Datenquellenfilters für die Benutzernamensberechnung Wenn ein Benutzer Mitglied der Gruppe "Vollständiger Zugriff" ist, wird die Verknüpfung zu einer linken Verknüpfung für `True = False`. Dies bedeutet, dass in der Berechtigungsansicht überhaupt keine Übereinstimmungen vorhanden sind, sodass die gesamte Faktenansicht jeweils mit dem Wert NULL für die Spalten aus der Berechtigungsansicht zurückgegeben wird (Nullduplizierung). Wenn der Benutzer nicht Teil der Gruppe "Vollständiger Zugriff" ist, ändert die Join-Klausel `True = True` nichts, und die Verknüpfung funktioniert wie erwartet. Die als Datenquellenfilter verwendete Benutzerberechnung gilt für alle Zeilen, wenn die Gruppenüberschreibung funktioniert, oder sie filtert nur auf die tiefste Granularität des Benutzers in der Hierarchie herunter. ### Leistung und Bearbeitungsreihenfolge der Operationen Wenn eine Visualisierung in Tableau Desktop, Tableau Server oder Tableau Cloud angezeigt wird, sendet Tableau eine optimierte Abfrage an das RDBMS, die dann die Abfrage verarbeitet und die Ergebnisse zurück an Tableau sendet, um die Visualisierung mit den resultierenden Daten darzustellen. Die Reihenfolge der Vorgänge, wann Verknüpfungen, Berechnungen und Filter ausgeführt werden, hängt von der Abfrageoptimierung und der Art und Weise ab, wie die Abfrage ausgeführt wird. #### Direktverbindungen Bei Verwendung einer Direktverbindung mit einer Datenquelle in Tableau hängt die Leistung der Abfrageausführung von der Abfrageoptimierung ab, wodurch die eingehende SQL in einen effizienten Plan zum Abrufen der Daten übersetzt wird. Es gibt zwei Möglichkeiten, die Abfrage zu verarbeiten: 1. Filtern der Berechtigungszeilen nach dem Benutzer und Verknüpfung mit der Faktentabelle 2. Verbinden Sie die Berechtigungen mit der Faktentabelle und filtern Sie dann nach den Zeilen des Benutzers. Im bestmöglichen Fall stellt die Abfrageoptimierung sicher, dass die Datenbank die Abfrage verarbeitet, indem sie _erst filtert und dann die Verknüpfung herstellt_. Wenn ein Benutzer Berechtigungen für sämtliche Inhalte hat, bedeutet dies, dass die maximale Anzahl der verarbeiteten Zeilen die Anzahl der Zeilen in der Datentabelle ist. Wenn die Datenbank die Abfrage verarbeitet, indem sie _erst die Verknüpfung herstellt und dann filtert_, kann es zu einer Duplizierung von Daten kommen. Die maximale Anzahl der verarbeiteten Zeilen ist die Anzahl der Benutzer, die berechtigt sind, diese bestimmte Zeile in jeder Zeile in der Datentabelle anzuzeigen. Im Falle dieses zweiten Szenarios sind die Dinge klarer: Ihre Abfragen dauern lange, Sie erhalten Fehlermeldungen, oder es gibt einen Hinweis auf Leistungsprobleme in der Datenbank. Ihr gesamtes Datenvolumen wird exponentiell erweitert, was zu einer übermäßigen Systembelastung des Backends führen könnte. #### Extrakte Wenn es sich bei der Datenquelle in Tableau um eine Direktverbindung handelt, sendet Tableau jede Abfrage, die zur Darstellung einer bestimmten Visualisierung oder eines bestimmten Dashboards im RDBMS erforderlich ist. Wenn es sich bei der Datenquelle um einen Extrakt handelt, erfolgt der Prozess der Datenabfrage aus der zugrunde liegenden Datenquelle nur bei der Erstellung und Aktualisierung des Extrakts. Alle einzelnen Abfragen nach Visualisierungen werden vom Extraktmodul aus der Extraktdatei beantwortet. Beim Erstellen einzelner Tabellenextrakte ist dieselbe Reihenfolge vorhanden. Der "Blowup" erfolgt jedoch sowohl auf der zugrunde liegenden Datenquelle als auch innerhalb des resultierenden Extrakts selbst. ## Überlegungen zu Extrakten Ab Tableau 2018.3 kann die Daten-Engine einen Extrakt vom Typ "Mehrere Tabellen" erstellen und RLS kann wie oben beschrieben implementiert werden. Die Verwendung mehrerer Tabellenextrakte reduziert die Zeit, die zum Generieren eines Extrakts mit n:n-Beziehungen benötigt wird, indem die Verknüpfung nicht materialisiert wird. Der Extrakt sollte mit einem _Datenobjekt_ und einem _Berechtigungsobjekt_erstellt werden. Dies ist der einfachste Speichertyp im Extrakt und führt zur besten Leistung. - Das _Datenobjekt_ ist die Tabelle, Ansicht oder benutzerdefinierte SQL-Abfrage, die die denormalisierte Kombination der tatsächlichen und der erforderlichen Dimensionstabellen darstellt - Das _Berechtigungsobjekt_ ist eine denormalisierte Tabelle, Ansicht oder benutzerdefinierte SQL-Abfrage aller Berechtigungen, die erforderlich sind, um die Daten auf der granularsten Ebene zu filtern. Dazu ist Folgendes erforderlich: - Eine Spalte für den Benutzernamen, die mit den genauen Benutzernamen in Tableau Server oder Tableau Cloud übereinstimmt - Eine Zeile für jede der granularsten Berechtigungen für das Datenobjekt Dieses Format wird in der Methode der tiefsten Granularität oben beschrieben. Extrakte vom Typ "Mehrere Tabellen" verwenden dieselbe Methode, wobei die Einschränkung besteht, dass nur zwei Datenobjekte verknüpft werden und eine feldspezifische Filterung bereits innerhalb des Objekts angewendet wird. Da bei mehreren Tabellenextrakten Extraktfilter deaktiviert sind, können Sie entweder in den Ansichten oder Tabellen filtern, mit denen Sie in der Datenquelle eine Verbindung herstellen, oder die Filter in benutzerdefinierten SQL-Objekten im Tableau-Datenverbindungsdialogfeld definieren. **Hinweis**: Wie auch bei Direktverbindungen verhält es sich so, dass das RLS nicht vorhanden ist, wenn die Datenquelle eingebettet ist und ein Benutzer über Berechtigungen zum Bearbeiten oder Herunterladen der Arbeitsmappe verfügt, da die erzwingenden Filter problemlos entfernt werden können. Der Extrakt sollte separat veröffentlicht werden, anstatt in der Arbeitsmappe eingebettet zu bleiben. ### Einzelne Tabellenextrakte Die folgende Methode wird nur empfohlen, wenn eine Tableau-Version vor 2018.3 verwendet wird – falls verfügbar, sind mehrere Tabellenextrakte vorzuziehen. Einzelne Tabellenextrakte materialisieren alle Verknüpfungen, die beim Erstellen der Tableau-Datenquelle entstehen, und speichern alles als eine einzelne Tabelle über eine Abfrage, deren Ergebnisse in einer einzelnen Tabelle in der Extraktdatei transformiert werden. Diese Denormalisierung birgt das Risiko einer massiven Datenduplizierung, da jede Zeile, die mehr als einer Berechtigung oder einem Benutzer zugewiesen wurde, aufgrund der n:n-Beziehung dupliziert würde. So verhindern Sie diese Duplizierung: 1. Erstellen eines Felds für Sicherheitsbenutzer, das die Benutzernamen für diese Berechtigung enthält - Ein Beispiel für einen Wert ist "bhowell|mosterheld|rdugger" 2. Verwenden Sie die Funktion CONTAINS() in Tableau, um einzelne Benutzer korrekt zu identifizieren. - Beispiel: `CONTAINS([Security Users Field], USERNAME())`. Bei dieser Methode sind offensichtlich einige Vorbehalte zu erwähnen. Es ist erforderlich, dass Sie von Ihren Berechtigungen in Zeilen zu einer einzelnen Spalte wechseln, die ordnungsgemäß mit SQL getrennt wurde, und diese Spalte kann nur eine bestimmte Anzahl an Zeichen enthalten. Teilübereinstimmungen können zu Problemen führen, und Sie müssen Trennzeichen verwenden, die in den IDs selbst nie gültig sind. Obwohl sie innerhalb der Tableau Data Engine ausgeführt wird, wird diese Methode als Zeichenfolgenberechnung für die meisten Daten-Engines sehr langsam sein. Dies schränkt Ihre Fähigkeit ein, wieder zu einer Direktverbindung zu wechseln. Alternativ können Sie verschiedene Extrakte pro "Rolle" oder Berechtigungsebene verwenden, so dass nur die Daten im Extrakt enthalten sind, die für die jeweilige Person oder Ebene angemessen sind. Dafür sind jedoch Prozesse erforderlich, um ordnungsgemäß Berechtigungen für Vorlagenveröffentlichungen und die Nutzung dieser Vorlagen in Tableau Server zu ermöglichen, in der Regel über die APIs. ## Verwenden der integrierten Sicherheit auf Zeilenebene in einer Datenbank Viele Datenbanken verfügen über integrierte Mechanismen für RLS. Wenn Ihre Organisation bereits Anstrengungen unternommen hat, um Sicherheit auf Zeilenebene in eine Datenbank zu integrieren, können Sie möglicherweise die Vorteile der vorhandenen RLS nutzen. Im Vergleich mit dem Neuerstellen ist es im Hinblick auf Tableau nicht unbedingt einfacher oder besser, ein integriertes RLS-Modell zu implementieren. Diese Techniken werden in der Regel genutzt, wenn eine Organisation bereits in diese Technologien investiert hat und die Investition bestmöglich ausnutzen möchte. Der Hauptvorteil der Verwendung von integrierter RLS besteht darin, dass die Administratoren ihre Datensicherheitsrichtlinie an einem zentralen Ort implementieren und steuern können: in ihren Datenbanken. Weitere Informationen finden Sie unter [Sicherheit auf Zeilenebene in der Datenbank](https://help.tableau.com/current/server/de-de/rls_datasource.htm). [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Chargeback-Berichte Chargebackberichte zeigen die Nutzung projekt- oder standortbezogen an und sind für zulässige Benutzer über das Menü _Admin_ verfügbar. Der Bericht wird als Tableau-Arbeitsmappe mit einem generierten Extrakt erstellt, so dass Sie den Bericht nach Bedarf ändern oder das Extrakt wiederverwenden können. Das Arbeitsblatt _Chargeback Übersicht_ zeigt eine Aufschlüsselung verschiedener Metriken nach Site und/oder Projekt: ![Übersicht](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/rmt-rpts-chgback_overview.png) Übersicht Die Dollarbeträge können über das Feld Gesamtkosten und durch die Anpassung der Gewichtung der Kosten für jede Metrik angepasst werden. Wenn Sie auf ein Projekt oder eine Website klicken, gelangen Sie zu einem benutzerdefinierten Detailbericht im Rechnungsformat für dieses Projekt/diese Website: ![Detail](/tableau/current/de-de/server/de-de/Img/rmt-rpts-chgback_detail.png) Detail ## Sicherheit Der Benutzerzugriff wird über die Serverfunktion _Chargeback-Berichte generieren_ gesteuert. ## Datengenerierung Die Daten für den Chargeback-Report werden auf Tagesebene aggregiert, wobei die folgenden Metriken im Datensatz enthalten sind: | Metrik | Beschreibung | | --- | --- | | Verwendung der Extraktionsdatei | Die Größe der Extraktdateien, in Kilobyte, wird einmal täglich gesammelt. Für den Standardbericht wird dies für Verhältnis- / Vergleichszwecke zwischen Projekten / Standorten einfach über den Zeitraum summiert. | | Abfragedauer extrahieren | Die Zeitspanne in Millisekunden, für die Abfragen ausgeführt wurden, die für extrahierte Dateien ausgeführt wurden, wurde pro Tag berechnet. | | Extrahieren der Dauer der Aufgabenlaufzeit | Die Zeitspanne in Millisekunden, welche die Extraktaktualisierung der Hintergrundaufgaben ausgeführt hat, insgesamt pro Tag. | | Dauer der Abfrage | Die Zeitspanne, in Millisekunden, in der die Abfragen insgesamt pro Tag ausgeführt wurden. Dazu gehören sowohl extrahierte als auch nicht-extrahierte Abfragen. | | Dauer der Anfrage anzeigen | Die Zeitspanne, in Millisekunden, in der Anfragen zur Darstellung von Ansichten insgesamt pro Tag ausgeführt wurden. Dazu gehört auch die Dauer von Datenabfragen, die das Rendern von Ansichten blockiert haben. | ### Wer kann dies tun? Resource Monitoring Tool\-Administrator oder ein Resource Monitoring Tool\-Benutzer mit der Rolle **Server-/Umgebungsverwaltung**. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Checkliste für die Absicherung Die folgende Liste enthält Empfehlungen zur Verbesserung der Sicherheit („Hardening“, Absicherung) Ihrer Tableau Server-Installation. Suchen Sie nach Tableau Server für Linux? Siehe [Checkliste für die Absicherung](https://help.tableau.com/current/server-linux/de-de/security_harden.htm) ## Installieren von Sicherheitsupdates Sicherheitsupdates sind in den neuesten Versionen und Wartungsversionen (MR) von Tableau Server enthalten. Sicherheitsupdates können nicht als Patches installiert werden. Stattdessen müssen Sie ein Upgrade auf eine aktuelle Version oder MR durchführen, um Tableau Server mit den neuesten Sicherheitsupdates zu aktualisieren. Beziehen Sie sich nach dem Upgrade immer auf die aktuellste Version dieses Themas. Die aktuelle Version enthält `/current/` in der Themen-URL. Beispielsweise lautet die URL der US-Version: [https://help.tableau.com/current/server/de-de/security\_harden.htm](https://help.tableau.com/current/server/de-de/security_harden.htm). ## 1\. Aktualisieren auf die neueste Version Es wird empfohlen, immer die neueste Version von Tableau Server auszuführen. Außerdem veröffentlicht Tableau regelmäßig Wartungsversionen von Tableau Server, mit denen bekannte Sicherheitslücken geschlossen werden. (Informationen zu bekannten Sicherheitslücken finden Sie auf der Seite [Security Bulletins](https://community.tableau.com/s/security-bulletins) von Tableau und der Seite [Salesforce Security Advisories](https://security.salesforce.com/security-advisories).) Lesen Sie die Hinweise zu den Wartungsversionen, um zu entscheiden, ob Sie sie installieren. Um die neueste Version oder Wartungsversion von Tableau Server zu erhalten, besuchen Sie das [Kundenportal](http://customer.tableau.com/). ## 2\. Konfigurieren von SSL/TLS mit einem gültigen, vertrauenswürdigen Zertifikat **Wichtig:** Ab Version 2025.2 (Tableau Desktop), 2025.3 (Tableau Server) und Juni 2025 (Tableau Cloud) verwendet Tableau OpenSSL 3.4.x und Level-2-Sicherheit. Level-2-Sicherheit erfordert Schlüssel mit 2048 Bit oder mehr. Vorhandene Level-1-Sicherheitsschlüssel funktionieren dann nicht mehr, und Sie müssen ein neues Schlüsselpaar generieren und bereitstellen. Wenn Sie wie empfohlen Schlüssel mit einer Länge von mindestens 2048 Bit generiert haben, ist keine Aktion erforderlich. Weitere Informationen finden Sie unter [Generieren eines Schlüssels](https://help.tableau.com/current/server/de-de/ssl_cert_create.htm#generate-key). Secure Sockets Layer (SSL/TLS) ist für den Schutz der Kommunikation mit Tableau Server wesentlich. Konfigurieren Sie Tableau Server mit einem gültigen, vertrauenswürdigen (nicht selbst signierten) Zertifikat, damit Tableau Desktop, mobile Geräte und Webclients eine sichere Verbindung zu dem Server herstellen können. Weitere Informationen finden Sie unter [SSL](https://help.tableau.com/current/server/de-de/ssl.htm). ## 3\. Deaktivieren älterer TLS-Versionen Tableau Server verwendet TLS zur Authentifizierung und Verschlüsselung zahlreicher Verbindungen zwischen Komponenten und mit externen Clients. Externe Clients wie Browser, Tableau Desktop und Tableau Mobile stellen mithilfe von TLS über HTTPS eine Verbindung zu Tableau her. Transport Layer Security (TLS) ist eine verbesserte Version von SSL. Ältere Versionen von SSL (SSL v2 und SSL v3) gelten als Kommunikationsstandards, die nicht mehr genug Sicherheit bieten. Daher erlaubt Tableau Server externen Clients nicht, die Protokolle SSL v2 oder SSL v3 zu verwenden. Es wird empfohlen, externen Clients das Herstellen einer Verbindung mit Tableau Server mit TLS v1.3 und TLS v1.2 zu gestatten. TLS v1.2 gilt immer noch als sicheres Protokoll und viele Clients (einschließlich Tableau Desktop) unterstützen TLS v1.3 noch nicht. TLS v1.3-fähige Clients handeln TLS v1.3 aus, auch wenn TLS v1.2 vom Server unterstützt wird. Der folgende tsm-Befehl aktiviert TLS v1.2 und v1.3 (mit dem Parameter "all" ) und deaktiviert SSL v2, SSL v3, TLS v1 sowie TLS v1.1 (indem dem angegebenen Protokoll ein Minuszeichen \[-\] vorangestellt wird). TLS 1.3 wird noch nicht von allen Komponenten von Tableau Server unterstützt. `tsm configuration set -k ssl.protocols -v "all -SSLv2 -SSLv3 -TLSv1 -TLSv1.1"` `tsm pending-changes apply` Um die Protokolle zu ändern, die SSL für das Tableau Server PostgreSQL Repository regeln, siehe [pgsql.ssl.ciphersuite](https://help.tableau.com/current/server/de-de/cli_configuration-set_tsm.htm#pgsql.ss). Sie können außerdem die Standardliste der Verschlüsselungssätze ändern, die Tableau Server für SSL/TLS-Sitzungen verwendet. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt _ssl.ciphersuite_ unter [tsm configuration set-Optionen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/cli_configuration-set_tsm.htm#ssl.ciph). ## 4\. Konfigurieren der SSL-Verschlüsselung für internen Datenverkehr Konfigurieren Sie Tableau Server so, dass für den gesamten Datenverkehr zwischen dem Postgres-Repository und anderen Serverkomponenten die SSL-Verschlüsselung (Secure Sockets Layer) verwendet wird. Standardmäßig ist SSL für die Kommunikation zwischen Serverkomponenten und dem Repository deaktiviert. Es wird empfohlen, internes SSL für alle Instanzen von Tableau Server, auch Einzelserver-Installationen, zu aktivieren. Das Aktivieren von internem SSL ist besonders für Bereitstellungen auf mehreren Knoten wichtig. Weitere Informationen finden Sie unter [Konfigurieren von SSL für die interne Postgres-Kommunikation](https://help.tableau.com/current/server/de-de/ssl_config_postgres.htm). ## 5\. Aktivieren des Firewall-Schutzes Tableau Server wurde für den Betrieb in einem geschützten internen Netzwerk entwickelt. **Wichtig**: Führen Sie Tableau Server oder Komponenten von Tableau Server nicht im Internet oder in einer DMZ aus. Tableau Server muss innerhalb eines Unternehmensnetzwerks ausgeführt werden, das durch eine Internet-Firewall geschützt wird. Wir empfehlen die Konfiguration einer Reverse-Proxy-Lösung für Internet-Clients, die eine Verbindung mit Tableau Server herstellen müssen. Siehe [Konfigurieren von Proxys und Lastenausgleichsmodulen für Tableau Server](https://help.tableau.com/current/server/de-de/proxy.htm). Auf dem Betriebssystem sollte eine lokale Firewall aktiviert werden, um Tableau Server in Bereitstellungen auf einem einzelnen oder mehreren Knoten zu schützen. In einer verteilten Installation von Tableau Server (auf mehreren Knoten) wird keine sichere Kommunikationsmethode zwischen den Knoten verwendet. Daher sollten Sie Firewalls auf den Computern, die Tableau Server hosten, aktivieren. Um zu verhindern, dass die Kommunikation zwischen Knoten von einem passiven Angreifer abgehört wird, konfigurieren Sie ein getrenntes virtuelles LAN oder eine andere Sicherheitslösung auf Netzwerkebene. Welche Ports und Dienste für Tableau Server erforderlich sind, erfahren Sie im Abschnitt [Tableau Services Manager-Ports](https://help.tableau.com/current/server/de-de/ports.htm). ## 6\. Beschränken des Zugriffs auf den Servercomputer und auf wichtige Verzeichnisse Tableau Server-Konfigurationsdateien und -Protokolldateien können Informationen enthalten, die für einen Angreifer wertvoll sind. Beschränken Sie daher den physischen Zugang zum Rechner, auf dem Tableau Server ausgeführt wird. Stellen Sie außerdem sicher, dass nur autorisierte und vertrauenswürdige Benutzer Zugang zu Tableau Server-Dateien im Verzeichnis `C:\ProgramData\Tableau` haben. ## 7\. Aktualisieren des Tableau Server-Kontos "Als Benutzer ausführen" Tableau Server wird standardmäßig unter dem vordefinierten Windows-Konto "Network Service (NT Authority\\Network Service)" ausgeführt. Die Verwendung des Standardkontos ist in Szenarios geeignet, in denen Tableau Server keine Verbindung zu externen Datenquellen herstellen muss, die eine Windows-Authentifizierung erfordern. Wenn Ihre Benutzer jedoch auf Datenquellen zugreifen müssen, die durch Active Directory authentifiziert werden, aktualisieren Sie das Konto "Als Benutzer ausführen" auf ein Domänenkonto. Es ist wichtig, die Rechte des Kontos, das Sie als Konto "Als Benutzer ausführen" verwenden, auf ein Minimum zu reduzieren. Weitere Informationen finden Sie unter ["Ausführen als"-Dienstkonto](https://help.tableau.com/current/server/de-de/runas.htm). ## 8\. Generieren neuer Geheimnisse und Token Jeder Tableau Server-Dienst, der mit dem Repository oder dem Cache-Server kommuniziert, muss sich zunächst mit einem geheimen Token authentifizieren. Das geheime Token wird während der Tableau Server-Einrichtung generiert. Der Verschlüsselungsschlüssel, der vom internen SSL zur Verschlüsselung des Datenverkehrs an das Postgres-Repository verwendet wird, wird ebenfalls während der Einrichtung generiert. Es wird empfohlen, dass Sie nach der Installation von Tableau Server neue Verschlüsselungsschlüssel für die Bereitstellung generieren. Mit dem Befehl `[tsm security regenerate-internal-tokens](https://help.tableau.com/current/server/de-de/cli_security_tsm.htm#regenerate-tokens)` können diese Sicherheitsressourcen erneut generiert werden. Führen Sie die folgenden Befehle aus: `tsm security regenerate-internal-tokens` `tsm pending-changes apply` ## 9\. Deaktivieren ungenutzter Dienste Um die Angriffsmöglichkeiten in Bezug auf Tableau Server zu reduzieren, deaktivieren Sie ungenutzte Verbindungspunkte. ### JMX-Dienst JMX ist standardmäßig aktiviert. Wenn der Dienst aktiviert ist, Sie ihn jedoch nicht nutzen, sollten Sie ihn wie folgt deaktivieren: `tsm configuration set -k service.jmx_enabled -v false` `tsm pending-changes apply` ## 10\. Überprüfen der konfigurierten Sitzungsdauer Standardmäßig gibt es in Tableau Server kein absolutes Zeitüberschreitungslimit für Sitzungen. Das bedeutet, dass browserbasierte Client-Sitzungen (Webdokumenterstellung) unendlich lange geöffnet bleiben können, solange das Zeitüberschreitungslimit für Inaktivität in Tableau Server nicht überschritten wird. Standardmäßig ist das Zeitüberschreitungslimit auf 240 Minuten eingestellt. Sie können ein absolutes Zeitüberschreitungslimit für Sitzungen festlegen, wenn Ihre Sicherheitsrichtlinien dies erfordern. Stellen Sie sicher, dass Sie das absolute Zeitüberschreitungslimit für Sitzungen in einem Bereich festlegen, der den Extrakt-Upload oder die Arbeitsmappenveröffentlichungsvorgänge mit der längsten Ausführungszeit in Ihrer Organisation ermöglicht. Wenn Sie das Zeitüberschreitungslimit für Sitzungen auf einen zu geringen Wert festlegen, kann dies bei Vorgängen mit langer Ausführungszeit zu Extrakt- und Veröffentlichungsfehlern führen. Führen Sie zum Festlegen des Zeitüberschreitungslimits für Sitzungen die folgenden Befehle aus: `tsm configuration set -k wgserver.session.apply_lifetime_limit -v true` `tsm configuration set -k wgserver.session.lifetime_limit -v _value_`, wobei _value_ der Anzahl von Minuten entspricht. Die Standardeinstellung ist 1.440 Minuten (24 Stunden). `tsm configuration set -k wgserver.session.idle_limit -v _value_`, wobei _value_ der Anzahl von Minuten entspricht. Der Standardwert ist 240. `tsm pending-changes apply` Sitzungen für verbundene Clients (Tableau Desktop, Tableau Mobile, Tableau Prep Builder, Bridge und persönliche Zugriffstokens) verwenden OAuth-Token, damit sich Benutzer durch erneutes Einrichten einer Sitzung anmelden können. Sie können dieses Verhalten deaktivieren, wenn Sie möchten, dass alle Tableau-Clientsitzungen ausschließlich den browserbasierten Sitzungsbeschränkungen unterliegen, die von den oben genannten Befehlen gesteuert werden. Siehe [Deaktivieren der automatischen Client-Authentifizierung](https://help.tableau.com/current/server/de-de/devices_connected_credentials.htm). ## 11\. Konfigurieren einer Server-Zulassungsliste für sichere dateibasierte Datenquellen Ab den Tableau Server-Versionen vom Oktober 2023 hat sich das standardmäßige dateibasierte Zugriffsverhalten geändert. Zuvor erlaubte Tableau Server autorisierten Tableau Server-Benutzern, Arbeitsmappen zu erstellen, die Dateien auf dem Server als dateibasierte Datenquellen verwenden (z. B. Tabellenkalkulationen). Mit den Versionen vom Oktober 2023 muss der Zugriff auf Dateien, die auf Tableau oder auf Remote-Freigaben gespeichert sind, mithilfe der hier beschriebenen Einstellung speziell auf Tableau Server konfiguriert werden. Mit dieser Einstellung können Sie den Zugriff von ["Ausführen als"-Dienstkonto](https://help.tableau.com/current/server/de-de/runas.htm) auf die von Ihnen angegebenen Verzeichnisse beschränken. Um den Zugriff auf freigegebene Dateien zu konfigurieren, müssen Sie die Zulassungslistenfunktion konfigurieren. Damit können Sie das Dienstkonto "Ausführen als" auf nur die lokalen Verzeichnispfade oder freigegebenen Verzeichnisse beschränken, in denen Sie Datendateien hosten. 1. Stellen Sie auf dem Computer, auf dem Tableau Server ausgeführt wird, fest, in welchen Verzeichnissen Sie Datenquelldateien hosten möchten. **Wichtig** Stellen Sie sicher, dass die Dateipfade, die Sie in dieser Einstellung angeben, existieren und für das Dienstkonto zugänglich sind. 2. Führen Sie die folgenden Befehle aus: `tsm configuration set -k native_api.allowed_paths -v "_path_"`, wobei _path_ das Verzeichnis ist, das der Zulassungsliste hinzugefügt wird. Alle Unterverzeichnisse des angegebenen Pfads werden der Zulassungsliste hinzugefügt. Sie müssen dem angegebenen Pfad einen nachgestellten Backslash hinzufügen. Wenn Sie mehrere Pfade angeben möchten, trennen Sie diese per Semikolon voneinander, wie in dem folgenden Beispiel: `tsm configuration set -k native_api.allowed_paths -v "c:\datasources;\\HR\data\"` `tsm pending-changes apply` ## 12\. HTTP Strict Transport Security für Webbrowser-Clients aktivieren HTTP Strict Transport Security (HSTS) ist eine Richtlinie, die für Webanwendungsdienste wie Tableau Server konfiguriert wird. Wenn ein konformer Browser auf eine Webanwendung trifft, die HSTS ausführt, muss die gesamte Kommunikation mit dem Dienst über eine gesicherte Verbindung (HTTPS) ausgeführt werden. HSTS wird von den wichtigsten Browsern unterstützt. Weitere Informationen darüber, wie HSTS funktioniert, und welche Browser es unterstützen, finden Sie auf der Website "Open Web Application Security Project", [HTTP Strict Transport Security Cheat Sheet](https://cheatsheetseries.owasp.org/cheatsheets/HTTP_Strict_Transport_Security_Cheat_Sheet.html). Um HSTS zu aktivieren, führen Sie die folgenden Befehle auf Tableau Server aus: `tsm configuration set -k gateway.http.hsts -v true` Standardmäßig ist die HSTS-Richtlinie auf ein Jahr (31.536.000 Sekunden) festgelegt. Dieser Zeitraum legt die Zeit fest, in der der Browser über HTTPS auf den Server zugreift. Es ist empfehlenswert, während der Ersteinführung von HSTS einen kurzen Maximalzeitraum festzulegen. Um diesen Zeitraum anzupassen, führen Sie `tsm configuration set -k gateway.http.hsts_options -v max-age=` aus. Um den Zeitraum der HSTS-Richtlinie beispielsweise auf 30 Tage festzulegen, geben Sie `tsm configuration set -k gateway.http.hsts_options -v max-age=2592000` ein. `tsm pending-changes apply` ## 12\. Gastzugriff deaktivieren Core-basierte Lizenzen von Tableau Server umfassen eine Gastbenutzeroption, mit deren Hilfe alle Benutzer in Ihrer Organisation in Webseiten eingebettete Tableau-Ansichten anzeigen und mit ihnen interagieren können. Der Zugriff für Gastbenutzer ist auf mit core-basierten Lizenzen bereitgestellten Tableau Servern standardmäßig aktiviert. Der Gastzugriff ermöglicht Benutzern das Anzeigen eingebetteter Ansichten. Der Gastbenutzer kann nicht in der Benutzeroberfläche von Tableau Server blättern und kann in der Ansicht keine Elemente der Benutzeroberfläche des Servers anzeigen (Benutzername, Kontoeinstellungen, Anmerkungen usw.). Deaktivieren Sie den Gastzugriff, wenn Tableau Server in Ihrer Organisation mit Core-Lizenzierung bereitgestellt wird und der Gastzugriff nicht erforderlich ist. Sie können den Gastzugriff auf der Server- oder Site-Ebene deaktivieren. Sie müssen ein Serveradministrator sein, um das Gastkonto auf der Server- oder Site-Ebene deaktivieren zu können. **So können Sie den Gastzugriff auf der Server- oder Site-Ebene deaktivieren:** 1. Klicken Sie im Menü "Site" auf die Option **Alle Sites verwalten** und dann auf Einstellungen > Allgemein. 2. Deaktivieren Sie für Gastzugriff das Kontrollkästchen **Gastkonto aktivieren**. 3. Klicken Sie auf **Speichern**. **So deaktivieren Sie den Gastzugriff für eine Site:** 1. Wählen Sie im Site-Menü eine Site. 2. Klicken Sie auf Einstellungen, und deaktivieren Sie auf der Seite "Einstellungen" das Kontrollkästchen Gastkonto aktivieren. Weitere Informationen finden Sie unter [Gastbenutzer](https://help.tableau.com/current/server/de-de/users_guest.htm). ## 14\. Setzen Sie die HTTP-Kopfzeile der Referrer-Richtlinie auf 'same-origin' Ab 2019.2 bietet Tableau Server die Möglichkeit, das HTTP-Header-Verhalten der Referrer-Policy zu konfigurieren. Diese Richtlinie ist standardmäßig mit einem Verhalten aktiviert, das die Herkunfts-URL für alle "sicher als"-Verbindungen (`no-referrer-when-downgrade`) enthält, die Herkunfts-Referrerinformationen nur an Verbindungen sendet, die gleichartig (HTTP zu HTTP) oder sicherer (HTTP zu HTTPS) sind. Wir empfehlen jedoch, diesen Wert auf den Wert `same-origin` zu setzen, der nur Referrerinformationen an die gleiche Herkunft sendet. Anfragen von außerhalb der Site erhalten keine Referrerinformationen. Um die Referrer-Richtlinie auf `same-origin` zu aktualisieren, führen Sie die folgenden Befehle aus: `tsm configuration set -k gateway.http.referrer_policy -v same-origin` `tsm pending-changes apply` Für weitere Informationen zur Konfiguration zusätzlicher Kopfzeilen zur Verbesserung der Sicherheit, siehe [HTTP-Response-Header](https://help.tableau.com/current/server/de-de/security_http_headers.htm). ## 15\. Konfigurieren von TLS für die SMTP-Verbindung Ab 2019.4 kann in Tableau Server TLS für die SMTP-Verbindung konfiguriert werden. Tableau Server unterstützt nur STARTTLS (Opportunistic oder Explicit TLS). Optional kann Tableau Server für die Verbindung mit einem Mailserver konfiguriert werden. Nach dem Konfigurieren von SMTP kann Tableau Server so konfiguriert werden, dass Serveradministratoren E-Mails zu Systemfehlern erhalten und dass Serverbenutzer E-Mails zu abonnierten Ansichten und datengesteuerten Warnungen erhalten. So konfigurieren Sie TLS für SMTP: 1. Laden Sie ein kompatibles Zertifikat auf Tableau Server hoch. Siehe [tsm security custom-cert add](https://help.tableau.com/current/server/de-de/cli_security_tsm.htm#custom-cert-add). 2. Konfigurieren Sie die TLS-Verbindung an der TSM-Befehlszeile. Führen Sie die folgenden TSM-Befehle aus, um TLS-Verbindungen zum SMTP-Server zu aktivieren und zu erzwingen und die Zertifikatüberprüfung zu aktivieren. `tsm configuration set -k svcmonitor.notification.smtp.ssl_enabled -v true` `tsm configuration set -k svcmonitor.notification.smtp.ssl_required -v true` `tsm configuration set -k svcmonitor.notification.smtp.ssl_check_server_identity -v true` Tableau Server unterstützt standardmäßig die TLS-Versionen 1, 1.1 und 1.2. Es wird jedoch empfohlen, die höchste TLS-Version anzugeben, die vom SMTP-Server unterstützt wird. Führen Sie zum Festlegen der Version den folgenden Befehl aus. `SSLv2Hello`, `SSLv3`, `TLSv1`, `TLSv1.1` und `TLSv1.2` sind gültige Werte. Im folgenden Beispiel wird die TLS-Version auf Version 1.2 festgelegt: `tsm configuration set -k svcmonitor.notification.smtp.ssl_versions -v "TLSv1.2"` Weitere Informationen zu anderen TLS-Konfigurationsoptionen finden Sie unter [Konfigurieren des SMTP-Setups](https://help.tableau.com/current/server/de-de/config_smtp.htm). 3. Starten Sie Tableau Server neu, um die Änderungen zu übernehmen. Führen Sie den folgenden Befehl aus: `tsm pending-changes apply` ## 16\. Konfigurieren von SSL für LDAP Wenn Ihre Tableau Server-Bereitstellung für die Verwendung eines generischen externen LDAP-Identitätsspeichers konfiguriert ist, wird empfohlen, SSL zum Schutz der Authentifizierung zwischen Tableau Server und Ihrem LDAP-Server zu konfigurieren. Siehe [Konfigurieren des verschlüsselten Kanals für den externen LDAP-Identitätsspeicher](https://help.tableau.com/current/server/de-de/config_encrypt_ldap.htm). Wenn Ihre Tableau Server-Bereitstellung für die Verwendung von Active Directory konfiguriert ist, wird empfohlen, Kerberos zum Schutz des Authentifizierungsdatenverkehrs zu aktivieren. Siehe [Kerberos](https://help.tableau.com/current/server/de-de/kerberos.htm). ## 17\. Bereichsberechtigungen für nicht standardmäßige Installationsspeicherorte Wenn Sie Tableau Server für Windows an einem nicht standardmäßigen Speicherort installieren, wird empfohlen, die Berechtigungen für das benutzerdefinierte Installationsverzeichnis manuell zu begrenzen, um den Zugriff zu reduzieren. Tableau Server wird standardmäßig auf dem Systemlaufwerk installiert. Das Systemlaufwerk ist das Laufwerk, auf dem Windows installiert ist. In den meisten Fällen lautet das Systemlaufwerk "C:\\". In diesem Standardfall wird Tableau Server in den folgenden Verzeichnissen installiert: - `C:\Program Files\Tableau\Tableau Server\packages` - `C:\ProgramData\Tableau\Tableau Server` Viele Kunden installieren jedoch auf einem Nicht-Systemlaufwerk oder in einem anderen Verzeichnis. Wenn Sie bei der Einrichtung ein anderes Installationsverzeichnis oder einen anderen Verzeichnispfad auswählen, wird das Datenverzeichnis von Tableau Server in demselben Pfad installiert. Um die Berechtigungen für das benutzerdefinierte Installationsverzeichnis zu einzugrenzen, sollten nur die folgenden Konten über die entsprechenden Berechtigungen für den Installationsordner und alle Unterordner verfügen:
Berechtigungen für dieses Konto festlegen:Erforderliche Berechtigungen
Das Benutzerkonto, das zum Installieren und Aktualisieren von Tableau Server verwendet wirdVollzugriff
Das Benutzerkonto, das zum Ausführen von TSM-Befehlen verwendet wirdVollzugriff
SystemkontoVollzugriff
Dienstkonto "Ausführen als", Netzwerkdienst und lokaler DienstLesen und Ausführen
Ein Verfahren zum Festlegen dieser Berechtigungen finden Sie unter [Installation an einem nicht standardmäßigen Speicherort](https://help.tableau.com/current/server/de-de/runas_confirm_read_ex.htm#Installi). ## Änderungsliste
DateChange
May 2018Added clarification: Do not disable REST API in organizations that are running Tableau Prep.
May 2019Added recommendation for referrer-policy HTTP header.
June 2019Removed recommendation to disable Triple-DES. As of version 2019.3, Triple-DES is no longer a default supported cipher for SSL. See Änderungen – Wissenswertes vor dem Upgrade.
January 2020Added recommendation to configure TLS for SMTP.
February 2020Added recommendation to configure SSL for LDAP server.
May 2020Added TLS v1.3 to the disabled list of TLS ciphers. Added clarification to introduction about topic versioning.
August 2020Added scoped permissions for non-default installations on Windows
October 2020Added TLS v1.3 as a default supported cipher.
January 2021Added clarification: All products enabled by the Data Management license require REST API.
February 2021Removed recommendation to disable REST API. The API is now used internally by Tableau Server and disabling it may limit functionality.
[Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Checkliste für die Vorinstallation – Tableau Resource Monitoring Tool Im folgenden Abschnitt finden Sie die Voraussetzungen für die Installation von Tableau Resource Monitoring Tool. Außerdem werden die für die verwendeten Dienstkonten erforderlichen Betriebssystemberechtigungen beschrieben. ## Computer-, Netzwerk- und Kontoanforderungen **Hinweis:** Der RMT-Server (Resource Monitoring Tool) und der Agent entsprechen nicht dem Federal Information Processing Standard (FIPS) 140-2 und funktionieren auf Betriebssystemen mit aktiviertem FIPS-Modus nicht ordnungsgemäß. Führen Sie die folgenden Schritte aus, bevor Sie die Tableau Resource Monitoring Tool installieren. 1. Stellen Sie sicher, dass Sie über Administratorrechte für alle Computer verfügen, auf denen die Resource Monitoring Tool. Dazu gehören der Computer, auf dem der RMT-Server ausgeführt wird, und alle Tableau Server-Knoten in der Installation, die Sie mit Resource Monitoring Tool überwachen werden. 2. Öffnen Sie den Port 5672 für eingehenden TCP-Datenverkehr auf dem Computer, auf dem der RMT-Server ausgeführt wird. Die Resource Monitoring Tool Agent-Anwendung sendet die Daten, die sie sammelt, über den Port 5672. Daher muss auf dem Computer, auf dem der RMT-Server installiert ist, auf diesem Port eingehender TCP-Datenverkehr erlaubt werden. Die Windows-Firewall ist ein häufiger Blocker dieses Datenverkehrs. 3. Öffnen Sie die folgenden Ports: - Öffnen Sie den Port 80 für eingehenden TCP-Datenverkehr auf dem Computer, auf dem der RMT-Server ausgeführt wird. Das ist der Port, auf dem der RMT-Server die Webschnittstelle hosten wird. Beachten Sie, dass wir die Portnummer während der Installation ändern können, wenn der Port bereits von einem Drittanbieterdienst verwendet wird. Um die Webschnittstelle von außerhalb des RMT-Servers zugänglich zu machen, muss dieser Port geöffnet werden. - Öffnen Sie den Port 443 für eingehenden TCP-Datenverkehr auf dem Computer, auf dem der Resource Monitoring Tool RMT-Server ausgeführt wird. Das ist der Port, über den Agenten Verbindungen herstellen werden, wenn sie die Verbindung zum RMT-Server testen. - Öffnen Sie Port 5672 und 5671 (TLS-Verbindungen) für ausgehenden TCP-Verkehr auf allen Agentenknoten. Die Agentenanwendung sendet die von ihr gesammelten Daten über diesen Port an den RMT-Server. - Öffnen Sie Port 80 für ausgehenden TCP-Verkehr auf allen Agent-Computern. In regelmäßigen Abständen wird der Agent Anfragen an die Webschnittstelle des RMT-Servers stellen. - Öffnen Sie Port 443 für ausgehenden TCP-Verkehr auf allen Agent-Computern. Das ist der Port, auf dem der Agent seine Verbindung mit dem RMT-Server testet. Weitere Informationen zu Ports und Kommunikation finden Sie unter [Tableau Resource Monitoring Tool-Kommunikationsports](https://help.tableau.com/current/server/de-de/rmt-ports-comms.htm). 4. Vergewissern Sie sich, dass alle Agent-Computer den RMT-Server kontaktieren können. Die vom RMT-Server gehostete Webschnittstelle ist während des Einrichtungsprozesses an einen bestimmten Hostnamen oder eine bestimmte IP-Adresse gebunden. Es werden nur Anfragen beantwortet, die an diesen spezifischen Hostnamen gesendet werden. Wenn der RMT-Server zum Beispiel so konfiguriert ist, dass er unter http://RMTServer/ gehostet wird, die Agenten aber nur über http://myrmtserver.myserver.com/ mit dem RMT-Server in Kontakt treten können, gelangen die Anfragen nicht durch. 5. Sammeln Sie Anmeldeinformationen für ein Tableau Server Administrator-Konto. Resource Monitoring Tool verwendet die Tableau Server-Web-API zum Sammeln von Informationen über den Inhalt. Daher werden Anmeldeinformationen für einen Benutzer benötigt, der ein Tableau Serveradministrator ist und auf alle Websites, Projekte usw. zugreifen kann. Wir empfehlen, einen für Resource Monitoring Tool bestimmten Benutzer zu erstellen. Dies kann jedoch jeder Benutzer sein, der ein Tableau Serveradministrator ist. **Hinweis:** RMT unterstützt SAML nicht, kann jedoch mit einer Serverinstallation verwendet werden, die SAML SSO verwendet. Dazu müssen Sie einen lokalen Identitätsspeicher für Tableau Server konfigurieren und lokal ein Kennwort für das Administratorkonto festlegen, das von RMT verwendet wird. 6. Aktivieren Sie den Zugriff auf die Repository-Datenbank von Tableau Server. **Dies ist ab Version 2022.3 erforderlich**. Resource Monitoring Tool greift aus Leistungsgründen direkt auf die Repository-Datenbank zu. Damit dies funktioniert, muss der Zugriff auf das Repository mit einem Passwort für den nur leseberechtigten Datenbankbenutzer aktiviert sein. Weitere Informationen finden Sie unter [Aktivieren des Zugriffs auf das Tableau Server-Repository](https://help.tableau.com/current/server/de-de/perf_collect_server_repo.htm#Get). 7. Wenn Sie SSL-Verbindungen zwischen Resource Monitoring Tool und dem Tableau Server-Repository nutzen möchten, müssen Sie sicherstellen, dass Tableau Server für die Verwendung von SSL für interne Postgres-Verbindungen konfiguriert ist. Weitere Informationen finden Sie unter [Konfigurieren von SSL für die interne Postgres-Kommunikation](https://help.tableau.com/current/server/de-de/ssl_config_postgres.htm). Mit Resource Monitoring Tool können Sie entweder die Zertifikatsdatei (`server.crt`) oder den Thumbprint für die SSL-Verbindungen verwenden. Die Zertifikatsdatei für die Postgres-Datenbank wird installiert unter: `C:/ProgramData/Tableau/Tableau Server/data/tabsvc/config/pgsql/security` Wenn Sie die Zertifikatsdatei (`server.crt`) verwenden möchten, kopieren Sie die von Tableau Server für interne Postgres-SSL-Verbindungen generierte Zertifikatsdatei auf den Rechner, auf dem Sie den RMT Server installieren möchten. Kopieren Sie dieses in den Zertifikatspeicher des Computers. 8. Bestätigen Sie, dass die REST-API auf Tableau Server aktiviert ist (dies ist die Voreinstellung). Tun Sie dies mithilfe des Befehls `tsm configuration get -k api.server.enabled`. Ein Rückgabewert `true` bedeutet, dass die REST-API aktiviert ist. Verwenden Sie den Befehl `tsm configuration set` zum Aktivieren der REST-API: Weitere Informationen finden Sie unter [api.server.enabled](https://help.tableau.com/current/server/de-de/cli_configuration-set_tsm.htm#rest_api_enabled). 9. Überprüfen Sie die Größe der Tableau Server-Protokolle. Sobald der Agent Server installiert und konfiguriert ist, verarbeitet der Resource Monitoring Tool relevante frühere Daten aus den Tableau-Server-Protokollen, bevor Daten angezeigt werden. Bei einer großen Menge historischer Protokolldaten kann die Verarbeitung der Informationen eine Weile dauern. Dies kann zu einer Verzögerung bei der Verarbeitung neuerer Ereignisse auf dem Server führen. Wenn Sie über die Verzögerungszeit besorgt sind und keine früheren Informationen haben, die Sie nicht betreffen, können Sie Folgendes tun, um die vorhandenen Dateien zu bereinigen: - [Entfernen überflüssiger Dateien](https://help.tableau.com/current/server/de-de/maintenance_cleanup.htm) und ziehen Sie in Erwägung, [Protokolldatei-Momentaufnahmen (Archivprotokolle)](https://help.tableau.com/current/server/de-de/logs_archive.htm) anzufertigen, bevor Sie Protokolldateien entfernen. **Hinweis:** Leistungsdaten wie CPU-Auslastung und Speicherauslastung werden nicht mit historischen Protokolldaten erfasst. Sie werden nach der Installation und Konfiguration des Agenten gesammelt, sodass die Bereinigung historischer Daten keine Auswirkungen auf die Leistungsdaten hat. 10. (Optional) Sammeln Sie Verbindungsinformationen für einen SMTP-Server, auf den der RMT-Server zugreifen kann. Wenn Sie E-Mail-Benachrichtigungen wünschen, müssen Sie dem RMT-Server den Servernamen, Benutzernamen und das Kennwort (falls vorhanden) und die Portnummer für einen SMTP-Server mitteilen, den er zum Senden der E-Mails verwenden kann, sowie die TLS-Version. Derzeit ist TLS-Version 1.2 erforderlich, aber TLS-Version 1.3 wird ebenfalls unterstützt. Wenn Sie TLS-Version 1.3 verwenden möchten, stellen Sie sicher, dass Open SSL 1.1.1f oder höher auf dem Computer vorhanden ist, auf dem RMT Server installiert wird. Weitere Informationen dazu finden Sie unter [E-Mail Benachrichtigungen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/rmt-config-configGui.htm#smtp_config).[E-Mail Benachrichtigungen](https://help.tableau.com/current/server/de-de/rmt-config-configGui.htm#smtp_config) 11. (optional) Überprüfen Sie die Dienstkontoberechtigungen des Betriebssystems für nicht standardmäßige Konten. Dies ist möglicherweise erforderlich, wenn in Ihrer Organisation besondere Sicherheitsanforderungen gelten, die die Verwendung bereits definierter Systemkonten oder Benutzer erfordern. Weitere Informationen zu den Standardberechtigungen finden Sie hier: [Standardmäßige Installationsberechtigungen – Tableau Resource Monitoring Tool](https://help.tableau.com/current/server/de-de/rmt-install-perms.htm) (Standardmäßige Installationsberechtigungen). ### Wer kann dies tun? Um alle oben beschriebenen Schritte ausführen zu können, müssen Sie ein Administrator für den Computer, auf dem Sie Resource Monitoring Tool installieren, und zugleich Tableau Server-Administrator sein. [Zum Hauptinhalt springen](#main-content) # Clickjacking-Schutz Tableau Server bietet Schutz vor Clickjacking-Angriffen. _Clickjacking_ ist eine Art von Angriff auf Webseiten. Dabei versucht der Angreifer, die Benutzer dazu zu bringen, auf Inhalte zu klicken bzw. Inhalte einzugeben, indem er die angegriffene Seite als transparente Ebene über einer davon unabhängigen Seite anzeigt. Bezogen auf Tableau Server bedeutet dies, dass ein Angreifer einen Clickjacking-Angriff starten könnte, um Benutzer-Anmeldeinformationen zu erfassen oder um einen authentifizierten Benutzer dazu zu bewegen, die Einstellungen auf Ihrem Server zu ändern. Weitere Informationen zu Clickjacking-Angriffen finden Sie unter [Clickjacking](https://owasp.org/www-community/attacks/Clickjacking) auf der Website von Open Web Application Security Project. **Hinweis**:Der Clickjacking-Schutz war in vorherigen Tableau Server zwar vorhanden, aber standardmäßig deaktiviert. Bei neuen Installationen ab Tableau Server 9.1 ist der Clickjacking-Schutz immer aktiviert, es sei denn, Sie haben ihn explizit deaktiviert. ## Auswirkungen des Clickjacking-Schutzes Bei aktiviertem Clickjacking-Schutz in Tableau Server ändert sich das Verhalten der Seiten, die vom Tableau Server geladen werden, wie folgt: - Tableau Server fügt die Kopfzeile `X-Frame-Options: SAMEORIGIN` in bestimmten Antworten vom Server ein. Bei den aktuellen Versionen der meisten Browser verhindert diese Kopfzeile, dass der Inhalt in ein **